Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
emotional, authentisch ...
Klappentext:
Was tut man, wenn das Leben aus allen sicheren Verankerungen gerissen wird und man dabei ganz alleine ist?
Die fünfzehnjährige Aylin Rahde ist ein Einzelgängertyp und tut sich schwer damit, Beziehungen aufzubauen. Von ihren Klassenkameraden wird sie darum nur Lonely genannt, doch ganz alleine ist sie nicht: Ihr Großvater, der ehemalige Eishockeynationaltorhüter Michael Rahde, ist ihr Ein und Alles und der einzige Mensch, dem sie vertraut.
Michael ist ihr größtes Vorbild und Eishockey ihre Leidenschaft. Auf dem Eis hinter ihrer Maske fühlt sie sich nie wie die unscheinbare Lonely.
Doch dann stirbt Michael und Aylins Welt bricht zusammen. Ohne Michael Eishockey spielen? Nein! Und so verliert Aylin nicht nur ihre einzige Bezugsperson, sondern auch ihre große Leidenschaft. Jetzt ist sie wirklich Lonely.
Doch während sie eigentlich noch dabei ist zu trauern, überschlagen sich in ihrem Leben plötzlich die Veränderungen und Aylin muss lernen, den Tod ihres Großvaters aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Unterstützung bekommt sie dabei von ganz unverhoffter Seite: von der neuen Freundin ihres Vaters, dem verschlossenen Roy aus der Schule, der vielleicht doch gar nicht so doof ist, und einem ehemaligen Mannschaftskameraden, der plötzlich ziemlich viel von seiner Kindlichkeit verloren hat…
Ob Aylin ihr Leben auch ohne Michael wieder lieben lernen kann? Eines jedenfalls merkt Aylin ganz schnell: Nicht einmal Lonely hält es aus, einsam zu sein.
Cover:
Das Cover ist einfach, aber sehr wirkungsvoll gehalten. Eine große stilisierte Schneeflocke ist zu erkennen. Kälte, Eis und Schnee prägen dieses Cover und symbolisieren es. Der weißliche Hintergrund wird einzig durch die herausstechende Schneeflocke geprägt und macht dadurch auf sich aufmerksam.
Meinung:
Dies ist der erste Teil einer Jugendtrilogie, welche sehr einfühlsam und gefühlvoll geschrieben ist, ohne dabei kitschig zu wirken, sonder sehr real und authentisch rüber kommt.
Aylin ist einsam und zurückgezogen und eher ein Einzelgänger. Ihre wichtigste Bezugsperson ist ihr Großvater, doch als dieser verstirbt, verliert Aylin ihren Halt im Leben. Weder ihr Vater noch Freunde können sie auffangen, denn Freunde hat sie keine und die Beziehung zu ihrem Vater, ist gelinde ausgedrückt, katastrophal. Daher ist ihr Spitzname "Lonely" hier auch Programm. Ihr Misstrauen wird geweckt, als plötzlich Roy, ein Klassenkamerad, der eher als Macho verschrieen ist, anfängt sich für sie zu interessieren.
Doch inhaltlich möchte ich an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten. Da ich nicht Spoilern möchte und nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Das Buch wird aus Sicht von Aylin und teils auch von Roy geschrieben, so erhält man sehr gut Einblicke in die Emotionen und Gefühle dieser Charaktere. Auch die Handlungen und Geschehnisse sind nachvollziehbar und nicht überspitzt oder klischeehaft, sondern eher sehr real und authentisch. Gefühle und Emotionen werden sehr gut transportiert und stimmen den Leser auch nachdenklich bzw. mitfühlend in die Situation hinein.
Die Schreibweise ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Auch wenn die Geschichte an sich eher ruhiger ist so erlebt man hier mehrfach ein Wechselbad der Gefühle und Emotionen. Die Geschichte nimmt den Leser mit und entführt in eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, die einem vom Alltag ablenkt und eine willkommene Abwechslung darstellt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch die Charaktere konnten mich mitnehmen und mitreißen, diese sind sehr gut durchdacht und legen auch sehr schöne Entwicklungen hin, vor allem Aylin, aber auch Roy konnten mich begeistern und haben mich emotional gefangen genommen.
Fazit:
Emotional, authentisch und ein Wechselbad der Gefühle löst dieser Auftakt einer neuen Trilogie aus.
