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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Beste Krimiunterhaltung

Schöner Sterben in Franken von Katharina Drüppel; Heike Heinlein

Clemens Sartorius, seines Zeichens KHK in Erlangen, will eigentlich gemeinsam mit seiner Freundin Delphine einen eleganten, lauen Sommerabend im Schlossgarten verbringen, als ausgerechnet Felicitas Reichelsdörfer eine weibliche Leiche im Schlossbrunnen findet. Und nicht nur das, Feli und Boschi sind mit dem Opfer in die selbe Schule gegangen.

Für Feli Grund genug, ihre Nase in die Ermittlungen zu stecken. Das wiederum geht Sartorius gegen den Strich, der mit seiner Delphine ohnehin Stress genug hat.

Und die Leiche aus dem Brunnen wird nicht die einzige bleiben ....

Meine Meinung:

Dieser zweite Krimi für KHK Clemens Sartorius und die quirlige Buchhändlerin Feli hält wieder zahlreiche humorvolle Szenen für uns Leser bereit. Die neugierige Feli, die ihre hübsche Nase in Sachen hineinsteckt, die sie so gar nichts angehen, der versnobt wirkende Sartorius sowie Felis Seelenfreund Boschi und die bodenständige Cora ergeben ein höchst unterschiedliches Quartett, das diesen Krimi als Urlaubslektüre auszeichnet.

Am meisten musste ich lachen, als Feli mit ihrem alten Volvo an den „heiligen“ und heiß geliebten Tesla von Clemens anfährt. Und das Gelächter der, die Anzeige aufnehmenden Polizisten, hallt noch immer nach. Tja, auch die Kollegen amüsieren sich über Sartorius‘ Gewese rund um sein Auto. Ich bin allerdings überzeugt, hinter der so unnahbaren Fassade steckt ein sensibler Charakter, der das nicht so offen zeigen kann. Es gibt ja eine Andeutung, dass nicht alles in seinem Leben so glatt verlaufen ist. Das gibt noch ein enormes Entwicklungspotenzial und Aussicht auf einen nächsten Fall.

Fazit:

Ich habe mich königlich amüsiert, weswegen dieser Krimi 5 Sterne erhält.

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Rezensionen von Karo:

Wunderschöne Geschichte

Schöner Sterben in Franken von Katharina Drüppel; Heike Heinlein

Bereits das sehr schön gestaltete Cover versprüht ein Gefühl von einer süßen Romanze, in der man sich für eine Zeit absolut verlieren kann und „Kate in Waiting“ enttäuscht in dieser Hinsicht nicht. Kate und ihr bester Freund Anderson sind eigentlich eine Person. Sie haben die gleichen Interessen und teilen schon ihr gesamtes Leben lang alles, egal ob es die Liebe fürs Theater oder aber das Interesse für die gleichen Männer sind.

Während diese Liebe für die gleichen Männer normalerweise eine Schwärmerei bleibt, entwickelt sich alles anders, als Matt in ihrem Theaterkurs auftaucht und sich sowohl Kate als auch Anderson Hals über Kopf in Matt verlieben.
Becky Albertalli gelingt es in „Kate in Waiting“ eine wunderschöne queere Liebesgeschichte zu schreiben. Ohne übertriebenes Drama führt sie uns durch Kates Leben, ihre Schwärmerei für Matt und die Freundschaft zu Anderson. Albertalli gelingt es, sehr sympathische Charaktere zu schreiben, weshalb man zu keiner Zeit genervt ist, sondern allen Personen gerne folgt und mehr von ihrem Leben erfahren möchte. Diese gefühlvolle Reise hat mich definitiv verzaubert und auf eine Zeitreise in meine Jugend mitgenommen, aus der ich diese Schwärmereien nur zu gut kenne. „Kate in Waiting“ ist ein wunderschönes Buch, welches die Leser auf eine Reise durch ihre eigene Gefühlswelt mitnimmt und deshalb nur zu empfehlen ist.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

sehr persönliche Erinnerungen

Der Herr Udo von Georg Biron

Am 27. Juni 2021 jährt sich der Todestag von Udo Proksch zum 20. Mal. Udo wer? - wird sich so mancher fragen. Udo Proksch (1934-2001) war das Enfant Terrible der Wiener Gesellschaft zwischen 1960 und seiner Verurteilung als sechsfacher Mörder 1992.

