Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücherwurm78:
Nichts ist so wie es scheint
Ausweglos von Henri Faber
Noah Klingberg wird spät abends auf dem Trockenboden von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht, er soll ihn zu seiner Frau führen. Aber er geht mit dem Angreifer in die Wohnung der Nachbarn, die eigentlich im Urlaub sind. Am nächsten Morgen wacht Noah in der Wohnung auf, seine Nachbarin ist brutal ermordet worden.
Ist der Serienmörder (Der Ringfinger-Mörder) der nie gefasst wurde wieder da?
Die Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch fand ich sehr interessant und der Thriller hat mir auch richtig gut gefallen. Von Anfang an bis zum Ende war Spannung vorhanden. Und zum Ende hin geht es in eine Richtung, die man am Anfang nie vermutet hätte. Der Schreibstil ist sehr gut, ich fand es sehr flüssig zu lesen, es gab für mich keine langweiligen Passagen im Buch. Mir hat gefallen, dass die einzelnen Kapitel immer mit Namen Desjenigen überschrieben waren, aus dessen Sicht es momentan erzählt wird.
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, gefällt mir aber sehr gut.
Fazit: Ein sehr guter Thriller mit überraschendem Ende.
Rezensionen von Claudia R:
Memo und Bibelgeschichte ...
Das Memo-Spiel zur Neukirchener Kinderbibel (Kinderspiel) von Henri Faber
Rezension / Werbung
Das Memo-Spiel zur Neukirchener Kinderbibel
Kees de Kort
Klappentext / Inhalt:
Vor 25 Jahren kam die Neukirchener Kinderbibel auf den Markt. Und so gibt es heute eine Generation von jungen Eltern, die mit dieser Bibel aufgewachsen ist und die bekannten Geschichten gehört hat - ob zu Hause, in der Schule oder im Kindergottesdienst.
Untrennbar damit verbunden sind die einzigartigen, zeitlosen und vertrauten Bilder von Kees de Kort!Jetzt können diese biblischen Figuren und Geschichten für kleine Kinder ganz neu erfahrbar werden. Durch das Spielen werden die Erzählungen wieder lebendig und man kann gemeinsam überlegen, zu welcher biblischen Geschichte die Kees de Kort-Bildpaare gehören. (Übernommen)
Cover:
Das Cover ist bunt und wunderschön passend gestaltet. Es zeigt die unterschiedlichen Karten und Bildpaare, die in diesem Memo-Spiel vorkommen. So bekommt man schonmal einen kleinen Eindruck davon, was einen erwartet.
Meinung:
Dieses Memory Spiel besteht aus 70 Karten und somit 35 Bildpaaren die Szenen aus der Neukirchener Kinderbibel wiedergeben. Aber auch wer dieser Kinderbibel nicht besitzt, wird seine Freude daran haben und viele Szenen und Geschichten wieder erkennen. Die Zeichnungen sind teils etwas abstrakt und manche wirken auch etwas düsterer, daher finde ich es für sehr kleine Kinder etwas schwierig. Die Altersangabe liegt hier bei 4 Jahren. Vom Schwierigkeitsgrad ist dies durchaus okay, anhand der Bilder würde ich es jedoch eher auf ab 6 Jahren anheben, früher nur unter Anleitung mit Erwachsen, falls Rückfragen zu den Bildern sind.
Die Pappkarten sind sehr robust und eignen sich daher auch sehr gut für Kinderhände. Die Karten sind aus robuster Pappe und sind farblich sehr schön gestaltet. Vorne zieren wunderschöne Applikationen und Illustrationen mit bunten Bildern die Vorderseite welche verschiedene Szenen aus der Bibel wiedergeben. Teils sind diese aber auch recht abstrakt und auch Erwachsene werden sich an diesem Bilder-Bibel-Memo erfreuen können.
Die Illustrationen sind sehr liebevoll und bunt gestaltet und laden zum Anschauen und entdecken ein.
