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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Leider nicht mein Fal

Der letzte Ouzo von Hanna von Feilitzsch

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil die Geschichte gut klang und mich neugierig gemacht hat. Zugleich spielt das Buch auf der griechischen Insel Páros, was mir noch mehr Lust auf die Lektüre gemacht hat. Leider kam und kam ich nicht in das Buch rein. Ich hab es mehrfach versucht, aber es hat einfach nicht gefunkt.

Die Hauptfigur blieb für mich merkwürdig blass und es kam einfach kein Gefühl für sie in mir auf. Christina ist eine Wiedereinsteigerin bei der Polizei und war für meinen Geschmack etwas zu empfindlich, als sie eine Leiche fand. Sie hat ja vorher – wie immer wieder betont wird – in Athen bei der Mordkommission gearbeitet, da sollte ihr das nicht so viel ausmachen. Zumal sie die Frau ja nicht kennt. Ihr Verhalten war mir leider irgendwie fremd und nicht nachvollziehbar. Auch mit den anderen Figuren bin ich nicht warm geworden.

Schade, aber leider einfach so gar nicht mein Fall.

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Rezensionen von Streiflicht:

Unterhaltsames Debüt

In dunklen Wäldern von Rieke Jost

Ich mag es sehr, immer wieder (für mich) neue Autorinnen und Autoren zu entdecken. Es ist spannend zu sehen, wie viele verschiedenen Arten zu schreiben es gibt. „in dunklen Wäldern“ ist das Debüt von Autorin Rieke Jost und hat mir gut gefallen.

Die Kommissarin Lodi Lenke ist eine sehr authentische und unterhaltsame Hauptfigur.

Mit ihren Ecken und Kanten wirkt sie sehr natürlich und so wie ein echter Mensch. Sie und ihr Partner Thomas sind ein gutes Team, aber einen ganz entscheidenden Punkt erzählt sie ihm dann doch nicht. Da weiß der Leser dann schon mehr als Thomas und das macht es umso spannender.

Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich hatte schöne Lesestunden, auch wenn mich der Schluss leider nicht mehr ganz überzeugt hat. Da hätte ich mir etwas mehr Spektakel gewünscht, das war mir zu schnell und einfach abgehandelt. Das wirkte auf mich etwas abgehakt und zu schnell. Die Geschichte als solche war rund, das Ende nicht ganz.

Interessant dagegen fand ich, dass auch Thomas seine ganz eigene Geschichte hat und so zu einer zweiten wichtigen Figur wird. Lodi ist eindeutig die Hauptfigur und als solche hat sie meiner Meinung nach auch Potenzial für weitere Kriminalgeschichten. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung, die ja schon bald erscheinen wird. Mit ihr wird es so schnell nicht langweilig und ich bin gespannt, wie es mit ihr, Thomas und einem neuen Fall weitergeht!

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Rezensionen von Streiflicht:

Auf gehts ins Land der Kreativität

InspiraTouren: Ein Reiseführer in das Land der Kreativität zur Entwicklung neuer Ideen von Anja Engler

Ich bin selbst sehr kreativ, aber man kommt trotzdem ja auch immer mal wieder an den Punkt, wo die eigene Muse streikt und man sich Unterstützung oder einen Schubs in die richtige Richtung wünscht. Daher war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Der Untertitel „Ein Reiseführer in das Land der Kreativität“ hat mich sehr neugierig gemacht und ich finde, er passt sehr gut.

Das Buch besticht durch eine Mischung aus Roman bzw. Erzählung, Faktensammlung und Ideen zur Findung der eigenen Kreativität, oder wie es auf dem Titel heißt: Insidertipps zur Horizonterweiterung.

Ich mochte den Genremix, der sich sehr gut lesen lässt. Die Übungen machen Spaß und lassen einen immer wieder auch schmunzeln. So gleitet man mit guter Laune durch das Buch, was ebenfalls hilft, um kreativ zu werden. Diese ungewöhnliche Reise mit Stella ins Land der Kreativität hat mir großen Spaß gemacht und ich werde das Buch sicherlich immer mal wieder in die Hand nehmen und die eine oder andere Übung machen oder querlesen.

