Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PFIFF:
Ausländische Immobilienhaie und korrupte Versicherungsvertreter
Französisches Roulette von Martin Walker
Der Witwer Driant sichert sich mit seinem gesamten Besitz das Wohnrecht in einer Luxusseniorenresidenz im Périgord.
Als er plötzlich stirbt, stehen seine Kinder vor diesen Tatsachen, die sie nicht glauben können.
Bruno, Chef de police, vermutet hinter den Drahtziehern unlautere Machenschaften, kann es aber vorerst nicht beweisen, bis sich ein mysteriöser Autounfall mit Toten ereignet und die Spuren zu einem russischen Oligarchen führen.
Dessen Tochter, eine begabte Musikerin, will den Sohn einer alten Rocklegende heiraten und mit ihm zusammen in einem alten Schloß wohnen, das sie kauft, um der Familie aus finanziellen Nöten zu helfen.
Zwischendurch darf sich Brunos Basset freuen, eine noble Hundedame zu beglücken, um für Nachwuchs zu sorgen.
Rezensionen von PFIFF:
Mysteriöse Todesfälle rund um die Produktion einer Kochsendung
Provenzalischer Sturm von Bonnet Sophie
Sophie Bonnet "Provenzalischer Sturm"
Pierre Durand möchte seiner Freundin Charlotte endlich einen Heiratsantrag machen und plant dafür ein romantisches Wochenende.
Doch alles läuft schief. Charlotte möchte Pierres Vater kennenlernen und ihn ihrem Vater vorstellen. Eine Kochshow in dem Schlosshotel, das Pierre gebucht hat, stört und entwickelt sich als Tragödie, als Charlotte für eine unpässliche Kandidatin einspringt und fast zu Tode kommt.
Ein kürzlich verstorbener Winzer, der sein Weingut an Chinesen verkaufen wollte, wird der Mittelpunkt für Durands Recherchen und gehört irgendwie zu den tragischen Ereignissen, die sich rund um das Château abspielen.
Die örtliche Polizei tut zuerst alle Unglücksfälle als Zufall ab. Doch Durand kann sie überzeugen, dass mehr dahintersteckt als man auf den ersten Blick erkennen kann.
Rezensionen von PFIFF:
Wie sieht ein Ausländer die Österreicher
Von Zeitlupensymphonien und Marzipantragödien von Radek Knapp
Wie sieht ein Pole Österreich, insbesondere Wien?
Mit Kenntnissen der deutschen Sprache kommt er nicht weit. Ohne die Slangausdrücke wird er als Ausländer abgelehnt und ausgegrenzt.
Aber wie kann man sich eingliedern?- Ganz einfach Erfahrungen sammeln, zuerst eine Menge negative. Mit der Zeit wird es besser.
Man kann sich in die Mentalität der Wiener hineinversetzen und das große Spiel mitspielen, wenn man sich an die regeln hält.
Ein amüsanter Ratgeber, wie die Österreicher ticken und wie man mit ihnen auskommen kann, wenn man möchte oder muß.
Rezensionen von Dorsay:
Aufwühlender Thriller
Tiefer Fjord von Ruth Lillegraven
Ein in Norwegen lebender Ausländer pakistanischer oder afghanischer Herkunft stürmt aufgeregt mit seinem kleinen schwer verletzten Sohn im Arm in die Kinderstation eines Osloer Krankenhauses und behauptet sein Sohn sei vom Baum gefallen. Der Diensthabende Arzt Haavard, Pfleger und Schwestern eilen herbei, um zu helfen.
Doch es ist zu spät, kurz darauf verstirbt der kleine etwa vierjährige Junge. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hier wie so oft um einen Fall von familiärem Kindesmissbrauch handelt. Erschüttert ruft Haavard seine Gattin Clara an und erzählt ihr von dem Vorfall. Clara ist Verwaltungsjuristin. Sie setzt sich im Besonderen für das Wohl der Kinder ein und hat ein neues Gesetz zum Schutze der Kinder und Jugendlichen ausgearbeitet. Die Dinge überschlagen sich, der Vater des Jungen wird im Gebetshaus erschossen aufgefunden. Handelt es sich hierbei etwa um einen Mord aus Fremdenhass?
Ein absolut außergewöhnlicher, sehr packender Thriller der familiäre Gewalt gegen Kinder in den Mittelpunkt stellt. Die einzelnen Charaktere nehmen einem gefangen und lassen einem nicht mehr los. So manche Handlung der Protagonisten, auch wenn sie noch so gesetzeswidrig sind, kann man nachvollziehen. Obwohl Selbstjustiz niemals die Lösung der Dinge sein kann. Klare Leseempfehlung!
Dorsay
Rezensionen von heinoko:
Ein starker Spannungsroman, überraschend und beeindruckend
Tiefer Fjord von Ruth Lillegraven
Ein Spannungsroman ist „Tiefer Fjord“, ein Debütroman und der erste Band einer Trilogie. Drei Gründe, um das Buch mit besonderer Neugier zu lesen. Und in der Tat, die Autorin bietet überraschendes und durchweg spannendes Lesefutter.
