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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

wunderschöne Nacht

Hallo Nacht. von Sophie Lucie Herken

Klappentext / Inhalt:

Wie sieht sie aus, die Nacht? Hat sie Freunde? Wer sind ihre Freunde? Wovon träumt die Nacht? Wovor hat sie Angst? Die Nacht scheint finster und unnahbar. Sie sorgt für Dunkelheit und bringt den Schlaf. Sie spielt mit Schattenrissen, läßt Geister und Gespenster leben und Sterne leuchten.

Doch wie sieht sie aus, die Nacht? Hat sie Sommersprossen und kuschlige Ohren? Kann sie lächeln? Hat sie flauschige Ohren wie ein Hase?
Dieses traumhaft illustrierte Bilderbuch über die Dunkelheit stellt Fragen an die Nacht und inspiriert zum Nach-und Weiterdenken, zum Träumen auch. Es erzählt von einem neugierigen Mädchen und deren Fragen an die Nacht und zeigt, dass es manchmal gar keine Worte braucht, um andere zu verstehen. Eine faszinierende Bilderbuchreise. Ein Buch für die Zeit vor dem Einschlafen und Träumen. Ein Gute-Nacht-Buch mit UV-Leuchteffekt. Für alle, die noch einen Moment Zeit haben vor dem Einschlafen und Träumen. Illustriert von Bestsellerillustratorin Sophie Lucie Herken.
Hallo? Hallo Nacht? Hörst du mich?
Wie geht es dir, gute Nacht?
Bist du schon hier und aufgewacht?
Oft steh ich am Fenster und hab dich langsam kommen sehn.
Nie könnt ich dein Gesicht entdecken, das kann ich nicht verstehen.
Gute Nacht, Du bist ein Rätsel …

Cover:

Detailreich, einfach und schön ist dieses Cover gestaltet. Ein Mädchen mit einer gelben Maske im Gesicht und kleinen weiteren Details, die auf dem Stirnband aufleuchtete. ansonsten bleibt der erst dunkel und grau verborgen. Die Thematik der Nacht wird gut umgesetzt und kleine gelbe Details stechen hervor. Ich finde das Cover sehr interessant und toll.

Meinung:

Hallo Nacht ist ein Bilderbuch mit poetischen Texten, faszinierenden Illustrationen und tiefgreifenden Fragen, die zum Nachdenken anregen. Ein neugieriges Mädchen stellt der Nacht täglich neue Fragen, die bewegen und nachdenklich stimmen.

Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten und empfehle gern dieses wundervolle Bilderbuch weiter.

Die Texte sprechen nicht nur Kinder an, auch Erwachsene können sich in diesem Buch verlieren. Die Texte sind poetisch und nachdenklich angehaucht. So kann viel hineininterpretieren. Ein Buch über die Nacht, Fragen und dass es manchmal wenig Worte brauch, um etwas zu verstehen.

Die Bilder und Illustrationen sind wundervoll umgesetzt. Durch die dunkle Farbgebung geben sie die Nachtthematik sehr gut wieder. Einzig die gelben Elemente leuchten auf und stechen hervor. Die Zeichnungen und Illustrationen laden zum Träumen ein und sind wundervoll gestaltet. Ein faszinierendes Bilderbuch, welches sehr kreativ und tiefgründig umgesetzt wurde.

Die tollen Zeichnungen und auch der Text stehen gut im Einklang. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es zeigt die Schönheit der Nacht und nimmt Ängste. Es ist wunderschön umgesetzt und lädt zum träumen ein.

Fazit:

Hallo Nacht ist ein Bilderbuch mit poetischen Texten, faszinierenden Illustrationen und tiefgreifenden Fragen, die zum Nachdenken anregen.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Leider nicht so überzeugend

Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra von Fabian Lenk

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Das liegt unter anderem daran, dass ich alles, was mit Ägypten zu tun hat, liebe. Außerdem habe ich diese Reihe bereits als Kind gelesen und geliebt. Leider wurde ich aber enttäuscht.
Die Handlung ist sehr spannend, teilweise aber viel zu schnell erzählt.

