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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Wie Postbote Walter zu Gott wurde

Kein guter Mann von Andreas Izquierdo

Nach einem eskalierten Streit mit einem Kunden entkommt Postbote Walter vorerst einem Rauswurf und wird in die Christkindfiliale in Engelskirchen versetzt. Eigentliche Voraussetzung: Kinder mögen und gern ihre Briefe beantworten. Das trifft auf Walter nicht zu, aber als ihm ein Brief an den lieben Gott unterkommt, ist sein Interesse geweckt.

Dieser höfliche Junge unterscheidet sich sehr von den anderen Kindern und imponiert Walter, der spürt, dass Ben Hilfe braucht, und vielleicht erinnert er ihn auch ein bisschen an sich selbst.

Walter hat keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn, während er seine Tochter noch sieht, die in einer gewaltsamen Beziehung lebt. Aber so war er nicht immer. Rückblickend erfährt man etwas über Walters Werdegang und kann nachvollziehen, wie er von einem fussballbegeisterten Jungen und liebevollen Vater und Ehemann, zu einem eigensinnigen Eigenbrötler geworden ist. Trotzdem ist Walter von Anfang an keine unsympathische Figur und wirkt authentisch und vielschichtig. Gerade, wenn man ihn besser kennenlernt, vermag er als heimlicher Held zu berühren. Außerdem ist er clever, einfallsreich und pfeift darauf, was andere von ihm halten. Ich habe ihm so sehr ein glückliches Ende gewünscht. Es kam dann anders als erwartet, womit ich aber gut leben kann.

Ingesamt eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, die zu amüsieren weiß und trotzdem keine Tiefe vermissen lässt. Sei es der anfängliche Streit mit Herrn Leyendecker oder die Diskussionen zwischen Walter und seiner Vorgesetzten Sabine. Hier kann man oft schmunzeln. Zum Ende hin wird es spannend, berührend und ich habe Walter sehr ins Herz geschlossen. Ein Roman, der vom unschätzbaren Gut Familie erzählt, von Loyalität, Hoffnung, Schuld, Gier und Vergebung. Perfekt, um in der kalten Jahreszeit das Herz zu wärmen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Das Unmögliche wird möglich

Das Nachthaus von Jo Nesbø

Der vierzehnjährige Richard Elauved lebt noch nicht lange bei seinen Adoptiveltern in Ballantyne. Als er mit seinem Freund Tom einem Fremden einen Telefonstreich spielt, wir dieser vom Hörer gefressen. Für die Polizei ist Richard ein Verdächtiger und Lügner in einem Vermisstenfall. Karen ist Richard einzige Freundin und sie glaubt ihm.

Gemeinsam suchen sie nach Antworten und dem Ursprung des Bösen im Spiegelwald.

Richard ist der heranwachsende Held dieser Geschichte und kein netter Junge, denn er hat schreckliche Angst und Schuld im Herzen. Nach und nach offenbart sich, warum. Aber er reflektiert sein Verhalten schließlich und zeigt sich äußerst mutig und standhaft.

Jo Nesbø kreiert eine fantasievolle Horror-Geschichte, leicht zu lesen und so mitreißend, dass ich das Buch nicht freiwillig aus der Hand legen wollte. Es ist ziemlich düster und bizarr. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und teilt sich in drei Komponenten, wobei dem ersten Teil mehr als die Hälfte zukommt. Mit steigender Seitenzahl gibt es einige Wendungen und es wird ziemlich verrückt, bist die Geschichte einen zufriedenstellenden Abschluss findet. So lotet Jo Nesbø gekonnt das Gute und Böse aus, die schwarze und weiße Wortmagie als Gegenstand der Schauergeschichte. "Das Nachthaus" schöpft dabei aus Horrorklassikern wie Franz Kafkas Verwandlung, wobei noch andere Werke Erwähnung finden, da Karen Richard für Bücher begeistert. Dabei wechseln sich wirklich starke Ideen, in der ersten Hälfte, mit Schwächeren zum Ende ab, die dafür aber der logischen Zusammensetzung dienen.

