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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Piet1990:

Spielerisch die Tierwelt im Winter entdecken

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter von Andrea Erne

„Wieso? Weshalb? Warum? junior – Tiere im Winter“ ist ein tolles Sachbuch für unsere Kleinsten. Auf kindgerechte Weise wird erklärt, wie verschiedene Tiere durch den Winter kommen, wer Winterschlaf hält und wer auch in der kalten Jahreszeit aktiv bleibt.

Besonders gut gefallen haben mir die vielen Klappen, die zum Mitmachen und Entdecken einladen.

Dadurch bleibt das Buch auch beim wiederholten Anschauen spannend. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und die Informationen werden so vermittelt, dass auch kleine Kinder sie gut verstehen können.

Wie bei der Reihe üblich ist das Buch stabil verarbeitet und für kleine Kinderhände gut geeignet. Ganz nebenbei lernen Kinder viel über die Natur und entwickeln ein Verständnis für die Tiere in ihrer Umgebung.

Fazit:
Ein gelungenes Sachbuch für neugierige Kinder, das Wissen und Spaß wunderbar miteinander verbindet. Perfekt für die Winterzeit und eine schöne Möglichkeit, gemeinsam die Tierwelt zu entdecken.

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Rezensionen von Ulla:

Gottesfürchtigkeit

John of John von Douglas Stuart

Cal soll wieder zurück nach Hause, nach Falaby, einem kleinen Ort in den äußeren Hebriden. Seiner Großmutter Ella geht es schlecht und so verlässt Cal Edinburgh, wo er nach seinem Textilstudium ohne Job und Wohnung nicht glücklich war. Doch zu Hause erwartet ihn auch sein strenger Vater John, stark im presbyterianischem Glauben verankert.

Cal eckt durch seine langen und gefärbten Haare an und wagt es nicht, seinem Vater seine Homosexualität zu beichten, obwohl dieser ihn zu einer Ehe drängt. John selbst ist geschieden von Grace, die Mann und Kind für seinen Bruder verlies und Ella, Grace Mutter, hat Cal erzogen. Das Haus, in dem John als Schafzüchter und Tweedweber wohnt, gehört Ella, die es ihrer Tochter überschreiben möchte. Wo soll John dann leben? Sein Nachbar Innes, zu dem er ein sehr inniges Verhältnis hat, bietet ihm Räumlichkeiten an, doch dieses kann John nicht annehmen. Wie würde das aussehen, da könnten ja die anderen Kirchenmitglieder glauben, er wäre schwul, das darf nicht sein, das ist nicht gottgefällig.
So tragen beide, Cal und John, ihre Andersartigkeit mit sich selbst aus, immer auf der Suche nach einem Weg zwischen Pflicht und Glück.
Der Roman beschreibt das karge und einfache Leben auf der schottischen Insel, der Gemeinschaft und Hilfe untereinander. Jeder kennt jeden und so ist es schwierig, ein Geheimnis für sich zu behalten. Gottesfürchtigkeit steht vor Mitgefühl, denn der Glaube steht über allem. Trotz der Länge des Romans bei gleichzeitig wenig Handlung langweilt er auf keiner Seite. Ganz hervorragend geschrieben.

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Rezensionen von Ulla:

Pastor Josefs letzter Wunsch

Mirabellentage von Martina Bogdahn

Im beschaulichen fränkischem Dorf Blumfeld steht Anna vor einer großen Herausforderung. Als Haushaltshilfe und Freundin seit Kindertagen hat sie den Pfarrhaushalt geleitet. Sie sorgte für das Wohl der Gemeinde, für Treffen und Busreisen. 30 Jahre war sie für alles zuständig, die gute Seele, und nun ist völlig überraschend Pfarrer Josef verstorben.

