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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Simone Liska:

Empfehlung!

All-in-One-Brote von Valesa Schell

Wer öfter selbst Brot, Brötchen, Pizza, süße Teilchen ... backen und dabei zeitlich flexibel bleiben will (sprich: nicht immer die Zeit hat, beim Teig zu bleiben), der sollte sich dieses Buch zulegen. Einiges habe ich schon gebacken, alles hat geklappt und sehr gut geschmeckt. Besonders praktisch ist die Tabelle zu den verschiedenen Gehzeiten und die Liste, welches Mehl durch ein anderes ersetzt werden kann.

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Rezensionen von Lesemama:

Durchhalten lohnt sich

Heimweh nach uns von Helen Schreiber

Wenn ein kleiner, schlechter Moment ausreicht, das Glück zu vertreiben, dann war das Glück entweder kein wirkliches Glück oder der Moment eben kein Moment, sondern ein Zustand. Zitat aus Kapitel 16

Zum Buch:
Lena ist eigentlich glücklich mit Malte und ihren zwei Kindern Jonte und Mila, eigentlich.

Sie ist aber auch gestresst und hat das Gefühl niemandem mehr gerecht zu werden. Als sie den Yogalehrer Reik kennenlernt, beginnt sie ihr Leben in Frage zu stellen. Alles ist so neu, so aufregend. Und Lena gerät in Gefahr alles zu verlieren.

Meine Meinung:
Mich sprach der Klappentext sehr an, als ich dann aber anfing zu lesen, dachte ich zuerst, die Geschichte und ich finden nicht zusammen. Mir kam Lena so nörglerisxh und unzufrieden vor, die ersten Kapitel waren für mich eine Aneinanderreihung von täglichen Problemen die viele hausgemacht waren.
Erst als sie Reik kennenlernte nahm es langsam Fahrt auf. Aber wirklich berührt hat mich tatsächlich erst das letzte Drittel.
Es lohnt sich also durchzuhalten, denn dann wird es noch richtig schön und sehr berührend.
Ich mochte Lenas Schwester Judith sehr gerne, sie gab der ganzen Geschichte eine Richtung, mit der nicht gerechnet hatte, so unterschiedlich wie die Beiden sind.
Alles in allem ist es eine schöne, ruhige Geschichte mit einem sehr versöhnlichen Ende.

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Rezensionen von Claudia R:

humorvoll, unterhaltsam ....

Eddie Fox und das Geheimnis des Turmzimmers von Szillat Antje

Klappentext:

Eddie Fox lebt auf seiner heiß geliebten Burg Stormy Castle und geht dort auch zur Schule. Doch es gibt ein großes Geheimnis: Nur seine Freundin Pia weiß, dass Eddie kein normaler Schüler ist, sondern ein Geist. Genau wie seine Eltern und die Fledermaus Tilla. Eines Tages taucht ein neuer Lehrer an der Schule auf.

Er animiert die Schüler zu sportlichen Höchstleistungen. Alle sind begeistert – nur Eddie nicht. Denn schon zu Lebzeiten war Eddie nicht der Sportlichste … Dann verschwindet auch noch sein goldenes Zauberbuch spurlos. Was, wenn es in die falschen Hände gerät? Eddie braucht dringend einen Plan!

Cover:

Das Cover zeigt einen Jungen und ein Mädchen, sowie eine Fledermaus und einen kleinen Drachen einem Schlossturm vorbei fliegen. Das Cover ist sehr schön gezeichnet und gestaltet. es ist detailreich und bunt und macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Dies ist bereits das dritte Abenteuer auf Stormy Castle rund um Eddie Fox. Zu Beginn gibt es eine tolle Einführung der Charaktere. Diese werden sehr gut beschrieben und auch durch kleine Zeichnungen, kann man sich diese gleich besser vorstellen. Auch eine kurze Zusammenfassung wiederholt nochmal, was bisher passiert ist. Dies vereinfacht den Einstieg und lässt durchaus einen Quereinstieg zu.

Jedoch würde ich empfehlen, die vorherigen Geschichten zu kennen, da es mit den gesamten Vorkenntnissen auf jeden Fall sehr viel mehr Spaß macht und sich die beiden vorherigen Abenteuer auch sehr lohnen. So lernt man die kompletten Zusammenhänge kennen.

