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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherfreundin:

Bewegende Geschichte mit Tiefgang

The Beautiful Fall - Die vollkommen irritierende Kettenreaktion der Liebe von Hugh Breakey

Im Debütroman "The Beautiful Fall" des australischen Autors Hugh Breakey steht der Ich-Erzähler Robert Penfold im Mittelpunkt. Der 31-Jährige leidet unter periodischer Amnesie und verliert alle 179 Tage sein Gedächtnis. Dann erwacht er und weiß nicht mehr, wer er ist. Mit Hilfe eines Briefs, den er an sich selbst geschrieben hat und der wichtige Informationen enthält, gelingt es ihm, sich wieder zurechtzufinden.

Er lebt allein und zurückgezogen. Nur selten verlässt er das Haus, seine Lebensmittel bringt ihm ein Lieferdienst. Robert hält sich mit täglichen Übungen fit und verbringt einen erheblichen Teil seiner Zeit damit, eine riesige Anzahl von Dominosteinen kunstvoll aufzubauen.
 
Das Buch beginnt mit Tag 12 vor der nächsten Amnesie. An diesem Tag tritt Julie, die neue Angestellte des Lieferdienstes, in Roberts Leben. Die junge Frau, die ihm Hilfe bei der Durchführung seines Projekts anbietet, gefällt ihm sehr, und er verliebt sich in sie. Doch er wehrt sich gegen seine Gefühle, will den Kontakt zu Julie abbrechen, da er weiß, dass er in wenigen Tagen wieder sein Gedächtnis verlieren wird. Aber er hat nicht mit der Hartnäckigkeit der jungen Frau gerechnet ...
 
Der Roman ist in schönem Sprachstil verfasst und liest sich flüssig. Die Thematik ist interessant, wir erleben einen jungen Mann, der ein sehr spezielles Leben führt und damit beschäftigt ist, sich selbst Anweisungen für die Zeit nach der nächsten Amnesie zu hinterlassen. Das Buch ist spannend, wobei der Aufbau der Dominosteine - auch wenn diesem eine wichtige Rolle im Buch zukommt - für meinen Geschmack etwas zu viel Raum einnimmt und mich stellenweise langweilte.
Nach etwa einem Drittel kommt es zu einer vollkommen unerwarteten Wendung, nach der ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es fesselte mich zunehmend, Geheimnisse wurden enthüllt, es ging um Identität, Lügen und Vertrauen.
 
Die Beschreibung der Charaktere ist dem Autor sehr gut gelungen, ich mochte den eigenwilligen Robert und die kämpferische Julie. Der Roman hat viele berührende Szenen, wir erleben Roberts Bedenken, sich auf eine Beziehung einzulassen, seine Ängste und Zweifel. Er lässt uns teilhaben an seinem schwierigen Alltag und seinem Umgang mit der seltenen Erkrankung, den damit verbundenen Problemen und Unsicherheiten. 
 
Ich habe das Buch, das nachdenklich macht und verdeutlicht, wie wertvoll unser Gedächtnis ist, sehr gern gelesen - Leseempfehlung!

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Rezensionen von Claudia R:

Mix aus Ratgeber und Biografie

Cancer Coaching von Sarah Blumenfeld

Klappentext / Inhalt:

Mit der Diagnose Krebs bleibt die Welt von Betroffenen und ihren Familien und Freunden auf einen Schlag stehen und dreht sich anschließend anders weiter. Plötzlich steht man vor einem unüberschaubaren Berg an Fragen, beängstigenden Arztbesuchen sowie Behandlungen und einer unsicheren Zukunft.

Sarah Blumenfeld ist Cancer Coach und nimmt sich genau diesen Problemen an. Als einst selbst Betroffene weiß sie, wovon sie spricht. Nach jahrelangem Kampf gegen einen aggressiven metastasierenden Brustkrebs, der sie dreimal heimsuchte, hat sie es sich zum Ziel gemacht, dem Krebs anders zu begegnen.

In ihrem Buch „Cancer Coaching” beschreibt sie nicht nur ihren erfolgreichen Kampf gegen die Krankheit, sondern teilt auch, was ihr geholfen hat, und unterstützt Betroffene in einer Zeit der Überforderung und Fremdbestimmung durch eine tödliche Krankheit, zu selbstbestimmten und stabilen Patienten zu werden.

