Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lillyliebtthriller:
Ich liebe diese Geschichte
Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters von Christina Henry
Die Achterbahnfahrt mit der Autorin #christinahenry geht weiter, aber diesmal steil bergauf.
Ich bewundere sehr, dass sie aus dem Klassiker eine moderne Version geschaffen hat, die in mir die Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit geweckt hat.
Die Charaktere sind ihr großartig gelungen, besonders Ben, die als Enkelin vom großen Abraham Van Bringt geboren wurde, aber im Herzen immer ein unbändiger Junge war.
Das Buch umgibt eine einzigartige Düsternis, einen Schatten, der einem unter die Haut kriecht und gleichzeitig ist es so tragisch und emotional, dass ich mir die Tränen verkneifen müsste.
Auch die Art und Weise, wie die Geschichte geschrieben worden ist, fand ich sehr gut, denn es passt genau zu diesem geheimnisvollen Dorf. Gruselig und doch ganz schön.
Das Cover ist, wie immer bei ihren Büchern, unwiderstehlich schön und es war bei mir #coverliebe auf dem ersten Blick.
Fazit: Ich liebe es. Ich liebe es von Anfang bis zum Ende, weil es mich so fasziniert und berührt hat, wie es selten ein Buch schafft. Ich wage jetzt schon zu behaupten, dass es ein Jahreshighlight meiner #12für2024 ist.
Also für alle die düstere Fantasygeschichten lieben, diese hier, ist absolut #lesenswert .
Rezensionen von Rebecca:
Die Stadt und ihre ungewisse Mauer von Haruki Murakami
Dieses Buch ist der erste Murakami, den ich gelesen habe. Mich hat das Konzept einer Stadt mit einer unüberwindbaren Mauer, die man nur betreten kann, wenn man seinen Schatten zurücklässt, in den Bann gezogen.
Die Geschichte in drei Teilen führt uns von der wirklichen Welt in die Stadt, von der Stadt in die Wirklichkeit und (vielleicht) wieder zurück.
Murakami hat einen wunderschönen Schreibstil – Handlungen und Beschreibungen der Landschaft, der Handlungsorte und Szenen wechseln sich ab und magische Elemente fließen in den Alltag ein.
Obwohl die Erzählungen ICHs, des namenlosen Protagonisten, nur sehr wenig von Action geprägt sind, sind sie doch spannend und entspannend, sodass ich unbedingt weiterlesen musste. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Personen und Orte namenlos, als wollte der Erzähler ihre Identität wahren.
Ein wundervoll-melancholisches Buch für alle, die rätselhafte Geschichten zu schätzen wissen.
Rezensionen von Rebecca:
Belladonna - Die Berührung des Todes (Belladonna 1) von Adalyn Grace
Signa ist 19 Jahre alt und eine Vollwaise. Seit ihrer Geburt scheint ihr der Tod auf Schritt und Tritt zu folgen. Von Verwandten hin- und hergeschoben ist sie einsam und von der Gesellschaft abgeschnitten – bis sie schließlich auf Thorn Grove ein neues Heim gefunden zu haben glaubt.
Doch auch hier hält der Tod bereits Einzug.
Schafft Signa es, ihre Cousine, Blyth, zu retten und den Mörder zu entlarven?
Zuerst wusste ich nicht so recht, wann die Handlung spielt, da es mich ein bisschen an die Regency-Ära erinnert, aber doch moderner wirkt. Deswegen brauchte ich einige Seiten, bis ich so richtig in die Handlung fand. Dann aber war es so spannend, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Was mir richtig gut gefallen hat, ist, dass der Tod eine reale Person und nicht (nur) grausam ist. Auch Signas Fähigkeit, vom Tod unangetastet zu bleiben, ist sehr interessant.
Das Buch hat einen schönen Buchschnitt und die Pflanzenverzierungen am Anfang jeden Kapitels „wächst“.
Kleiner Vorgeschmack: Geheimnisvolle Fähigkeiten, Familiengeheimnisse, Giftpflanzen, Liebe, Schicksal, ein bisschen „spice“
Rezensionen von Rebecca:
Fantasy-Spannung im eisigen Norden
Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 1) von Anna Fleck
Anna Fleck hat das Märchen der Schneekönigin aufgegriffen und mit Magie, Legenden und Zauberwesen ausgeschmückt.
