Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Ich fühle mich zwiegespalten
Going Zero von Anthony McCarten
Zum Buch:
Ein Versuch, der es in sich hat. FUSION ist ein Projekt des CIA in wie weit es möglich ist, Menschen anhand ihres Verhalten im Netz, in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien zu überprüfen. Zehn willkürlich ausgewählte Personen sind in dem Test und sollen dreißig Tage unter dem Radar bleiben.
Dem Sieger steht ein hohes Preisgeld in Aussicht, aber FUSION ist sich sicher, sie gewinnen.
Meine Meinung:
Meine Buchhändlerin schwärmte so von dem Buch, ich war neugierig. Muss aber sagen, zu Beginn war ich sehr skeptisch, da es gerade zu Beginn teilweise sehr technisch war und mit extrem vielen Namen um sich geworfen wurde. Aber wen ich von Beginn an sehr interessant fand, war Kaitlyn, eine Bibliothekarin aus Boston, die ausgewählt wurde.
Die Geschichte ist beängstigend real und macht einem eigentlich Angst wie weit die Regierung oder irgendwelche Datensammler tatsächlich gehen können. Letztendlich hoffe ich doch, daß es Fiktion ist und so ganz wurde ich auch nicht immer mit der Story warm, es hat mich schon zwiespältig zurückgelassen. Aber es ist dennoch sehr lesenswert und macht nachdenklich.
Rezensionen von Lesemama:
Berührend und emotional
Wo du uns findest (Light in the Dark 2) von Antonia Wesseling
Zum Buch:
Melina feiert im Netz große Erfolge lit ihren Kochvideos und würde ihre Freude gerne mit ihrem Freund Ben teilen und ihre Erfolge feiern. Aber Ben steck in den Abschlussprüfungen und zieht sich immer weiter in sein Schneckenhaus zurück und lässt Melina außen vor.
Melina Sicht Abwechslung bei einem You-Tuber und muss aufpassen das nicht alles den Bach runter geht.
Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, ich fand das erste Buch schon sehr berührend und das zweite hat es noch getopt. Anders als in "normalen" Liebesromanen, in denen die Paare sich erst finden, sind Melina und Ben schon lange ein Paar und haben nun mit den Problemen des Alltags zu kämpfen. Die Autorin hat eine sehr angenehmen Schreibstil, ihre Chataktere sind authentisch und lebendig, man liest gerne über ihr Leben. Die beiden sind sehr sympathisch und die Autorin hat mich durch ihre Schreibart gut in die Gefühle hineinversetzen können. Eine schöne, bewegende Story. Lediglich der Schluss war mir dann fast zu viel und es ging dann alles so schnell. Aber dennoch eine schöne Liebesgeschichte, die ich gerne gelesen habe.
Rezensionen von Lesemama:
Maries magische Welt
Sparkling – Maries zauberhafte Welt von Angela Kirchner
Zum Buch:
Marie ist eine sehr talentierte Zauberin, allerdings mit einem kleinen Handicap, sie kann sich schlecht konzentrieren und weicht gedanklich sehr oft ab. Dabei springen sogenannte Sparkles, uns als Funken bekannt, ab und sorgen für ordentliches Chaos. Dabei kann Marie das gerade überhaupt nicht brauchen, ist doch ihr Adoptivvater Luuk spurlos verschwunden.
Marie macht sich auf die Suche.
Meine Meinung:
Als ich das Cover zum erstenmal sah, hatte ich seltsame Gedanken, die ich jetzt in einer Kinderbuchrezension nicht weiter erläutern möchte (•;
Die Story fand ich ganz gut, recht magisch, sehr unterhaltsam und abenteuerlich. Es sind wunderbare, bunte Charaktere die sehr gut zusammenpassen. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil und zuckersüße Illustrationen zu Kapitelbeginn, es sieht einfach niedlich aus, aber es macht auch Spaß die Geschichte zu lesen. Für ein Kinderbuch haben die Kapitel eine sehr gute Länge. Ich fand es toll.
Rezensionen von S.:
Oberflächlichkeiten
Cleopatra und Frankenstein von Coco Mellors
New York: Cleo, Mitte zwanzig, britische Kunststudentin, trifft Frank, Mitte vierzig, Amerikaner, Inhaber einer Werbeagentur.
Ihre erste Begegnung wird ausführlich geschildert. Cleo ist nicht nur sexuell recht freizügig und stößt damit bei Frank auf großes Interesse.
Coco Mellors beschreibt eine ungewöhnliche Liaison zwischen zwei eigentlich gegensätzlichen Charakteren.
Verrückte Einfälle, Mutproben und absurde Ideen bringen sie zueinander. Sie agieren teils kompliziert, teils oberflächlich, genau wie viele der anderen Figuren. Warm werden konnte ich mit ihnen nicht. Genervt haben Drogenmissbrauch und andere unschöne Schilderungen.