Auch im dritten Band geht es wieder spannend zu. Eddie Fox und seine Freundin Pia, die als einzigste um sein Geheimnis weiß, müssen sich hier mit einem neuen Lehrer auseinandersetzen, der zu sportlichen Höchstleistungen anspornt und dann verschwindet auch noch das goldene Zauberbuch. Ein guter Plan muss hier und fesselnd wird die Geschichte hier vorangetrieben.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Kurze Kapitel und große Schrift eignen sich nicht nur zum Vorlesen, sondern auch für Kinder ab 8 Jahren zum Selbst lesen.

Auch in diesem Buch ist wieder Spannung, Spuk, Schule und Abenteuer angesagt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel vorweg nehmen, lest am Besten selbst, was Eddie, Pia, Tilla und Golfo erleben.

Die Textpassagen sind gut durchdacht und gegliedert. Die kurzen Kapitel machen das Ganze sehr angenehm und die Kapitelüberschriften sind gut gewählt.

Auch die Illustrationen in schwarz-weiß runden das Ganze sehr gut ab und passen gut zum Text. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und geben die Aspekte sehr gut wieder. Sie runden das Gesamtbild sehr gut ab. Mir haben die Illustrationen sehr gut gefallen und machen die Geschichte richtig rund.

Die Charaktere sind sehr liebenswert und neben Eddie und Pia, sind auch Tilla, die kleine Fledermaus und der Hausdrache Golfo sehr sympathisch.

Fazit:

Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, aber auch humorvoll und spannend und sorgt wieder für ein richtig tolles Abenteuer.

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Rezensionen von Claudia R:

außerirdisch gut ...

Alien Academy (Band 1) von Jochen Till

Klappentext / Inhalt:

Cody wacht in seinem Zimmer auf und kann sich an nichts mehr erinnern – an gar nichts! Alles was er erfährt ist, dass er heute auf eine neue Schule gehen soll: Die Alien Academy! Vielleicht findet er dort heraus, woher er kommt und was es mit dem mysteriösen Unfall auf sich hat, bei dem er sein Gedächtnis verloren hat? Gemeinsam mit seinen Alien-Mitschülern Loff, Brocken, Fluffy, Tripto und NRG versucht Cody herauszufinden, was geschehen ist.

Denn außer Welten- und Zahlenkunde muss es doch etwas geben, dass einen Hinweis darauf geben könnte, woher sie alle kommen und warum ihnen keiner Antworten geben will …

Cover:

Das Cover ist einfach sehr genial. Es zeigt Cody mit seinen Freunden. Darunter sehr unterschiedliche Aliens und Roboter, die alle hier sehr gut dargestellt werden. Ein cooles Cover, dass die Neugier weckt.

Meinung:

Cody lebt auf dem Planeten Paras und kann sich nach einem Unfall an nichts mehr erinnern. Merkwürdig ist auch, dass seine Eltern ganz anders aussehen als er und auch auf der neuen Schule, der Alien Academy, sind alle Schüler anders und keiner kann sich an den großen Unfall erinnern. Was steckt wohl dahinter?

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle hier noch nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Es wird aus der Sicht von Cody in der ich-Perspektive erzählt und man fühlt sich als Leser teils Direkt angesprochen. So kommt man sehr gut in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Es wirkt alles sehr lebendig und temporeich geht es hier voran. Die Erzählungen sind bildhaft und detailliert beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

Die Geschichte wird sehr gut und fesselnd erzählt und am Ende fügt sich alles stimmig zusammen. Freundschaft und Zusammenhalt spielen hier eine wichtige Rolle, aber auch der Humor und Spaß kommt hier nicht zu kurz.

Ich wurde bei dieser Geschichte sehr gut unterhalten und hoffe sehr, dass es von Cody und seinen Freunden noch mehr Abenteuer geben wird.

Toll fand ich auch die Zeichnungen und Illustrationen, welche hier durch die Blaufärbung eine ganz besondere Note erhielten. Die Zeichnungen sind gut gewählt und passen sehr gut zu dem Geschrieben. Sie runden das Ganze sehr gut ab.

Auch die Kapitellänge hat mir gut gefallen und auch die Kapitelüberschriften sind stimmig und passend und verraten, dennoch nicht zu viel.

Alles in allem eine tolle und außergewöhnliche Geschichte, die sehr gut durchdacht ist und durch seine ungewöhnlichen Charaktere und der tolle Idee dahinter, überzeugen konnte. Spannend, fesselnd und unterhaltsam, wird einem hier so einiges geboten. Galaktisches Abenteuer mit Aliens, Robotern und vielen Besonderheiten, die mit Spannung und Wendungen ein tolle Geschichte entstehen lassen.

