Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Solider Romantasy-Auftakt

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy von Sandra Regnier

"Der Prinz des Nachtreichs" ist für mich ein klassischer Romantasy-Auftakt, der viele bekannte Elemente mit einer eigenen Idee kombiniert und dabei vor allem durch seine Grundstimmung punktet.

Im Mittelpunkt steht Letty, die tagsüber ein ziemlich gewöhnliches Leben führt und nachts als Spionin im Nachtreich unterwegs ist.

Dieser Kontrast hat für mich toll funktioniert. Der Wechsel zwischen Schule, Zukunftsängsten und gefährlichen Missionen sorgt dafür, dass keine der beiden Welten zu kurz kommt. Gerade dieser Spagat macht die Geschichte lebendig und hebt sie ein Stück weit von anderen Romantasy-Titeln ab.

Der Einstieg ist angenehm klar und nicht unnötig kompliziert. Man versteht schnell, wie Lettys Doppelleben funktioniert, ohne dass man mit Informationen überladen wird. Gleichzeitig bleiben genug Fragen offen, um neugierig zu machen - vor allem in Bezug auf das Nachtreich und die politischen Hintergründe rund um den Erlkönig.

Die Dynamik zwischen Letty und Will mochte ich insgesamt sehr. Die beiden kennen sich schon lange, was der Beziehung eine gewisse Vertrautheit gibt, gleichzeitig schwingt aber immer dieses Verbotene mit. Dass sich ihre Gefühle langsam verändern, wirkte auf mich nachvollziehbar und nicht überstürzt. Es ist eher ein leises Entwickeln als ein großes Drama, was meines Erachtens nach aber gut zur Zielgruppe passt.

Der Schreibstil ist locker und gut lesbar, ohne dabei zu schlicht zu wirken. Gerade für ein jüngeres Publikum funktioniert das sehr gut, aber auch als erwachsene Leserin konnte ich mich gut darauf einlassen. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe gewünscht, vor allem wenn es um die Hintergründe des Nachtreichs oder die Bedrohung geht, die sich im Laufe der Handlung aufbaut.

Das Worldbuilding bleibt insgesamt eher im Hintergrund, was ich teilweise als etwas schade empfand. Die Welt rund um Annwn wirkt interessant und hat definitiv Potenzial, wird aber im ersten Band noch nicht komplett ausgeschöpft. Ich gehe aber davon aus, dass hier in den Folgebänden noch mehr kommt.

Insgesamt ist Der Prinz des Nachtreichs ein gelungener Auftakt, der vor allem durch seine Atmosphäre, die spannende Grundidee und die Beziehung zwischen den Figuren überzeugt. Wer Geschichten mit Parallelwelten, verbotener Liebe und einem Hauch von Gefahr mag, dürfte hier gut aufgehoben sein.
4/5 Sterne

im Shop ansehen weitere Rezensionen von gletscherwoelfchen

Rezensionen von Philiene :

Prada

Prada - Sie träumte von Mode und fand die Liebe von Susanne von Berg

Mailand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die junge Sophia träumt davon in der Stadt der Mode als Schneiderin zu arbeiten. Sie lernt Mario Prada und dessen Bruder kennen und ist von deren Arbeit fazieniert und bald merkt sie das auch Mario ihr immer wichtiger wird....

Der Roman erzählt die Geschichte einer starken jungen Frau die versucht in einer von Männern dominierten Welt Fußstapfen zu fassen.

Es geht um Stoffe und Schniite und die Fazination der Mode. Es geht um die Anfängen des Hauses Prada und um die Modestadt Mailand.

Hauptperson des Romans ist Sophia, eine junge Frau mit vielen guten Ideen , die das Herz am rechten Fleck hat und versucht ihren Weg zu gehen. Mit ihr zusammen wird die Geschichte von Prada erzählt und wird mir ihr lebendig. Tiefe Einblicke in die Welt der Mode sind genauso Bestandteil der Geschichte wie große Gefühle. Das macht das Buch zu einer perfekten Mischung und einem großen Lese Vergnügen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Philiene

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Düsterer Auftakt mit leichten Schwächen

The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

"The Crane and the Nightjar" ist der Auftakt einer etwas düstereren Romantasy-Dilogie, die mich vor allem durch ihre Atmosphäre und die Ausgangssituation schnell gepackt hat. Man startet direkt in eine Welt, in der Vertrauen kaum existiert und jede Entscheidung tödliche Konsequenzen haben kann.

