Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Im Reich der Feen
Warrior Fairies. Die Macht der Jahreszeiten-Krone von Stephanie Campisi
Zum Buch:
Im Reich der Feen gibt es strikte Regeln, so wird bei jeder Sonnwende eine andere Jahreszeitenfee die Führung des Feenreichs übernehmen. So wartet vor den Sonnenwende der Hof des Sonnenfeekönigs vor den Türen um den Frühling abzulösen. Während die Sommerprinzessin schon vor Ort ist, sollte der König erst am Tag des Wechsels kommen, aber er kommt nicht.
Schlimmer, er ist verschwunden. Was ist passiert? Haben Rebellen den König entführt?
Meine Meinung:
Zuerst dachte ich, ach, ein nettes Feenkinderbuch, aber das Buch kann mehr. Spannende Unterhaltung, aber auch humorvolle Momente. Erzählt wird es abwechselnd von der Sommerprinzessin Eliane und der Tierpflegerin Rose, die immer im zentralen Baumpalast lebt und alle Jahreszeiten begleitet. Völlig unterschiedliche Chaatkte, die trotzdem gut zueinander passen und sich ergänzen. Die Story ist überraschend und sehr unterhaltsam. Die Kapitel haben für ein Kinderbuch eine gute Länge, manche sind ein bisschen lang, wenn man es Vorlesen möchte. Ansonsten kann ich es für Kinder ab neun, zehn Jahren gut empfehlen. Trotz Spannung ist es nicht brutal, sondern gut gemachte Fantasy. Hat mir sehr gefallen.
Rezensionen von Sheilo:
Ein wundervoller und spannender Romantasy-Reihenauftakt
School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager
Devin lebt ein ganz normales Leben, bis es beim Baden am See zu einem Zwischenfall kommt. Als sie endlich ihren jahrelangen Schwarm Tyler küsst, weicht jegliche Energie aus ihm und er wird bewusstlos. Daraufhin tauchen Wächter bei Devin Zuhause auf und klären sie darüber auf, dass sie eine Nixe ist, jenes magische Wesen, über das ihre Großmutter immer schaurige Geschichten erzählt hat.
Sie bekommt die Chance, eine Schule für magische Wesen in Norwegen zu besuchen - die "School of Myth & Magic". Was wird Devin dort erwarten und welche magischen Kräfte besitzt sie?
"Der Kuss der Nixe" ist der mitreißende Auftakt der Buchreihe "School of Myth & Magic" von Jennifer Alice Jager. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten. Überraschende Plot-Twists sowie ein wundervoller Schreibstil warten auf den Leser. Ein besonderes Highlight des Buches ist das tolle Cover mit seinem Metallic-Effekt und der Prägung. In der ersten Auflage liegt dem Buch zudem eine Charakterkarte bei und es gibt einen tollen Farbschnitt, der zusammen mit dem des zweiten Bandes ein Bild ergibt.
Devin wird durch den Besuch der Schule für magische Wesen komplett aus ihrem Umfeld gerissen. Ihr fällt es jedoch sehr leicht neue Kontakte zu knüpfen und hält sich dabei nicht an die ungeschrieben Regeln der Schule, sondern hört auf ihr Bauchgefühl. Devin bleibt sich selbst stets treu und ist eine wahnsinnig authentische Protagonistin. Wir erhalten immer mehr Einblicke in ihre magischen Kräfte und Devin muss feststellen, dass es an der Schule Geheimnisse gegenüber den Schülern gibt.
Mir hat dieser Reihenauftakt wirklich sehr gut gefallen und ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Lasst euch selbst in die Welt der Hexen, Nixen, Vampire, Drachen und Faune entführen und begleitet Devin bei ihrem Eintauchen in die Welt der Magie. Ich bin begeistert und kann das Buch sehr empfehlen.
Rezensionen von C.P.:
zu großer Hype, Logikfehler und Enttäuschung
The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1) von Carissa Broadbent
Das Buch war wie an einem Sonntag aufzuwachen. Anfangs ist man voller Vorfreude auf den freien Tag (ohne Verpflichtungen), dann lässt man sich bei einem gemütlichen Frühstück fallen, genießt das Leben und das Wetter und irgendwann erinnert man sich, dass morgen Montag ist und schon ist die Achterbahn der Laune auf dem Bergrücken angekommen, um wieder in die Tiefe zu rauschen.
