Kunden em pfehlungen
Rezensionen von alicii:
Gaetano ist wieder gefragt
Die Geister von Triest von Christian Klinger
Gaetano Lamprecht ist wieder auf Verbrecherjagd. Handlungsort ist erneut Triest, doch während der vorherige Fall hauptsächlich politische Verstrickungen hatte, kommt in diesem Buch noch eine historische Dimension hinzu. Der politische Aspekt zeigt sich nun zu Beginn des 1. Weltkriegs vielmehr im alltäglichen Leben.
Insgesamt gelingt es dem Autor gut, die aufgeheizte Stimmung vor allem zwischen dem bekennend italienischen Teil der Bevölkerung und den Unterstützern Österreich darzustellen. Mir war vor der Lektüre auch nicht bewusst, in welchem politischen Verhältnis Italien und Österreich zu Beginn des 1. Weltkriegs zueinander standen. Auch zeigt dieses Buch den Kontrast zwischen der Kriegsbegeisterung der noch nicht Eingezogenen und der Resignation der aus dem Krieg Zurückkehrenden.
Das Arbeitspensum des jungen Gaetano ist in diesem Buch nachvollziehbarer dargestellt als im Vorgänger, auch die Zeitschiene der Ermittlungen scheint realistischer. Die Ermittlungen konzentrieren sich räumlich im Wesentlichen auf Triest, für die Nachvollziehbarkeit wäre eine Karte schön gewesen, dann würden die Straßen- und Ortsnamen ihre Beliebigkeit verlieren.
Ich finde es schön, dass Gaetanos Familie in die Handlung eingebunden ist und bin gespannt, wann Gaetano (hoffentlich unverletzt) in seine Heimatstadt zurückkehren und wieder Ermittlungen aufnehmen wird...
Rezensionen von Claudia R:
bestienreich ...
Rebelles von Greg Walters
Klappentext / Inhalt:
Was haben eine stotternde Zauberin,
ein intellektueller Barbar,
ein Junge, der Zuneigung für tödliche Bestien empfindet,
und ein unglücklicher Narr gemeinsam?
Gar nichts, außer einem miesen Schicksal und der Bürde, dass sie nur gemeinsam ihre untergegangene Welt vor der vollkommenen Vernichtung retten können .
..
Kol, die letzte Stadt der Menschheit, steht kurz vor ihrem Fall. Nachdem der Weiße Schatten in ihren Mauern gewütet hat, belagern jetzt Tausende Bestien die Stadt. Das Ende der Menschheit scheint angebrochen. Der bösartige Luca nutzt in dieser Situation die Energie des magischen Artefakts, um die Macht an sich zu reißen, ohne zu ahnen, welche Kräfte er damit entfesselt. Tarl bleibt allein in der Stadt zurück, Magnus resigniert, Ceres lebt in einer anderen Welt und Balger sucht seine Familie im weitläufigen Land. Werden sie es trotzdem schaffen, die Magie zu zerstören, um Kol und die Bestien zu retten?
Das fantastische Finale der Bestien Chroniken.
Die Bestien Chroniken III
Cover:
Das Cover ist toll gemacht und passt optisch und von der Gestaltung sehr gut zu den anderen Covern der Reihe. Eine römische angehauchte Kulisse im Hintergrund, sowie ein Kampf von Bestehen, welche in dieser wüten. Vorn ein einzelnen Mann in Toga um den die Aschefetzen herum aufwirbeln. Farblich gut gemacht und auch von der Gestaltung gut umgesetzt.
Meinung:
Dies ist der dritte Band der Bestien Chroniken und man sollte die vorherigen Bände kennen, um im Geschehen mitzukommen, da die Bände aufeinander aufbauen. Daher sind hier Vorkenntnisse auf jeden Fall von Nöten.
