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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Solveigh Rumpf-Dorner:

Bodenlose Frechheit

Türkische Sprachen von Andrej Tihomirov

Ich habe lange überlegt, ob ich meiner Rezension diesen Titel geben soll, aber es ist mir kein zutreffenderer eingefallen. Allein dass der Verlag sich "Unser Wissen" nennt, ist - nun, eben eine bodenlose Frechheit! Das einzige Wissen, das mir dieses Buch vermittelt hat, ist, dass ich nie mehr ein Produkt dieses Verlages bestellen werde.

Die vorliegende "Sprachliche Überprüfung" (allein die ungeschickte Formulierung des Untertitels sollte schon aufhorchen lassen) ist eine Übersetzung des russischen Originalwerks, dessen Qualität ich nicht beurteilen kann, da hier offenbar mit Google Translator übersetzt und auf ein Lektorat gänzlich verzichtet wurde. Dass ein Mensch einen so haarsträubenden Wortwust produziert, halte ich für ausgeschlossen. Dadurch ist der Text für mich nahezu unlesbar geworden, obwohl ich Turkologie studiert habe und daher über Basiswissen verfüge. Einzig vom humoristischen Standpunkt kann man einige Passagen genießen, wenn es z. B. über einen Konsonant (welchen?) im Tatarischen heißt: „Konsonant [...] taub, Tiefarsch, Bogenkonsonant“. Worin die Arbeit des Verlags bestanden hat, ist unklar, denn maschinell übersetzen, drucken und binden – mit blödsinnigem Dummybild auf dem Cover – kann jede Druckerei, ja jeder Copyshop genauso gut. Ich war durchaus bereit, für dieses 45-Seiten-Buch 27,90 € zu bezahlen (es war ein Geschenk für meinen Mann), aber angesichts der Ausführung ist dieser Preis eine – s. Titel oben!

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Rezensionen von Petra Gruber:

Was wäre, wenn... ?

Orangen für Dostojewskij von Michael Dangl

Ein Gedankenspiel: Was wäre, wenn,…? Dostojewskij und Rossini befanden sich nachweislich zur selben Zeit in Venedig. Dass es tatsächlich zu einer Begegnung kam, dafür gibt es weder Dokumente, noch Hinweise. Aber, was wäre, wenn es doch so gewesen wäre? Gänzlich unmöglich oder unwahrscheinlich ist das nicht, dass sich der Schriftsteller und der Komponist über den Weg gelaufen sind.

Auf dieser Idee beruht der Roman.
Ich mag solche Fiktionen, die nahe an der Realität liegen, Romane, die wahre Persönlichkeiten oder Begebenheiten einfach weiterspinnen und eine neue Geschichte erzählen. Deshalb fand ich diesen Titel reizvoll, der braumüller Verlag liefert auch immer wieder spannende Bücher und Romane, in deren Mittelpunkt Schriftsteller und Musik stehen, sind für mich immer interessant.
Orangen für Dostojewskij ist sehr gut recherchiert, die Fakten zu den Künstlern, das Leben in der Stadt, die Besetzung durch die Habsburger, Dostojewskijs Schaffens- und Gesundheitskrise, Rossinis ausschweifendes Leben, das alles wird lebendig erzählt und lässt ein Venedig Ende des 19. Jahrhunderts, wie die beiden Künstler es erleben, wiederauferstehen.
Doch genau darin liegt für mich auch ein Kritikpunkt. Ich fand den Roman etwas zu detailverliebt und überbordend, zu viele Dialoge, zu viele Beschreibungen, zu viele Nebengeschichten, dadurch hatte er für mich beim Lesen ziemliche Längen, die Geschichte selbst ging oft in der Fülle der Details unter.
Leider konnte er mich auch sprachlich nicht überzeugen. Mir war der Erzählton etwas zu schlicht, beinahe trivial, das konnte die spannende Idee und Grundgeschichte leider auch nicht retten. Etwas mehr Straffheit, etwas raffiniertere Sprache hätten dem Roman gut getan.
Eine gute Grundidee, ein spannendes Thema, ein sehr schön aufgemachtes Buch, das mich leider nicht ganz überzeugen konnte.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleser Jamie, 11 Jahre aus Innsbruck:

Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende von Kathrin Tordasi

Testleser Jamie, 11 Jahre aus Innsbruck:
In diesem Buch spielen die Hauptfiguren Portia, Ben, Rose, Bramble, Robin Goodfellow und der graue König mit.