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Cover:

Das Cover zeigt die Autorin und gibt die Thematik preis. Optisch ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Eine Mischung aus Autobiographie mit eigenen Erlebnissen, Kommunikationsratgeber und Mental Healing. Es geht auf die Krebserkrankung bzw. Diagnose Krebs ein, den Umgang, das Verständnis und vieles mehr. Aber in erster Linie werden hier die eigenen Erfahrungen weitergegeben. Dies ist sehr interessant und auch hilfreich, kann jedoch nicht auf jeden eins zu ein umgesetzt werden. Denn die Erkrankung krebs ist sehr vielseitig und vielfältig und es gibt sehr unterschiedliche Formen und Aggressivitäten. Dennoch ist es win wundervoller Mutmacher, sehr emotional und zeigt, dass man es schaffen kann.

Zu viel vom Inhalt möchte ich hier gar nicht wieder geben und darauf auch nicht zu viel eingehen, man sollte sich selbst ein Bild davon machen, ob als Betroffener oder Interessierter.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Die Handlungen und Beschreibungen sind nachvollziehbar und auch die Emotionen und Gefühle kommen sehr authentisch rüber. Man kann sich gut hineinversetzen und zum erhält man viele interessante und wissenswerte Informationen. Auch auf die Seite und Schilderungen der Ärzte wird eingegangen. Kommunikation ist hier ein sehr wichtiges Thema und auch die Vermittlung von Emotionen. Schön auch, wie hier die unterschiedlichen Seiten betrachtet werden. Es ist auch wichtig, dass man miteinander zusammenarbeitet, also die Verbindung zwischen Arzt und Patient spielt auch eine wichtige Rolle.

Ich habe mehr als 12 Jahre in diesem Beruf gearbeitet als MFA im Bereich Onkologie und konnte daher sehr vieles sehr gut nachvollziehen und auch die Emotionen und Situationen haben mich sehr berührt und eigene Erinnerungen hervorgerufen. Vieles kann ich daher nur bestätigen und finde das Buch eine gute Stütze und zugleich auch einen kleinen Mutmacher für Betroffene.

Die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen. Auch die Mischung aus Biografie und Ratgeber ist recht gut gelungen. Man muss jedoch abgrenzen, dass dies kein Allheilmittel ist und man nach diesem Buch nicht zwangsläufig genesen wird, aber dies sollte hier auch nicht der Anspruch sein. Es gibt aber gute Tipps und Ratschläge mit, mit einer solchen Diagnose gut umzugehen. Informativ und mutmachend allemal.

Fazit:

Mischung aus Biografie und Ratgeber, mit allerhand Tipps und Ratschlägen, um mit einer solchen Diagnose gut umzugehen.

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Rezensionen von fitman:

Verwirrend

Das Gemälde von Geraldine Brooks

Drei wunderbare Geschichten in einem spannendem Buch verpackt. Der Autorin gelingt es eine Geschichte aus drei verschiedenen Jahrhunderten zu einer fesselnden Erzählung zu verknüpfen, ohne dass dabei der Faden verlorengeht. Es sind aber auch drei menschliche Schicksale damit verbunden. Ein Sklavenjunge, Jarret, welcher mit einem Pferd aufwächst, welches ihm nicht nur persönlich ans Herz wächst, sondern welches auch das berühmteste und beste Rennpferd und später auch noch der beste Deckhengst einer Zeit werden soll.

Auch eine Galeristin spielt eine entscheidende Rolle, da sie ein Ölbild eines Pferdes entdeckt, welche die Geschichte schlussendlich ins Rollen bringt. Eine Liebesgeschichte zwischen einer australischen Wissenschaftlerin, welche sich mit dem Skelett des berühmten Rennpferdes beschäftigt und einem nigerianischen Kunsthistoriker runden dieses Gesamtbild ab. Das Werk gibt außerdem einen tiefen Einblick in die Machenschaften rund um Siege bei der Rennen und bietet ein Bild von der damaligen Lage der unteren Bevölkerungsschicht. Auch die Kluft zwischen Schwarz und Weiß bis in die heutige Zeit wird thematisiert. Äußerst gelungen.

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Rezensionen von Lesemama:

Hörbuchrezension

Das Klugscheißerchen,1 Audio-CD von Marc-Uwe Kling

Zum Hörbuch:

Die Familie Theufel ist in ein neues Haus gezogen und die Kinder Tina und Theo spielen gerne auf dem Dachboden. Dort finden sie in einer alten Bücherkiste ein kleines, blaues Klugscheißerchen. Das allerdings würde sagen, ich bin nicht blau, ich bin türkis ...


