Kunden em pfehlungen
Rezensionen von büchernarr:
Die Welt geht offline - ein Horrorscenario
Systemfehler von Wolf Harlander
Wie schon bei seinem ersten Thriller "42 Grad" hat der Autor auch diesmal nicht wenig versprochen und uns einen spannenden Thriller geboten mit rasantem Tempo der bis zum Ende anhält. Das Horrorscenario, dass dieses Mal die digitale Welt zusammenbricht, bringt uns Situationen vor Augen, die wir im Alltag gar nicht wahrnehmen.
Den Offline zu sein bedeutet , dass die Netzwerke nicht funktionieren, die Flugzeuge weder starten noch landen können, das Verkehrschaos vorprogrammiert ist und das ganze System quasi zusammenbricht.
Was wäre wenn?
Die kurzen Kapitel lassen uns meist mit Cliffhängern zurück, was dazu beitrug, das Buch nicht aus den Händen lassen zu können und alles deutet darauf hin, dass es sich um einen Hackerangriff handelt. IT-Experte Daniel Faber erkennt, dass ein Computervirus dafür verantwortlich ist und versucht der Sache auf dem Grund zu gehen. Doch dabei gerät er auch selbst ins Visier.
So wie unser Leben heute gestaltet ist, kann man sich ein leben ohne Internet weitgehend nicht vorstellen. Der Autor bringt uns vor Augen, was für Auswirkungen dies haben könnte. Mit diesen Gedanken habe ich nach dem Lesen gespielt und habe noch einen langen Nachhall gehabt.
Für mich wieder ein gelungenes Buch von Wolf Harlander.
Rezensionen von büchernarr:
Gesellschaftskritischer Psychothriller mit Nachwirkung
Tiefer Fjord von Ruth Lillegraven
„Tiefer Fjord“ war für mich das erste Buch der norwegischen Autorin Ruth Lillegraven. Cover und Gestaltung gefallen mir, es erinnert alles an die kalten norwegischen Winter. Die Protagonisten Clara, eine engagierte Politikerin und Haarvard, Arzt von Beruf, sind beide mit der Bekämpfung von Kindesmisshandlung beschäftigt.
Der Schreibstil ist flüssig, authentisch erzählt und mitreißend.
Als der vierjährige Faisal von seinen Eltern ins Krankenhaus eingeliefert wird, angeblich sei er vom Baum gefallen, finden Haavard und die anderen Ärzte weitere Verletzungen und blaue Flecken, die auf Misshandlung hindeuten. Der Junge überlebt die Verletzungen nicht. Faisals pakistanischer Vater wird daraufhin aus im Gebetsraum des Krankenhauses erschossen aufgefunden. Als Haarvard bei seiner Recherche noch weitere Kindesmißhandlungen findet, kommt er zu dem Schluss, dass irgendjemand die Kinder rächen zu wollen scheint und Selbstjustiz ausübt.
Plötzlich befindet sich der Arzt in einem Strudel von Ereignissen, die er nicht entkommen kann.
Kindesmisshandlung, Menschen mit Migrationshintergrund und Rassismus sind einige der aktuellen Themen, die das Buch behandelt. Der Spannungsbogen ist standhaft auf einem guten Niveau gehalten, und das Ende kam für mich sehr überraschend. Ohne viel verraten zu wollen scheint es bei diesem Buch eine Fortsetzung zu geben. Für mich war dies ein gesellschaftskritischer Psychothriller mit interessanter Handlung. Und mit langer Nachwirkung.
Rezensionen von büchernarr:
Sehr brutal, nur für harte Thriller Fans
Der Blutkünstler von Chris Meyer
Als ich das Cover und den Titel sah, hat mich das Buch direkt an die Chris Carter Bücher erinnert und da diese mein absoluter Favorit sind, habe ich mir das Buch direkt besorgt.
Gut, an Hunter kam Tom Bachmann nicht an, trotzdem war es ein solider, aufregender Thriller, der als Auftakt eine gute Figur gemacht hat.