Als Portia ein zehnjähriges Mädchen in den Ferien zu ihren Tanten Rose und Bramble nach Walles in England fährt dachte sie das es ganz schön langweilige Ferien werden doch als sie Robin in seiner Fuchsgestalt folgte und mit einem Magischen Schlüssel den Weg in die Feen Welt öffnete erweckte sie den grauen König aus seinem Schlaf, welcher nun versucht die Feen Welt und die Menschen Welt zu erobern mit seiner Nebel Arme.

Können es Rose, Ben, Bramble, Portia und Goodfellow schaffen, die Welten zu retten und damit den grauen König besiegen?

Das Buch ist eine sehr spannende Geschichte, in der die Personen Ben und Portia sich abwechselnd die Geschichte in der Ich-Form erzählen. Brombeer Fuchs hat 375 Seiten und ist sehr spannend geschrieben, meine Lieblings-Szene ist die, wo Portia Goodfellow folgt.

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Rezensionen von Nele33:

Ambivalent

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Mit "Miss Bensons Reise" hat die Autorin Rachel Joyce ein Buch über eine besondere Frauenfreundschaft geschrieben.

Margery ist ihr Leben als graue Maus leid, als es in der Schule in der sie arbeitet zum Eklat kommt beschließt sie sich einen lang vergessenen Traum zu erfüllen: Den goldenen Käfer in Neukadelonien zu finden.

Ob es ihn wirklich gibt ist ungewiss, da sie nur vage Erinnerungen an Erzählungen ihres Vaters hat. Kuzentschlossen bucht sie eine Reise nach Neukadelonien. Alles was ihr nochn fehlt ist ein Assistent für die Reise. Nach einigen erfolglosen Treffen mit möglichen Kandidaten bleibt am Ende nur noch Enid über. Enid, die das genaue Gegenteil von Magery ist, laut, schrill und bunt.Beide haben jedoch ein Ziel: Raus aus England, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Der Anfang des Buches hat mich schnell gefangen genommen. Die Charaktere waren ein wenig überspitzt dargestellt und machten echt Spass. Leider konnte dies nicht über die gesamte Länge des Buches gehalten werden. Es kommt zu langatmigen Wiederholungen und manche Szenen sind so skurril, dass sie dadurch leider unglaubwürdig wirkten. Die Rolle von Munic in der ganzen Geschichte war mir nicht so wirklich klar und hat mich von der eigentlich netten Geschichte um Margery und Enid unnötig abgelenkt.
Von mir 3.5 Sterne für dieses Buch.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Lea, 13 Jahre aus Wattens:

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Testleserin Lea, 13 Jahre aus Wattens:
Annies Familie starb durch ein Drachenfeuer und ihr Freund Lee ist ein Sohn des Drachenherrn, welcher bei einer Revolution starb, dies muss aber ein Geheimnis bleiben. Nun müssen Annie und Lee eine Prüfung bestehen, um die Flotte nach Callipolis anführen. Doch dann bricht ein Krieg aus und sie sind auf sich selbst gestellt.

..

Das Buch ist sehr spannend, man kann sich gut in die jeweilige Rolle hineinversetzen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Jakobus, 8jähriger Testleser aus Wildschönau:

Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie Fox 1) von Antje Szillat

Jakobus, 8jähriger Testleser aus Wildschönau:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in einer uralten Burg, Die Burg gehört einer uralten Zauberfamilie:
Graf Eduard, genannt Eddie ist der jüngste der Familie und spielt die Hauptperson der Geschichte.

Graf Eduard der 1. und Gräfin Guinerevere sind die Eltern. Weiters gibt es noch eine kleine Fledermaus namens Tilla, der Hausdrache Golfo, die schreckliche Pia Plumbelly, eine Freundin von Eddie, der Hund Polyester, der Hausmeister Quitte, Mrs. Plumbelly, die Schulleiterin und Mutter von Pia und die bärtigen Männer. Eines Tages erfährt Eddie von seiner kleinen Fledermaus Tilla, dass die Burg eine Schule werden soll. Mit Zauberei und vielen abenteuerlichen Situationen, wollen Eddie und die Fledermaus dies verhindern.