Die vorherigen Bände sind mir bekannt und dieser dritte Band wurde bereits sehnlichst von mir erwartet. Schnell kam ich wieder in die Ereignisse und Geschehnisse hinein und wurde von diesen gefesselt. Es geht sofort spannend weiter und man folgt den unterschiedlichen Charakteren und Handlungssträngen sehr gebannt.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. In die Zeit und die Geschehnisse findet man sich gut hinein. Es wird alles bildlich beschrieben, so dass man es sic gut vorstellen kann. Die verschiedeneren Handlungssträngen bringen Tempo und Spannung hinein. So folgt man mal Tarl, Balger, Ceres, Mandirus, Tarratia oder einem der anderen. Die Charaktere sind gut audgerabietet und immer wieder wird man überrascht und von den Situationen gefangenen genommen. Es wird spannend erzählt und man kommt gut in der Geschichte und Erzählung voran.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich hervorgehoben und dadurch gut erkennbar.
Die Spannung nimmt mehr und mehr zu und auch als Leser bangt man immer mehr mit. Auch die Emotionen werden gut vermittelt und so ist man sehr nah und fast spürbar bei den Ereignissen dabei und kann alles gut nachvollziehen.
Gut hat mir auch die liest mit den Begriffen in der alten Sprache gefallen. Diese war sehr hilfreich und dort konnte man unbekanntes gut nachschlagen.
Ein wundervolle Reihe und ein spannender dritter Band. Mich konnte auch Rebelles überzeugen.
Fazit:
Spannende Fantasy Geschichte vor historischem römischen Hintergrund mit tollen Charakteren und spannender Story. Auch Band drei überzeugt und hält die Geschehnisse und Spannung aufrecht.
Rezensionen von Lerchie:
Tolle Fortstzung
Die Seelenpferde von Ventusia, Band 2 - Wüstentochter von Jennifer Benkau
In einer andren Welt hinter den Winden liegt Ventusia. Jeder hat hier eine magische Verbindung zu einem Pferd, seinem Seelenpferd. Doch um sie zu beschützen wurden vor vielen Jahren die Mädchen in unserer Welt versteckt. Doch ihre Seelenpferde suchen nach ihnen. Fiona hat in Ventusia Freunde gefunden und sie haben die schwierige Aufgabe ein Mädchen zurück nach Ventusia zu bringen, das vor Pferden Angst hat.
Mira hatte früher Pferde geliebt, denn ihre Eltern hatten Rennpferde. Doch sie musste aus ihrer Heimat fliehen und seither ist alles anders. Da begegnet ihr immer wieder ein Schimmel, niemand sonst kann ihn sehen. Am liebsten würde sie weglaufen. Und sie weiß nicht, dass sie in großer Gefahr schwebt und nur Ventusias Pferde sie beschützen können.
Meine Meinung
Dies ist der zweite Band über die Seelenpferde von Ventusia. Er ist, genau wie der erste, ohne Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten, geschrieben. Es geht auch dieses Mal um ein Mädchen, das einst von Ventusia zur eigenen Sicherheit auf die Erde gebracht worden ist. Doch Mira kann nicht daran glauben, will es nicht. Denn sowas gibt es doch gar nicht, dass jemand etwas sieht, das anderen verborgen bleibt. Doch die Gefahr für Mira wird immer größer, als sie plötzlich etwas sieht, das sie angreift und nur Damian aus Ventusia kann ihr helfen. Doch Mira will nicht nach Ventusia, was würde dann aus Fatima, ihrer Schwester? Auch wenn es eigentlich so ist, dass nicht Mira Fatima, sondern Fatima Mira beschützt. Und es gibt noch einen Menschen, der damals zu Miras Schutz mit auf die Erde gekommen ist. Doch wer das ist, und ob Mira es sich doch noch überlegt, nach Ventusia zu ihren Eltern zurück zu kehren, das erfährt man beim Lesen dieses Buches. Ich fand es super und sehr spannend, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt, wie es im dritten Band weitergehen wird. Von mir gibt es eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Rezensionen von Lese:
Inspirierende und ermutigende Botschaft
Die graue Stadt von Torben Kuhlmann
In „Die graue Stadt“, mit Illustrationen, Text und Buchgestaltung von Torben Kuhlmann, begleiten wir Robins Umzug in eine Stadt, die von Eintönigkeit und Grauheit geprägt ist. In dieser Umgebung wird bunte Individualität skeptisch betrachtet und schnell verurteilt. Doch Robin und ihr neuer Freund Alani beschließen, dieser tristen Realität auf die Spur zu kommen und ihr den Kampf anzusagen.