Schnörkellos erzählt Georg Biron von seinem Freund Udo, der polarisiert hat wie kaum ein Zweiter.

Charismatisch, wild, voller Ideen und unsäglich provokant. Einige seiner Idee wie die Brillenkollektionen für die Fa. Anger konnten in klingende Münze verwandelt werden, andere wie der von ihm gegründete Verein zu Senkrechtbestattung“ ernteten Hohn und Spott. Als Gründer des „Club 45“ und Eigentümer des Zuckerbäckers „Demel“ war er jahrelang in den Kolumnen der Zeitungen.

Ich kann mich an den einen oder anderen seiner bewaffneten Auftritte in Kampfanzug in der Wiener Innstadt erinnern. Seine Vorliebe für alles Militärische sind Legende. So erhält er, mit Billigung des damaligen Verteidigungsministers Karl Lütgendorf (der später, unter ungeklärten Umständen ums Leben kommen wird), die Erlaubnis auf dem Truppenübungsplatz in Hochfilzen mit militärischem Sprengstoffe Doch der Höhepunkt seiner zweifelhaften Berühmtheit erlangt er mit dem „Fall Lucona“. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Peter Daimler kauft er den Frachter „Lucona“, lässt die Ladung als „Uranerzaufbereitungsanlage“ hoch versichern und versenkt das Schiff mit samt der Mannschaft. Seche Tote, zwei Politikerrücktritte, eine spektakuläre Flucht samt Gesichtsoperation und einen jahrelangen Prozess später, wird er zum berühmtesten Häftling in der Haftanstalt Graz-Karlau, wo er 2001 stirbt.

Fazit:

Mit diesem Buch gibt Georg Biron seine sehr persönlichen Erinnerungen an einen Mann preis, der wie kein anderer zu seinen Lebzeiten seine Mitmenschen getäuscht, geblendet, entsetzt und doch auch fasziniert hat.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich nicht ganz überzeugt

Blutroter Wein von Max Oban

Max Oban entführt seine Leser in die schöne Weingegend von Südtirol. Wie der Titel schon verspricht, dreht sich viel um den vergorenen Traubensaft. Das ist gleichzeitig das Plus und Minus dieses Krimis.

Tiberio Tanner, seines Zeichens mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, erhält zu einer Flasche Wein einen Weinstock als Gewinn.

Dass er bei diesem Weinstock eine Leiche findet, löst eine etwas verwirrende Tätersuche aus, in deren Folge sein Freund Maurizio Chessler vom Dienst suspendiert wird und am Ende vier Menschen ihre Leben verlieren.

Meine Meinung:

Sowohl Tanner als auch Chessler sind nicht mehr die Jüngsten. Der eine 63, der andere 56 mussten schon die Erfahrung des beruflichen Abstellgleises machen. Sie wirken immer wieder deprimiert bis depressive und spülen ihren Frust mit dem einen oder anderen Glas Rotwein hinunter. Wein spielt, neben anderen Südtiroler Schmankerln in diesem Krimi eine große Rolle. Das ist auch ein wenig das Minus: Die Protagonisten sind auf dem besten Weg schwere Alkoholiker zu werden (wenn sie es nicht schon sind). Ein Gläschen Vernatsch am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen! Das scheint die Lebensphilosophie zu sein.
Nebenbei wirken Tanner und Chessler ein wenig weltfremd. Statt im Internet zu recherchieren wird in Archiven gekramt. Auch wenn man dem italienischen Staat allerlei Nachlässigkeit nachsagt, auch dort ist das Internet schon erfunden.

Gut gefallen hat mir, dass sich Tiberio Tanner selbst nicht ganz so wichtig nimmt. Er hat mit Paula eine Partnerin an der Seite, die manchmal den besseren Durchblick hat als er selbst.

