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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _Le4_:

Wahnsinnig unterhaltsam

Askendor - Spiel mit der Wirklichkeit von Silke Schellhammer

Im Buch geht es um Florentine, die sich überraschenderweise eines Abends in der virtuellen Welt des Videospiels Askendor wiederfindet. Nachdem sie Thosse von Baar kennenlernt, einen NPC in ebenjenem Spiel, und einigen mehr oder minder tödlichen Zwischenfällen entkommt, werden ihre Probleme nur noch größer, als Thosse plötzlich mit ihr im realen Leben landet.

Ich fand das Buch wahnsinnig unterhaltsam. Es war lustig und die Konversationen zwischen den Charakteren waren amüsant. Die Charaktere mochte ich persönlich alle gerne, sie waren mir sehr sympathisch.
Die aufgebaute Welt war super spannend. Wir haben quasi einen Einblick bekommen, wie ein NPC in einem Videospiel auf die SpielerInnen des Spiels schaut. Dabei fand ich auch, dass die erfundene Welt Askendor und die reale Welt gut miteinander verbunden wurden. Askendor fand ich gut aufgebaut, die fantastische Welt selbst war zauberhaft und wurde mit der Charakteristik von Onlinespielen verbunden, was faszinierend war. Das Ganze hat dann auch einige interessante Existenzfragen aufgeworfen, was ich so nicht erwartet hatte.
Es gibt auch einige klare Kritikpunkte. So hat die Hauptcharakterin oft mal über “Nerds” geurteilt, was sich nach Teeniefilm aus den 2000ern angefühlt hat und etwas irritierend war. Außerdem waren die Plottwists vorhersehbar. Ich glaube, das Buch hat mich kein einziges Mal überraschen können.
Das erwähne ich nur, weil ich es für wichtig halte, das zu wissen, bevor man sich entscheidet, das Buch zu lesen, denn mich persönlich hat das gar nicht gestört. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß an einem Buch. Mich hat es komplett gefesselt. Es war super spannend und ich konnte es gar nicht beiseite legen.

Ich kann das Buch persönlich ganz klar empfehlen, muss hier aber sagen, dass ich auch einfach wahnsinnig viel Spaß mit dem Buch hatte und mich deswegen die Kritikpunkte, die es klar gibt, so gut wie gar nicht gestört haben.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Sprechende Dusche und ein großes Abenteuer

Im Bann der Elemente (Bd. 1) von Anna Herzog

Jacob ist mit seiner kleinen Schwester bei seiner Oma. Dann spricht die Dusche mit ihm und bestellt in um Mitternacht in den Garten. Dort trifft er zusammen mit seinen Freunden Lilli und Taio auf Nereide, die sie bittet die Welt zu retten, denn die Erdkönige haben Streit und daher droht eine Katastrophe.

Das Cover sieht so abenteuerlich aus, wie die Geschichte dann auch ist. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, das Buch eignet sich auch sehr gut zum Vorlesen, für jüngere Kinder, die schon ein bisschen Abenteuer und Spannung aushalten können. Für geübte ErstleserInnen auch schon zum Selberlesen. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und wir hatten richtig viel Lesefreude. Die Geschichte ist sehr fantasievoll und spannend geschriebenen natürlich sehr abenteuerlich. Jacob und seine Freunde sowie seine kleine Schwester Putte, die versehentlich mit von der Partie ist, erleben jedenfalls ein großer Abenteuer und merken, es ist wichtig sich aufeinander verlassen zu können. Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Abenteuer.

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Rezensionen von Frechdachs:

Oma Renate bringt unser Schulsystem auf Vordermann und hilft wo sie nur kann

Nicht, dass noch einer sitzenbleibt! von Renate Bergmann

Online-Omi Renate Bergmann haut mal wieder einen raus und kämet sich in ihrem aktuellen 19. Band "Nicht, dass noch einer sitzenbleibt!" um das deutsche Schulwesen.

