Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
Die letzten Kriegsjahre
Vielleicht können wir glücklich sein von Alexa Hennig von Lange
Isabell ist inzwischen auch Mutter und hat kaum Zeit, ihr Buch über das Leben ihrer Großmutter zu schreiben, die sie durch die 130 Kassetten von einer ganz anderen Seite kennenlernen durfte. Klaras Mann ist an der Front und Klara muss sich und ihre 4 Kinder heil durch den Krieg bekommen, was verständlicherweise nicht einfach ist.
Aber Klara ist eine starke Frau und wächst mit ihren Aufgaben.
Leider ist die Trilogie mit diesem Band zu Ende. Die Charaktere sind mir bereits im 1. Band ans Herz gewachsen und haben mittlerweile einen festen Platz darin gefunden. Da ist es egal, ob Vergangenheit oder Gegenwart. Allerdings habe ich dieses Mal fast mehr in der Gegenwart gebangt als bei den letzten beiden Bänden. Denn irgendwie habe ich das ganze Buch gehofft, dass Tolla gefunden wird.
Klaras Geschichte war dieses Mal zwar auch wieder interessant, aber durch das nahe Kriegsende und da man wusste, dass alle überleben, nicht ganz so dramatisch. Und das dramatischste Erlebnis wurde leider am Ende mit einem kurzen Satz abgehandelt.
Das Ende ist zudem etwas abrupt, hier hätte ich gerne noch mehr gelesen. Für mich hätte das Leben von Klara eh noch Potential für mehrere weitere Bände gehabt.
Fazit: ein würdiger Abschluss der Trilogie, die auch das Zeug für eine Tetralogie gehabt hätte.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
weniger werden
Vielleicht können wir glücklich sein von Alexa Hennig von Lange
"Der Bademeister ohne Himmel " von Petra Pellini ist in der Hörbuchfassung von Marie-Isabel Walke gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Dieses Buch greift ein Thema auf, dass ich in der Literatur zuweilen vermisse: Demenz. Als Person, die selbst mit demenzerkrankten Menschen arbeitet, habe ich dieses Buch nur zu gern gelesen. Meiner Meinung nach wurde deutlich, dass Autorin Petra Pellini genau weiß, worüber sie schreibt. Mit einer ganz besonderen Wärme, Herzlichkeit und Ehrlichkeit, konnte sie das Leben mit der Erkrankung, bzw. das Leben der Menschen um, die erkrankte Person herum darstellen. Protagonistin ist dabei die 15-jährige Linda, die mir teils etwas zu reif für ihr Alter vorkam. In anderen Momenten wirkte sie dann wiederum wieder wie der Teenager, der sie nun einmal ist, somit ist es insgesamt eine passige Charakterisierung. An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Facettenreichtum gewünscht, insbesondere in der Darstellung von Pflegekraft Ewa.
Pellini schreibt über die Wichtigkeit von Beziehungen, von kleinen Momenten der Zugehörigkeit. Anhand des Klappenetxtes und der Covergestaltung habe ich mir von diesem Buch etwas mehr "Sommerlektüre" erwartet, mehr Leichtigkeit - und war dann doch von der Melancholie und Erntshaftigkeit überrascht. Sprache und Schreibstil passen gut zum Setting des Buches, es entshet ein harmonischer Gesamteindruck. Ich bin schnell ins die Story eingetaucht. Insgesamt ein vollkommen gelungenes Buch, das eine ungewöhnliche Perspektive bietet und ich sehr gern gelesen habe.
Rezensionen von Bibibabby:
Tolles Beschäftigungsbuch
Das dicke Quatsch-Rätselbuch von Isabel Große Holtforth
Dieses Rätselbuch ist lustig und enthält viele wunderschön gemalte Bilder. Das farbenfrohe Cover spiegelt den Inhalt gut wider.
Das Buch bietet eine kunterbunte Auswahl von Rätseln, Malvorlagen, Schwungübungen, Labyrinthen, usw. Es gibt auch Anregungen, um kreativ zu werden und seine eigenen Ideen zu zeichnen.
Jeder wird etwas für sich finden.
Die Altersempfehlung für dieses Buch ist ab 4 Jahren. Das Angebot ist aber so vielfältig, dass auch etwas jüngere Kinder Spaß haben können. Mein Fünfjähriger findet die Rätsel spannend, während sein kleiner Bruder (drei Jahre alt) sich gerne die Bilder anschaut und die Zählen-Übungen mit mir zusammen macht.
Es gibt auch viele Aktivitäten und Aufgaben, die Kinder auch unterwegs gut beschäftigen können. Die lustigen Quatsch-Rätselbilder sind, zum Beispiel, super geeignet für wenn man im Auto oder im Zug sitzt. Es gibt einfach viel zu entdecken.
Also: ein tolles Buch um seine Kinder zu beschäftigen.
