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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesespitz:

Eine unvorstellbare Flucht

Solito von Javier Zamora

'Solito', geschrieben von von Javier Zamora, handelt von Javier selbst. Seine Eltern sind aufgrund des Bürgerkriegs in El Salvador in die USA geflohen und Javier folgte ihnen Jahre später. Illegal durchquerte er mehrere Länder und letzten Endes - nach einigen Versuchen - schaffte er es es über die Grenze in die USA.

Der Schreibstil ist sehr detailreich und mit vielen spanischen Wörtern versehen sodass die Fluchtgeschichte langsam begann und anfangs langatmig wirkte. Die gesamte Geschichte ist aus Sicht des kleinen Javiers geschrieben und man lernt ihn, seine Gedanken und Gefühlswelt sehr gut kennen. Das Buch möchte man nicht mehr aus der Hand legen. Zu aufregend, zu fesselnd, zu niederschmetternd, zu viel von allem. Eine unfassbare Geschichte, die von dem Mut des Jungen, aber auch dessen fremde Beschützer und allen anderen Personen dazwischen handelt. Durch dieses Buch ist mir wieder einmal bewusst geworden, in welch privilegierten Welt wir in Deutschland leben und was andere Menschen erlebten, immer noch erleben und erleben werden.

Mein großer Respekt geht an Javier, der es nach all diesen Jahren geschafft hat, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten und die Welt daran teilhaben lässt. Danke.

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Rezensionen von lesespitz:

Liebesgeschichte mit vielen emotionalen Wunden

Perfect Addiction von Claudia Tan

'Perfect Addiction', geschrieben von Claudia Tan, erzählt von der jungen Boxerin Sienna, die sich nach einer unschönen Trennung an ihrem Exfreund rächen möchte. Sienna beginnt seinen größten Kampkonkurrenten, Kayden, zu trainieren. Auf unvorhergesehene Weise entwickelt sich daraus eine Liebesbeziehung, in welcher beide Charaktere ihre emotionalen Wunden verarbeiten.

Das Buch ist schön und leserlich geschrieben. Beginnt man einmal es zu lesen, so möchte man es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Dennoch gefiel mir die Geschichte nicht so recht, war sie doch nach meinem Geschmack oberflächlich und kitschig, gespickt mit - aus heutiger Sicht - vielen emotionalen Klischees und psychologischen Problemen. Auch das Thema Boxen/ Kämpfen stand mir zu sehr im Vordergrund. Das Buch ist sicherlich schön für die jüngere Leserschaft, doch meinen Geschmack trifft es leider nicht wirklich.

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Rezensionen von lesespitz:

Gefühlsvoll

Das Fenster zur Welt von Sarah Winman

Das Buch 'Das Fenster zur Welt' von Sarah Winman handelt von einem jungen britischen Soldaten, Ulysses, welcher während des Krieges in Italien auf eine Kunsthistorikerin trifft. Das Buch und dessen Geschichte begleitet hauptsächlich Ulysses der durch verschiedene Umstände mit seiner Familie und Freunden nach Italien zieht.

Das Buch ist sehr detailreich und eng mit Liebe zu Italien geschrieben. Zu Beginn braucht es etwas Zeit um die Geschichte zu verstehen und die teils lustigen und merkwürdigen Charaktere kennen zu lernen. Lässt man sich aber einmal auf die Geschichte ein, so hat man ein tolles Leseerlebnis.

Das Buch ist wundervoll. Langsam schildert es die Bedeutung von Liebe, Freundschaften und Hilfe. Das Buch ist eine erzählerische Meisterleistung, wer aber aus Leserschaft mehr auf Actions steht, wird hier enttäuscht.

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Rezensionen von lesespitz:

Beeindruckender Mut

Wir waren nur Mädchen von Buzzy Jackson

In der Buchhandlung stolperte ich über dieses Buchcover, welches die niederländische Widerstandskämpferin Hanni Schaft während des zweiten Weltkrieges zeigt.

Zugegebenermaßen zog sich das Buch zu Beginn etwas, allerdings legt es damit die Grundbausteine für die weitere Geschichte. Der Leser lernt Hanni als junges Mädchen kennen, ihre Beziehung zu der eigenen Familie sowie ihre tiefen Freundschaften zu zwei jüdischen Mädchen.