Lust auf kreatives Denken, auf Spielerei und mal was anderes? Dann unbedingt lesen!

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Rezensionen von Carolaww:

Eine interessante Lebensshow

Queen of Fashion - Für ihre Mode wird Vivienne Westwood gefeiert, doch sie will die Welt verändern Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe von Stephanie Holden

Die Autorin lässt das Leben von Vivienne Westwood vor unserem geistigen Auge sehr lebhaft entstehen. Von ihrer Kindheit bis zum reifen Alter erleben wir, wie Vivienne sich ihren Kindheitstraum erfüllt, fleißig, zielstrebig, unbeirrt, aber immer von der Sehnsucht nach Wissen getrieben. Man spürt den Spaß und die Energie der Modeschöpferin förmlich und hautnah.

Man kann sie nur bewundern, und es ist schade, dass die meisten bei der Nennung des Namens Westwood immer Vorurteile haben. Das ging mir genauso. Dabei hat sie klare Visionen, lässt sich nicht unterkriegen und hat vor allem ein begnadetes Talent. Sicher, ihr Stil ist außergewöhnlich, provoziert und geht vor allem der englischen Gesellschaft gegen den Strich, aber sie traut sich, zu ihren Ideen und Ansichten zu stehen. Das macht sie so authentisch.
Nach dem Hörbuch ist man froh, das alles erzählt bekommen zu haben.
Stephanie Holden hat sehr gut recherchiert, ich habe oft im Internet nachgelesen. Sie schaffte es auch, die Gefühle, Zweifel, Wünsche und Schattenseiten im Leben der Modeschöpferin lebhaft rüberzubringen, sodass man immer mitgefühlten konnte und sich unterhalten fühlte.
Manchmal hätte ich mir noch Informationen z.B. zu den Kindern von Vivienne gewünscht: Welche Eigenschaften hatten/haben sie? Wie reagierten sie in manchen Situationen?
Stephanie Holden springt ab und zu in der Lebensgeschichte von Rückblende zur Gegenwart und wieder zurück. Man musste sehr konzentriert zuhören. Dafür hätte man sich ein Konzept gewünscht, sozusagen einen roten Faden, der die Biografie und den Erzählfluss zusammenhält.
Die positiven Nebenfiguren waren auch sehr wenig charakterisiert worden. Der Teilhaber und Partner Malcolm McLaren wird als „Bösewicht“ sehr ausführlich dargestellt und verschiebt den positiven Gesamteindruck etwas. Aber er war nun einmal eine tragende Figur im Leben von Vivienne Westwood.
Dem Roman wurde durch die Sprecherin Kaja Sesterhenn Leben eingehaucht, aber manchmal las sie zu schnell vor. Ich stellte die Geschwindigkeit zurück, das war aber auf Dauer auch keine gute Qualität.
Alles in allem kann man den Genuss des Hörbuches unbedingt weiterempfehlen.

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Rezensionen von Nele33:

ein Buch fürs Herz

Der Schacherzähler von Judith Pinnow

Der Schacherzähler der Autorin Judith Pinnow ist ein leichtes Lesevergnügen mit viel Herzwärme und Wohlfühlcharakter. Genau das richtige Buch um sich gemütlich unter eine Decke zu kuscheln und zu genießen.

Janne lernt im Parl Oldman kennen, Oldman der eigentlich Walter heißt und sein Großvater sein könnte.

