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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Ein Gartenbuch für Kinder

Judiths kleine Farm von Judith Rakers

Die kleine Katze Jack kommt auf eine kleine Farm und es ist alles neu für sie. Sie findet viele Freunde und lernt den Garten kennen. Es sind Nutztiere auf der Farm und auch Waldbewohner. Judith probiert alles mögliche in ihrem Garten aus und nimmt auch die Hilfe vom Nachbarn an. Die Kinder erfahren so das es gute und schlechte Tipps gibt und man sie nicht alle umsetzen muss.

Die Kinder lernen mit der Katze woher das Gemüse stammt das sie essen, das manches Tiere und Menschen gleichzeitig mögen. Sie lernen wie kleine Tiere entstehen. Die Kinder lernen zu verstehen das das Katzenfutter in Dosen nicht im Garten wächst sondern aus der Küchenschublade kommt. In diesem Buch wird informativ aber auch mit lustigen Einlassungen die Arbeit im Garten beschrieben. Die Bilder dazu sind herausragend. Sehr liebevoll gezeichnet vor allem wenn Jack auf einen Mähroboter über die Wiese jagt
Ein kleines Manko war am Anfang, Die kleine Katze als Beobachter und Erzähler gefällt mir, nur es sind einige Informationen eingestreut, die für Kinder schon etwas schwierig sind. Beispiel das adipöse Eichhörnchen, da ist auch vom Cholesterin die Rede. Das hätte man etwas einfacher erklären können. Wie gesagt am Anfang dann wurde die Sprache kindgerechter.

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Rezensionen von gerlisch:

Spannender Auftakt einer neuen Island-Krimi-Reihe

Höllenkalt von Lilja Sigurðardóttir

Höllenkalt ist der Auftakt einer neuen Island-Krimi-Serie. Um was geht es:
Áróra Jónsdóttir, geboren in Island, arbeitet in London als Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität und hat zu ihrer Familie wenig Kontakt. Als ihre Schwester Ísafold nicht mehr zu erreichen ist, macht sich ihre Mutter sorgen und bittet Áróra nach dem Rechten zu sehen.

Da das Verhältnis zwischen den Schwestern nicht das Beste ist, macht sich Áróra nur wiederwillig auf den Weg nach Island. Dort muss sie aber feststellten, dass Ísafold spurlos verschwunden ist. Ihrem gewalttätigen und drogendealenden Freund Björn traut sie immer noch nicht über den Weg. Unerwartete Hilfe bekommt sie von dem Polizisten Daniel. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und treffen auf eine Mauer des Schweigens.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und trotz des relativ unaufgeregten Plots mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Sie schafft hier durch die Beschreibung der herrlichen isländischen Lokation eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Besonders gefallen hat mir die Charakterisierung der Protagonisten. Dadurch, dass die Autorin sich Zeit für die Darstellung ihrer Figuren genommen hat, wirken sie sehr lebendig. Áróra finde ich zwar nicht unbedingt sympathisch in ihren Ansichten, aber bei einigen ihrer Handlungen musste ich doch schmunzeln.
Durch verschiedene Perspektiven erhalten wir Einblick in Ísafolds Leben und Umfeld und dank der Ermittlungen von Áróras und Daniels entstehen Bilder von menschlichen Abgründen. Zum Schluss blieben noch einige Fragen offen, die sicherlich Thema in den Folgebände sind, auf die ich jetzt schon sehr gespannt bin.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein energiegeladener Text

Die sieben Monde des Maali Almeida von Shehan Karunatilaka

Der preisgekrönte Roman Die sieben Monde des Maali Almeida ist ein aufregendes Buch. Zum einen, weil es den Leser in die achtziger Jahre nach Sri Lanka führt. Es ist die Zeit des Bürgerkriegs zwischen der tamilischen Minderheit und der singhalesischen Mehrheit in Sri Lanka.
Eine fremde Welt für mich.

