Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücherwurm78:
Fesselnd bis zum Schluss
Der Blutkünstler von Chris Meyer
Tom Bachmann, einer der besten Profiler seiner Generation ist aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt, um seinen Pflegevater beizustehen. Nachdem dieser verstorben ist meldet sich das BKA bei ihm und bitten ihn um Hilfe. Ein besonders brutaler Mörder hat schon mehrfach zugeschlagen und Frauen getötet und als Kunstwerk dargestellt.
Kann Tom Bachmann den Blutkünstler fassen?
Mir hat dieser Thriller, der wohl der Auftakt zu einer neuen Serie um den Profiler Tom Bachmann ist, richtig gut gefallen. Aber der ersten bis zur letzten Seite war es spannend und die Spannung hat auch an keiner Stelle des Buches nachgelassen. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, es ist flüssig geschrieben. Die Personen- und Ortsbeschreibungen sind präzise, ohne dass diese zu sehr ins Detail gehen. Tom Bachmann kommt bei mir als Leser, trotz seiner Art, sympathisch an. Vom Stil her hat mich der Thriller an die Bücher von Chris Carter erinnert, aber es war auch genauso gut. Ich bin jetzt schon gespannt auf eine Fortsetzung
Thriller: Klare Leseempfehlung für Thriller-Fans.
Rezensionen von Gaby 2707:
Viele Probleme ohne richtige Lösungen
Der Brand von Daniela Krien
Peter und Rahel Wunderlich leben seit 30 Jahren zusammen und haben zwei erwachsene Kinder, die ihre eigenen Wege gehen. Sie selbst haben sich weiter entwickelt, aber leider nicht immer in die gleiche Richtung. Respekt und Liebe, die die Beiden aber jeweils anders beschreiben, sind geblieben. Als ihr guter Freund Viktor wegen eines Schlaganfalls zur Reha an die Ostsee kommt und seine Partnerin Ruth, ebenfalls eine langjährige gute Freundin der Beiden, mit fährt, bittet sie diese, ihr Haus und ihre Tiere in Dorotheenfelde in der Uckermark zu hüten.
Da sich ihre Urlaubsplanung in den Allgäuer Alpen gerade wegen eines Hüttenbrandes buchstäblich in Luft aufgelöst hat, sagt Rahel sofort zu – und Peter muss mit.
Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, kann es aber mit der Geschichte direkt nicht in Verbindung bringen kann.
Daniela Krien erzählt die drei Wochen in der Gegenwart, was mich persönlich noch näher an Rahel und Peter dran sein lässt. Gerade Rahel kann ich in vielen Phasen sehr gut verstehen und mich in sie hineinversetzen, da ich einiges wovon sie hier spricht, schon selbst erlebt und bzw. mitgemacht habe.
Die Themen, die hier angerissen werden, sind sehr vielfältig. Sei es der beginnende körperliche Verfall beim älter werden; die verschiedenen Bedürfnisse der Körperlichkeit nach jahrelangem Zusammenleben oder die verschiedenen Ansichten zu den verschiedensten Themen der heutigen Gesellschaft im Allgemeinen. Das Verhältnis zu den Kindern Selma und Simon wird genau so thematisiert, wie die derzeit langsam abflauende Pandemie und das heutige Berufsbild der Psychotherapie, mit der Rahel ihr Geld verdient. In Rückblicken lerne ich vor allem ihren persönlichen Hintergrund kennen. Hier im Atelier von Viktor, der sich mit Malerei und Skulpturen beschäftigt hat, steht plötzlich wieder die Frage im Raum, wer ihr Vater ist.
„Der Brand“ ist eine ganz leise dahin plätschernde Geschichte voller Drama (was leider nicht so zur Geltung kommt) und Liebe. Ich komme den Figuren in ihren Gedanken und ihrem Fühlen sehr nahe. Trotzdem haben mich die Beiden nicht so ganz für sich einnehmen oder berühren können. Zum Nachdenken und Reflektieren regt sie auf alle Fälle an.
Rezensionen von Petra:
Ruhe und Gelassenheit
Die Bierkönigin von Minnesota von J. Ryan Stradal
Das Cover erinnert an eine Bier oder Konservendose in den fünfziger Jahren. Der Klappentext hat mich etwas anderes erwarten lassen als ich bekommen habe.
Es geht nach meiner Lesart um drei Frauen einer Familie, die beiden alten Schwestern Edith und Helen die schon jahrzehntelang nicht mit einander sprechen und Diana die Enkelin von Edith, sowie um ihre Fähigkeiten aus ein paar Zutaten etwas Besonderes zu machen.
