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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Zeit der Schwestern von Tanja Huthmacher

Ich kannte Band 1 noch nicht und war gespannt, ob ich mit Band 2 gut in die Reihe überhaupt starten kann und ob es mir gefallen würde. Von Band 1 habe ich nur Gutes gehört. Und ich muss sagen, nach diesem Band 2 möchte ich unbedingt auch Band 1 lesen. Denn die Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich mochte die weibliche Hauptprotagonistin auf Anhieb.

Sie war so sympathisch und ging echt toll mit der Situation rund um die Väter ihrer Kinder um. Sie wirkte so stark und gleichzeitig unglaublich kreativ. Die Geschichte nahm schnell Fahrt auf und auch die Geschwisterdynamik fand ich super, ich mag nämlich Geschwistergeschichten total gerne. Der Bodensee als Setting kam ebenfalls gut rüber und färbte die Geschichte mit ein wenig Lokalkolorit, was mir sehr gefiel. Ein richtig schöner Wohlfühlroman, der einlädt, sommerlichen Vibes am Bodensee nachzuspüren!

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Rezensionen von mari_liest:

Clever konstruierte Lektüre

Ich bin Anna von Tom Saller

„Bedauerlicherweise weiß niemand, ob das Glückhaben eine konstante Eigenschaft des Menschen ist.“ (S. 70)

1917, der 1. Weltkrieg tobt und Sigmund Freud behandelt den blinden Patienten Ludwig Stadlober. Stadlober, der nach einem Senfgasangriff erblindet ist, zeigt keine organischen Ursachen für seine Blindheit, was ihn zu einem interessanten Fall für die Psychoanalyse macht.

Anna, fasziniert von der Arbeit ihres Vaters, nimmt inoffiziell Kontakt zu Stadlober auf und entwickelt eine tiefe Verbindung zu ihm. Diese Begegnungen sind prägend für Annas weitere Entwicklung.
Im Laufe der Jahre entwickelt sich die Beziehung zwischen Anna und ihrem Vater weiter, wobei auch Annas eigene psychoanalytische Fähigkeiten und innere Konflikte eine zentrale Rolle spielen. Als die Nazis 1938 in Wien einmarschieren, steht die Familie Freud vor existenziellen Herausforderungen. Anna und Stadlober begegnen sich erneut, und ihre einst freundschaftliche Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt.

Anna, die jüngste Tochter des berühmten Psychoanalytikers, steht im Mittelpunkt des Romans. Sie wird als eine vielschichtige und facettenreiche Persönlichkeit dargestellt, die in der Schattenwelt ihres übermächtigen Vaters und ihrer starken Schwester nach ihrer eigenen Identität sucht. Ihr Weg zur Selbstverwirklichung und ihre Entwicklung von der schüchternen Tochter zur eigenständigen Frau und Psychoanalytikerin bilden das Herzstück der Erzählung.

Saller thematisiert nicht nur die Beziehung zwischen Vater und Tochter, sondern auch die inneren Kämpfe und die Suche nach Selbstbestimmung in einer von patriarchalen Strukturen dominierten Welt. Anna ringt mit den Erwartungen ihres Vaters und der Gesellschaft, während sie gleichzeitig ihre eigene Identität und ihren Platz in der Welt finden muss. Die Integration von psychoanalytischen Konzepten und Analyse der Persönlichkeitsmuster verleiht den Figuren im Roman Lebendigkeit und Tiefe.

Die abwechselnden Erzählperspektiven aus der Sicht von Sigmund und Anna Freud zeigen, wie unterschiedlich ein und derselbe Sachverhalt verstanden und interpretiert werden kann. Saller gelingt es, diese verschiedenen Stränge und Sichtweisen präzise und mit sprachlicher Finesse zu verbinden und er verwebt historische Fakten gekonnt mit erzählerischer Freiheit.

