Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Linelovesreading :
Eher eine kurze Zusammenfassung
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Vorweg muss ich erwähnen, dass ich die Geschichte noch nicht kannte, was mir das Verständnis ziemlich erschwert hat.
Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde den Stil der Zeichnungen toll. Nur leider sehen die ganzen Mädchen in der Geschichte fast alle sehr ähnlich aus. So konnte ich zum Teil nur schwer erkennen, welche der Mädchen gerade gezeigt wird.
Ansonsten finde ich die Zeichnungen und auch die Farbgestaltung sehr gut gelungen.
Die Handlung erzählt von Lizzy und ihrer Familie und davon, dass Lizzy und ihre Schwestern heiraten sollen. Da war mir nicht ganz klar, wie alt die Mädchen eigentlich sind und ob wirklich alle 4 oder 5 heiraten sollen. Was mir auch absolut nicht klar ist, ist, wie die Schwestern von Lizzy eigentlich alle heißen und wie viele Schwestern sie den nun hat. Auch die anderen Charaktere sind irgendwie zum Teil sehr verwirrend und es treten immer wieder kurz irgendwelche Personen auf, die dann wieder verschwinden. Allgemein sind die Verhältnisse der meisten Figuren zueinander nur zu erahnen. Das hat mich ziemlich gestört, weil ich dadurch immer wieder sehr verwirrt war und Schwierigkeiten hatte, mich auf die Handlung zu konzentrieren.
Die Handlung an sich ist auch recht einfach und kurz gehalten. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass teile der Handlung fehlen. Das hat das Verständnis zusätzlich erschwert. Die Handlung ist auch sehr flach und schnelllebig, Tiefgang fehlt leider komplett. Das hat mich enttäuscht, da ich mir eine Liebesgeschichte mit Tiefgang erhofft hatte.
So ganz klar ist mir auch nicht, welchen Zweck dieser Graphic novel hat. Sollte es der Zweck sein, die Leserschaft von Jane Austen zu vergrößern, ist es auf jeden Fall gelungen. Denn nach diesem kurzen Exkurs in stolz und Vorurteil möchte ich unbedingt das Buch lesen, um mir ein wirkliches Bild der Geschichte machen zu können.
Insgesamt ist dieser Graphic novel für mich eher ein Flop, da ich der Geschichte nur schwer folgen konnte. Eine wirkliche Empfehlung kann ich deshalb auch nicht aussprechen, höchstens an eingefleischte Fans von Jane Austen. Für Leute wie mich, die noch nichts von der Autorin gelesen haben, kann ich das Buch aber auf jeden Fall nicht empfehlen.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr amüsant
Sie haben Ihren Rollator beim Zumba vertauscht (ungekürzt) Haus Sonnenuntergang von Sybille Bullatschek
Zum Inhalt:
Die Luxus-Residenz Senior Palace tut alles, um das Heim, in dem Sybille arbeitet, aufzukaufen oder wenigstens die Bewohner mit einem Lockangebot in ihre Residence zu bekommen, aber nicht mit Sybille. Sie schleust Frau Spielmann und sich ein und stellt alles auf den Kopf. Nebenher gibt es auch noch einen Kriminalfall zu lösen, bei dem es um viel Geld geht.
Meine Meinung:
Das Buchcover allein mit dem lustigen Titel war schon Grund genug es hören oder lesen zu wollen. Und nach dem Hörgenuss muss ich sagen zu Recht. Ich habe mich sehr amüsiert, vor allem auch über die Aktionen mit dem Koffer wie zum Beispiel die Trockenlegeaktion. Auch fand ich die Protagonistin Sybille super mit ihren Missgeschicken und den Aktionen in Sachen geparkten Auto. Sehr amüsant auch die Eltern mit dem neuen Smartphone. Den Lesestil fand ich gut und die Stimme passte auch sehr gut zur Geschichte.