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Rezensionen von begine:

Spannender Thriller

Der Mädchenwald von Sam Lloyd



Mädchenwald ist der Debütroman des Schriftstellers Sam Lloyd.

Die 13jährige Elissa ist eine talentierte Schachspielerin.
Sie wird entführt und findet sich angekettet in einem Keller wieder. Sie erzählt ihre Gedanken und Ängste.

Dann ist plötzlich der 12jährige Elijah da, der will, das sie als macht, was der Entführer von ihr will.

Auch er ist ein Icherzähler, der zwar etwas einfältig wirkt, aber bemerkt doch, das Elissa ihn austricksen will.

Die beiden Kinder sind eindrucksvoll gezeichnet.

Die Polizistin Mairead ist die dritte Erzählerin, die persönliche Probleme hat. Trotzdem versucht sie ihr möglichstes.

Der Autor lässt diesen Thriller etwas morbide werden.
Er lässt den Leser nicht so leicht erkennen, wer der Entführer ist und um was es geht.Es gibt einige Wendungen, die das ganze spannend werden lassen.
Das Buch ist empfehlenswert.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Ida, 8 Jahre aus Matrei am Brenner:

Lilly und die Zwölfen, 1, Elfen verboten von Wenzel Sibylle

Testleserin Ida, 8 Jahre aus Matrei am Brenner:
In der Geschichte geht es um ein Mädchen das Lilly heißt. Sie wohnt im Gasthaus Glückseiche. Später lernt das Mädchen die Zwölfen kennen und erlebt mit ihnen Abenteuer aller Art. Doch plötzlich will ihre Mutter Henni wegziehen. Das wollen Lilly und die Zwölfen natürlich verhindern! Ob es ihnen gelingt müsst ihr selber lesen.

Zuerst hat mich das Buch nicht so angesehen, weil ich Feen eigentlich nicht so gerne mag. Aber als ich dann zu lesen angefangen habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören, weil es sooo spannend war. Am Schluss hat es mir dann so gut gefallen, dass es sogar eines meiner Lieblingsbücher geworden ist.

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Rezensionen von brauneye29:

Das war leider nicht mein Buch

Die Angst der Schweigenden von Nienke Jos

Zum Inhalt:

Für Inna gibt es keine Zufälle. Als Statikerin glaubt sie, dass alles berechenbar ist. Und der eisige Wind ist auch nur ein Vorbote für einen Schneesturm, der Inna in einer Fabrikhalle festhalten wird. Und ausgerechnet dort im Nirgendwo taucht Igor auf, der behauptet vom Sturm überrascht worden zu sein.

Aber ist das wirklich so?

Meine Meinung:

Ich bin mit dem Buch von Anfang an nicht wirklich klar gekommen. Irgendwie lag mir die Geschichte nicht, noch viel schlimmer war es mit dem Schreibstil. Ich fand ihn irgendwie sperrig und wenig eingängig. Mitunter erwischt man Bücher, die einen einfach nicht ansprechen. Dieses war genau so eins für mich.

Fazit:

Das war leider nicht mein Buch.

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Rezensionen von chipie2909:

Interessante Einblicke in die britische Monarchie

Teatime mit Lilibet von Holden Wendy

Seitdem ich denken kann, fasziniert mich die britische Monarchie, allem voran Königin Elisabeth II. Deshalb war ich sofort begeistert, als ich hörte, dass die britische Journalistin und Autorin Wendy Holden einen biografischen Roman über die Gouvernante Marion Crawford geschrieben hat. Es war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Doch um was geht es eigentlich genau in diesem Buch?