Rezensionen von Tara:
Ein neuer Fall für das Bee-Team
Das Bee-Team - Marshals von Alexander Ruth
„Das Bee-Team - Marshals“ ist der zweite Band mit den Protagonisten Oskar und Romy des Journalisten und Autors Alexander Ruth. Vorkenntnisse aus dem vorherigen Band sind nicht notwendig, aber es lohnt sich durchaus diesen zuvor zu lesen.
Die Handlung beginnt im Tumbawunda-Tal. Dort gehen brisante Nachrichten ein, dass es überall auf der Welt zu Naturkatastrophen kommt.
Das ist wieder ein Fall für das Bee-Team. Sie müssen einschreiten, aber liegt es überhaupt in ihrer Macht dagegen vorzugehen ?
Zusätzlich bekommen sie Hilfe aus dem All von den Marshals.
Mit Oskar und Romy hat der Autor zwei clevere und sympathische Protagonisten erschaffen, die für ihr Alter erstaunlich weitsichtig sind und sich mehr Gedanken machen als so manch ein Erwachsener. Die Marshals sind zunächst nur schwer einzuordnen, was der Geschichte zusätzliche Spannung verleiht.
Das Buch macht auf Naturkatastrophen wie Unwetter, Artensterben, Waldbrände, Dürren, Klimawandel und viele weitere mit den Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen aufmerksam. Das sind wichtige Themen, die hier in eine spannende, informative und interessante Geschichte gepackt wurden und damit die Aufmerksamkeit junger Leser erlangen.
Die Kapitel sind kurz, was die Spannung erhöht und die aussagekräftigen Überschriften machen neugierig.
Die Geschichte bietet gute Unterhaltung und enthält gleichzeitig auch eine Menge wichtiger Botschaften. Es wird sehr deutlich wie wichtig unsere Umwelt für uns ist und wie fahrlässig wir mit ihr umgehen.
Für meine Kinder und mich war das Buch wieder eine tolle Grundlage für weitere interessante Gespräche über unsere Umwelt, Pflanzen- und Tiervielfalt und deren Rettung.Wir sind gespannt, ob es weitere Bücher des Bee-Teams geben wird, in denen Realität und Fiktion auf so gelungene Art und Weise miteinander verknüpft werden. Wir würden sie gerne lesen.
Rezensionen von Danislesestube:
Macks: The Color of Music
Macks von Josefine James
Es war eine gute Entscheidung, das Rezensionsexemplar in Form des E-Books anzunehmen. Was interessant ist, wenn man bedenkt, dass ich mittlerweile Bücher meide, in denen die Protagonisten deutlich jünger sind als ich. Aber der musikalische und leicht dramatische Aspekt des Buches konnten mich schlussendlich zur Zusage bewegen.
Fangen wir wie immer am Anfang an. Dieser beginnt recht harmlos. Mackenzie kommt gerade frisch in ihrer neuen Heimat an. Dort kennt sie niemanden und hat zu Beginn sogar kleinere Probleme damit, neue Menschen kennenzulernen. Aufgrund einer ganz bestimmten Bekanntschaft bekommt sie die Möglichkeit ihre musikalischen Fähigkeiten auf einer kleinen Bühne zu beweisen. Zufälligerweise wird ihr Talent vom Chef eines bekannten Labels gesehen. Von da an ist es aus mit dem ruhigen Alltag. Der Einstieg hat mir gut gefallen. Er war nicht zu beladen mit Informationen oder Ereignissen. Eine gute Mischung aus etwas Dramatik, Sehnsucht und dem Mut etwas Neues zu wagen. Mackenzie oder Macks, wie sie sich nach ihrem Entschluss, mit ihrer Musik berühmt werden zu wollen, nennt, ist zu diesem Zeitpunkt fest entschlossen mehr aus sich zu machen.
Als sich etwas später die erste Liebe dazugesellt wird, ihr klar wie schwer es ist alles unter einen Hut zu bringen. Spätestens nach ihrem ersten erfolgreichen Album kennt sie praktisch jeder. Dementsprechend ist es anstrengend, etwas mit ihren Freunden zu unternehmen. Sofern überhaupt dafür Zeit ist. Denn Peter Miller, der genannte Chef des Labels, lässt ihr kaum eine Verschnaufpause. Außerdem wird alles, was ihrem Erfolg gefährlich werden könnte, wird von ihm rigoros ausgemerzt. Vor allem, wenn es sich dabei um das Them Liebe handelt. Aber Macks wäre nicht Macks, wenn sie sich nicht etwas einfallen lässt, um seinen Ketten zu entkommen. Und wenn es nur für ein paar Stunden ist. Spätestens nach dem ersten Viertel waren mir die Protagonistin und ihre Mitstreiterin sympathisch. Sie waren nicht nur ein Star und eine mutige Helferin, sondern auch irgendwie Freundinnen. Ihre Entwicklung im Laufe der Handlung, welche sich über mehrere Jahre erstreckte, hat mir gut gefallen. Die Lücken zwischen den einzelnen Zeitsprüngen wurden sinnvoll von den vorherigen und nachfolgenden Kapiteln verschlossen, um alle offenen Fragen zu klären. Generell ließ mich die Autorin selten lange im Dunkeln tappen. Viele zunächst nebulösen Situationen wurden recht schnell entschärft.