"Das Nachthaus" ist genau das richtige Verwirrspiel für Fans von schaurigen und verrückten Gruselgeschichten und Psychothrillern, und hat wenig gemein mit den Krimis von Jo Nesbø.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Guter Einstieg

Deine Küche kann nachhaltig! von Verena Hirsch

»Deine Küche kann nachhaltig« ist sehr anschaulich gestaltet. Alle Rezepte haben Fotos (manchmal auch mehrere Arbeitsschritte zeigend) und es gibt motivierende Aufnahmen, die Verena Hirsch in der Küche beim Werkeln zeigen. Mir hat vor allem die übersichtliche Gliederung gefallen. Die Kapitel werden durch eine Doppelseite im einheitlichen Look angekündigt und bauen sinnvoll aufeinander auf.

Erst werden die Grundlagen vermittelt (Wertschätzung für Lebensmittel, Organisation der Küchengeräte und Vorräte) und dann geht’s konkret um die „Fairwertung“ von Gemüse, Backwaren, Obst, Trockenprodukten und Kühlprodukten. Weitere Ideen gibt’s zum nachhaltigen Essen unterwegs, Leckeres aus dem Vorrat kochen und fairwerten von Essensresten. Da das Buch versucht, allen Themen gerecht werden, ist dieser letzte Bereich nicht so ausschweifend ausgefallen, wie gehofft, aber die Rezepte, die enthalten sind, konnten bisher überzeugen.

An einigen Stellen merkt man, dass sich das Buch an Anfänger richtet. Beispielsweise die Tipps bei zu großer Menge Salz auf einmal oder Angebranntes abzuschaben. Auch bei der Küchenausstattung zählen die Basics. Ich konnte trotzdem ein paar Dinge dazulernen bzw. wurden mir erneut ins Gedächtnis gerufen. Mir hat aber vor allem das Stöbern, Inspirieren und Motivieren lassen gefallen. Insgesamt ist Verena Hirsch als Botschafterin für mehr Nachhaltigkeit und weniger Lebensmittelverschwendung, mit ihrer persönlichen Geschichte, die zu Beginn des Buches erzählt wird, sympathisch und mitreißend. Lediglich die Schrift hätte gern etwas größer sein dürfen. Das Buch eignet sich super als Geschenk und umfasst alles Wichtige in Kürze. Ich würde es als guten Einsteig weiterempfehlen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Erstaunliche Fakten aus der Vogelkunde

Die Superkräfte der Vögel von Silke Hartmann

»Die Vogelguckerin« Silke Hartmann weckt kindliche Begeisterung für Vögel. Insgesamt sechzehn Superkräfte werden näher betrachtet, die sie von anderen Tieren hervorhebt, wie die Fähigkeit zu fliegen, ihre melodischen Gesänge, ihr Aussehen, ihre sechs ausgeprägtem Sinne oder auch ihr Sozialverhalten und ihre Intelligenz.

Wer sich gefragt hat, warum Vögel uns so faszinieren, findet in diesem handlichen Sachtaschenbuch viele Antworten und wissenschaftliche Fakten. Warum fühlen wir uns Vögel stärker verbunden als anderen Lebewesen, obwohl sie uns evolutionär so fern sind? Der positive Effekt auf uns Menschen ist beeindruckend und erst recht der „Pfeilstorch“. Kein Wunder, wenn man danach die Vögel mit staunenden Augen betrachtet. Jedenfalls ist die Liebe und Begeisterung von Silke Hartmann ansteckend. Sie hilft dabei, der schützenswerten Tierwelt mehr Aufmerksamkeit zu geben. Nach dem Lesen kann ich den Titel des Buches doppelt unterstreichen.

Die tolle Kombination aus einfarbigen Illustrationen von Véro Mischitz und schönen Fotografien werten das Buch zusätzlich auf, und lassen mich problemlos über den „supercoolen“ Schreibstil hinwegsehen, der schließlich locker und modern Wissen bzw. Wissenslücken vermittelt, sodass keine trockene Langeweile aufkommt. Das gelingt auch durch die persönliche Note, die durch die porträtierten Zeichnungen noch hervorgehoben wird. Noch erwähnenswert sind die aufgelisteten Superkräfte in den Klappen hinten und vorne, sowie das Register mit allen erwähnten Vogelarten. Wer gern neugierig durchs Leben geht und sich für Fakten begeistern kann, für den ist das Buch besonders empfehlenswert.