(Metaphorisch gesprochen, ich mag meine Arbeit tatsächlich ganz gerne, aber Montage sind schon echt ätzend).
Tja, genau so war „The Serpent and the Wings of Night” für mich.
Ich habe mich unheimlich auf dieses Buch gefreut. Durch Booktok und Bookstagram habe ich die englische Ausgabe schon vor Monaten auf meine Wunschliste gesetzt und fieberte der deutschen Übersetzung entgegen, die ja auch erstaunlich schnell publiziert wurde.
Wie eine Irre habe ich mich auf das Buch gestürzt, weil ich so hohe Erwartungen hatte. Auf Social Media wurde es quasi in den Himmel gelobt und als der neue Star nach Fourth Wing gefeiert. Manchmal hat man Glück mit Hype-Büchern, manchmal eben eher weniger.
Dabei finde ich den grundlegenden Plot eigentlich echt spannend und interessant, aber die vielen Logikfehler haben mir das Buch leider versaut.
Ich versuche, so wenig wie möglich auf den Inhalt einzugehen, kann aber in dieser Rezension leider nicht so subtil bleiben wie ich gerne würde.
Deswegen setze ich ab hier eine Spoiler Warnung!
Entweder Battle Royal oder Prüfungen, aber das Durchmischen dieser beiden „Prüfungsformen“ hat einfach überhaupt nicht funktioniert. Ich verstehe, dass die Autorin so – sehr plump – versucht, Spannung zu erzeugen. Leider widerspricht sie sich durch die Verwendung beider Elemente einfach selber. Denn warum sollte ich meine Gegner:innen am Leben lassen und sie nicht von Anfang an eliminieren? Wenn alle sich gegenseitig umbringen dürfen, warum dann nicht die eigene Chance auf den Sieg steigern indem gleich zu Beginn alle umgebracht werden und es ein „survival of the fittest“-Wettkampf a la Hunger Games wird? Diese Möglichkeit neben den eigentlichen Prüfungen ist eine vollkommene Fehlentscheidung gewesen.
Die Charaktere fand ich alle mäßig interessant. Vincent war noch am spannendsten und ich habe in anderen Rezensionen auf Goodreads häufig die Kritik gelesen, dass viel erzählt, aber wenig gezeigt wird. Und das finde ich eine wirklich passende Beschreibung. Über Vincent wird super viel erzählt, aber handfest etwas mitbekommen tut Oraya (und damit wir Lesenden) leider nicht.
Oraya selber ist eine sehr gewollte Mischung aus Katniss und Feyre, die für mich leider nicht funktioniert hat. Katniss ist einfach nicht nachzuahmen und Feyre ist nun wirklich kein Charakter, der gut ausgearbeitet ist und den ich in noch mehr Büchern sehen möchte. Oraya hatte viele tolle Momente, in denen ich sehr mit ihr mitfühlen konnte und in denen ich sie als Charakter echt ganz gut fand, dann gab es aber leider ab und an Szenen, in denen sie unfassbar naiv war, obwohl sie doch so tough rüberkommen soll. Insgesamt aber mochte ich sie als Protagonistin.
Die Nebencharaktere fand ich eigentlich ganz spannend, wenn auch teilweise etwas klischeebehaftet. Hier bin ich neugierig, was der nächste Band so bringen wird.
Worldbuilding ist leider überhaupt nicht vorhanden. Es klingt immer durch, als ob die Autorin wirklich tolle Ideen hatte, aber es fehlt grundlegend an Substanz, um die Welt und die Charaktere irgendwie greifbar zu machen. Ja, es gab vereinzelt Szenen, die das Umfeld beschrieben, aber an keiner Stelle wurden diese Szenen weiter ausgebaut. Ich lege großen Wert auf ein vernünftiges Worldbuilding und bin hier sehr enttäuscht. Vielleicht liefert die Autorin dies aber noch in den nächsten Bänden nach.