Besonders gut gefallen hat mir, dass es keine lange Einführung gibt, sondern man ziemlich schnell mitten im Geschehen steckt.

Im Zentrum stehen die Protagonisten Zara und Crane, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, obwohl sie sich eigentlich alles andere als trauen können. Genau diese Dynamik fand ich besonders spannend. Zwischen Misstrauen und einer zunächst reinen Zweckgemeinschaft entsteht etwas, das sich nicht sofort greifen lässt, aber gerade dadurch interessant bleibt. Crane bleibt lange undurchschaubar, während Zara eher vorsichtig und von ihren Erfahrungen geprägt wirkt. Das hat für mich sehr gut funktioniert.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man gut durch die Seiten kommt. Gleichzeitig lebt die Geschichte stark von ihrer Stimmung: düster, teilweise brutal und immer mit einem Gefühl von unterschwelliger Bedrohung. Die Prüfungen und Aufgaben innerhalb der Handlung bringen Spannung rein und sorgen dafür, dass man selten das Gefühl hat, komplett durchatmen zu können.

Das Worldbuilding wird eher nebenbei vermittelt, was ich grundsätzlich mochte, weil es den Lesefluss nicht ausbremst. Trotzdem hätte ich mir stellenweise ein paar mehr Details gewünscht, um die Welt noch greifbarer wirken zu lassen. Ähnlich ging es mir mit dem Aufbau der Handlung: Einige Entwicklungen bleiben zunächst etwas unklar oder wirken diffus, wodurch ich nicht immer sofort verstanden habe, worauf alles hinausläuft.

Nichtsdestotrotz hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Gerade die Mischung aus tödlichen Spielen, Geheimnissen und der sich langsam entwickelnden Beziehung konnte mich überzeugen. Das Ende hat definitiv neugierig auf den Folgeband gemacht und lässt einige Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.
4/5 Sterne

im Shop ansehen weitere Rezensionen von gletscherwoelfchen

Rezensionen von NT:

Schwer wie Sommerluft

Weißer Sommer von Eva Pramschüfer

Weißer Sommer ist wie eine melancholische Stimmung, in die man langsam hineingleitet. Hitze, flirrende Sommertage, unausgesprochene Gedanken und zwei Menschen, die sich lieben und gleichzeitig irgendwie verlieren.

Alma und Théo verbringen Zeit in Südfrankreich, und eigentlich passiert gar nicht so viel.

Gerade daraus zieht das Buch aber seine Wirkung. Gespräche verlaufen ins Leere, Erinnerungen drängen sich in die Gegenwart, kleine Beobachtungen bekommen plötzlich Gewicht. Man merkt beim Lesen schnell dass es hier nicht um die Storyline geht, sondern um das Gefühl, wenn zwischenmenschliche Beziehungen langsam brüchig werden.

Der Stil ist poetisch, träumerisch. Ich konnte mich richtig hineinfallen lassen. Das Buch hat etwas sehr Echtes in der Art, wie es Beziehungen zeigt. Das ist ganz fein von der Autorin beobachtet und niedergeschrieben worden.

Ein melancholischer Sommerroman, der ein bisschen schwer im Bauch liegt, aber auf die Positive Art. Danke Eva, für dieses wunderbare Debüt!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von NT

Rezensionen von Ele:

Erinnerungen und Wahrheiten

Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher

Der Sommer der uns blieb, Roman von Greta Herrlicher, EBook, Vani Verlag
Drei Freunde eine alte Schuld und ein Sommer der alles veränderte.
Pia Britta und Martin sind allerbeste Freunde, sie wachsen zusammen in einer idyllischen Kleinstadt auf, als Kinder sind sie unzertrennlich obwohl sie grundverschieden sind.

