Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Unglaublich langatmig und unübersichtlich
Lea und das Labyrinth der Zeit von Michael Engler
Bewertet mit 2.5 Sternen
Zum Buch:
Lea muss die Ferien wieder bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem Land verbringen anstatt mit ihrer Freundin zur Jugendcluberöffnung zu gehen.
Was mit viel Regen und wenig WLAN begann, entpuppte sich als ein spannendes Abenteuer. Im Dorf sind Wölfe aufgetaucht.
Außerdem ist da noch ein Junge, der nichts als einen Lendenschurz trägt ...
Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung klang unheimlich spannend und verlockend. Auch die Leseprobe war noch vielversprechend. Aber nachdem Lea dann mal angekommen ist, ist die Geschichte in eine Starre verfallen. Es war unglaublich langatmig, stellenweise auch verworren mit den ganzen fremden Welten und den physikalischen Erklärungen nicht gerade Kindertauglich zum weglesen.
Oft passierte seitenweise nichts weiter außer das es regnete. Es kam keine richtige Spannung auf und so zog sich das Buch leider wie Kaugummi.
Ich habe von dem Autor schon so liebevolle Kinderbücher gelesen, da war die Enttäuschung dann schon groß.
Leider erreichte mich die Geschichte gar nicht und zog sich viel zu lange hin.
Rezensionen von yesterday:
Waffenkampf statt Klassenkampf
Capitana von Melissa Scrivner Love
Eine der härtesten, nicht-weißen, weiblichen Hauptfiguren der aktuellen Krimi-Literatur ist wieder zurück: Lola Vasquez, Anführerin, Drogenboss, Mutter und Latina (in stetig wechselnder Reihenfolge). Zwischen all ihren legalen und weniger legalen Aktivitäten im multikulturellen Los Angeles droht sie immer wieder, sich selbst zu verlieren.
Auch wenn Drogen, Waffen, Gewalt und Blut Lolas Welt bestimmen, finden sich im Thriller auch immer wieder nachdenkliche, kritische Zeilen. Melissa Scrivner Love verbindet Lolas fiktives, aber wohl auf vielen realen Biografien fußendes Leben mit Gesellschaftskritik am Amerika der “Weißen Männer”. Rassismus, Armut und Verbrechen lauern hinter vielen Mauern und unscheinbaren Gesichtern.
Für einen echten Klassenkampf sind die Unterschiede zu groß, dennoch drückt man Lola und ihrer Gang immer wieder die Daumen gegen das System, das sie einerseits unterdrückt, in dem sie sich aber so gut wie möglich zurechtfinden und einfügen (um nicht aufzufallen und weiter ihre Geschäfte machen zu können).
Lolas Welt ist weit von unserer entfernt, ist illegal, gefährlich und weitestgehend unmoralisch. Aber als Charakter ist sie faszinierend und durch ihre Brille betrachtet, ist das was sie tut logisch und fast verständlich. Eine Anti-Heldin die für die Dauer des Buches als Heldin durchgeht. Eine toughe Frau die im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Richtige tut.
“Capitana” ist Band 2 um Lola Vasquez. Die Reihe startet mit “Lola”.
Rezensionen von yesterday:
Nichts für schwache Nerven
Love & Bullets von Nick Kolakowski
Amerika hat generell viel zu kämpfen mit seinem Image und seiner Politik. In diesem Thriller spielt dies keine Rolle, aber das Land kommt auch nicht so gut weg. Vollgepackt mit kriminellen Banden, Abzockern, Waffennarren und mörderischen Hinterwäldlern fliegen dem Leser die Schrotkugeln nur so um die Ohren.
Ja, es wird blutig und grausig, zu genau sollte man sich die diversen Unfälle, Attentate und Verfolgungsjagden nicht vorstellen. Aber die versteckten Reminiszenzen an bekannte Action-Filme haben schon ihre Berechtigung. Als würden Mr. und Mrs. Smith Filme wie “Kill Bill” oder “Stirb langsam” alle am Stück abhandeln.