Da das Setting diesmal nicht in den USA sondern in unserem geliebten Deutschland stattfand, war noch so ein Pluspunkt für mich. Tom ist ein Ermittler mit einem ausdrucksstraken Charakter und dies war sehr authentisch dargestellt. Wir haben so einiges über seine Vergangenheit erfahren aber natürlich behält der Autor noch einige Geheimnisse für sich, es sollen ja weitere Bände folgen.
Der Fall an sich in nichts für schwache Nerven und man sollte schon harte Thriller mögen um sich an die Story ranzumachen.
Tom Bachmann arbeitete beim FBI und hat Serienmörder gejagt. Nun arbeitet er für das BKA und als ein brutaler Frauenmörder sein Unwesen treibt, versucht er mit allen Mitteln den Fall aufzuklären, Doch die Leichen häufen sich...
Das ende war ein wenig abrupt aber wenn der rote Faden beim nächsten Buch aufgenommen wird ist das in Ordnung. Fazit: sehr brutal, nur für harte Thriller Fans!
Rezensionen von büchernarr:
Tolle Aufmachung wie immer
Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 3 - Wale und Delfine von Sandra Noa
Die neuen Reihe der Wieso? Weshalb? Warum? Serie besteht diesmal aus interessanten Themen der Tierwelt und der Welt der Phänomene. Hier haben wir das Wale und Delfine Buch, ein kurzweiliges Lernbuch, das nicht nur Spaß bei Lesen bereiten soll sondern auch Wissen vermitteln möchte.
Zudem ist der Schreibstil kindgerecht, leicht, die Schriftart schön groß und die Sätze kurz.
Das macht das Erstlesen auch einfacher. Die bunten Illustrationen und Fotos sowie die dazugehörigen Texte führen den interessierten Leser ein in eine Welt des Wissens und Entdeckens. Zum Schluss gibt es noch tolle Rätseln, Sticker und ein Leselotto zum basteln und stickern. Dadurch wirkt das Buch abwechslungsreich und interessant. Ich habe mir das Buch zusammen mit meinem Enkel angeschaut und ihm teilweise noch vorgelesen. Er war von dem Buch begeistert. Es war ein perfektes Urlaubsgeschenk für ihn. Nun hoffen wir auf weitere Bücher dieser Reihe und geben unsere absolute Leseemfehlung.
Rezensionen von KimVi:
Regt zum Nachdenken und Erinnern an
Stay away from Gretchen von Susanne Abel
Der Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath genießt seinen Bekanntheitsgrad und sein Single-Leben. Doch plötzlich muss er sein Leben gewaltig umstellen. Denn seine 84-jährige Mutter Greta vergisst immer mehr. Tom und Greta wollen nicht wahrhaben, dass dies die Symptome einer beginnenden Demenz sind.
Obwohl Greta damit Toms scheinbar perfektes Leben durcheinanderbringt, beginnt er, sich mehr um sie zu kümmern. Dabei erfährt er endlich Details aus Gretas Vergangenheit, die sie bis dahin immer unter Verschluss gehalten hat...
Die Handlung trägt sich auf zwei Zeitebenen zu. In der Vergangenheit beobachtet man die junge Greta, deren Leben durch den Zweiten Weltkrieg stark beeinflusst wird. Doch Greta ist zäh und entschlossen durchzuhalten. Doch auch nach dem Ende des Krieges hält das Schicksal entscheidende Wendungen, die ihr gesamtes Leben für immer beeinflussen werden, für sie bereit. Diese Rückblenden werden so intensiv geschildert, dass man sich ganz auf die Handlung einlassen kann. Man fiebert mit Greta mit und mag manchmal kaum glauben, was sie ertragen muss. Im aktuellen Geschehen stehen Tom und die mittlerweile 84-jährige Greta im Mittelpunkt. Auch dieser Handlungsstrang wird so interessant und berührend geschildert, dass man sich kaum vom Gelesenen lösen mag.
