Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Klassiker im Comic-Style
Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens; Maxe L'Hermenier; Thomas Labourot
Klappentext / Inhalt:
Der Geizhals Ebenezer Scrooge glaubt nicht an Nächstenliebe und die Magie von Weihnachten, für ihn ist das alles "Humbug!". Doch das ändert sich in der der Nacht vor Weihnachten als er von drei Geistern heimgesucht wird, die ihm eine letzte Chance geben, sein Leben zu ändern.
Das vielleicht bekannteste Weihnachtsmärchen in einer zauberhaften neuen Aufmachung: Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte, erzählt in wunderschönen Illustrationen, die uns, wie Ebenezer, auf eine magische Zeit einstimmen.
Cover:
Zauberhaft und prächtig vermittelt das Cover bereits einen Teil der Geschichte. Man sieht hier einen alten Mann im Abendgewand von einer Gestalt durch die Nacht entführt zu werden. Die farbliche und optische Umsetzung ist wunderschön und auch der Zeichenstil passt gut zur Umsetzung. Die Schneeflocken geben den winterlich weihnachtlichen Charakter wieder. Die umschlungenen Ornamente und filigranen Verzierungen sind mit Silberfolie eingeprägt und veredeln das Gesamtkonzept zusätzlich und geben dem Ganzen einen edlen Touch.
Meinung:
Die traditionelle Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens mit den drei Geistern der Weihnacht ist vermutlich den meisten sehr wohl bekannt. Diese Geschichte wird hier aufgegriffen, aber in einem ganz neuem und modernen Comic-Gewand versetzt. Die Figuren selbst bleiben den Originalen Versionen recht gleich, aber der Stil an sich ist schon recht modern und daher auch für Kids ansprechend umgesetzt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht weiter ins Detail gehen, den meisten ist die Geschichte vermutlich eh bekannt und ansonsten lohnt sich hier auf jeden Fall ein Blick ins Buch.
Das Buch ist in fünf Kapitel eingeteilt und auch die einzelnen Szenen und Ablauf sind sehr gut gewählt. Die Schrift ist zwar recht klein gewählt, aber man kann sie dennoch sehr gut erkennen. Das Buch lebt von den Illustrationen und der Harmonie zwischen Text und Bild. Besonders die Bilder sind sehr ausdrucksstark, hier kann man deutlich die Emotionen und Stimmungen in den Gesichtern der Charaktere ablesen und auch die Entwicklungen werden hier sehr gut verdeutlicht. Auch die Farbwahl spielt eine große Rolle, ob warme oder er kalte Töne verwendet werden , denn dies schlägt sich auf die Stimmung und Atmosphäre nieder und bringt dies dementsprechend rüber. ich finde dies hier sehr gut gelungen.
Die Geschichte wird gut und ausdrucksstark rüber gebracht und auch der Comic-Style steht der Geschichte gut. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich das Original und auch die Verfilmungen sehr gern mag und es mir als Comic nicht recht vorstellen konnte, aber ich wurde hier schnell durch die schöne Umsetzung eines besseren belehrt und finde auch diese Variante sehr gut gelungen. Eine moderne Variante durch einen modernen Style, aber die alten traditionellen Einflüsse bleiben dennoch gut gegeben.
Fazit:
Ein Klassiker in neuen Gewand, nicht nur für die Kids von heute.
Rezensionen von Streiflicht:
Einfach nur packend
Tödliche Wandlung von H.C. Scherf
Wer diesen Autor kennt, weiß, dass ihn Spannung pur erwartet. Gänsehaut mit viel Gruselfaktor und immer wieder die Frage, warum Menschen so grausam und brutal sein können. H.C. Scherf schafft es immer wieder und wieder und wieder, dass man seine Bücher kaum weglegen kann, dass man fasziniert Seite um Seite regelrecht inhaliert und einfach nur wissen möchte, wie es ausgeht.
Erst dann kann man wieder tief durchatmen, die Geschichten aber bleiben noch lange im Kopf, auch wenn man das Buch bereits vor Tagen zugeklappt hat. Ein besseres Kompliment kann es wohl für Autoren gar nicht geben.
Hier merkt man wieder deutlich, wie tief der Autor in die menschliche Psyche eintaucht. Schon das Cover und der Titel sind wegweisend, dennoch bleibt es lange ein Rätsel, was wirklich vor sich geht. Scherf legt viele falsche Fährten, auf die man als Leser immer wieder hereinfällt, um am Ende ziemlich überrascht zu sein. Spannung gesucht? Thrillerautor gefunden!