Fazit:
Sehr amüsant
Rezensionen von nanu?!:
Hormone töten
Morden in der Menopause von Tine Dreyer
Livs Alltag könnte turbulenter nicht sein. Mit ihren drei pubertierenden Kindern, dem Ehemann, den pflegebedürftigen Schwiegereltern, dann noch der Halbtagsjob als Küchenplanerin mit der anstrengendsten Kundin seit Menschengedenken, wird es ihr jedenfalls nicht langweilig.
Und nun befinden sich ihre verflixten Hormone auch noch im Achterbahnmodus.
Aber selbst jetzt ist Liv noch über die Auswirkungen ihres Ausrasters verblüfft - und genervt - als hätte sie nicht schon genug an der Backe.
Das Buch habe ich geschenkt bekommen und ehrlich gesagt, hatte ich nach dem Klappentext gar nicht so viel erwartet.
Aber was für ein Lesespaß war das denn, ich hatte ja keine Ahnung.
"Hormone töten, und zwar andere", treffender könnte man es in Livs Situation nicht besser beschreiben.
Wie es zum ersten Mord kommt, will ich gar nicht verraten. Nur das Liv jetzt ein echtes Problem am Hals hat, denn jetzt muss sie eine Leiche beseitigen.
Unfreiwillig wird Livs Problem immer größer (und geruchsintensiver) und bringt sie so manches Mal in plötzlicher Erklärungsnot. Wie erklärt man dem Ehemann Blutflecken auf der Kleidung, oder die vielen nächtlichen Ausflüge? Livs Ausreden sind auf jeden Fall oskarreif. Herrlich, da kann man noch was lernen.
Von der Art her, hatte der Roman was von "Achtsam morden" von Karsten Dusse. Beide Hauptfiguren müssen plötzlich kriminell werden um sich einen Haufen Ärger vom Hals zu schaffen. Doch jedes gelöste Problem scheint noch mehr Schwierigkeiten anzuziehen.
Nur dass Liv nicht gerade Achtsam oder mit Bedacht handelt, sie benimmt sich eher wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Das Ergebnis von beiden Romanen ist am Ende aber das gleiche: Wohin mit der Leiche?
Und Liv hat ja auch noch ihre üblichen Baustellen im Leben. Besonders die Kinder und die Schwiegereltern halten sie auf Trab.
Regelmäßig wird der Leser direkt von Liv angesprochen. Richtig mit einbezogen wird man in ihre Geschichte, die sich bald wie eine Beichte liest.
Und nebenbei erfährt man auch noch einiges über die Wechseljahre und was das hormonell für die Frau bedeutet. Richtig informativ war das.
Tine Dreyers Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Das Buch hatte ich in kürzester Zeit ausgelesen, weil es einfach so mitreißend war. Ja, manchmal wird es auch ein bisschen absurd, aber auf die gute Art. Und morbide wird es auch, aber so dass man sich eher darüber amüsiert.
Ein Buch welches man nicht zu Ernst nehmen sollte und das einfach nur unterhalten soll.
Ich empfehle es gerne weiter.
Rezensionen von Miro:
Robert und Frie
Man sieht sich von Julia Karnick
Robert ist neu an der Schule, als er auf Friederika trifft, die ihn sofort bezaubert mit ihrem strahlenden Lächeln. Sie kommen sich näher und werden beste Freunde, obwohl Robert eigentlich schwerst verliebt ist. Doch Frie ist auf einem Freiheitstrip und verschwindet nach dem Abi erst mal für ein Jahr nach Australien.
Mit gebrochenem Herzen vertrödelt Robert seine Sommerferien, die die besten seines Lebens hätten sein sollen und fängt sich wieder beim Zivildienst in Hamburg, wo Frie wieder in sein Leben kommt. Die beiden verstehen sich sofort wieder blendend und Roberts Gefühle sind wie auf Knopfdruck wieder da.
Aber irgendwie scheint es nie so richtig zu passen. Sie lieben sich, aber ihre Leben scheinen nicht richtig kompatibel. Immer wieder vergehen Jahre, in denen beide ihre Leben leben, die nicht immer ganz geradlinig verlaufen. Frie wird sehr jung Mutter und verzichtet auf ihre Karriere, Robert startet als Musiker richtig durch, bleibt aber irgendwie ewiger Single.