Über weite Teile ist das Buch ausgesprochen dialogbasiert, gewollt schlagfertig und gekünstelt. Eine Handlung ist kaum vorhanden. Auch das Ende war keine Überraschung, war vorhersehbar. Einzig Santiago brachte Abwechslung, war eine akzeptable Figur.
Der Hype um diesen Roman ist mir unverständlich, keine Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Tara:
Sehr tiefgründig
Der Trost der Schönheit von Gabriele von Arnim
„Der Trost der Schönheit: Eine Suche“ ist ein beeindruckendes Buch von der in Berlin lebenden Autorin Gabriele von Arnim.
Inhaltlich kann ich das Buch nur schwer in Worte fassen. Es lebt von Erinnerungen der Autorin und ihrer Lebenserfahrung, die sie mit dem Weltgeschehen verknüpft. Es enthält philosophische Gedanken und Zitate bekannter Persönlichkeiten.
Die Themen sind vielfältig. So geht es um Schönheit, Vergänglichkeit, Trost, das Älterwerden, dem Alleinsein, politische Themen, Krieg, Schmerz, unsere Umwelt, das Leben und vieles mehr.
Der Schreibstil von Gabriele von Arnim ist eindringlich, emotional, wachrüttelnd und tiefgründig.
Dies ist kein Buch, das sich nebenbei lesen lässt. Die Autorin scheint jedes Wort mit Bedacht gewählt zu haben. Ihre Sätze stecken voller Poesie und Wahrheit und ich musste jeden Satz für sich auf mich wirken lassen.
Das Buch besteht aus vielen klugen Worten, spendet Trost und steckt voller Erkenntnisse, die sicherlich für jeden Leser ein wenig anders aussehen. Es bietet viele Möglichkeit sich mit sich selbst und dem Leben auseinanderzusetzen.
Rezensionen von Lesemama:
WIR zusammen
Das kleine WIR in der 1. Klasse von Anja Herrenbrück; Daniela Kunkel
*Ein WIR entsteht, wenn sich Menschen mögen.*
Zum Buch:
In die Wolkenklasse von Frau Wasily gegen völlig unterschiedliche Kinder. Und das kleine WIR. Zusammen mit dem kleinen WIR ist vieles einfacher. Das kleine WIR fühlt sich auch total wohl in der Klasse, bis es eines Tages Streit gibt.
Meine Meinung:
Streit mag das kleine WIR überhaupt nicht, da wird es ganz klein und traurig und verschwindet.
In dem Buch geht es um Freundschaft, Zusammenhalt und Toleranz, aber auch darum, dass alles nur halb so schlimm ist, wenn man es zusammen macht. In kleinen Alltagssituationen wird der Schulalltag mit dem kleinen WIR beschrieben und dann der Streit und wie die Kinder es schaffen, dass das kleine WIR zurückkommt.
Große Fibelschrift, kurze Kapitel, wenig Text pro Seite und viele, bunte Bilder. So kann ein geübtes Erstlesekind das Buch schon gut alleine lesen. Oder wenn man es schon zum Schulanfang lesen möchte, eignet es sich natürlich auch zum Vorlesen. Eine total niedliche Geschichte, die Spaß macht und vielleicht ein bisschen dafür sorgt, das ein WIR in einer Klasse entsteht.
Rezensionen von Lesemama:
Der Mann im Mond
Toto und der Mann im Mond von Sasha; Julia Röntgen
Zum Buch:
Toto träumt jede Nacht vom Mann im Mond und zusammen mit seiner Freundin Mimi erlebt er viele spannende Abenteuer.
Meine Meinung:
Ich fand das Cover schon sehr vielversprechend und mag die Illustrationen sehr gerne. War ich zuerst vom Autor etwas abgeneigt, wieviel Sänger wollen noch ein Kinderbuch schreiben, muss ich nach dem Lesen sagen, Sasha hat das toll gemacht.
Zehn abenteuerliche Geschichten über das und in dem Weltall, ganz liebenswerte Kreaturen, wie z.B. das allsehende Fernrohr oder Luna, das Meerschweinchen, das in der Nacht zu einem Mondschwein wird und die bezaubernden und vielseitigen Illustrationen, in denen es so viel zu entdecken gibt.
Die Kapitel sind nicht zu lange und eignen sich ganz prima als Gute-Nacht-Geschichte. Sie sind auch nicht zu aufregend, so dass das Kind dann auch schlafen kann. Ganz wunderbar gemacht. Als erstes lernen wir alle kennen, die in dem Buch eine Rolle spielen, sowas mag ich immer ganz gerne, das Kind kann sich besser in die Geschichten einfinden, dann beginnen die Abenteuer. Es sind kleine alltägliche Probleme, mit denen sich Toto rumschlagen muss und der Mann im Mond hilft ihm dabei.