Dieses Buch ist gut geeignet für Grundschulkinder ab 8 Jahren, sowohl zum Vorlesen als auch zum selbstständigen Lesen.
Besonders beeindruckt haben mich die Illustrationen dieses Buches. Sie sind eindrucksvoll, realitätsnah und mit einer beeindruckenden Liebe zum Detail gezeichnet. Die Bilder tragen maßgeblich zur atmosphärischen Stimmung der Geschichte bei.
„Die graue Stadt“ ist ein bemerkenswertes und anspruchsvolles Kinderbuch, das dennoch kindgerecht ist. Es vermittelt die Bedeutung von Vielfalt und Mut in unserem Leben und zeigt, wie viel man erreichen kann, wenn man sich gegen die Norm auflehnt und für seine Überzeugungen eintritt. Das Kinderbuch mit der wundervollen Botschaft gefällt nicht nur Kindern, sondern auch mir als Erwachsene unheimlich gut.
Rezensionen von nil_liest:
Mode, coole Roller-girls und jede Menge Action!
Stella voll in Schwung von Angelika Hesse
Wir haben uns mächtig gefreut, dass endlich Band 2 um die coolen Roller-Ladies erschien mit „Stella voll in Schwung“! Daher, wer den ersten Band „Stella rollt an“ noch nicht kennen, sollte den Spaß von vorne beginnen und erst einmal Band 1 lesen. Davon mal abgesehen, dass es doppelt so nett ist mimt Band 1 zu beginnen, kann man auch den zweiten Band einzeln lesen.
Aber um was geht es eigentlich? Stella ist Teil einer Rollschuh-Gruppe mit Freundinnen, die sich die Rolling Angels nennen: Stella, Lou und Nelly. In ihrem Ort gibt es nach den Sommerferien zu Beginn der 6. Klasse eine Modenschau und die drei machen beim Casting mit um Teil der Show zu werden. Klappt leider nicht so wie gewünscht und dann sind auch wieder mal die drei Jungs der Skating Devils, ihre freundschaftlich verbundenen Feine, involviert….
Wieder mal ein sehr unterhaltsamer Kinderroman, in dem es dieses Mal nicht nur ums Rollschuhfahren und Skaten geht, sondern auch um Mode. Zum Glück nicht oberflächlich sondern wirklich auch mit Aspekten die Fast Fashion, Nachhaltigkeit und unseren Einfluss darauf anbelangen. Das Kann die Autorin Angelika Hesse ohnehin wunderbar, relevante Themen mit einem guten Miteinander zu einer positiven spannenden Geschichte verarbeiten.
Es läuft im Leben nicht immer rund und eventuell muss man sich überlegen wie man an sein Ziel kommt! Kindern aufzuzeigen, dass nach einem Loch auch ein kreatives hoch sein kann, wenn man die Durststrecke überwindet. So gewinnt man Resilienz und das macht sie hier spielerisch deutlich. Gelungen!
Die Mädchen werden aktiv und erfinden ihr eignes Event, schaffen auch die Jungs wieder mit an Board zu holen und so gelingt es ihnen auch in guten Beziehungen zueinander zu stehen.
Meine Tochter liest die Bände dieser Reihe sehr gerne und hat viel Spaß an der Geschichte ohne meine Metaebeneninterpretationen. Und DAS ist doch mal richtig gelungen, wenn das Kind die Geschichte cool findet, weil ihr die Charakteren so sympathisch sind und ich den Mehrwert großartig finde!
Rezensionen von Lese:
Abenteuer und Freundschaft
Schule der Meisterdiebe von J. J. Arcanjo
Die Altersempfehlung für „Schule der Meisterdiebe“ ab 10 Jahren empfand ich als sehr passend. Das Buch ist in einem lockeren, leichten und humorvollen Stil verfasst. Die Hauptfigur, der 13-jährige Gabriel, ist ein begabter Taschendieb, der sich durchs Leben schlägt. Doch alles ändert sich, als er eines Tages von dem geheimnisvollen Caspian Crook erwischt wird.