Bei Edith ist es Pie und bei Helen und Diana ist es Bier.
Erst erfährt man einiges über Edith, ihren Mann und den Rest der Familie und ihr Berufsleben. Dann folgt Helen und Diana. Die für mich wichtigen und interessanten Elemente werden nebenbei erwähnt und dann abgehakt, z.B.: die Erkrankung von Ediths Mann. Aber das ganze Drumherum wie Meinungen, Stimmungen, Landschafts- und Menschen Beschreibungen nehmen extrem viel Raum ein.
Dazu wird alles beiläufig erzählt wie als ob man am Abend müde noch etwas zusammen sitzt und sich gegenseitig den vergangenen Tag erzählt. Wenig Emotionen, kaum Highlights einfach nur reden und für einander da sein.
Das war für mich das Angenehme an dem Buch, nicht die Geschichte an sich sondern das Gefühl da ist jemand der redet mit dir, wird dir gegebenenfalls auch zuhören.
Die Erzählung hat Ähnlichkeiten mit anderen Geschichten über starke Frauen, Frauen die von heute auf morgen ihr Leben umkrempeln müssen und Verantwortung übernehmen. Nur ist dort der Erzählstil ein anderer. Die Ruhe und Gelassenheit in diesem Buch war für mich neu.
Rezensionen von Nele33:
Anders als erwartet
Tiefer Fjord von Ruth Lillegraven
Bei "Tiefer Fjord" handelt es sich um den Auftaktband zu einer Trilogie um Clara, eine aufstrebende Staatssekretärin. Clara und Haavard führen mittelmäßige Ehe unter der Haavard scheinbar mehr leidet als seine Frau.
Bei seinem Dienst im Krankenhaus wird ein kleiner, anscheinend schwer misshandelter Junge eingeliefert, der an seinen Verletzungen stirbt.
Der verdächtige Vater wird noch am selben Abend auf dem Krankenhausgelände ermordet. Fast gleichzeitig wird Claras Gesetzentwurf zum Schutz für Kinder vor Misshandlungen vom Ministerium abgeschmettert. Ein herber Rückschlag.
Es bleibt nicht bei dem einen Toten-irgendjemand ermordet misshandelnde Eltern. Aufgrund der Tatsache, dass sich Haavard beide Male in der Nähe der Opfer befand, gerät er als Verdächtiger ins Visier der Ermittler. Ein Hindernis für Claras Karriere...
Die Autorin Ruth Lillegravens hat einen thematisch sehr interessanten Thriller geschrieben, der durch die erwartete skandinavischen Eigenheiten wie Melancholie, Depression und Tiefe bestechen kann. Die Protagonisten sind sehr gut eingeführt, wobei ich keinen sonderlich sympathisch finde. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebene, was für mich immer einen besonderen Reiz beeinhaltet. Wie fügt der Autor Vergangenheit und Gegenwart zusammen, in wieweit nimmt die Vergangenheit Einfluss auf das Heute und Morgen?
Dies ist gut gelungen, wenn mir auch in einem großen Teil die erwartete Thriller Spannung fehlte-dafür bekam ich eine hochkomplexe Schilderung auf psychologischer Ebene. Da weitere Bände geplant sind war das Ende ziemlich ziemlich offen gehalten und endete mit einem Cliffhanger.
Insgeamt hat mich "Tiefer Fjord" gefesselt, die Themen waren gut aufgearbeitet und ich werde den nächsten Band wahrscheinlich auch lesen.
Rezensionen von Hexenaugen:
Spannungsreicher Thriller
Nacht ohne Sterne von Paula McLain
Inhalt:
Anna Hart ist Ermittlerin in San Francisco - Expertin darin, verschwundene Kinder zu finden. Nachdem ihre Ehe gescheitert ist, flieht sie nach Mendocino, wo sie in ihrer Jugend unbeschwerte Tage erlebt hat. Doch ihr Job holt sie ein. Sie erfährt, dass ein junges Mädchen verschwunden ist.
Eigentlich will sie mit der Suche nichts zu tun haben, doch der Sheriff, ein alter Freund, bittet sie zu helfen. Als wenig später ein Mädchen entführt wird, erinnert sich Anna an einen Fall in ihrer Kndheit; auch damals verschwand ein Mädchen spurlos. Vergangenheit und Gegenwart scheinen auf eine mysteriöse Weise verbunden - und Anna begreift, dass sie die Einzige ist, die das Rätsel lösen kann.
Meinung:
Durch die emotionen der wahren Geschehnissen wird der Leser sofort von der Geschichte gefesselt.