Fazit:

Wer einen eher ruhigen Regionalkrimi mit Weinbegleitung lesen möchte, ist hier richtig. Mich hat er nicht ganz überzeugt, daher nur 3 Sterne.

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Rezensionen von Tara:

Fesselnde Fortsetzung der Speichestadt-Saga

Der Traum von Freiheit von Fenja Lüders

"Der Traum von Freiheit" ist nach „Der Glanz der neuen Zeit“ und „Der Duft der weiten Welt“ der dritte und somit letzte Teil der Trilogie der Speicherstadt-Saga von der Autorin Fenja Lüders. Um sich gut in die Charaktere hineinversetzen zu können, ist es sinnvoll die vorherigen Bände vorweg zu lesen, da aber auf den ersten Seiten zum besseren Verständnis wichtige Ereignisse in die Handlung eingebunden wurden, ist dies nicht zwingend notwendig.

Seit den Ereignissen aus dem zweiten Band ist einige Zeit vergangen. Die Handlung beginnt 1925 in Hamburg und endet nach Kriegsende im Jahr 1948.
Mina behauptet sich erfolgreich als erste Frau an der Hamburger Kaffeebörse. Die Geschäfte des Kaffeekontors Kopmann und Deharde laufen gut und auch das Verhältnis zu Frederick bessert sich, aber die Nazis breiten sich immer mehr im Land aus und Mina wird vor neue Herausforderungen gestellt.
Fenja Lüders Schreibstil lässt sich wie auch in den vorherigen Büchern wieder sehr angenehm lesen. Sie vermittelt die Atmosphäre der Speicherstadt und der damaligen Zeit so, dass ich mich zeitlich direkt zurückversetzt gefühlt habe und mir alles bildhaft vorstellen konnte.
Auch die Charaktere sind gut gezeichnet, wirken authentisch und haben sich weiterentwickelt. Mina ist nach wie vor sehr zielstrebig in allem was sie tut, selbstbewusst und lässt sich nicht so leicht verunsichern. Dabei hat sie das Herz am rechten Fleck und man merkt, dass ihre Tochter Ella viele ihrer positiven Eigenschaften übernommen hat.
Die Handlung ist fesselnd und lebendig. Die historischen Hintergründe werden gut eingebunden, wodurch die Ereignisse noch einmal interessanter und authentischer werden. Leider gibt es einige große Zeitsprünge und ich hätte gerne mehr Informationen darüber gehabt, was in dieser Zeit passiert ist und die Entwicklung der Charaktere intensiver mit verfolgt. Trotzdem hat mich der Roman gefesselt und bestens unterhalten, so dass ich diese Trilogie nur empfehlen kann.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Die Donau = Grenze + Lebensraum

Die Donau von Fenja Lüders

Dieses Buch ist der Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, die man bis 4.11.2021 sehen kann.

Das Buch beschäftigt sich mit der Donau sowohl als Grenze als auch als Transport- und Lebensader. Der 2.800km lange Fluss fließt heute gezähmt durch zehn europäische Länder.

Star dieses Buches bzw. der Ausstellung ist die sogenannte „Pasetti-Karte“, die den Verlauf der Donau innerhalb des Habsburgerreiches von Passau bis zur Eisernen Pforte darstellt. Sie bildete die Grundlage zur Donauregulierung von 1862. Auf 54 Kartenblättern im Maßstab 1:28.800 sind auch die allerkleinsten Details des Flusslaufes kartografiert. Aneinandergereiht ergibt sich eine Länge von 36 Metern. Hier in der Ausstellung hat man die Karte der besseren Sichtbarkeit wegen um 15% vergrößert, was eine Länge der Karte von 44 m ergibt.

Benannt ist die Karte nach dem Hydrotechniker Florian von Pasetti, als Beamter der k. und k. Donauregulierungskommission, maßgeblichen Anteil an der Regulierung der Donau hatte.

Die Präsentation der Karte wird durch zahlreiche Landschaftsbilder von Jakob von Alt ergänzt. So sind hier unter anderem Linz, Grein, Wien, Ofen und Pest sowie die Festung Komorn dargestellt. Daneben finden sich zahlreiche Stiche von Flora und Fauna des Lebensraumes Donau.