Das Magiesystem ist nicht verständlich und lässt viele Fragezeichen in meinem Kopf zurück. Ich hoffe darauf, dass hier Fragen im nächsten Band geklärt werden. Aber irgendwie hat irgendwer manchmal Fähigkeiten aber auch nicht immer und eigentlich nützen den Vampiren diese Fähigkeiten auch gar nicht, weil Oraya siegt natürlich immer über alle.
Und nun ein ganz persönlicher Punkt zum Worldbuilding, der mich einfach nicht loslässt und mich mit jeder neuen Vampirgeschichte mehr nervt: Warum zur Hölle sind denn all die Städte der Vampire für Menschen ausgelegt? Mein Gott, die haben Flügel (und protzen a la ACOTAR auch hier ziemlich mit diesen rum), warum sollten die denn Flure, Haustüren auf Straßenniveau, Straßen generell haben?! Warum nicht hohe Türme mit den Türen an der Fassade?! Mit jedem Flur, den Oraya in diesem Buch runterlief, wurde ich wütender über diesen Punkt. Und es waren wirklich viele Flure.
Der Plot ist zwar spannend, aber wirklich alles ist unheimlich vorhersehbar und wirkliche Überraschungen und Plottwists gab es nicht.
Was ich aber gut fand war, dass zwischenzeitlich viel Zeit verstrich. Es ist keines dieser Bücher, bei denen die Protagonistin ganz plötzlich sich in kürzester Zeit Fähigkeiten aneignet und quasi mühelos die Strapazen übersteht. Ganz im Gegenteil, phasenweise wurde genannt, dass drei Wochen Zeit zwischen den Prüfungen verstrichen, die Oraya zum Trainieren nutze. Das gefiel mir wirklich sehr gut.
Außerdem ist der Ton der Geschichte unheimlich brutal. Keine rosarote Brille, kein hinter den Berg halten. Es geht um Gewalt, Tod, Unterdrückung, Zwang und Kontrollverlust. Ungeschönt und teilweise sehr bildhaft. Hier passte der Schreibstil gut zur Geschichte und zum Setting.
Wenn das Beste, was man über ein gelesenes Buch zu sagen hat ist, dass man den Preis super fair fand, dann lief da inhaltlich doch einiges schief – und auf dem Buchmarkt vielleicht auch. Aber ich bin immer noch erstaunt darüber, dass dieses wirklich schön und aufwendig gestaltete Buch „nur“ 18€ kostet und nicht wie von anderen Verlagen gleich bei fast 30€ veranschlagt wird (looking at you, dtv…).
Ich wollte das Buch wirklich mögen, fand den Anfang sehr stark, ab dem ersten Drittel fiel die Kurve in meinem Fall dann aber rapide und stetig ab.
Ich erhoffe mir von dem nächsten Band, dass viele offene Fragen geklärt werden und sowohl die Welt als auch das Magiesystem noch besser beschrieben werden.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein spannender Ausflug an den Lago Maggiore
Hotel Bertani von Isla Tosetti
Es ist drei Uhr dreißig, mitten in der Nacht, als Commissario Quentino Parisi von seinem Mitarbeiter Giovanni De Luca per Telefon erfährt, dass es eine weitere junge, dunkelhaarige Singlefrau mit Bisswunden am Hals und Stichwunden am Körper tot aufgefunden wurde. Wer ist er, den die Presse „Der Werwolf“ nennt?
Während Paresi und seine Mitarbeiter alles tun um dieses Ungeheuer aufzuspüren, begleite ich Hoteliersgattin Carlotta Bertani, die von Albträumen geplagt wird und sich verfolgt fühlt.
Auch Hausdame Maura Gallo begegne ich oft, die zwar genau ins Beuteschema des Werwolfs passt…
Mehr wird hier aber erst mal nicht verraten.
