Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Spannend und überraschend
Die letzte Nacht von Karin Slaughter
Zum Inhalt:
Sara dachte, dass sie die Vergewaltigung vor Jahren erfolgreich hinter sich gelassen hat, als Ereignisse passieren, die das früher erlebte von jetzt auf gleich wieder präsent werden lassen. Als eine junge Frau in die Notaufnahme eingeliefert wird, kommen ihr die Verletzungen reichlich bekannt vor und wenn Sara alles gibt, ist sie nicht mehr zu retten, doch was sie im Todeskampf erzählt wird Folgen haben.
Meine Meinung:
Bei der Autorin kann man einfach darauf vertrauen, dass das Buch spannend, grausam und unberechenbar ist und genauso kommt es auch in diesem Buch. Man rätselt mit, zieht Schlüsse und am Ende ist dann doch alles anders. Und dieses Mal in einer Art, wie ich persönlich es nicht erwartet hätte. Auch die Motivation hinter den Vergewaltigungen ist schon ziemlich heftig. Für mich ein Buch, dass Thrillerfans begeistern wird und deshalb ganz klare Leseempfehlung.
Fazit:
Spannend und überraschend
Rezensionen von Hanni1509:
Gelungener Abschluss
Rockstars küsst man nicht von Kylie Scott
„Rockstars küsst man nicht“ ist der vierte Band und letzte Band der Stage-Dive-Reihe. Man kann die Bücher ganz leicht unabhängig von einander lesen.
Auf Ben war ich schon seit dem ersten Band sehr gespannt. Sein dauerhaftes Hin und Her war an manchen Stellen etwas anstrengend, doch es passte zu seinem Charakter.
Liz hingegen mochte ich von Anfang an sehr gerne. Ich selbst hätte sicherlich selbst viel mehr Panik geschoben, wenn ich so jung und ungeplant schwanger wäre. Ich fand es toll, dass auf die Beschwerden einer Schwangerschaft so viel eingegangen wurde, auch im Vergleich zu einer anderen. Das Ende ging mir dann doch etwas zu schnell und ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht.
Das Setting des Rockstarlebens hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Prunk mit dem sie leben, aber auch die Schattenseiten eines Rockstars wurden gut umgesetzt. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen.
Für mich war das Buch genauso wie ich es mir erwartet habe, ein tolles Buch mit dem man gut abschalten kann.
Rezensionen von Teresa:
Herzzerreißend und doch zum Totlachen!
The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück von Lyssa Kay Adams
Diese Buchreihe ist einfach nur genial! Wie auch die ersten beiden Teile verdient auch dieser Band klare 5 von 5 Sternen. Ich habe mehrmals laut aufgelacht, an anderen Stellen wurde es sehr emotional. Man lacht und leidet mit. Ich liebe jede einzelne Person im Buch und finde es toll, das die Geschichten zusammenhängen und man durch die verschiedenen Bände einen genaueren Einblick in das Leben jedes einzelnen bekommt.
Eine klare Empfehlung!
Rezensionen von Petra Sch.:
Kann man seinen Erinnerungen trauen?
Erinnere dich! von Max Reiter
3,5 Sterne
Maja, die Freundin des ich-Erzählers Arno Seitz, ist damals, als alle kurz vor dem Abitur gestanden haben, in der Nacht einer gemeinsamen Wanderung mit Arnos Freund Lukas und dessen damaliger Freundin Ulrike, verschwunden.
Arno lebt und arbeitet als Dozent für Literatur in Berlin, stammt aber aus Wendling in Bayern, wo auch das Unglück passiert ist.
Seitdem war er nicht mehr in seiner Heimatstadt und hat auch keinen Kontakt mehr zu anderen Mitschülern; nicht einmal zu seinem damaligen besten Freund, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, denn nach Majas Verschwinden wurde die Unschuld von allen bewiesen. Denn alle gingen davon aus, dass Maja freiwillig verschwunden ist.
Bis Arno eines Tages eine Einladung zu einem Klassentreffen bekommt, zu dem er selbstverständlich nicht gehen will. Doch seine damalige Freundin ermuntert ihn dazu, die Leute und die Örtlichkeiten von damals wieder zu sehen, um das Trauma endlich aufarbeiten zu können.
Trotzdem er nicht zum Klassentreffen gehen will, meldet er sich an im Glauben, jederzeit wieder absagen zu können. - Leider war das einer der Charaktereigenschaften von Arno, die ich nicht leiden konnte. Dieses "Schwammige". Kein Rückgrat. Keine feste Meinung.
Und dann kommen auch noch seine psychischen Selbstzweifel hinzu, als er ein Prepaid-Handy zugeschickt bekommt, auf dem er Nachrichten (später sogar Anrufe mit Majas Stimme) von "Lost & Found" bekommt, der immer wieder Andeutungen zu Arnos Schuld macht und diesen dann Dinge glauben lässt, die er getan hätte. Und Arno zweifelt immer mehr an sich und seinen Erinnerungen Was ihn dann natürlich immer mehr glauben lässt, er hätte vielleicht doch etwas mit Majas Verschwinden zu tun. Auch kommen ihm dann nach und nach Erinnerungen, die dies bestätigen.