Rezensionen von tomundmanu@drei.at:
Gelungener Krimispaß wie immer
Die Toten vom Lärchensee von Joe Fischler
Nachdem ich bereits alle sechs Fälle von Joe Fischler aus der Feilchen Reihe gelesen habe welche mir bereits sehr gut gefallen haben habe ich nun auch die zwei bereits erschienenen Fälle von Arno Bussi gelesen. Ich muss sagen die Art wie Herr Fischler seine(n) Protagonist(in)en beschreibt ist mal etwas anderes.
Einfach toll zu Lesen und auch sehr spannend und witzig . Der nächste Fall von Arno Bussi ist jedenfalls schon so gut wie mein !
Rezensionen von Claudia R:
Stickerbuch Bagger und Kran
Mein Immer-wieder-Stickerbuch: Bagger und Kräne von Hannah Watson
Klappentext:
Lass große Kräne schwere Lasten heben und Bagger tiefe Löcher graben – gestalte die bunten Baustellen-Szenen mit über 200 wiederablösbaren Stickern. Den Buchdeckel kannst du ausklappen und deine Sticker dort aufbewahren, um sie immer wieder zu verwenden.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich gestaltet und zeigt einige tierische Bauarbeiter auf einer Baustelle, sowie die typischen Baufahrzeuge, wie Bagger, Leiterwagen und einen Kran.
Das Cover ist bunt und wirkt sehr fröhlich und lebendig.
Meinung:
In diesem Buch geht es in erster Linie um Baustellenfahrzeuge wie Bagger und Kran und wo diese überall ein gesetzt werden. So findet man diese auf der Straße, im Steinbruch, auf dem Spielplatz, bei Abrissarbeiten und auf dem Schrottplatz.
Die einzelnen Seiten sind mit einer Folie beschichtet, so dass man die Sticker immer wider kleben und entfernen kann und somit beliebig dessen Position verändern kann. Diese wiederablösbaren Sticker machen daher sehr viel Spaß und bieten zudem vielfältige Möglichkeiten.
Die Sticker selbst sind sehr niedlich gestaltet und gefallen mir sehr gut. Sie lassen sich recht gut ablösen und aufkleben, jedoch brauchen bei kleineren Stickern, jüngere Kinder eventuell etwas Hilfe.
Dieses Stickerbuch bietet durch die wiederablösbaren Sticker zahlreiche Möglichkeiten und macht dadurch sehr viel Spaß. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen und das Thema Bagger und Kräne wurde hier sehr gut erfüllt und sehr vielfältig aufgegriffen.
Fazit:
Ein wundervolles Stickeralbum zum Thema Bagger und Kräne mit zahlreichen wiederablösbaren Stickern.
Rezensionen von Claudia R:
Stickerbuch Zoo
Mein Immer-wieder-Stickerbuch: Tiere im Zoo von Holly Bathie
Klappentext:
Lass Papageien umherflattern und Elefanten im Wasser planschen – gestalte die kunterbunten Zoo-Szenen mit über 240 wiederablösbaren Stickern. Den Buchdeckel kannst du ausklappen und deine Sticker dort aufbewahren, um sie immer wieder zu verwenden.
Cover:
Das Cover zeigt viele unterschiedliche Tiere, wie Giraffe, Tiger, Zebra und Flamingo in einem Zoo und wirkt durch seine vielen bunten Farben sehr fröhlich und lebendig.
Meinung:
Ein tolles Stickerbuch bei dem es rund um das Thema Zoo viele unterschiedliche Tiere zu entdecken gibt. Auf den ersten Seiten, die mit einer Folie beschichtetet sind werden die Kinder aufgefordert diese mit Sickern und den unterschiedlichen Tieren zu füllen. Die Sticker dazu sind einige Seiten weiter hinten zu finden. Durch die gute Nummerierung und Ausschilderung, weiß man gleich welche Sticker zu welchen Seiten gehören und kann diese dann ganz freu gestalten und kleben, wie man möchte oder auf einige Hinweise, auf den entsprechenden Seiten achten.
Da die vorderen Seiten mit einer Folie beschichtet sind, kann man die Sticker immer Wiederablösen und neu Kleben, so hat man eine größere Vielfalt und kann seiner Kreativität mehr Freiraum geben.