"Ich bin Anna" ist auch als feministischer Roman zu verstehen, der Annas Emanzipation von familiären und gesellschaftlichen Zwängen thematisiert. Ein atmosphärischer und erfrischender Roman, der in die Welt der Psychoanalyse und die komplexen Dynamiken der Familie Freud entführt. Zeitgleich aber auch die „Befreiung“ von Anna Freud erzählt. Saller zeichnet ein fesselndes Psychogramm einer jungen Frau, die zwischen der Loyalität zu ihrem Vater und ihrem eigenen Streben nach Freiheit hin- und hergerissen ist. Eine clever konstruierte Lektüre, die zum Nachdenken anregt und einen Blick auf die berühmte Familie Freud bietet. Mit hat das sehr gefallen! #leseempfehlung!

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Rezensionen von manu63:

Mandi und Noah

My Fake Fiancé von Piper Rayne

My fake fiance ist der Titel des achten Bandes der Greene Family Reihe des Autorinnenduos Piper Rayne. Das nächste Paar in der Reihe sind Mandy und Noah, der sich als Enkel von Midge entpuppt.

Die Geschichte wird mittels Rückblenden über einen Zeitlauf von ca. drei Jahren erzählt. Beginnend mit der ersten Begegnung von Mandi und Noah in Mandis kleinem Hotel.

Der Schreibstil ist gewohnt gut lesbar und die Perspektivwechsel zwischen Mandi und Noah lassen mich als Leserin gut teilhaben an ihren Gedanken und Gefühlen. Der Grund warum Mandi und Noah eine Fake Verlobung eingehen ist nachvollziehbar und Noahs Überlegungen dazu verständlich.

Zwischen beiden merkt man die körperliche Anziehung sehr schnell und es folgen einige explizite Szenen, von denen es gerne etwas weniger sein könnten, da sie die Geschichte nicht großartig weiter tragen.

Alle Mitglieder der Familie Greene und auch die Großmütter dürfen wieder kräftig mitmischen und ihre Meinungen kund tun. Jeder Band der Reihe ist zwar in sich abgeschlossen, ich würde aber empfehlen die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, damit man die ganzen Entwicklungen der Großfamilie besser mit bekommt.

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Rezensionen von Dorsay:

Beklemmende Atmosphäre

Das Baumhaus von Vera Buck

Der Kinderbuchautor Henrik hat von seinem Großvater ein Ferienhaus im Schwedischen Västernorrland geerbt. Mit seiner Frau Nora und seinem fünfjährigen Sohn Fynn macht sich Henrik auf den Weg, um einen unbeschwerten Urlaub in der Natur mitten im Wald und in der Nähe eines Sees mit seiner Familie zu verbringen.

Nora ist es nur recht, von ihrer gewohnten Umgebung aus Deutschland wegzukommen, denn sie hütet ein Geheimnis, von dem Henrik auf keinen Fall erfahren sollte. Das Idyllisch gelegene Haus mitten im Wald wird aber bald zum Albtraum, denn es gibt eindeutige Hinweise, dass etwas Bedrohliches das Haus umgibt. Henrik entdeckt im Wald ein verkommenes Baumhaus und beängstigende Erinnerungen aus seiner Kindheit tauchen auf. Zu allem Überfluss verschwindet auch noch sein kleiner Sohn Fynn.
Ein absolut fesselnder Thriller. Der mitreißende klar formulierte Schreibstil der Autorin Vera Buck nimmt einem mit in eine bedrückende, verstörende Welt. In den einzelnen kurzen Kapiteln wird jeweils abwechselnd auf eine der handelnden Charaktere eingegangen und zu einem packenden Roman verwebt. Rückblenden und Gegenwart ergänzen sich hervorragend und ergeben ein schlüssiges Bild. Der Spannungsbogen hält bis zum überraschenden Ende.

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Rezensionen von Gänseblümchen :

Spielerisch und mit Leichtigkeit zum Italienisch-Grundwortschatz

Enjoy Italienisch von Carmen Kenzel

Ideal für Anfänger zur Urlaubsvorbereitung

Wer im nächsten Italien-Urlaub in der Landessprache glänzen möchte, der kann mit diesem Buch spielerisch erste Italienisch-Kenntnisse erlernen.
Farbenfroh und freundlich einladend wirkt bereits das Cover und auch im Inneren des Buches wird Gute Laune beim Sprachenlernen durch das bunte Design und die vielen Abbildungen vermittelt.

