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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Violalila:

Gelacht und Geweint

Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl

Diese Geschichte der hübschen, ruhigen, kleinen Jennifer, die als angeblicher Leonhard zur Welt kam, hat einfach alles von Ironie bis Herz. Sie bietet ganz verschiedene Blickwinkel, aber auch deren Schnittmenge. Die Geschichte wird vom Verlag als "unproblematisch" bezeichnet, aber ich würde eher sagen, sie erlaubt sich wie Einstein zu sagen: Alles ist relativ.

Das Leben und seine Details sind schön, traurig, faszinierend, provokant, WURSCHT, je nach Situation, Position und vor allem auch Geschmack. Mal die Zähne vom Schulwart anprobieren? Lecker! Eine Dame mit Penis und Augenaufschlag des Orients? Wunderbar! Die klebrige Hand des dicken Gabriels in seiner spüren? Beruhigt besser als jedes Centershock. Sie verstehen nicht, von was ich spreche? Einfach lesen, am besten beim Frucade aus der Flasche trinken! Und seien Sie hier nicht enttäuscht, nicht jeder kann so gut rülpsen wie die Stella mit den Glitzerschuhen, nicht mal der Onkel Schurli.

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Rezensionen von Warren:

Prädikat: Sehr Lesenswert!

In den Wald von Franz Orghandl

Von außen wirkt das Buch dunkel und geheimnisvoll. Drinnen geht es dann magisch aber mit viel Wiener Street Credibility weiter. Der Stil ist schwer zu beschreiben. Es finden sich zutiefst klassische Elemente, aber auch unkonventionelle zusammen. Ich fand es ein ganz besonderes Leseerlebnis. Der Autor zeigt viel Einfühlungsvermögen und Fantasie, während die Sprache sich kein Blatt vor den Mund nimmt.

Irgendwie Lindgren mit Popart. Man lernt viel über die mystische Naturgewalt Wald, aber auch, dass man als Mann nicht ständig überall aufs Klo gehen soll!

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Rezensionen von Mü:

fesselnde Familiensaga

Gut Greifenau - Silberstreif von Hanna Caspian

Nach Band 5 freue ich mich auf den 6. Band, der im August erscheinen soll.

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Rezensionen von Tara:

Wenn Eltern schwierig werden

Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson

„Wie man seine Eltern erzieht“ ist der erste Band von dem britischen Filmkritiker, Lehrer und Autor Pete Johnson mit dem zwölfjährigen Protagonisten Luis.

Nachdem Luis mit seiner Familie in die Nähe von London gezogen ist und eine neue Schule besucht, scheint der Spaß aus seinem Leben verschwunden zu sein.

In der Schule herrscht ein enormer Leistungsdruck und auch die Veränderung seiner Eltern, die wesentlich mehr als zuvor erwarten, ist einfach anstrengend.

Das Buch ist in Tagebuchform aus Sicht von Luis geschrieben und man begleitet ihn ab dem ersten Tag an seiner neuen Schule über ein halbes Jahr von Anfang Januar bis Anfang Juli. Fast jeden Tag gibt es einen kurzen Eintrag. Oft sind es nur wenige Sätze, aber diese haben es in sich. In kurzen knappen Worten stellt Luis seine Situation amüsant und humorvoll dar. Dabei beschreibt er seine Eltern, Mitschüler und Lehrer auf eine äußerst erfrischende Art und Weise, man kann gar nicht anders als grinsen. Luis selbst ist allerdings ein wenig eigensinnig und seine Ideen sind nicht immer die besten. Die Situationen, in die er durch seine gerade Art unversehens hineingerät, laden zum Lachen ein. Der Wettkampf den sich Luis Eltern mit den Eltern der Mitschülern liefern ist totaler Irrsinn, ein wenig überzogen aber dennoch in groben Zügen nah an der Realität.

An dem Buch wird bestimmt nicht nur die Zielgruppe der 10- bis 14-jähigen ihren Spaß haben, da es einfach zu schön ist, die ein oder andere ehrgeizige Mutter oder den überambitionierten Vater wiederzuentdecken. ;)

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Rezensionen von gerlisch:

Der erste Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer

Leichenblume von Anne Mette Hancock

Die Journalistin Heloise Kaldan erhält seltsame Briefe mit beunruhigendem Inhalt von der bereits seit einiger Zeit gesuchten Mörderin Anna. Um der Sache auf den Grund zu gehen, macht sich Heloise auf die Suche nach ihr und gerät schon bald in brenzliche Situationen.

Der Mord an einem bekannten Anwalt ist hier nur der rote Faden, der sich durch die Story zieht, hauptsächlich geht es in diesem Thriller-Debüt um Rache und menschliche Abgründe.

Gleich von Anfang an konnte mich die Story fesseln, wobei auch der sehr angenehme und flüssige Schreibstil dazu beigetragen hat. Durch die kurzen Kapitel war das Buch dann auch ruchzuck durchgelesen, sodass hier die Gefahr von Längen gar nicht erst aufkommen konnte.