Gerdas Geschichte ist wahr und vor rund 200 Jahren geschehen. Jetzt ist die Schneekönigin, die Ysirka, zurück, und versucht die Welt mit Eis zu überziehen.
Elvy muss Erik, ihren Jugendfreund und heimlichen Schwarm, retten – ihn aus den Klauen der Ysirka, befreien.
Doch zuerst muss sie ihre eigene Stärke finden und lernen ihre Magie, den Froststern, zu nutzen – besonders, wenn sie gegen die Macht der Schneekönigin bestehen will.
Auf dem Weg in den hohen Norden findet sie neue Freunde in den Sámi, Wichteln und Elfen – und zu sich selbst.
Die Handlung war superspannend und genau die richtige Fantasy-Lektüre für die kalte Jahreszeit.
Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe mich zu Elvy in die wunderbare Winterlandschaft unter dem Nordlicht geträumt.
Das Buch selbst sieht aus wie von Eisblumen überzogen und der Text ist BLAU.
Für alle, die schöne Bücher, spannende Trilogien, Märchen, Magie, Wichtel, Elfen und eisige Landschaften mögen.
Rezensionen von Anno:
Gartenwissen toll erklärt
Kleiner Garten - so viel drin von Anja Klein
Kleiner Garten, so viel drin ist, wie ich finde ein sehr zeitgemäßer Ratgeber. Die Gärten, wenn man überhaupt einen sein eigen nennen kann, werden immer kleiner. Aber um diesen dennoch gut möglichst nutzen zu können, muss genau geplant werden. Dafür finden sich in diesem Buch zahlreiche Tipps und Anleitungen.
Ob einem dabei ein der eigene Gemüseanbau vorschwebt, man jederzeit frische Kräuter ernten möchte, einen Obstbäume im Garten integrieren möchte oder an Stauden Beeren naschen möchte. Der im Buch vorgestellte Beispielgarten ist erstaunlich vielfältig und entsprechend umfangreich sind auch die Themen, die das Buch enthält. Sogar „wilde Ecken“ werden integriert und auf Insektenfreundlichkeit eingegangen. Angefangen bei der Planung zeigt die Autorin anhand von vielen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Fotos und Grafiken wie ein gesunder Garten entsteht. Neulingen wird dadurch der Einstieg erheblich erleichtert, aber auch alte Hasen finden im Buch sich noch einiges zu entdecken.
Rezensionen von Kathie:
Lebendige und turbulente Darstellung
Tegan and Sara: Junior High - Chaos im Doppelpack von Sara Quin; Tegan Quin
Die Graphic Novel "Tegan and Sara: Junior High" richtet sich an Leser*innen ab 10 Jahren und erzählt die Geschichte der Zwillinge Sara und Tegan, die in Kanada mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater leben. Nach einem Umzug näher zu ihrem leiblichen Vater müssen die beiden die High School wechseln und werden dabei mit den typischen Herausforderungen der Pubertät konfrontiert.
Die Handlung gibt Einblick in das kanadische Junior High Leben, was für meine Enkelinnen teilweise etwas weit entfernt war, manche englischen Begriffe waren ihnen auch unbekannt. Die Geschichte thematisiert die Probleme, die die Teenager in dieser Phase ihres Lebens erleben, wie beispielsweise hier den Schulwechsel und die Trennung der Zwillinge.
Der Zeichenstil der Graphic Novel ist sehr schön und detailliert, wobei die Farbgebung eher schlicht gehalten ist. Der Stil passt gut zum turbulenten und chaotischen Charakter des Teenagerlebens.
Die Graphic Novel hat meinen Enkelinnen, die auch Fans von Comics und Graphic Novels sind, gut gefallen. Mir als Omi war die Story etwas zu oberflächlich.
Durch ihre lebendige Darstellung und die relevanten Themen ist es eine unterhaltsame Lektüre für junge Comicliebhaberinnen und -liebhaber für zwischendurch.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Münchener Freiheit zwischen 1890 und 1918
Zeit der Verwandlung von Stefan Bollmann
Autor Stephan Bollmann nimmt sich in seinem Buch „Zeit der Verwandlung“ einer faszinierenden Epoche Münchens an. Ab den 1890er-Jahren ist München der Sehnsuchtsort zahlreicher Künstlerinnen und Künstler. Während sich Berlin streng, also preußisch, gibt, scheint München so herrlich unkompliziert zu sein.
Natürlich ist auch dort nicht alles Gold, was glänzt.