Das Inhaltsverzeichnis ist eingeteilt nach möglichen Themen, welche beim Reisen benötigt werden können, wie zum Beispiel Begrüßung, nach dem Weg fragen, Richtungen, Restaurantbesuch, Einkaufen oder Pleiten, Pech und Pannen im Urlaub.
Kurze Erklärungen helfen Grundlagen und Grammatik der italienischen Sprache zu verstehen und zusätzlich sind Informationen zu landestypischem Verhalten vorhanden, zum Beispiel wie man richtig Nudeln isst oder was man an einer Bar erhält.
Viele Übungen und Rätsel führen dazu, dass man sich aktiv mit neuen Worten auseinandersetzt und dadurch lässt sich der neue Wortschatz spielerisch erlernen. Vor allem Spaß beim Lernen steht hier an vorderer Stelle und das erleichtert das Erlernen einer neuen Sprache.
Alle wichtigen Themen, die man im Urlaub in Italien benötigen könnte, sind in diesem Heft vorgestellt und ermöglichen eine gute Urlaubs-Kommunikation im Alltag. Mittels QR-Code erhält man einen zusätzlichen Vokabeltrainer, der das Buch sehr gut ergänzt.

Ein tolles und kurzweiliges Buch zum Italienisch lernen, das für alle eine Empfehlung ist, die auf unterhaltsame Weise erste Sprachkenntnisse für den nächsten Italienurlaub erwerben möchten.

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Rezensionen von MarcoL:

Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln, der eigenen kulturellen Identität.

Babas Schweigen von Özlem Çimen

Die Autorin erzählt in drei Erzählsträngen über ihre Reisen nach Ostanatolien, das Land ihrer Wurzeln. Sie hat ein gefestigtes, gutes Leben in der Schweiz, und möchte ihre Erinnerungen an ihre Kindheit bei ihren Großeltern festhalten. Es sind unbeschwerte Kindheitstage mit einer fürsorglichen Großmutter, einen manchmal schimpfenden Großvater, einer Tante, die aus dem Kaffeesatz die Zukunft liest.

Sie stehlen Melonen und baden im Fluss Firat. Es ist eine heile Kindeswelt.
Jahre später ist sie mit ihrem Mann wieder dort. Sie werden in der Verwandtschaft herumgereicht, jeder will sie sehen und sprechen. Eines Tages lässt ihr Onkel, zugleich ihr Chauffeur und Fremdenführer, eine Bemerkung los, dass das Land einst den Armeniern gehörte.
Özlem wusste nichts davon und beginnt mit Recherchen. Die stößt an ihre eigenen Wurzeln und stellt fest, dass ihre Familie Zaza sind, eine kurdische Minderheit. Irgendwann wurden sie einfach als Türken assimiliert.
Erst als sie ihren Vater darauf anspricht, erzählt dieser alles, was er darüber weiß.
Leider war mir das viel zu wenig. Der im Klappentext angesprochene Genozid an die Armenier lässt einen zunächst mehr erwarten, ein tieferes Eintauchen in diese dunkle Geschichte der Türkei. Doch leider bleiben hier die historischen Begebenheiten außen vor. Lediglich ein kleines Kapitel widmet Cimen den Berichten ihres Vaters (die Großeltern längst verstorben), wie es sich damals mit der Umsiedlung zugetragen hat, und welches Leid die Menschen erfahren mussten.
Der Großteil der Erzählungen widmet sich aber tatsächlich um die Urlaubsaufenthalte und Einblicke in die Kultur ihrer Ahnen.
Die Erzählerin bekommt somit eine neue Identität als Zaza, der Massenmord an den Armeniern und Kurden wird nur am Rande erwähnt.
Gerne wäre ich mehr in die Geschichte eingetaucht, habe mir Hintergrundwissen erwartet. So bleiben viele Fragen für mich als Leser unbeantwortet und hinterlassen einen etwas dünnen Geschmack.
Erzählerisch möchte ich das Buch dennoch loben, es sind nette, unterhaltsame und auch nachdenklich machende Geschichten dabei, die ich gerne gelesen habe.