Meine Meinung:

Die Familie Theufel ist eine Familie mit lauter Besserwissern, sie übertrumpfen sich geradezu damit, sich gegenseitig zu verbessern, aber auch sich gegenseitig als Klugscheißer zu bezeichnen.

Nun fanden die Kinder eines auf dem Dachboden und wetteten mit den Eltern, dass es das Klugscheißerchen gibt. Einen Monat Küche und Bad putzen gegen einen Hund. Wer wohl gewonnen hat und wie der Hund dann wohl heißen wird? (;
Vom Autor selbst gelesen fängt es schon lustig an, das Klugscheißerchen weiß bei der Musik, die oft zu Beginn eines Hörbuchs gespielt wird , schon alles besser. So zieht sich das durch das kurze und vor allem kurzweilige Hörbuch. Es machte Spaß der Familie zuzuhören.

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Rezensionen von Lesemama:

Hörbuchrezension

Da bin ick nicht zuständig, Mausi von Conny from the block

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Hörbuch:

Conny ist irgendwas in den vierzigern und Beamtin in Berlin. In diesem Hörbuch erzählt sie vom Amtsalltag, von ihren Kolleg*Innen und auch von ihrem Privatleben in Berlin. Und das alles mit Berliner Dialekt.


Meine Meinung:

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, von der Autorin, Conny from the Block, selbst gelesen.

Conny from the Block hat einen Instagram-Account in dem sie auch immer wieder Weisheiten aus ihrem Arbeitsalltag preisgibt.
Das Hörbuch wird in Berliner Dialekt gesprochen und mit einem Stimmverzerren und ich konnte nicht so lange am Stück hören, die Stimme war schon sehr speziell. Conny erzählt von ihren KollegInnen, alle bekommen dann eine andere Stimmlage und man lernt sie Besonderheiten von Gisela, Petra, Doris, Dilara und Ronja kennen. Man lernt Connys Nachabrinnen kennen und dann gibt es noch Haki, einen ehemaligen Schulkameraden. Alles ist Zusammenhanglos erzählt, einzelne Anekdoten aus dem Amtsalltag, viele Klischees aber auch die Berliner Herzlichkeit. Kann man hören, war teilweise ganz amüsant, teilweise war es mir aber tatsächlich zuviel Klischee. Am Ende gab es noch das Glosar, das Conny dann auch noch mir viel flachem Humor vorgetragen hat.

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Rezensionen von marella:

Unglaublich Spannend

Keeper of the Lost Cities - Sternenmond (Keeper of the Lost Cities 9) von Shannon Messenger

Das Cover ist mal wieder wunderschön und passt sich auch super der Reihe an.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und man merkt auch, wie sich Sophie immer mehr verändert und was ihr wichtig ist. Auch bei Keefe merkt man den Unterschied und die beiden merken, welche Gefühle sie füreinander empfinden.

Und auch Team Kämpferherz muss Entscheidungen treffen, die nicht ganz leicht sind, besonders weil sie sich mit der Feindin einlassen müssen, um die Wahrheit über Sternenmond herauszufinden und Lady Gisela mal wieder beweist, wie grausam sie ist. Aber auch wird in diesem Band von Keeper of the Lost Cities klar, dass Sophie bereit ist zu kämpfen und sich nicht nur zu wehren. Sie will herausfinden, was sich hinter Sternenmond verbirgt und sie nutzen, um den Krieg mit den Neverseen endlich zu beenden. Auch endete dieser Band mit einem der schlimmsten Cliffhanger, die es je bei Keeper of the Lost Cities gegeben hat.

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Rezensionen von Geschichtendrache:

Hübsch illustrierte Gespenstergeschichte

Flitz und Fluse - Gespenster-Training leicht gemacht von Annette Moser

Mit „Flitz und Fluse Gespenster-Training leicht gemacht“ veröffentlichte die Autorin Annette Moser und die Illustratorin Alex Peter ein hübsches Buch für Kinder ab 4 Jahren für die Halloweenzeit.

Worum geht es?
Tante Twister kündigt sich bei Familie Grausewitz an. Sie möchte die beiden Gespensterkinder im Spuken testen.

Mama und Papa finden spuken aber nicht nur altmodisch, sondern auch gefährlich. Deshalb müssen die Kinder Flitz und Fluse Tante Twister überlisten, damit sie die beiden nicht zu ihrer Gespensterschule mitnimmt. Wird es ihnen gelingen Tante Twister von ihren Spukkenntnissen zu überzeugen?