Fazit:

Außergewöhnliche Charaktere, eine ganz besondere Story und einige Ungereimtheiten sorgen hier für gute und humorvolle Unterhaltung.

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Rezensionen von Claudia R:

spannende Freundschaft

Die Strandspürnasen - Auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Feind von Christina Herr

Klappentext / Inhalt:

Die Herbstferien haben begonnen und die Strandspürnasen sind froh, endlich wieder vereint zu sein. Leni freundet sich mit Marieke, der Tochter eines Imbissbudenbesitzers, an. Doch plötzlich häufen sich merkwürdige Krankheitsfälle. Immer mehr Feriengäste in Strandvoort erkranken, wie Tim und Papa Clemens, an einer Magen-Verstimmung.

Nick, Leni und Albert sind alarmiert. Und auch Lenis neue Freundin macht sich große Sorgen. Gibt es jemanden, der den Urlaubern schaden und sie gezielt aus Strandvoort vertreiben will? Die jungen Detektive nehmen die Ermittlungen auf und begeben sich auf die Jagd nach dem unbekannten Feind. Doch bald schweben sie selbst in höchster Gefahr.
Im dritten Fall der "Strandspürnasen" für Kinder ab 8 Jahren dreht sich für die Strandspürnasen viel um das Thema Freundschaft und Leni entdeckt, was schon in der Bibel dazu steht.

Cover:

Das Cover wirkt spannend und ein wenig düster. Man erkennt drei Kids mit Taschenlampe, die jemanden auf der Spur sind. Der Hintergrund ist recht dunkel gestaltet, da es anscheinend bereits Nacht ist.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Fall für die Strandspürnasen und ich habe mich schon sehr darauf gefreut, ein weiteres Abenteuer mit Leni, Nick und Albert zu erleben. Auch wenn es bereits der dritte Fall ist, kommt man auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, in die Geschichte und das Buch hinein, da die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind. Zudem bekommt man zu beginn eine kleine Einführung und auch die Charaktere werden ganz am Anfang kurz vorgestellt inclusive einer kleinen Zeichnung.

Immer mehr Urlauber klagen in Strandvoort über Bauchschmerzen und Übelkeit, aber was oder wer steckt dahinter? Könnte dies ein neuer Fall für die drei Freunde Leni, Albert und Nick sein?

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch hier noch nicht verraten, da ich hier auch nicht allzu viel vorweg nehmen möchte.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehm Länge und auch die Überschriften, sind kurz und passend dazu gewählt, ohne zu viel zu verraten. Darunter ist meist ein kleiner Titellink, der auf einen Song verweist, den man zu dem Kapitel anspielen könnte. Diese Songempfehlung und die Playlist kann man auch ganz am Ende nochmal finden. Eine tolle Idee mit dieser musikalischen Untermalung. Sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren.

Der Fall selbst ist sehr spannend, aber auch emotional und humorvoll gestaltet. Die Charaktere erleben auch hier wieder so einiges und das Thema Freundschaft und Zusammenhalt steht diesmal sehr hoch im Kurs. Toll ist auch wieder die Verknüpfung zwischen Abenteuer, Spannung und dem christlichen Glauben. Denn kleinere biblische Geschichten, wie z.B. die Geschichte von David und Jonathan werden hier in das Abenteuer geschickt mit eingebunden. So wird Glaube realitätsnah vermittelt und auf kindgerechte Weise angesprochen.

Eine spannende und humorvolle Kombination, die zudem noch wichtige Werte vermittelt, rundet dieses Buch sehr gut ab und verspricht neben guter Unterhaltung, auch tiefgründige Themen, sowie Freude und Spaß.

Auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen sind sehr passend gewählt und lockern das Schriftbild auf.

Ein weiterer spannender Fall, der für gute Unterhaltung sorgt. Eine Geschichte für 8-10jährige, die hier nicht nur Spannung erleben, sondern auch einige tiefgründige Dinge angesprochen werden und lernen, was Freundschaft und Zusammenhalt bedeutet und auch der christliche Kontakt wird hier sehr schön und leicht mit eingebunden. Eine tolle Mischung, die sehr gut überzeugt.

Fazit:

Spannender Fall, mit wichtigen Werten, wie Freundschaft und Zusammenhalt.