Oma Renate ist schon eine richtige Marke bzw. eigentlich besser gesagt die Allzweckwaffe schlechthin, wenn es darum geht die heißen Kartoffeln aus dem Feuer zu holen.

Und so nimmt sich Oma Renate dieses Mal das deutsche Schulwesen vor.

In gewohnt humoriger Art und Weise plaudert Renate wieder aus dem Nähkästchen, kommt dabei von Höcksken auf Stöcksken und ist sich dabei auch nicht zu schade nochmal aktiv ins Geschehen einzugreifen und in der Schule dann auszuhelfen.

Wer die durchweg kurzweilige Geschichte dann nicht nur von der unterhaltenden Seite aus betrachtet findet wohl auch genügend Gesellschaftskritik, über die es sich lohnt nachzudenken.

Ähnlich dem Schweizer Taschenmesser oder dem A-Team ist auch für Online-Omi Renate kein Einsatz zu schwer und immer eine Geschichte wert.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Fantasievoller Vorlesespaß

Jakob und der Berg der vergessenen Dinge von Mirjam Oldenhave

Jakob und sein Papa wohnen in einem Haus auf Rädern. Da sie anders sind, werden sie aus der Stadt vertrieben und finden einen Platz neben einem Berg voller sonderbaren Dinge. Für andere Menschen ist es Müll, für Jakob sind es unzählige Möglichkeiten neues zu entdecken. Dann findet Jakob eine goldene Figur und damit beginnt ein Abenteuer, das so nicht geplant war.

Mich sprach das Cover schon total an und ich liebe es, Geschichten meiner kleinen Schwester vorzulesen. Auch mit Jakob und seiner Freundin Sisi, die so einiges zusammen erleben, hatten wir viel Spaß. Die Geschichte ist sehr schön illustriert und es gibt so einiges zu entdecken. Die Geschichte ist gut erzählt und auch den nicht so schönen Teil mit Jakobs Papa, der zu Unrecht verdächtigt wird, ist sehr gut erzählt. Es macht einfach Spaß und wir hatten viel Freude mit der Geschichte rund um den Plunderberg.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Conni ist Kult

Conni & Co 6: Conni, Mandy und das große Wiedersehen von Dagmar Hoßfeld

Conni und ihre Freundinnen dürfen nach England. Die britischen Gastschüler haben sie zum Gegenbesuch eingeladen. Conni freut sich auf die Reise nach England, auf das Essen, auf den Schulbesuch, auf London und auf Wendy. Endlich darf sie Wendy zuhause besuchen und ihre Familie kennenlernen.

Conni begleitet mich schon mein ganzes Leben, angefangen mit den Pixi-Büchern geht es über Bilderbücher, Erstlesebücher hin zu Conni & Co. Hier geht Conni in die weiterführende Schule und für dieses Lesealter ist es meiner Meinung nach auch geeignet, so fünfte, sechste Klasse.
Es geht um ganz normale Teenieprobleme wie erste Liebe, Freundschaft und in diesem Buch eben um die Klassenfahrt.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich mag den Schreibstil und natürlich mag ich Conni und ihre FreundInnen. Sie erleben viel in England, das ist sehr gut beschrieben.
Man muss jetzt nicht unbedingt die andern Bücher gelesen haben, es ist auch so unterhaltsam. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen. Vor allem wie selbstständig Conni und ihre FreundInnen sind.

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Rezensionen von Arambol:

Wegbegleiter

Die Erinnerungsfotografen von Sanaka Hiiragi


"Ich wollte ihm gerne erklären, was Leben ist, aber ich fand die richtigen Worte nicht."

In seinem Fotostudio irgendwo zwischen Leben und Tod gibt Hirasaki seinen "Besuchern" die Möglichkeit, ihren schönsten Moment im Leben nochmals zu erleben, bevor man letztlich endgültig geht.