Für Frauen wie Franziska von Reventlow bietet München die große Freiheit, auch wenn die mittellose Lebenskünstlerin ihren Lebensunterhalt manchmal auch im Bordell verdienen muss. Man trifft sich, feiert, liebt Frauen und Männer gleichermaßen, malt, dichtet oder politisiert - der Aufbruch in die Moderne scheint nicht aufzuhalten zu sein. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges lässt zunächst noch die Puppen tanzen, das Ende 1918 ist bitter.
Wir begegnen zahlreichen literarischen Größen wie Frank Wedekind, Hedwig Pringsheim und ihrem zukünftigen Schwiegersohn Thomas Mann oder Rainer Maria Rilke. Auch die bildende Kunst ist mit klingenden Namen wie Wassily Kandinsky oder Gabriele Münter vertreten.
Es ist Platz für die Frauenrechtlerinnen wie Anita Augspurg sowie Anarchisten wie Erich Mühsam. Daneben wird dem Spiritismus Platz eingeräumt bis man ihn als Talmi entzaubert.
Stefan Bollmanns Buch bietet einen spannenden Einblick in diese Aufbruchsstimmung, einem Kaleidoskop ähnlich, das nie oberflächlich bleibt, sondern auch die Schattenseiten zeigt.
Fazit:
Diesem faszinierenden Spaziergang durch die Kulturgeschichte der Boheme Münchens um die Jahrhundertwende gebe ich 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Fräulein Anna, Gerichtsmedizin von Petra Aicher
Anna Zech ist nun unverzichtbare Assistentin in der Münchener Gerichtsmedizin, zumal im August 1914 der Große Krieg begonnen hat, und die ersten Männer, darunter auch einer der Gerichtsmediziner einrücken. Noch ist die Euphorie groß und die meisten glauben, in wenigen Monaten wieder zu Hause zu sein.
In diesen Wochen häufen sich die Kindstötungen und Selbstmorde von ledigen Frauen. Doch das Neugeborene, das auf dem Sektionstisch liegt, ist bei der Geburt gestorben. Die dazugehörige Mutter wird gesucht, denn
»Auch die Aussetzung eines Kinds ist schließlich strafbar. Die Zahl der Kindstötungen steigt in letzter Zeit leider an. Weil die Männer im Krieg sind, wissen viele Frauen anscheinend kaum noch, wie sie die Kinder ernähren sollen, die sie haben. Geschweige denn, wie sie ein weiteres Mäulchen stopfen könnten, das sie noch dazu daran hindert, eine Stelle anzunehmen. Das wird in den nächsten Monaten sicher noch schlimmer werden.« Er lächelte bitter. »Einmal ganz abgesehen davon, dass sicher viele Verlobte in der Nacht, bevor sie sich den Tornister auf den Rücken schnallten, von ihren Mädchen zärtlichen Abschied genommen haben. Mit manchen unerwünschten Folgen.«
Anna und der Journalist Fritz Nachtwey mit seinem adeligen Doppelleben beginnen zu recherchieren und stoßen wenig später auf den vermeintlichen Selbstmord eines jungen Mädchens, just in dem Gebäudekomplex, in dem zuvor der tote Säugling gefunden worden ist. Und ausgerechnet der Mann, der vielleicht Licht ins Dunkel bringen könnte, ist tot. Je tiefer sie in die Geschichte eindringen, desto mehr Geheimnisse kommen an den Tag.
Meine Meinung:
Dieser zweite Fall für Anna und Fritz hat mir sehr gut gefallen. Autorin Petra Aicher zeichnet ein ziemlich realistisches Bild von München dieser Zeit. Vor allem in Schwabing hat sich neben den Arbeitern ab der Jahrhundertwende eine bunte Künstlerszene entwickelt, in der auch unkonventionelles Leben möglich ist. In dieses ist ein zweiter Handlungsstrang eingebettet, der die Ablehnung von gleichgeschlechtlicher Liebe thematisiert. Ein auch für die Polizei nicht näher greifbarer Geheimdienst sammelt Informationen zu homosexuellen Männern, verfolgt sie nach §175 und lässt ihnen rasch ihre Einberufungsbefehle zustellen. Auch politisch Auffällige, wie erklärte Sozialisten und Kommunisten werden in die geheime Kartei aufgenommen. Dafür sind zahlreiche Spitzel angeworben, die es mit ihren Anzeigen auch übertreiben, um von ihren eigenen kriminellen Machenschaften abzulenken. Diesmal hält der Fall den Leser durchgehend in Atem. Ich hatte recht schnell einen Verdacht, wer der Drahtzieher der Ereignisse sein könnte. Es werden einige falsche Spuren gelegt und erst nach und nach fügen sich die Puzzleteile zueinander.