Annas Aufgabe besteht darin, seine Asche ans Meer zu bringen und dort zu verstreuen. Bereits zur offiziellen Beerdigung ist der neue Pastor da, der junge Fridtjof von einer Halliginsel, mit einem unverständlichen Dialekt. Braucht er sie noch oder muss sie sich eine neue Arbeitsstelle suchen?
Sehr lebendig wird uns der Alltag der Haushälterin in einer Pfarrgemeinde geschildert, immer wieder unterbrochen durch Rückblenden, mal melancholisch, mal humorvoll, aber immer voller Herzenswärme. Der kleine Ort steht im Mittelpunkt, man kennt sich oft schon von Kindesbeinen an. Anna hat den Ort nie verlassen und nun soll sie auf sich alleingestellt und heimlich mit Josefs Asche ans Meer fahren. Durch die episodischen Rückblenden sehr abwechslungsreich und interessant geschrieben.

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Rezensionen von Ulla:

Andersartigkeit

Pina fällt aus von Vera Zischke

Leo, ein junger Mann von 20 Jahren, ist anders als andere. Er funktioniert nur nach speziellen Normen und Regelmäßigkeiten, Abweichungen duldet er nicht. Er braucht Rituale zum Aufstehen und beim Frühstück damit er den Bi
us in die Behindertenwerkstatt nicht verpasst. Seine Mutsch (Mutter) Pina weiß was zu tun ist.

Ihre eigenen Bedürfnisse und Gesundheit hat sie hinter Leos Bedürfnisse gestellt bis sie auf der Straße umkippt und mit einer Notoperation so gerade gerettet wird. Leo ist alleine und versteht nichts. In dem Haus wohnen die 86-jährige Inge, die nach einem Sturz ihre Wohnung nicht mehr verlässt, Herr Wojtek, der im Homeoffice arbeitet, schüchtern und unsicher und in eine Verkäuferin aus dem Internet verliebt und Zola, 16 Jahre jung, rebelliert gegen die Eltern, Schule und Konventionen, bis ihr Vater sie in diese Mietshauswohnung abgeschoben hat. Diese unkonventionelle Hausgemeinschaft kümmert sich so gut es geht um Leo, mit allen Problemen und Fehlern und mit aller Hoffnung, ihn nicht in ein Pflegeheim abschieben zu müssen bis Pina wieder gesund ist.
Der Roman über Außenseiter der Gesellschaft, über Andersartigkeit hat neben der Nachdenklichkeit über unserem Umgang mit diesen Menschen besonders viel Humor und liest sich leicht und locker.

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Rezensionen von Ulla:

nachdenken über den Sinn des Lebens

Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

In einem Keller in einem Käfig eingesperrt leben 40 Frauen, die von männlichen Wärter bewacht werden und bestraft, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Man hat zu essen und zu schlafen wenn es angeordnet wird, jeglicher Körperkontakt wird nicht gestattet. Unter diesen Frauen ist versehentlich auch ein Mädchen, die zu der Zeit als sie in dieses Gefängnis kam noch so klein war, das sie sich an eine Zeit davor nicht erinnern kann.

Anders die anderen Frauen, die ihre Männer und Kinder vermissen, an ihre Freiheit, an ein normales Leben, an Kleinigkeiten, die das Leben schön machten. Viele Jahre sind vergangen als plötzlich, gerade als ein Wärter den Käfig zur Essensausgabe öffnete, ein Alarm ertönte und alle Wärter verschwanden. Die Frauen waren frei, sie konnten heraus, doch wo waren sie, auf der Erde konnten sie nicht sein, es gab keine Jahreszeiten. Weitere Jahre verbrachten sie auf der Suche nach anderen Menschen, doch sie fanden immer nur weitere, verschlossene, Käfige, mit Toten. Am Ende blieb nur noch die Kleine, wie sie mangels Namen von den Frauen genannt wurde. Sie berichtet uns von ihren Erlebnissen, von der Gemeinschaft der Frauen, die Hilfe, die sie einander gaben, was sie selbst von ihnen lernte um zu überleben. Wie viel Überlebenswille in ihnen steckte und wer aufgeben wollte. Die Kleine wollte immer mehr, verstehen, wo sie war, warum sie an einem fremden Ort eingesperrt war, was der Sinn des Lebens ist. Auf ihrer Reise werden wir sehr emotional mitgenommen und können uns in sie hinein fühlen.
Ein Roman, der zum Nachdenken einlädt und auch nach Beendigung des Roman nicht loslässt.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