Mehrfach habe ich mir beim Lesen dieses Buches darüber Gedanken gemacht, zu welchem Tag meines Lebens ich zurückkehren würde, um diesen Moment noch einmal zu erleben. Die Geschichte um Hirasaki ließ mich immer wieder in meine eigene Vergangenheit und zu unzähligen Erinnerungen reisen. Das war unterhaltsam und hat Spaß gemacht.

Die drei Lebensgeschichten sind mit viel Wärme und Liebe zum Detail geschrieben. Viel zu schnell sind die Seiten des Romans vorbeigeflogen.
Man sollte sich im Leben viel mehr Zeit nehmen für die wirklich wichtigen und wesentlichen Dinge. Mal innehalten und ganz bewußt beobachten und sich daran erfreuen, was für tolle Dinge alltäglich um einen herum geschehen:

"Das Leben ist wunderschön. Man muss nur im richtigen Moment hinsehen."

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin JANA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Aurach)

Unsichtbar von Eloy Moreno

Testleserin JANA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Aurach)

Das Buch war am Anfang und am Ende recht spannend und ich konnte nicht aufhören. Leider wurde es zwischendurch etwas langweilig, weil nicht wirklich was passierte. Trotzdem empfehle ich es zu lesen, weil es sehr tiefgründig ist.

Im Buch geht es um einen Jungen, der Superkräfte entwickelt hat.

Er kann sehr schnell laufen, lange die Luft anhalten und vor allem: er kann sich unsichtbar machen. Leider hatte er einen Unfall und seine Superkräfte sind verschwunden. Jetzt soll er seinen Eltern und einer Psychologin erklären, wie der Unfall passieren konnte, und so versucht, er ihnen von seinen Superkräften zu erzählen. Doch er wird nur für verrückt erklärt. Was es mit seinen Superkräften auf sich hat und warum er sie bekam, verrate ich nicht.

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Rezensionen von nishi93:

Fiebertraum

Treacle Walker von Alan Garner

Nach der Leseprobe von Treacle Walker hatte ich schon einen etwas merkwürdigen ersten Eindruck, wollte mich aber dennoch sehr gerne auf den Schreibstil und die Geschichte einlassen.

Leider muss ich sagen, wirkte die ganze Geschichte für mich wie ein Fiebertraum. Die Dialoge wirken teilweise komplett Banane (ob das an der Übersetzung liegt?), die Charaktere lassen sich für mich nicht einordnen und ich verstehe irgendwie nicht, was ich da gerade gelesen habe?

Da in der Geschichte immer wieder ein Comic erwähnt wird, konnte ich die Handlung auf die frühen 70er in Großbritannien einordnen.

Ansonsten? Unser Charakter Joe wirkt wie ein Junge oder Teenager, wohnt aber anscheinend alleine (?), dann gibt es zwei mystische Figuren, den Heiler Treacle Walker und den Mann im Sumpf Thin Amren.

Ich fühle mich wirklich etwas hilflos - geht es hier um eine britische Legende, die ich nicht kenne? Ist in der Übersetzung so viel verloren gegangen?

Für mich ergibt hier leider nichts Sinn.

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Rezensionen von qq:

wunderschön illustriertes Kinderbuch

Mieko tanzt von Mariko Miyata-Jancey

Das Cover ist ja schon ein wirklich sehr schön gelungener Blickfang - sehr schön. Generell ist das Buch mit wunderschönen Bildern ausgestattet - schön zu betrachten für Jung und Alt.
Jeder kennt es - aufgezwängte Rollen, obwohl man heute schon offener ist, sind sie trotzdem noch vorhanden, und treffen unsere Kinder genauso wie uns selber.