Erst als sie erwachsen werden, bekommt die Freundschaft Risse. Sie entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen und dann passiert etwas, was den Freundschaftsbund der Kameraden zerstört. Doch nach vielen Jahren treffen sie sich an ihrem Heimatort wieder und endlich als es schon fast zu spät ist, werden alle Wahrheiten ausgesprochen.
Coming of Age-Roman in zwei Zeitebenen, in der Gegenwart und was in der Vergangenheit geschah. Einzelne Kapitel sind mit Zitaten und Namen überschrieben. Dazu kommen die Jahreszahlen der jeweiligen Zeit in der das Kapitel geschieht, die drei Freunde erzählen die Story aus der Sicht des jeweiligen Charakters, was meinen Lesefluss anfangs etwas gehemmt hat. Wenn man die Figuren dann besser kennt, ist der Wechsel der Perspektive leicht zu bewältigen und dem flüssigen weg Lesen steht nichts im Wege.
Die Erzählung verbindet die Geschehnisse aus der Jugendzeit mit den Schicksalen denen sich die drei Figuren als Erwachsene in der Gegenwart stellen müssen. Dadurch ergibt sich die Frage die sich mir gestellt hat – War und ist die Freundschaft stark genug für eine 2. Chance? Und was muss Schlimmes geschehen sein, um eine solche Freundschaft zu zerstören? Immer mehr erfährt der Leser und nähert sich im Laufe der Lektüre immer mehr der Auflösung. Zum Ende hin zeichnet sich ab, dass es wohl in einer Hinsicht nicht mehr gut werden kann und das hat mich wirklich sehr erschüttert, am Ende habe ich noch ein paar Tränen vergossen. Ein wirklich feinfühliger und atmosphärischer Roman.
Die Figuren sind sehr liebevoll charakterisiert, sie sind authentisch und sie handeln nachvollziehbar, eine Lieblingsfigur, wenn ich benennen müsste, könnte es sich um die immer kümmernde und sorgende Britta handeln. Eine Person die ich nicht ausstehen konnte war Margot, die Mutter von Martin, die sich wegen ihrer bösen und kalten Art, wohl selbst um einen schönen Lebensabend betrogen hat.
Es kommen so viele Themen in diesem Buch zur Sprache, das Leben das Sterben, Jugendprobleme und Jugendsünden. Krebs Demenz etc. Eine Geschichte wie sie das Leben hätte selbst schreiben können.
Ich habe mich langsam herangetastet und konnte am Ende nicht mehr aufhören, ich hätte noch weiterlesen mögen, denn ich denke die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt. An die Fans von Coming of Age-Romanen eine Leseempfehlung. Alle, die emotionale Familien-Geschichten mögen sollten hier zugreifen.
Von mir 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele

Rezensionen von Streiflicht:

Nicht immer ganz nachvollziehbar und oft recht abstrakt

Lieber ECHT kaputt als perfekt am Arsch von Birgit Jankovic-Steiner

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und neugierig. Ich habe in meinem Umfeld einige Menschen, die an Burnout und/oder Depression erkrankt sind und da macht man sich schon so seine Gedanken. Ich habe auch den Eindruck, dass es immer mehr Menschen gibt, denen es so geht. Ich mag Bücher, die Ratschläge geben oder von eigenen Erfahrungen berichten.

Hier war es mit leider manchmal zu abstrakt und daher zu wenig griffig. Auch hätte ich mir mehr praktische Tipps und Beispiele erhofft und gewünscht.

Die Autorin schreibt gut und anschaulich, driftet aber immer wieder auch ins Esoterische oder Übersinnliche/Überiridische ab. Da finden sich sicherlich viele Leser selbst gar nicht mehr und auch mir fiel es schwer, das dann immer so nachzuvollziehen.