Walter ist Witwer, hält an Routinen fest um weiter zu leben und wirkt mehr als mürrisch und verschroben. Doch zwischen Janne und Oldman entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, während Oldman Janne das Schachspielen beibringt. Dabei erzählt er Geschichten, so dass Janne ihn den Schacherzähler nennt. Janne, der in der Schule eine Aussenseiter ist, aneckt, da er nicht ruhig sitzen kann und unruhig ist, findet bei Oldman die Ruhe und Geborgenheit die er sucht. Dann ist da noch Malu, seine alleinerziehende Mutter, die alles tut, damit es Janne gut geht. Auch ihre Freundin und ihr Chef spielen in der Geschichte eine Rolle, fließen doch die Lebensgeschichten aller Protagonisten gekonnt mit in dieses runde Buch ein.

Die Protagonisten sind sehr sehr gut gezeichent und einen Zugang zu ihnen fand ich sehr schnell. Dieses Buch ist ein Herzensbuch, und auch wenn die Lebensweisheiten darin nicht unbekannt sein dürften, ist es schön sie damit noch einmal aufzufrischen.

Ein Buch voller Wärme. Freundschaft, Beziehungen und auch Traurigkeit. Genauso, wie es im Leben auch vorhanden ist.

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Rezensionen von t3833:

Idee toll, die Umsetzung leider nicht

Mayfair House von Alex Hay

"Mayfair House" von Alex Hay hatte auf mich zunächst einen sehr vielversprechenden Eindruck gemacht. Romane welche sich dem Thema der Rache bedienen, schneiden bei mir, aufgrund des Spannungseffekts, tendenziell immer etwas besser ab. Leider konnte mich die Story von "Mayfair House" nicht wirklich überzeugen.

Wir folgen mehreren Protagonisten in London, Stadtteil Mayfair, im Jahre 1905. Im Zentrum steht die wohlhabende Familie de Vries und die vor kurzem entlassende Haushälterin Mrs King, welche nach ihrer Entlassung beschließt Rache zu nehmen und mit ihren Komplizinnen den Heist des Jahrhunderts zu planen.
Zunächst muss ich sagen, dass ich einen schwierigen Einstieg in die Story hatte. Das hat dazu geführt, dass ich mich später kaum mit den Charakteren identifizieren konnte und schlichtweg die meiste Zeit gelangweilt war. Das Ende bzw. der Höhepunkt konnte mich leider auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich vergebe dennoch zwei(einhalb) Sterne, weil der Schreibstil des Autors sehr gut ist und ich die Vision nachverfolgen kann. Ich kann nicht genau einschätzen ob es an der Multitude von Nebencharakteren und ihren eigenen Hintergrundgeschichten oder am allgemeinen Fehlen eines roten Fadens lag, aber meiner Meinung nach hat es an der Umsetzung der Idee gescheitert.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Anders als erwartet

Das Vermächtnis der Hüterin von Diana S. B. Schneider

Es handelt sich hierbei um Band zwei der Fantasy-Dilogie. Allerdings finde ich, dass es auch unabhängig von Band 1 gelesen werden kann.

Auch wenn Sarah ihre Familie und das Leben in der modernen Welt manchmal vermisst, hat sie im tiefsten Mittelalter, an der Seite von Ragnar und ihren beiden Kindern einen Ort gefunden, an dem sie sich zuhause fühlt.

Doch dann verschwindet Ragnar vor ihren Augen spurlos und im nahe gelegenen Dorf greift eine schlimme Krankheit um sich, die viele Opfer fordert.
Hat die Hexe Valpu ihre Finger im Spiel und etwas mit dem Verschwinden von Ragnar zu tun? Mit der Hilfe des Amuletts macht Sarah sich auf die Suche nach ihr. Unterstützung bekommt sie von zwei Lichtalben und gemeinsam versuchen sie nicht nur Ragnar zu retten, sondern auch die Welten Yggdrasils vor dem Untergang zu bewahren.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich liebe die dunkle Farbe, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlt. In der Mitte zentriert befindet sich der Weltenbaum.

Ich liebe Zeitreise-Geschichten und Band eins hat mir richtig gut gefallen. Deshalb war ich gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.
Doch ich habe schnell gemerkt, dass hier die Magie im Vordergrund steht und das Thema Zeitreisen nur eine kleine Rolle spielt.
Wenn man also, wie ich, eine Fortsetzung der Zeitreise-Story erwartet, wird man enttäuscht.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr leicht und lebendig und auch die Schauplätze sind wunderbar detailliert beschrieben.
Obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen.