Die Sticker sind sehr niedlich gestaltet und das Thema Zoo wird hier sehr gut aufgegriffen, die vielen unterschiedlichen Tiersticker sind sehr vielfältig und vielzählig und auch hier lernt man noch einige ungewöhnliche und seltenere Tierarten kennen. Man kann so auf kreative Weise mehr über Zoo und Tiere erfahren und hat zusätzlich Spaß an der eigenen kreativen Gestaltung und Veränderbarkeit, die man hier immer wieder zum Ausdruck bringen kann.
Ein tolles Stickerbuch mit wiederverwendbaren Stickern zum Thema Zoo, bei dem man viele Tiere kennenlernt und kreativ die Seiten mitgestalten kann. Durch die vielen bunten Sticker hat man hier so einige Möglichkeit und sehr viel Spaß unf Freude sind vorprogrammiert.
Fazit:
Ein tolles Stickerbuch mit wiederverwendbaren Stickern zum Thema Zoo.
Rezensionen von Claudia R:
Monster-mäßig gut....
Mein Monster-Ich von Catarina Knüvener
Klappentext:
Sie sind überall, die kleinen Monster! Der Große Hunger, die Schlechte Laune, die Schadenfreude, der Wüterich ... Wir begegnen ihnen jeden Tag und müssen lernen, sie zu zähmen. Kleine Tricks helfen kleinen wie großen Monsterbändigern dabei, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Die Monster in diesen Büchern symbolisieren Gefühle oder Situationen, die Kinder kennen, aber oft nicht benennen können.
Hier erfahren sie spielerisch und humorvoll mehr über die Monster, und erhalten Tipps, wie man sie wieder loswerden kann.
Mit Ausmalseiten, auf denen Kinder ihren eigenen Monstern ein Gesicht geben können.
Cover:
Das Cover zeigt ein Monster mit riesigem Kopf und großen Zähnen. Es wirkt ein wenig Angst einflößend, aber irgendwie ist es auch sehr niedlich und kindlich dargestellt und macht auf gruselige, humorvolle Art und Weise auf sich aufmerksam.
Meinung:
Ein lustiges und lebendiges Monsterbuch, welches die verschiedenen Gefühle und Emotionen in Form von Monstern zu Ausdruck bringt und beschreibt. So gibt es hier lustige, laute und leise Monster, sowie Monster, die immer etwas zu futtern brauchen.
In diesem Buch werden unterschiedliche Monster beschrieben und das auf sehr unterhaltsame und kreative Weise. So erkennen in diesen Gefühlen und Emotionen der Monster auch die Kinder sich wieder und erfahren, was man tun kann, wenn diese kleinen Monster auftauchen, wie z.B. der große, Hunger, oder das Aua. oder Schlechte-Laune Monster. Manchmal hilft es, dies in eine Flasche zu sperren oder es auf lustige Weise zu vertreiben, manchmal sollte man es einfach gewähren lassen oder kann wenig tun, so wie bei dem Gekicher- oder Pups-Monster.
So gibt es hier einige ganz natürliche Monster und manche, die durch Emotionen geleitet werden und bei dem dieses Buch sehr hilfreich sein kann, denn häufig können Kinder ihre Gefühle und Emotionen nicht so gut benenne, aber mit Hilfe dieses Buches, verstehen sie manche Emotionen und Gefühle besser und bekommen hier einen Weg aufgewiesen sich diesen zu stellen und dagegen vorzugehen, oder diese besser zu benennen.
Ein hilfreiches Instrument, um mit Kindern über die verschiednen kleinen und großen Monster ins Gespräch zu kommen und diese gemeinsam zu erkunden.
Die kleinen und großen Monster sind sehr liebevoll gestaltet und auch die Texte dazu sind sehr gut durchdacht und Benennen die Problematik oder die Emotion dazu sehr gut und kindgerecht und geben außerdem hilfreiche Tipps zu Bekämpfung oder Vermeidung diese Monster. Der entsprechende Text dazu ist übersichtlich und hat eine angenehme Länge, so dass man diesem gut folgen kann und auch kleinere Kinder den Hintergrund dazu verstehen und zu hören.