Zwar gibt einen der Autor Shehan Karunatilaka Hilfestellungen, welche Gruppen zu der Zeit, welche Interessen in Sr Lanka verfolgten, dennoch ist es schwer, immer zu folgen. Manchmal muss man sich daher trieben lassen. Am besten man folgt dem gerade ermordeten Protagonisten Maali Almeida, der Fotograf war, auf seiner Suche nach seinem Mörder. Es geht durch Sieben Tage und Nächte und erzählt von seinen Begegnungen mit anderen Geistern. Ein Weg wie durch ein Labyrinth.

Das Buch ist aber auch aufregend wegen seiner großartigen literarischen Form. In der zweiten Person erzählt, ist man nah bei der Figur. Maali ist wirklich eine starke Figur, engagiert, neugierig, furchtlos und voller Lebensgier.
Es gibt auch Passagen mit Maalis guter Freundin Jaki und ihr Cousin DD, der sein Liebhaber war. Diese beobachtet Maali für eine Zeit lang.

Das Buch ist sprachlich farbig, der Ton ist durchsetzt von Ironie. Das Buch hat so viel Kraft und Energie. Das ist beeindruckend.

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Rezensionen von liesmal:

Wo ist Ísafold?

Höllenkalt von Lilja Sigurðardóttir

Auch wenn sie es eigentlich leid ist, sich um ihre Schwester zu kümmern, macht sich Áróra auf Bitten ihrer Mutter auf den Weg von London nach Reykjavik, um herauszufinden, warum Ísafold wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Tatsächlich ist sie spurlos verschwunden.

Ísafold hat mit ihrem Freund Björn zusammengelebt in einem Haus mit mehreren Nachbarn, die von Áróra befragt werden.

Die Autorin schreibt in sehr kurzen Kapiteln, meistens umfassen sie zwei bis vier Seiten. Das gefällt mir ausnehmend gut. Mit ihrem einfachen Schreibstil gelingt ihr eine spannende Geschichte, denn es sind nicht nur Áróras Bemühungen, Licht ins Dunkel zu bringen, sondern mehrere Erzählstränge geben Einblick in das Leben der ganz unterschiedlichen, manchmal recht eigentümlichen Nachbarn. Allerdings wird Áróra auch beruflich gefordert, rein zufällig – sie ist Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität.

Mir hat der Krimi, der den Auftakt einer Trilogie bildet, gefallen. Ich habe mich wohl gefühlt in der Landschaft Islands und habe die Spannung genossen, die durch die Frage entsteht: Wurde Ísafold Opfer eines schrecklichen Verbrechens?

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Rezensionen von Brigitte S.:

Eine Frau geht ihren Weg

Der süße Duft der Reben von Tara Haigh

Isabell erfährt mit einundzwanzig, das sie Rafael heiraten soll, den Sohn eines Rosinenbarons, den sie noch nie mochte. Sie kann sich ihre eigenen Träume nicht erfüllen und geht schweren Herzens auf das Schiff, das sie zu ihrem „Bräutigam“ bringen soll. Doch kurz vor der Ankunft ergibt sich die Möglichkeit, das Schiff ungehindert zu verlassen.

Auf ihrer Flucht trifft sie ihre Jugendliebe Fernando wieder und leider auch Rafael. Doch ein dunkles Familiengeheimnis liegt über der ganzen Geschichte und so kommt es wie es kommen muss. Doch Isabell gibt nicht auf und setzt ihren Kampf fort.

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und ich wurde von der Geschichte nicht enttäuscht. Tara Haigh hat auch einen tollen Schreibstil und man liest das Buch sehr flüssig. Isabel mochte ich sofort, wie kann ein Vater so mit seiner Tochter umgehen? Aber Isabell ist eine starke Frau und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. In der Geschichte lernt man die Rosinenbarone kennen, wie skrupellos manche sind und sie gehen, wenn es sein muss über Leichen – schreckliche Menschen. Auch Isabell macht so einiges durch, ich glaube, da wäre ich schneller an meine Grenzen gekommen – sie ist eine tolle mutige Frau. Da gibt es Sachen in ihrem Leben, die keiner erleben will, aber sie gibt nie auf. Ein Buch, das es in sich hat und man nicht gerne aus der Hand legt, denn die Spannung bleibt bis zum Schluss.