Nicht unerwähnt sollen die verheerenden Überschwemmungen Wiens durch die Donau bleiben. So finden sich Bilder von der Überflutung des Marchfeldes und Teilen von Wien bis hin in die Jägerzeile (heute Praterstraße) von 1830.

Das Buch geht auch auf die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Donau ein.

Fazit:

Ein Buch, das in Kombination mit einem Ausstellungsbesuch, Wissenswertes über die Donau als Grenze und Verbindung erläutert. Zahlreiche Abbildungen machen diesen hochwertig verarbeiteten Ausstellungskatalog zu einem schönen Geschenk.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Die fremde Spionin von Titus Müller

Titus Müller Autor zahlreicher historischer Romane hat sich diesmal eines komplexen Themas angenommen: der Teilung Deutschlands. Er entführt seine Leser in das Berlin des Jahres 1961. Die Stadt ist zwar schon in einen Ost- und Westteil auseinandergerissen, die Mauer steht aber noch nicht...

Die Eltern von Ria und Jolanthe wurden vor einigen Jahren als Volksfeinde inhaftiert und die beiden Mädchen getrennt bei regimetreuen Pflegefamilien untergebracht.

Während Jolanthe einen Witwer heiratet, tritt Ria eine Stelle im Ministerium für Außenhandel an. Sie hat ihre Schwester nie vergessen und lässt sich auf einen riskanten Handel mit dem BND ein, der ihr verspricht, eine Verbindung herzustellen. Ein hohles Versprechen, wie Ria bald feststellt, denn bald ist nicht nur das MfS, sondern auch der KGB hinter ihr her.

Meine Meinung:

Titus Müller ist mit diesem Buch ein fesselnder Auftakt einer Trilogie gelungen. Die Charaktere sind echten Personen nachempfunden, wie man im Nachwort lesen kann. Die Recherche zu diesem Buch ist, wie bei Titus Müller üblich, penibel durchgeführt. Geschickt verquickt er Fakten (den Sprung über den Stacheldraht bzw. die Flucht und der tragische Tod von Günter Litfin) mit Fiktion.

Obwohl ich als Österreicherin die Spannung an der innerdeutschen Grenze nicht kenne, kann ich das Machtspiel der beiden Welten durch die lebendige Schilderung der Umstände durchaus nachvollziehen. Üble Propaganda auf beiden Seiten. Die Geheimdienste schenken einander nichts. Blöderweise verschlafen nicht nur der BND sondern die gesamte westliche Politik die Anzeichen des Mauerbaus. Denn wie kann es sonst sein, dass plötzlich, quasi über Nacht, an der Zonengrenze eine unüberwindliche Mauer entsteht?

Gut beschrieben ist das Klima der Angst, das die Menschen auch nach dem Ende der NS-Diktatur fest im Griff zu haben scheint. Sind es jetzt nicht mehr die Männer die Gestapo, sondern die Spitzel der Stasi, die Andersdenkende willkürlich verhaften. Die Menschen können nicht wissen, wem sie noch trauen können. Der Preis der Denunziation sind zwar keine 30 Silberlinge, aber für ein paar Vergünstigungen meldet man doch gerne den Nachbarn oder einen missliebigen Arbeitskollegen.

Ich warte nun gespannt auf den zweiten Teil, der in ca. einem Jahr erscheinen soll.

Fazit:

Ein fesselnder zeitgeschichtlicher Roman, der uns die innerdeutschen Spannungen plastisch näher bringt. Gerne gebe ich hierfür 5 Sterne.

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Rezensionen von Petra:

Übers Älterwerden

Der Brand von Daniela Krien

Gestern war ein schöner Tag und ich saß auf dem Balkon. Ich wollte das Buch von Daniela Krien anfangen zu lesen. Als die Sonne langsam unterging, schlug ich das Buch zu, weil ich es zu Ende gelesen hatte. Findet Ihr nicht, dass das schon sehr viel über "Der Brand " aussagt?!
Wir erleben drei Wochen im Leben von Rahel und Peter, die seit beinahe dreißig Jahren verheiratet sind.