Durch die Besetzung der Niederlande durch die Nazis wird ihre Freundschaft zu ihren jüdischen Freundinnen immer schwieriger und sie schließt sich letzten Endes der Widerstandsbewegung an um ihre Freundinnen zu retten.

Das Buch ist flüssig und herzzerreißend geschrieben. Wir lernen viel über Hanni Schaft, die Widerstandsbewegung und viele andere Persönlichkeiten, die in diesem Kampf involviert waren. Hanni hätte es verdient, den zweiten Weltkrieg zu überleben wurde sie doch nur wenige Tage vor der Befreiung hingerichtet. Vor allem das letzte Kapitel hat einem die Schuhe ausgezogen.

Ein wichtiges historisches Buch, welches den Leser zum denken anregt und welches nie an Zeit verlieren wird.

Must read!

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Rezensionen von Tara:

Über das Leben, Chancen & Neustarts

Das Lied der Biene von Gabriela Groß

„Das Lied der Biene“ ist ein Roman, der wie aus dem Leben gegriffen ist, der Autorin Gabriela Groß.

Marga ist Anfang vierzig und arbeitet als Haushälterin für den Unternehmer Paul Alprecht. Eigentlich mag Marga ihre Arbeit, aber seit Pauls Verlobte Sybille im Haus ist und diese Marga sehr von oben herab behandelt, will Marga kündigen.

Noch bevor es dazu kommt, stirbt Sybille durch einen tragischen Unfall. Marga möchte Paul helfen seine Trauer zu verarbeiten. Auch sie musste bereits Verluste erleben und beginnt ihm anonyme, tröstliche Mails zu senden. In diesen findet sie großartige Worte, Paul fühlt sich verstanden und beginnt zurückzuschreiben.

Neben Paul und Marga gibt es weitere Charaktere, unter anderem Margas Tochter Conny, ihre Freundinnen Eva und Kirsten, Pauls Freund Jörg und seine Stieftochter Inga aus erster Ehe. Alle Charaktere werden detailliert und facettenreich gezeichnet, so dass ich sie im Verlauf der Handlung richtig gut kennengelernt habe und sie mir ans Herz gewachsen sind.
Marga ist eine sehr zurückhaltende Protagonistin, die an Selbstbewusstsein gewinnt und ihrem Leben eine neue Wendung gibt. Ihre beiden Freundinnen sind komplett anders, wodurch sich die drei gut ergänzen.
Paul ist ein ganz vorbildlicher Arbeitgeber, der Marga mit viel Respekt und sehr höflich behandelt. Auch seine Liebe zu seiner Stieftochter ist wundervoll beschrieben.

Die Schauplätze werden mit viel Liebe und Ortskenntnis dargestellt. So bin ich mit Marga, Eva und Kerstin in Düsseldorf über die Kö geschlendert und habe Portugal kennengelernt.

Der Schreibstil von Gabriela Groß liest sich angenehm flüssig und leicht. Dennoch musste ich immer wieder inne halten und mir beim Lesen Zeit nehmen, da sie unglaublich viele wichtige Botschaften über das Leben, die Liebe, Freundschaft, Trauer, Mut, Chancen, Neuanfänge und vieles mehr versteckt und ich ihre Worte auf mich wirken lassen musste.

Obwohl dieser Roman viele schwierige und schwere Themen anschneidet, ist es ein richtiger Wohlfühlroman. Die Autorin findet wirklich für jede Situation die perfekten Worte.

Mich hat der Roman emotional berührt und mir wichtige Botschaften vermittelt.
„Wer sagt, das die Zukunft das Wichtigste ist ?
Wir leben jetzt.“
ist nur einer der Sätze, die wir uns immer wieder bewußt machen sollten.

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Rezensionen von Tara:

Über das Leben, Chancen & Neustarts

Das Lied der Biene von Gabriela Groß

„Das Lied der Biene“ ist ein Roman, der wie aus dem Leben gegriffen ist, der Autorin Gabriela Groß.