Ich habe dann in meiner alten Ausgabe nachgeschaut und festgestellt, dass die Änderung vor allem darin besteht, dass ganze Passagen weggelassen wurden. Am Ende fehlt sogar das ganze letzte Kapitel und zwischendurch immer wieder Absätze mit wichtiger Handlung.
Die Charaktere werden nicht großartig vorgestellt, was mich auch ein bisschen gestört hat. Vor allem auch die Geschichte rund um die Katze Kija. In der ersten Ausgabe der Reihe ist diese Geschichte Band 15 und im regulären ersten Band wurde damals erzählt, was es überhaupt mit dem Zeitraum und der Katze auf sich hat. Das hat hier komplett gefehlt.
Einzig die Illustrationen gefallen mir in dieser Neuauflage deutlich besser, da sie moderner wirken und auch lebendiger sind.
Insgesamt eine tolle Geschichte, die durch die Neuauflage aber Schwächen aufweist, die vorher noch nicht da waren.
Das Buch kann ich empfehlen, wenn man sich für das alte Ägypten interessiert, da es sehr informativ ist, und kein Problem mit größeren Sprüngen in der Handlung hat.
Für mich leider eine Enttäuschung und ich werde die Neuauflagen nicht weiter verfolgen, sondern lieber nochmal die alten Ausgaben lesen.

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Rezensionen von heinoko:

Ein feinsinniges und berührendes Kinderbuch

Cato und die Dinge, die niemand sieht von Yorick Goldewijk


Meiner Erinnerung nach habe ich noch nie, wirklich noch nie ein Kinderbuch in Händen gehabt, das so besonders ist. Besonders im Sinn von lustig, traurig, magisch, nüchtern, poetisch, fantasievoll, warmherzig, entlarvend, stärkend, tiefgründig und noch vieles mehr. Vor allen Dingen aber bewegend, berührend, ergreifend.

Eine Lektüre, die man so schnell nicht mehr vergisst. Einfach großartig.
Cato ist ein Mädchen, das die Fähigkeit besitzt, im Leben Nischen zu finden jenseits von Verlust, jenseits von Mobbing, jenseits alles Schweren und Freudlosen um sie herum. Sie ist ein Mädchen mit Narben auf dem Herzen, das nicht erwachsen werden will. Cato kann „daneben gucken“, das heißt, sie schaut auf all das, was anderen nicht auffällt, auf das Unscheinbare, nicht auf das Vordergründige, Aufmerksamkeit-Erregende. Und dieses Unbeachtete fotografiert sie. Als sie eines Tages eine Visitenkarte auf dem Klavier ihres Vaters findet, wird Cato neugierig. Denn die Karte kündigt an, dass in einem seit Jahren geschlossenen Kino „Filme, die nirgends laufen, die du aber schon immer sehen wolltest“ zu sehen sein werden. Cato begegnet in dieser Kino-Ruine der sehr seltsamen Frau Kano, die ihr spezielle Zeitreisen anbietet. Die Verlockung für Cato ist sehr groß, denn vielleicht könnte sie tatsächlich auf diese Weise Ihrer verstorbenen Mutter begegnen? Doch gefährlich sind diese Zeitreisen durchaus…
Der Autor ist Musiker. So erklärt sich vielleicht seine Sensibilität für die feinen, kleinen und leisen Dinge im Leben, die er so meisterhaft beschreiben und ins Licht rücken kann. Obwohl es um viel Schweres geht, ist das Buch an keiner Stelle larmoyant oder bedrückend, allenfalls mitunter etwas melancholisch. Die Grundstimmung jedoch, die neugierig-empathisch und positiv ist, überwiegt. Die magischen Momente der Geschichte bringen zudem Spannung ins Geschehen. Man folgt der Geschichte und der Protagonistin, die einerseits scheu, einsam und traurig ist, andererseits aber kreativ, mutig und zupackend, sehr erwartungsvoll und gespannt. Kinder werden dieses Buch anders lesen als Erwachsene, aber für alle gilt, was Cato lernt: Das ganze Leben lang neugierig, schlau und manchmal auch starrköpfig zu bleiben.
Fazit: Ein wunderbar tiefgründiges und feinsinniges Buch nicht nur für Kinder.