Mir hat dieser psychische Teil leider nicht so gut gefallen. Klar, dass man Geschehnisse, die lange zurückliegen, nicht mehr im Detail weiß. Oder Dinge vielleicht anders in Erinnerung hat. Aber komplette Erinnerungen plötzlich neu haben? Das ist für mich ungläubig.
Auch die ständige Wiederholung von "Lost & Found" am Ende jeder Nachricht: "Erinnere dich!", an das Arno dann sogar selbst nach jedem Gedanken denkt, war mit der Zeit zu viel.
Man hat auch das Gefühl, eine Zeit lang nur auf der Stelle zu treten und überhaupt nicht vorwärts zu kommen.
Spannend fand ich die Überraschung am Klassentreffen - Maja ist wieder da! Doch es ist 'nur' Majas 16 Jahre jüngere Schwester Anja, die Maja wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Und diese will mit den 3 Freunden die gleiche Wanderung machen, die sie damals mit Maja gemeinsam machten. Um ihrer Schwester, die sie kaum kannte, näher zu kommen.
Der Autor hat außer Arno noch zwei weitere Verdächtige präsentiert, von dem ich einen wirklich schwer im Verdacht hatte.
Die Auflösung hat mich dann richtig überrascht; der Showdown zum Schluss war allerdings wieder etwas zu viel.
Fazit:
Die Thematik der falschen Erinnerungen war leider gar nicht mein Fall; für mich einfach unglaubwürdig. Auch wenn etwa die erste Hälfte spannend war, weil man unbedingt wissen will, was mit Maja passiert ist.
Rezensionen von Marie aus E.:
Altmodisch im allerbesten Sinn
October, October von Katya Balen
Das Buch hat mich an die Bücher meiner Kindheit erinnert.
Es wirkt fast ein wenig aus der Zeit gefallen, aber im allerbesten Sinne.
Dann aber wieder ist es ganz aktuell und es hat das gewisse Etwas.
Während Bücher meiner Kindheit meiner Tochter nicht gefallen ("sind so komisch geschrieben") vereint das Buch das Beste aus allen Zeiten.
Ich finde, es ist schon in der Erstauflage ein Klassiker.
Um was geht es? October, eine Elfjährige lebt mit ihrem Vater im Wald. Sie versorgen sich weitestgehend selbst und leben im Einklang mit der Natur. Nur ein, zweimal im Jahr fahren sie in die Stadt, um sich mit den Dingen zu versorgen, die sie nicht selbst herstellen können oder beim weiter entfernt lebenden Nachbarn tauschen können.
Ein so friedliches Leben - und so gar kein bisschen langweilig.
Dann passiert ein Unfall und October muss zu "der Frau, die ihre Mutter ist" in die Stadt ziehen. Für October bricht eine Welt zusammen.
Doch die Welt ist weit und wild, und sie wartet auf October, auch in der Stadt.
In einer Anmerkung am Buchende erläutert die Autorin, dass die Sprache im Buch nicht immer den Regeln der Grammatik und der Zeichensetzung folgt, weil October nicht nach diesen Regeln und Strukturen denkt und sich ihre Gedanken überschlagen angesichts der neuen und völlig ungewohnten Situation.
Das ist mir beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen, so sehr bin ich eingetaucht in die Handlung. Und so stimmig war wohl auch das.
Ein wunderbares Buch - große Leseliebe.
Rezensionen von Lesemama:
Es beginnt sehr langsam
Sommertage im Quartier Latin von Lily Martin
Zum Buch:
Lola arbeitet als Kellnerin in Bordeaux, kommt aber aus Paris. Dahin bricht sie quasi über Nacht auf, als sie einen Anruf von ihrem Vater bekommt. Ihre Großmutter ist verschwunden.
Zurück in ihrem alten Viertel, sem Quartier Latin, macht sich Lola auf die Suche bzw. Spur ihrer Mamie Rose.
Meine Meinung:
Es beginnt recht langsam, zuerst in Bordeaux, dann in Paris. Wir lernen zuerst viele Personen kennen, die alle rund um das Quartier Latin leben. Eine eher ruhige Erzählung, die manchmal auch ihre Längen hatte. Lola war lange unterwegs und muss sich zuerst wieder in ihrer Heimat einfinden.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, das Viertel in Paris schön beschrieben, es macht neugierig und scheint echt schön zu sein. Ein ruhiger, aber dennoch unterhaltsamer Sommerroman der schon lesenswert ist. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so lernt man die Charaktere auch besser kennen. Lola ist lediglich die, die am meisten zu erzählen hat.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
sehr berührende Geschichte mit tollen Bildern
Wenn meine Haare sprechen könnten von Dayan Kodua
Ich hab die Geschichte gleich mit allen 3 Kids (8,6,3) gelesen, als es gekommen ist. Die Kinder haben das Buch regelrecht verschlungen. Ihnen gefiel die Geschichte gut. Gerade den Mittleren Sohn stört so ein tätschelndes Verhalten selbst sehr, sodass wir sehr gut anhand des Buches über die Thematik dahinter sprechen konnten und an die Lebenswelt anknüpfen konnten, ohne selbst betroffen zu sein in der Art und Weise, wie es im Buch angesprochen ist.
