Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Liddy:
Ein spannendes Leseabenteuer
Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Geheimauftrag für Ninja Komo von Thilo
Das Cover ist wunderschön und man möchte unbedingt die Geschichte dazu lesen. Zu Beginn des Buches werden die einzelnen Figuren erklärt, sodass man falls man nicht mehr weiß, wer wer ist, immer darauf zurückgreifen kann. Hat man ein Kapitel abgeschlossen, so kann man einen Sticker einkleben. Dies motiviert und man möchte direkt das nächste Kapitel lesen.
Außerdem gibt es auch immer wieder Rätsel, die es zu lösen gilt.
Die Geschichte ist in vier Kapitel eingeteilt. Komo möchte der beste Ninja der Welt werden und wir begleiten ihn auf diesem spannenden Abenteuer.
Das Buch ist für absolute Leseanfänger geeignet, da es kurze Texte hat und eine große Schrift. Die Charaktere sind wirklich liebevoll. Die Illustrationen sind schön bunt und passen hervorragend zu der Geschichte.
Wir haben Komo und seinen Hund Inu direkt in unser Herz geschlossen. Insbesondere kleine Ninjafans wird die Geschichte begeistern. Ein absolutes Muss!
Rezensionen von Liddy:
Herzerwärmend
Because of You I Want to Stay von Nadine Kerger
„Because of You I Want to Stay" von Nadine Kerger ist der 1. Band einer Trilogie. Neben dem wunderschönen Cover hat es ebenfalls einen so farbigen Buchschnitt und ist im Bücherregal ein echter Hingucker.
Die Protagonisten in diesem Buch sind Josie und Blake aber hier lernen wir auch bereits die anderen Charaktere der weiteren Bände kennen.
Josies Freund Nathan hat plötzlich die Beziehung beendet und so beschließt sie mit ihrer Freundin Liv erstmal aus Boston zu verreisen und sich eine Auszeit auf der Insel Martha´s Vineyard zu nehmen. Am ersten Abend lernt die Meeresbiologin Blake kennen und fühlt sich direkt zu ihm gezogen. Doch als sie feststellt, dass das ihr neuer Chef ist, ist das Chaos vorprogrammiert.
Der Schreibstil war super spannend und ich konnte mich gut in die Gefühle der Charaktere hineinversetzen. Insgesamt hatte ich sehr schöne Lesestunden und bin schon auf die Geschichte im zweiten Band gespannt. 5 glückliche Sterne von mir!
Rezensionen von spozal89:
vielleicht nur was für Fans des Klassikers
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Ich muss gestehen, ich bin ein neuling was Jane Austin betrifft. Ich habe weder den Roman von Stolz und Vorurteil gelesen, noch die Verfilmung gesehen. Lediglich eine Adaption von Disney habe ich als Bilderbuch gelesen, welche aber auch nur grob die Geschichte von Mr. Dary und Lizzy erzählt hat. Daher dachte ich mir, dass solch eine Graphic Novel mir die Geschichte näher bringen könnte.
Am Ende der Graphic Novel habe ich schon Lust, den Roman dazu zu lesen, denn nun bin ich neugierig geworden, vorallem um auch die Charaktere noch besser kennen zu lerenen und auch noch mehr die Gefühle zu verstehen. Denn leider konnte mich die Graphic Novel alleine nicht von der Story überzeugen. Mir fehlte wirkliche Gefühle und auch eine Vorstellung der einzelnen Charaktere. Ich fand die Schwestern waren alle sehr gleich skizziert und ich konnte sie nur schwer unterscheiden. Zudem fand ich die Texte sehr einfach und langatmig und sie haben mich nicht wirklich gefesselt. Vielleicht ist diese Graphic Novel eher was für Fans von Jane Austin, die die Geschichte schon in und auswendig können. Für mich war es leider zu wenig, daher vergebe ich drei Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Gute Unterhaltung
Mord unterm Reetdach von Eric Weißmann
Zum Inhalt:
Am Abend der traditionellen Sonnenwendfeier wird die Leiche von Hinnerk in dessen Garten gefunden und alles deutet auf Mord hin. Hinnerk hinterlässt ein ein prächtiges Anwesen, dass Makler Kristan nun verkaufen soll. Doch irgendwas stimmt nicht, das spürt Kristan. Gab es womöglich einen Erbstreit? Auch seltsam ist, dass eine junge, hübsche Frau regelmäßig bei Hinnerk war.