Nachdem kurzfristig ihr Urlaub ins Wasser fällt, weil das Ferienhaus abgebrannt ist, erhält Rahel den Anruf ihrer alten Freundin Ruth, die sie bittet Haus und Tiere in der Uckermark zu versorgen. Ihr Lebenspartner Victor, den auch Rahel seit ihrer frühen Kindheit kennt, erlitt einen Herzinfarkt und muss zur Reha, bei der Ruth ihn begleiten möchte.
Nach dieser langen Zeit de Zusammenlebens haben sich Rahel und Peter verloren. Die Zeit auf dem Bauernhof soll zeigen, ob es noch einen gemeinsamen Weg für sie gibt.

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Rezensionen von Lesemama:

Was ein Drama

Sylt auf unserer Haut von Claudia Thesenfitz

Bewertet mit 2 Sternen

Zum Buch:
Robert und Maja sind seit fast dreißig Jahren ein Paar, seit siebenundzwanzig Jahren verheiratet. Die Luft ist raus.
Ihr alljährlicher Urlaub auf Sylt wird in diesem Jahr von Roberts Kollegen Bernd "gestört". Er hat sich in der Nachbarwohnung eingemietet und taucht plötzlich ständig auf.

Zwischen Maja und Bernd knistert es, obwohl er so gar nicht ihr Typ ist. Die Ehe von Maja wird auf eine schwere Probe gestellt.
Letztendlich ist der Urlaub ganz anders als von Robert gewünscht ...

Meine Meinung:
Das Cover macht Lust auf Urlaub, auf Meer. Boller Vorfreude begab ich mich auf die Reise nach Sylt. Und fiel in ein tiefes Sandloch ...
Robert war mir auf der ersten Seite schon unsympathisch, was für ein schrecklicher Mensch, total egoistisch und von sich ü erzeugt. Maja machte es aber nicht besser, sie war so ein Hausmütterchen und so frustriert. Schrecklich.
Dann die Nachbarn Bernd und Karin, die so ganz anders waren. Kurzum, es wurde kein Klischee ausgelassen.
Über Robert konnte ich ja noch lachen, auch wenn ich gewisse Handlungen überhaupt nicht mag. Ich will jetzt nicht zu genau darauf eingehen, sonst spoiler ich. Aber soviel sei gesagt, die Geschichte nahm eine Wendung, das mag ich gar nicht lesen.
Dann war da viel zu viel Drama, es wurde laul was ausgelassen. Wo war der Wohlfühlfaktor? Der Glücksroman?
Ohne die Kapriolen von Robert hätte es bich schlechter abgeschnitten. Dessen Gejammer fand ich ganz witzig. Ansonsten was es wohl das letzte Buch der Autorin, es konnte mich einfach nicht unterhalten.

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Rezensionen von begine:

Liebesfilm

Sylt auf unserer Haut von Claudia Thesenfitz



Die Schriftstellerin Jenny Holiday schreibt leichte lockere Liebesromane.

Still into you ist Band 1 der Moonflower Bay Serie.
Moonflower Bay ist ein idyllisches Städtchen, da kennt jeder jeden.
Dieser Roman ist etwas leichtes zum Entspannen. Nach kurzer Zeit, weiß ich wie er endet.

Eve Abbott war immer wieder eine Zeitlang bei ihrer Großtante.

Jetzt kommt sie nach 10 Jahren zurück, weil sie das Mearmad Inn geerbt hat. Sie hat aber ihren Beruf und die Eltern in Kanada.

Vor 10 Jahren hat ihr Freund eine andere geküsst, deshalb hat sie sich sofort von ihm getrennt.
Jetzt treffen sie sich wieder. Da schießen die Gefühle hoch.
Der Roman ist humorvoll angelegt.
Er liest sich gut und flott. Die Autorin hat einen guten Schreibsri l der fesselt.

Das Ende ist gut, aber da kann ja noch einiges in den nächsten Bänden passieren.

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