Rezensionen von Streiflicht:
Spannung zwischen Idylle und brutalem Verbrechen
Föhr in Flammen von Eva-Maria Silber
Da ich bereits Der Teufel vom Brocken von Eva-Maria Silber kenne und sehr mochte, war ich natürlich auch wieder gespannt auf ihr neues Werk. Zwar kenne ich Föhr leider nicht, aber Flensburg und Umgebung. Ich fand das Inselflair sehr ansprechend, ein bisschen wie Urlaub und auch die Kriminalgeschichte ist echt gut mit überraschenden Wendungen.
Am besten aber haben mir die beiden sehr interessanten Hauptfiguren gefallen, die sich so gut ergänzen. Ich mag Personal mit Ecken und Kanten in Büchern sehr und umso mehr, wenn sie private Probleme haben. Natürlich nur, solange es nicht überhand nimmt und der Krimi zum Nebenschauplatz wird. Hier aber ist das sehr gut gelungen und es macht einfach Spaß, die Ermittlungen zu begleiten. Gut, dass ich viel Zeit hatte, denn ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mehr muss man dazu eigentlich auch gar nicht sagen, denn wenn eine Autorin das geschafft hat, hat sie alles erreicht, finde ich.
Gut gefallen hat mir der Kontrast zwischen dem beschaulichen und idyllischen Leben auf der Insel im Sommer und dem grausamen Verbrechen, das so erbarmungslos scheint. Sehr atmosphärisch und packend erzählt, man mag einfach nur immer weiterlesen, um endlich zu erfahren, was tatsächlich passiert ist.
Gleichzeitig fand ich auch das Privatleben der beiden Ermittler sehr interessant und ich bin wirklich gespannt, wie es da weitergeht. Vor allem, weil es am Ende noch so einen krassen Cliffhanger gibt. Ich hoffe, die Autorin schreibt schnell, ganz schnell!
Rezensionen von Claudia R:
empathisch
Innerlich bin ich aus Lakritze von Katja Ludwig
Klappentext / Inhalt:
Normalität ist doch nur eine graue Schnittmenge ohne Geschmack.
»Ich heiße Lilou Rosinke, bin 12 Jahre alt und wirke auf den ersten Blick ziemlich gewöhnlich. Dabei bin ich das gar nicht. Die Sache ist, dass meine fünf Sinne vermischt sind. Eine Art Mischimaschi – wie eine gemischte Tüte Süßigkeiten.
Manche Wörter, Buchstaben und Zahlen oder Stimmungen haben für mich eine bestimmte Farbe, einen bestimmten Geruch oder Geschmack. Ich selbst fühle mich preußischblau mit einem Hauch von Lakritze.«
Lilou ist das ›Mischimaschi‹ in ihrem Kopf peinlich, darum weiß außer ihrer Mutter niemand davon. Doch als der grummelige Großvater bei ihnen einzieht und Lilou sich für ihre Mama auf die Suche nach einem Mann macht, der nach Mohnkuchen duftet, beginnt ein buntes Abenteuer im Großstadtdschungel. Und Lilou erkennt, dass sie auch nach außen zeigen kann, wie sie innerlich ist.
Cover:
Das Cover wirkt ein wenig wie eine Collage, mit vielen unterschiedlichen Eindrücken und Zusammenschnitten. Dies wiederum passt gut zur Thematik und setzt das Ganze gut um.
Meinung:
Lilou seine unscheinbar, doch hat sie eine ganz besondere Sinneswahrnehmung. Für sie haben bestimmte Wörter, Zahlen, Stimmungen und Personen eine gewisse Farbe, einen Geruch oder einen bestimmten Geschmack. Diese besondere Art der Sinneswahrnehmung nennt man Synästhesie. Lilou beschreibt dies sehr gut und man bekommt einen genauen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Wahrnehmungen. Dies ist sehr spannend und interessant zugleich und auch ein wenig besonders.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit zu vielen Informationen zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Zugleich ist dieser sehr beschreibend und bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen und nachvollziehen kann. Die Gerüche, Geschmäcker und Farben und die Emotionen und Situationen werden gut beschrieben, so dass man sich in ihre Welt schnell hinein empfinden und hinein versetzen kann. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Auch die Kapitelanfänge sind deutlich ersichtlich und die Kapitelüberschriften kurz und knapp, so dass diese auch nicht zu viel verraten.
Die kleinen Illustrationen und Einschübe lockern das Schriftbild auf und runden das Gesamte sehr gut ab.
