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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Inspirationsquelle

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer von Tanja Dusy

Wir haben einen Airfryer und nutzen ihn meistens nur für Pommes und Co.
Ich wollte ein kompaktes Buch für neue Anregungen und mich nicht nur durch die Weiten von Instagram und Co klicken müssen.

Das hat geklappt!
Das Buch ist in vier Rezeptteilbereiche gegliedert, Vorangestellt sind Infos für Einsteiger*innen, Garzeiten für verschiedenen Gargut usw.

Dann kommen
1. Kleine Knabbereien (hier Bits & Bites genannt)
2. Eat more Veggies
3. Fisch und Fleisch
4. Voll Süß

Es gibt schnelle Rezepte, auch aufwändigere und nicht immer sind es One-Pot-Gerichte. Der Arfryer wird auch mal zum "frittieren" von Fleisch verwendet, während parallel das Gemüse in der Pfanne am Herd schmurgelt. Wenn man den Airfryer als einziges Kochinstrument hat (wie wir in der Gartenlaube), dann ist das nicht machbar. Ist aber vernachlässigbar, das Schwerpunkt liegt schon auf dem Airfryer.

Die kunterbunte Kombination gefällt mir gut, durch das große Gemüsekapitel werden auch Vegetarier fündig.
Es sind ausgewogenen Ideen, kein "ungesundes Frittierzeugs", wie ich es lange mit dem Airfryer assoziiert habe.

Auf meiner "Ausprobierliste" stehen jetzt:
Zucchini-Mais-Fritters, Zucchini mit Minz-Joghurt, Erdnuss-Brokkoli, Piementos, Fixe Feta-Tomaten-Pasta, Bleck Bean Burger, Teriyaki-Lachs-Noodle-Bowl und Fleisch süss-sauer.

Was ich allerdings doof am Buch finde: es wimmelt nur so von denglischen Ausdrücken. Noch dazu völlig unnötig. Ich habe meiner Mutter einen Airfryer geschenkt, aber das Buch kann ich ihr nicht geben, sie würde vieles nicht verstehen.

Ansonsten aber eine schöne Inspirationsquelle!

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Rezensionen von Buchchecker :

Spannender und gut geschriebener Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt

Der 1. Patient von Florian Schwiecker; Michael Tsokos

In ihrem neuesten Werk "Der 1. Patient" entführen die Bestseller-Autoren Michael Tsokos und Florian Schwiecker die Lesenden wieder in die spannende und komplexe Welt des Justiz-Krimis. Der vierte Fall des Berliner Strafverteidigers Rocco Eberhardt ist nicht nur ein fesselnder Thriller, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit einem hochaktuellen Thema: der Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Medizin.

Die Geschichte beginnt mit einer Routine-Operation, die für den Patienten tödlich endet. Rechtsmediziner Justus Jarmer stellt fest, dass ein Behandlungsfehler vorliegt, und die Staatsanwaltschaft klagt die Chefärztin wegen fahrlässiger Tötung an. Doch die Situation wird schnell kompliziert, als klar wird, dass ein KI-System bei dem Eingriff unterstützend tätig war. Rocco Eberhardt stellt die provokante Frage, ob nicht die KI oder deren Entwickler auf die Anklagebank gehören sollten. Diese spannende Prämisse sorgt für hitzige Debatten und regt zum Nachdenken an.

Die Autoren zeichnen sich durch ihre fundierte Recherche und ihr Insider-Wissen aus der Rechtsmedizin und dem Justizsystem aus. Florian Schwiecker bringt zudem seine Expertise im Bereich "Medical KI" ein, was dem Buch eine zusätzliche Dimension verleiht. Die kritische Beleuchtung der Künstlichen Intelligenz in der Medizin ist sowohl informativ als auch herausfordernd und regt dazu an, über die ethischen Fragen nachzudenken.