Meine Meinung
Die Charaktere wirken sehr kindgerecht und sind für Gespenster sogar sehr freundlich. Nur die Tatsache, dass der Papa nicht möchte, dass die schwangere Mama mithilft und sich sogar vor ihr fürchtet, wenn sie spukt, finde ich eine etwas veraltete Ansicht. Auch die dicke Körperfigur des Vaters und seines Bruders wird immer wieder betont. Dies sollte meiner Meinung nach nicht in einem Kinderbuch thematisiert werden.

Das Cover und die Illustrationen kommen mit nur wenigen Farben aus und hinterlassen trotzdem einen guten Eindruck. Die gespenstischen Bilder, die meist in den Farben lila, rosa sowie schwarz und weiß gehalten sind, vermitteln eine angenehm passende Atmosphäre. Die Gespenster selbst sind sehr niedlich gezeichnet und somit absolut geeignet für kleine Zuhörer ab 4 Jahren.

Den Schreibstil finde ich altersgemäß und auf das Wichtigste beschränkt. Dadurch sind die Kapitel auch sehr kurz und auch für junge Zuhörer gut geeignet.

Fazit
Ich vergebe 4 von 5 Sterne für eine nette Gespenstergeschichte, die vor allem durch ihre hübschen Illustrationen hervorsticht. Eine Leseempfehlung gibt es für alle mutigen Kinder ab 4 Jahren.

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Rezensionen von Tara:

Eine Familiengeschichte aus dem Deutschen Kaiserreich

Unsereins von Inger-Maria Mahlke

„Unsereins“ ist ein historischer Familienroman der Autorin Inger-Maria Mahlke.

Die Handlung beginnt im Januar 1890 und ist in Lübeck angesiedelt. Alles dreht sich um die Familie Lindenhorst. Friedrich und Marie haben acht Kinder, eine Haushälterin und leben sehr konservativ. Die Kinder wachsen unter den besten Umständen auf.

Bis ein Roman - den ein Sohn eines verstorbenen Bekannten herausbringt und der sich zum Bestseller entwickelt – ihnen ihre Herkunft deutlich macht.

Inger-Maria Mahlke hat mich mit ihrem Schreibstil zeitlich direkt zurückversetzt und die Atmosphäre der vergangenen Zeit lebendig werden lassen. Ich hatte die Bilder von Lübeck von vor über 100 Jahren direkt vor Augen. Sie beschreibt die Gesellschaft mit ihren Bürgern, Dienstschaften und Handwerkern lebendig und verwendet in ihren Dialogen eine angemessene Sprache.

Die Anzahl der Charaktere ist hoch und ich habe gerne auf das vorangestellte Personenverzeichnis zurückgegriffen.
Die Familie Lindenhorst und ihr Familiengefüge mit dem Vater, der das Sagen hat und der manisch-depressiven Mutter, die sich um Haushalt, Kinder und Personal kümmert, wirkt authentisch. Auch die übrigen Charaktere - mit zum Teil ihren aus heutiger Sicht verwerflichen Gedankengängen - werden gelungen dargestellt.

Mir hat dieser Roman gut gefallen. Ich fand es interessant in vergangene Zeiten einzutauchen. Aber es ist kein Buch, das sich leicht liest, sondern eines, das ein wenig Zeit erfordert, deren Einsatz sich lohnt.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Eine fantastische Romantasy Reihe

Tales of Gods and Angels - Mondsturm von Jenny Völker

Jacks ist in der Welt der Dämonen gefangen. Gemeinsam mit ihren Freunden erarbeitet Alice einen Plan, um den Götterhain zurückerobern und Jacks befreien. Doch dafür benötigen sie nicht nur ihre vollen Kräfte, sondern auch neue Verbündete. Werden die alten Märchen ihnen helfen, hinter das Geheimnis ihrer Kräfte zu kommen und wird es ihnen gelingen, ihre Gegner aufzuhalten?
Ich werde es Euch hier nicht verraten.

Nur soviel...am Ende überschlagen sich die Ereignisse.
Doch lest die Geschichte am besten selbst!

Das Cover des dritten Teils gefällt mir ausgesprochen gut und es passt perfekt zu den ersten beiden Bänden. Da die Bücher aufeinander aufbauen, ist es zu empfehlen, sie der Reihe nachzulesen.

