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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesebegeisterte:

„Eine Kreuzfahrt des Horrors“

Bermuda von Thomas Finn

Jochen und Alex haben Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff MS Sea Quest gebucht. Als sie in einem fürchterlichen Hurrikan schlittern, passiert das Unfassbare. Das Schiff kentert! Sind alle Passagiere samt Crewmitglieder tot? Eine Hand voll Menschen haben überlebt und werden auf einer Insel „angeschwemmt“.

Der Schock sitzt tief bei allen. Wo sind sie hier nur gelandet?

Schnell wird allen klar, die Insel ist unheimlich. Es passieren komische Dinge wie zum Beispiel flackernde Lichter in der Nacht, schreckliche Laute von irgendwelchen Kreaturen. Als dann noch eine mumifizierte Leiche auftaucht, liegen die Nerven blank. Eine abenteuerliche und gruselige Reise ums nackte Überleben beginnt.

Mein erstes Buch von diesem Autor. Der Schreibstil ist ziemlich “spacig“. Hab mir etwas völlig anderes erwartet. Für Fans von diesem Genre wird es genau das Richtige sein. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

„Schlagfertig in allen Lebenssituationen“

Schlagfertig von Michael Traindt

Der Kommunikationstrainer und Coach Michael Traindt hat ein wunderbares Sachbuch geschrieben, wie man Schlagfertigkeit lernen kann. Sei es beruflich oder privat, in diesem Buch erarbeitet sich der Leser Schritt für Schritt die richtige Wortwahl in den jeweiligen Situationen. Dass dies nicht von heute auf morgen geht, ist auch klar.

Es braucht Zeit und vor allem viel Training.

Bücher zu diesem Thema gibt es ja enorm viele. Ich habe auch schon einige davon gelesen und jedes war auf seine Art und Weise toll. Bei diesem Buch hat mir die vielen Beispiele aus der Praxis sehr gut gefallen. Man bekommt ja direkt Lust, ein Seminar bei dem Autor zu buchen.

Auf jeden Fall fand ich das Buch sehr flüssig geschrieben, informativ und konnte viel daraus in der Praxis umsetzen.

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Rezensionen von Claudia R:

norddeutscher Krimi

Das Watt und der Tod von Markus Rahaus

Klappentext:

Eine Leiche auf einem Krabbenkutter gibt den Kommissaren Olofsen und Greiner Rätsel auf. Als plötzlich das BKA und sogar der MI5 in Cuxhaven auftauchen, wird klar, dass es einen größeren Zusammenhang geben muss. In einem verworrenen Dickicht aus Intrigen und Verrat jagen die Ermittler einen unsichtbaren Gegner, der ihnen immer einen Schritt voraus ist.

Als dieser zu einem Schlag ausholt, der die ganze Stadt bedroht, läuft Olofsen und Greiner die Zeit davon …

Cover:

Das Cover finde ich von der Gestaltung und den färben sehr schön. Der blau Ton ist einerseits beruhigt, weckt aber andererseits auch das Interesse. Ein typisches emons Cover, welches nicht zu viel verrät, sondern eher die Stimmung einfängt.

Meinung:

Norddeutscher Krimi mit einer guten Mischung aus Spannung, norddeutscher Mentalität, Humor und Tiefgang.

Dies ist bereits der dritte Teil der Reihe "Olofsen und Greiner", aber auch ohne die vorherigen Bände und Fälle zu kennen, kommt man sehr schnell in das Buch und die Geschichte hinein, da man die Fälle sehr gut unabhängig voneinander lesen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es liest sich locker und gut. Die Charaktere sind gut durchdacht und haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Der Lokalkolorit kommt hier sehr gut rüber und das norddeutsche Flair wird hier sehr gut vermittelt.

Teils ist es ein wenig verzwickt und verwirrend und es braucht eine Weile, bis sich die einzelnen Geschehnisse zusammenfügen. Die Leichen und auch der Virus halten nicht nur die Ermittler, sondern auch den Leser, auf Trapp, so dass man teils auch in die Irre geführt wird. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, aber der Lokalkolorit und die Hintergründe, sowie die Atmosphäre hat dies wieder rausgerissen.

Man wird hier sehr gut unterhalten und bekommt neben dem Fall, die Geschehnisse am Rande sehr gut mich, welche für gute Unterhaltung sorgen.