Eine Geschichte in 85 Kapiteln. Und schon in Kapitel 1 stockt mir der Atem und eine Gänsehaut streicht mir über den Rücken. Nicht beim Anblick der Ballerina, die in ihrem schwarzen Tutu den schwarzen Schwan tanzt, sondern bei „dem Biest mit der Pranke“, das in den Fernseher schlägt. Mir war absolut nicht klar, wohin mich das noch führen würde.
Durch immer wieder neue Perspektiven und Ortswechsel steigt die Spannung, die ab der ersten Seite vorhanden ist, immer weiter an. Es gibt auch immer wieder mal Jemanden, dem ich die Taten zutrauen würde. Mir fehlen aber immer einige Puzzleteile für die endgültige Überführung des Täters.
Mir gefällt der Erzählstil von Isla Tosetti, die sich nicht so sehr mit den Ermittlungen ihres Commissarios Parisi und seiner Mitarbeiter beschäftigt, sondern ihr Augenmerk eher auf die verschiedenen Charaktere legt, die ich hier kennenlerne, sehr gut. Schon fast eine psychologische Studie, die ich richtig genossen habe. Ich konnte seht gut mit rätseln und habe lange nicht geahnt, wer sich hinter dem Werwolf verbirgt. Wobei ich im Nachhinein betrachtet schon hätte drauf kommen können, wer hier sein Unwesen treibt. Und vor allem warum. Leider hat mich mein Ermittlergen in diesem Fall im Stich gelassen.
Durch die detaillierten Beschreibungen kann ich mir das Leben im Hotel Bertani sehr gut vorstellen und bei den Köstlichkeiten, die nicht nur hier auf den Tisch kommen, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Der Lago Maggiore und Ascona verbreiten trotz der schrecklichen Ereignisse in ihrem Umfeld ein Urlaubsfeeling, dem ich mich nicht entziehen kann.
Eine spannende Geschichte, in die ich ab der ersten Seite hinein gezogen wurde. Die mich fasziniert und mir Gänsehaut beschert hat. Die mich aber hauptsächlich sehr gut unterhalten hat.
Rezensionen von Linelovesreading :
Mythologie meets teenager
Valentina Amor. All you need is love (oder so) von Sarah M. Kempen
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight gewesen.
In der Geschichte geht es um Valentina, die die Tochter von Amor ist. Sie darf eine Aufgabe in Sachen Liebe erfüllen, stolpert dabei aber von einem Fettnäpfchen zum nächsten.
Die Geschichte ist sehr humorvoll erzählt und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Allgemein ist der Schreibstil sehr leicht lesbar und ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen gehabt. Die Autorin benutzt sehr viel moderne Sprache, was das Lesen auch für Jugendliche deutlich angenehmer machen dürfte.
Die Handlung ist sehr lustig und zugleich spannend. Ich konnte richtig mitfiebern, ob Valentina ihren Auftrag schafft oder nicht. Die Geschichte wird in einem angenehmen Tempo erzählt und trotz der nur 250 Seiten wirkt die Handlung nicht überhastet.
Die Charaktere haben mir ganz besonders gut gefallen, vor allem Valentina und die freche Möwe Bussi. Aber auch Philemon und Desiree waren sehr toll ausgearbeitet Personen. Eigentlich alle Charaktere haben Tiefgang, auch die Nebencharaktere, was mir sehr gut gefallen hat.
Super fand ich auch, dass es einige queere Charaktere gibt und wie allgemein mit Sexualität in diesem Buch umgegangen wird.
Das Cover gefällt mir auch sehr sehr gut, vor allem der Farbschnitt ist so schön.
Die Kapitelanfänge sind ebenfalls toll gestaltet, mit den kleinen Zeichnungen und den Songs. Ich persönlich hätte es noch gut gefunden, wenn bei den Songs die Interpreten dabeistehen würden.
Insgesamt hat mich diese lustige und leichte Liebesgeschichte mehr als nur überzeugt und ich kann das Buch allen empfehlen, die griechische Mythologie lieben und gern romantische Geschichten lesen.
Rezensionen von MariasBooks:
Gute Fortsetzung
Foxglove - Das Begehren des Todes (Belladonna 2) von Adalyn Grace
Foxglove ist der zweite Teil der Belladonna-Trilogie von Adalyn Grace und setzt kurz nach den Geschehnissen des 1. Bandes an.