Schon beim Einstieg in die Story lernt man die Protagonistin gut kennen was für den weiteren Verlauf der Story von Vorteil ist. Anna merkt schnell es gibt Paralelen zu ihrer eigenen Vergabgenheit und sie glaubt sie sei die Einzige die diese Fälle aufären kann und man fiebert bei jeder einezelnen Zeile mit wobei die Anmerkung der Autorin sehr wichtig ist.
Fazit:
Es war ein fesselnder Thriller den mit Vergnügen gelesen habe und den ich nur schlecht aus der Hand legen konte.
Ein spannendes Buch was ich sehr gene weiterempfehle.
Rezensionen von Dana:
sommerlich-leichte Liebesgeschichte mit auch ernsten Themen/ 4,5 Sterne
Kaputte Herzen kann man kleben von Kristina Günak
Luisa ist alleinerziehend und voll berufstätig. Für sie ist es oft schwierig alles unter einen Hut zu bekommen und dabei noch das Gefühl zu haben, allem und jedem Gerecht zu werden. Als ihr Körper die Notbremse zieht, ist sie gezwungen, sich eine Auszeit zu nehmen, sich zu regenerieren und dann hoffentlich mit neuer Kraft wieder einsteigen zu können.
Gemeinsam mit ihrer Tochter Amelie fährt sie zu ihrer Tante Mimi nach St. Peter-Ording um dort den Sommer zu verbringen. Schon die frische Nordseeluft tut der abgespannten Hebamme unglaublich gut, doch das ist noch längst nicht alles, was der Trip in den Norden für sie bereit hält.
Protagonistin Luisa nimmt den Leser aus der Ich-Perspektive mit. So ist man sehr intensiv mit der 45jährigen unterwegs und erhält detaillierte Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, in denen sich im Verlauf der Geschichte so einiges tut. Ich fand es schön, die Entwicklung von Luisa mit zu verfolgen und zu erleben, wie sich Stück für Stück etwas in ihrem Kopf ändert, wie sie sich frei macht von einigen Zwängen der Gesellschaft und selbstauferlegten Pflichten, die gar nicht immer in der Form nötig sind. Dabei hilft ihr die neue Umgebung und die vielen tollen Menschen, die sie in St. Peter-Ording kennenlernt. All die Personen, die dazu kommen, lassen ein sehr buntes und abwechslungsreiches Figurenbild entstehen und es wird wahrlich niemals langweilig. Die Charaktere können sowohl Spaß miteinander haben, als auch über ernste Themen sprechen und sich gegenseitig auffangen. Manchmal mag man den Eindruck haben, die Fülle an „schrägen“ Charakteren ist recht groß, aber eigentlich sind sie alle nur mitten aus dem Leben gegriffen und man kann sich gut vorstellen, dass Luisa tatsächlich auf so eine aufgeweckte, lebhafte Truppe trifft, die sich genau deswegen gefunden hat und so gut versteht, weil sie zu einem gewissen Teil ähnlich Sorgen haben oder hatten und sich als Gemeinschaft sehen, die füreinander da sein und sich unterstützen wollen, damit die Probleme ein bisschen weniger schwer auf ihnen lasten. Auch wenn Luisa im Mittelpunkt der Handlung steht, erfährt man auch von den anderen, was sie umtreibt, mit was für Hürden sie zu kämpfen haben und wie sie versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen, ohne vollständig dabei auszubrennen. Dabei ist es okay, Fehler zu machen und es wieder zu versuchen, eine Einstellung, die ich sehr mochte.
Auch Luisas Tochter Amelie (8) mochte ich richtig gern. Man kann im Buch miterleben, wie sie aufblüht und selbstständiger wird, sich den Herausforderungen und Aufgaben auf dem Hof ihrer Großtante stellt und sichtlich Spaß dabei hat. Die ländlich geprägte Umgebung ist eben auch so ganz anders als die Großstadt München, in der sie aufwächst.
Schön fand ich auch, dass nicht immer alles war, wie es zunächst wirkte. Viele der Charaktere hatten noch mehr zu „bieten“ als man auf den ersten Blick sieht. Geheimnisse, Päckchen, die sie zu tragen haben, verletztes Vertrauen, Trauer, Wut und Frust spielen unter anderem eine Rolle. So fließen wie nebenbei ganz verschiedene Themen in die Handlung mit ein und waren, für mein Empfinden, gut in die Geschehnisse eingeflochten und zeigen, wie vielfältig das Leben ist. Es werden nicht nur die Sonnenscheinseiten betrachtet und wirkt damit einfach authentisch. Liebe, Freundschaft und Familie werden in unterschiedlicher Weise thematisiert, ebenso verschiedene Krankheiten, finanzielle Probleme, Homosexualität, Verantwortung, Erziehung und auch Dinge, die speziell und nur Luisa betreffen, wie ihren Job als Hebamme und ihre allgemeine Situation.