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Rezensionen von Minigini:

Gut recherchiert

Heißzeit 51 von Eva Rossmann

Eine junge CHANCE- Umweltaktivistin wird tot in ihrem Auto in Italien aufgefunden. War es Mord oder ein Unfall? Diesmal werden die Reporterin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna von der schwangeren Jana um Hilfe gebeten. Jana war die Assistentin der Ermordeten und hat Hinweise bekommen, dass im Büro von CHANCE in Wien eingebrochen wurde.

Mira und Vesna verfolgen verschiedene Spuren, die einerseits zur Rechten Szene, andererseits zum Geldgeber und Unterstützer von Chance führen. Und dann gibt es noch den jungen Klimaforscher, der seinen Job in Amerika aufgegeben hat, um in Österreich trockenresistente Bohnen zu züchten.

Wie immer hat Eva Rossmann auch hier einen Krimi in ein sehr aktuelles Thema verpackt und die Hintergründe gut recherchiert. Da ich schon die Gelegenheit hatte, die Autorin im Zuge einer Buchvorstellung kennen zu lernen, weiß ich, dass ihr Umweltschutz auch privat ein Anliegen ist.

Das einzige, dass mich diesmal ein wenig gestört hat, war, dass Mira diesmal ziemlich aggressive Interviews führte. Das hatte ich nicht so in Erinnerung. Sie war immer schon sehr hartnäckig und hat auch noch nie ein Blatt vor den Mund genommen, aber diesmal fand ich sie manchmal schon fast ein wenig unfreundlich. Aber auch Romanfiguren dürfen auch einmal schlechte Phase haben und die Charaktere haben sich über die letzten 20 Jahre immer wieder weiter entwickelt. Vielleicht macht ihr auch die Tatsache zu schaffen, dass sie nicht mehr so viel verdient als beim "Magazin und deshalb auch irgendwie von Oskar abhängig ist. Mira war immer eine starke und unabhängige Frau und stolz darauf. ;)

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Rezensionen von v_im_wunderland:

ein besonderes Werk

Die Beichte einer Nacht von Marianne Philips

Die Protagonistin wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen mit unzähligen Geschwistern auf und möchte eigentlich nur dieser Familiensituation entrinnen und kein neues Leben abseits dieser Verhältnisse beginnen. Sie lernt verschiedene Männer kennen, die ihr hilfreich auf diesem Weg sind, sie aber überhaupt nicht glücklich machen.

Von diesen Männern kann sie sich lossagen und ihren eigenen Weg gehen und auch Verantwortung für ihre jüngste Schwester tragen, die nach dem Tod der Mutter, zu ihr zieht. Sie lernt einen Mann kennen, der Farbe, Licht und Liebe in ihr Leben bringt und sie haben einige schöne Jahre miteinander. Doch irgendwie scheint die Protagonistin ein psychisches Leiden zu haben und in ihren Selbstzweifeln sich immer mehr zu verfangen, bis es zur Katastrophe kommt. Das Buch ist in einer Monologform geschrieben und sehr außergewöhnlich für die Zeit in der es entstanden ist.

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Rezensionen von Claudia R:

humorvoll ... cool ...

Und dann kam Juli von Petra Eimer

Klappentext:

Juli ist uns zugelaufen wie anderen Leuten eine Katze oder ein Hund. Ich habe mir immer einen Hund gewünscht. Nur ist Juli leider kein Hund. Sie ist ein PFERD. 2 Meter hoch, 2 Meter lang und 2 Meter breit. Mindestens! Und sie stand plötzlich einfach in unserem Garten. Meine Eltern fanden sie sofort »supersüß«, und es störte sie kein bisschen, dass sie kein Hund war.

Nur mich störte es, denn mit Pferden wollte ich nie etwas zu tun haben. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte, denn so ein Pferd macht nur Ärger ...

Cover:

Das Cover ist witzig, fröhlich und aufgeschlossen. Ein Pferd neben einem Kind auf einer Couch, welches auf einer Wiese steht. Eine tolle Gestaltung und auch farblich sehr gut gemacht, macht dieses Cover neugierig auf mehr.

Meinung:

Lustig, lebendig und einfach richtig cool gestaltet. Ein tolles Kinderbuch, das nicht nur Pferde-Fans Freude bereitet, sondern sowohl Mädchen, wie auch Jungs anspricht.

Toll fand ich zu Beginn auch die Vorstellung der einzelnen Charaktere, untermalt mit tollen Bildern und kleinen Informationen dazu.

