Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kapitel60:
Freue mich auf die Fortsetzung
Das Geheimnis von Nox 1: Licht, Schatten - Flederratten! von Claudia Scharf
Das Geheimnis von Nox – Licht, Schatten, Flederratten, ist ein Fantasybuch für Kinder, erschienen bei Carlsen.
Worum geht's?
Der Junge Fill Willekin ist Sohn eines Quaschelbauers. Seine Mutter ist leider von einem Auflug nach Nox nicht mehr zurückgekehrt. Nox ist gefährlich und deshalb ist es allen Taglingen untersagt, nach Nox zu gehen.
Die Taglinge verbarrikadieren sich nachts in ihren Häusern. Fill kann der Versuchung jedoch nicht widerstehen und verlässt eines Nachts das Haus. Das Glühwürmchen Glyxi begleitet ihn bei seinen Abenteuern. Bald schon lernt Fill auch die schönen Seiten von Nox kennen und freundet sich sogar mit einem Nachtling an.
Das Cover und die Illustrationen
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Man erkennt sofort, dass es sich hier um Tag und Nacht handelt. Die Illustrationen im Inneren sind nicht in Farbe. Originell ist, dass die Buchseiten weiß sind, wenn die Geschichte in der Tagwelt spielt und schwarz werden, wenn Fill Nox betritt.
Schreibstil und Zielgruppe
Das Buch umfasst ca. 290 Seiten und ist an 10-jährige Kinder gerichtet. Die Sprache ist sehr einfach gehalten und die Geschichte könnte durchaus schon von jüngeren Kindern verstanden werden. Obwohl keine gruseligen oder angsteinflößenden Passagen zu finden sind, regt das Buch doch sehr die Fantasie an. Ich dachte mir z.B. jedes Mal, wenn ich im Dunkeln nach draußen ging, dass ich nach Nox gehe. Deshalb ist die Altersangabe durchaus passend.
Fazit
Eine schöne Fantasygeschichte für jüngere Leser, mit tollen Wesen und sympathischen Charakteren. Die Geschichte ist gut durchdacht und lässt zum Glück noch viele Geheimnisse offen, die dann hoffentlich in den Fortsetzungen gelüftet werden.
Rezensionen von Kapitel60:
Süßes Kinderbuch
Ziemlich beste Mäuse - Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft von Mara Andeck
Bei dem Kinderbuch, Ziemlich beste Mäuse, handelt es sich um den ersten Band einer Kinderbuchreihe von Mara Andeck. Diese wunderschöne Freundschaftsgeschichte ist erschienen bei Fischer KJB, illustriert von Dorothee Mahnkopf.
Worum geht’s?
Das Gleithörnchen Henry scheitert kläglich, bei seinem ersten Versuch, ein Meisterdieb zu werden und die ganze Welt scheint über ihn zu lachen.
Aber das lässt Henry nicht auf sich sitzen. Er reist zur Burg Funkelstein und will dort den wertvollen Funkelstein stehlen. Nichtsahnend von Henrys Vorhaben, nehmen ihn die Burgbewohner sehr herzlich auf. Diese Herzlichkeit irritiert Henry sehr.
Umfang und Schreibstil
Obwohl es sich um eine anspruchsvollere Geschichte handelt, ist sie trotzdem in einfachen Worten erzählt. Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen. Das Buch umfasst ca. 125 Seiten und beinhaltet viele schöne farbige Illustrationen.
Fazit
Die Geschichte von Henry dem Meisterdieb ist gut durchdacht. Neben vielen spannenden Passagen, gibt es auch viele witzige und ebenso tiefgründige Stellen. Man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen. Für mich persönlich hat die Geschichte etwas zu schnell geendet. Hier hätte man Henry vielleicht noch ein bisschen kämpfen lassen können. Außerdem hätte mich noch interessiert, wie Adelina fühlt und was sie über Henry denkt, aber darauf wird vielleicht in Band 2 noch näher eingegangen.
