Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
detektivisch spannend
Roger Rättel und die heißeste Detektivschule der Welt von Andreas Hüging
Klappentext / Inhalt:
Klappern gehört zum Geschäft!
Die Detektivschule von Gerda Gecko in der Wüstenstadt Albukörki gilt als die heißeste Detektivschule der Welt. Die beiden Nachwuchsdetektive Roger (eine Klapperschlange) und Fenni (ein Wüstenfuchs) hadern ein wenig mit der Theorie, aber außerhalb der Schule lösen sie meisterhaft einen Fall nach dem anderen.
Als in Albukörki plötzlich das kostbare Wasser knapp wird, kommen Roger und Fenni mit Hilfe von Klopfkäfer Tokki und Geiermädchen Fledder einer ganzen Bande von skrupellosen Dieben auf die Spur …
Ein durchgehend farbig illustriertes Detektiv-Abenteuer unter Wüstenbewohnern und zwei geniale Helden mit sympathischen kleinen Schwächen.
Lesestufe 4:
- ideal für geübte Leseanfängerinnen und Leseanfänger
- große, gute erfassbare Schrift
- unterteilt in mehrere Kapitel
Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen
Cover:
Das Cover macht neugierig auf mehr und ist richtig toll gestaltet. Eine Klapperschlange mit Trenchcoat und Hut auf einem Wüstenfuchs ist erkennbar. Die Wüstenlandschaft ist gar nicht so karg, viele Kakteen, mit so einigen Besonderheiten sind erkennbar. Auf viele kleine Details wurde hier geachtet und das Cover sowohl optisch, wie auch farblich toll umgesetzt.
Meinung:
Roger Rättel und Wüstenfuchs Fenni stehen kurz für ihrer Prüfung zum großen Doppel-Dee, aber mit der Theorie haben es die beiden Detektive nicht so recht. Ob sie die Prüfung bestehen werden und an welchen fall sie sonst noch dran sind, dass erfahrt ihr in diesem spannenden und tollem Kinderbuch.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker. es lässt sich leicht und flüssig lesen. Durch die große Schrift und die recht kurzen Kapitel lässt es sich auch gut für geübte Leseanfänger selbst lesen und ermutigt die Leseanfänger dabei. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind toll gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die kurzen Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss und heben zugleich das Tempo.
Spannung und auch Humor kommen hier nicht zu kurz. Für gute Unterhaltung wird hier auch Situationskomik, die Charaktere und Handlungen gesorgt. Rättel und Fenni habe ich schnell ins Herz geschlossen. Die Charaktere sind liebenswert schräg und auch sehr besonders. Die Geschichte wird aus Sicht von Rättel in der Ich-Perspektive erzählt. So findet man sich schnell in ihn und seine Gedanken und Handlungen hinein. Auch die Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen.
Toll fand ich auch das die Prüfungsaufgaben hier mit eingebaut wurden, so konnte man selbst auch miträtseln. Und auch das mitermitteln viel einem hier leicht, denn war schnell im Geschehen und im Fall drin. Es macht Spaß, den Detektiven zu folgen und mit zu kombinieren und auch die Detektivschule macht viel Freude. Es ist sehr unterhaltsam, spannend und humorvoll aufgebaut und das Lesen macht hier einfach Spaß.
Wunderschön sind die farbigen Illustrationen, die das Ganze sehr gut abrunden und auch das Schriftbild auflockern. Die Illustrationen sind toll gewählt und geben auch die Situationen gut wieder. Die bunten Zeichnungen laden zum Betrachten ein. Tolle Zeichnungen, die das Ganze rund machen.
Rättel und seine Freunde haben für gute Unterhaltung gesorgt, Rätselspaß und Spannung. Mir hat dies nichtig gut gefallen und ich bin schon sehr auf mehr von Roger Rättel gespannt.
Fazit:
Detektivische Spannung, Unterhaltung und Humor verpackt in einem tollen Kinderbuch.
Rezensionen von Gavroche:
Was geschah damals?
Roger Rättel und die heißeste Detektivschule der Welt von Andreas Hüging
Kit hat es nicht leicht im Leben und arbeitet als ungelernte Pflegerin. Nachdem jedoch ihre letzte Patientin in ihrer Obhut gestorben ist und sie verdächtigt wurde, gibt ihr Arbeitgeber ihr nur noch eine letzte Chance: sie soll sich auf Hope's End um Lenora Hope kümmern. Ausgerechnet Lenora Hope, die vor vielen Jahren für den Tod ihrer Eltern und ihre Schwester verantwortlich gewesen sein soll und im Dorf ranken sich noch immer viele Gerüchte um sie und ein Reim erzählt von ihren Taten.