Der Schreibstil ist flüssig und packend, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die Handlung ist nicht vorhersehbar, sondern überrascht mit schlüssigen Wendungen, die mich bis zur letzten Seite gefesselt haben. Auch wenn "Der 1. Patient" der vierte Band der Reihe um Rocco Eberhardt und Dr. Justus Jarmer ist, kann er problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Insgesamt ist "Der 1. Patient" ein spannender und gut geschriebener Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Muss für alle Krimi-Fans und Interessierten an den Herausforderungen der modernen Medizin!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Herzzerreißend - keine leichte Kost

Unser Buch der seltsamen Dinge von Jennie Godfrey

Das Buch war ganz anders als ich es erwartet habe - und doch wieder nicht.
Die Leseprobe dazu gibt einen schönen Einblick in den Schreibstil, der so auch beibehalten wird.
Miv und Sharon ins zwölf Jahre alt und beste Freundinnen. Mivs Familienleben ist schwierig, ihre Mutter hat von einem Tag auf den anderen das Sprechen aufgehört und nimmt auch sonst nicht mehr am Familienleben teil.

Ihr Vater möchte wegziehen, neu anfangen, doch das geht ja gar nicht, Miv muss doch bei Sharon bleiben.

Da zu der Zeit ein Serientäter in Yorkshire sein Unwesen treibt, beschließt Miv, dass sie ihn fassen müssen. Dann gibt es ja keinen Grund mehr zum Wegziehen.

Es ist aber mehr als das - und sogar noch tragischer. Denn wir bekommen Einblicke in das alltägliches Leben in Mivs Kleinstadt und da ist auch abgesehen vom Serientäter nicht alles Sonnenschein. Teilweise ist das Buch sehr schwere Kost, die da aus der Sicht eines Kindes offenbar wird.
Ich musste oft schwer schlucken.

Nichtsdestotrotz ist es eine Ode an die Freundschaft, die Kraft der Familie und ein Apell an Nichtwegsehen. An ein Zueinanderstehen, sich kümmern und füreinander Einstehen.

Ich hatte nicht mit der Tragik des Buches gerechnet, das hat meiner Haltung zum Buch aber keinen Abbruch getan. Ich mag es sehr.
Miv und Sharon sind beides so starke Charaktere und auch ganz viele ihrer Freunde und Bekannten und Familie habe ich sehr in mein Leseherz geschlossen.
Nur eben kein rundum unbeschwertes Lesevergnügen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Transgenerationale Traumatisierung im Lichte des aktuellen Zeitgeschehens

Sobald wir angekommen sind von Micha Lewinsky

Micha Lewinskys Romandebüt "Sobald wir angekommen sind" spielt in der aktuellen Zeit, in der in Mitteleuropa eigentlich immer noch viel Sicherheit und materieller Wohlstand vorhanden sind, aber die multiplen Krisen die Psychen vieler Menschen angreifen und für tiefgreifende Angst und Verunsicherung sorgen.

Umso mehr gilt das für jene, die sowieso schon die Last transgenerationaler Traumata tragen, so wie den Hauptprotagonisten Ben Oppenheim, den wir in diesem Roman kennen lernen.

Ben steht eigentlich ganz gut im Leben, er lebt in Zürich, hat eine mittelmäßig erfolgreiche Karriere als Roman- und Drehbuchautor hinter sich, zwei halbwüchsige Kinder und eine Frau, mit der er in Trennung lebt und sich aus finanziellen Gründen - zwei familientaugliche Wohnungen sind im teuren Zürich für die Familie nicht leistbar - abwechselnd gemäß dem Nestmodell bei den Kindern in der ehemals gemeinsamen Wohnung aufhält. Materiell geht es der Familie nicht schlecht und im Hintergrund gibt es auch noch Bens vermögenden Vater, der bei Bedarf immer wieder mal mit kleineren Finanzspritzen aushilft. Und auch faktisch ist in der sicheren Schweiz bis jetzt kein Krieg.

Doch Ben stammt, genauso wie seine Noch-Frau und Mutter seiner Kinder Marina, aus einer jüdischen Familie, aus einer langen Linie der wenigen Überlebenden von Verfolgungen und Ausrottungsversuchen seines Volkes. Besonders verbunden fühlt er sich dem ebenfalls jüdischen Schriftsteller Stefan Zweig, an dessen Biografie in Drehbuchform er arbeitet, und der damals in den 1930er Jahren schon frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannte und sich rechtzeitig ins sichere Brasilien rettete (wo er sich aber schlussendlich in einer depressiven Phase das Leben nahm).