Marga ist Anfang vierzig und arbeitet als Haushälterin für den Unternehmer Paul Alprecht. Eigentlich mag Marga ihre Arbeit, aber seit Pauls Verlobte Sybille im Haus ist und diese Marga sehr von oben herab behandelt, will Marga kündigen.

Noch bevor es dazu kommt, stirbt Sybille durch einen tragischen Unfall. Marga möchte Paul helfen seine Trauer zu verarbeiten. Auch sie musste bereits Verluste erleben und beginnt ihm anonyme, tröstliche Mails zu senden. In diesen findet sie großartige Worte, Paul fühlt sich verstanden und beginnt zurückzuschreiben.

Neben Paul und Marga gibt es weitere Charaktere, unter anderem Margas Tochter Conny, ihre Freundinnen Eva und Kirsten, Pauls Freund Jörg und seine Stieftochter Inga aus erster Ehe. Alle Charaktere werden detailliert und facettenreich gezeichnet, so dass ich sie im Verlauf der Handlung richtig gut kennengelernt habe und sie mir ans Herz gewachsen sind.
Marga ist eine sehr zurückhaltende Protagonistin, die an Selbstbewusstsein gewinnt und ihrem Leben eine neue Wendung gibt. Ihre beiden Freundinnen sind komplett anders, wodurch sich die drei gut ergänzen.
Paul ist ein ganz vorbildlicher Arbeitgeber, der Marga mit viel Respekt und sehr höflich behandelt. Auch seine Liebe zu seiner Stieftochter ist wundervoll beschrieben.

Die Schauplätze werden mit viel Liebe und Ortskenntnis dargestellt. So bin ich mit Marga, Eva und Kerstin in Düsseldorf über die Kö geschlendert und habe Portugal kennengelernt.

Der Schreibstil von Gabriela Groß liest sich angenehm flüssig und leicht. Dennoch musste ich immer wieder inne halten und mir beim Lesen Zeit nehmen, da sie unglaublich viele wichtige Botschaften über das Leben, die Liebe, Freundschaft, Trauer, Mut, Chancen, Neuanfänge und vieles mehr versteckt und ich ihre Worte auf mich wirken lassen musste.

Obwohl dieser Roman viele schwierige und schwere Themen anschneidet, ist es ein richtiger Wohlfühlroman. Die Autorin findet wirklich für jede Situation die perfekten Worte.

Mich hat der Roman emotional berührt und mir wichtige Botschaften vermittelt.
„Wer sagt, das die Zukunft das Wichtigste ist ?
Wir leben jetzt.“
ist nur einer der Sätze, die wir uns immer wieder bewußt machen sollten.

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Rezensionen von LEXI:

Eine Reise zu sich selbst – und weit darüber hinaus!

Die Fischerhütte im Irgendwo von Rainer Haak

Eine Reise zu sich selbst – und weit darüber hinaus!

„Liebst du die Rosen oder die Dornen? Zu jedem Leben gehören Hindernisse und Enttäuschungen. Und zu jeder Rose gehören Dornen. Und wenn die Dornen mir die Hand zerkratzen – ich gebe nicht auf. Ich gehe den Weg der Rose. Man verpasst das Schönste im Leben, wenn man immer nur den leichten Weg geht.

Ich glaube, hinter den Dornen wartet das Abenteuer.“

Tom Sander hat irgendwann aufgehört, Abenteuer zu erleben, zu träumen und Freude zu empfinden. Seine Orientierungslosigkeit und Langeweile veranlassen ihn schließlich dazu, sich auf Selbstsuche zu begeben. Er bricht zu einer abgelegenen Fischerhütte auf, um seine Lebensfreude wiederzuentdecken und Antworten zu finden. Am Ziel der Reise angekommen wird Tom mit unerwarteten Situationen und außergewöhnlichen Menschen konfrontiert. Fragen werden aufgeworfen und nach und nach bekommt sein Leben wieder mehr Farbe.

Der Protagonist Tom nimmt den Leser mit auf dieses Abenteuer, einer intensiven Reise zu sich selbst. Die Gegebenheiten vor Ort sorgen für wertvolle Denkanstöße, die Begegnungen mit interessanten Menschen tragen dazu bei, dass Tom letztendlich wieder ins Leben eintaucht, anstatt es wie bisher einfach an sich vorbeiziehen zu lassen.