Wer historische Roman liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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Rezensionen von PMelittaM:

Spannender vierter Band

Codex Alera 4 von Jim Butcher

Tavi hat nicht nur mit einem Feind im eigenen Lager zu tun, sondern erfährt auch die Wahrheit über seine Herkunft. Seinen Mann im Kampf gegen die Canim muss er trotzdem stehen, auch, wenn er sich seine eigenen Gedanken dazu macht.

Tavis Onkel Bernard ist derweil mit seiner Frau Amara und dem Ersten Fürsten Gaius Sextus nach Kalare unterwegs, um dort zu retten, was zu retten ist, während Bernards Schwester Isana nun an Tavis Seite kämpft und all ihr Können als Wasserwirkerin einsetzen muss.

Der vierte Band steht den Vorgängern an Spannung in nichts nach und endlich erfährt auch Tavi die Wahrheit über seine Abstammung. Doch Tavi wäre nicht Tavi, wenn er nicht trotzdem das tun würde, was er für richtig hält. Auch wenn ich manchmal zunächst an seinen Entscheidungen zweifle, ergibt sich am Ende doch meistens, dass er richtig lag.

Ein schöne Überraschung ist, dass wir hier einen alten Feind, der aber auch irgendwie ein Freund ist, wiedertreffen. Dieses Wiedersehen kann allerdings erst nach vielen Gefahren und Spannung erfolgen, und auch danach geht es actionreich weiter.

Jim Butcher versteht es gut, die Spannung immer weiter zu steigern, oft kann man sich kaum vorstellen, wie die Charaktere der Gefahr entrinnen werden, und oft gelingt das nicht nur wegen ihrer Elementarkräfte, sondern auch durch Mut und kluges Taktieren.

Erzählt wird wieder in mehreren Perspektiven, Tavi, aber auch Isana und Amara stehen im Mittelpunkt. Vor allem Isana hat mir hier ein paar schöne Szenen beschert, z. B., als sie eine Gruppe durch gefahrvolle Gewässer bringen muss, aber trotzdem die Schönheit unter Wasser erkennt. Natürlich gibt es auch wieder viele Kämpfe, und auch dieses Mal hat es der Autor geschafft, mich mit ihnen zu fesseln.

Am Ende sind ein paar Erzählstränge beendet, und ein paar neue aufgetan, immerhin gibt es noch zwei weitere Bände, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Band 4 der Reihe ist ebenso spannend wie seine Vorgänger, und die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ich mag es gerne, liebgewonnene Charakter wiederzutreffen, und konnte auch hier mit ihnen hoffen und bangen. Sehr gerne empfehle ich die gesamte Reihe an Genrefans.

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Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:

Eiskalte Lügen

Kaltblütige Lügen von Karen Rose

Kit McKittrick, Detective des San Diego Police Departments, ist höchst alarmiert. Nach dem Fund einer jungen Frau, die wie schon viele Opfer vor ihr, mit pinken Handschellen gefesselt vergraben worden ist, deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um den gefährlichen Serienmörder handelt, den sie und ihr Partner Baz schon seit Jahren vergeblich versuchen dingfest zu machen.

Voller Hoffnung beginnt Kit die neuen Indizien auszuwerten und mit den alten Fällen abzugleichen. Obwohl sie bemüht ist sich an die reinen Fakten zu halten, gelingt es ihr nur schwer die eigenen Emotionen in den Griff zu bekommen und objektiv zu bleiben. Immer wieder wird sie von ihrem eigenen Trauma eingeholt. Entsprechend schwer fällt es ihr, endlich ihrem Bauchgefühl zu vertrauen und sich zu öffnen.