Der Schreibstil von Kristina Günak hat mir wieder gut gefallen. Sie hat eine tolle Art zu schreiben und einen mit durch die Geschichte zu nehmen. Das Buch hat sich sehr zügig und flüssig lesen lassen und trotz der vielen ernsten Themen, die in der Handlung enthalten waren und die Stimmung dadurch auch mal gedrückt haben, wurde eine gewisse Leichtigkeit erhalten. Die tollen Beschreibungen der Umgebung haben ein schönes Bild in meinem Kopf entstehen lassen. Das Meer ist einfach ein toller Ort, an dem man gut die Seele baumeln und ebenso gut nachdenken und sich irgendwie erden kann.
Bis auf ganz kleine Kritikpunkte mochte ich die Entwicklung in der Handlung richtig gern. Es wirkte stimmig und passte auch zu den Charakteren, ihren Vorstellungen und Wünschen, aber auch zu ihren Schwierigkeiten. Es gab zahlreiche wundervolle Augenblicke und auch Aspekte und Gespräche, die einen zum Nachdenken bringen oder in denen man sich evtl. selbst wiederfinden kann.
Zum Ende hin ging es mir dann allerdings fast etwas schnell. Da hätte ich gern noch mehr Einblicke gehabt und etwas intensiver erfahren, wie es für Luisa und die anderen weiterging, welche Steine sie noch aus dem Weg räumen mussten und so weiter. So wirkte es unproblematischer und beschleunigter, als es höchstwahrscheinlich gewesen sein wird. Trotzdem hat mich der Abschluss des Buches zufriedengestellt, auch wenn sich ein Großteil des Weges im Verlauf abgezeichnet hat.
Fazit
Eine wirklich schöne Geschichte, die sich sehr schnell hat lesen lassen. Mir hat die die Kombination aus der Ernsthaftigkeit und dem sommerlichen Feeling gut gefallen. Die Entwicklungen sind nicht alle überraschend, aber das ist es in Liebesgeschichten ja auch eher selten, trotzdem mochte ich den Weg zum Ziel sehr gern. Es gab einige Stolpersteine, aber auch viele tolle Momente, in denen Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe es für die Charaktere erträglicher und hoffnungsvoller gemacht hat.
Rezensionen von Nele33:
Historischer Einschlag
Höllenkind von Veit Etzold
Mit dem Thriller " Höllenkind" ist der neunte Band um die Ermittlerin Clara Vidalis erschienen.
Nachdem Clara Vidalis den Blutgott auf ihre Art und Weise gestellt hat, wird sie als Konsequenz aus ihrem Handeln vom Dienst beurlaubt bzw suspendiert. Da bietet es sich an mit ihrer Freundin ein paar Urlaubstage in Florenz in einer Ferienwohnung zu verbringen.
Eine Braut bricht auf dem Weg in einer sixtinschen Kapelle zum Traualtar blutübertsrömt zusammen und der ermittelnde Kommissar Commendatore Adami bietet Clara um Hilfe. Vorbei ist es mit dem ruhigen Urlaubsaufenthalt.
Nachdem ich die anderen Bände um Clara Vidalis sehr spannend und teilweise atemlos empfunden habe, bin ich von diesem ein wenig enttäuscht. Wie schon andere Rezensenten geschrieben haben, erinnert dieser Band stark an Dan Brown. Die historischen Einlagen haben mich jetzt nicht so sehr gestört, habe ich doch noch einiges über Geschichte gelernt. Dennoch blieb durch die vielen Erklärungen für mich die gewohnte Spannung ein wenig auf der Strecke. Ich hoffe dies war nur ein kleiner Ausflug des Autors und die nächsten Bände sind wieder wie gewohnt spannend und atemberaubend.
Rezensionen von thora01:
Spannende Story von Celine und Sergen
Tavith - Wenn Sonne und Mond sich berühren von Philina Hain
Inhalt/Klappentext:
Ein Thron, der bitter umkämpft wird.
Eine Seelenverwandte, die für einen Höllenfürsten den Untergang bedeuten könnte.
Und eine Entscheidung, welche die Machtverhältnisse in der Unterwelt bestimmen wird.
Dämonenfürst Sergen würde alles tun, um in der Hierarchie aufzusteigen.