Die beiden Hauptprotagonisten sind mir sehr symphatisch, da ist zum einen die geheimnisvolle, couragierte Heloise und zum anderen der buschikose Kommissar Erik Schäfer, der sich nicht zu fein ist, Heloise in seine Gedanken zu den Ermittlungen mit einzubeziehen.

Dieser Thriller hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der im Sommer 2021 unter dem Titel "Narbenherz" erscheinen soll.

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Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

Kurze Langeweile

Rose Royal von Nicolas Mathieu

Wer wissen möchte, wie man auf 95 Seiten möglichst viele Klischees unterbringt und in der Knappheit noch Langeweile verbreiten kann, sollte dieses Buch lesen.
Allen anderen rate ich davon ab.

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Rezensionen von Claudia R:

Freundschaft und Trauer nah beieinander

Karle und der Wolkenvogel von Johanna Fischer

Klappentext:

Karle und Joschi sind die besten Freunde. Als Karle ins Krankenhaus muss, besucht Joschi ihn. Dass Karle jetzt anders aussieht als früher, ist Joschi egal. Denn schließlich kann sein Freund nichts dafür, dass ihm alle seine Haare ausgefallen sind. In seinem Kopf wächst etwas, das dort nicht hingehört, sagt Karles Arzt.

Karles Krankheit wäre wie ein Seeungeheuer, das bekämpft werden muss. Deswegen bekommt er Piraten-Medizin, die ihn wieder gesund machen soll. Als es Karle aber zunehmend schlechter geht, erzählt er Joschi von dem Wolkenvogel und seinem letzten Wunsch.
Eine Bildergeschichte über die tiefe Freundschaft zweier Kinder, die auch mit einer schweren Krebserkrankung bestehen bleibt, mit einem Fachteil für Eltern und ErzieherInnen zu den Themen „Krebs bei Kindern“ und „Trauer bei Kindern“.
Für Kinder ab 5 Jahren.

Cover:

Das Cover ist sehr liebevoll und detailreich gezeichnet. Es zeigt zwei Jungs, welche sehr viel Spaß zusammen haben und gemeinsam die Wolken beobachten, wobei eine wie ein Vogel gestaltet ist. Einer der Jungs, hat ein Kopftuch um und zeigt fröhlich in den Himmel. Auch wenn hier ein schwieriges Thema angesprochen wird, so vermittelt dieses Cover Zuversicht und Hoffnung. Und ein sehr emotionales und liebevolles Cover , welches sehr schön gezeichnet ist, ist hier erkennbar.

Meinung:

Eine liebevolle und emotionale Geschichte mit traurigem Hintergrund ist verfasst und beschäftigt sich mit wichtigen Themen, wie Krankheit, Trauer und Abschied nehmen.

Auf liebevolle, emotionale und kindgerechte Weise wird hier das Thema Krankheit und Krebs thematisiert und durch kindgerchte und bildliche Metapher greifbar gemacht. So wird der Tumor in Karles Kopf als Seeungeheuer bezeichnet, welchen er mit Piraten-Medizin bekämpft.

Ein nicht sehr einfaches Thema, welches hier altersentsprechend in einer liebevollen Geschichte, der beiden Freunde Kalle und Joschi angesprochen wird.

Die beiden Charaktere sind sehr sympathisch und auch sehr gut durchdacht und gewählt. Auch die Umgangsweise der beiden ist sehr liebevoll und authentisch dargestellt. Eine Geschichte die nachgeht, aber auch dabei hilft, eigene Erlebnisse zu verarbeiten bzw. sich näher und besser mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Inhaltlich möchte ich von der Geschichte nicht zu viel erzählen, da ich hier nicht Spoilern will und nichts vorweg nehmen möchte.

Worauf ich sehr gern noch eingehen möchte, sind die wunderschönen Zeichnungen und Bilder, welche sehr gut zur Geschichte und zum Thema passen und dieses auch sehr gut wieder geben. Die Bilder sind trotz des traurigen Hintergrunds sehr fröhlich und lebendig dargestellt und geben den Mut und die Hoffnung wieder und auch die Botschaft, die die Geschichte vermittelt. Die beiden Freunde lassen sich nicht unterkriegen und haben sehr schöne und fröhliche Momente und auch der Abschied ist positiv dargestellt und der letzte Satz bewegt und berührt gleichzeitig. Denn Freundschaft bleibt für immer, auch wenn einer nicht mehr unter uns weilt.