Anstatt die Polizei zu rufen, lädt Caspian Gabriel ein, die Schule der Meisterdiebe zu besuchen – eine Einrichtung für angehende „Robin Hoods“. Dort schließt er schnell Freundschaften und fühlt sich wie zuhause.
Die Geschichte von „Schule der Meisterdiebe“ ist von Spannung und Abenteuern durchzogen und hat nicht nur meine Enkelinnen, die im passenden Alter sind, mitgerissen, sondern auch mich. Besonders die Ältere konnte das unterhaltsame Buch kaum aus der Hand legen, obwohl es mit seinen 304 Seiten recht umfangreich ist. Es regt auch zum Nachdenken an.
„Schule der Meisterdiebe“ ist ein mitreißendes und faszinierendes Kinderbuch, das uns in eine aufregende Welt aus Gaunerei und dem Streben nach Gerechtigkeit entführt hat. Wir haben unsere Reise in diese Geschichte sehr genossen.
Rezensionen von MarcoL:
Die Suche eines Mannes nach seiner verschollenen Tochter im Islamischen Staat
Der große Wunsch von Sherko Fatah
Murad ist im im Grenzgebiet der Türkei zu Syrien. Er streift umher, oft ohne Ziel, schlägt Nächte und Tage tot, nur um auf weitere Informationen zu warten.
Er begab sich von Deutschland aus in das Land seiner Väter. Ein Land, mit dem er abgeschlossen hatte und sich in Deutschland angekommen fühlte.
Sein Leben war dennoch nicht erfüllt. Die Ehe zerbrochen, seine Tochter Naima von ihm entfernt. Die Distanz war groß, geographisch wie emotional. Naima hatte sich einem „Bruder“, einem Glaubenskrieger, angeschlossen, wahrscheinlich aus Liebe, und ging nach Syrien. Der Kontakt nach Hause riss komplett ab, und so machte sich Murad auf die Suche nach ihr. Mit Hilfe von Schleusern, die ihn nur spärlich mit Informationen (gegen viel Geld) versorgten, lässt er sich im kurdischen Grenzgebiet nieder. Das Warten wurde zur Qual, die aufgezwungene Untätigkeit zur Nervenprobe. Auf sich allein gestellt reflektierte Murad viel über sich selbst nach. Als die ersten Voice-Mails mit der Stimme einer Frau, welche anscheinend seine Tochter ist, ihn erreichten, begannen Zweifel und Hoffnung einen Kampf in ihm, welcher sprachlich sehr gekonnt den Leser:Innen dargeboten wird.
In diesen Audiofiles erfuhr Murad viel über das Leben dieser Frau in der Syrischen Stadt Rakka, über ihren Alltag, die Kämpfe, Grausamkeiten, den Krieg und den drohenden Angriff auf die Stadt. Weiterhin wurde Murad nur spärlich mit Informationen gefüttert, seine Ungeduld nahezu greifbar, und die Vergangenheit aus der neuen Heimat Deutschland holte ihn ein … besonders als sich sein Freund Aziz meldete …
Es ist ein sehr vielschichtiger Roman, trotz der oftmals sehr überzeichneten Tristesse, den Ausflügen durch das trockene Land, stecken viele Botschaften und Wahrheiten im Text, welche sich manchmal wirklich mühsam erlesen werden müssen. Fatah scheint mit der Ungeduld von Murad zu spielen, verwebt diese derart im Text, dass dieses Gefühlt aus den Zeilen heraus lebendig zu werden scheint.
Es war für mich keine leichte Lektüre, gegen Mitte des Buches war ich dem aufgeben nahe, und nun froh, durchgehalten zu haben. Der Roman hallt nach – und erst Tage nach Beendigung scheint sich vieles zu setzen und der ganze Nebel des Erzählten sich zu lichten und Klarheit zu schaffen. Insofern ist dies eine ganz große Erzählkunst – mensch muss sich nur darüber trauen. Und so bin ich der Meinung, dass dieses Buch sehr wohl seine Berechtigung auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis hat.
Gerne gebe ich (trotz allem) eine Leseempfehlung ab, vor allem für jene, die sich aus der Komfortzone des Lesens herauswagen und mutig und neugierig sind.