Zum Ende nimmt es an Tempo und Lebendigkeit nochmal an Fahrt auf und es wird hier die Dramatik am Ende geschürt. Besonders das Ende hat mir dadurch sehr gut gefallen. Die ist sehr stimmig und gelungen umgesetzt und die Fäden werden hier auch alle sehr gut zusammengeführt.

Ein spannender Krimi mit Tiefgang und norddeutschem Flair, der durch Atmosphäre, Charaktere und Handlungen überzeugt. Auch der norddeutsche Humor kommt hier nicht zu kurz und die Mischung aus Hintergrund, Ermittlungen und Charakterentwicklung wurde hier sehr gut umgesetzt.

Fazit:

Norddeutscher Krimi mit einer guten Mischung aus Spannung, norddeutscher Mentalität, Humor und Tiefgang.

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Rezensionen von TheLidel:

Interessanter Auftakt mit Luft nach oben für die Fortsetzungen

Die Verlorenen von Simon Beckett

Jonah Colley wird eines Abends von einem ehemaligen Freund angerufen und in eine alte Lagerhalle am Slaughter Quay bestellt. So düster der Name klingt, so düster die Szenerie, die sich Jonah offenbart als er dort eintrifft. Neben der Leiche seines Freundes bemerkt Jonah, dass weitere Menschen in Plastikfolie und Branntkalk eingewickelt wurden und einer davon lebt.

Als er versucht die Frau zu befreien, wird er selbst überwältigt. Er schafft es, sich mit letzter Kraft zu befreien und findet sich mit schweren Verletzungen und als Hauptverdächtiger im Krankenhaus wieder. Es scheint, als würde alles mit einem zehn Jahre alten Fall zusammenhängen, der Jonahs Leben erschüttert hat und ihn und sein Umfeld auch jetzt wieder in das Fadenkreuz des Killers zu ziehen droht.

Für mich war „Die Verlorenen“ das erste Buch von Simon Beckett, weswegen ich hier keine Vergleiche zu den vorangehenden Bestsellern ziehen kann. Ich habe das Buch mit der Erwartungshaltung eines recht brutalen, grausigen Thrillers begonnen, muss aber sagen, dass dies nicht der Fall war, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist. Es war eine ausgewogene Mischung aus Spannung und Brutalität, wobei ich die in „Kokons“ eingewickelten Menschen zu Beginn mit Abstand am Gänsehauterregendsten gefunden habe. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Er war detailliert, aber nicht unnötig und kam mir rund und stimmig vor.

Einzelne Elemente habe ich als recht vorhersehbar empfunden, was mich hier allerdings nicht gestört hat, da man so die Gelegenheit hatte mitzurätseln und nicht urplötzlich, aus heiterem Himmel ein/e TäterIn vom Himmel fiel. Allerdings musste ich manche Stellen mehrmals lesen, um gewisse Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Gewisse Vorgänge sind mir aber auch jetzt noch nicht ganz schlüssig.

Alles in allem ist es ein spannender Thriller, der sich gut und zügig lesen lässt. Da es der erste Band einer Reihe ist, endet er mit einem kleinen, aber nicht zu schmerzlichen Cliffhanger, der mich eher wundern lässt, wie daraus ein ganzer nächster Fall wird, aber ich bin gespannt und freue mich darauf.

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Rezensionen von yellowdog:

Von Exil und Heimat

Und immer wieder aufbrechen von Tatjana Kruse

Sisonke Msimangs Buch ist kein Roman sondern ein bewegendes Memoir, in der sie die Stationen ihrer Kindheit und Jugend schildert. Das wird durch den Oriiginaltitel noch besser verdeutlicht: Always Another Country: A memoir of exile and home.

Sisonkes Vater war aktiv im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika, Sisonke wird im Exil geboren und die Familie zieht oft um, z.

B. nach Sambia, Kenia, Kanada, Äthiopien.

Viele Szenen sind intensiv geschildert. Der Vater ist ein starke Persönlichkeit und verlangt auch von seiner Tochter Mut und Widerstand, wenn sie rassistisch angegangen wird. Eine eindrucksvolle Passage zeigt, wie Sisonke auf dem Spielplatz von einem anderen Kind Affe genannt wird.

Schließlich wird Nelson Mandela befreit und die Familie kann wieder nach Südafrika, für Sisonke ist es die erste Begegnung mit dem Land.
Schließlich geht sie für das College in die USA. Als Leser teilt man ihre Erfahrungen.
Auch ihre Erwachsenenjahre sind sehr interessant.

Das Buch hat Kraft durch Sisonkes gute Beobachtungsgabe und dem gelungenen, passenden Erzählton. Sisonke Msimang hat hohe erzählerisch Qualitäten.