Aber Kit bleibt nichts anderes übrig.
Angekommen auf Hope's End erwartet sie eine bedrückende Atmosphäre, in einem Haus, das droht, in die Klippen zu stürzen und in der Zeit festzustecken scheint. Auch Lenora ist eine Überraschung, denn diese ist gelähmt, kann nicht sprechen und nur die linke Hand ein wenig bewegen. Aber sie schreibt nach und nach ihre Geschichte für Kit auf. Die Auszüge aus dieser Geschichte werden in den Roman eingeflochten, so dass auch wir Hörer*innen immer mehr erfahren.
Am Ende gab es für meinen Geschmack einen Tick zu viele Wendungen, während mir zwischendurch die Spannung etwas fehlte. Ich fand es gut, dass es zwei unterschiedliche Sprecherinnen - Lisa Rauen und Astrid Schulz - für die beiden Perspektiven gab.
Nicht schlecht, aber jetzt auch nicht so überragend.
Rezensionen von Kapitel60:
Bloß nicht mit den Göttern anlegen
Sikander gegen die Götter, Band 2 - Der Zorn der Drachengöttin von Sarwat Chadda
Sikander gegen die Götter – Der Zorn der Drachengöttin – ist ein Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren, von Sarwat Chadda. Das Buch ist bei Ravensburger erschienen und umfasst ca. 480 Seiten.
Worum geht’s?
Der Junge Sikander hat vor Jahren seinen Bruder bei einem Unfall verloren. Mit Hilfe einer antiken Steintafel, kann Sikander seinen Bruder wieder lebendig machen.
Das zieht natürlich Konsequenzen nach sich. Der Zorn der Drachengöttin wurde geweckt.
Cover, Illustrationen und Schreibstil
Das Cover des Buches ist wunderschön. Mystisch, dämonisch und lässt auf viel Spannung hoffen. Das Leseniveau dieses Buches ist schon etwas gehoben, da viele Fachbegriffe und Fremdwörter vorkommen. Ich kann mir vorstellen, dass es für 10-jährige Kinder schon etwas anspruchsvoll ist, aber dafür ist es auch für ältere Kinder und Jugendliche geeignet. Am Ende des Buches befindet sich eine Begriffssammlung, das ist wirklich sehr hilfreich.
Fazit
Eine tolle Fantasystory mit viel Spannung und unvorhersehbaren Ereignissen. Der Einstieg ins Buch war für mich persönlich etwas schwierig, weil ich den Band 1 nicht gelesen habe. Also unbedingt mit dem ersten Teil starten. Es bleiben leider zu viele Fragen offen, obwohl es sich bei Band 2 um eine abgeschlossene Geschichte handelt.
Rezensionen von Lesemama:
Historische Fantasy
Das Vogelmädchen von London von Mat Osman
Hörbuchrezension
Zum Hörbuch:
Shay ist ein Botenmädchen, sie liebt Vögel und lebt mit ihrem Vater in einen Wald bei London. Ihre Tage verbringt sie in London mit Botengängen. Dort lernt sie Nonesuch, einen Jungen aus den Blackfriars-Theaters kennen und verliebt sich. Sie verbringen viel Zeit miteinander.
Dann gründen sie das Geistertheater, in dem Shay ihrer Bestimmung nachgeht und als Wahrsagerin auftritt. Das bringt dir Königin ins Spiel, die das Vogelmädchen unbedingt haben möchte
Meine Meinung:
Ich hörte das Buch, was es, meiner Meinung nach, etwas schwieriger machte, denn die vielen fremden Namen, die vielen Namen überhaupt sich zu merken und zu wissen, wer gemeint ist. Auch ist das ungekürzte Hörbuch mit sechzehn Stunden sehr lang und hatte dadurch auch stellenweise seine Längen, es wurde langsam erzählt, es gab viele Begegnungen und das letzte Viertel wurde dann richtig spannend, man merkte den Fantasy Anteil wenig, es passte zu dem Zeitraum, da könnte es auch einfach der Glaube der Zeit gewesen sein.
Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme, ich mochte sie auch über einen längeren Zeitraum gerne hören. Alles in allem ein spannendes, wenn auch etwas langes, Hörerlebnis.
Rezensionen von Bibibabby:
Schöne Mausgeshichte
Ziemlich beste Mäuse - Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft von Mara Andeck
Dieses Buch habe ich meinem Fünfjährigen über eine Woche als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Das Buch hat ihm sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist relativ einfach zu verstehen und der Text ist durch viele schöne, farbliche Bilder aufgelockert.
Ich habe dieses Buch wegen seines schönen Covers und interessanten Klappentexts gewählt.
Henry das Gleithörnchen ist ein möchtegern Meisterdieb und besucht Burg Funkelstein um einen Diamanten zu finden. Als Mausmän getarnt, freundet er sich mit den (Maus)Bewohnern an.
Obwohl ich die Handlung gut fand, muss ich zugeben, dass ich mir die Geschichte anders vorgestellt hatte. Der Titel heißt "Ziemlich beste Mäuse: Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft". Ich erwartete also eine Geschichte, indem Henry mit seinen Freunden ein Abenteuer erlebt, wobei er den Wert der Freundschaft kennenlernt. Stattdessen ist die Handlung subtiler und Henry versteht eher, dass er für die Gemeinschaft wichtig ist.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich fand die Maus-Wortwitze witzig und der Teil am Ende, das das erste Kapitel widerspiegelt, sehr raffiniert.
Ich habe die Abschnitte mit den Kirchenmäusen übersprungen weil die ein bisschen düster waren. Ich hätte vielleicht auch den "Mist, Megamist, und Megamäusemist" überspringen sollen... mein Kind fand die Wörter ein bisschen zu lustig...
Fazit: Schöne Geschichte mit tollen Bildern, empfehlenswert.
Rezensionen von LeserinLu :
Kurzweilig
Psyche und Eros von Luna McNamara
„Psyche und Eros“ von Luna McNamara bietet eine solide Erzählung der griechischen Mythologie aus weiblicher Perspektive, wie sie aktuell modern ist. Erzählt wird die Geschichte von Psyche, der tapferen Prinzessin. Die Umkehrung traditioneller Heldengeschichten, indem Psyche gegen alle Regeln zur Kriegerin ausgebildet wird, bringt eine interessante Dynamik in die Handlung.
Später wird diese unhinterfragte Übernahme der männlichen Rollenmuster erneut in Frage gestellt: Wieso wird man als Held gesehen, wenn es eigentlich um die Ermordung von Menschen geht?
Die Prophezeiung des Orakels von Delphi für Psyche, die Eifersucht der Göttin Aphrodite und die Beziehung zwischen Eros und Psyche, ausgelöst durch einen unglücklichen Pfeilschuss, sorgen für Spannung.
Luna McNamara verwebt Mythologie und Romantik, wobei sie teilweise in erheblichem Maße von der griechischen Mythologie abweicht. Wen das stört, muss evtl. zuerst das Nachwort lesen oder den Roman nicht lesen. Der Erzählstil ist flüssig, und die kreative Interpretation des antiken Mythos macht das Buch zu einer interessanten Lektüre für Zwischendurch.
Rezensionen von Tara:
Sehr inspirierend
Kunst? Kann ich! (Kunst für Kinder) von Joséphine Seblon
„Kunst? Kann ich!“ ist ein kreatives und inspirierendes Buch mit 20 tollen Bastelideen der Kunsthistorikerin Joséphine Seblon für junge Künstler ab vier Jahren.
Zunächst erklärt die Autorin kurz wie das Buch funktioniert. Bei ihren Ideen war es für sie wichtig, dass die Materialien leicht erhältlich sind und dass beim Basteln kein zu großes Chaos entsteht.
Das hat sie mir direkt sehr sympathisch gemacht. Ich denke, dass jeder der schon mal mit Kindern gebastelt hat, dies zu schätzen weiß.
Im Anschluss hat sie ihre kreativen Ideen in drei Abschnitte gegliedert: alte Kunst, moderne Kunst und zeitgenössische Kunst. Zu jedem gibt es tolle Bastelideen.