Meine Meinung:
Ich war noch nie auf Sylt und kann nicht wirklich beurteilen, ob Sylt so ist, wie der Autor es beschreibt, aber genau so kommt es rüber, sehr realistisch. Da der Autor selbst Makler auf Sylt ist, wird er sich wohl entsprechend auskennen. Die Geschichte an sich ist spannend und gut erzählt und es kommt dann am Ende anders als man denkt. Der Schreibstil war angenehm und sehr gut lesbar. Sofern es weitere Bücher des Autoren gibt, würde ich sicher auch diese lesen
Fazit:
Gute Unterhaltung
Rezensionen von Kwinsu:
Atemberaubend gute Dystopie!
Und dann verschwand die Zeit von Jessie Greengrass
Die Welt, von der Klimakatastrophe stark gebeutelt, scheint keine Ruhe zu finden. Francesca, eine Klimaexpertin, sieht das Ende nahen und schafft für ihre Familie in einiger Abgeschiedenheit einen Rückzugsort, der ein existenzsicherndes Leben längst möglich garantieren soll. Sie selbst überlebt nicht, aber vier Protagonist:innen treffen dort auf "High House" zusammen: Grandy und dessen Enkeltochter Sally, sowie Caro und dessen Bruder Pauly.
Gemeinsam versuchen sie gegen die Bedrohung der alles vernichtenden Flut zu überleben.
Jessie Greengrass hat mit "Und dann verschwand die Zeit" eine berührende Dystopie geschaffen, die vorwiegend in das Alltagsleben der Überlebenden eintaucht. Das belastete Verhältnis von Caro zu ihrer Stiefmutter Francesca wird ebenso thematisiert, wie die Monotonie des Überlebenskampfes. Die kurzen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt - mal verfolgen die Leser:innen Caros Sicht, mal jene von Sally und zwischendurch tritt Pauly in den Mittelpunkt der Erzählung. Dies hat zur Folge, dass die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Protagonist:innen verdeutlicht werden und ein Eintauchen in die jeweilige Gedankenwelt ermöglicht wird. Die Atmosphäre ist melancholisch, aber wirkt nur selten bedrohlich. Vielmehr versuchen die Charaktere sich von dem drohenden Weltuntergang dadurch abzulenken, dass sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Die Verhältnisse zueinander wirken distanziert und doch sind sie auf eigene Weise füreinander da. Die zwischenmenschlichen Herausforderungen scheinen oft das Bedrohendste ihrer Situation zu sein. Spannend ist auch, dass hier unterschiedliche Lebensalter mit entsprechend unterschiedlicher Lebenserfahrung aufeinandertreffen. Besonders berührend ist die Rolle von Pauly, der noch ein Kind ist und sich die Welt zurecht rückt, indem er mutmaßlich die Fürsorge für ein Reiherpärchen übernimmt. Langsam verschwinden alle Menschen aus der Umgebung - genauso wie alle Tiere und die Vorräte, die Francesca eigentlich zur Genügen angelegt hat. Die Bedrohung der untergehenden Natur rückt bedächtig näher, um die Protagonist:innen schlagartig zu überfallen. Greengrass Sprache ist beinahe poetisch, kühl und unzugänglich, aber dennoch zieht sie eine:n in den Bann und schafft eine Atmosphäre, die die Lesenden vollends einnimmt.
Mein Fazit: "Und dann verschwand die Zeit" ist eine äußerst gelungene Dystopie mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Gekonnt verwebt die Autorin den drohenden Weltuntergang mit einer einfühlsamen, aber distanziert wirkenden Geschichte über einen langsam dahinschleichenden Existenzkampf einiger Protagonist:innen. Das Buch ist eines, mit dem man sich intensiv auseinandersetzen kann und das einen hoffen lässt, dass wir die Kurve in eine bessere Zukunft doch noch nehmen können. Ein absolutes Lesehighlight!
Rezensionen von PMelittaM:
Unterhaltsam
Mayfair House von Alex Hay
London 1905: Mrs King verliert ihre Stellung als Wirtschafterin bei Miss de Vries, wirklich traurig ist sie darüber aber nicht, denn sie hat bereits einen Plan geschmiedet. Während eines Kostümballs in Miss de Vries Haus soll ein großer Coup steigen.
Es hat mir viel Spaß gemacht, die Vorbereitungen zu Mrs Kings großem Coup zu lesen, zu dem sie sechs weitere Frauen, denen sie auf gewisse Weise verbunden ist, anheuert.
Natürlich läuft nicht alles so, wie geplant, aber auch das lässt sich unterhaltsam lesen.