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Rezensionen von brauneye29:

Kurzweilige Unterhaltung

Die schreckliche Adele 08 von Mr. Tan; Diane Le Feyer

Zum Inhalt:
Adele will ihre Eltern abgeben, schaltet sogar eine Zeitungsanzeige, denn das ständige Gerede über Gemüse, aufräumen oder Hausaufgaben nervt nur noch. Und so verbringt sie Zeit bei Oma, bei ihrem Onkel, sogar bei Gabriel . Irgendwo muss es doch so schrecklich schön sein, wie sie es gerne hätte, oder? Aber so richtig gut ist es da auch überall nicht.

Meine Meinung:
Adele ist schon ne Marke, so ein Kind zu haben, ist schon eine Herausforderung für jeden, seien es Eltern, Großeltern oder auch Onkel. Das Buch ist wieder quietschebunt und frech erzählt, immer in kurze Leseabschnitte unterteilt, was lesefaulen Kindern sicher entgegen kommt. Die Comic- Zeichnungen gut wie in der vorherigen Büchern auch und insgesamt ein sehr kurzweiliges, aber auch amüsanten Leseerlebnis, dass natürlich besonders Kinder ansprechen wird, aber auch Erwachsene unterhält.
Fazit:
Kurzweilige Unterhaltung

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Rezensionen von Marie aus E.:

Themenwahl top, aber als Gesamtwerk nicht mein Fall

Yellowface von R. F. Kuang

Das Buch wurde so gehypt, und die Themenwahl ist so aktuell und spannend, ich musste das Buch einfach lesen. Geschürt wurde meine Vorfreude dann noch, als ich den Schutzumschlag abnahm, hier hat der deutsche Verlag sehr gute Arbeit geleistet.
Nun ist so eine große Erwartungshaltung, mit der ich an das Lesen des Buchs heranging ja immer so eine Sache.

Das Buch gibt tiefe Einblicke in das Verlagswesen, setzt sich mit lauter spannenden Fragen wie "darf ich mit nicht chinesischer Herkunft ein Buch über chinesische Arbeiter im ersten Weltkrieg schreiben?" auseinander. Habe ich in der Literaturlandschaft überhaupt noch eine Chance als "langweilige weiße Frau"? Es beschäftigt sich mit der Macht von Social Media und den bösen Seiten, mit kultureller Aneignung und noch viel mehr.
Spannend finde ich auch die Frage, ab wann ein Werk ein eigenes ist.

Ungewöhnlich ist auch die unsympathische Darstellung der beiden Hauptcharaktere, sowohl die (dann tote) Athena als auch June erobern keinesfalls mein Herz. Das macht es natürlich interessant, aber auch schwerer, das Buch insgesamt zu mögen.

Überzeugt hat mich das Buch dahingehend, weil ich mir viele Gedanken beim Lesen gemacht habe, mich mit den Fragestellungen auseinandergesetzt habe.

Nicht überzeugt hat mich hingegen das Buch als Ganzes. Ich fand es sehr langatmig geschrieben, es hat mich nicht in seinen Bann gezogen. Es hat für meine Verhältnisse auch lange gedauert, bis ich das Buch gelesen hatte, ich musste es immer wieder weglegen. Es hat sich für mich zu lange hingezogen, immer wieder um dieselben Themen in einer für mich nicht notwendigen Ausführlichkeit gekreist.

Ich frage mich schon, warum ich das Buch nicht so faszinierend finde wie die überwältigende Mehrheit der Rezensenten und habe darauf keine wirkliche Antwort.
Aber vielleicht ist es einfach ganz trivial: Geschmäcker sind nun mal verschieden.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Auf den Spuren der Mutter

Mutternichts von Christine Vescoli

Die Mutter ist gestorben und die Tochter macht sich auf die Suche nach der Geschichte hinter den Geschichten, die die Mutter erzählt hat. Es ist auch die Suche nach dem „Nichts“, das die Mutter immer wieder überkommen hat.
Es ist aber keiner mehr da, den man fragen könnte. So muss sich dich Tochter aus den wenigen Fragmenten, die ihr blieben, Bilder, Bemerkungen, kleine Hinweise begnügen und kann nur mutmaßen, wie es wirklich war.