Durch einprägsame Bilder wird hier ein gutes Memory Spiele Feeling vermittelt. Die verschiedenen Bilder lassen sich gut merken und so macht das Spielen Freude und Spaß.
Neben dem Memo-Spiel liegt hier auch noch ein kleines Begleitheft bei, in dem die verschiedenen Karten kurz erklärt werden und auch ein Verweis zu den passenden Bibelstellen wird hier gegeben. So ist dies nicht einfach nur ein Memo Spiel sondern man lernt anhand der Motive auch noch passende Bibelstellen und die Geschichten dahinter näher kennen und kann diese dann nochmals genauer nachlesen. Auch auf verschiedene Spielvarianten wird hier hingewiesen. So kann man daraus auch eine Art Quiz gestalten. So dass man nicht nur die Pärchen finden muss, sondern auch noch erraten muss zu welcher Geschichte bzw. Bibelstelle sie gehören. So kann man das Memo-Spiel hier noch interessanter und schwieriger gestalten und dem Alter entsprechend anpassen. Oder man macht eine Art Erzählbox daraus. Hier gibt es einfach mehrere Möglichkeiten. Das aber nur so als Idee am Rande.
Mir hat dieses Memo Spiel mit den verschiedenen Bibelgeschichten sehr gut gefallen. Auch die grafische Gestaltung wurde hier gut umgesetzt.
Fazit:
Memo und Bibelgeschichten in einem. Tolle Idee, die gut umgesetzt wurde. Ein Memo, bei dem man nebenbei noch was Lernen kann und die biblische Geschichte festigt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Das werden tolle Erinnerungen
Kindergartenfreunde - DINOS von Pia Loewe
Da unser Kleiner bald in den Kindergarten kommt und Dinos über alles liebt, war es gar keine Frage, dass er dieses Kindergarten-Freundschaftsbuch „Dinos“ an seinem ersten Kindergartentag bekommen wird.
Mit einem Format von 22 x 22 cm und 72 Seiten bietet dieses stabile Hardcoverbuch sehr viel Platz für alle kleinen Freunde, die er im Kindergarten kennenlernen wird.
Mit der Goldfolienprägung sieht das Buch nicht nur wunderschön, sondern auch sehr edel aus.
Nach „Dieses Buch gehört:“ folgt eine Doppelseite „Geburtstagskalender“. Mit „Das bin ich“ stellt sich der kleine Buchbesitzer vor. Nun kommen ganz viele Doppelseiten mit den verschiedensten Dinos, wo sich die Freunde mit Foto und Steckbrief verewigen können. Es kann geschrieben, gemalt, geklebt und angekreuzt werden. Besonders gut gefällt mir persönlich ein großes Feld, wo die Kleinen sich kreativ „austoben“ können. Am Schluss gibt es noch 4 Doppelseiten für „Meine Gruppe“, „Mein/e Erzieher/in“, „Meine Feste & Ausflüge“ und Fotos und Erinnerungen“.
Ein hochwertiges Erinnerungsalbum an all die vielen kleinen Begleiter, die unser Kleiner während seiner Kindergartenzeit kennenlernen wird.
Rezensionen von liesmal:
Die Vergangenheit ist Leere
Raumfahrer von Lukas Rietzschel
„Raumfahrer“. Der Roman von Lukas Rietzschel ist erschienen bei dtv. Wie schon in seinem ersten Buch „Mit der Faust in die Welt schlagen“ erzählt der Autor die Geschichte von Menschen, die „durch große gesellschaftliche und politische Veränderungen geprägt sind…“
Jan ist der Hauptprotagonist der fiktiven Geschichte, lebt in Sachsen, und selbst, wenn er erst nach der Wende geboren wurde, ist sein Leben von den früheren Gegebenheiten und der Wende betroffen.