Toll sind auch die Illustrationen zu den unterschiedlichen Monstern, diese sind sehr niedlich gemacht und geben das Wesen jedes Monsters sehr gut wieder. Die Illustrationen veranschaulichen die einzelnen kleinen Quälgeister und verbildlichen diese, so kann man sie sich dadurch auch besser vorstellen. So werden Emotionen und Gefühle greifbar und dies ist meist für kleinere Kinder besser verständlich.
Eine tolles Monsterbuch, was kindgerecht und verständlich auf die unterschiedlichen Emotionen und Gefühle von Kindern eingeht und man so mit diesen darüber in Gespräch kommen kann. Auch die Gliederung und Sortierung der Monster hat mir hier sehr gut gefallen, so kann man es auch als Nachschlagewerk heranziehen, wenn man nach einem bestimmten Monster suchen will.
Fazit:
Ein tolles kleines Monsterbuch, durch das man mit Kindern ins Gespräch über Gefühle und Emotionen kommen kann und so auch die unterschiedlichen Monster kreativ und humorvoll bekämpfen oder analysieren kann.
Rezensionen von Jassi Etter:
Bissig, witzig und bitterböse
Das muss gesagt werden von Elfriede Hammerl
Das Buch besteht aus verschiedenen Themen aus Gesellschaft und Politik, die jeweils auf 2-3 Seiten abgehandelt werden und Frau Hammerl bringt so vieles auf den Punkt und sagt dabei oft alles, was gesagt werden muss. Oft sind die Kommentare witzig, manchmal böse und es schwingt eine gewisse Traurigkeit mit, die wohl jeder Person innewohnt, die sich mit gesellschaftlichen Zuständen auseinandersetzt.
Meine Lieblingskolumnen drehen sich um reiche Erbtanten (S. 8), die nur um des Geldes Willen geduldet werden oder Mädchen (S. 60), in dem Fall erwachsene Frauen, die sich mit Sexismus in allen Facetten auseinandersetzen müssen und wahrscheinlich kann jede als weiblich gelesene Person eigene Erfahrungen dazugeben.
Gut drauf sein (S. 120) hat für mich etwas gut zusammengefasst. Nämlich dass nicht ausschließlich die Symptome der Traurigen und Depressiven bekämpft werden sollten, sondern vor allem die Ursachen. Bleibt wohl bis auf weiteres ein Wunschdenken.
Und zum Abschluss die Kolumne über Große Autos (S. 211). Zwei Sätze haben mich besonders beeindruckt. "Die Zeit der Ahnungslosigkeit ist vorbei" und "Aber die passen halt so gut zur Rüpelmentalität der angesagten Ellbogengesellschaft." Genial, FrauHammerl.
Rezensionen von nanu?!:
Geisterauflauf im Kopf
Schattengeister von Frances Hardinge
Makepeace lebt zusammen mit ihrer Mutter als lästige Anhängsel bei Verwandten in der Nähe von London. Die Gabe die Makepeace besitzt, ist eher ein Fluch. Die Seelen längst Verstorbener begehren Einlass in Makepeaces Körper um in ihr weiterleben zu können. Mit diesem Fluch belegt, muss Makepeace lernen ihr eigenes Bewusstsein vor der Aussenwelt zu verschließen.
Nach einem Unfall passiert es trotz größter Vorsicht doch, der Geist eines Bären macht es sich in ihrem Kopf bequem. Mit dieser Gefahr im Kopf wollen Makepeaces Verwandten aber nicht mehr mit ihr unter einem Dach leben und schicken sie zu ihrem anderen, unbekannten Familienzweig. Die Fellmottes sind düstere Adelige die sich scheinbar kaum für Makepeace interessieren. Sie sind voller gefährlicher Geheimnisse und nicht nur sprichwörtlich nicht ganz richtig im Kopf, und bald schon muss Makepeace um ihr Leben fürchten.
Was für eine tolle Geschichte!
Zuerst hatte ich aber meine Probleme mit dem Buch, denn alles schien erst so konfus: Die Sache mit den Geistern die umherschwirren, die Gefahr die ständig überall lauert, die komischen Ausflüge auf dem Friedhof... Irgendwie gab es anfangs keine richtige Struktur in dem Ganzen und ich habe mich in Makrpeaces Geschichte sehr verloren gefühlt.
Sobald sie aber bei den Fellmottes landet hörte das aber auf, und ich habe endlich durchgeblickt wie das funktioniert mit den Geistern.