Die Mutter hatte nur erzählt, dass es ihr gut ging, dort, wo sie war. Die Wahrheit dahinter hat sie nie erzählt. Es ist im Nichts verschwunden.
Das Thema ist spannend, eine Spurensuche nach dem Leben der Mutter, die als 4-jährige weggeben wurde. Damals nicht unüblich, wenn es zu viele Kinder waren und das Geld nicht reichte. Aber warum sie als einzige? Und warum nahm man sie nicht zurück als es aufwärts ging?
Leider konnte mich die Erzählweise nicht wirklich begeistern. Die Sprache passte für mich nicht ganz zur Geschichte. Sehr poetisch, aber für mich an manchen Stellen etwas zu bemüht literarisch. Und auch die Geschichte dreht sich zu sehr um sich selbst. Es ist, gepaart mit der nicht einfach zu lesenden Sprache, oft recht schwierig, dem Erzählverlauf zu folgen. Wenn da die weitschichtige, zahlreiche Verwandtschaft auf einem Foto bis ins Detail erklärt wird, steigt man irgendwo aus. Zu viele verschiedene Lebensgeschichten, die verschwimmen und die man nicht auseinander alten kann. Eine Suche, die zu keinem Ergebnis kommt und bei der sich auch nicht ganz erschließt, was uns die Autorin sagen will.
Mich hat Mutternichts nicht wirklich überzeugt.

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Rezensionen von Anja S:

Toller melancholischer Roman

Kosakenberg von Sabine Rennefanz

Ein wunderbarer melancholischer und atmosphärischer Roman übers Weggehen aus der Heimat. Kathleen ist in einem kleinen Ort in Brandenburg aufgewachsen und hat als Erwachsene ihren Lebensmittelpunkt in London gefunden. Sie kann mit den Menschen aus ihrem Heimatort nicht mehr viel anfangen und sie auch nicht mit ihr.

Trotzdem ist da das Gefühl von Heimat, es gibt unheimlich viele Erinnerungen, die immer wieder zurück kommen, wenn Kathleen zu Besuch in Kosakenberg ist. So richtig loslassen kann und will sie nicht, auch wenn sie so ganz anders ist als die Menschen, die noch dort leben. Wunderbar dargestellt ist die Diskrepanz zwischen Stadt und Land und auch Ost und West. Der Erfolg von Kathleen in London wird auf ihrem Dorf gar nicht zur Kenntnis genommen. Da sind andere Dinge wichtig und immer wieder dieses „Du bist ja weggegangen“. Auch die Entwicklung nach der Wendezeit wurde hier wunderbar eingefangen. Sabine Rennefanz erzählt mit Ironie und einer ordentlichen Portion Nostalgie und ich fühlte mich selber ständig zurückgesetzt in meine Kindheit. Vielleicht ist hier auch der Vergleich zwischen Kathleen und ihrer Freundin aus der Kindheit Nadine der offensichtliche Punkt wie unterschiedlich 2 Leben, die mal sehr ähnlich waren, verlaufen können.

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Rezensionen von S.:

Zukunft?

Wir werden jung sein von Maxim Leo

Zukunft?
Verschiedene Charaktere werden vorgestellt. Alle hatten ein gesundheitliches Problem. Dank Maxim Leo lernt man sie gut kennen, sie werden individuell beschrieben, ihre Gedanken nachvollziehbar verdeutlicht. Mit ihnen gehen allerdings erstaunliche Dinge vor sich. Ob das neue Medikament dafür verantwortlich ist? Welche Auswirkungen kann das haben? Ungeahnte auf nahezu jeden Bereich … .

Ethische und moralische Fragen werden beleuchtet, Lobbyisten, die gegen das Gemeinwohl agieren, Politiker, die Kosten-Nutzen-Rechnungen priorisieren; viele umstrittene Meinungen werden genannt - alles sehr interessante und auch beängstigende Gedankenspiele. Der Autor hat viele Überlegungen und Standpunkte einbezogen, sehr gründlich über mögliche Auswirkungen nachgedacht.
Ganz tolle Anregung zum Nachdenken über Mögliches und Konsequenzen, über eigene Einstellungen und Wünsche.

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Rezensionen von Petra Sch.:

auf der Suche nach Prinz Marillos Mutter

Amalia von Flatter. Wer hat Angst vor Einhörnern? (Band 2) von Laura Ellen Anderson

Im 2. Teil der Reihe, der direkt an Band 1 anschließt, wollen die kleine Vampirin Amalia von Flatter samt ihrem Haustier-Kürbis Kürbinian und ihren besten Freunden Prinz Marillo (halb Fee, halb Vampir), dem Yeti-Mädchen Flora und dem kleinen Todd (ist zuständig für zerquetschte Kröten) endlich Marillos Mutter, Königin Morgentau, finden - eine Fee, die vor einiger Zeit plötzlich verschwunden ist.