Apropos Stück: “Love & Bullets” sind im Original eigentlich drei einzelne Bücher, die hier in der deutschen Ausgabe zurecht zu einem zusammengefasst sind. die 427 Seiten sind flugs gelesen und man erspart sich so sehr fiese Cliffhanger und offene Enden.
Erst die “Trilogie” rund um Bill und Fiona, ehemalige Gangmitglieder und nun auf der Flucht, eröffnet die ganze Story dieses so ungleichen aber tief verbundenen Pärchens. Wir begleiten die beiden, denen ihre Ex-Kollegen nach dem Leben trachten, von den Südstaaten über Südamerika nach New York und stehen trotz vieler illegaler Tätigkeiten und Gesetzesbrüche auf ihrer Seite, wenn sie sich mit Glück, Charme und Wachsamkeit gegen scheinbar übermächtige Gegner behaupten können. Doch wie lange?
Rezensionen von Tara:
Der Kultcomic als Bilderbuch
Asterix - Der Goldene Hinkelstein von René Goscinny; Albert Uderzo
„Asterix - Der Goldene Hinkelstein“ entstand bereits 1967 und ist somit von den Erfindern - René Goscinny und Albert Uderzo – selbst getextet und gezeichnet.
Es ist eine typische „Asterix & Obelix-Geschichte“ in dem kleinen gallischen Dorf mit den altbekannten Charakteren. In diesem Band spielt Troubadix eine besondere Rolle.
Voller Selbstüberschätzung möchte er an dem Gesangswettbewerb für die Barden Galliens teilnehmen. Auf den Weg dorthin sollen ihn Asterix und Obelix vor den Römern schützen.
Die Konflikte zwischen den Galliern und den Römern sind nichts Neues, aber immer wieder amüsant. Anders ist hier die Gestaltung. Es handelt sich nicht um einen Comic, sondern um ein Bilderbuch mit Texten. Das ändert aber nichts am Unterhaltungswert. Ich habe mich wunderbar über Asterix, Obelix und die Römer amüsiert, Idefix habe ich allerdings vermisst.
„Der Goldene Hinkelstein“ ist eine typische Asterix-Story, die einfach einmal anders präsentiert wurde, aber genauso gut unterhält wie die Kult-Comics.
Rezensionen von Gerda:
Sterben für die Gesellschaft
Asterix - Der Goldene Hinkelstein von René Goscinny; Albert Uderzo
"Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten."
Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und könnten ihren Ruhestand nun genießen.
Aber plötzlich erhalten sie alle Vier vom Staat eine Einladung nach Fehmarn zu einem Sterbeseminar. Da dort wohl alle irgendwann die tödliche Pille nehmen, sind sie geschockt. Sie wollen noch nicht sterben.
Hier geht es um eine mögliche Zukunft unserer Gesellschaft. In diesem Buch ist sie erbarmungslos und grausam. Deutschland ist nur noch eine Schein-Demokratie. Die Überwachung der Gesellschaft, die Euthanasie, da kann ein Einzelner nichts mehr machen.
Die angerissenen Themen dieses Buches sind wichtig. Das ist ein großer Pluspunkt dieses Buches. Allerdings hat dieser Krimi auch Schwächen. Ich bin mit der Hauptperson der Geschichte, Nadja, nicht warm geworden. Ich fand sie weinerlich, ihr emotionaler Zustand passte nicht so zu ihrer Vita.
Trotzdem war der Krimi durchaus spannend und interessant.
Rezensionen von Gerda:
Lebenseinstellung
Die neue Nebenbei-Diät von Lange Elisabeth
Ein vom Format her, kleiner Ratgeber in punkto Abnehmen und Gewicht halten. Es geht darum, das es sehr gesund ist, längere Fastenzeiten am Tag oder auch wöchentlich einzulegen. Es wird erklärt warum und wie der Körper darauf reagiert. Auch wird von den Crash-Diäten abgeraten. Unser Körper reagiert auf solche Diäten nicht sehr positiv.
Das Buch ist unglaublich informativ. Allerdings beinhaltet es kaum Rezepte. Da jedoch sehr viele Grundlebensmittel behandelt werden, kann sich jeder leicht seine geliebten Rezepte darauf ausrichten. Es gibt keine vorgeschriebenen Ernährungspläne oder aufwendige Rezepte. Hauptsache, ich halte feste Fastenzeiten ein.