Rezensionen von Lesemama:
Eine schnell gelebte Liebe
Cleopatra und Frankenstein von Coco Mellors
Zum Buch:
Cleo lernt am Silvesterabend den fast doppelt so alten Frank kennen. Die beiden verlieben sich. Als Cleos Studentenvisum abläuft heiraten sie nach nicht mal sechs Monaten.
Cleo ist Künstlerin und lebte bisher in den Tag hinein, Frank hat eine Werbeagentur.
Ihre Liebe scheint echt zu sein, obwohl sie so unterschiedlich sind.
Meine Meinung:
Es ist nicht nur die Geschichte von Cleo und Frank, sondern auch die Geschichte ihrer Freunde. So ist da z.B. Quentin und Zoe, Anders und Santiago und viele mehr, und von allen wird ein Teil der Lebensgeschichte erzählt.
Der Schreibstil ist einfach zu lesen, das Buch, die Geschichte, wurde hochgelobt, ich war so neugierig und gespannt auf diese "unglaubliche" Geschichte und war dann doch enttäuscht. Mir war es zu banal, die Ausdrücke oft zu vulgär und die Beziehung von Cleo und Frank auch nicht echt genug. Es konnte mich nicht wirklich erreichen, nicht berühren. Für mich war es nicht das richtige Buch, oder nicht die richtige Zeit um es zu lesen.
Rezensionen von Lesemama:
Winterlicher Wohlfühlroman
Crosston Creek - Was dein Blick mir sagt von Cara Lay
Zum Buch:
Holly hat in Crosston Creek bei Brian auf einer Pferderanch ein neues Zuhause gefunden. Nun eröffnet Brian ausgerechnet kurz vor Weihnachten, dass er Bristlecone Pine verkaufen möchte und zwar so schnell wie möglich. Das Zuhause weg und noch viel schlimmer, die Pferde, die Holly sehr liebt, alles soll aufgegeben werden.
Da erfährt sie, dass Brian noch einen Sohn hat, der in New York, Hollys alter Heimat, lebt. Nun setzt Holly alles daran, Callen zu überzeugen die Ranch nicht zu verkaufen.
Meine Meinung:
Ein Cover, das sowohl zur Story als auch zum Genre passt, vielleicht ein bisschen kitschig, aber es gefiel mit trotzdem. Die Geschichte beginnt mit der Eröffnung der Pläne, die Ranch zu verkaufen und schnell bricht Holly trotzt ihrer Vorbehalte nach New York auf. Man spürt die Anziehung zwischen Callen und Holly, auch wenn es nicht so klappt, wie es sich Holly vorgestellt hat.
Dazu das wunderschöne, winterliche Setting, die Zeit kurz vor Weihnachten, die Vorgeschichte von Brian und Callen, die sehr traurig und tragisch ist. Das alles konnte mich schon sehr berühren. Auch die Nebenchataktere, Freunde von Holly, waren sehr sympathisch und da es der Auftakt einer Reihe ist, vermute ich, wir werden den ein oder anderen wieder treffen.
Aber trotz der Vorgeschichte und trotz der ein wenig zu kurz gekommenen Liebesgeschichte konnte es mich nicht ganz so berühren, wie ich es gerne mag. Es war eine unterhaltsame Geschichte mit dem ein oder anderen romantischen und mit einige spannungsgeladenen Momenten. Ein gelungener Auftakt, ich möchte die Reihe gerne weiterlesen.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Überwältigende Spannung!
Himmelfahrt von Nicholas Binge
"Himmelfahrt-Mission in den Tod" von Nicholas Binge entführt die Leser in einen fesselnden Thriller, der geschickt Science Fiction, Horror und Abenteuer miteinander verwebt. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als ein gigantischer Berg im Pazifik entdeckt wird und der Wissenschaftler Harold zu einer streng geheimen Mission dorthin berufen wird.
Die Erzählung, die durch Harolds Briefe an seine Nichte präsentiert wird, entfaltet eine Geschichte, deren Geschehnisse die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft überschreiten. Die Verwirrung, die sich dabei einstellt, wird durch die meisterhafte Schreibweise des Autors zu einem faszinierenden Element, das die Neugier des Lesers weckt und ihn dazu drängt, die Wahrheit über das mysteriöse Geschehen auf dem Berg zu erfahren.