Man kommt gut und schnell in die Geschichte und Story hinein. Diese ist sehr gut durchdacht, temporeich, aber auch lebendig und cool aufgebaut und man verfolgt gespannt, was Paul, den anderen und Juli alles passiert.

Die Schreibweise ist sehr angenehm und flüssig. Durch die verschiedenen Schreibarten und Stile und die unterschiedlich hervorgehoben Wörter bekommt es eine Art Comic-Style und wirkt dadurch sehr lebendig und frisch. Teils ist es ein wenig überzogen, aber dadurch auch sehr witzig und humorvoll. Ein Lachanfall jagt hier den nächsten.

Das Buch wird aus Sicht von Paul in der Ich-Perspektive geschrieben. Dies macht es sehr persönlich und dadurch kann man sich sehr gut in die Personen, aber auch die Handlungen und Geschehnisse hineinversetzen und hat das Gefühl es direkt mitzuerleben, da die Emotionen von Paul direkt transportiert werden.

Paul wollte lieber einen Hund, aber dann kam Juli und ein Pferd kann doch eigentlich nur eins bedeuten: Ärger. Ob Paul sich doch noch an Juli gewöhnt und wie das Jungs Pferd Verhältnis sich entwickelt, das lest am Besten selbst in diesem Buch, denn zu viel möchte ich an dieser Stelle nich nicht verraten.

Die kleinen Illustrationen und Bildchen runden das Ganze sehr gut ab und lockern das Schriftbild zusätzlich auf. Aber auch die verschiedenen herausstechenden Wörter tragen dazu bei, dass es einem hier niemals langweilig wird. Denn nicht nur die Schreibweise wirkt sehr lebendig, sondern das komplette Buch ist humorvoll, lebendig und cool gestaltet. Ein rundum tolles Gesamtpaket, dass sehr gut unterhält und gut durchdacht ist.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und die Story ist emotional, humorvoll und fesselnd angelegt. Ein tolles Buch, welches ich gern weiter empfehle.

Fazit:

Humorvoll, spannend und sehr cool gestaltet. Ein witziges Kinderbuch, bei dem das Gesamtpaket stimmig ist und überzeugt.

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Rezensionen von Anja:

immer wieder überraschend

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen") von Jennifer Benkau

Die Welt war mir bereits aus "One True Queen" bekannt. Da die Geschichte aber in einem anderen Land spielt und es nur ganz winzige Querverweise zu der anderen Handlung gibt, lässt sich das Buch völlig unabhängig und ohne Vorwissen lesen.

Erzählt wird das Geschehen aus drei Perspektiven.

Den Hauptanteil machen die Schilderungen von Ich-Erzählerin Laire aus. Darüber hinaus gibt es Passagen aus der personalen Sicht von Alaric und Desmond.
Der Schreibstil ist angenehm detailliert, bildhaft und flüssig. Die ganze Welt, besonders das Schattenreich mit seinen besonderen Bewohnern, ist toll ausgearbeitet.

Die Geschichte beginnt ruhig, aber spannend. Laire zieht los, um ihren Verlobten Desmond aus dem Reich des Daemalords zu befreien, nachdem dieser verflucht wurde. Ein schwieriges Unterfangen, denn mit dem Lord der Schatten ist nicht zu spaßen. Und schon der Weg erweist sich als Herausforderung. Immer wieder müssen Laire und ihre Freunde kleinere Schwierigkeiten überwinden, um ihrem Ziel näher zu kommen. Dass noch eine weitere Gruppe zur Rettung Desmonds unterwegs ist, aber nicht alle lebend von diesem Abenteuer zurückkehren können, sorgt für eine stetig vorhandene Anspannung bei den Figuren.
Zwischendrin hatte die Handlung für mich ein paar Längen, zum Ende hin wird das Geschehen aber wieder richtig aufregend und dramatisch.
In die laufende Handlung eingewoben gibt es bei allen Figuren immer wieder kleinere Rückblicke zu vergangenen Ereignissen, die mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängen. Zwar waren diese überwiegend interessant und boten teils unerwartete Hintergrundinformationen, allerdings empfand ich sie teilweise als etwas zu ausführliche Unterbrechung der eigentlichen Handlung, wodurch die Spannung etwas abnahm.