Ein sehr empfehlenswerter Ratgeber, der alles Wissenswerte kurz, knapp und trotzdem ausführlich beschreibt. Im Prinzip weiß man vieles schon, aber durch diesen Ratgeber wird man sehr unterstützt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Die wunderschöne Geschichte einer großen Liebe
White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht von Michelle Marly
Israel Isidore Baline ist mit seinen Eltern als russisch-Jüdischer Einwanderer in Amerika angekommen. Er hat es weit gebracht und ist jetzt unter dem Namen Irving Berlin ein gefragter Komponist in Hollywood. Auf einer Party lernt er Ellin Mackey kennen, eine junge Dame aus der Upperclass. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick.
Aber es dauert seine Zeit, bis Irving seine Ellin endlich um ihre Hand bittet. Ihr Vater und ihre Großmutter sind absolut nicht einverstanden mit ihrer Wahl…
Für mich gehört „White Christmas“ einfach zu Weihnachten dazu. Und da mich die Geschichte hinter diesem Lied interessiert hat, musste ich das Buch einfach lesen.
Michelle Marly nimmt mich in ihrer Geschichte mit ins Amerika der 1930 Jahre. Ich darf Irving Berlin auf seinem Weg zum Selfmade-Komponist, der keine Noten lesen kann und auf dem Klavier nur die schwarzen Tasten bedient, ein paar Jahre begleiten. Vom Zeitungsjungen über den Job eines singenden Kellners bis hin zum gefeierten Hollywoodstar, der immer neue Lieder und ganze Musicals schreibt.
Ellin Mackey sieht recht schnell in Irving Berlin die Liebe ihres Lebens. Sie stört weder der Altersunterschied von 15 Jahren noch die jüdische Konfession ihres Liebsten. Ich bewundere die junge Frau die im Reichtum aufgewachsen ist, die manchmal etwas naiv agiert, die sich gegen den Willen vor allem ihres Vaters stellt und sogar enterbt wird. Aber auch das kann dieser Liebe, die alles zu überdauern scheint, nichts anhaben.
Der leichte, sehr gefühlvolle und ausdrucksstarke Schreib- und Erzählstil der Autorin macht es mir leicht mich in diese andere Zeit zurückzuversetzen. Ich fühle mich sofort angekommen, Bilder entstehen in meinem Kopf und ich bin immer an Ellins Seite. Durch die bildhaften Beschreibungen z.B. aus Israel, wo Ellin dem Glauben ihres Geliebten näher kommen will oder aus Paris, wo sie sich ihr Brautkleid aussucht, fliegen die Seiten nur so dahin. Aber ich habe auch immer eines der Lieder im Kopf, die Irving geschrieben hat und die hier erwähnt werden.
Ellin und Irving sind mir schnell ans Herz gewachsen und da ich mir bei Frau Google Fotos der Beiden angeschaut habe, hatte ich gleich ein Bild im Kopf. Aber auch die anderen Personen, denen ich hier begegnen, sind so menschlich mit ihren Ecken und Kanten dargestellt und kommen absolut glaubhaft bei mir an.
„White Christmas – Das Lied der weißen Weihnacht” entführt mich in eine Welt voller Liebe und Romantik. Die Geschichte hat mich tief berührt und ich habe zusammen mit Ellin den Kampf um ihre große Liebe aufgenommen. Ich habe mit gehofft, mit gebangt, mich mit gefreut und mit gelitten. Eine wunderbare Geschichte über die Entstehung eines der schönsten Weihnachtslieder überhaupt. Ab jetzt werde ich immer, wenn ich das Lied höre, auch Bilder dazu im Kopf haben.
Danke für diesen wunderschönen teilbiografischen Roman, den ich sehr gerne weiter empfehle.