Es gibt Projekte zum Basteln und zum Malen, für jede gibt es eine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung und eine Aufzählung der Dinge, die benötigt werden. Thematisch werden hier sowohl Höhlenmalerei als auch große, bekannte Künstler aufgegriffen. Zudem gibt es zu jeder Idee ein Kästchen „Überleg mal!“, das dazu anregt sich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen und auch eine gute Gesprächsgrundlage bietet.
Jede Seite wurde liebevoll von dem Künstler und Illustrator Robert Sae-Heng gestaltet, so dass das Buch auch optisch ein echtes Highlight ist.
Mich hat dieses Buch begeistert und ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal ein so toll gestaltetes Bastelbuch mit so vielen Ideen, an die ich mich ohne Bedanken herantrauen kann, in der Hand gehalten habe.
Rezensionen von gerlisch:
Leider wenig Spannung
Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel
Seit der Fabian zusammen mit seiner Frau vor zwei Jahren plötzlich auf dem Weg in den Urlaub spurlos verschwand, vergeht kein Tag wo seine Schwester, die forensischen Psychologin Evelyn Jancke nicht auf der Suche nach den beiden ist. Im norddeutschen Raum werden auf Campingplätzen scheinbar wahllos Menschen getötet und der Täter entkommt unerkannt.
Bis es einen Zeugen gibt. Die Polizei ist ratlos und bittet Evelyn um Hilfe. Als sie das Phantombild von dem "Camper" zu sehen bekommt, ist sie fassungslos, handelt es sich bei dem Täter um ihren Bruder Fabian?
Normalerweise ist ein Thriller von Arno Strobel ein Garant für eine nervenaufreibende Story, aber leider konnte mich "Der Trip" so gar nicht fesseln. Ja, ok, die Idee für den Plot hatte Potenzial, da hätte der Autor aber mehr daraus machen können.
Nach einem starken Anfang mit atemloser Spannung und Cliffhanger nach jedem Kapitel, verliert sich die Story leider nach und nach in Wiederholungen und nichtssagenden Sätzen.
Mit Evelyn hat der Autor eine Protagonistin geschaffen, die in meinen Augen naiv und unsympathisch ist. Für eine forensische Psychologin verhält sie sich absolut unprofessionell und ich konnte vieler ihrer Handlungen nicht nachvollziehen
Der Schreibstil ist wie immer leicht zu lesen und durch die eingeschobenen Abschnitte aus Sicht des Täters, wollte ich immer wieder wissen wie es weitergeht. Lange Zeit tappte ich im Dunkeln wer der Täter sein könnte. Ich wurde mit meinen Vermutungen hin und her gerissen und fieberte auf den Showdown hin. Das Ende kam dann sehr abrupt und der Wow-Effekt blieb aus. Schade, das kann Herr Strobel besser.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger:
Da wäre mehr gegangen!
Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen
Ein an sich ausgesprochen interessantes Thema über ein typisches Frauenschicksal in der Wissenschaft. Dorothy Horstmann leistet Bahnbrechendes bei der Erforschung von Polio, die Meriten ernten aber die Männer. Leider lässt Lynn Cullen für mich die Tiefe, ja auch die sprachliche Brillanz vermissen.
Wenn schon ein Roman über Frauen in der Wissenschaft, dann das exzellente Buch von Bonnie Garmus „Eine Frage der Chemie“!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Dagmar Pfleger:
Buch als Katapult zu Information
Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen
Das Thema die Historie der wissenschaftlichen Forschung den Bereich Kinderlähmung bzw. des Weges zur Polioimpfung betreffend fand ich sehr verlockend. Lynn Cullen hat den Zeitpunkt für diesen Roman, wie ich finde, auch sehr geschickt gewählt, da das Interesse zum Thema Forschung und Impfen wohl noch sehr präsent ist.
Die Art und Weise der Darstellung des Lebens und Wirkens von Dr. D. Horstmann finde ich gelungen und relativ ansprechend beschrieben, obgleich ich den „Kick“ doch etwas vermisst habe. Den Erzählstil finde ich etwas „clean“, wobei das aber gut zum Thema passt. Was für mich das Allerbeste dieses Romanes ist? Er hat mich in ein „intensives und freudvolles Googeln“ katapultiert: es hat mir viel Freude bereitet, mich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Das bedeutet: ein gut zu lesendes Buch + spannende wissenschaftliche Infos (innerhalb und außerhalb der Buches) = der Kauf des Buches lohnt sich.