Gleichzeitig hat man schon den Eindruck, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Vieles hat man allerdings schon mehrfach gelesen oder gehört, wenn man sich mit diesen Themen bereits beschäftigt hat. Sich selbst gegenüber nicht so streng und gnadenlos zu sein, sich stattdessen liebevoll wie eine Freundin zu betrachten, sich nicht jede Verantwortung aufzubürden, anderen und auch sich selbst zu vergeben, und die eigenen Ansprüche an sich selbst nicht zu hoch zu schrauben, sich nicht immer und immer weiter als Opfer zu sehen, sondern einen Schritt nach vorne zu gehen, das hinter sich zu lassen, es als Teil der eigenen Geschichte anzunehmen und sich nicht immer mit anderen zu vergleichen … vieles davon war mir bekannt, gleichzeitig ist es aber auch, das alles nochmal gebündelt zu lesen. Ich mochte den positiven Ton des Buchs und die Aussage, dass man sich nicht immer großartig finden muss, um sich selbst lieben zu können. Aber ein bisschen was hat gefehlt – vielleicht Beispiele aus der Praxis oder konkretere Tipps, was hilft.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von Streiflicht:

Leider viele Fehler und mangelhaft übersetzt

Die ungewollte Braut des Viscounts von Rivers Jayne

Da ich bereits „Die büchersüchtige Braut des Earls“ gelesen hatte, war ich natürlich neugierig, wie es mit der Familie weitergeht. Normalerweise ist das echt nicht mein Genre und auch hier habe ich wieder gemerkt, dass mir die expliziten erotischen Szenen zu viel waren. Ich brauche das nicht und schon gar nicht in einem historischen Roman, aber offensichtlich gehört es ja dazu.

Und immerhin sind es hier nur wenige Szenen, in denen es richtig zur Sache geht.

Die Geschichte als solche hat mir gut gefallen und spiegelt auch die Regeln und Konventionen der damaligen Gesellschaft gut wider, denke ich. Das fand ich wirklich interessant zu lesen und ich mochte auch die beiden Hauptfiguren, die Braut kannte ich ja bereits aus dem anderen Buch, und die Irrungen und Wirrungen, bis sie sich gefunden haben.

Nett finde ich die Idee mit dem Bonuskapitel, das man sich kostenlos holen kann, wenn man am Ende des Buchs angelangt ist.



Was mich aber echt stört, sind die Sprache des Buchs und die vielen Fehler und Ungereimtheiten im Text. Da stellt sich leider schon an der einen oder anderen Stelle die Frage, ob das eine KI geschrieben oder übersetzt hat. Und das verdirbt mir dann den Spaß. Außerdem stört es den Lesefluss enorm. In diesem Buch ist mir das auch noch krasser aufgefallen als im vorherigen Buch. Daher gibt es leider zwei Sterne Abzug.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von bücherliebe74:

Leider nicht meins!

Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul

Rosa und Nikolas lernen sich zufällig im Treppenhaus kennen. Rosa hat rasch Schmetterlinge im Bauch. Nikolas ist zugewandt und liebevoll, verschwindet aber immer wieder "im Off"! Nach 3 Monaten kommt Nikolas ums Leben und Rosa macht sich auf die Suche um herauszufinden, ob es wirklich DIE Liebe zwischen ihnen hätte werden können.

Dabei lernt sie, mit Hilfe verschiedener Personen aus Nikolas` Umfeld, Nikolas nochmal kennen.

Rosa erscheint einerseits taff und schlagfertig, es kommt immer wieder zu verbalem Schlagabtausch zwischen ihr und Nikolas, was anfangs noch amüsant war, mit der Zeit für mich allerdings übertrieben schien. Andererseits zweifelt sie häufig an sich, an ihrem Äußeren, an Nikolas` Zuneigung.

Ich konnte leider nicht warmwerden mit Rosa. Teilweise sind ihre Gespräche mit ihren Freundinnen meiner Meinung nach doch recht unreif, flach, oberflächlich. Auch andere Rollen waren eher oberflächlich entwickelt.
Der Schreibstil war mir ingesamt zu salopp vor dem Hintergrund der Grundidee. Ausdrücke wie "Random Dude" und "Lucky Corner" haben für mich nicht in die Story gepasst und wären in einem anderen Genre eher passend.

Die Leseprobe hatte mich aufgrund der Grundidee sehr neugierig gemacht und ich hatte mit reiferen Charakteren gerechnet. Leider musste ich mich mehrere Male überwinden weiterzulesen.
Die Grundidee des Autors Timothy Paul gefiel mir gut, allerdings hätte ich mir eine ernsthaftere und weniger saloppe Schreibweise gewünscht.