Man schreibt das Jahr 1932 und der Leser lernt die junge Schottin Marion Crawford kennen. Die 22jährige hat große Träume und Visionen. Am Liebsten würde sie als Lehrerin in den schottischen Slums arbeiten. Doch dann wird sie zu etwas ganz anderem berufen: Sie soll die Gouvernante von Prinzessin Elisabeth und ihrer Schwester Margarete werden. Zuerst hält sie diesen „Job“ für absurd, doch dann erkennt sie, dass sie durch ihre Anstellung den kleinen Prinzessinnen die „normale“ Welt zeigen könne und dadurch dem Volk näher bringt. Und so nimmt sie die Gelegenheit war, zieht nach England und wird Lehrerin der beiden Kinder. Vorallem Elisabeth, von allen liebevoll Lilibet genannt, wächst ihr ans Herz. Sie tut alles dafür, um den Kindern den echten Alltag zu zeigen und besucht mit ihnen Schwimmbäder und sogar bei Woolworth’s wird eingekauft. Doch Crawfie (den Spitznamen haben ihr Lilibet und Margaret gegeben) verändert das Leben der Kinder. Nein, auch ihr Leben ist nicht mehr das, was es war und die Zeit bei den Royals verändert ihren Alltag komplett. Kann sie sich in dieser glamourösen Welt wirklich ihre Werte und Ziele bewahren?

Mein Eindruck vom Buch:
Der Schreibstil von Wendy Holden ist toll! Man fühlt sich sofort ins Jahr 1932 zurück versetzt und kann sich richtig vorstellen, wie es auf den Straßen Edinburghs zuging. Ihre Art zu erzählen ist schnörkellos und direkt und jede einzeln Seite ist ein wahrer Lesegenuss. Nachdem ich mich mit der britischen Königsfamilie schon viel auseinander gesetzt habe, waren mir viele Begebenheiten schon bekannt, jedoch gab es auch einiges, was mir komplett neu war. Wendy Holden hat als Basis für dieses Buch das Werk „The Little Princesses“ verwendet, welches von Marion Crawford selbst geschrieben und 1950 erschienen ist. Diese Autobiographie war auch ausschlaggebend dafür, dass die Königsfamilie den Kontakt zu Marion Crawford komplett abgebrochen hat. Wendy Holden hat Crawfords Geschichte mit etwas Fantasie aufgefüllt und damit entstand ein wunderbarer Roman, der weitgehend auf wahre Begebenheiten beruht. Marion Crawford wird in dem Buch als Sozialistin dargestellt, die nur das Beste für Kinder möchte und große Träume und Visionen hegt. Anfangs war sie mir sehr sympathisch und ihre innere Zerrissenheit war richtiggehend spürbar. Doch im Laufe des Buches hat sie sich in eine Person verwandelt, mit der ich nicht mehr wirklich mitfühlen konnte. Es wird deutlich, dass sie sich in der royalen Welt nicht wertgeschätzt fühlt, manchmal wirkte sie sogar richtig verbittert und da fragte ich mich, was sie denn erwartet hatte. Für mich entstand der Eindruck, sie hätte angenommen, als „gleichwertiges“ Familienmitglied behandelt zu werden und immer, wenn sie nicht auf Veranstaltungen / Reisen mitgenommen wurde, reagierte sie verletzt und echauffierte sich darüber, dass sie ja soviel für die königliche Familie getan hat. Zweifelsohne hat sie ihre Jugend und auch einen großen Teil ihrer Träume für die Royals geopfert, jedoch war dies ihre eigene Entscheidung und Selbstmitleid war fehl am Platz. Denn letztendlich war sie einfach „nur“ eine Angestellte. Und hätte sie die Prinzessinnen nicht unterrichtet, hätte es jemand anderes getan. Aber das nur meine Ansicht zur Person und meine Interpretation der Darstellung ihrer Figur in diesem Roman. Jeder soll und kann sich seine eigene Meinung zu den Geschehnissen machen.

Fazit:
Leider gab es ein paar Begebenheiten, die für mich viel zu oberflächlich behandelt wurden und über diese ich mir viel mehr Informationen gewünscht hätte. Selbst wenn die Erläuterungen aus der Fantasie der Autorin geboren worden wären. Deshalb kann ich leider nicht die volle Sternenzahl geben. Dennoch: Für Leser, die sich für das britische Königshaus interessieren, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung und ich kann mir gut vorstellen, dass ich dieses Buch noch einmal lesen werde.

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