Wie aus dem Nebeneinander, ein Miteinander werden kann

Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

„Bis wohin reicht mein Leben und wo beginnt die Nacht“ (Rilke).
Reicht das Leben immer so weit, wie man gerade schauen kann?
1.584 Menschen leben Wand an Wand, doch die emotionale Distanz ist groß. Die Bedrohung, durch das Auffinden einer Weltkriegsbombe, bricht die Schutzmauer der Bewohner auf.

Der Roman von Tanja Kokoska besticht durch seine warmherzige Beschreibung der Protagonisten. Leseempfehlung!

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Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

Fesselnder Krimi im historischen Wien von 1907

Raub in der Wiener Werkstätte von Beate Maly

Meine Meinung
Der Autorin Beate Maly ist mit „Raub in der Wiener Werkstätte“ ein historischer Kriminalroman in der Reihe um den Kommissar Max von Krause wiederum bestens gelungen.

Besonders ansprechend fand ich die Ansiedlung des Krimis in der Donaumetropole Wien im Jahre 1907. Lilian Feigl, eine der Hauptdarstellerinnen, arbeitet als Putzfrau in der Wiener Werkstätte und wird dadurch von mehreren Seiten als prädestiniert angesehen, Informationen zusammenzutragen bzw.

Kontakte in der Werkstatt zu knüpfen. Auch wenn sie sich am liebsten aus allem heraushalten würde, so ist sie erpressbar und muss so schon aus Eigeninteresse beim Ermitteln helfen.

Der ansprechende Schreibstil dieses flott geschriebenen Romans ließ mich nur so durch die Seiten fliegen und ich würde gerne gleich noch einen Folgeband davon lesen, um zu erfahren, wie es unter anderem mit Max von Krause, Liliane Feigl und Herbert Rossberg nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld weitergeht.

Bei den Ermittlungen ergaben sich durch die zeitliche Ansiedelung im Jahre 1907 völlig andere Zugangsweisen an die Auflösung des Kriminalfalles, denn die technischen Möglichkeiten entsprachen bei weitem nicht den heutigen. Max von Krause hätte zum Beispiel gerne Fotos vom Tatort und muss dabei auf einen etwas zwielichtigen privaten Fotografen ausweichen, weil der Gesetzgeber nichts von so neumodischen Verfahren hält.

Was mir ausnehmend gut gefiel, war die Veranschaulichung einer sozial sehr unterschiedlich angelegten Gesellschaft mit strengen Hierarchien zu jener Zeit in Wien. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin sehr sorgfältig zu dieser Epoche recherchierte und ihre Erkenntnisse im Roman einarbeitete. So konnte ich neben dem Lesevergnügen noch einiges Interessantes über die Wienerstadt dazulernen. Es kamen alle sozialen Schichten, vom Adel bis zu den Dienstboten, vom Industriellen bis zum Rastelbinder und der Planetenverkäuferin, vor und ihre jeweiligen Lebensumstände wurden eindrücklich geschildert. Das ließ vor meinem inneren Auge ein sehr lebendiges Bild des damaligen Lebens in Wien entstehen, wie ich auch generell das Lokalkolorit der Stadt in der Zeit des Jugendstils sehr gelungen nachgezeichnet fand.

Der Roman enthielt einige Wendungen und ließ mich immer wieder einmal an ein anderes Ende denken, als es schließlich war, doch konnte ich das Buch letztlich nach sehr kurzweiligen Lesestunden zufrieden aus den Händen legen.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem historischen Krimi mit viel wienerischem Lokalkolorit des Jahres 1907 und authentischen Hauptdarsteller*innen ist, dem sei „Raub in der Wiener Werkstätte“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig und klug unterhalten und vergebe gerne, neben der vollen Sternezahl, meine Leseempfehlung.