Die Autorin beleuchtet alle Phasen ihrer Leben mit ihren Höhen und Tiefen, die sich wandelnden Beziehungen zu den Eltern, wie sich Freundschaften über die Jahre verändern und immer wieder lässt sie diese diffizile Freundschaft plus wach werden. Gut gefallen haben mir auch manche Nebenschauplätze, wie zum Beispiel die Freundschaft Roberts zu einem seiner Pfleglinge aus der Zivi-Zeit.
Mit der Lektüre begleiten wir Robert und Frie ins Erwachsenenleben und darüber hinaus. Ob sie sich als gesetzte 50er finden werden, wird hier natürlich nicht verraten. Aber kennen wir das nicht alle, dass wir einem Jugendfreund dieses Versprechen gaben, es noch mal zu versuchen, sollten wir mit 50 immer noch oder wieder single sein?
Ich mochte die Geschichte der beiden sehr. Das Buch liest sich flott, ist sehr unterhaltsam und trotz der Missverständnisse zwischen den beiden liebenswert und warmherzig.
Rezensionen von bine525:
Mikroplastik Ökothriller
Partikel von Wolf Harlander
Der Öko-Thriller PARTIKEL ( überall, unsichtbar, tödlich) von Wolf Harlander hat mich auf beängstigende Weise sehr gut unterhalten. Das sehr aktuelle Thema der ökologischen Abfallverschmutzung das uns leider alle mit noch unbekannten Ausmass betrifft, stimmte mich sehr nachdenklich was da noch so alles auf uns zukommen wird.
Doch nun erstmal zum Buch selbst: Die Journalistin Melissa, deren kleine Nichte Zoe tragischerweise durch Mikorplastik an Leberkrebs erkrankt ist, recherchiert genau zu diesem Thema. Gleichzeitig sinkt ein Schiff im Mittelmeer und löst eine Umweltkatastrophe aus.
Das Buch ist extrem fesselnd geschrieben, beschreibt ein schreckliches Szenario das uns alle betrifft und trägt auch viele Fakten zu dazu bei. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen und es wird mich sicherlich noch längere Zeit gedanklich beschäftigen
Rezensionen von MarcoL:
Spannung pur! Ein Thriller der literarischen Extraklasse!
Seltsame Sally Diamond von Liz Nugent
Sally wächst behütet, beinahe versteckt am Rande einer irischen Ortschaft auf. Ihre Eltern schützten, verstecken sie beinahe, denn bis zum Alter von sechs Jahren war Sallys Leben eine Katastrophe von ungeheuerlichem Ausmaß. Ihr Vater Tom, Psychologe, verbarg sie mehr oder weniger vor der Gesellschaft, war selbst ein wenig weltfremd, während seine Frau es lieber gehabt hätte, wenn Sally ihr großes musikalisches Talent auf einem College erweitert hätte.
Als ihre Mutter starb blieben nur mehr Tom und die Ärztin Angela ihre einzigen Bezugspunkte zur Welt. Ihr Vater hatte immer beteuert, wenn er sterbe, so soll Sally seinen Körper einfach wie Müll entsorgen. Sie nahm das dann wörtlich und versuchte den toten Körper in der Feuertonne zu verbrennen. Damit nahm alles weitere seinen Verlauf. Sallys Leben und Vergangenheit, an die sie selbst keinerlei Erinnerung hatte, geriet erneut in die Schlagzeilen und den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit.
Sie war 42 Jahre alt, als dies passierte – und nun musste sie das Leben neu erlernen. Sie selbst beschrieb sich als „sozial defizitär“, hasste Menschen, ließ sich nicht gerne anfassen, hatte ein Wut-Problem, riss sich in Stresssituation die Haare aus. Kurzum: Sally war zu tiefst traumatisiert.