Mit der Trennung von seiner Frau scheint es Ben insgesamt nicht so schlecht zu gehen, er hat schon eine neue Beziehung gefunden, mit der jungen Künstlerin und getrennt lebenden Mutter Julia Beck (ohne jüdische Abstammung und ohne ähnliche transgenerationale Traumatisierungserfahrungen). Es könnte also einiges ganz okay sein in Bens Leben, wären da nicht die tiefen Ängste davor, dass der Krieg im Osten Europas sich unerwartet und plötzlich auch auf die Schweiz ausdehnen könnte und es dann vielleicht zu spät sei für eine Flucht.

Marina und Ben haben schon öfters darüber gesprochen, was in einem solchen Fall zu tun sei, um sich selbst und vor allem die gemeinsamen Kinder zu schützen. Und dann passiert tatsächlich etwas, von dem beide denken, es könnte der letzte Auslöser gewesen sein und in einer plötzlichen Aktion fliehen die beiden ohne viel weiteres Nachdenken mit den gemeinsamen Kindern nach Brasilien, nun doch wieder als scheinbar gemeinsame Familie, und ohne Bens neue Freundin Julia und deren Sohn. Sich dort zurechtzufinden, stellt die Familie vor alle möglichen unerwarteten Herausforderungen und der noch nicht eingetretene Weltkrieg in der Schweiz bringt die Frage mit sich, ob die Flucht nicht doch überstürzt war.

Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen, weil mich die Geschichte sofort gepackt hat und ich mich sehr mit den Figuren identifizieren konnte. Es spiegelt für mich sehr gut das aktuelle Zeitgeschehen und zeigt auf, wie sich dieses mit individuellen Schicksalen verknüpft und wie persönliche Ängste und intergenerationale Traumatisierungen durch die aktuellen Krisen wie durch ein Brennglas verschärft werden können.

Noch vor zehn Jahren hätte so eine plötzliche Flucht, wie sie in diesem Buch beschrieben wird, möglicherweise sehr unrealistisch gewirkt... nun kenne ich selbst einige Menschen, bei denen die Krisen der letzten Jahre ähnliche Ängste hervorgerufen haben und die sich ebenfalls sehr intensiv mit dem Gedanken daran, Mitteleuropa zu verlassen, getragen haben (und es gibt auch einige, die das ja tatsächlich getan haben).

Gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Veränderungen bahnen sich langsam an, können sich aber - wie die Geschichte zeigt - durchaus auch dann sehr plötzlich zuspitzen, und oft zeigt sich erst im Nachhinein, welche Ängste vielleicht übertrieben waren und wer tatsächlich ein feines Sensorium für bevorstehende Gefahren hatte, das gemeinsam mit dem Mut zum entschlossenen Handeln diese Personen dann gerettet hat. So ist Bens und Marinas Handeln für mich insbesondere vor deren Familiengeschichte als Nachkommen Überlebender für mich sehr gut nachvollziehbar.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Buch nicht mit der Ankunft in Brasilien endet, sondern das Leben in Brasilien und die damit verbundenen Herausforderungen ebenfalls detailliert und authentisch geschildert werden. Damit macht es nachfühlbar, dass es zwar möglich ist, auszuwandern, aber sich damit nicht automatisch alle Probleme, die man im Leben hatte, in Luft auflösen, und das Leben anderswo - noch dazu als Neuangekommene - nicht unbedingt einfacher ist.

Auch der Titel "Sobald wir angekommen sind" ist für mich sehr stimmig und passend. Im Buch zeigt sich eben genau diese Problematik: Ben kommt nicht wirklich an im Leben. Nicht so ganz in seiner Karriere als Buch- und Drehbuchautor mit mittelmäßigem Erfolg. Nicht so ganz in der Beziehung zu den zwei Frauen Marina und Julia, zwischen denen er sich weder wirklich entscheiden, noch sich langfristig auf eine davon wirklich tiefgehend einlassen kann. Und örtlich auch nicht.