Band 1 habe ich verschlungen und so war ich schon sehr gespannt, wie die Geschichte zwischen Signa und dem Tod und dem neuen Character Schicksal sich weiterspinnen würde.
Das Buch ist aus der 3.
Perspektive geschrieben, wechselt aber dennoch zwischen den verschiedenen Characteren hin und her, was einen umfassenden Einblick in die Zusammenhänge der Geschichte und den Schicksalsfäden der Charactere ermöglicht, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich hatte zwar zwischenzeitlich kurz Probleme bei den immer größer werdenden Menge an charakteren den Überblick zu behalten, wer mit wem zusammenhing, doch ist das nur ein kleiner Minuspunkt.
die Story baut sich über das Buch verteilt sehr gut auf und auch wenn das Ende vorhersehbar war, so hat mir die Auflösung der offenen Handlungsstränge sehr gut gefallen.
Das Buch ist ein würdiger Nachfolger und ich bin schon sehr auf Teil 3 gespannt
Rezensionen von Lerchie:
Ein schöner Liebesroman
Ein schottischer Buchladen zum Verlieben von Emma Bishop
Auf der Isle of Mull ist die Welt noch in Ordnung. Man findet wilde, unberührte Natur, blühende Heide und viele Tier. Die Häuser in Tobermory leuchten in allen Farben des Regenbogens und für Allison, Hailey und Lin gibt es keinen schöneren Ort. Jeder der drei Freundinnen betreibt hier einen eigenen Laden.
Als eines Tages Jamie Pearson dort auftaucht, der früher schon hier gelebt hat und nun zurückgekehrt ist um die Farm seiner Eltern zu betreiben ist die Aufregung groß. Er verirrt sich in Allisons Buchladen und in ihr Herz. Doch was hat er zu verbergen. Die Freundinnen waren Ally vor ihm. Haben sie recht?
Meine Meinung
Dies ist ein hübscher und auch spannender Liebesroman den die Autorin da geschrieben hat. Da ich fast alles lese, mag ich natürlich auch Liebesromane, wenn sie nicht zu sehr ins Erotische abdriften. Das hat dieser Roman nicht getan. Allison traut ihren eigenen Gefühlen nicht, da sie glaubt eine Enttäuschung noch nicht ganz überwunden zu haben. Es gibt einige Verwicklungen, denn natürlich geht nicht alles glatt, dann würde ja die Spannung fehlen und die ist definitiv da. Die Verwicklung gegen Ende des Buches ist jedoch die Krasseste! Mit hat dieser schöne und wunderbar geschriebenen Liebesroman gut gefallen. Und ich vermute mal, dass es für jede der drei Freundinnen ein Buch geben wird. Ich habe mit Allison gelitten und mich mit ihr gefreut. Aber ich habe auch manchmal den Kopf schütteln müssen über so viel Unverständnis und Zögern. Auch wenn sie eine Heidenangst hatte, wieder enttäuscht zu werden. Auch ihre Freundinnen fand ich nett und es ist gut, wenn man solche Freundinnen hat, an die man sich bei Bedarf wenden kann. Wie gesagt hat mir das Buch gut gefallen, mich auch gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.
Rezensionen von S.:
Kein Unfall?
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff von Amy Achterop
Amüsant wird beschrieben, wie die bunt gemischte Truppe auf dem Hausboot plaudert, wie ihr Leben verläuft. Mit dabei sind natürlich Hund und Fru Gunilla. Ihr Ruhm hat sich dank veröffentlichter Erfolgserlebnisse herumgesprochen, also kein Wunder, dass ihnen ein neuer Fall angetragen wird. Ein geschätzter und bekannter Industrieller verunfallt angeblich.
Die Tochter hat Zweifel und vermutet Mord. Die Recherche beginnt.
Die sympathischen Charaktere bedienen sich ungewöhnlicher Untersuchungsmethoden. Erstaunliches wird entdeckt. Zum Beispiel erschreckend naive Studenten. Oder vorgebliche Experten, deren Fachgebiet ganz anders als das offiziell Angegebene ist. Oder der Nutzen von Stricknadeln.