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Rezensionen von Lesestern:

LAKESIDE - Ort der Geheimnisse

In Zeiten der Freundschaft von Cathy Gohlke

"In Zeiten der Freundschaft" ist der neue großartige Roman von Cathy Gohlke und erscheint jetzt im Juni bei SCM- Hänssler.

Ich hatte die Ehre, diesen wunderbaren Roman vorab zu lesen und bin restlos begeistert.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die zwölfjährige Addie, die durch den plötzlichen Tod ihrer Eltern heimatlos wird und von ihrem älteren Halbbruder Lemuel auf ein fernes Mädcheninternat geschickt wird.

Dort lernt sie Dorothy, Ruth und Susanne kennen, die trotz unterschiedlicher Herkunft mit ihr zusammen zu einem starken vierblättrigen Kleeblatt zusammen wachsen. " Alle für Eine"- "Eine für Alle" der Leitspruch der vier "Lakeside Ladys" bestimmt ab jetzt ihr Schul- und Alltags-Leben.
Doch ihr Freundschaftsband bekommt Risse, als Eifersucht und Liebe gerade die besten Freundinnen Dorothy und Addie entzweit.
Die Auswirkungen des 1.Weltkriegs, das wachsende Misstrauen gegenüber Deutsch-Amerikanern sorgt für Ausgrenzungen, Demütigungen und tätlichen Angriffen gegenüber Personen, die man vorher als Freunde bezeichnete. Dies führt zu Lügen, Intrigen und Heimlichkeiten, an denen Beziehungen zerbrechen.
In dieser unruhigen Zeit reist Addie nach Halifax, um ihre schwangere Schwägerin zu unterstützen und wird Opfer einer verheerenden Explosion.
Das ehemals starke Freundschaftsband scheint zerrissen...
Mein Leseeindruck:
Starke Charaktere, eine fesselnde Handlung, historisch eingebaute Ereignisse und ein fließender Schreibstil haben mir kurzweilige und spannende Lesestunden geschenkt.
Ein Roman, der alles hat, was ein außergewöhnlich gutes Buch ausmacht und der meine Erwartungen weit übertroffen hat.

Mein Fazit:
Ein klare 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Lektüre -unbedingt lesen!!!

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Rezensionen von rewareni:

5 Menschen- 5 Schicksale

Die Butter und der Schlitten von c.p.haller; Connie Haller

In dem Roman ,, Die Butter und der Schlitten“ nimmt die Autorin Connie Haller den Leser auf eine berührende Reise mit, wo man fünf Menschen begleitet, die zwar alle in einer Straße an der Küste leben, wo aber keiner den anderen wirklich kennt.
Im Laufe der Geschichte werden sich aber viele näher kennen lernen und man begleitet jeden Protagonisten über Monate hin weg, wo man viele berührende und emotionale Momente mit erleben wird.