Aber Geschmäcker sind verschieden und ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch eventuell für jüngere LeserInnen gut geeignet sein könnte, die mit dem Sprachgebrauch besser umgehen können!

2 von 5 Punkten!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von bücherliebe74

Rezensionen von Petra Sch.:

über Freundschaft, Zusammenhalt und Mut

Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn von Sabine Bohlmann

Im 3. Teil der Reihe ist es so weit: die Grause-Kinder Wolfi und Muh dürfen in die Schule! Unterstützung bekommen sie von ihrer Nachbarin und Freundin Ottilie Schmidt. Die kleine Husch würde auch gerne mit, doch sie ist noch zu klein und darf nicht.
Klar, dass nicht nur die unsichtbare Husch für jede Menge Chaos sorgt! Denn Wolfi mit den spitzen Zähnen und Muh mit seinen Hörnern sind keine normalen Kinder und wissen demnach nicht, wie sie sich richtig zu verhalten haben.

Das wird von den drei unsympathischen Mona-Lisas auch total ausgenutzt.
Und dann ist da ja auch noch die Krähe, die bei jedem Verstoß einen grauen Punkt für die Familie setzt und so die Gefahr droht, dass die Familie wieder zurück muss. Und der grummelige Opa Schrat trägt leider auch nicht dazu bei, dass die Punktebilanz ausgeglichen ist - ganz im Gegenteil sogar.

Ich finde die Geschichte mit der chaotischen Außenseiterfamilie so liebenswert!! Die Darstellung der Kinder, die einfach anders sind als normale Menschenkinder, und somit nicht akzeptiert werden, spiegeln leider das wahre Leben wider.
Somit ist der Schulalltag mit all seinen Höhen und Tiefen authentisch gezeichnet: einerseits Freundschaft und Spaß, aber auch Mobbing durch Mitschüler und unfaire Behandlung durch Lehrer. Und wie es durch Missverständnisse zu Streit und Zerwürfnis kommen kann.
Sehr schön ist das Happy End, das zeigt, dass man mit Ehrlichkeit, Authentizität und Zusammenhalt (fast) alles erreichen kann!
Auch Band 3 hat den wundervollen Kern: urteile nicht nach dem Äußeren (denn ein schönes Äußeres kann oft täuschen!!), wenn jemand anders aussieht und/oder sich anders verhält als du selbst; wichtig ist ein liebevoller Charakter, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Weitere wichtige Themen sind Familie, Akzeptanz, Mut.
Die wunderschönen schwarzweiß Illustrationen peppen die Geschichte zusätzlich auf.


Fazit:
Eine fantasievolle, magische und humorvolle, leicht-schräge Geschichte über den Schulalltag von Kindern einer Familie, die mal so GANZ anders ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.

Rezensionen von Piet1990:

Ruhiger Krimi mit viel Gefühl

Hope Joanna von Horst Evers

„Hope Joanna“ ist für mich eine gelungene Mischung aus emotionaler Familiengeschichte und spannendem Krimi. Besonders gefallen hat mir, dass hier nicht nur der eigentliche Fall im Mittelpunkt steht, sondern auch die Menschen dahinter und ihre Vergangenheit.

Die Geschichte baut die Spannung eher langsam auf, was aber gut zur insgesamt düsteren und melancholischen Stimmung passt.

Nach und nach setzt sich alles zusammen, und gerade die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich sehr gelungen. Es geht viel um Verlust, Schuld und darum, wie lange bestimmte Ereignisse nachwirken können.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Vor allem die emotionalen Szenen haben für mich gut funktioniert, weil sie nicht überdramatisch wirken, sondern eher ruhig und glaubwürdig erzählt werden.

Zwischendurch hatte die Handlung kleinere Längen, und manches war recht früh vorhersehbar. Trotzdem wollte ich eigentlich immer weiterlesen, weil mich die Atmosphäre und die Figuren gepackt haben.

Fazit:
Ein atmosphärischer Krimi mit emotionaler Tiefe und ruhiger Spannung. Wer keine rasante Action erwartet, sondern eine Mischung aus Familiengeschichte, Geheimnissen und Crime-Elementen mag, wird mit „Hope Joanna“ definitiv gut unterhalten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Piet1990