Ben bleibt ein Getriebener und Ängstlicher, der doch verzweifelt nach einem "Ankommen" und einem sicheren Hafen sucht, geografisch und in einer Beziehung, und diesen doch nicht finden kann, solange er in den alten Traumatisierungen und Ängsten gefangen bleibt und jederzeit am Sprung ist, zu fliehen. Das hat der Autor sehr authentisch herausgearbeitet und stellt es auch immer wieder in den Kontext der Geschichte des jüdischen Volkes und stellt anhand des Protagonisten Ben und der Menschen in seinem Leben Fragen und Anregungen dazu, was das Spezifische dieser Geschichte und der daraus resultierenden Prägungen ausmachen kann und wie sich dieses Thema bis heute auf die Menschen auswirkt.

Ein sehr interessantes und nachdenklich machendes Buch, das ich allen empfehlen kann, die sich gerne mit Themen des aktuellen Zeitgeschehens im 21. Jahrhundert und deren Auswirkungen auf die Psyche der heutigen Menschen vor dem Hintergrund transgenerationaler Traumatisierungen interessieren.

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Rezensionen von Marie1505:

Eine packende Mischung aus Rache, Leidenschaft und persönlichem Wachstum

Perfect Addiction von Claudia Tan

„Perfect Addiction“ von Claudia Tan ist ein fesselnder Liebesroman, der Elemente von Rache und Leidenschaft geschickt miteinander verwebt. Die Geschichte dreht sich um Sienna, eine MMA-Trainerin, die nach einem verheerenden Betrug ihres Freundes Jax mit ihrer eigenen Schwester am Boden zerstört ist.

Ihr Schmerz und ihre Enttäuschung treiben sie zu einem gnadenlosen Racheplan.

In ihrer Verzweiflung schließt Sienna einen Deal mit Kayden, Jax' größtem Rivalen im Untergrundkampf. Im Austausch für ihre Trainingshilfe erhält sie Unterkunft bei Kayden. Während der intensiven Trainingssessions entwickelt sich zwischen den beiden eine unerwartete und komplexe Beziehung. Die Dynamik zwischen Sienna und Kayden verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe, da Sienna zwischen Rache und wachsenden Gefühlen für Kayden hin- und hergerissen ist.

Claudia Tan gelingt es, durch ihren flüssigen und mitreißenden Schreibstil die Leser zu fesseln. Die beschriebenen Kämpfe und die Welt des MMA sind lebendig und detailliert dargestellt, was dem Leser ein gutes Gefühl für die Atmosphäre vermittelt. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch, besonders Sienna, die durch ihre Stärke und Verletzlichkeit beeindruckt. Kayden wirkt anfangs verschlossen, offenbart jedoch im Verlauf der Geschichte seine eigene Komplexität.

Besonders gelungen ist die Balance zwischen der dramatischen Rachehandlung und der sich entwickelnden Romanze. Die Konflikte sind nachvollziehbar, und die emotionale Achterbahn, die die Charaktere durchlaufen, ist packend beschrieben. Tan vermeidet es, die Geschichte in einfache Klischees abzudriften, und sorgt für überraschende Wendungen.

„Perfect Addiction“ bietet nicht nur eine spannende Liebesgeschichte, sondern auch interessante Einblicke in die Welt des MMA. Es ist eine gelungene Mischung aus Leidenschaft, Rache und persönlichem Wachstum, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Wer auf der Suche nach einem emotionalen und actiongeladenen Roman ist, wird in diesem Buch fündig.

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Rezensionen von KimVi:

Ein spannender Fall für Kate Burkholder

Zorniges Herz von Linda Castillo

Eigentlich sollte Polizeichefin Kate Burkholder sich ganz auf ihre bevorstehende Hochzeit konzentrieren, doch dann wird junge Amische Aden Karn mit einer Armbrust getötet. Die Befragungen ergeben, dass Aden überall beliebt war. Zunächst laufen die Ermittlungen ins Leere, bis Kate auf ein dunkles Geheimnis stößt, dass dem Fall eine völlig neue Wendung gibt.

..

"Zorniges Herz" ist bereits der fünfzehnte Fall für Kate Burkholder, die als Amische aufwuchs, die Gemeinschaft aber verließ und nun als Polizeichefin von Painters Mill arbeitet. Da die Bände in sich abgeschlossen sind und wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut werden, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Serie gelesen hat.