Alle waren sich einig: Das Verhalten der Bäurin ging so gar nicht. Auch wenn die Haare des Mädchens alle schön fanden. Und auch das Umdrehen des Spießes gegen Ende der Geschichte fanden alle lustig und schön. Eine wirktlich gelungene Geschichte, die zum Nachdenken und diskutieren anregt und durch sehr eindrückliche und stimmungsvolle Bilder besticht.
Rezensionen von Lesemama:
Gegensätze ziehen sich an
Vom Ende der Nacht von Claire Daverley
Zum Buch:
Will und Rosie sind sehr unterschiedlich aber fühlen sich trotzdem total gegenseitig an. Sie sind sehr verliebt, verbringen sehr viel Zeit miteinander, gehen spazieren, reden stundenlang und sind so kurz davor etwas ganz besonderes zu werden. Dann geschieht etwas, womit die jungen Menschen nicht umgehen können,aber voneinander los kommen sie irgendwie auch nicht.
Meine Meinung:
Das Cover ist recht einfach und verrät nichts zum Inhalt. Es beginnt mit einem Prolog, indem Rosie ein schweres Schicksal erfährt. Dann macht es einen Sprung in das davor im Jahr 2008. Erzählt wird die sehr bewegende Geschichte in den Teile davor, danach und lange danach. Ein gut zu lesender Schreibstil, ein sehr ruhig erzählte Liebesgeschichte, die beiden sind so unterschiedlich und verschieden und vor allem sehr interessant. Auch die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, alles sehr stimmig und es konnte mich sehr berühren, aber das Endefand ich dann ein wenig verloren, da war es mir dann fast zuviel. Aber gefallen hat es mir sehr und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Vom Ende der Nacht
Vom Ende der Nacht von Claire Daverley
Vom Ende der Nacht von Claire Daverley ist in der Hörbuchfassung von Heike Warmuth gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Vom Ende der Nacht von Autorin Claire Daverley "erzählt von unmittelbarer Nähe, verpassten Chancen, den vielen Lieben, die wir im Laufe unseres Lebens haben - und der einen, zu der wir immer wieder zurückkehren." Und damit ist es schon ganz gut zusammengefasst. In diesem Buch begleitet der/die Leser/in Will und Rosie, die eine sofort spürbare Anziehungskraft zueinander haben. Sie werden von Verlagsseite als eines der „unvergesslichen Liebespaare der Weltliteratur“ beworben. Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sind sehr sanft und eindringlich porträtiert. Die Charaktere sind vielschichtig und sind mir beide sehr sympathisch geworden. Die Entwicklung über die Jahre hinweg ist ebenso gut gelungen. Die Liebe, die beide miteinander verbindet ist feinfühlig und sanft, von der Autorin mit angenehmer Sprache und Schreibstil aufs Papier gebracht.
"Vom Ende der Nacht" ist eindeutig ein Buch der weichen Töne, auch der Spannungsbogen ist sanft - überraschende Wendungen oder Spannungen finden sich hier nicht. Die Geschichte wird in einem beinahe zärtlichen, aber nicht zu trägen Tempo erzählt, Dennoch finden sich insbesondere in der zweiten Buchhälfte einige wenige Längen in der Handlung.
Gefallen haben mir insbesondere die sanfte Erzählung und die überraschende Tiefgründigkeit, die immer mal wieder durchblitzt.
Rezensionen von Lesemama:
Familiengeschichte rund ums Steckerleis
Träume aus Eis von Franziska Winkler
Zum Buch:
Erna und Josef Pankofer haben sich einen Traum in München erfüllt. Sie haben ihr Eiscafé eröffnet. Das war 1929 sehr mutig. Doch dann kommt die Wirtschaftskrise und ihr Traum droht zu zerbrechen. Als sich ihre Tochter Frieda dann auch nochmal den Sohn ihres größten Konkurrenten verliebt muss Josef irgendetwas tun um das Glück der Familie zu retten.
Ihm kommt die Idee mit dem Steckerleis.
Meine Meinung:
Ich lese historische Romane aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts sehr gerne und ich mag Familiengeschichten. Aber mit diesem Buch kam ich lange nicht zurecht. Zu Beginn wurde nun mit sehr vielen Namen konfrontiert, was ich schon etwas lang fand und auch gleich zu Beginn auch verwirrend.
Die Geschichte beruht auf Tatsachen, so hat es das JoPa Eis lange in München gegeben und ich mag sogar normal gern lesen, aber hier sprang der Funken einfach nicht über. Ich fand es teilweise auch etwas langwierig und zäh. Es war einfach nicht meine Geschichte.