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Rezensionen von Gavroche:

Gefährliche Sendungen

Der Wald von Tibor Rode

An vielen Orten der Welt kommen Sendungen mit Samenpäckchen an, ohne Absender. Die bohnenförmigen Samen keimen schnell, wachsen noch schneller - und sind sehr invasiv und gefährlich für den Menschen.
Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Die Hauptperspektive spielt im August 2023. Eine Sichtweise, die von Waverley Park, beginnt bereits 2026 und nähert sich im Laufe des Romans der Gegenwart an.

Marcus Holland ist Biologe, Förster und Sachbuchautor. Er setzt sich für die Pflanzenwelt ein und will ihnen eine "Stimme" geben. Auf einer Lesung in Portland wird er angegriffen und auf einmal ist er mitten im Geschehen, denn er wird als Experte hinzugezogen.
Vieles in der Geschichte entwickelt sich erst langsam und ist erschreckend nah an einer denkbaren Realität.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und auch spannend ist.
Manche Unstimmigkeiten hätten nicht sein müssen und vor allem die hinzugefügte Liebesgeschichte war meiner Meinung nach hier überflüssig.
Insgesamt aber ein spannender Roman mit einem schlüssigen Ende und einem informativen Nachwort.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Vielversprechender Fantasy-Reihenauftakt für Kinder ab 10

Das Geheimnis von Nox 1: Licht, Schatten - Flederratten! von Claudia Scharf


Fill und sein Vater wohnen in Rundeling, wo sie ihre Quascheln seit Generationen anbauen. Gemeinsam mit seinen Freunden Lenia und Borre führt Fill ein ganz normales Tagling-Leben unter der Sonne und hilft seinem Vater bei der Quaschel-Ernte. Sobald die Nacht hereinbricht, öffnet sich die verborgene Welt Nox.

Taglinge fürchten sich vor der Dunkelheit, die viele Gefahren birgt und verschanzen sich in ihren Häusern. Fill gelangt unfreiwillig nach Nox und verliert dort sein wertvolles Medaillon. Das kleine Glühwürmchen Glyxi möchte unbedingt Freundschaft mit Fill schließen und hilft ihm dabei, sein Medaillon zu finden.

Dieser Auftakt präsentiert erste Eindrücke einer komplexen Tag- und Nachtwelt mit magischen Geschöpfen, wie sprechenden Glühwürmchen, launischen Gewitterziegen und vielen Neuheiten und fantasievollen Kreationen, wie sprechende Küchengeräte. Claudia Scharf greift gekonnt die Faszination der Nacht auf und kreiert daraus ein mitreißendes Fantasy-Abenteuer für Kinder, die abtauchen möchten, in eine ganz neue Welt. Sei er der überwältigende Sternenhimmel oder die schaurige Stimmung der Dunkelheit, die auch in unserer Realität verzaubert. Hier überzeugt die liebevolle Buchgestaltung. Die Abenteuer in Nox werden durch schwarze Seiten hervorgehoben. Es finden sich vereinzelte Schwarz-Weiß-Illustrationen von Lisa Forsch im Buch, sowie ein kreativ gestaltetes Personenregister am Anfang und Kompendium am Ende. Heimlicher Star ist sicherlich Kater Tatz, der in farbigen Illustrationen das Vorsatzpapier verschönert.

Das angenehme Erzähltempo lässt Raum für die atmosphärischen Eindrücke. Spannend geschrieben fiebert man mit den Charakteren mit, wobei gerade Fill sympathische Züge aufweist, die es leicht machen, ihn zu mögen. Hilfsbereit, unkompliziert und vor allem mutig stellt er sich neuen Abenteuern, um seinem Vater zu helfen. Die Kapitellänge ist gut portioniert und der Text bietet sich gleichermaßen zum Vorlesen und Selberlesen an. Weitere Abenteuer sind bereits in Vorbereitung.

Fazit: Eine schöne Fantasy-Welt aus Tag und Nacht zum Abtauchen und Träumen, mit der richtigen Mischung aus spannenden Abenteuern und sympathischen Charakteren.