Egal, unterhaltsam ist es allemal. Auf den 4. Fall der Hausboot- Detektive darf man gespannt sein!
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Rasante Langeweile
Die Entflammten von Simone Meier
Vincent van Gogh ist einer meiner Lieblingsmaler, deshalb lese ich auch gerne Bücher über ihn. In "Die Entflammten" geht es aber mehr um seine Schwägerin Jo van Gogh-Bonger. Diesen Ansatz fand ich sehr interessant. Er war für mich der Grund, diesen Roman von Simone Meier zu lesen.
Der Schreibstil ist sehr speziell.
Auf eine Art sehr oberflächlich, nicht im negativen Sinn, obwohl viel Details erzählt werde: es sind oft lange Sätze. Und so geschrieben, dass man kaum Luft holen kann. Man kann nicht anders, man muss rasant lesen, so dass es dann wohl eben diese Oberflächlichkeit erzeugt, und trotzdem ist da nicht mehr viel anderes. Nähe wird durch den Schreibstil nicht zugelassen, hält alles auf Distanz und macht leider auch die Geschichte, vor allem jene von Gina in der Gegenwart, sehr langweilig.
Ginas Story, die ihren Vater in Griechenland besucht und ein Buch - über Jo van Gogh-Boger - schreiben will, fand ich komisch. Was der Sinn dieser Geschichte war, konnte mir die Autorin leider nicht wirklich vermitteln. Einfach nur der Gedanke, dass Gina in Vaters Spuren tritt? Die Beziehung der beiden ist schwierig, ihre Kindheit wird aufgegriffen, doch das Ende ist lasch.
Ohne Gina hätte dieser Roman für mich wohl besser funktioniert. Die beiden Storys wechseln sich im Ebook fast pausenlos und nahtlos ab, was zum schnellen Schreibstil passt, aber ausser dem Van Gogh-Bild aus Ginas Zimmer gibt es dennoch keine Verbindung zwischen den beiden Geschichten.
Die Geschichte mit Jo ist ein bisschen interessanter, aber auch nicht wirklich, wenn man schon viele Bücher über Vincent van Gogh und andere Impressionisten gelesen hat.
Eh schon nicht begeistert vom Roman, haben mir die letzten dreissig Seiten mit hauptsächlich Fantasiegesprächen zwischen Jo und Gina dann gar nicht mehr gefallen. Da konnte die schöne Sprache auch nichts mehr heraus holen, sie kommt schlicht nicht zur Geltung, weil das Erzähltempo viel zu hoch ist und das Endergebnis fad.
Fazit: Rasant präsentiert, aber mir viel zu langweilig und emotionslos.
2.5 Punkte.
Rezensionen von lesen=liebe:
Zu teuer, zu oberflächlich
Mein ziemlich seltsamer Freund Walter von Sibylle Berg
Mein ziemlich seltsamer Freund Walter ist im Fischer Sauerländer Verlag erschienen und umfasst ca. 144 Seiten. Zielgruppe für dieses comicartige Buch sind Jugendliche.
Lisa wird von ihrer Umgebung als seltsam wahrgenommen und das bekommt sie jeden Tag zu spüren. Sie fürchtet sich jeden Tag in die Schule zu gehen.
Sie hat keine Freunde und wird jeden Tag auf dem Schulweg von Jugendlichen misshandelt. Lisa ist sehr intelligent und interessiert sich für den Nachthimmel. Eines Tages landet ein Ufo in ihrem Garten, das ein seltsames Wesen vergisst. Walter.
Optisch finde ich das Buch sehr schön. Der neonfarbene Schriftzug und der schwarze Einband passen wirklich gut zusammen. Auch die comicartige Gestaltung bzw. Aufbereitung der Story ist gut gelungen. Inhaltlich gibt es auf alle Fälle Luft nach oben. Die Geschichte hätte Potenzial für mehr Tiefgrund. Der Preis ist mir persönlich viel zu hoch für so ein kurzes Lesevergnügen.