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Rezensionen von Claudia R:

spannend, unterhaltsam, interaktiv ....

Berlin 1922 - Crime Mysteries von Michaela Küpper

Klappentext:

Werden Sie zum Ermittler!
Berlin 1922 – eine Stadt zwischen Vergnügen und Verbrechen.
Der knorrige Kommissar Gunther Hartmann und seine aufstrebende Assistentin Rosalie Menzel sind beauftragt, eine Reihe geheimnisvoller Kriminalfälle aufzuklären.
Folgen Sie Hartmann und Menzel in die mondäne Welt des Stummfilms, in elegante Stadtvillen und ins verrufene Scheunenviertel.

Tauchen Sie ein in 11 spannende, reich illustrierte Geschichten mit viel Zeitkolorit und werden Sie selbst zum Ermittler: Finden Sie Antworten auf eine Reihe tatrelevanter Fragen und kommen Sie dem Täter auf die Schliche! Unabdingbar sind eine gute Kombinationsgabe, logisches Denken und akribische Detektivarbeit

Cover:

Das Cover ist dem Flair der 20er Jahre angepasst und gibt diese Stimmung sehr gut wieder. Eine Dame mit langen samtenen Handschuhen und einen Weinglas in der Hand ist im Vordergrund erkennbar. Im Hintergrund ist das Brandenburger Tor ersichtlich und daher auch der Ort der Geschehnisse.

Meinung:

Kriminalfälle im Flair der 20er Jahre werden hier genauer unter die Lupe genommen und man kann hier in diese eintauchen und miträtseln. Gemeinsam an der Seite von Kommissar Hartmann und seiner neuen Polizeiassistentin Rosalie Menzel ermittelt man hier in 11 spannenden Kriminalfällen in Berlin in den 20er Jahren. Man fühlt sich in der Zeit zurück versetzt und erlebt den Charme der damaligen Zeit.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und man kann diesem sehr gut folgen. Die einzelnen Kriminalfälle sind recht kurz und geschrieben, so dass es einer Art Kurzgeschichten-Kriminal-Sammlung gleicht.

Man wird hier in 11 spannende Fälle verwickelt, die durch Fallfragen interaktiv angehaucht sind. Die gestellten Fragen animieren zum Miträtseln und versuchen den Leser anzuspornen, jedoch hat mir an manchen Stellen ein wenig die Spannung gefehlt und gern hätte ich mir noch mehr Ermittlungstaktik gewünscht.

Die Gestaltung des Buches und auch der einzelnen Fälle hat mir sehr gut gefallen. Durch Bilder und Fotos werden die Fälle hier sehr gut unterstrichen. Die Illustrationen sind gut gewählt und runden die Fälle sehr gut ab. Durch die Bilder und Illustrationen wird das Flair und die Stimmung noch besser herübergebracht und zudem bekommt man einen Einblick über die damalige Zeit. Die Bilder lassen das Ganze sehr authentisch wirken und verstärken das Feeling der 20er Jahre.

Die Fälle sind spannend erzählt und man taucht ein in die Sicht der Polizeiassistentin Rosalie Menzel. Aus ihrem Blickwinkel werden die Fälle beleuchtet und so bekommt man einen direkten Bezug zu den Geschehnissen und den Handlungen und fragt sich, genau wie sie, wie sich was zugetragen hat und begibt sich mit ihr und dem Kommissar Hartmann auf Spurensuche und beginnt die Ermittlungen.

Fazit:

Spannend, unterhaltsam, interaktiv werden hier 11 fiktive Kriminalfälle in Berlin in den 20er Jahren geschildert.

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Rezensionen von rewareni:

111 Jahre

Gold, Gauner und türkischer Honig von Yasemin Schreiber Pekin

Der Roman ,,Gold, Gauner und türkischer Honig“ beschreibt das turbulente und abenteuerliche Leben von 3 Frauen, deren Lebensgeschichte sich über 111 Jahren zieht. Die Autorin Yasemin Schreiber Pekin hat ihre Protagonistinnen Rokselana, Sofia und Ayda viele Abenteuer bestehen lassen, wo sie um die halbe Welt gereist sind.