Haavard ist Klinikarzt und muss miterleben, wie ein kleiner pakistanischer Junge, offensichtlich schwer misshandelt, kurz nach Einlieferung stirbt.
In der Nacht darauf wird der Vater des Jungen erschossen aufgefunden. Clara, Haavards Frau, versucht mit größtem Engagement, als Ministerin einen Gesetzesentwurf durchzubringen, der misshandelten Kindern früher als bisher Hilfe ermöglichen soll. Doch der Gesetzentwurf wird abgelehnt. In der Ehe von Haavard und Clara gibt es viele Unstimmigkeiten. Als kurz darauf eine iranische Frau ermordet wird, gerät Haavard unter Verdacht. Clara, deren politische Karriere damit in Gefahr gerät, muss Haavard entlasten, ohne zu wissen, ob er wirklich unschuldig ist.
Im Präsens erzählt Ruth Lillegraven und rückt damit die Geschehnisse besonders nah an den Leser heran. Die fast bedrohlich wirkende Kulisse der norwegischen Landschaft, insbesondere rund um einen unergründlichen Fjord, beeindruckte mich sehr. In wechselnden Perspektiven erfahren wir aus der Sicht von Haavard, Clara und weiteren Personen hautnah von deren Erleben, deren Gedanken und Gefühlen. Aber auch, wie Vergangenes ihr weiteres Leben bestimmen sollte. Mir ist besonders eindrücklich gewesen, wie ein winziger Moment einer falschen oder zumindest unbedachten Entscheidung zur Lawine führt, die alles Unschuldige mitreisst, das im Weg steht, und nichts als Verderben bringt. In angenehm kurzen Kapiteln schwirren wir in der ersten Hälfte des Buches um die einzelnen Personen herum wie Fliegen um eine Lichtquelle in der Dämmerung. Erst in der zweiten Hälfte des Romans beginnt das aktive Rätselraten und eine kontinuierliche Zunahme der Spannung, denn Überraschendes, Unerwartetes kommt auf den Leser zu. Und wer ist eigentlich Täter und wer Opfer? Und wem gilt unsere Sympathie? Verwirrend und überraschend!
Fazit: Ein starker Roman mit einer starken Geschichte, die noch lange nachwirkt.
Rezensionen von Hexenaugen:
Russische Botschaften von Yassin Musharbash
Klappentext:
Merle Schwalb ist Investigativjournalistin beim Globus, einem der wichtigsten Nachrichtenmagazine der Republik, wo sie für Extremisten aller Art zuständig ist. Doch bei ihrer neuen Recherche ist von Beginn an alles anders. Ein Mann ohne Namen stürzt in Berlin von einem Balkon. Wer ist der geheimnisvolle Tote?
Die Spuren führen ins Milieu krimineller Berliner Clans, zur Polizei und zum Verfassungsschutz.
Aber nach einer verhängnisvollen Begegnung wird Merle Schwalb klar: Der Mann war ein russischer Agent mit brisanten Informationen und einer gefährlichen Mission.
Meinung:
Merle Schwalb arbeitet als Journalistin für den Globus in Berlin.
Ihre nächste Geschichte fällt ihr im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße: Ein Mann stürzt vom Balkon. Wer ist der Tote?
Die Geschichte des Autors ist so phantastisch, dass sie nahe an der Realität zu sein scheint
Erschreckend realistisch, informativ und super spannend erzählt der Autor in seinem Buch „Russische Botschaften“.
Unermüdlich dreht er an der Spannungsschraube
Man ist sich bei jeder Zeile dieses Buches bewusst, dass dies zwar ein Roman ist, dieser aber sehr nahe an der Realität kratzt.
Es könnte meiner Meinung nach genauso ablaufen.
Fazit:
Dieser Thriller ist so gut, dass es schwerfällt ihn aus der Hand zu legen.
Eine Empfehlung reicht fast nicht, eine mit Sternchen sollte es sein.
Rezensionen von büchernarr:
Sommerlektüre vom Feinsten
Tod auf Madeira von Tomás Bento
Ein Wanderer stirbt auch der idyllischen Insel Madeira. Verdächtigt werden die Mitglieder der Reisegruppe in der auch Krimiautorin Laura Flemming teilnimmt. Neben ihren persönlichen Problemen, da sie sich kürzlich nach einer tragischen Situation von ihrem Mann getrennt und ihre berufliche Bahn auf Eis gelegt hat, möchte sie helfen herauszufinden, wer denn der Mörder ist.
Comissario Mauricio Torres begegnet Laura mit Skepsis aber Laura ist hart im Nehmen. Doch auch er hat mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen und so kommt es, dass aus der anfänglichen Vorsicht sich bald so etwas wie Freundschaft bildet.