Auch der Anhang bzw. der Elternratgeber ist hier an dieser Stelle sehr hilfreich und ausführlich. Er geht auf Kinder und Krebs bei Kindern ein, dieses Thema wird hier auf mehreren Seiten ausführlicher beleuchtet. Da ich selbst im Bereich Onkologie tätig bin, hat mich gerade dieser Teil sehr interessiert und angesprochen und auch ich, konnte hier noch einiges dazu lernen. Dieser Ratgeber-Teil ist sehr ausführlich aber ach sehr gut erklärt und beleuchtet die Erkrankung, aber auch das Danach und die Trauerbewältigung sehr gut und geht auf sehr viele Aspekte näher ein. Auch die Ideen und Denkanstöße zum Thema Trauer haben mir hier sehr gut gefallen.

Ein Buch welches ein schwieriges Thema und den Verlauf einer schweren Krankheit anspricht und beschreibt und dabei dennoch die glücklichen und liebevollen Momente, sowie eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Kindern Karle und Joschi wieder gibt.

Fazit:

Schwierige Themen, wie Krankheit, Trauer und Abschied werden hier angesprochen, aber auch tiefe Freundschaft und fröhliche Momente spielen hier eine sehr wichtige Rolle.

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Rezensionen von yellowdog:

Routinierter Thriller

Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak

Amissa. Die Verlorenen ist ein Thriller von Frank Kodiak und Band 1 einer neuen Reihe.
Die Grundidee des Romans über eine Organisation namens Amissa zu schreiben finde ich interessant. Amissa ist darauf spezialisiert, vermisste Menschen zu finden.
Die Ermittler Han und Rica sind die Hauptfiguren.

Zunächst lernen wir Leser aber Martin Eidinger und seine Frau Lydia kennen, deren 17jährige Tochter Leila nach einem Streit verschwunden ist.

Sie wird entführt. Eine bedrohliche Situation. Der Romanplot ist stringent und geradlinig gestaltet. Ich hätte mir aber mehr Einsatz von Spezialistenwissen der Organisation gewünscht. Eigentlich wirkt es wie eine ganz normale Ermittlung.
Es ist Band 1 einer Reihe, dennoch gibt es Andeutungen an vergangene Erlebnisse, z.B. um Rica. Diese Erzählmethode mag ich eigetlich nicht so sehr, aber es ist ja nur ein Element im Roman.
Ansonsten ist das Buch so routiniert geschrieben, wie man es von einem so erfahrenen Autor erwartet. Vielleicht zu routiniert. Thrillerfans werden sich dran vermutlich nicht weiter stören. Für mich ist das gute 3 von 5 Sternen wert!

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Rezensionen von begine:

Eine interessante Fortsetzung

Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne von Thannbach Lea



Die Schriftstellerin lässt uns Leser in dem Roman Lea Thannbach“Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne“ weiter an der Geschichte teilnehmen.

Es geht weiter in Episoden zwischen 1940 und 2006 hin und her.

Die Geheimnisse vom der Familie aus dem ersten Buch werden langsam aufgelöst.

Die Geschwister Lizzy, David und Max hatten sich auch noch zerstritten.

Die Autorin schreibt mit angenehmen Stil, das man sich gut in die Geschichte einlesen kann.
Es ist locker und leicht, aber nie langweilig.
Der Roman ist ein schöner Wohlfühlroman, der gut unterhält.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Mitreißend, unheimlich, originell

Der Mädchenwald von Sam Lloyd

Ohne Spoiler!

Die ersten Seiten katapultieren den Leser in die Zukunft: Der zwölfjährige Elijah wird bei der Polizei befragt. Zu diesem Zeitpunkt wird die dreizehnjährige Elissa bereits vermisst. Danach verläuft die Geschichte chronologisch und erzählt kapitelweise aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln: dem Jungen Elijah, dem Opfer Elissa und der zuständigen Detective Mairéad, die die Suche nach Elissa leitet und dabei mit eigenen Problemen zu kämpfen hat.

Ich möchte an diese Stelle nicht zu viel verraten, um den Lesespaß nicht zu verderben. Nur soviel: mir hat gefallen, dass Kinder die Hauptrolle spielen, dem Leser nicht alles auf dem Silbertablett serviert wird und Schach eine Rolle spielt. Es beginnt damit, dass Elissa mit ihrer Mum auf dem Weg zu einem Schachtunier ist. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, geprägt von Tapferkeit und Einfallsreichtum.
Mir hat besonders gefallen, dass der Fokus auf steigender Spannung und der unheimlichen Atmosphäre liegt, statt nur auf Gewalt und Grausamkeit. Als Leser wusste ich nie ganz genau, in welche Richtung es geht und es blieb bis zum Schluss spannend. Sam Lloyd hat die Zerrissenheit, den unheimlichen Mädchenwald und die stetige Ungewissheit unglaublich gut eingefangen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte ein rundum gutes Thrillerpacket fürs Wochenende!

Fazit: Eine unheimliche Kulisse, faszinierende Charaktere, ein fesselnder Sprachstil und ein überraschender Twist. Eine Leseempfehlung für alle, die originelle Thriller lieben, die man nicht so schnell vergisst.

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