Sie vermuten sie in Glitzeropolis, der Hauptstadt des Königreichs des Lichts, doch niemand weiß, wie man dorthin kommt. Außerdem ist es gefährlich im Königreich des Lichts, denn dort gibt es glitzernde Einhörner!! Und noch viele weitere gefährliche Wesen des Lichts.

Die charakterstarken Freunde sind mutig und abenteuerlustig wie eh und je, und nehmen jede Gefahr auf sich, um ihrem Freund zu helfen.
Wieder stehen Freundschaft, Familie, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und natürlich Mut im Fokus, gespickt mit jeder Menge Skurrilität, Phantasie und Humor. Wenn Todd zu einem Krötenfall muss, läutet sein SchreiPhone.
Und Flora kann nur laut sprechen, deshalb sind ihre Sätze in Großbuchstaben gedruckt. Und einen S-Fehler hat sie auch, sie kann das nämlich nicht aussprechen und sagt stattdessen F. Und das zieht sich wirklich fehlerfrei durchs ganze Buch.
Schön ist die Mischung aus vielen humorvollen Szenen, aber auch welche, die zum Nachdenken anregen; so zB dass man nicht nach dem Äußeren gehen soll, seine Scheuklappen ablegen, und seine Vorurteile auch mal über Bord werfen.
Eine spannende Reise, unerwartete Wendungen und eine Überraschung am Ende überzeugen!

Viele wundervolle und detailreiche schwarz-weiß Zeichnungen, auf denen es viel zu entdecken gibt, peppen die Geschichte auf.
Sehr hilfreich zu Beginn des Buches sind die Landkarte des Königreichs des Lichts, wo man alle Wege genau nachvollziehen kann, sowie die illustrierten Steckbriefe der wichtigsten Charaktere.


Fazit:
Eine wundervoll-gruselig-humorige, fantasievolle und magische Fortsetzung von Amalias Abenteuer, das einfach gute Laune verbreitet; diesmal sind die Freunde auf der Suche nach Marillos Mutter und trauen sich in das gefährliche Königreich des Lichts.

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Rezensionen von Lesehamster12:

Wo gehöre ich hin?

Das Jahr ohne Sommer von Constanze Neumann

Das Buch "Das Jahr ohne Sommer" von Constanze Neumann beginnt mit der Erzählung von einem kleinen Mädchen, gerade mal drei Jahre alt, was in Leipzig geboren wurde und dort zu DDR-Zeiten mit seinen Eltern lebt.

Es wird sehr detailliert beschrieben, was die Familie durchmachen muss, bis sie letztlich der DDR den Rücken kehren können und im Westen Deutschlands leben werden.

Das Mädchen ist dann bereits sechs Jahre alt.

Wir begleiten dieses Mädchen durch Kindheit und Teenie-Jahre und erfahren auch hier sehr genau, die Gefühlslage und was es bedeutet, solch einen Schritt zu erleben und durchleben zu müssen.

Das Cover gefällt mir ziemlich gut, weil ich das Schaukeln in den blauen Himmel wie eine Art Befreiung deute. Die Hochhäuser im Hintergrund, wie das Zurücklassen, des grauen Alltags.

Meine Mutter selbst hat als 11-jährige mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester kurz vorm Mauerbau den Osten verlassen,
Ebenso wie auch die Familie meines Mannes eine offizielle Ausreise vollzogen hat mit all´ seinen Schikanen inkl. Jobverlust im Jahr 1982 und Auffanglager in der BRD.
Von daher kenne ich aus dem persönlichen Umfeld bereits sehr viele Erfahrungen.

Dadurch bin ich etwas enttäuscht und hätte mir am Ende mehr Details gewünscht, wie das Leben als Erwachsene verlief.
Den Epilog finde ich doch sehr verstörend, da einem viele Jahre dazwischen fehlen.

Für alle, die keinerlei Vorerfahrung mit Flucht oder Ausreisen aus der ehemaligen DDR haben, ist dieses Buch sehr gut geeignet, sich mal ein Bild zu machen... allerdings finde ich den Buchpreis für die Anzahl der Seiten viel zu hoch

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