In einem spannenden Prolog beobachtet man, wie Aden Karn ermordet wird. Man stellt sich sofort die Frage, wer so voller Hass ist, dass er den jungen Mann geradezu hinrichtet. Dadurch wird das Interesse an diesem Fall sofort geweckt.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Da Handlungsorte und Protagonisten anschaulich beschrieben werden, kann man sich alles mühelos vorstellen. Die Einblicke in das amische Leben geben dieser Serie einen ganz besonderen Reiz. Im privaten Handlungsstrang beobachtet man die Hochzeitsvorbereitungen. Diese Details drängen sich allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen dafür, dass die Hauptprotagonistin noch lebendiger wirkt.

Kate Burkholders Ermittlungen verlaufen zunächst eher zäh, denn die amischen Zeugen, die Aden kannten, erzählen nur Gutes über ihn. Deshalb setzt Kate alles daran, den Tod des fleißigen und freundlichen jungen Mannes aufzuklären. Ihre Bemühungen, Licht ins Dunkle zu bringen, wirken authentisch. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. Doch erst als es überraschende Erkenntnisse gibt, nehmen die Ermittlungen Fahrt auf. Die Spannung steigert sich stetig und gipfelt schließlich in einem Finale, das einem den Atem raubt.

Ein spannender Fall, der Kate Burkholder in große Gefahr bringt.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Geile Zeit?

Geile Zeit von Niclas Seydack

"Geile Zeit" von Niclas Seydack betitelt sich selbst als "Autobiografie einer Generation", nämlich die der Millenials. Als Millenial war ich natürlich stark daran interessiert, konnte mir so recht aber auch nicht vorstellen, was mich nun genau in diesem Buch erwarten würde - auch der Klappentext bleibt eher vage.

Das Buch beginnt mit einem Interview, in dem der Autor seine Motivation dieses Buch zu schreiben darlegt. Als Einstieg fand ich dies gut gelungen, da es auch etwas klarer gemacht hat, was in diesem Buch zu erwarten sein wird.
Schreibstil und Sprache des Autors sind kurzweilig, so dass ich die Inhalte sehr flüssig und zügig lesen konnte. Und tatsächlich: die von Seydack skizzierten Erlebnisse, die prägenden Momente "unserer" Generation - ich konnte sie alle nachvollziehen. Auch wenn ich in einem anderen Setting aufgewachsen bin als der Autor, konnte ich mich in beinahe allem wiederfinden, konnte zustimmen, erinnern und in Nostalgie schwelgen. Die guten, wie die schlechten Dinge.
Seydack wird in seinem Buch sehr politisch, arbeitet mögliche Gründe dafür heraus, warum die Generation der Millenials möglicherweise eine gewisse Abgestumpftheit besitzt. Dabei wird der Ton immer düsterer und scheinbar hoffnungsloser - was nicht verallgemeindernd auf eine gesamte Generation übertragen werden kann, aber zumindest in bestimmten Kreisen genau den Ton trifft. Seydack versucht Erklärungsansätze zu finden, Lösungen aufzuzeigen, was ihm teilweise gelingt, andererseits vermutlich in transgenerationalem Unverständnis münden wird, dabei sollte dieses Buch auch anderen Generationen helfen Millenials besser zu verstehen. Eine ausführliche und verallgemeinerbare Aushandlung habe ich mir ob der Kürze des Buches jedoch auch nicht erwartet und bin daher fein mit der vorhandenen, sicher ausbaubaren Tiefe der Analyse.
Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen. Ich hatte nicht den Anspruch eine Generation vollumfänglich wissenschaftlich korrekt erklärt zu bekommen - ich habe mich in diesem Buch aber gesehen gefühlt, war bei vielem Seydacks, bei wenigem anderer Meinung. Nichtsdestotrotz wird es mir vermutlich nicht all zu lang nachhhängen.

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Rezensionen von LEXI:

Ein Gefühl zwischen Euphorie und Jagdtrieb

Im Kopf des Bösen - Ken und Barbie von Axel Petermann; Petra Mattfeldt

Ein Gefühl zwischen Euphorie und Jagdtrieb

Nach einem spannenden Auftakt mit dem „Sandmann-Fall“ setzt das Autorenduo Axel Petermann und Petra Mattfeldt seine Buchreihe um wahre Verbrechen mit dem zweiten Band der „Im Kopf des Bösen-Reihe“ fort. „Ken und Barbie“ gewährt detaillierte Einblicke in die Geschichte einer schockierenden Mordserie, in der junge Frauen entführt, misshandelt, vergewaltigt und getötet wurden.