Susanne Abels Schreibstil lässt sich flüssig und äußerst angenehm lesen. Es gelingt ihr hervorragend, beide Handlungsstränge so gekonnt miteinander zu verknüpfen, dass man in den Sog der Ereignisse gerät. Dabei wachsen einem die Charaktere an Herz. Deshalb berührt die Handlung und regt außerdem zum Nachdenken an. Das, was hier thematisiert wird, darf nicht in Vergessenheit geraten.
Ein Roman, der zum Nachdenken und Erinnern anregt und dabei mitten ins Herz trifft.
Rezensionen von KimVi:
Ein historischer Krimi, der durch eine authentische Hintergrundkulisse überzeugt
Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch
Leopold von Herzfeldt wechselt von seinem Posten als Grazer Untersuchungsrichter nach Wien, um dort als Inspektor bei der Polizei zu arbeiten. Bereits kurz vor seinem regulären Dienstantritt erfährt er von einem Mord am Prater. Er macht sich sofort auf den Weg, um seine künftigen Kollegen vor Ort zu unterstützen.
Sein forsches Vorgehen und seine modernen Untersuchungsmethoden sorgen dafür, dass er sich schon vor seinem Dienstantritt unbeliebt macht und aufs Abstellgleis geschoben werden soll. Doch bei dem einen Mord am Prater bleibt es nicht. Ein Serienmörder, der es offenbar auf junge Dienstmädchen abgesehen hat, scheint umzugehen. Von Herzfeldt bekommt deshalb die Chance, sich und seine neuen Untersuchungsmethoden zu beweisen. Unverhoffte Unterstützung bekommt er dabei von Augustin Rothmayer, der als Totengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeitet...
Die Handlung trägt sich im Jahre 1893 in Wien zu. Es gelingt Oliver Pötzsch hervorragend, die damalige Atmosphäre einzufangen und zu beschreiben. Handlungsorte und Protagonisten werden ebenfalls so authentisch geschildert, dass man alles mühelos vor Augen hat und sich auf diesen historischen Krimi einlassen kann.
Der forsche Inspektor Leopold von Herzfeldt und der Totengräber Augustin Rothmayer stehen abwechselnd im Zentrum der Ereignisse. Außerdem startet fast jedes Kapitel mit einem Auszug aus dem Almanach für Totengräber, an dem Augustin Rothmayer arbeitet. Diese Auszüge sind nicht nur interessant, sondern sorgen außerdem dafür, dass man feststellt, dass der schrullige Totengräber ein hochgebildeter Mann ist.
Der Einstieg in den Krimi verläuft zunächst eher gemächlich. Man macht sich mit den Charakteren und dem Kriminalfall vertraut. Auch wenn zunächst noch keine Spannung aufkommt, sind diese Schilderungen durchgehend interessant und regen dazu an, eigene Überlegungen anzustellen. Im Verlauf der Handlung nimmt der Fall für die Ermittler unerwartete Wendungen. Dadurch gerät man in den Sog der Ereignisse und möchte unbedingt erfahren, ob man mit den eigenen Vermutungen richtig liegt. Die etwas vermisste Spannung stellt sich schließlich doch noch ein. Das führt dazu, dass man das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen mag.
Ein historischer Krimi, der durch eine gelungene Hintergrundkulisse überzeugt.
Rezensionen von heinoko:
Viel Schweigen, viel Hässlichkeiten
Unbarmherziges Land von Chris Offutt
Diesen Kriminalroman habe ich erst mit Neugier und dann mit zunehmender Abneigung gelesen. Ich musste mich mit einer Welt befassen, die mir fremd ist – und die man vielleicht nur mit viel Alkohol erträgt und versteht. Nicht meine Welt, leider.
Mick Hardin, ein harter Kerl Ermittler für das CID der US-Army, ist auf Heimaturlaub.