"Himmelfahrt-Mission in den Tod" ist für mich ein kleines Jahreshighlight. Die detaillierte Beschreibung und die packende Spannung machen dieses Buch zu einem Lesegenuss, bei dem man unbedingt wissen möchte, welches Geheimnis sich auf dem Berg verbirgt. Nicholas Binge hat hier ein Werk geschaffen, das nicht nur gut geschrieben ist, sondern auch eine fesselnde Atmosphäre schafft, die den Leser in den Bann zieht.
Rezensionen von Claudia R:
Wildnis ...?!
Opa Bär und Kleiner Bär suchen die Wildnis von Cecilia Heikkilä
Klappentext / Inhalt:
Wer kennt die Wildnis?
Eines Tages findet Kleiner Bär eine alte Postkarte an Opas Kühlschrank. "Viele Grüße aus der Wildnis!" steht darauf. Was ist die Wildnis? "Die Wildnis ist der schönste Ort der Welt", erklärt Opa Bär. Sie ist groß und gefährlich und schwer zu finden.
Die beiden nehmen die Postkarte und Opas alte Landkarte und machen sich auf den Weg. Sie laufen kreuz und quer durch den Wald und lassen sich dabei von den Zeichen der Natur leiten. Aber sie müssen feststellen: Wo früher die Wildnis war, ist heute oft nichts mehr. Gibt es sie überhaupt noch? Und wer kennt den richtigen Weg?
Großvater und Enkel suchen das letzte Fleckchen unberührte Natur und vermitteln, wie wichtig es ist, diese zu schützen und zu erhalten.
Ein farbenfrohes und poetisch erzähltes Bilderbuchabenteuer für Kinder ab 4 Jahren.
Cover:
Ein wunderschönes Cover welches die Weite und Ausmaße der Natur zeigt. Berge, Wiesen und lauernde Gestalten in den Schatten. Zwei Bären schauen genau in diese Weite. Optisch und farblich ist es wundervoll gestaltet und toll umgesetzt.
Meinung:
Eine berührende, liebevolle und zauberhafte Vorlesegeschichte, mit viel Tiefe. Die Umwelt- und Naturproblematik wird hier ganz geschickt und liebevoll mit eingebaut. Altersentsprechend, mit vielen Bildern und kurzen Texten, wurde dies für Kinder ab 4 Jahren umgesetzt.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details dazu zurück.
Es beginnt mit einer Postkarte und schon erzählt der Opa eine wundervolle Geschichte übe die Wildnis und der Beginn ist gemacht. Ob sich die Bären auf in die Wildnis machen und was sie da finden werden, erfahrt ihr im Buch.
Die Charaktere sind zuckersüß umgesetzt und einfach zum lieb haben. Auch wenn zwischenzeitlich der Opa erzählt, so ist die Geschichte aus Sicht des kleinen Bären in der Ich-Perspektive erzählt. Auch der Bezug zu den Sternbildern wird sehr schön geschaffen. Es wird mit Worten gespielt und teils ist die Geschichte auch etwas poetisch angehaucht. Der Schreibstil ist locker und liest sich sehr gut und angenehm. In der Geschichte steckt viel Tiefe und sie regt, besonders zum Ende, zum Nachdenken an. Kindgerecht werden hier Themen, wie Waldsterben, Naturschutz und Umweltproblematik angesprochen und mit eingebaut. Die Suche nach der Wildnis wurde wundervoll umgesetzt und die Geschichte spricht nicht nur die Kleinen an. Wunderschön an Sprache und Bildern umgesetzt und dadurch die Thematik anschaulich verdeutlicht.
Toll sind auch die wunderschönen bunten Zeichnungen. Die Bilder sind sehr detailreich und schön gestaltet. Diese geben die Geschichte sehr gut wieder. Auch das Text-Bild Verhältnis ist stimmig. Die kurzen Textpassagen sind gut verständlich und auch die Handlungen und Geschehnisse nachvollziehbar. So können bereits die Kleinsten ab 4 Jahren, der Geschichte, dem Text und den Bildern, gut folgen.