Im Fokus der Handlung steht Sarah. Gemeinsam mit Ida arbeitet sie an ihren Fähigkeiten und trainiert täglich ihre Zauberkräfte. Sarah wurde schon im ersten Teil zu einer starken Frau, die sich nicht so schnell entmutigen lässt und auch in der Fortsetzung entwickelt sie sich fortlaufend weiter. Sie liebt ihre kleine Familie über alles und geht für sie jedes Risiko ein.
Witzig fand ich, dass sie auch nach drei Jahren im Mittelalter immer mal wieder moderne Ausdrücke verwendet, die für Unverständnis sorgten. Doch sie ist schlagfertig und weiß jedes Mal die Situation zu retten.
Toll fand ich auch das Glossar am Ende des Buches, in dem alle Begrifflichkeiten noch einmal erklärt wurden.

Auch wenn die Geschichte schön zu lesen ist, fehlte es mir insgesamt ein wenig an Spannung. Band 1 habe ich in einem Rutsch gelesen und hier erwischte ich mich öfter dabei, dass ich das Buch zur Seite legte.

Band 2 konnte mich nicht zu 100 % überzeugen, aber das liegt daran, dass ich andere Erwartungen an die Fortsetzung hatte.

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung

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Rezensionen von Anja S:

Bewegend

Issa von Mirrianne Mahn

Dieser Roman hat mich sehr berührt. Die Geschichte hat mir schon sehr gut gefallen aber auch die vielen Einblicke in das Leben in Kamerun fand ich richtig interessant. Gerade auch die ganz unterschiedliche Art der Erziehung ist sicher für ein Kind schwierig, das irgendwie in beiden Kulturen zu Hause ist.

Wir lernen die schwangere Issa kennen, lesen von ihrer Zerrissenheit was ihre Heimat betrifft, vom schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter und ihren Ängsten. Es gibt viele Rückblicke in die Vergangenheit, da geht es um Issas Vorfahren. Auch diese Geschichten sind wirklich gut, teilweise grausam, dann auch wieder hoffnungsvoll aber immer toll erzählt und spannend.

Aber am meisten hat mich doch der eigentlich ungewollte Besuch von Issa bei ihren Verwandten in Kamerun berührt, der sie trotz allen Diskrepanzen doch irgendwie wieder auf den Weg zu sich selber führt.

Ein großartiger Roman, absolute Empfehlung.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Alles gut. Wirklich alles gut?

Alles gut von Cecilia Rabess

Jess hat ihren ersten Job als Analystin bekommen, noch dazu bei Goldman Sachs. Doch ihre Begeisterung hält sich in Grenzen, als sie dort auf Josh trifft, ein Studienkollege, den sie bereits auf der Uni für seine reaktionären Ansichten nicht ausstehen konnte. Doch Josh ist hilfsbereit. Und nach und nach freunden sie sich an.