Beide Protagonisten waren mir sympathisch und ihr privates Leben hat mich interessiert, weil es zudem nicht viel Platz im Krimi einnahm. Darüber hinaus wurde die Landschaft der Insel sehr anschaulich beschrieben, so dass man direkt dorthin reisen möchte. Das glaube ich machte einen Großteil des Buches aus.
Das Cover war auch ein schöner Anreiz. Vor allem für den Urlaub sehr gut geeignet.
Rezensionen von büchernarr:
Berührende Familiengeschichte
Sturmvögel von Manuela Golz
Emmy wurde 1907 auf einer kleinen Insel in der Nordsee geboren. Doch obwohl sie gut behütet aufwächst und ihr Vater moderne Ansichten gegenüber der Bildung der Frauen zeigt, meint das Schicksal es anders mit dem Mädchen. Erst stirbt ihre Mutter und sie muss ihre gerade begonnene Schullaufbahn abbrechen, um für ihre Geschwister und ihren Vater da zu sein.
Danach wird sie nach Berlin geschickt um dort zu arbeiten. Sie beginnt in einem reichen Haus als Dienstmädchen zu arbeiten und verliebt sich in den reichen Sohn des Hauses. Obwohl sie sich gesellschaftlich sehr voneinander unterschieden, wollen sie für ihre Liebe kämpfen und so kommt es dass sie nach ihrer Schwangerschaft heiraten. Emmys Schwiegermutter ist über diese Ehe nicht glücklich und das lässt die Emmy spüren. Als dann noch der zweite Weltkrieg ausbricht, wird Hauke eingezogen. Als es zwischen Emmy und ihrer Schwiegermutter nicht mehr geht, zieht sie mit ihren beiden Kindern zu einer Freundin. Kurz darauf lernt sie Paul kennen und für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Turbulente Jahre folgen, doch mit beiden Männern hatte Emmy kein Glück.
Als Emmy schließlich 87 ist, blickt sie auf ein ausgiebiges Leben zurück. Ihre beiden Kinder entdecken beim Aufräumen so manche Unterlagen, in denen bestätigt wird, dass Emmy Großgrundbesitzerin ist. Die beiden freuen sich schon und riechen das große Geld. Aber sie haben nicht mit Emmy gerechnet.
Die Autorin hat mit dieser Geschichte eine Hommage an ihre Großmutter geschrieben und dabei ist ihr ein großartiges und lesenswertes Buch gelungen. Wunderbar!
Rezensionen von büchernarr:
Jeder neuer Anfang ist schwer
Liebe auch an Regentagen von Robyn Carr
Die Autorin war mir bisher nicht bekannt, dennoch fand ich dieses Buch sehr gefühlvoll geschrieben und es hat mich mit den besten Eindrücken hinterlassen.
Lauren beschließt sich nach 24 Jahren Ehe und als ihre Verpflichtungen ihre Kinder großzuziehen endlich geschafft sind, sich zu trennen, denn ihr Ehemann ist kontrollsüchtig und sie möchte endlich einen Neuanfang wagen.
Doch die Trennung gestaltet sich kompliziert denn ihr Mann will plötzlich seine Ehefrau zurück und die gemeinsame Tochter beschuldigt sie, die Familie zerstören zu wollen.
Doch wie das Schicksal so will lernt Lauren schnell den erfolgreichen Landschaftsarchitekten Beau kennen. Beide mögen sich sofort und erkennen, dass sie vieles gemeinsam haben. Doch haben sie eine Zukunft zusammen?
Was mir an dem Buch gefallen hat ist, dass das Thema häusliche Gewalt hier von mehreren Seiten beleuchtet wird und auch zeigt wie viel Mut Frauen oftmals aufbringen müssen. Es gibt viele mitfühlende Momente und auch einige humorvolle Passagen. Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von yellowdog:
Familientreffen in Norwegen
Erwachsene Menschen von Marie Aubert
Der Roman ist aus dem Norwegischen übersetzt und strahlt schon vom Cover eine gewisse Ruhe aus. Doch bald merkt man, dass es gewisse Spannungen im Hintergrund gibt.
Die 40jährige Ida reist zu einem Familientreffen an und dort treten unterschiedliche Empfindlichkeiten zu Tage. Insbesondere mit ihrer Schwester Marthe kommt es zum Konflikt.
Marthe und ihr Mann Kristoffer bekommen ein Kind und die alleinstehende Ida fühlt sich zurückgesetzt. So war es auch in ihrer gemeinsamen Kindheit und Jugend schon manchmal gewesen. Ida beschließt, Marthes Glück empfindlich zu stören.
Marie Auberts Stil und der Persönlichkeit ihrer zwiespältige Protagonistin Ida sprechen mich sofrot an. Auch die Art, wie sie die Figuren anlegt. Es wird genau gezeigt, wie Empfindungen und Wahrnehmungen entstehen.
Der Roman hat Witz und eine leicht ironische Schärfe, die ich schätze.