Ich mochte das Buch sehr gerne und werde es wohl immer wieder Vorlesen.
Rezensionen von lesen=liebe:
Lesevergnügen und Rätselspaß mit Detektiv Samson
Detektiv Samson (Der Hundedetektiv ermittelt 1) von Katerina Gorelik
Detektiv Samson, erschienen im Inselverlag, ist ein kurzweiliges Kinderbuch für junge LeserInnen ab 3 Jahren. Hier erstreckt sich Lesevergnügen und Rätselspaß über 32 Seiten.
Detektiv Samson hat es nicht leicht. Sämtliche Bewohner der Baker Street sind sehr aufgebracht, denn ein Dieb treibt hier sein Unwesen.
Es fehlen Eier, Blumen, Kätzchen und und und… Ein Fall für Meisterdetektiv Samson, der aber dringend Hilfe von seinen LeserInnen braucht.
Das Buch ist ähnlich eines Wimmelbuches aufgebaut. Auf jeder Seite gibt es viele Details und dementsprechend viel zu entdecken. Die Suchaufträge sind sehr knifflig, deshalb haben auch noch größere Kinder Spaß daran. Die Illustrationen sind sehr schön und absolut gelungen. Sie wirken teilweise etwas mystisch, was aber gut zum Thema passt. Auf jeder Seite taucht man in einen anderen Schauplatz ein. Am Ende des Buches gibt es noch etwas Unerwartetes, aber das wird nicht verraten.
Meine Kinder sind begeistert von Detektiv Samson. Wir beschäftigen uns sehr lange mit dem Buch und die Kinder fordern sich gegenseitig heraus, wer denn nun den Suchauftrag schneller ausführt. Was uns auch sehr gut gefällt, sind die Sprechblasen. Meine Kinder kannten bis jetzt keine Comics und sind sehr begeistert davon. Die Lieblingsseite ist die mit dem Yeti. Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch, an dem man lange Freude hat.
Rezensionen von yellowdog:
20 Schriftsteller, die wandern
Von Wegen und Umwegen. Betrachtungen über das Leben zu Fuß von Duncan Minshull
Von Wegen und Umwegen – Betrachtungen über das Leben zu Fuß
so der lange deutsche Titel. Der Originaltitel Where My Feet Fall
Going for a Walk in Twenty Stories erscheint mir geschmeidiger.
Themenanthologien haben die Gefahr, die Autoren einzuschränken, aber auch den Vorteil, ein breites Spektrum an Eindrücken über ein Thema zu versammeln.
Duncan Minshull, der auch das Vorwort geschrieben hat, wählte originell die Autoren aus. Von sehr großen Namen bis zu bei uns nicht ganz so bekannten.
Es geht los mit dem großen Richard Ford, gefolgt von Tim Parks.
Erster richtiger Höhepunkt ist für mich die Story Skiddaw von A.L.Kennedy. Ihre Prosa hat immer noch Frische und Ironie.
Dann kommen aber auch so einige langweilige Geschichten.
Ein spätes Highlight ist Kamila Shamsie mit Raus aus dem Käfig. Sie wandert mit Freundinnen in Karachi, Pakistan.
Es empfiehlt sich, die Geschichten dosiert zu lesen. Dann wirkt es am besten.
Rezensionen von Marie aus E.:
Ich bin ambivalent
Going Zero von Anthony McCarten
Bei dem Buch bin ich hin- und hergerissen.
Einerseits fand ich es unheimlich spannend.
Das Grundthema ist die Frage nach der Legitimation eines Überwachungsstaats, wieviel darf ein Staat und heiligt der Zweck die Mittel?
Hier gibt es ein Experiment dazu - ausgewählte Bewerber*innen versuchen, 30 Tage unter dem Radar zu bleiben, unentdeckt von einer riesigen Maschinerie an Überwachungsinstrumenten.
Kaitlyn hat aber nicht primär Interesse am Preisgeld von 3 Millionen Dollar. Um was es ihr wirklich geht, erfährt man erst gegen Ende des Buches.
Neben Kaitlyns Strategie unentdeckt zu bleiben, erfährt man aber auch die der anderen Mitbewerber. Das war anfangs sehr vergnüglich zu lesen, mit der Zeit hat es sich aber abgenutzt. Es sind relativ kurze Ausschnitte, die für mich irgendwann eher einem Abhaken einer Liste glichen als dem weiteren Spannungsaufbau dienten.
Dann gab es eine Wendung und die Handlung nahm eine völlig neue Richtung. Und hier war ich dann raus. Das mag zwar zweifelsfrei einen Überraschungsmoment haben, aber es hat für mich überhaupt nicht gepasst.
Schade, denn ganz grundsätzlich fand ich die Buchidee bis dahin gut.