Nachdem Jenny Völker mich schon mit den ersten beiden Teilen begeistert hat, habe ich sehnsüchtig auf das große Finale gewartet.

Die Autorin schreibt fesselnd und sehr anschaulich. Von der ersten Minute an war ich wieder mitten in der Geschichte drin. Jenny schaffte es, in meinem Kopf ein lebendiges Bild des Settings zu kreieren und die Story so detailliert zu beschreiben, dass ich die gesamte Handlung bildhaft vor Augen hatte.

Bekannte Gesichter tauchen wieder auf und neue Figuren, die mit einer tollen Präsenz gefüllt sind, kommen hinzu. Die Interaktionen der Charaktere und ihre Entwicklung waren für mich sehr glaubwürdig und die starken Emotionen zu jeder Zeit greifbar.
Alice ist mittlerweile zu einer starke Göttin geworden und es machte Spaß, ihre Weiterentwicklung von Kapitel zu Kapitel zu beobachten. Aber auch Jacks, Ella, Ar und Mari habe ich im Laufe der Geschichte sehr ins Herz geschlossen. Besonders Ar und seine Sucht nach leckerem Kuchen, sorgte immer wieder für ein Grinsen in meinem Gesicht.

Die magische Spannung ist ständig präsent und zieht sich durch den ganzen Plot. Die Handlung ist gut durchdacht und es gibt keine unnötigen Längen. Es gibt so gut wie keine Verschnaufpausen, denn es tauchen immer wieder unvorhersehbare Wendungen auf. Nach und nach werden Geheimnisse gelüftet und neue Fragen, die beantwortet werden müssen, tauchen auf. Doch nach der großen Schlacht werden am Ende alle losen Fäden restlos verknüpft.

Ich konnte irgendwann das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Am Ende fiel es mir richtig schwer, von Alice, Jacks, Ella, Ar, Mari und allen anderen Figuren Abschied zunehmen.

Fazit
Die Geschichte ist einfach nur klasse! Sie hat alles, was eine tolle Fantasy-Reihe braucht. Spannung. Magie, Action und dramatische Situationen.
Sie ist fesselnd, mitreißend und sehr emotional. Von mir gibt es dafür verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die komplette Reihe! Ihr werdet sie lieben!

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Rezensionen von Karo:

Muss im richtigen Moment gelesen werden

Diamantnächte von Hilde Rød-Larsen

"Diamantnächte" ist einer dieser Romane, bei der die Inhaltsbeschreibung gar nicht so einfach ist. Es dreht sich um die Protagonistin Agnete, die auf den ersten Blick ihr Leben wirklich im Griff hat. Sie hat sich eine Routine und Struktur geschaffen und jeder Tag folgt genau diesem Ablauf.

Doch dann kommt es zum Moment, an dem Agnetes Struktur gestört wird. An einem Tag fallen ihr plötzlich die Haare aus, kurz danach teilt ihr Mann ihr mit, dass er für längere Zeit ins Ausland fährt und erst an Weihnachten zurückkommen wird. Agnete nutzt die neugewonne Freiheit und Ruhe, um über sich selbst und ihr Leben nachzudenken und eine Erklärung für ihren Haarausfall zu finden. Dabei reist sie zurück in ihre Vergangenheit und untersucht, welche Entscheidungen der Vergangenheit ihr eher geschadet haben. 

"Diamantnächte" ist eine anspruchsvolle und schwere Lektüre. Ich habe es bei der ersten Lektüre nach wenigen Seiten abgebrochen, da ich einfach zu dem Zeitpunkt nicht in der richtigen Verfassung für so ein anspruchsvolles Werk war. Ich bin jedoch sehr froh, dass ich dem Werk noch eine zweite Chance gegeben habe - im richtigen Moment hat es mich definitiv nicht enttäuscht. Man begleitet Agnete auf ihrem emotionalen Weg und ihrer emotionalen Suche nach sich und das hat mich das ein oder andere Mal sehr berührt. Man fängt selbst an über sich, seine Vergangenheit und seine Mitmenschen nachzudenken und meine Gedanken sind das ein oder andere Mal vom Buch hin zu meinem Privatleben abgeschweift. Es ist definitiv ein Buch, welches zum Nachdenken anregt und man sollte sich vor der Lektüre bewusst sein, dass es sich um ein eher bedrückendes Thema dreht. Doch geht man mit diesen Kenntnissen in das Werk, kann man sehr viel aus der Lektüre mitnehmen. 

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