Angefangen von Aydas Urgroßmutter Rokselana einer lebenslustigen Tänzerin aus Thessaloniki, über Aydas Großmutter Sofia einer knallharten Geschäftsfrau begegnet man noch sehr vielen Personen die mit Diamantenhandel, Kunstfälschung oder Waffenschieberei zu tun haben. Da es ca 20 Personen waren, die mehr oder weniger immer wieder aufgetaucht und dann wieder verschwunden sind, habe ich schwer den Überblick behalten können. Auch waren mir die vielen Zeit Sprünge zu viel, da es sich über 111 Jahre hingezogen hat, kann man sich vorstellen, dass es dabei nicht immer leicht war sich zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zurecht zu finden. Ich mag zwar humorvolle und skurrile Geschichten, aber hier war es mir ein wenig zu viel. Nett waren zwar auch, die vielen damaligen Berühmtheiten die die Autorin eingebaut hat wie Coco Chanel, Marilyn Monroe oder Doris Day.... aber für die Geschichte selbst hätte ich diese ,,Begegnungen“ nicht gebraucht. Es ist eine abenteuerliche Reise, die durch viele Städte führt und man in Hollywood, Zürich, Berlin, Izmir, Paris ,Thessaloniki oder in Istanbul landet. Dabei werden Diamanten gestohlen, Gemälde gefälscht, während der eine oder andere Mord passiert und man die Leiche dabei in der Kühltruhe verstecken muss. Es ist wie gesagt eine sehr turbulente und rasant geschriebene Geschichte, die vielen Lesern gefällt. Für mich war es aber leider zu viel an Action und Verworrenheit.

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Rezensionen von Claudia R:

Karin Schneiders Anfänge

Niederbayerische Affären von Ingrid Werner

Klappentext / Inhalt:

Ruhiges Rottal? Eine Großstädterin in der Provinz: Karin Schneider, unausgelastete Mittelstandsehefrau mit vier Kindern und Hund, vertreibt sich die Zeit mit politischen Engagement. Eigentlich möchte sie nur den Landrat stoppen, der ihren Wohnort mit Millionen von Steuergeldern umkrempeln will.

Aber eisiger Wind weht ihr entgegen. Unbewusst rührt sie alte Geschichten auf und gerät mit ihrer Familie in einen Strudel von Vetternwirtschaft, Mord und Eifersucht. Gut, dass der nette Nachbar mit den strahlendblauen Husky-Augen auf sie Acht gibt.

Cover:

Das Cover wirkt urig, gemütlich, ländlich und sehr naturnah. Eine Holzhütte ist darauf erkennbar und macht einen sehr friedlichen ersten Eindruck.

Meinung:

Dies ist der erste Band um die Heilpraktikerin und Ermittlerin Karin Schneider. Man erlebt hier ihre Anfänge und ihre Entwicklung mit. Sie zieht mit ihrer Familie von München aufs Land und möchte eigentlich nur dem Landrat die Stirn bieten, gerät dabei aber in allerhand Verwicklungen und Verwirrungen wie Vetternwirtschaft, Mord und Eifersucht.

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten. Im ersten Band lernt man Karin von einer anderen Seite kennen. Ich habe bereits einige Fälle von ihr gelesen, da man die Bücher und Fälle auch sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. Daher war ich sehr gespannt auf ihre Anfänge und was mich im ersten band erwartet.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm und lässt sich sehr gut, flüssig und locker lesen. Man kommt schnell in das Geschehen und die Umgebung hinein. Die Charaktere sind gut durchdacht und man verfolgt den Handlungen gespannt. Das ländliche Flair und die Umgebung wird sehr gut herübergebracht. Man erfährt mehr über die Hintergründe, das Familienleben und die Geschehnisse auf dem Land. Auch bei Karin scheint nicht alles glatt zu laufen und ihre Ehe scheint am Ende zu sein.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch wenn hier nicht allzu viel ermittelt wird, so kommt man hier dennoch in einen sehr guten Lesefluss hinein und wird dabei sehr gut unterhalten. Nach und nach nimmt es mehr an Fahrt auf und die offenen Fragen, werden zum Ende hin stimmig geklärt.

Mir hat dieser erste Fall und die erste Begegnung mit Karin Schneider gut gefallen.

Fazit:

Die Anfänge von Karin Schneider und ihre ersten Ermittlungen, Hintergründe und Familienleben wird hier näher beleuchtet.

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Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:

Die Zeit läuft

Die Karte von Andreas Winkelmann

Wer sein Leben und seine Aktivitäten freizügig und transparent in den Sozialen Medien präsentiert, setzt sich damit unnötigen Risiken aus, die leicht zur tödlichen Falle werden können. Als Hauptkommissar Jens Kerner zufällig in den Fall einer bestialisch ermordeten Joggerin verwickelt wird, der genau dieses Verhalten zum Verhängnis geworden ist, ahnt er nicht wie sehr der Fall ihn an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit bringen wird.