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Rezensionen von Gavroche:

Düsteres Grauen

Ein Fluss so rot und schwarz von Anthony Ryan

Ein Mann erwacht auf einem Boot, ohne eine Erinnerung. Auf seinem Arm findet sich die Tätowierung mit dem Schriftzug "Huxley". Heißt er so? Neben ihm sind noch 6 weitere Personen auf dem Schiff - darunter eine Leiche.
Ich habe schon einige Bücher von Anthony Ryan gelesen und war deshalb nicht weiter überrascht, dass auch dieser Roman übersinnliche Elemente verarbeitet.

Jedoch spielt er nicht in einer fremden Welt, sondern ist er in der Zukunft verankert, einer sehr düsteren Zukunft allerdings. Was haben die grauenhaften Schreie auf sich, die durch den Nebel dringen? Welche Gefahr droht? Was ist das Ziel?
Sehr beklemmend und düster, zum Teil in Richtung Horror. Als klassischen Thriller würde ich das Werk jedoch nicht verstehen, aber wie immer genial und spannend geschrieben - Ryan hat es einfach drauf, auch wenn dieses Buch für seine Verhältnisse überraschend kurz geraten ist.

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Rezensionen von Claudia R:

Sprachbarriere ...?

Wolkenknopf von Anna Marshall

Klappentext / Inhalt:

Wie ist es, in einem Land anzukommen, in dem man die Sprache nicht versteht?
Liah ist mit ihrer Mutter aus einem fernen Land gekommen. Wenn Liah sich einsam fühlt, schaut sie durch ihren Wolkenknopf. Dann kann sie ihr altes Zuhause sehen, Oma und Opa und auch ihre beiden Katzen Ari und Bo.

Einsam fühlt sie sich oft, denn sie versteht die fremde Sprache nicht. Doch dann trifft sie Kitty auf dem Spielplatz und lernt ihre ersten neuen Wörter – Katze und Freundin. Und je mehr Wörter Liah kennt, desto mehr fühlt sich das fremde Land für sie wie eine neue Heimat an.
- Das Bilderbuch Wolkenknopf zeigt, wie wichtig Sprache ist und wie mit jedem neu gelernten Wort das Gefühl wächst, in der neuen Heimat anzukommen.
- Anna Marshall schafft es auf wunderbar poetische Weise , Liahs Ängste und ihre Einsamkeit in Wort und Bild zu fassen und aufzuzeigen, wie es Kindern gelingt Freunde zu werden, auch ohne dieselbe Sprache zu sprechen.
- Durch Liahs Augen können Kinder nachempfinden, wie es sich anfühlt, fremd zu sein und nicht zu verstehen, was um sie herum gesprochen wird

Cover:

Das Cover zeigt ein Mädchen, welches durch einen Knopf schaut, dieser hat die Form einer Wolke. Der Hintergrund zeigt die natürliche Umgebung, wie Häuser und Straßen, durch den Knopf werden traumhaft andere Szenarien dargestellt. Diese sind sehr kreativ und bunt umgesetzt. Ein wundervolles und sehr fantasievolles Cover.

Meinung:

Ein wunderschönes Kinderbuch, welches auf liebevolle und herzerwärmende Art und Weise vermittelt, dass die Sprache keine Barriere für Freundschaft sein sollte. Es handelt von Liah, die mit ihrer Mutter aus einem fernen Land gekommen ist. Hier fühlt sie sich sehr allein, da sie die Sprache nicht beherrscht. Da bekommt sie einen besonderen Knopf und schon ist ihr ihre Heimat gar nicht mehr so fern und plötzlich lernt sie Kitty kennen und die beiden verbindet etwas besonderes. Wie wichtig Sprache ist, wird hier kindegercht und liebevoll umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Die Geschichte wird verständlich und nachvollziehbar erzählt. Die kurzen Textpassagen machen es schnell lesbar. Auch das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt. Die Schriftart ist etwas verschnörkelt und die Schriftgröße doch etwas kleiner, dies hat mich anfangs etwas verwundert, hier hätte man dies auch etwas größer wählen können, dann wäre es auch für Leseanfänger ansprechender. Aber dies nur als kleiner Hinweis, und auch so ist es vermutlich eher Ansichtssache. Dem wunderschönen Buch und der Geschichte tut es keinen Abbruch.