„Ich glaube, dass es im Leben nicht um das große Ganze geht, sondern um das kleine, um dein alltägliches Leben. Wenn du den Himmel spüren willst, dann such ihn nicht über den Wolken, sondern hier unten auf der Erde.“

Der Protagonist dieses Buches begegnet dem örtlichen Kaufmann, der eine erfolgreiche Karriere für seinen kleinen Dorfladen aufgegeben und damit seinen Traum verwirklicht hat. Er trifft auf eine positive, stets gut gelaunte Frau, die ihm neben guten Ratschlägen und klugen Weisheiten auch kulinarische Leckerbissen schenkt. Eine Künstlerin berührt mit ihrem wunderschönen Flötenspiel und ihren Geschichten sein Herz. Und ein kleiner Junge namens Finn begleitet Tom gemeinsam mit seinem Großvater Olaf ein Stück seines Weges. Die Nebenfiguren bleiben zwar allesamt blass und vieles bleibt unausgesprochen, sie tragen aber nichtsdestotrotz dazu bei, dass Tom über sein Leben nachdenkt. Durch gemeinsam erlebte Abenteuer und intensive Gespräche betrachtet er viele Dinge in einem anderen Licht, er spürt und schätzt das Leben wieder intensiver. Die existenziellen Fragen, die in diesem Buch aufgeworfen werden, sind hervorragend dazu geeignet, auch vom Leser reflektiert zu werden:

„Was ist dein Abenteuer? Wohin führt dich deine Sehnsucht? Wovon bist du begeistert? Wo bin ich hier nur gelandet? Wie wirst du dich entscheiden? Warum bin ich so oft unzufrieden? Warum ärgere ich mich über so vieles? Warum gibt es so wenig, worüber ich mich freue? Warum muss es immer mehr sein? Warum ist in meinem Leben ein Tag wie der andere?“

Fazit: „Die Fischerhütte im Irgendwo“ ist eine berührende Erzählung, die weder mit einem fesselnden Spannungsroman, noch einer romantischen Liebesgeschichte aufwartet. Hier steht vielmehr ein Mann im Mittelpunkt, der seine Träume verloren hat, der abgestumpft und orientierungslos durch den Alltag geht. Durch den Aufenthalt in der alten Fischerhütte gelangt er an eine Weggabelung. Er versucht anhand neuer Erfahrungen und mystischer Begegnungen, bei denen unter anderem ein leuchtend grüner, geheimnisvoller Briefkasten eine Rolle spielt, sein Leben zum Positiven zu verändern. Ich möchte dieses Buch jenen Menschen ans Herz legen, die eine berührende und tiefgründige Lektüre schätzen, sich mit ihrem Innersten auseinandersetzen, gemeinsam mit dem Protagonisten Antworten finden und dabei auch ihr eigenes Leben reflektieren möchten.

„Ich mag Menschen, hast du das noch nicht gemerkt? Ich gehe meinen eigenen Weg, ohne fortzugehen. Ich liebe die Menschen hier, auch wenn sie mich nicht immer verstehen. Ich bin eine von ihnen und ganz anders.“

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Mein Garten! Mein Zuhause! von Johanna Schmidt

Wenn überhaupt auf der Suche nach einem Sachbuch seit, um das Ökosystem und das empfindliche Gleichgewicht schon den kleinsten Zwergen zu erklären, seid ihr mit diesem Buch gut beraten. Dieses Buch seinen einzigartigen Comic-Stil erzählt eine Geschichte, die aus zwei Perspektiven erzählt wird. Luis und Pica teilen sich auf gewisse Weise den Garten.