Rezensionen von tonton:
Mutmachbuch für groß und klein
Was weinst du denn so viel, kleines Krokodil? von Nora Imlau
Das kleine Krokodil Juli weint immer, nicht nur bei Wut oder Trauer, sonder auch bei Freude. Dagegen kann es nichts tun. Es weint so viel, dass sein Papa von einem Experten beraten wird, das Weinen am besten zu ignorieren. Damit ist Papa überhaupt nicht einverstanden und erklärt Juli liebevoll, warum weinen ganz okay ist.
Dieses Buch ist sehr schön in Reimform geschrieben und durch süße farbenfrohe Bilder illustriert. Geschildert werden nicht nur die Situationen, die Tränen auslösen, sondern auch wie es sich anfühlt, körperlich und gefühlsmäßig, zu weinen.
In einem Nachwort wird kurz die kindliche Gefühlswelt erklärt.
Das Buch finde ich lehrreich nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Eltern, die durch das Buch eine Art Vorbild bekommen, wie man mit feinfühligen Kindern umgehen kann.
Dieses Buch kommt absolut auf meine "Zum-Verschenken-Liste" für Kleinkinder.
Rezensionen von begine:
Historisch in Schweden
Mein Herz ist eine Krähe von Lina Nordquist
Die schwedische Schriftstellerin Lina Nordquist hat mit ihrem Roman
Mein Herz ist eine Krähe, ein ungeheuer interessantes Werk geschaffen.
Es ist ein historischer Roman über eine norwegische Familien, die um 1900 nach Schweden flüchtete.
Die Autorin hat die Armut, mit Hunger und unmenschlichkeit besonders gut erfasst.
Die Frauen sind besonders schlecht dran.
Es gibt 2 Icherzählerin. Uma erzählt ihr Schicksal. Ca 80 Jahre später erzählt Kara die Lage.
Uma bekommt drei Kinder, das letzte ist unterwegs, als ihr Mann verunglückt. Sie muss für ihre Schulden weiter arbeiten. Es ist tragisch, zu welchen Taten Uma gezwungen wurde.
Tara ist mit Umas Enkel verheiratet.
Die Beiden haben sich nicht mehr kennen gelernt.
Man erlebt die Hungerwinter und die Kälte mit.
Dieser Roman ist ein Stück tragische Zeitgeschichte.
Mich hat er etwas mitgenommen, aber so ist das Leben.
Lesenswert.
Rezensionen von Lese:
Tierischer Besuch aus Transsilvanien
Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten von Lotte Schweizer
Die Autorin ist uns bereits durch die "Detektei für magisches Unwesen" bekannt, und auch in "Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten" zeigt sich ihr Schreibstil als locker, humorvoll, altersgerecht und mitreißend. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, was für die angesprochene Altersgruppe gut passt.
Besonders originell sind die Bezeichnungen der Kapitel im Inhaltsverzeichnis, die uns bereits beim Einstieg zum Schmunzeln gebracht haben. Protagonistin Emma sehnt sich zu ihrem 8. Geburtstag nach einem Hund. Doch stattdessen teilt ihr Vater ihr etwas unbeholfen mit, dass sie zwei große Brüder bekommt. Die neue Freundin ihres Vaters soll mit ihren Söhnen zu Emma und ihrem Vater in die Wohnung ziehen. Letztendlich gelingt es Emma, ihren Vater mit Hilfe der Jungs zu überzeugen und sie bekommt einen ganz besonderen Vierbeiner aus Transsilvanien.
Die Geschichte ist turbulent und beinhaltet liebenswerte, individuelle Charaktere. Die Handlung bietet eine unterhaltsame und fantasievolle Mischung aus Abenteuer, Geheimnissen und Humor. Sie ist sehr kindgerecht gestaltet und eignet sich auch für Erstleser, die die Geschichte selbstständig lesen können.
Insgesamt ist "Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten" ein empfehlenswertes Kinderbuch. Die Autorin versteht es, eine lebendige und mitreißende Geschichte zu erzählen, die Kindern nicht nur Spaß macht, sondern auch wichtige Werte vermittelt.