Die Geschichte zeigt, wie wichtig Sprache ist und vermittelt auch, wie man sich fühlt und wie es ist, wenn man den gegenüber nicht versteht. Aber es zeigt auch, wie gut Freundschaft vermitteln kann und es da keine Grenzen gibt. Sprachbarriere und Freundschaft sind hier zwei wichtige Kernelemente. Die Geschichte ist sehr liebevoll und herzerwärmend umgesetzt. Man kann die Gedanken und Emotionen von Liah sehr gut nachempfinden und sich auch in sie gut hineinversetzen. Und auch Kitty ist sehr liebenswert mit ihrer offen Art.

Toll sind auch die wunderschönen bunten Illustrationen auf denen es viel zu entdecken gibt. Die Bilder passen gut zum Gelesenen und setzen dies sehr gut um.

Ein wunderschönes und sehr wertvolles Buch über Freundschaft und Sprache.

Fazit:

Ein wunderschönes Kinderbuch, welches aus liebevolle und herzerwärmende Art und Weise vermittelt, dass die Sprache keine Barriere für Freundschaft sein sollte.

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Rezensionen von Gavroche:

La bête du Gévaudan

Ich träumte von einer Bestie von Nina Blazon

Ein ungewöhnliches Cover, das unter den zurzeit vorherrschenden Covern aus der Reihe fällt und damit auffällt. Bei mir reichte es, den Namen der Autorin zu lesen und ich war neugierig auf die Geschichte. Als Frankophile war mir die Geschichte der bête du Gévaudan bekannt und damit war ich noch neugieriger auf diese ungewöhnliche Neuerzählung.

Die Protagonistin lebt in der Welt des Internets und der Daten; das ist genau ihr Ding. Allerdings träumt sie auch von mysteriösen, sagenhaften Gestalten und so kommen die Geschichten zusammen. Fleur lebt in Deutschland, aber als ihr leiblicher Vater stirbt, reist sie nach Frankreich und geht somit der Familiengeschichte auf den Grund und kommt so der Geschichte um die bête du Gévaudan näher.
Eine faszinierende Vermischung unterschiedlicher Genre und Zeiten, eine ganz fantastische Geschichte mit einem gewohnt wunderbaren Schreibstil.

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Rezensionen von EvieSk:

Ein Fantasybuch, in dem es an nichts fehlt

Chroniken der Weltenaugen: Im Bann des Weltenbrechers von Jamie Enderlein

Eine friedliche Welt wird eines Tages von zwei Weltenbrechenden betreten, die mächtiger zu sein scheinen als jeder andere. Kann die Schildwache sie aufhalten? Doch wie sollen sie sich auf den Feind konzentrieren, wenn sie sich erstmal an ein neues Mitglied gewöhnen müssen, welches eigentlich schon seit vielen Jahren bei ihnen sein sollte?

Die beiden Hauptcharaktere Evithea und Arn gefallen mir sehr gut.

Mir gefallen sie als einzelne Charaktere bereits sehr, als Paar gefallen sie mir aber noch besser. Jedoch hatten sie es nicht leicht. Beide haben mir Vorurteilen zu kämpfen. Mit denen von anderen Personen und mit denen von sich selbst.
Auch die anderen Charaktere gefallen mir sehr gut. Vor allem Emira hat es mir angetan, aber auch die anderen Mitglieder der Schildwache sind toll. Sie bilden eine starke und hingebungsvolle Familie.
Das Worldbuilding ist Klasse und mir gefällt die Idee, dass man über die Tore in verschiedene Welten gelangen kann. Auch der Einbau und der Einsatz der Magie hat mir gut gefallen.
Die Handlung ist spannend und man wird sich dabei ertappen, wie man das Buch nicht zur Seite legen kann.
Der Schreibstil ist sehr gut, wodurch das Buch sich sehr flüssig lesen lässt und auch das Cover finde ich gut und zu der Geschichte passend.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein spannendes Fantasybuch mit guter Handlung lesen möchte, welches aber auch wichtige Themen behandelt, wie zum Beispiel Vorurteile, aber auch ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl.

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