Woher das kam: das kann hier natürlich nicht verraten werden. Auch alle weiteren Inhaltsangaben wären nur gespoilert, trotz der sehr komplexen und vielschichtigen Geschichte.
Die Autorin baut hier einen Plot auf, der spannender wohl kaum sein kann. Im Mittelpunkt natürlich die „neue“ Sally, die ihre Vergangenheit weder in Ruhe lässt noch von ihr loskommt.
Der Storyaufbau ist brillant inszeniert, über Briefe ihres „
Dad erfährt die Leserschaft sehr bald, was Sache ist und war, aber der ganz Ballon an Handlung geht weit darüber hinaus.
Das ist Spannungsliteratur der Extraklasse. Ganz große Leseempfehlung für diesen ausnehmend guten Thriller.
Rezensionen von rewareni:
Lieben und leiden
Verlorene Gesichter von Romina Lutzebäck
Jung, unbekümmert und scheinbar glücklich sind Iris und Henrik, die das Leben in Berlin genießen. Dass Henriks narzisstische Züge immer öfter zu Streit führen und mit einem ,,Versöhnungssex dieser wieder bereinigt wird lässt Iris immer öfter ihre Beziehung in Frage stellen. Ihr Entschluss sich von ihm zu trennen hat für sie weitreichende Folgen.
Henriks feiges Attentat auf sie verletzt sie lebensgefährlich und ihr Weg zurück ins Leben führt sie durch eine Hölle mit ungeahnten Gefühlen und Emotionen.
Der Roman ,, Verlorene Gesichter“ zeigt ein erschütterndes Bild einer toxischen Beziehung, die leider mehr an der Realität liegt als an einer erfundenen Geschichte. Die Autorin Romina Lutzebäck zeigt in diesem Beziehungsroman eine Geschichte auf, die durchaus auch gesellschaftskritisch gesehen werden kann.
Wie sieht es mit dem Opferschutz aus, wird der Täter ob seiner abscheulichen Tat gerecht bestraft oder gibt es immer noch Milderungsgründe für ihn wo man das Opfer damit demütigt?
Aber auch Fragen ob oder wie man eine toxische Beziehung erkennen kann und wie es dem Opfer gelingt sich rechtzeitig daraus zu befreien sind Thema in diesem Roman.
Die Geschichte wird die Leser polarisieren, aber nicht ob des Themas, sondern wie die Autorin diese zu Papier gebracht hat.
Zu Beginn fällt es schwer sich an die flapsige und auch teils vulgäre Ausdrucksweise der Protagonisten zu gewöhnen, diese ändert sich später, wo man plötzlich mit philosophischen und tiefgründigen Gedanken konfrontiert wird.
Komplizierte und schwer verständliche Wörter, sowie Sätze in Spanisch, Latein... haben das Lesen erschwert, wo eine Fußnote mit der deutschen Übersetzung angenehm gewesen wäre.
Auch hat sich die Autorin nicht gescheut einen Stilmix anzuwenden, wo man als Leser nicht immer klar kommt und man einen roten Faden vermisst, da die eigentliche Geschichte immer wieder durch eine anderen unterbrochen wird.
Durchaus spannend sind dabei geschichtliche Ereignisse aus der Vergangenheit, wo man bekannte Persönlichkeiten trifft wie Lady Diana, die Beatles, den rumänischen Diktator Ceausescu.....die mit ihrer Art, wie sie anderen begegnet sind Menschen beeinflusst haben, welche Gefühle sie in ihnen ausgelöst haben oder wie Musik die Lebensfreude und Freiheit widergespiegelt haben. Durch diese Einschübe fühlt man sich als Leser immer wieder im Lesefluss unterbrochen und man weiß nicht so genau, warum diese Ereignisse für die Geschichte von Bedeutung sind.
Erklärender für die Handlung der Protagonisten sind hingegen die ,,Reisen“ in die Vergangenheit der Familien von Iris und Henrik, wo man wie bei einer Ahnenforschung miterleben kann wie sich die Menschen entwickelt haben und was sie erlebt haben. Da stellt sich immer wieder die Frage ob unser Denken, Handeln und Fühlen selbstbestimmt sind, ob oder wie die Gesellschaft darauf Einfluss nimmt und ob unsere Vorfahren in gewisser Weise selbst über Generationen hinweg unser Leben bestimmen können.