Auch in seiner Familie wird nicht viel gesprochen, schon gar nicht über die Vergangenheit zu Zeiten der DDR. Erst durch einen Pappkarton, den „der Alte“ – so wird der Mann im Rollstuhl genannt, den Jan als Betreuer zu den Untersuchungen im Krankenhaus begleitet – ihm eines Tages übergibt, könnte für Jan Licht in das Dunkel der Vergangenheit seiner Familie kommen…
Wieder hat der Autor Lukas Rietzschel, selbst erst nach der Wende geboren, eine so realitätsnahe glaubwürdige Geschichte geschrieben, dass ich aus dem Staunen nicht herauskomme. Sein Schreibstil ist packend und emotionsgeladen. Allein wie er mit dem Begriff „Raumfahrer“ Jans Familie beschreibt, ist einmalig.
„Das Krankenhaus schließt, wo Schule und Sportplatz waren, ist jetzt ein Supermarkt.“ Diesen Satz habe ich der Buchbeschreibung entnommen als Beispiel für die Trostlosigkeit und vielleicht auch Hilflosigkeit, die ebenfalls Raum in der Geschichte finden und großartig beschrieben werden.
Das Cover hat für mich etwas Bedrückendes und zeigt eine große Wirkung, ohne dass ich es mit Worten beschreiben könnte.
Mit großer Spannung hoffe ich auf eine weitere Geschichte des Autors. Begeistert gebe ich aus vollem Herzen meine Empfehlung für ein besonderes Buch.
Rezensionen von hexenaugen:
Spannendes Buch
Julius oder die Schönheit des Spiels von Tom Saller
Inhalt:
Wimbledon, 1937. Das legendäre Daviscup-Match zwischen Deutschland und den USA. Nicht nur die Sportwelt hält den Atem an, als Julius von Berg den Ball vor tausenden von Zuschauern in den blauen Himmel wirft. Aufgewachsen auf einer Burg über dem Rhein, hat er sein Tennistalent tz allem nicht im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre zur Reife gebracht; ein internationaler Star, auf dem alle Blicke ruhen.
Gebannt verfolgt Julie, seine Ehefrau, das Geschehen auf dem Rasen - ebenso wie die NS-Größen in der Nachbarloge, denn es steht so viel mehr auf dem Spiel als der greifbare Sieg. Selbstbestimmung oder Mitläufertum? Ruhm oder Schande? Unten, auf dem Centre Court, trifft Julius eine folgenschwere Entscheidung ...
Julius oder die Schönheit des Spiels erzählt davon, was Menschen ausmacht, und erinnert – bei allem Eintauchen in eine andere Zeit – leise daran, dass Begriffe wie Anstand und Haltung zeitlos sind.
Meinung:
Spiel, Satz und Sieg.
Zu Beginn Buches wird Kindheit und Jugend des Tennisspielers beleuchtet, letztlich ist wohl Gottfried von Cramm gemeint..
Höhepunkt ist die detaillierte Aufarbeitung des Davis-Cup-Einzels gegen D. Budge 1937, das aus zwei unterschiedlichen Perspektiven beschrieben wurde.
Hauptsächlich soll der Leser wohl über Sport im 3. Reich sowie über den Stellenwert der Homosexualität unter Hitler nachdenken.
Die Seiten, die von der Zeit unter den Nazis berichtet sind, erschütternd und entsetzlich.
Ich habe mich nochmals schlau gemacht, wie das Leben des Gottfried von Cramm denn nun wirklich ausgesehen hat und wie er sich auch in der NS-Zeit selbst treu blieb und sich trotz allem nicht verbiegen ließ.
Das Cover wirkt nostalgisch und zur damaligen Zeit passend.
Fazit:
Das Buch habe ich mit großem Interesse gelesen, es kommt dem Leben von Gottfried von Cramm schon sehr nahe, das Buch hat mir gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
Rezensionen von Tara:
Wien im 19. Jahrhundert – spannend & atmosphärisch
Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch
„Das Buch des Totengräbers“ ist der erste Band der Totengräber-Serie des Autors Oliver Pötzsch.
Die Handlung beginnt 1893 in Wien. Leopold von Herzfeld ist neu beim Wiener Sicherheitsbüro für Blutverbrechen und wird direkt mit einem grausamen Morden bei denen Frauen gepfählt wurden konfrontiert.