Er sollte eigentlich mit seiner hochschwangeren Frau reden, doch vielleicht ist das Kind nicht von ihm. Da schweigt er lieber, lebt in einer einsamen Waldhütte und trinkt sich die bösen Träume weg. Als ein Ginseng-Sammler eine Frauenleiche in den Wäldern findet, wird Mick Hardin von seiner Schwester Linda um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Linda wurde vor kurzem zum ersten weiblichen Sheriff bestimmt, doch die Politik will sie auf diesem Posten nicht haben. Und die Menschen in Kentucky geben sowieso nichts auf die Justiz….
Der Kriminalfall als solcher kommt mir vor wie ein mühsam eingearbeiteter Seitenstrang eines Romanes. Er ist nicht wichtig, er kommt auch nur selten zur Sprache. Und spannend ist er schon gar nicht. Schwerpunkt des Buches sind viele Naturschilderungen, die Beschreibung von vierschrötigen Menschen, deren Familienverbünde in der Abgeschiedenheit zu Festungen geworden sind und denen kein Wort zu viel über die Lippen kommt. Dazu recht ausufernde bildhafte Darstellungen über abgeranztes, schäbiges Mobiliar und andere Hässlichkeiten. Ein Maultier als Dachträger? Gangster „mit einem Verstand, wie Gott ihn sonst nur den Gänsen zugedacht hatte“? Viel Bourbon, viel Schweigen, viel Gewalt. Das Beste am Buch war für mich, dass es nur einen geringen Umfang hatte. So konnte ich nach einem Tag Lesen mit großer Erleichterung die hässliche Welt des Mick Hardin wieder verlassen.
Rezensionen von Petra Gruber:
Zu wenig Substanz
Auszeit von Hannah Lühmann
Henriette fällt nach einer Abtreibung in eine Depression. Ihre patente Freundin Paula hat die gute Idee, mit ihr gemeinsam eine Woche in einer Hütte zu verbringen. Eine Auszeit, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Das scheint zwischendurch auch gut zu klappen. Henriette schreibt sogar an ihrer Dissertation, die eine Kulturgeschichte der Werwölfe zum Thema hat (irgendwann ist das der spannendste Part im Roman!).
Doch schnell wird klar, Henriettes Probleme kommen nicht nur von der Abtreibung. Sie war schon immer so, konnte sich nicht begeistern, konnte sich nicht entscheiden, hatte keine Energie. Die depressive Stimmung beherrscht sie ihr ganzes Leben, professionelle Hilfe hat sie sich nie gesucht. Kurz dachte sie, ein Kind könnte die Rettung sein und treibt dann trotzdem ab. Sie kreist nur um sich, sieht ihre Freundin Paula nicht. Das wird mit den Seiten immer mühsamer, irgendwann nervt es nur noch.
Das Ende kann ich hier nicht verraten, aber ja, Henriette ist eine heillose Egoistin und das, was sie dann aus ihrer Lethargie reißt ist völlig unrealistisch.
Sprachlich fand ich den Erzählton nicht schlecht, aber der Roman hat einfach insgesamt zu wenig Substanz als dass ihn das retten könnte. Selbst für die wenigen Seiten reicht die Geschichte einfach nicht aus.
Ein Roman, der nicht schlecht beginnt, aber immer mehr stecken bleibt. Muss man definitiv nicht lesen!
Rezensionen von petris:
Zu wenig Substanz
Auszeit von Hannah Lühmann
Henriette fällt nach einer Abtreibung in eine Depression. Ihre patente Freundin Paula hat die gute Idee, mit ihr gemeinsam eine Woche in einer Hütte zu verbringen. Eine Auszeit, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Das scheint zwischendurch auch gut zu klappen. Henriette schreibt sogar an ihrer Dissertation, die eine Kulturgeschichte der Werwölfe zum Thema hat (irgendwann ist das der spannendste Part im Roman!).