Nicht nur, dass er sich Vorwürfe macht, dass er das Leben der jungen Frau hätte retten können, auch der Tod seines engsten Freundes, setzen ihm mehr zu als er sich eingestehen möchte. Obwohl seine Kollegin und Vertraute Rebecca Oswald ihm großen Rückhalt gibt, ist er sich, als der Fall endlich gelöst ist, nicht mehr sicher ob er noch in der Lage ist diesen Druck weiterhin aushalten zu können.

FAZIT
Eine wendungsreiche Story, die von einem Peak zum nächsten jagt, ohne dabei den menschlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren.

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Rezensionen von Claudia R:

sprachgewaltig ...

Wie viel von diesen Hügeln ist Gold von C Pam Zhang

Klappentext:

Mit einer Pistole in den Händen und der Leiche des Vaters auf dem Rücken des Pferdes sind die chinesischen Waisenkinder Lucy und Sam auf der Flucht durch die Prärie. Es ist ein unbarmherziges Land, von Bisonknochen übersät und dem Goldrausch verfallen. Die Geschwister wollen den Vater gemäß dem chinesischen Ritual begraben – mit zwei Silberdollars auf den Augen.

Nur auf diese Weise kann Ba nach Hause finden. Doch wo in dieser fremden Welt ist für Lucy und Sam das Zuhause, das so unerreichbar scheint wie das versprochene Gold in den Hügeln?
Mit wilder Sprachmagie erzählt C Pam Zhang, Tochter chinesischer Einwanderer in Amerika, in ihrem Roman »Wie viel von diesen Hügeln ist Gold« von der Sehnsucht anzukommen – an einem Ort und in einer Identität, die sich über die Grenzen von Herkunft und Gender hinwegsetzt.

Cover:

Das Cover wirkt wild und tierisch und macht einen animalischen ersten Eindruck, so dass die Neugier auf das Buch geweckt wird. Die orangen und blauen Töne sind gut abgestimmt und die Gestaltung des Covers finde ich sehr gut gelungen.

Meinung:

Die Geschichte um die beiden chinesischen Waisenkinder Sam und Lucy wird bildhaft und sprachgewandt erzählt. Man befindet sich in der Zeit des Goldrasches mit den beiden jungen Mädchen Sam und Lucy, die die Leiche ihres Vaters traditionsgemäß beerdigen wollen.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht zu viel vorweg nehmen und verzichte daher darauf, zu viel vom Inhalt zu erwähnen.

Das Buch ist in vier Teile unterteilt, welche klar strukturiert voneinander zeitlich getrennt sind. Außer den vier Teilen, wird in weitere Kapitel unterteilt, wobei sich die Kapitelüberschriften in den Teilen wiederholen und so Aufmerksamkeit erzeugen. Die Struktur des Buches ist gut durchdacht und gelungen umgesetzt.

Der Schreibstil ist einzigartig, fast schon ein wenig poetisch und sehr wortgewandt. Die Autorin weiß mit sprachlicher Raffinesse umzugehen und den Leser gekonnt in so manche Irre zu leiten. So geht man von Dingen aus, die sich dann als ganz andres herausstellen. Man bekommt ein gewisses Bild gezeigt, muss dann aber feststellen, dass es sich andres herausstellt, als erwartet.

So bekommt man schnell einen ersten Eindruck über die Charaktere Sam, Lucy und den Vater und muss feststellen, dass doch eine ganz andere Entwicklung und auch die Eigenschaften sich teils unterscheiden, als man zu Beginn angenommen hat. Mit den einzelnen Teilen erfährt man immer mehr, auch aus der Vergangenheit, und erst nach und nach setzen sich die ganzen Bruchstücke zusammen und man erkennt erst dann das Ganze.

Eine Buch über Diversität, Genderidentität, Migration, Rassismus und vielen weiteren Themen, die hier geschickt mit eingebaut werden.

Das Ende lässt so einiges offen und irgendwie hatte ich mir da etwas mehr erwartet, alles im allen, hat dies Buch jedoch meine Erwartungen erfüllt und konnte mich an vielen Stellen überraschen und durch seine Sprachgewalt und die Vielfalt der Themen überzeugen.

Fazit:

Eine Buch über Diversität, Genderidentität, Migration, Rassismus und vielen weiteren Themen, die hier geschickt mit eingebaut werden.

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