Jess hat es im Job als schwarze Frau nicht leicht, sie hasst ihren Job. Doch sie braucht das Geld, hat einen Studienkredit abzuzahlen und hat keine reiche Familie im Hintergrund. Dazu kommt ihr ständiges schlechtes Gewissen, dass sie sich nicht mehr für die Agenda der Schwarzen engagiert, nicht mehr für sich und gegen Rassismus einsteht.
Josh ist ein netter Mensch, aber er hat konservative Ansichten. Immer wieder ein Diskussionspunkt zwischen den beiden. Dass sich dann auch noch die Liebe einschleicht, macht ihre Beziehung nicht leichter.
Dieser Roman ist sehr leichtfüßig und realistisch erzählt. Der schwierige Einstieg ins Arbeitsleben, das ewige Nachdenken über Geld, die extremen Unterschiede an Voraussetzungen, je nachdem aus welcher Schicht man kommt,… Das ist alles wunderbar eingewebt in die Geschichte. Auch die Frage, wie sehr es möglich ist, eng mit jemandem befreundet zu sein, der politisch so völlig anders eingestellt ist, ob eine Beziehung da überhaupt möglich ist, wird realistisch erzählt. Es kommt immer wieder zu Missverständnissen, falschen Einschätzungen, weil der:die andere sofort in eine Schublade gesteckt wird. Der Alltag in den USA, die Themen und Probleme werden hier lebendig und besser verständlich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, einen Stern Abzug gibt es lediglich für ein paar Punkte: Für ein Lieblingsbuch war mir dann die Sprache doch etwas zu einfach und das Hin und Her, die Missverständnisse zwischen Josh und Jess wiederholten sich einmal zu oft.
Das Ende hinterließ mich nachdenklich. Trump wurde zum Präsidenten gewählt, seine Rede ist nicht ganz so reißerisch wie erwartet und Josh meint: „Siehst du. Alles gut.“ Wirklich alles gut? Vor allem für seine schwarze Freundin Jess?
Ob diese beiden den Gegensatz auf Dauer aushalten, wie Jess dieses „Alles gut“ wegsteckt, das erfahren wir nicht mehr. Der:die Leser:in darf sich das selber ausmalen.

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Rezensionen von KimVi:

Wundervoller Liebesroman

My One True Ex Best Friend von Piper Rayne

"My One True Ex Best Friend" ist bereits der siebte Band der Reihe um die Mitglieder der Familie Greene. Da die Lovestorys in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Serie gelesen hat. Allerdings trifft man immer wieder auf Charaktere, die bereits in vorherigen Bänden eine Rolle gespielt haben und kann beobachten, wie es ihnen mittlerweile geht.

Außerdem kann man die ganz besondere Beziehung, die alle Familienmitglieder miteinander verbindet, einfach besser nachvollziehen, wenn man die Reihenfolge einhält. 

Dieses Mal stehen Clara und Xavier im Zentrum der Ereignisse. Fans der Reihe dürften schon ungeduldig auf ihre Geschichte gewartet haben, da die beiden beste Freunde waren, die sich alles erzählen und einander uneingeschränkt vertrauen konnten. Doch mittlerweile gehen sie sich aus dem Weg. Nicht nur die Mitglieder der Greene Familie stellen sich die Frage, was dazu geführt haben könnte, dass Eiszeit zwischen den beiden herrscht. 

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Clara und Xavier geschildert. Dadurch kann man nicht nur in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen, sondern auch beobachten, wie sie aufeinander wirken und was sie voneinander denken. Bei dieser Geschichte wird schnell klar, dass beide starke Gefühle füreinander haben, Xavier aber davor zurückschreckt und Clara damit tief verletzt hat. 

Der Schreibstil ist locker und zuweilen humorvoll. Dennoch kann man das Knistern zwischen den beiden Hauptcharakteren von Anfang an spüren und sich deshalb ganz auf die Geschichte einlassen. Die Gefühle der beiden wirken authentisch und nachvollziehbar. Dadurch fühlt man mit ihnen mit und ist gespannt, ob Xavier das Richtige tun wird, um Claras Vertrauen zu gewinnen. Dabei spielen auch die anderen Familienmitglieder eine große Rolle. Man fühlt sich in dieser Familie einfach wohl und genießt das Wiedersehen mit den bekannten Akteuren. Auch die Kupplerinnen Ethel und Dori fühlen sich wieder dazu aufgerufen, die Initiative zu ergreifen, um Clara und Xavier auf die Sprünge zu helfen. Bei den Maßnahmen, die die beiden ergreifen, muss man einfach schmunzeln. 

Die Geschichte von Clara und Xavier ist eine wundervolle Fortsetzung der Reihe. Am liebsten würde man sofort zum nächsten Band greifen, um zu erfahren, wie es in dieser Familie weitergeht. 

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