FAZIT
Ein hoch emotionaler Thriller und vielversprechender Auftakt, zu einer neuen Reihe von der Erfolgsautorin Karen Rose.

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Rezensionen von PeLi:

sehr spannender Auftakt einer neuen Reihe

Stille Falle von Anders de la Motte

Kriminalinspektorin Leonore Asker ( genannt Leo) arbeitet in der Abteilung für Schwerverbrechen in Malmö gerade an einem besonders spektakulären Entführungsfall. Und eigentlich hofft sie auf eine baldige Beförderung. Doch dann wird sie durch die Intrige eines Kollegen in eine Abteilung im Keller versetzt, von der sie vorher noch nie etwas gehört hat.

Diese Ebene minus eins ist auch, was ihre Karriere angeht, ein echter Abstieg, denn man nennt sie nur "Abteilung für hoffnungslose Fälle". Hier werden die Fälle bearbeitet, die kein anderer haben will und die als völlig unlösbar gelten.. Ihre neuen Kollegen, lauter Nerds und Außenseiter, sind alle irgendwie strafversetzt worden , nachdem sie in ihren früheren Jobs Ärger hatten .
Besonders motiviert ist dort, verständlicherweise. also keiner und zuerst weiß auch Leo gar nicht so recht, was sie in ihrem neuen Job überhaupt tun soll.

Doch dann schickt ihr jemand ein Foto einer rieseigen Modelleisenbahn zu, in deren Landschaft zwei Figuren platziert wurden, die genau so aussehen, wie die beiden Teenager, deren Entführung Leo in ihrer früheren Abteilung bearbeitet hatte.

Nun studiert sie die Unterlagen ihres Vorgängers und findet heraus , dass er wohl ebenfalls heimlich an dem Fall gearbeitet hat und dass er anscheinend auch schon einer heißen Spur gefolgt ist, kurz bevor er dann leider einen Herzinfarkt hatte und seitdem liegt er in der Klinik. da er nicht ansprechbar ist, kann Leo ihm keine Fragen stellen, also fängt sie an, alleine zu recherchieren und später auch mit Hilfe ihrer neuen Kollegen. Und ein alter, guter Freund von Leo ist dann schließlich auch noch mit von der Partie.

Und zusätzlich muss sie sich immer noch gegen die hinterhältigen Intrigen des ehemaligen Kollegen wehren.


"Stille Falle" ist der erste Band einer neuen Reihe um diese "Außenseiter-Truppe" auf Ebene minus eins. Eigentlich sind sie alle etwas seltsam, aber trotzdem mochte ich sie auf Anhieb ( jedenfalls fast alle) und ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle für diese Abteilung.

An dieser Story gefielen mir die schaurigen Orte besonders gut. Leere, verfallene Schauplätze sind einfach faszinierend und immer etwas gruselig. Und auch der Fall selbst war sehr spannend. Dass die Kapitel immer abwechselnd aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt werden, macht die Geschichte besonders lebendig und es kommt wirklich nie Langeweile auf, am liebsten möchte man das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Ich hoffe, es folgen noch sehr viele weitere, so packende Fälle, für dieses neue Team.

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Rezensionen von Buchchecker :

Die Glerien-Saga geht weiter - spannend, nervenaufreibend und absolut empfehlenswert!

Die Glerien Saga II von Angélique Knieps

Im zweiten Teil der Glerien-Saga, einer High-Fantasy-Reihe von Angelique Knieps, begeben sich Neil und seine Freunde erneut auf eine abenteuerliche Reise, diesmal in die entlegensten Ecken Gleriens, um die entfremdeten Völker zu vereinen und eine Allianz gegen den Schwarzmagier Alistor zu bilden. Wird es ihnen gelingen, trotz der unterschiedlichen ideologischen Vorstellungen und dem aus der Vergangenheit gewachsenen Hass zwischen den Völkern, ein Bündnis zu schmieden, das es mit der Macht Alistors aufnehmen kann oder wird die Zwietracht zwischen den Völkern Alistors Machtposition weiter stärken?