Leos Ermittlungsmethoden sind ungewöhnlich, wodurch er bei seinen Kollegen und Vorgesetzten anstößt. Da sich niemand besser als der Totengräber Augustin Rothmayer mit dem Tod auskennt, zieht er diesen zu seiner Unterstützung heran.
Der Schreibstil von Oliver Pötzsch ist packend und mitreißend. Er hat mich direkt in das Wien des 19. Jahrhundert zurückversetzt und die Atmosphäre des Zentralfriedhof in Simmering - der Arbeitsstätte des Totengräbers – wurde spürbar.
Mit Augustin, der ein wenig verschroben und unzugänglich wirkt, wurde ein interessanter Charakter geschaffen, den man erst einmal ein wenig kennenlernen muss, um zu erkennen, was für ein scharfsinniger Mensch sich in ihm versteckt. Ebenso bemerkenswert fand ich Leopold, der durch sein Wissen und seine Beobachtungsgabe die richtige Schlüsse gezogen hat. Aber auch die übrigen Charaktere – egal ob sympathisch oder unsympathisch, ob gut oder böse – wurden lebendig und facettenreich dargestellt.
Die Handlung ist spannend und nicht vorhersehbar. Man merkt, dass der Autor ausgiebig recherchiert haben muss, da er die Atmosphäre von Wien und den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts gut eingefangen hat. Der „Almanach für Totengräber“, an dem Augustin gerade schreibt, gibt interessante Einblicke in seine Erkenntnisse zum Thema Tod und der Fortschritt im Bereich Technik, ist gelungen in die Handlung eingebunden.
Durch das Nachwort und den historischen Stadtplan im Innencover wird der Roman perfekt abgerundet.
Mir hat dieser historische Krimi ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Augustin und Leo.
Rezensionen von Lesemama:
Auf der Suche nach sich selbst
Irgendwo ist immer irgendwer verliebt von Jenn McKinlay
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Chelsea ist Ende zwanzig als ihr Vater ihr mitteilt, das er heiraten möchte. Der Haken an der Sache, er kennt seine Braut siet zwei Wochen.
Chelsea, die seit dem Tod ihrer Mutter quasi nur noch funktioniert macht sich auf die Reise nach Irland, Frankreich und Italien, wo sie vor sieben Jahren jeweils einen Mann zurückgelassen hat.
Sie sucht sich selbst und vielleicht auch ihre Liebe ...
Meine Meinung:
Das Cover und der Klappentext waren sehr vielversprechend. Die Geschichte fing auch ganz gut an, es waren ein paar sehr humorvolle Szenen dabei. Als Chelsea dann in Irland ankam wurde es etwas seicht und vor allem sehr vorhersehrbar. Ihr Kollege Jason, mit dem sie vor ihrer Auszeit schon mehr oder weniger auf Kriegsfuß stand, wird auf einmal ihr wichtigster Bezugspunkt. Dann kommt noch ein bisschen Dramatik dazu, dazu noch die wiederentdeckte Liebe, als hätte alles die sieben Jahre geruht. Das war mit teilweise echt zuviel. Ja, das Buch hatte durchaus seine humorvollen und auch unterhalten Momente, aber ich war leider auch oft einfach nur genervt von der Banalität und es war mir auch zu vorhersehbar.
Rezensionen von Tara:
Außergewöhnlich
Der Panzer des Hummers von Caroline Albertine Minor
„Der Panzer des Hummers“ ist ein außergewöhnlicher Roman der in Dänemark lebenden Autorin Caroline Albertine Minor. Außergewöhnlich finde ich das Buch, da es mich gefesselt hat, obwohl es keineswegs leicht zu lesen war. Es ist eines von den Büchern, bei denen es mich gefreut hat, dass ich es gelesen habe, auch wenn es nicht durchgehend ein Lesevergnügen war.