Eine besondere und einzigartige Geschichte, die einfühlsam und emphatisch erzählt wird. Charaktere und Beschreibungen wurden gut umgesetzt. Unterhaltung wird geboten, aber auch eine gewisse Tiefe, die dem Ganzen das i-Tüpfelchen aufsetzt. So ist dies nicht einfach nur eine Geschichte, sondern regt auch zum Nachdenken und tiefer Beschäftigung mit der Thematik an. Mir hat dies sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr schön und passend für die Altersstufe umgesetzt.
Fazit:
Eine besondere und einzigartige Geschichte, die einfühlsam und emphatisch erzählt wird.
Rezensionen von Lesemama:
Das Wachsfigurenmuseum
Plötzlich wach! 1: Mit der Queen ne Kutsche kapern von Maja von Vogel
Zum Buch:
Annemie zieht mit ihrer Mutter zu ihrer Oma, da diese Hilfe braucht. Annemie ist wenig begeistert, denn Oma hat ein Wachsfigurenmuseum, so langweilig. Doch als Annemie im Museum ist hat sich doch die Queen bewegt. Von wegen verstaubt und langweilig, annemie erlebt zusammen mit ihrem neuen Freund Leo das Abenteuer ihres Lebens.
Meine Meinung:
Alleine schon das Cover ist ein solcher Hingucker. Das Loch im Cover lässt einen Einblick auf das Geschehen zu, das hat mir sehr gefallen. Es spricht die Kinder sehr an.
Die Geschichte ist einfach geschrieben und gut zu lesen, die Kapitel sind nicht zu lange und haben ab und zu noch eine Illustration, die sehr gut zum jeweiligen Gelesenen passt.
Mir hat die Geschichte jedenfalls sehr gefallen, ich hatte meinen Spaß und kann mir vorstellen das auch die jungen LeserInnen mit dem Buch ihre Lesefreude haben. Die Idee ist witzig und mal was anderes.
Rezensionen von Streiflicht:
Gelungener Abschluss der Dilogie
Immortality von Dana Schwartz
Da ich bereits den ersten Band voller Begeisterung gelesen oder besser gesagt inhaliert habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit Hazel und ob Jack womöglich doch noch lebt. Liebesgeschichte oder Krimi, Fantasy oder Historischer Roman? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass diese kurze Reihe wirklich spannend und packend ist und auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Wichtig ist meiner Meinung nach aber, dass man die beiden Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, da sich schon aufeinander aufbauen und dieser zweite Teil ohne den ersten vermutlich nicht so gut zu lesen ist.
Lady Hazel ist mir schon auf den ersten Seiten im ersten Band ans Herz gewachsen und ich wollte unbedingt erfahren, wie es mit ihr weitergeht. Und natürlich war ich auch neugierig, ob Jack überlebt hat und was aus ihm geworden ist. Ich mag nicht spoilern, indem ich zuviel über den Inhalt verrate, aber ich kann sagen, dass es sich lohnt, auch dieses Buch zu lesen. War es dann auch wirklich das Ende dieser Reihe? Der Schluss deutet darauf hin, aber ich denke, es gäbe trotzdem auch eine Möglichkeit, noch weiterzuschreiben.
Wer ein Buch sucht, das ein bisschen aus dem Rahmen fällt und die Genregrenzen überschreitet, der ist hier genau richtig. Mich hat Band 1 noch mehr begeistert als dieser zweite Teil, aber ich habe natürlich auch die Messlatte sehr hoch angelegt dieses Mal. Mir hat die Dilogie gut gefallen und ich werde die Autorin im Auge behalten!
Rezensionen von Claudia R:
tierisch traurig ..?
Das Geschenk des Elefanten von Tanja Wenz
Klappentext / Inhalt:
Elefant ahnt, dass er bald sterben wird. Doch bevor er seine letzte Reise antritt, verspricht er jedem seiner Freunde ein Geschenk. Doch die wollen lieber, dass er bei ihnen bleibt! Als Elefant eines Abends am Wasserloch fehlt, sind alle Tiere sehr traurig, und in der folgenden Zeit trauert jeder auf seine eigene Art: Nashorn futtert und futtert, Vogelstrauß steckt tagelang den Kopf in den Sand und ist für niemanden zu sprechen, Löwe brüllt, dass sich die Bäume biegen … Doch jeden Abend an der Wasserstelle erzählen sich die Tiere von ihren Erlebnissen mit dem treuen Freund – und erkennen, dass die Erinnerung das Geschenk des Elefanten war.