Die Protagonistin erlebt in dem Roman eine große Bandbreite an Gefühlen und Emotionen wo Hass, Verzweiflung, Unverständnis und der Wunsch nach Rache an erster Stelle stehen. Bis Iris ihren inneren Frieden und die Erkenntnis erlangt, dass nicht nur die äußere Schönheit zum Ich- Sein zählt sondern auch die innere bis dahin ist es ein langer und schmerzvoller Weg. Hoffnung auf ein neues und erfülltes Leben, Selbstliebe und Selbstakzeptanz muss sie mühevoll lernen, aber mit Glück und echter Liebe ist es zu schaffen.
Rezensionen von Lerchie:
Wo ist Victor?
Alte Hoffnung, neue Wege von Petra Durst-Benning
Da Fabienne an ihren großen Traum glaubt, kämpft sie entschlossen um ihren Platz in der von Männern beherrschten Gastronomie. In Noe, einem Spitzenkoch, findet sie ihren Mentor, der sie zu Höchstleistungen antreibt. Doch all das wird überschattet von Fabiennes Suche nach ihrem, als Baby entführten, Sohn.
Sie ahnt nicht, wie nahe sie ihrem Kind ist und was sie die Chance auf ein Wie3dersehen kosten wird.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Fabienne, die immer wieder Nachforschungen nach ihrem Sohn anstellt. Die aber, leider, auch so gutgläubig gegenüber ihren angeblich besten Freundin Stephanie ist. Fast möchte ich sagen, dass ich Stephanie hasse, denn wie konnte sie ihrer doch angeblich besten Freundin so etwas antun? Jeder, der der ersten Band gelesen hat, und davon gehe ich aus, weiß, was ich meine. Stephanies Scheinheiligkeit sprengt alle Ketten und ist nicht zu überbieten. Ich kann sie nur verachten und es tut mir leid, dass sie bisher damit auch noch Erfolg hatte. Ich bin ganz gespannt auf Band drei. Dieses Buch war wieder sehr spannend. Es beschreibt, was Fabienne alles tat, um zu einem eigenen Restaurant zu kommen. Ob sie das im dritten Band wohl noch schafft? Das Buch mich gefesselt und ich habe mit Fabienne gelitten, wenn sie in Carcassonne bei der Polizei wieder keine positiven Nachrichten erhielt. Zuweilen habe ich aber auch mit ihr geschimpft und sie für blauäugig gehalten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Fünf Sterne von mir dafür.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Ein schöner Auftakt
Magnolia Bay 1: Magic so Pure and Evil von C. F. Schreder
Kari ist der letzte Paradiesvogel in der Familie der Gestaltwandler. Um die Familienschulden zu begleichen, übergeben ihre Eltern sie mit 11 Jahren an Daishiro Nemea, den Don des Skarabäusclans. Als „Adoptivtochter“ des Dons führt sie ein Leben im goldenen Käfig. Sie genießt zwar den Schutz und den Wohlstand des Clans, wird verhätschelt, beneidet und gefürchtet, aber ist niemals frei.
Doch dann ändert sich plötzlich alles. Als sie am morgen erwacht, erkennt niemand Kari mehr. Um ihr Leben zu retten, bleibt ihr nur die Flucht. Doch die Situation hat auch Vorteile, denn zum ersten Mal ist sie frei. Es folgen ihr keine Leibwächter mehr auf Schritt und Tritt und sie erregt kein Aufsehen, denn niemand weiß noch, wer sie ist.
Kari will wissen, was geschehen ist. Doch man ist auf der Suche nach ihr und so flieht sie in die Walled City. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Nael und seine Schwester, der Knochenmagierin Zora.