Doch bevor er seiner Höllenprinzessin den Thron streitig machen kann, begegnet er der jungen Tavith Céline, deren Kräfte gerade erst erwachen und die obendrein seine Seelenverwandte sein soll. Für Sergen ist klar, dass sie früher oder später zu seiner Schwachstelle wird und er etwas dagegen unternehmen muss. Denn so stark auch die Anziehung zwischen ihnen sein mag – ein Happy End wird es für sie beide keinesfalls geben. Schon gar nicht in einem Krieg, der ihre Welten ins Chaos zu stürzen droht.
(Quelle: Sternensand Verlag)
Meine Meinung:
Sehr spannender 2. Band. Die Story hat es meiner Meinung nach wirklich in sich. Sie ist eher auf der dunklen Seite angesiedelt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er passt genau zur Grundthematik der Geschichte. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr sympathisch und ein wenig eigen. Ganz besonders finde ich Celine sie wirkt für mich zu Beginn ein wenig schwach und schüchtern. Dieser Eindruck wurde im Verlauf der Story gekonnt widerlegt. Sergen ist ein sehr komplexer Charakter. Er wirkt wie ein typischer Bad Boy. Er zeigt dem Leser im Verlauf der Geschichte auch seine Softy-Seiten. Für mich waren auch die Nebencharaktere sehr gelungen geschrieben. Sie machen das Buch sehr interessant und verwirren den Leser ein wenig. Der Aufbau der Geschichte finde ich sehr gelungen. Die Autorin hat actionreiche und ruhige Szenen gekonnt gemischt. Das Spannungslevel ist durchwegs auf einem hohen Nivau. Ganz besonders geliebt habe ich die Szenen die sich zwischen Sergen und Celine abgespielt haben. Die Autorin spielt in diesem Band gekonnt mit den verschiedensten Emotionen. Das letzte Drittel hat es wirklich in sich. Es ist mit eher negativen Überraschungen für die Protagonisten gespickt. Die Autorin hat mit dem Abschluss einen kleines Highlight geschaffen. Ich habe nie und nimmer mit diesem Ende gerechnet.
Mein Fazit:
Wundervoller 2. Band der Tavith-Reihe. Die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Die beiden Hauptprotagonisten stecken voller Überraschungen. Die Handlungsstränge sind nicht gradlinig gelegt sondern ein wenig verwirrend. Alles in Allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem Fantasyliebhaber ans Herz legen.
Rezensionen von PFIFF:
Ausländische Immobilienhaie und korrupte Versicherungsvertreter
Französisches Roulette von Martin Walker
Der Witwer Driant sichert sich mit seinem gesamten Besitz das Wohnrecht in einer Luxusseniorenresidenz im Périgord.
Als er plötzlich stirbt, stehen seine Kinder vor diesen Tatsachen, die sie nicht glauben können.
Bruno, Chef de police, vermutet hinter den Drahtziehern unlautere Machenschaften, kann es aber vorerst nicht beweisen, bis sich ein mysteriöser Autounfall mit Toten ereignet und die Spuren zu einem russischen Oligarchen führen.
Dessen Tochter, eine begabte Musikerin, will den Sohn einer alten Rocklegende heiraten und mit ihm zusammen in einem alten Schloß wohnen, das sie kauft, um der Familie aus finanziellen Nöten zu helfen.
Zwischendurch darf sich Brunos Basset freuen, eine noble Hundedame zu beglücken, um für Nachwuchs zu sorgen.
Rezensionen von PFIFF:
Mysteriöse Todesfälle rund um die Produktion einer Kochsendung
Provenzalischer Sturm von Bonnet Sophie
Sophie Bonnet "Provenzalischer Sturm"
Pierre Durand möchte seiner Freundin Charlotte endlich einen Heiratsantrag machen und plant dafür ein romantisches Wochenende.
Doch alles läuft schief. Charlotte möchte Pierres Vater kennenlernen und ihn ihrem Vater vorstellen. Eine Kochshow in dem Schlosshotel, das Pierre gebucht hat, stört und entwickelt sich als Tragödie, als Charlotte für eine unpässliche Kandidatin einspringt und fast zu Tode kommt.
Ein kürzlich verstorbener Winzer, der sein Weingut an Chinesen verkaufen wollte, wird der Mittelpunkt für Durands Recherchen und gehört irgendwie zu den tragischen Ereignissen, die sich rund um das Château abspielen.
Die örtliche Polizei tut zuerst alle Unglücksfälle als Zufall ab. Doch Durand kann sie überzeugen, dass mehr dahintersteckt als man auf den ersten Blick erkennen kann.