Makepeace war eine tolle Figur. Erst ist sie so unscheinbar wie ein Mäuschen und sehr unzufrieden mit ihrem Schicksal, dann plötzlich gibt sie ihrer Wut nach und handelt unüberlegt und dumm. Mutig sein und überlegtes Handeln muss sie erst noch lernen. Sie hat ein treues Herz und würde alles für ihre Freunde tun.
Die Sache mit den Geistern fand ich richtig toll. Geister können in die Körper von Ausserwählten schlüpfen und dort weiterleben. Dann kann man sich mit diesen Wesen stumm in seinem Kopf unterhalten, was oft zu witzigen, manchmal skurrilen, aber auch gefährlichen Situationen führte.
Verrückt ist die Geschichte schon ein bisschen, sowas wie Makepeaces Gabe ist mir bis jetzt noch in keinem Buch begegnet. So ist auch die ganze Handlung komplett unvorhersehbar. Man weiß einfach nicht worauf man sich als Leser einlässt.
Auch die Hintergrundgeschichte fand ich spannend, sie ist sogar eine historische. Schauplatz ist der Bürgerkrieg in England unter König Charles I zwischen den Parlamentariern und den Royalisten. Der König will das Parlament absetzen um alleine herrschen zu können.
Makepeace selbst wächst als brave Puritanerin auf und muss sich im Laufe der Geschichte einige dumme Sprüche über ihren speziellen Namen anhören, den die meisten etwas lustig finden.
Das Buch war mal etwas ganz anderes, ich kann es nur weiter empfehlen.
Rezensionen von Lesemama:
Magische Schuhe zum Zweiten
Lillys magische Schuhe, Band 2 - Die verbotenen Stiefel von Usch Luhn
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Sören, ein Junge aus der vierten Klasse, dessen Eltern beide Sportler sind, soll nun auch Marathon laufen. Aber er möchte viel lieber seine Zeit mit Ronja verbringen, einem Windhund aus dem Tierheim.
Lilly und ihr Onkel sind in der alten Schule von Sören untergekommen und machen für Sören ein paar Schuhe, die ihm helfen, seine Träume zu verwirklichen.
Allerdings hat Sören versehentlich die Feinde der Beiden auf ihre Spur gebracht. Hoffentlich können sie sich retten ...
Meine Meinung:
Bei "Die verbotenen Stiefel" handelt es sich um das zweite Buch der Reihe. Man kann es sicher auch selbstständig lesen, aber ich finde es besser, die Reihenfolge einzuhalten.
Allerdings wiederholt sich doch schon viel. Die Charaktere Sören und Florentine (aus Band eins) ähneln sich schon sehr, auch ihre Geschichte bzw ihr Verhalten ist sehr ähnlich.
Trotzdem eine schöne, spannende Abenteuergeschichte für Jungs und Mädchen gleichermaßen. Gut erzählt, ganz zauberhaft illustriert und spannend bis zum Ende. So muss ein Kinderbuch sein, soll es doch die Kinder zum Lesen animieren.
Ich denke, es ist ein erfolgreiche Reihe die hoffentlich noch ein paar Bände, sprich Schuhe, für uns bereithält.
Rezensionen von Gaby 2707:
Voller Spannung mit einem bisserl Romantik
Leise rieselt der Tod von Uli Aechtner
Jennifer Meyer hat in diesem Jahr gar keine Lust auf Weihnachten Ihr Freund Nick hat sie verlassen und seine letzten Sachen abgeholt. Ihr Sandkastenfreund Tom Kramer hat gerade seine Landarztpraxis eröffnet und nun wird sie mit ihm zusammen, ganz in Ruhe, die Feiertage dort auf dem Land verbringen. Aber daraus wird nichts werden, denn Toms Familie hat sich angesagt.
Außerdem findet Jenny nach einer Joggingrunde eine Frau in einem Nikolauskostüm tot auf den Treppenstufen des Hauses. Durch sein Hobby rückt Tom in den Kreis der Verdächtigen. Na dann, frohe Weihnachten.
Jenny, neugierig wie sie nun mal ist, lässt dieser Tod, der sich als Mord herausstellt, keine Ruhe. Neben Kriminalhauptkommissar Urs Waldner beginnt sie auf eigene Faust die Hintergründe zu ermitteln.