Eigentlich mag ich Bücher mit einem asiatischen Setting gar nicht so gerne, aber der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Wir starten 10 Jahre zurück in der Vergangenheit und verfolgen, wie Kari von ihren Eltern an den Don des Skarabäusclans übergeben wird.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Sie schreibt wunderbar lebendig und sehr flüssig.
Trotzdem konnte die Geschichte mich zu Beginn nicht wirklich catchen und es dauerte etwas, bis ich richtig in der Handlung angekommen war.
Das erste Drittel fühlte sich für mich relativ lang an und ich habe das Buch ein paarmal zur Seite gelegt. Doch irgendwann bin ich in der Story angekommen und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Wir verfolgen die Geschichte aus vier unterschiedlichen Perspektiven und zwei Handlungssträngen, die gut ineinander greifen. Bei vier Sichtweisen dauerte es etwas länger, bis ich mich in alle Figuren hineinversetzen konnte. Doch nach und nach lernte ich Kari, Nael, Zoe und auch Lycien immer besser kennen.
Im Fokus der Geschichte steht Kari. Sie ist eine spannende Protagonistin, denn sie hat in den letzten 10 Jahren gelernt, sich mit einem Eispanzer zu umgeben und keine Gefühle zu zeigen. Ihr wurde schon früh beigebracht, dass Angst ein Zeichen von Schwäche ist. Dadurch ist sie lange Zeit sehr verschlossen, auf Distanz bedacht und beantwortet jede Annäherung mit kühler Zurückhaltung. Doch mit der Zeit kann sie sich etwas öffnen und das Knistern zwischen ihr und Nael ist spürbar.
Zoe und Nael sind, obwohl sie Geschwister sind, wie Tag und Nacht. Zoe ist im Gegensatz zu ihrem Bruder die Fröhlichkeit in Person. Nael wirkt zwar etwas mürrisch, sagt aber von sich selbst, das Mitgefühl seine größte Schwäche ist. Er liebt seine Schwester über alles.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und sehr facettenreich gestaltet ohne dabei zu klischeehaft zu wirken. Sie haben Tiefe und sind zu jeder Zeit greifbar. Mein geheimer Liebling ist dabei jedoch das Schwein. :-)
Richtig begeistert hat mich das Worldbuilding. Es ist einfach großartig beschrieben und ich hatte die Schauplätze immer bildhaft vor Augen. Besonders die Karte auf der ersten Seite hat mir gut gefallen.
Magie, Emotionen und Action bilden das Gerüst zu einer facettenreichen Story.
Wer Romantasy liebt und auf Gestaltwandler, Magier und auch auf Drachen nicht verzichten will, ist hier richtig. Für mich ein richtig guter Auftakt der Reihe, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Dafür gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von spozal89:
tolles Kinderbuch über Italienurlaub
OTTO fährt los - Ein Sommer in Italien von Madlen Ottenschläger
Otto fährt los - Ein Sommer in Italien ist das zweite Buch über den Campingbus Otto. Das wusste ich vorher nicht, dennoch konnte man das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Sicherlich aber dennoch von Vorteil, wenn man den Vorgänger auch mit seinen Kindern liest, da in diesem Band hier Otto nicht wirklich vorgestellt wird und auch sein Schwedenabenteuer kurz erwähnt wird.
Das Bilderbuch um den Camper hat uns wie gesagt dennoch gut gefallen. Die Sätze sind kurz und knackig formuliert und man erlebt förmlich den Italienurlaub mit. Die Illustrationen, welche wirklich klasse sind, ergänzen die Geschichte optimal. Die Illustrationen sind sehr liebevoll und detailliert gestaltet. Kleine Wimmelaufgaben auf ein zwei Seiten findet man sogar auch noch. Auch wenn wir selber keine Camper sind, reisen wir dennoch hin und wieder gerne nach Italien, weshalb mein Sohn vieles in der Geschichte von unseren eigenen Reisen wiedererkannt hat. So macht das Lesen ja nochmal mehr Freude. Toll fand ich hier auch die Familienkonstellation und das Wort Bonus-Papa :-)