Themen wie Selbstbestimmung, LGBT und Akzeptanz werden in diesem Buch sehr sensibel und absolut gelungen aufbereitet. Eine wirklich tolle Aufbereitung und Umsetzung dieser doch sehr wichtigen Themen - gefällt mir, und auch unseren Kids. Wobei unsere Kinder schon etwas älter wie die empfohlene Altersgruppe ist - jedoch hat es trotzdem gut gepasst. Auch den ganz kleinen Kindern mit 3 Jahren wird das Buch sicher auf Grund der schönen Bilder gefallen - inhaltlich vielleicht noch etwas zu früh.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Fesselnder Gesellschafts- und Familienroman

Das Licht im Rücken von Sandra Lüpkes

Sandra Lüpkes war mir als Autorin bislang unbekannt. Das Cover von "Das Licht im Rücken" hat mich nicht besonders angesprochen, der Klappentext dagegen sofort fasziniert. Ich mag interessante Firmengeschichten, die mit fesselnden Familienschicksalen über mehrere Generationen hinweg verknüpft sind.

 
Die Handlung beginnt im Jahr 1914, als Oskar Barnack eines Nachmittags durch die Stadt spaziert und fotografiert. Der Berliner ist dankbar dafür, dass es ihn nach Wetzlar verschlagen hat, wo er die Versuchsabteilung der Leitz-Werke leitet und mit seiner Familie eine schöne Dienstvilla bewohnen darf. Es ist ein besonderer Tag, denn er hat etwas Bahnbrechendes erfunden, das das umständliche Fotografieren mit riesigen und schweren Apparaten überflüssig machen wird. In diesem Moment kann er nicht ahnen, dass seine Erfindung, die Leica, einen weltweiten Siegeszug antreten wird.
 
Die Geschichte wird während der Zeitspanne zwischen 1914 und 1945 auf zwei Ebenen erzählt. Wir lernen die Mitglieder der Unternehmerfamilie Leitz kennen: den Patriarchen Ernst Leitz, seinen Sohn Ernst, "der Zweite" genannt, sowie dessen Tochter Elsie und die Söhne Ernst und Ludi. Ernst II. ist seit einigen Jahren verwitwet, seine Ehefrau Elisabeth hat sich das Leben genommen.
Auf der zweiten Erzählebene begegnen wir der Familie Gabriel, die das "Haus der Präsente" führt. Sie besteht aus dem jüdischen Vater Anton Gabriel, einem langjährigen Freund von Ernst II., seiner Ehefrau und den beiden Kindern Milan und Dana. 
 
1924 beschließt Ernst II., mit der Leica in Produktion zu gehen. Die neue Kamera wird ein Verkaufsschlager, und die Firma expandiert. Ernst II. heiratet Hedwig, die beste Freundin seiner verstorbenen Frau, Elsie studiert Jura. Milan Gabriel macht eine Ausbildung bei der Firma Leitz als technischer Kaufmann, seine Schwester Dana hilft dem Vater im Laden. Mit dem Beginn der Herrschaft der Nationalsozialisten kommt es zu dramatischen Entwicklungen und Veränderungen im Leben der beiden Familien.
 
Der Roman ist in sehr schönem Sprachstil geschrieben und liest sich flüssig. Der Autorin ist es gelungen, die interessanten Figuren authentisch und bildhaft zu beschreiben. Das Buch ist sehr spannend und nimmt den Leser mit in die schwere Zeit zweier Weltkriege. Wir folgen den Schicksalen der Mitglieder der Familien Leitz und Gabriel, erleben neben ihren Höhen und Tiefen auch ihre Tragödien. Mir hat die Geschichte, in der es um Liebe und Freundschaft, Menschlichkeit und Verrat geht, sehr gut gefallen. 
Am Ende des hochwertig und liebevoll gestalteten Buches finden wir neben einem sehr lesenswerten Nachwort der Autorin ein ausführliches Register aller realen und fiktiven Personen. Darüber hinaus gibt es im vorderen und hinteren Teil des Buches viele interessante Fotos. Passend zur jeweiligen Zeit sind im Roman Fotos der unterschiedlichen Leica-Modelle mit technischen Angaben eingefügt.
 
Leseempfehlung für diesen fesselnden und großartig recherchierten Gesellschafts- und Familienroman!

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