Gut gefallen haben mir auch die Charaktere, einige lernt man nach und nach besser kennen, dabei bringen sie die eine oder andere Überraschung mit. Die Frauen um Mrs King, die mit ihr den Coup planen und ausführen waren mir alle schnell sympathisch, auch wenn die eine oder andere eine Menge kriminelle Energie mitbringt.
Erzählt wird als eine Art Countdown, wobei es auch das eine oder andere Mal zurück geht, um Szenen zu beleuchten, die man zunächst so nicht erwartet hätte. Der Roman endet nicht mit dem geplanten Ende des Coups, sondern geht weiter, man erfährt noch einiges über das Danach. Trotz mancher ernster Töne schwingt immer auch ein gewisser Humor mit.
„Mayfair House“ ist ein unterhaltsamer Roman, der mir gut gefallen hat und manche Überraschung mitbringt.
Rezensionen von t3833:
Für Einsteiger, aber auch etablierte "Stolz und Vorurteil"-Fans!
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Zunächst muss ich einmal sagen, dass ich ein unglaublich großer „Stolz und Vorurteil“-Fan bin. Ich habe Jane Austens Roman bereits mehrmals gelesen und finde auch die Filmadaption unglaublich gelungen.
Als ich von der Graphic-Novel-Adaption von "Stolz und Vorurteil" gehört habe, wusste ich, dass ich sie einfach besitzen muss.
Meiner Meinung nach haben Claudia Kühn und Tara Spruit sehr gute Arbeit geleistet, Austens Roman in einer verkürzten aber dennoch nachvollziehbaren Form wiederzugeben. Die Illustrationen lassen die Welt von „Stolz und Vorurteil“ in einem neuen Licht wieder aufleben und ich habe die Schönheit jeder einzelnen Seite genossen. Natürlich wurden einige Szenen und Personen ausgelassen, aber dennoch würde ich sagen, dass die Essenz des Romanes sehr gut eingefangen wurde.
Tatsächlich kann ich diese Graphic-Novel denjenigen empfehlen, welche zum Beispiel bisher noch überhaupt keine Berührungspunkte mit „Stolz und Vorurteil“ hatten, aber an der Geschichte interessiert sind. Andererseits ist es auch eine tolle Geschenkidee für Freunde oder Familienmitglieder, welche bereits Fans der Geschichte sind.
Rezensionen von Tara:
Ein Blick hinter die Bühne
Tod auf der Unterbühne von Breitebner Konstanze
„Tod auf der Unterbühne“ ist das gelungene Debüt der Autorin Konstanze Breitebener.
Bereits mit den ersten Seiten bin ich in die Welt des Theaters abgetaucht und im Verlauf der Handlung wurde die künstlerische Atmosphäre intensiv spürbar. Man merkt auf jeder Seite, dass Konstanze Breitebener vom Fach ist und weiß wovon sie spricht.
Neben dieser gelungenen Grundstimmung hat sie auch authentische Charaktere gezeichnet und diese facettenreich abgebildet. Langweilig ist da keiner, undurchsichtig allerdings schon.
Als für den Regisseur der Sommernachtstraum zum Alptraum wird und dieser tot auf der Bühne aufgefunden wird, fragen sich zunächst alle, ob das echt war (?).
Ja, war es! Bezirksinspektorin Antonia Ranik – eine junge durchsetzungsfähige Kriminalpolizistin – beginnt zu ermitteln.
Der Schreibstil der Autorin ist greifbar und lebendig. Ihre dynamischen Dialoge sind durchaus humorvoll und der österreichische Dialekt macht einfach Spaß, da er den Handlungsort noch näher bringt.
Die Ermittlungsarbeiten gehen langsam aber stetig voran. Es ist kein actiongeladener Krimi, sondern vielmehr amüsante und spannende Wohlfühllektüre ohne viel Brutalität und Blutvergießen.
Thematisch beschäftigt sich die Handlung mit einem aktuellen Thema: Mobbing.
Das künstlerisch gestaltetet Cover sowie der rote Buchschnitt machen das Buch auch optisch zu einem echten Highlight.
Mir hat der Einblick hinter die Kulissen der Theaterszene gut gefallen und ich hoffe, dass Antonia Ranik noch weitere Fälle lösen wird.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Konnte mich leider nicht überzeugen
Die Vermesserin der Worte von Katharina Seck
Im Mittelpunkt von "Die Vermesserin der Worte", dem neuen Roman von Katharina Seck, steht die 29-jährige Schriftstellerin Ida Hermann. Nach ihrem Studium und einigen Jahren bei einer Lokalzeitung arbeitet sie nun als freie Autorin. Seit vier Monaten hat sie eine Schreibblockade und wird bald die Miete für ihre winzige Einzimmerwohnung nicht mehr aufbringen können.