Die Hauptfiguren dürfen sich weiterentwickeln. Schmunzeln musste ich, als Fritz nun im Auftrag der Polizei mit dem Gendarmen Martin Stöttner nach Berchtesgaden fahren darf. Auch im Leben von Fritz ändert sich einiges. So steigt Christiane von Arnsberg, die Witwe seines besten Freundes Heinrich, in die Geschäftsführung seiner Zeitung ein. Da könnten sich noch einige Konflikte aber auch Chancen entwickeln. Daneben kümmert sie sich um Anna Schwester Franziska, was Anna so gar nicht recht ist. Aber, Geld regiert die Welt und wer keines oder zu wenig davon hat, ist leicht zu überreden. Wir werden sehen, welche Hintergedanken Christiane hegt, die für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Ideen hat.
Weiters dürfen wir historisch belegten Personen wie Erich Mühsam begegnen. Wer mehr über München und Schwabing um die Jahrhundertwende sowie über die illustre Gesellschaft erfahren möchte, dem sei das Buch „Zeit der Verwandlung“ von Stefan Bollmann empfohlen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem zweiten Band aus der Reihe „Fräulein Anna, Gerichtsmedizin“, der mich bestens unterhalten hat, 5 Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Toll gestaltet, aber thematisch nicht meins
Socrato - The Hero´s Journey von Ruediger Schache
Zum Inhalt:
In allen Zeiten sind Helden ein wichtiges Element in Mythen oder Sagen. Und sind wir selbst nicht auch immer auf der Suche nach Helden oder gar danach selbst ein Held zu sein und Anerkennung zu erreichen? Dieses Buch befasst sich damit, wie wir das erreichen können. Der Gründer des Instituts für Bewusstseinsforschung möchte mit diesem Buch Hilfestellung dazu geben.
Meine Meinung:
Ich muss bei diesem Buch meine Meinung zweiteilen, denn manches fand ich richtig gut, manches sehr fragwürdig. Kommen wir zum guten Teil und das ist die Gestaltung des Buches. Die ganze Gestaltung mit vollflächigen Illustrationen ist wirklich wunderschön und lädt ein jedes Bild eingehend zu betrachten, einfach toll. Was ich nicht so toll fand, ist dieses ganze für mich, esoterisch angehauchte Vorgehen mit Ermittlungen der persönlichen Zahl und Partnerzahl und den daraus entstehenden Fähigkeiten, Orten und so weiter. Das ist für mich so gar nicht mein Ding und mir fehlt einfach der Glaube an dererlei "Zeug". Mancher wird es anders sehen und das kann auch jeder so halten, wie er mag. Für mich eher ein wenig Hokuspokus.
Fazit:
Toll gestaltet, aber thematisch nicht meins
Rezensionen von brauneye29:
Sehr lebhaft geschrieben
Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh! Lila Leuchtfeuer von Tijan Sila; Lena Schneider
Zum Inhalt:
Lila Leuchtfeuer ist begeistert von der Magie ebenso wie ihr Vater, der Magichianiker ist. Als sie unerlaubt die Werkstatt ihres Vaters öffnet taucht ausgerechnet die Hexe Tremebunda auf. Um dem Zorn der Hexe zu entgehen, erklärt sich Lila bereit, deren fliegendes Fass zu reparieren und stürzt damit in das Abenteuer ihres Lebens.
Meine Meinung:
Ich lese oft und gerne Kinderbücher und je mehr Fantasie und schrullige Figuren um so besser. Dieses Buch bietet einiges davon und vor allem so manche Wortkreation war schon ziemlich interessant. Das Buch ist voller Fantasie und interessanter Kreaturen. Die Story bietet viel Abwechslung und auch Spannung. Manche der Figuren fand ich auch sehr sympathisch wie zum Beispiel den Waldgeist. Ich hätte mir allerdings deutlich mehr Illustrationen gewünscht, zumindest waren im Ebook relativ wenige. Insgesamt aber ein schönes Kinderbuch.
Fazit:
Sehr lebhaft geschrieben