Doch schnell wird klar, Henriettes Probleme kommen nicht nur von der Abtreibung. Sie war schon immer so, konnte sich nicht begeistern, konnte sich nicht entscheiden, hatte keine Energie. Die depressive Stimmung beherrscht sie ihr ganzes Leben, professionelle Hilfe hat sie sich nie gesucht. Kurz dachte sie, ein Kind könnte die Rettung sein und treibt dann trotzdem ab. Sie kreist nur um sich, sieht ihre Freundin Paula nicht. Das wird mit den Seiten immer mühsamer, irgendwann nervt es nur noch.
Das Ende kann ich hier nicht verraten, aber ja, Henriette ist eine heillose Egoistin und das, was sie dann aus ihrer Lethargie reißt ist völlig unrealistisch.
Sprachlich fand ich den Erzählton nicht schlecht, aber der Roman hat einfach insgesamt zu wenig Substanz als dass ihn das retten könnte. Selbst für die wenigen Seiten reicht die Geschichte einfach nicht aus.
Ein Roman, der nicht schlecht beginnt, aber immer mehr stecken bleibt. Muss man definitiv nicht lesen!
Rezensionen von petris:
Szenen einer Ehe
Der Brand von Daniela Krien
Daniela Krien hat mich schon 2019 mit ihrem Roman „Die Liebe im Ernstfall“ begeistert. Sie versteht es, Geschichten zu erzählen, sie besitzt unglaublich viel Einfühlungsvermögen, ihre Charaktere besitzen Tiefgang und haben Ecken und Kanten. Sie zeichnet sie facettenreich, ohne zu urteilen und mit viel Ehrlichkeit.
Darauf war ich auch in ihrem neuen Roman gespannt.
Erzählt wird die Geschichte eines Ehepaares, Rahel und Peter. Sie sind seit vielen Jahren verheiratet, haben zwei erwachsene Kinder, die Tochter früh Mutter geworden, leidenschaftlich und etwas verpeilt, der Sohn auf dem Weg, Berufssoldat zu werden. Rahel ist Therapeutin, Peter Professor für Literaturwissenschaft an der Uni. Für den Sommerurlaub haben sie eine schöne Hütte gebucht, doch kurz vor dem Urlaub erfahren sie, dass genau ihre Hütte abgebrannt ist. In Zeiten der Pandemie ist es unmöglich etwas Vergleichbares noch kurzfristig zu finden. Da meldet sich Ruth, eine alte Freundin der verstorbenen Mutter Rahels, die jemand sucht, der sich um Haus und Tiere kümmert, während sie ihrem Mann, der einen Schlaganfall hatte, zur Reha begleitet. Rahel sagt zu. Drei Wochen verbringen sie in Ruths Haus. Drei Wochen, in denen wir ihre Beziehung näher kennen lernen, ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken. Die Kinder kommen zu Besuch, Fragen tauchen auf, Rahel und Peter, die sich in letzter Zeit voneinander entfernt hatten, nähern sich vorsichtig an.
Das alles wird unglaublich ehrlich und zugleich schön erzählt. Es sind Menschen, die nicht immer perfekt sind, es ist eine Ehe, die lange gehalten hat, die Höhen und Tiefen hat und deren große Stärke wohl ist, ehrlich zueinander zu sein, auch in weniger guten Zeiten, den Kontakt zu suchen und das Gespräch und wo immer es möglich ist, den:die Partner:in so sein zu lassen, wie er:sie ist.
Der Roman war sehr schön zu lesen, unaufgeregt und doch in keiner Sekunde langweilig. Und er hatte etwas Entlastendes, in so mancher Schwäche konnte ich mich wiederfinden, aber auch darin, wie es den beiden gelingt, eine lange Beziehung lebendig zu halten.
Ein Buch, das sowohl sprachlich, als auch von der Struktur und der Figurenzeichnung her überzeugt. Für mich ein Lieblingsbuch 2021!