Auch der Kühlschrank ist leer, sie braucht dringend eine Arbeit. Durch einen Tipp ihres Briefträgers Theobald erfährt sie, dass für ein großes Anwesen im Grünen eine Haushaltshilfe gesucht wird. Ida hat Glück und wird eingestellt. Ihr neuer Arbeitsplatz befindet sich in einem abgelegenen Dorf, und ihre Arbeitgeberin, Ottilie Selig, ist eine alte Dame, die ihr mit Zurückhaltung und Ablehnung begegnet. Im Ort ist man auf Ottilie, die von den Einwohnern als "Die Herrin des papiernen Anwesens" bezeichnet wird, nicht gut zu sprechen ...
Das Buch beginnt sehr vielversprechend, liest sich leicht und flüssig. Wir lernen die junge Ida kennen, die in dem heruntergekommenen Haus von Ottilie damit beschäftigt ist, jahrzehntealten Schmutz und Staub zu beseitigen. Schnell wird ihr klar, dass die alte Dame Gedächtnislücken hat. Ganz behutsam nähern sich die Frauen an, und Ottilie bittet Ida, ihr eine Geschichte zu erzählen. Ab diesem Moment wird aus dem Roman ein Märchen, eine Fantasy-Geschichte, an der ich schnell die Lesefreude verloren habe. Die Handlung wird seicht, kitschig und vorhersehbar. Es geht gewaltig an der Realität vorbei, besonders im Zusammenhang mit dem ernsten Thema Demenz. Da werden Ottilie Weisheiten und Sätze in den Mund gelegt, die eine Demenzkranke ihres fortgeschrittenen Stadiums niemals äußern könnte. Die romantisierende Darstellung der Krankheit fand ich unerträglich.
Das Putzthema nimmt in meinen Augen übertrieben viel Raum ein, dadurch kommt es zu häufigen Wiederholungen. Gut gefallen haben mir die Beschreibung der Kunst des Buchbindens und die Unterteilung des Buches in einzelne Kapitel mit passenden, gut gewählten Überschriften.
Wer ein Faible für sogenannte Wohlfühlromane mit Fantasy-Elementen hat, wird das Buch vielleicht mögen - für mich war es leider nicht das Richtige.
Rezensionen von gerlisch:
Ein kniffliger Fall für Fentje und Niklas
Akte Nordsee - Das schweigende Dorf von Eva Almstädt
Mitten in der Nacht erhält Fentje Jacobsen einen mysteriösen Anruf. Ein Mann bittet um Hilfe, denn er befürchtet des Mordes verdächtigt zu werden. Am nächsten Morgen werden zwei Tote in dem kleinen Dorf Helendeich gefunden und die Polizei geht erstmal von Mord mit anschließendem Suizid aus. Als dem Journalisten Niklas John bei der Besichtigung des Tatorts Ungereimtheiten auffallen, beginnen beide zu recherchieren, aber stoßen schnell auf eine Mauer des Schweigens.
"Das schweigende Dorf" ist bereits der dritte Fall für die Akte Nordsee auf der Eiderstedter Halbinsel den man aber durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Alle wichtigen Informationen wurden geschickt in die Story mit eingeflochten.
Bei dieser eher ruhigen Nordsee-Krimi-Reihe stehen nicht die polizeilichen Ermittlungen im Vordergrund, sondern die Nachforschungen und Befragungen von der Anwältin Fentje und dem Journalisten Niklas. Besonders schön hat die Autorin wieder ihre Hauptprotagonisten in Szene gesetzt. Aber auch Oma Gretje kam hier immer wieder zu Wort. Allerdings hat mich ihre Art Fentje unter die Haube zu bringen diesmal etwas irritiert und genervt.
Der Kriminalfall an sich ist lange undurchsichtig und ich habe einige Zeit an den Zusammenhängen gerätselt. Klar ist recht früh, dass die Bewohner des kleinen Dorfes Helenendeich etwas zu verbergen haben und keiner etwas verraten will.
Ich kenne bereits die ersten beiden Bände dieser herrlichen Serie, doch fehlte mir leider diesmal die besondere Ausarbeitung des Motivs, auch mit der persönlichen Beziehung zwischen Fentje und Niklas könnte es jetzt mal weitergehen, das ständige Hin und Her wird mir sonst zu langweilig. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall.