Das Hauptaugenmerk ist auf die autistische Fallanalytikerin Sophie Kaiser gerichtet, die gemeinsam mit Leonhard Michels im ersten Band den sogenannten „Sandmann“ zur Strecke brachte. Die Kriminalbeamtin lässt sich nicht von ihren Gefühlen leiten und betrachtet die Dinge auf eine besondere Art und Weise. Ihre analytische Art, ein eidetisches Gedächtnis und die Fähigkeit, tief in die Psyche eines Täters einzutauchen, um seine Motive und Handlungen nachzuvollziehen, machen sie zu einer außergewöhnlichen Profilerin. Mit Kriminalhauptkommissar Leonhard Michels steht Sophie ein hervorragender Ermittler zur Seite, der sich nicht an den Eigenheiten seiner autistischen Kollegin stört. Er ist zudem der einzige Mensch, der auch Sophies verletzliche Seite kennt und gerne mit ihr zusammenarbeitet. Durch ihre gegenseitige Wertschätzung und das Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen stellen Sophie und Leonhard ein außergewöhnliches Team dar, deren Ziel es ist, Serientäter zu überführen.

„Jedes Opfer hat es verdient, dass ihm Gerechtigkeit widerfährt. Und meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen.“ (Sophie Kaiser)

„Sophie mag manch einem eigenartig erscheinen. Für mich jedoch ist sie der logischste Mensch, der mir je begegnet ist. „(Leonhard Michels)

Die Charakterzeichnung der beiden Protagonisten weist eine hohe Authentizität auf und hat mir ausgezeichnet gefallen – ich konnte die Gedanken, aber auch die Emotionen der beiden Figuren hautnah miterleben. Sophies Demonstration ihrer Methoden der Fallanalytik haben mich tief beeindruckt. Es war höchst interessant, die Ermittlungsarbeit der Kriminalbeamten – insbesondere der beiden Protagonisten – mitzuverfolgen, wobei die Aspekte des Autismus und die Arbeit einer Profilerin mich persönlich am meisten faszinierten. Mit den Ermittlerkollegen der Kripo sowie den Familien und Freunden der Opfer werden zahlreiche Nebenfiguren eingebracht. Die Identität des Täters bleibt lange im Dunkeln, seine Aktivitäten und Gedanken werden im Buch kursiv dargestellt.

Axel Petermann und Petra Mattfeldt beschränkten sich in ihren Ausführungen jedoch nicht allein auf die Ermittlungstätigkeiten, sie beleuchteten vielmehr auch die Hintergründe – die Auswirkungen der Morde auf das Umfeld der Opfer, Selbstvorwürfe und Anklagen, Verzweiflung und Trauer sowie Beziehungen, die an diesen traumatischen Erlebnissen zerbrochen sind.

Der einnehmende und fesselnde Schreibstil und der hohe Spannungsbogen haben mich bereits im ersten Band voll und ganz für sich eingenommen. Und obgleich man als Leser dank kursiver Passagen Einblicke in das Denken und Handeln sowie die Motive und Vergangenheit des Täters erhält, bleibt dessen Identität lange Zeit im Dunkeln. Das Buch weist bereits aufgrund der Thematik ein durchgehend hohes Spannungsniveau auf, das durch die kursiven, auf den Täter bezogenen Passagen, deutlich erhöht wird. Tragisch, da dieses Buch auf einem realen Fall basiert, auf dem im Anhang ausführlich Bezug genommen / eingegangen wird.

Das aufwändig gestaltete Buchcover zeigt ein düsteres, auf den Inhalt bezogenes Szenario. Auf der ersten Innenseite dieser Hochglanzbroschur findet man eine Kurzvorstellung inklusive Foto beider Autoren. Fettgedruckte Angaben von Zeit und Schauplatz der Handlung sowie ein kurzes, auf den Inhalt bezogenes Zitat vor jedem einzelnen Kapitel tragen zur Orientierung und Übersichtlichkeit bei. Wie bereits erwähnt heben sich die Passagen über die Aktivitäten des Täters durch ein kursives Schriftbild vom restlichen Inhalt ab.