Die Fortsetzung knüpft direkt an den ersten Band an, es ist also von Vorteil, diesen vorab gelesen zu haben.

 

Die packende und komplexe Story hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen. Mit Spannung habe ich die Gruppe auf ihrem Abenteuer begleitet, mit ihnen gehofft und gebangt und wurde so manches Mal total überrumpelt. Nichts ist wie es scheint. Immer wieder musste ich mir die Frage stellen, wem zu trauen ist oder wer hier ein falsches Spiel spielt. ... 

Es war faszinierend, nun auch die anderen Völker und somit wieder viele neue starke und liebenswürdige Figuren kennenzulernen. Einige der Charaktere wie Neil, Keylim und Sera machen im Laufe der Handlung eine unglaubliche Entwicklung durch, während andere wie Noin, Alistor und Xar eher mysteriös bleiben. ...

Alles in allem haben mich "Die Glerien-Saga I - Das Recht des Blutes" und "Die Glerien-Saga II - Die brüchigen Bande" mit ihren überzeugenden und mehrdimensionalen Figuren, der Charakterentwicklung, den Geheimnissen und Intrigen und dem fantastischen Worldbuilding mit dem interessanten Magiesystem rundum begeistert.  Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung und empfehle beide Bücher der Glerien-Saga unbedingt und sehr gerne weiter!

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Rezensionen von Buchchecker :

Fantasievoller, komplexer und spannender Auftakt der Glerien-Saga

Die Glerien Saga von Angélique Knieps

"Das Recht des Blutes" ist der fantasievolle Auftaktband der Glerien-Saga, einer High-Fantasy-Reihe von Angelique Knieps, in dem sich Neil Wemson als einer der Auserwählten der Elementarsteine in ein Abenteuer noch ungeahnten Ausmaßes stürzt. ...

Seine Aufgabe ist es, zusammen mit den anderen Elementarkriegern das uralte Siegel zu erneuern, welches seine Welt vor unzähligen Kreaturen der Dunkelheit bewahrt, denn das Siegel droht zu brechen.

Auf ihrer gefährlichen Reise müssen sie allerdings erfahren, dass das berstende Siegel noch die kleinste Katastrophe ist, die Glerien bevorsteht. Denn vor gut 6000 Jahren wurde die Insel Glerien durch einen blutigen Krieg erschüttert. Obwohl seitdem Frieden herrscht, steht die Insel durch die Zerrissenheit zwischen den Völkern unter einer dauerhaften Anspannung. 

Wird es ihnen gelingen, die in Zwietracht lebenden Völker zu vereinen, um Glerien vor einem erneuten Krieg zu bewahren? ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den angenehmen, anschaulichen Schreibstil und konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Das Worldbuilding ist einfach großartig und es gibt eine große Anzahl an beteiligten Figuren, die alle ihre eigene Überzeugung vertreten und so eine spannende, bunte Mischung mit jeder Menge Konfliktpotential ergeben.

Neil mochte ich auf Anhieb. Anfangs ist er noch recht ungeschickt, ein Träumer und Sonderling, dem es nicht wirklich gelingen will, den Erwartungen gerecht zu werden. Aber er hat es faustdick hinter den Ohren und auf den Mund gefallen ist er auch nicht. Es hat mir großen Spaß gemacht, ihn auf seinem Abenteuer zu begleiten und zu verfolgen, wie er sich unter dem Druck, der auf ihm lastet, entwickelt.

Alles in allem konnte mich Angelique Knieps mit diesem Auftaktband sehr gut unterhalten. Die überzeugenden und mehrdimensionalen Charaktere, die Geheimnisse und Intrigen und das fantastische Worldbuilding mit dem interessanten Magiesystem haben mich begeistert und in ihren Bann gezogen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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