Das interessante an dem Roman ist, dass man durch die kurzen abwechselnden Kapitel fast immer zur gleichen Zeit die Handlungen der Menschen mitverfolgen kann und man somit das Gefühl hat immer zu erahnen, wie die Geschichte weiter geht.
Die Autorin hat dabei perfekt den roten Faden von einer Person zur anderen gesponnen.
So findet man die 91 jährige Emma, die sich nicht mehr aus dem Haus traut aus Angst zu stürzen und sich zu verletzen und so beobachtet sie vom Balkon aus, was in der Straße passiert. Die Einsamkeit und Hilflosigkeit spürt man dabei in jeder Szene. Berührend sind dabei auch die Erinnerungen aus der Zeit zwischen 1930- 1946, die auf wahren Begebenheiten beruhen und die Geschichte rund um Emma noch erschütternder erscheinen lassen. Dabei erfährt man auch, wie es zu dem ungewöhnlichen Titel gekommen ist.
Joy ist eine junge Frau, für die One-Night- Stands einfach nur eine Abwechslung sind und die stets hofft, dass sie ihre Bekanntschaft am nächsten Tag wieder weg ist wenn sie nach Hause kommt. Ohne Zwang und ohne Verpflichtungen sind ihre Bekanntschaften, da sie stets Angst hat, dass mehr daraus wird und sie damit nicht umgehen kann.
Die schwer übergewichtige Violetta ist einsam und unglücklich und würde sich am liebsten immer verkriechen, wenn da nur nicht Joy wäre, in die sie sich heimlich verliebt hat, aber sie weiß, dass sie mit ihrem Übergewicht keine Beachtung finden würde.
Leonard ist ein junger Witwer, der seine kleine Tochter abgöttisch liebt aber immer unter Verlustängsten leidet und jede Hoffnung auf eine neue Liebe bereits aufgegeben hat.
In Martin findet man einen Mann, der zwar wohlhabend ist, aber nicht glücklich. Er ist frustriert und auch aggressiv, was seine Beziehung zu seiner Frau immer mehr gefährdet.
Man taucht in fünf verschiedenen Lebensgeschichten ein und man leidet mit jedem mit, man hofft, dass jeder das findet, was er sucht.
Die Autorin hat dabei eine wunderschöne Geschichte geschrieben die zwar über Schmerz, Verlustangst, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit verfügt, aber auch einen Weg aufgezeigt, dass jeder die Kraft hat, wenn er an sich selbst glaubt und ehrlich zu sich und den anderen ist, dass es eine zweite Chance geben kann und die man auch nutzen sollte.

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Rezensionen von Petra:

Neuanfang

Savannah - Aufbruch in eine neue Welt von Malou Wilke

"Savannah- Aufbruch in eine neue Welt" von Malou Wilke ist der erste Band einer überaus interessanten und spannenden Siedler-Saga.
Die zentrale Figur im Roman ist Nellie Bernstein. Sie lebt mit ihren jüngeren Geschwistern, für die sie nach dem Tod der Mutter eine beschützende Rolle eingenommen hat, in Preußen.

Nach einer ungewollten Schwangerschaft wird sie von ihrem herrischen und ständig betrunkenen Vater aus dem Haus gejagt. Nachdem sie sich zu Verwandten geflüchtet hat, entschließt sie sich dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe zu folgen. Er beabsichtigt mit Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia zu gründen.
Nach einer anstrengenden und ereignisreichen Seereise erreichen sie ihre neue Heimat. Die Siedler beginnen unter Anleitung General James Oglethorpes im Jahr 1733 die erste Siedlung der britischen Kolonie zu erbauen. Eine harte Zeit beginnt.
Historisch hervorragend recherchiert und wunderbar erzählt.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Leseempfehlung!

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Rezensionen von manu63:

Clara und Xavier

My One True Ex Best Friend von Piper Rayne

My one true ex best friend ist der Titel des siebten Bandes der Greene Family Reihe des Autorinnenduos Piper Rayne. Clara und Xavier waren einmal unzertrennliche Freunde, bis eine Nacht die Freundschaft zerstört hat. Xavier bedauert das sehr und versucht Clara wieder als beste Freundin zurück zu gewinnen, doch kann das klappen nur Freunde zu sein wenn es zwischen den beiden immer wieder knistert.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Carla und Xavier erzählt und so bekommt man als Leser gute Einblicke ihn ihre Gedanken-und Gefühlswelt. Für mich stand sich Xavier dabei immer wieder selber im Wege und erst als er Carla fast an einem anderen Mann verliert wendet sich die Geschichte.

Den beiden Hauptcharakteren bin ich in den Vorbänden schon begegnet als sie dort Nebenfiguren waren. Beide kamen dabei noch nicht so richtig bei mir an, das hat die Geschichte der beiden geändert. Sie und ihre Probleme werden gut geschildert und man kann nachfühlen warum beide so reagieren wie sie es in der Geschichte machen. Wobei beide nicht meine Lieblingscharakter der Serie sind. Ihre Geschichte wird etwas schwächer erzählt als die der mir bereits bekannten Paare.

Die Großmütter dürfen auch hier wieder mitmischen und geben der Geschichte eine ganz eigenen Note.

Insgesamt wurde ich gut unterhalten und hatte ein paar nette Lesestunden.

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