Rezensionen von Petra:
Es fehlt eine Essenz
Shadowscent - Die Krone des Lichts von P. M. Freestone
Es ist der zweite Band einer Dilogie und man sollte den ersten zeitnah gelesen haben. Das Buch springt mitten ins Geschehen und dadurch ist man beim Lesen verwirrt wenn man den ersten Band so wie ich vor einem Jahr gelesen hat. Nach und nach kam die Erinnerung wieder vor allem weil mich wieder das Gleiche gestört hat wie beim ersten Buch.
Die Autorin springt von einer Figur zur anderen. Alle erzählen einen Abschnitt der Geschichte. Mal Rakel, dann Ash oder Luz .Sie erzählen fortlaufend, aber da sie in den vorherigen Kapiteln keine Rolle gespielt haben, wissen wir Leser nicht wie sie an diesem Ort gekommen sind oder was sie in der Zwischenzeit gemacht haben.
Mir fehlen diese Informationen sehr, auch die Beschreibung der Welt in der diese Fantasy Geschichte spielt könnte ausführlicher sein. Lieber einen dritten Band und dafür lernen wir die Figuren und ihre Abenteuer besser kennen. Diese Lücken mit meiner Phantasie zu füllen hat genauso viel Zeit in Anspruch genommen wie das Buch zu lesen. Da ich das nicht so gut kann wie die Autorin, -denn die Ideen sind wirklich gut- war ich wieder etwas enttäuscht von dem Buch.
Rezensionen von inya:
kleine Weihnachtsgeschichte
Kleiner Weihnachtsbaum von Gary Cooper
Eine wirklich wunderschöne Weihnachtsgeschichte bzw. weihnachtliche Geschichte, die man wundervoll mit den Kindern in der Vorweihnachtszeit entdecken und lesen kann.
Der kleine Weihnachtsbaum steht ganz alleine oben auf dem Berg und ist ziemlich einsam. Eines Tages entdecken ihn die Geschwister Kai und Klara und so beginnt eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und die Weihnachtszeit.
Denn der kleine Weihnachtsbaum hat Angst gefällt zu werden und so haben die beiden Geschwister eine Idee.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet und die Illustrationen sind wunderschön so dass es absolut Spaß macht sich auch einfach nur die Bilder mit den Kindern anzuschauen. Doch natürlich macht es auch Spaß die Geschichte vorzulesen, denn der Text ist auch altersgerecht geschrieben und hat eine angenehme Länge.
Ein schönes Buch, welches man auch wunderbar verschenken kann.
Rezensionen von div:
interessantes Lesevergnügen
Ada von Berkel Christian
interessantes Lesevergnügen
Im Februar 1945 wird Ada von einer jüdischen Mutter in Deutschland geboren. Kurz darauf verlässt sie Deutschland und zieht mit ihrer Mutter nach Argentinien. Ihren Vater lernt sie erst kennen als sie neun Jahre später in Berlin zurückkehrt. Die Familie versucht einen neuen Anfang zu machen.
Doch obwohl der schwierige und unaussprechbare Teil der deutschen Geschichte Vergangenheit ist, erträgt es Ada nicht, ausgeschlossen von den Sorgen und Nöten zu sein die einst herrschten. Alles kommt ihr fremd vor, die Stadt, die Sprache, die Menschen, ihr eigener Vater. So beginnt ihre Identitätsreise und der Leser begleitet sie bis in den frühen 90er Jahren.
Der Roman ist ein Gesellschaftporträt in der sich politisch verändernden Zeit der 68er Jahre und zugleich eine Persönlichkeitsanalyse. Wie wichtig ist unsere Abstammung? Welche Folgen hat das Schweigen über die Vergangenheit für unsere Identität?
Schnörkellos und sprachgewandt beschreibt Christian Berkel die Zeit des Umbruchs. Reale Geschehnisse und historische Ereignisse gepaart mit fiktiven Personen durch mehrere Dekaden erzählt, bieten ein authentisches Resultat mit teils autobiografischen Wurzeln. Gefühlvoll und aufwühlend zugleich hat dieses Buch mehr mit den Schicksalen seine Protagonisten zu feilschen und deren Entwicklung während der deutschen Nachkriegsgeschichte. Eine klare Leseempfehlung.