Eine spannende Suche und ein tolles Abenteuer, welches optisch und auch sprachlich gut umgesetzt wurde. Berührend und liebevoll, eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist unsere Natur zu schützen. Liebevolle Charaktere und wunderschöne Zeichnungen runden das Ganze perfekt ab.
Fazit:
Eine berührende, liebevolle und zauberhafte Vorlesegeschichte, mit viel Tiefe.
Rezensionen von Emmmbeee:
Fischen in eisiger Kälte
Die Eisfischerin vom Helgasjön von Frieda Lamberti
Manchmal kommt vieles zusammen: Schwierigkeiten in der Partnerschaft, im Beruf, auch in Sachen Gesundheit. Dennoch gibt Rieke nicht auf und sucht andere Wege als die vorgesehenen. Das scheint mit Hilfe von Freundin und Mutter auch zu klappen. Doch weit gefehlt, wenn die Leserin und der Leser nun glauben, dass jetzt alles in ruhigen Bahnen verlaufen darf.
Der Missverständnisse und Fehlinterpretationen gibt es viele, böse Worte fallen noch und noch. Schön, dass dennoch die Richtigen zusammenfinden dürfen und es ein Happy End wird.
Ich habe mitgefroren, wenn Rieke im Winter in Schweden war. Dabei fiel mir ein, wie wohltuend sich diese Kälte im Sommer beim Lesen einstellen könnte. Es war ein angenehmes Lesen, und ich habe sofort ins Buch gefunden. Die Wendungen in der Handlung waren durchaus nicht vorauszusehen, und die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten.
Obwohl Rieke eigentlich mehr zugesehen als selbst gefischt hat, ist der Titel dennoch stimmig. Das zarte Bild auf dem Cover finde ich hingegen sehr passend und habe mir zwischendurch gewünscht, am Ort des Geschehens zu sein. Ich empfehle den Roman allen, die Skandinavien mögen.
Rezensionen von Minangel:
Sie reisen, um zu suchen und zu finden?!
Zur halben Nacht von Susanne Niemeyer
Meine Meinung:
Alice möchte raus aus dem Weihnachtstrott ihrer Familie. So beschließt sie, sich auf ein Inserat von C+M+B zu melden, welche sich auf die Reise machen. Sehr königlich wirken die drei nicht und so machen sie sich planlos auf den Weg. Ob sie ihr Ziel erreichen, findet selbst heraus.
Ihr Weg ist gekennzeichnet von Begegnungen verschiedenster Persönlichkeiten: sei es eine engagierte Busfahrerin, ein Wolf, ein alter Kneipenbesitzer im Ruhestand,… jeder für sich ist auch auf seiner persönlichen Suche. Diese Charaktere inklusive den unheiligen drei Königen sind teilweise skurril skizziert, und es bleiben zu viel Spielräume und Fragezeichen, es gibt fast keine Tiefe einzelner Charaktere bzw. wird Entwicklungspotential nicht aufgezeigt. Auch mit dem Hauptcharakter Alice werde ich nicht so richtig warm, sie bleibt unnahbar und hätte es nicht einen Höhepunkt am Ende gegeben, hätte ich das Buch enttäuscht zur Seite gelegt.
Fazit: das etwas andere Buch der Herbergssuche und vielleicht muss ja noch einiges sacken, damit ich es besser greifen kann. Vorerst gebe ich für die kurzweilige Unterhaltung und doch den ein oder anderen Schmunzler drei Sterne.
Rezensionen von Claudia R:
seichte Wintergeschichte
Die Zuckerbäckerin von Cold Creek Valley von Mona Jones
Klappentext / Inhalt:
Süße Küsse im Schnee.
Chiara hat die elterliche Pasticceria in Hamburg zurückgelassen und ist ihrer großen Liebe Gabriel ins Cold Creek Valley gefolgt. Die beiden genießen ihr Glück in der wunderbaren Winterlandschaft Colorados. Alles scheint perfekt. Lediglich Gabriels Schwester Sarah wird mit Chiara nicht warm.