Insgesamt konnte mich die Geschichte mehrfach überraschen. Immer wieder ergeben sich unerwartete Zusammenhänge oder den Figuren stehen plötzliche Schwierigkeiten im Wege. Besonders der Schluss kommt mit absolut unerwarteten Auflösungen daher, die einige Geschehnisse in ein anderes Licht rücken.
Es gibt aber auch kleinere Umstände, die mir letztlich zu wenig erklärt werden oder die ich als unstimmig empfunden habe.

Am Ende bleiben noch sehr viele Fragen und das Schicksal verschiedener Figuren offen.

Fazit

Abwechslungsreiches, oft überraschendes Abenteuer in einer vielfältig und anschaulich ausgearbeiteten Welt. Die Geschichte ist vor allem zu Beginn und am Schluss sehr spannend, mittendrin gibt es kleinere Längen. Das offene Ende mit seinen vielen unerwarteten Wendungen macht neugierig auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Anja:

Interessante Idee, deren Umsetzung mich nicht völlig überzeugt

Fair Play von Kerstin Gulden

Den Klappentext fand ich total interessant und auch die Idee der App, die hier entworfen wird, ist super spannend. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht vollständig überzeugen.

Für ein Umweltprojekt entwerfen Schüler/innen eine App, die ihr persönliches Energie-Tageskonto aufzeichnet. Dabei geht es um die Art, wie die Kids sich fortbewegen, womit sie ihre Freizeit verbringen oder welche Lebensmittel sie zu sich nehmen.

Wird das Kontingent überschritten, wechselt ein Icon von grün auf rot, was für alle Nutzer sichtbar ist. Dabei greift die App alle möglichen Daten ab, von Bewegungsdaten bis zur Spracherkennung. Ziel ist es, dass möglichst viele Nutzer ihren täglichen Bedarf nicht überschreiten, damit das Gesamtkonto in grünen Bereich bleibt und somit die Umwelt geschont wird.

Erzählt wird die Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven. Die vier Schülerinnen und Schüler haben ganz unterschiedliche Antriebe, bei dem Projekt mitzuwirken. In ihrem Leben spielen natürlich viele Themen eine Rolle, sodass der Umweltaspekt oft nur nebenbei mitschwingt, während die Teenager, die jeweils in der Ich-Perspektive berichten, über ihr Schulleben, ihre Social Media-Aktivitäten, Familie und Verliebtheit erzählen.
Neben Umweltschutz werden auch Mobbing und Gruppenzwang behandelt. Denn je länger das Projekt läuft, desto unkontrollierter entwickelt es sich und spaltet die Schülerschaft in zwei Lager, die sich gegenseitig anfeinden. Fair Player gegen Foul Player. Aber was ist noch fair…?

Der Klappentext und das erste Kapitel geben bereits einen Hinweis, was am Ende passiert, sodass der Schluss nicht völlig überraschend kommt.
Die Geschichte hat einige spannende Momente, während das Geschehen durch die vielen Alltagsschilderungen an anderen Stellen relativ ruhig vor sich hin plätschert. Im Verlauf gibt es einige Wendungen, Intrigen und Geheimnisse, da die App öffentliche Aufmerksamkeit erreicht, sodass plötzlich auch noch andere Parteien mitmischen möchten.

Letztlich finde ich sowohl die App als auch das Ende des Buches nicht ganz ausgereift. Innerhalb der App-Umsetzung gab es für mich einige Unstimmigkeiten.
Und das Ende habe ich als unpassend empfunden. Zum einen wird hier plötzlich unnötig die Moralkeule geschwungen, zum anderen passiert etwas sehr Extremes, was für mich nicht nötig gewesen wäre und letztlich auch nur bedingt zum Rest der Geschichte und der eigentlichen Thematik passt.

Ungünstig finde ich auch die langen englischen E-Mails, die unübersetzt bleiben und deren grober Inhalt hinterher nur in einem kurzen Satz zusammengefügt wird.

Fazit

Über die Gedanken, die sich die Jugendlichen um ihren Verbrauch machen, gibt es Anregungen, das eigene Handeln zu überdenken und ein wenig Input, wie sich bestimmte Lebensmittel oder das Streamen von Serien auf unser aller Umweltkonto auswirken.
Letztlich konnte mich die Geschichte weder komplett fesseln noch vollständig überzeugen. Die Schicksale der vier sehr unterschiedlichen Jugendlichen sind nicht uninteressant, allerdings wirkt das Geschehen teilweise konstruiert und ich empfand die ganze App als nicht ganz stimmig. Auch das Ende, das mir zu extrem daherkommt, überzeugt mich nicht.

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