Ein poetisches Bilderbuch, das Kinder tröstet und ihnen den Umgang mit Trauer leichter macht.
Cover:
Das Cover zeigt einen Elefanten und drumherum viele seiner tierischen Freunde. Afrikanische Idylle und Vertrautheit wird hier widergespiegelt. Optisch und farblich sehr niedlich und atmosphärisch gemacht. Vom Titel allein erahnt man noch nicht in welche Richtung es geht. Optisch und farblich schön umgesetzt und Neugier wird geweckt.
Meinung:
Eine sehr berührende und bewegende Geschichte zu einem nicht ganz leichten Thema. Elefant merkt, dass er nicht mehr lange zu Leben hat und teilt dies seinen Freunden mit und auch, dass ein jeder ein Geschenk erhält. Als Elefant dann nicht mehr zum Wasserloch kommt sind alle traurig, jeder auf seine Art und Weise. Doch was meinte Elefant mit dem Geschenk?
Wer mehr dazu erfahren möchte, muss es selbst herausfinden und das Buch dafür zur Hand nehmen. Inhaltlich wird hier nämlich noch nicht mehr verraten.
Die Geschichte ist sehr liebevoll und berührend aufgebaut. Ein schwieriges Thema wie Tod, Trauer und Trost wird hier mit viel Fingerspitzengefühl umgesetzt und genau das richtige Maß an Emotionen und Verständnis mitteingelegt, so dass auch die Kleinsten schon sehr gut damit umgehen können und dies verstehen.
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Auch die Textlänge je Seite ist gut gewählt, so dass hier auch die Kleinsten nicht überfordert werden. Die Texte sind gut gewählt und verständlich und auch die Geschichte ist toll erzählt. Gut hat mir auch gefallen, dass hier auf die verschiedenen Weisen des Trauerns eingegangen wird, so gibt es ein Tier, das laut schreit, ein anderes, das sich verkriecht und ein weiteres, welches ganz viel frisst. Das zeigt, dass jeder anders mit seiner Trauer und der Situation umgeht, aber dass auch das ganz natürlich ist.
Wunderschön sind auch die Illustrationen und Zeichnungen unten dazu. Diese geben das Gelesene sehr gut wieder und veranschaulichen die Situationen sehr gut. Farblich und optisch ist dies passend und gut gewählt. Auch die Emotionen kommen gut in den Gesichtern der Tiere vor und werden darin gespiegelt.
Eine sehr liebevolle und tiefgründige Geschichte, die eine wichtige Botschaft bereit hält und sich zugleich mit traurigen Themen befasst, dies aber sehr gut und kindgerecht umsetzt.
Fazit:
Eine liebevolle und Berührende Geschichte über Tod und Trauer, sowie den Umgang damit.
Rezensionen von Lesemama:
Schöne Unterhaltung
Salz und Schokolade von Amelia Martin
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Halle 1905. Ernst David, der Besitzer der Schokoladenfabrik hat diese in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und erweitert die Fabrik. Ein Aktioneur, Leopold Mendel, hat ebenfalls große Pläne mit der Fabrik. Außerdem ist Mendel Kakaoimporteur und Vater des Chocolatier Julius, der im Café David seine Pralinen designt.
David und Mendel wollen das ihre Kinder Cäcilie und Julius heiraten und somit die Fabrik stärken, aber Julius hat nur Augen für Ida, die aus ganz anderen Kreisen stammt.
Meine Meinung:
Es ist wohl Band zwei der Saga, aber wie vom Verlag angemerkt kann man es sehr gut alleine lesen. Ich kenne der Vorgänger jedenfalls nicht und mit hat nichts gefehlt.
Zu Beginn ist es etwas langatmig, man lernt erst alle Personen kennen, die Kapitel werden aus unterschiedlicher Sicht erzählt. Von Julius, Ida, Cici (Cäcilie) und dem Bäckergesellen Jonni. Über kurz oder lang kamen aber alle wieder bei der Familie David zusammen. Trotzdem fand ich die Geschichte teilweise spannend und vor allem sehr unterhaltsam. Durch die unterschiedliche Sichtweise bleibt es auch lebendig, wenn auch stellenweise etwas langwierig. Es gab aich jede Menge Personen, sich alle zu behalten war nicht immer leicht, aber zu Beginn gab es ein Familienregister. Historisch fand ich es sehr gelungen und es machte alles Sinn. Wer gerne Historisches liest, ist hiermit sicher gut beraten. Ich werde wohl auch noch Band eins lesen, der zeitlich später spielt.