FAZIT: Die fesselnde, auf einem wahren Kriminalfall beruhende Neuerscheinung „Im Kopf des Bösen – Ken und Barbie“ hat aus meiner Sicht den Reihenauftakt „Der Sandmann“ bei weitem übertroffen. Als passionierter Krimi-Fan mit einer Vorliebe für das Profiling und einem mindestens ebenso großen Interesse für die verschiedenen Ausprägungen des Autismus lag mein persönlicher Fokus auf der Ermittlungsarbeit und den faszinierenden Einblicken in die Welt der Fallanalytik. Obgleich ich die Gräueltaten dieses sadistischen Mörderpaares zutiefst erschütternd und abstoßend fand und ich mir das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen nicht annähernd vorstellen kann, hat mich die Arbeit der sympathischen Protagonistin Sophie Kaiser völlig in den Bann gezogen. Aus genannten Gründen stellt dieses Buch daher eine hochspannende Lektüre dar und ich sehe einer Fortsetzung dieser interessanten Reihe erwartungsvoll entgegen.

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Rezensionen von Kapitel60:

Lustig, erfrischend anders

Holly, Herbert und die Fleischfresserpflanze von Maja Konrad

Holly, Herbert und die Fleischfresserpflanze , von Maja Konrad, ist im Carlsen Verlag erschienen und umfasst ca. 144 Seiten. Dieses Kinderbuch wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen.

Worum geht’s?
Holly trifft eines Tages auf eine ganz besondere Pflanze. Eine fleischfressende Pflanze. Naja, eigentlich ernährt sie sich vegetarisch.

Jedenfalls kann sie nicht nur sprechen, sondern erweist sich als Mathegenie. Perfekt für Holly, denn sie kann Mathenachhilfe gut gebrauchen.

Cover, Illustrationen und Schreibstil:
Das Cover ist sehr ansprechend. Die kräftigen Farben und die Abbildung von Holly, Herbert und Herrn Pula laden direkt zum Lesen ein. Im Inneren des Buches gibt es ausschließlich schwarz-weiße Bilder. Der Schreibstil ist sehr kindgerecht und verständlich. Die Geschichte liest sich locker flockig und ist sehr witzig und charmant. Das Buch passt perfekt zur Zielgruppe.

Fazit:
Die Geschichte von Herrn Pula ist richtig toll. Es gibt hier viele wichtige Themen für Kinder, die hier behandelt werden. Ehrlichkeit, Freundschaften knüpfen, über sich hinauswachsen, mutig sein, Gutes tun, uvm. Volle Punktezahl für Holly, Herbert und die Fleischfresser Pflanze.

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Rezensionen von Kapitel60:

Grandiose Geschichte

Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier

Worum geht’s?
Die kleine Silberelfe Lua ist normalerweise damit beschäftigt, den Tieren des Waldes zu helfen. Leider wird sie eines Tages von der bösen Hexe Malicia eingefangen. Malicia will Lua dressieren und verkaufen, deshalb muss die kleine Elfe unbedingt flüchten. Das ist leider gar nicht so einfach.

Cover, Illustrationen und Schreibstil
Das Cover von Lua Luftwurzel passt sehr gut zur Geschichte und überhaupt wirkt das Buch sehr hochwertig. Auch die Illustrationen im Inneren sind sehr schön und vor allem sehr zahlreich vorhanden. Letzteres ist uns bei Vorlesebüchern sehr wichtig. Der Sprache ist etwas gehobener, die Geschichte ist aber trotzdem leicht zu verstehen. Auf alle Fälle eine Bereicherung für den Wortschatz der kleinen Zuhörer*innen.

Fazit
Ich habe dieses Buch meinen Enkelkindern vorgelesen und wir waren alle sehr begeistert von Lua Luftwurzel. Die Geschichte ist herzlich, spannend und märchenhaft. Der erste Eindruck von meinem älteren Enkelkind war, dass dies doch ein Buch für Mädchen sei. Dem ist aber nicht so und er hat ganz schnell seine Meinung geändert. Bitte mehr von Lua!

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