Ich liebe Weihnachtsbücher und erst recht, wenn es sich um einen Weihnachtskrimi handelt. Auf dieses Buch bin ich durch das weihnachtliche Cover aufmerksam geworden. Kleine rote Häuschen in einer verschneiten Winterlandschaft – das passt perfekt in diese Jahreszeit. Dazu noch 25 Kapitel, so dass man den Krimi auch als Adventskalender lesen kann, was ich nicht getan habe. Ich habe das Buch in einem Rutsch weg gelesen und fand es klasse.
Uli Aechtner hat einen sehr leichten, flüssigen Erzählstil, der es einem leicht macht, an der Lektüre dran zu bleiben. Dazu die Spannung, die zwar nicht steil nach oben schießt, die aber unterschwellig immer da ist. Außerdem Weihnachtsstimmung und ein kleines bisserl Romantik. So lässt es sich im Winter auf der Couch gut kuscheln und lesen. Die Zutaten sind in diesem Buch vorhanden.
Jenny, einfach nur liebenswert, neugierig, ein bisserl planlos mit einem riesengroßen Herz, hat sich meine Sympathien sofort gefangen. Genauso wie Tom, den ich auch von Anfang an gern mochte. Auch die meisten der anderen Mitwirkenden könnte ich mir gut als Freunde vorstellen. Aber auch hier gibt es Menschen, die ich nicht mag. Genau wie im richtigen Leben.
Ich bin sehr schnell in der Geschichte angekommen, schaue Jenny über die Schulter und habe bald einen Täter gefunden. Aber leider hält sich mein Verdacht nicht lange. Das macht Uli Aechtner sehr gut – alles erscheint plausibel und logisch, da kommt eine kleine Wendung und ich kann alles über den Haufen schmeißen und von vorne beginnen. Und das nicht nur einmal. Denn es bleibt ja nicht bei der einen Toten.
Zum Schluss hin wird es nochmal richtig dramatisch. Jenny, die ganz nah dran ist an der Auflösung, begibt sich in Gefahr, aber alles geht noch mal gut. Das wieso, weshalb, warum der Täter getan hat, was er getan hat, lässt sich sehr gut nachvollziehen und löst sich klar auf. Die menschlichen Abgründe sind halt tief.
Ein Krimi, der alles hat, was ich bei einem guten Krimi brauche oder mag: eine gute Geschichte, eine überschaubare Anzahl an Leichen, einge Verdächtige, ein nachvollziehbares Motiv, eine Prise Humor, ein bisserl Liebe und Romantik und sympathische Protagonisten. Hier bekomme ich dies alles und noch einiges mehr.
Rezensionen von Anna625:
Gute YA/NA-Geschichte für zwischendrin
One Last Song von Nicole Böhm
Riley möchte sich endlich ihren Traum erfüllen und Musicaldarstellerin werden. Zwei Jahre Zeit gibt ihr Vater ihr dazu. Zwei Jahre in der Metropole New York, die sich langsam dem Ende zuneigen, und noch immer konnte Riley trotz zahlreicher Castings keine besonders attraktive Rolle ergattern. Durch Zufall kommt sie an einen Job als Kellnerin im Bistro einer angesehen Musikschule, und begegnet dort Julian, der gerade mit seiner Band in der Stadt ist.
Die beiden entwickeln Gefühle füreinander, doch bald schon droht Julians Vergangenheit, ihn einzuholen, und auch Riley läuft die Zeit davon...
Im Großen und Ganzen fand ich das Buch okay, es lässt sich angenehm leicht lesen. Die Protagonistin ist gut gestaltet und war mir sympathisch, wenn sie auch etwas naiv ist, die Geschichte selbst verläuft insgesamt mehr oder weniger genauso wie es zu erwarten war. An für sich ist es alles nichts Neues, diverse Klischees werden erfüllt, es ist von Anfang an klar, dass die beiden Protagonisten sich ineinander verlieben werden usw. Ich habe ein bisschen die Tiefe vermisst, immer wenn man gerade dachte, es könnte ein bisschen in die Richtung gehen, wurde im letzten Moment doch nochmal ein Bogen darum geschlagen. Trotzdem lässt sich das Buch wie gesagt ganz nett für zwischendurch einschieben, wenn man nichts allzu Tiefgründiges haben und einfach mal nur entspannt lesen möchte!