Doch Luis sieht das eigentlich anders, es ist sein Garten, und das laute Geschrei der Elster stört ihn.... Er verscheucht die Elster in den Wald und ist zuerst zufrieden damit. Aber für die Elster ist es schwer, einen Platz im Wald zu finden für das Nest, und auch Luis geht etwas ab, denn plötzlich ist es still im Garten....
Wir mussten uns etwas an den Comic-Stil gewöhnen, die Illustrationen sind doch unverwechselbar und ich glaube man mag sie oder mag sie nicht. Doch je länger wir im Buch gelesen haben, desto besser hat es uns gefallen. Die Geschichte ist einfühlsam und sehr einprägend. Mir hat die Geschichte gut gefallen, noch schöner war der informative Schlussteil. Ich denke, Kinder können da so einiges mitnehmen!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Eine Klasse mit Wuff - Joschis erster Schulausflug von Katja Reider

Mittlerweile kommt der Mittlere von den ganz leichten Büchern für die Lesestufe 1 schon weg zu ein wenig längeren Texten. Deshalb haben wir auch gleich mal eines für Lesestufe 2 probiert, zumal ich dachte, mit der Silbenmethode sollte es ja leichter fallen, da die Silben farbig abgetrennt sind. Vorweg- ich konnte bei ihm keinen Unterschied feststellen, ob er sich leichter tat oder nicht mit den Silben.

Doch nun zum Buch:
In dem Buch Joschis erster Schulausflug geht es um eine besondere Klasse. Denn: die Klasse hat ein Klassentier. Diese Woche darf sich der rote Tisch um den Hund Joschi kümmern. Die Kinder freuen sich sehr darauf. Nun kommt aber ein neues Kind dazu und soll schon in der ersten Woche bei den Kindern dabei sein, die sich um Joschi kümmern... Doch das Mädchen will das gar nicht. Überhaupt wirkt sie gar nicht so fröhlich. Was ist da los?

Das Buch erzählt kurz und prägnant eine schöne Geschichte rund um ein Mädchen, das neu ist. Die Situation des Mädchens wird aber aus einer fremden Perspektive geschildert. Es geht zuerst mehr darum, wie sie auf andere wirkt. Im Fokus ist die Klasse mit dem Hund und die Mitschüler:innen. Wie das Mädchen sich dabei fühlt, wird dann erst später besprochen. Anfangs gibt es nur Mutmaßungen. Hat sie vielleicht Angst vor Hunden? Oder vor Höhen? Die Geschichte zeigt, wie schwer es sein kann, sich zu öffnen und auf neue Situationen einzulassen. Sie schildert auch, wie sehr ein Hund dabei helfen kann und wie sensibel Hunde da auf Menschen reagieren. Insgesamt hat uns die Geschichte gut gefallen, sie hat uns aber nicht ganz mitgerissen. Ich kann gar nicht sagen, woran es lag. Das neue Mädchen wirkte auf mich zumindest ziemlich unnahbar und ich tat mir anfangs etwas schwer mit ihr, dann tat sie uns einfach leid. Mein Sohn meinte, ihm habe die Geschichte schon gefallen und er würde 4,5 Sterne vergeben, wenn es fünf gäbe... Also eine schöne, solide Erstlesegeschichte!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Die kleine Schnecke Monika Häuschen 5: Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit? von Kati Naumann

Wir kannten Monika Häuschen nur von Hörspielen bisher und waren gespannt darauf, ein Buch mit den Geschichten lesen zu dürfen. Das Buch was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit begleitet die Schnecke Monika und ihre Freunde durch die Jahreszeiten. Jede Jahreszeit erzählt eine Vorlesegeschichte.

Diese ist gefüllt mit ganz vielen Sachinformationen. Es gibt kleine Infokästchen, die kindgerecht aber sehr informativ einiges an Sachinformationen bereit halten. Warum plustern sich Wintervögel eigentlich im Winter auf? Welchen Effekt hat Schnee auf die Tiere, die darunter schlafen? Was ist der Unterschied von Winterruhe, Winterschlaf und winteraktiven Tieren? Wir fanden die Geschichten selbst auch total schön geschrieben. Im Winter die Angst der Tiere um den Regenwurm, der unbedingt den Winter erleben will etwa war sehr lebendig beschrieben. Wie sich die Tiere auf den Winter vorbereiten, wie die Tiere nach dem Winter wieder in den Frühling starten, welche Falter man als erstes im Frühling sieht, wie Tierbabies auf die Welt kommen - all das wird in diesem Vorlesebuch thematisiert und mit wunderschönen Illustrationen erzählt. Eine wunderschöne Vorleseempfehlung!

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