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Rezensionen von youngreaders:

Schönes Buch über Gefühle

People in Love von Claire Daverley

"People in love" ist ein sehr schöner, einfühlsamer Liebesroman von Claire Daverley. Die Gefühle von Nora, von Robin und von Bren werden auf sehr schöne Weise dargestellt, es gibt verschiedene Erzählperspektiven, wobei mir persönlich die von Robin von der Art her am besten gefallen hat.

Man kann sich wunderbar in alle Personen hineinversetzen und auch wenn man vielleicht nicht alles genauso empfinden, nicht genauso reagieren/handeln würde, so kann man doch die Handlungsweisen beziehungsweise ihre Gefühle nachvollziehen. Es ist auch irgendwie keine der Personen unsympathisch, jede(r) einzelne ist ein netter Mensch mit Zweifeln, Problemen und Gefühlen. Es ist nicht wie in anderen Büchern, bei denen es klar einen guten und einen schlechten Hauptcharakter gibt und dies finde ich besonders schön! Ich finde es ist Daverley gelungen einen vielschichtigen Roman zu schreiben,

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Rezensionen von ib:

Eine zu viel von Samantha Hayes

Das Buch "Eine zu viel" beginnt sehr spannend und weckt schnell Neugier. Die irgendwie beklemmende Atmosphäre und die angedeuteten Geheimnisse innerhalb der Familie sorgen dafür, dass man wissen möchte, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen, sodass man leicht in die Geschichte eintaucht.

Im weiteren Verlauf konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig fesseln. Die Handlung konzentriert sich stark auf die Beziehungen und Konflikte innerhalb der Familie, während die eigentliche Spannung eher im Hintergrund bleibt. Durch die Vielzahl an Figuren und Erzählperspektiven wirkte die Geschichte stellenweise etwas unübersichtlich, sodass ich beim Lesen oft den Überblick verlor und mir eine Tabelle angelegt habe, um die Übersicht nicht zu verlieren.

Die Autorin versteht es, Emotionen glaubwürdig darzustellen und die Familiengeschichte mit vielen Facetten zu erzählen. Für meinen Geschmack fehlten jedoch die überraschenden Wendungen und die durchgehende Spannung, die ich von einem Thriller erwarte. Ich hatte immer das Gefühl, dass es einen Schritt vor und sofort wieder zwei Schritte zurück ging. Es wurden bestimmte inhaltlich immer und immer wieder durchgekaut.

Am Ende bleibt für mich ein solide erzählter Roman mit vielen Familiengeheimnissen zurück, der eher als Familiendrama mit Spannungselementen funktioniert als als klassischer Thriller. Wer auf Familiendramen steht, ist mit diesem Buch bestens bedient.

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Rezensionen von Ulrike:

Traumhafte Einhorngeschichte für Leseanfänger:innen

Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Das Einhorn und der Zauber-Traum von Anja Kiel

"Das Einhorn und der Zaubertraum" ist ein wunderschönes Buch, das sich vor allem an junge Erstleserinnen richtet (wobei natürlich auch Jungs Einhörner toll finden können!). Die Geschichte handelt vom Einhorn Ela, das unbedingt einmal einen Menschen kennen lernen möchte. Sein Freund lacht es aus, denn Menschen gibt es doch gar nicht.

Kurzentschlossen macht sich Ela aber auf die Suche nach den Menschen und begegnet dabei einigen Freunden, die ihm auf seiner Suche behilflich sind.
Dieses Buch eignet sich wunderbar für junge Leseranfängerinnen. Die Sätze sind kurz, beinhalten aber dennoch schon einige schwierige Wörter. So sind die Kinder gefordert, aber werden nicht zu schnell überfordert. Die Schrift ist groß und leicht zu lesen, die Sprechblasen zwischendurch lockern das Bild etwas auf. Auch die Illustrationen sind wunderbar und liebevoll gestaltet und eine Bereicherung für die Geschichte.

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