Rezensionen von Streiflicht:
Super und anschaulich beschrieben
Das Endorphin-Prinzip von Prof. Dr. Borwin Bandelow
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Titel und die Kurzbeschreibung wirklich interessant fand. Ich habe selbst Psychologie studiert und habe dafür immer noch ein Faible und großes Interesse an allen Themen, die mit dem menschlichen Seelenleben zu tun haben. Was in uns vorgeht, ist so vielfältig und fast schon magisch.
Ich habe das Buch quasi fast in einem Rutsch gelesen, weil ich s so gut fand. Der Autor hat Humor und viel Wissen, das er klar verständlich und nachvollziehbar übermittelt. Er schreibt nie akademisch Knochen, sondern einfach nur gut lesbar. Auch für alle, die sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben. Toll finde ich die Beispiele aus dem Alltag, die die Theorie einfach verdeutlichen.
Ich mag auch die Gestaltung des Buchs mit den Tipps und Merkkästen und den Test am Ende. Auch das Cover ist super! Auch wenn ich kein Endorphinjunkie bin, mochte ich das Buch sehr und kann es uneingeschränkt empfehlen. Auch für jeden, dem das Themaneu ist.
Rezensionen von Claudia R:
traumhaft
Kleine Würmchen – große Träume von Ursula Niopek; Wolfgang Niopek
Klappentext / Inhalt:
Kein Ziel zu groß – selbst für die Kleinsten!
Verzaubert von der Geschichte eines Storchs über die wundersamen Riesentiere Afrikas, ist für die zwei Würmchen Wim und Wum klar: Das Land müssen sie sehen! Doch wie sollen sie ohne Flügel dort hinkommen?
Nun, Abenteuergeist macht erfinderisch – warum also nicht einfach durch die Erde graben?
Kein leichtes Unterfangen, wie den beiden schnell klar wird.
Doch wer nicht aufgibt und seine Freunde bei sich hat, findet seinen Weg. Wim und Wum lernen ihr Erdreich mit seinen freundlichen Bewohnern ganz neu kennen. Ihr Weg zum Land der Sonne zeigt den Abenteurern, dass Mut zum Träumen Berge versetzen kann. Und auch wenn mal nicht alles nach Plan verläuft – so manches Ziel wird erst durch Umwege erreicht.
Kleine Würmchen – große Träume ist ein spannendes Kinderbuch mit lustigen Reimen, wunderschönen Illustrationen und dem neuen Kinderlied „Sehnsucht nach Afrika“.
Cover:
Traumhaft schön mit vielen verschiedenen Farben und eindrücken kann das Cover begeistern. Neben den zwei Würmchen ist vor allem die Pracht dieser Höhle mit seinen Farben und Effekten wunderschön umgesetzt und anzuschauen. Optisch ein sehr beeindruckendes Cover.
Meinung:
Eine wunderschöne, liebevolle und tiefgründige Geschichte mit lehrreichen Botschaften. Wim und Wum erfahren von einem Storch mehr über Afrika und fassen einen Entschluss. Ob es die Würmchen wohl auch bis nach Afrika schaffen?
Das sei hier jedoch noch nicht verraten. Wer gern mehr erfahren möchte, sollte einen Blick ins Buch werfen, denn weitere Details dazu werden hier noch nicht verraten.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich, zugleich locker und flüssig lesbar. Es wurde hier zudem eine Reimform gewählt und diese auch wundervoll umgesetzt. Die Reime lassen sich angenehm lesen und bringen zudem eine schöne Klangmelodie mit. Auch die Texte haben eine gute Länge, so dass die Kleinen hier gut folgen können. Die Geschichte ist niedlich erzählt und zudem liebevoll umgesetzt.
Die Zeichnungen und Illustrationen sind wunderschön gemacht und geben das Gelesene gut wieder. Die bunten Bilder laden zum Betrachten ein und sind sehr liebevoll umgesetzt.
Die Geschichte ist gut durchdacht und erhält einige wichtige und herzerwärmende Botschaften. Träume und Sehnsüchte, aber auch Ziele und Tatendrang spielen hier eine Rolle. Eine wunderschöne Geschichte, gut gereimt und zudem auch tiefgründig.
Fazit:
Niedliche und liebevolle Geschichte in Reimform mit tollen Botschaft und wunderschönen Illustrationen.