Aber nun erst einmal zum Inhalt: Es geht um die drei Geschwister Ea, Sidsel und Niels Gabel. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt jeder von ihnen sein eigenes Leben und sie haben sich ein wenig aus den Augen verloren. Während es Ea bis nach San Francicso verschlagen hat, lebt Sidsel in Kopenhagen, wo sie als Restauratorin einem Museum arbeitet und Niels - der als Plakatierer arbeitet - ist ebenfalls in Kopenhagen geblieben. Ein wenig mysteriös wird es, als Ea versucht zu der verstorbenen Mutter Kontakt aufzunehmen und sich der Vater meldet.
Sprachlich ist das Buch schön, aber nicht einfach. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der sich aber nicht immer ganz einfach lesen lässt, deswegen erfordert das Buch ein wenig Zeit und eignet sich nicht zum schnellen Lesen. Man erfährt eine Menge über das Leben der Geschwister, es gibt viele Details, die ein rundes Bild entstehen lassen.
Wer nicht nur schnelle gute Unterhaltung sucht, sondern sich ein wenig Zeit für einen ruhigen Roman nehmen möchte und Familiengeschichten mag, liegt mit diesem Buch richtig.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Erstes Ferienabenteuer mit Flora Salmanteri
Flora Salmanteri und die Mini-Piraten Band 1 von Noora Kunnas
Die Geschwister Lilli und Mikko rechnen mit trostlosen Ferien bei ihrem überkorrekten Onkel, bis sie ihrer geselligen Nachbarin Flora Salmanteri begegnen. Die alte Dame nimmt sie herzlich auf und ehe sie sich versehen, erleben sie eine abenteuerliche und ausgelassene Sommerzeit.
Die außergewöhnliche Figurauswahl, die straffe, humorvolle Erzählweise und abwechslungsreiche Handlung sind eine gelungen Mischung für garantierten Lesespaß.
Es war ein Vergnügen, das Buch vorzulesen: für die Zielgruppe angemessene Länge, kurze Kapitel und witzige Illustrationen bringen das Erzählte auf den Punkt. Einfach großartig bebildert - genau an den richtigen Textstellen. Fiese Figuren und unerklärlich Zauberhaftes wie sprechende Gartenzwerge und eine Quasselstrippe von Huhn sorgen für Schabernack und Spannung.
Absolute Leseempfehlung für dieses bunte Allerlei aus Humor, Abenteuer, Kuriositäten und überzeugendem Finale. Empfohlen für Kinder ab 8 Jahren.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Über eine Freundschaft in schweren Zeiten
Was fehlt dir von Sigrid Nunez
Zwei Freundinnen durchleben eine schwere Zeit: Die namenlose Hauptfigur steht ihrer sterbenskranken Freundin bei und reist mit ihr in ein Ferienhaus. Eine große emotionale Herausforderung, die ihr einiges abverlangt, aber von großem Mitgefühl und echter Anteilnahme erzählt.
Das Hauptaugenmerk liegt auf den emotionalen Dialogen der Freundinnen und der Zerrissenheit zwischen Leben und Tod.
Die Hauptfigur verfügt über viel Empathie, macht sich unentwegt Gedanken und findet für sich erklärende Beweggründe, für das Handeln anderer Menschen und die Entscheidung ihrer Freundin. Die Gespräche zwischen den beiden waren sehr authentisch und berührend. Die aufkommenden Ängste wurden eindringlich beschrieben und zeichnen ein ehrliches Bild von der Auseinandersetzung mit Tod und Krankheit. Man erhält den Eindruck, Sigrid Nunez hat eigene Erfahrungen und Gespräche verarbeitet, so sehr geht es unter die Haut. Allerdings verläuft die Handlung ohne nennenswerte Höhepunkte und wankt in ihrer Sprunghaftigkeit ins Nebensächliche ab. Unvorhersehbar entwickelt sich eine spannende Neugier, die sich schließlich verläuft.
Fazit:
Überzeugt durch anspruchsvolle Sprachqualität, geistesgegenwärtige Themen, tiefe Empathie und eine Botschaft, die Hoffnung schenkt. Eher für Leser und Leserinnen, die emotionale Lektüre für Geist und Verstand suchen.