Aber Chiara kümmert sich nicht darum, denn sie hat ein Ziel fest vor Augen: Sie möchte ihre eigene Konditorei eröffnen. Wirklich kein einfaches Unterfangen. Sie ist so beschäftigt, dass sie erst nach einer Weile bemerkt, dass Gabriel sich immer mehr von ihr entfernt. Im Moment ihrer größten Not ist ausgerechnet der attraktive Dave für sie da. Und das bleibt von Sarah nicht unbemerkt …
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Eine kleine Konditorei im winterlichen Umfeld und von Schnee bedeckt ist erkennbar. Viele kleine Details sind erkennbar und sehr zart mit eingebaut. Auch die glitzernden Elemente und die haitische Untermalung ist toll gewählt. Ein super süßes, romantisches und liebevolles, winterliches Cover.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band dieser Reihe, aber auch ohne Vorkenntnisse kommt man gut hinein. Anfangs habe ich etwas mit der Zuordnung der Namen, da auch gleich mehrere mit "C" beginnen, gebraucht, aber schnell habe ich mich in alles hineingefunden. Chiara und Gabriel geben ein tolles Paar ab, doch Gabriel scheint sich mehr und mehr zu entfernen, werden sie wieder zueinander finden, oder ist dies vielleicht die Chance für den attraktiven Dave?
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details zum Inhalt zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. man kommt schnell in die Handlungen und Charaktere hinein. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Chiara und Gabriel und der Ich-Perspektive erzählt. So kann man sich in beide sehr gut hineinempfinden. Auch die Gedanken und Emotionen sind so sehr gut nachvollziehbar. Zudem kommt durch die Perspektivwechsel Spannung auf und auch Tempo hinein.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben einen gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und durch die jeweiligen Namen ist gut ersichtlich, aus welcher Perspektive erzählt wird.
Die Geschichte ist emotional und spannend vom Verlag her gestaltet. Man bangt und hofft mit den Charakteren mit. Eine wunderschöne, romantische Wintergeschichte, die für kuschelige Lesemomente sorgt. Seichte Liebesgeschichte mit einigen Wirrungen. Auch die winterliche Kulisse wird sehr schön und bildlich umgesetzt. Man kann sich auch die einhergehende Atmosphäre sehr gut vorstellen.
Fazit:
Eine wunderschöne, romantische Wintergeschichte, die für kuschelige Lesemomente sorgt. Seichte Liebesgeschichte mit einigen Wirrungen.
Rezensionen von miriamB:
Nicht ganz so märchenhaft...
Zehnundeine Nacht von Charles Lewinsky
Der Titel erinnert an Scheherezade, die 1001 Nacht lang den König Scharyâr mit Geschichten unterhält, um ihr Leben zu retten.
Ganz so märchenhaft schreibt Charles Lewinsky nicht.
Es ist keine Prinzessin (auch wenn sie so genannt wird), sondern eine alternde Prostituierte, kein Schloss, sondern ein heruntergekommenes Hotel und auch kein König, sondern ein unangenehmer (aber treuer) Kunde, der nur unter Gaunern ein König ist.
Um ihn sich – im wahrsten Sinne des Wortes – vom Leib zu halten, erzählt die "Prinzessin" Geschichten.
Nur zehn und eine Geschichte und trotzdem einiges mehr als auf den ersten Blick zu sehen ist: indem der König die Geschichten immer wieder unterbricht, gibt er ihnen eine neue Richtung. Ein Kunstgriff Lewinskys, der so den Prozess des Erzählens, das Erfinden der Geschichte selbst zur Geschichte macht.
Aber hat es eine tiefere Bedeutung, dass der Autor eine Prostituierte und einen Gauner zu seinen Protagonisten gemacht hat? Keine Ahnung!
Scheherezade hat 1001 Nacht erzählt, Lewinsky gerade zehnundeine Nacht. Aber für diese kurze Zeit erweist er sich als abwechslungsreicher Unterhalter.
Angenehme Lektüre für zwischendurch – lesenswert!