Die Handlung wurde nicht ausschließlich aus der Sicht von Macks erzählt. Auch Peter Miller durfte z.B. seinen Beitrag leisten, den Spannungsbogen hochzuhalten. Bin mir bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Einerseits wirkte er wie ein skrupelloser Unternehmer, der den letzten Tropfen aus Macks quetschen wollte, andererseits hatte auch etwas Väterliches an sich. Was Macks vor allem zu Beginn sehr gutgetan hat. Denn in der Welt der Stars hat man nicht viele Freunde. Und wenn, dann sind diese darauf aus auch etwas vom Rampenlicht abhaben zu wollen. Unser junger Star ist das nicht nur einmal auf die Nase gefallen. In solchen Momenten konnte man Mackenzie hinter der glamourösen Hülle erkennen, welche immer noch nicht glauben konnte, was mit ihr passiert ist. Das Leben als Star ist hart und verlangt nicht selten Opfer. Letzteres macht ihr vor allem am Anfang sehr zu schaffen. Die Autorin hat es definitiv geschafft, das Alter und die Eindrücke ihrer Protagonistin glaubhaft herüberzubringen.
Was aber trotz Druck von allen Seiten immer durchsickert, ist die Liebe zur Musik. Macks drückt sich mit dieser auch weiterhin aus. Ihre Gefühle, welche sie sonst niemanden mitteilen kann und darf, kommen so dennoch ans Tageslicht. So kommen wir endlich zum Untertitel: The Color of Music. Für jedes Lied gibt es eine passende Farbe. Die Geschichte hinter jedem wird uns zuvor elegant mit der Handlung erzählt.
Den Schreibstil möchte ich ebenfalls positiv hervorheben. Dieser ist einfach, garniert mit einer gesunden Portion Details und vor allem gefühlvoll. Macks und die Gefühle ihrer Mitmenschen waren nahezu jedes Mal zum Greifen nah. So etwas mag ich sehr.
Das Ende schließt den Bogen zum Anfang und ließ mich dennoch mit aufgerissenen Augen da sitzen. Der Cliffhanger war wirklich fies. Bin gespannt, ob und wie es weitergeht. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.
Rezensionen von gerlisch:
Mega fesselnd
Letzte Lügen von Karin Slaughter
Will Trent und Sara Linton haben geheiratet und wollen entspannte Flitterwochen auf einer Lodge am Appalachian Trail verbringen. Doch ihre Erholung ist schon bald vorbei, als ein grausamer Schrei im Wald ertönt und Will die Managerin der Lodge brutal erstochen findet.
"Letzte Lügen" ist der 12.
Band der Georgia-reihe um den Ermittler Will Trent und der Medical Examiner Sara Linton. Alle Teile können unabhängig voneinander gelesen werden, obwohl es natürlich schöner ist, die private Geschichte der beiden von Anfang an kennen zu lernen.
Nach dem Mord an Mercy springt die Story 12 Stunden zurück und der Leser lernt die Gegebenheiten und die unterschiedlichen, teilweise skurrilen Gäste der Lodge kennen. Jeder scheint ein Geheimnis zu haben und besonders die Betreiber-Familie McAlpine haben toxische Beziehungen zueinander. Was da ans Tageslicht kam, jagte mir so manche Gänsehaut über den Körper.
Und dann trifft Will dort auch noch ausgerechnet seinen Kindheits-Alptraum Dave, der schnell zum Verdächtigen Nr. 1 forciert. Doch durch geschickt gelegte Informationen, rückt die Autorin auch alle anderen Charaktere in den Focus der Ermittler. Die Spannung war zu jeder Zeit gegeben und gipfelte in einer schockierenden Auflösung des Falls.
Wieder ein Thriller der Extraklasse aus der Feder meiner Lieblingsautorin.
Rezensionen von froschman:
Gelungener Auftaktkrimi
Die Sehenden und die Toten von Sia Piontek
Carla Seidel, ehemals Mordermittlerin in Hamburg, hat sich nach Gewalterfahrungen in der Ehe ins beschauliche Wendland versetzen lassen, um mit ihrer 17-jährigen Tochter Lana zur Ruhe zu kommen. Lana ist hochsensibel, schottet sich immer mehr von ihren Schulkolleginnen und -kollegen ab, geht auch auf keine Partys, wirkt also für ihre Mitschüler als sonderbar.
Doch dann wird Justus, ein Mitschüler Lanas, ermordet aufgefunden, auf einer Parkbank sitzend, die Augen entfernt und durch einen Spiegel ersetzt. Bei ihren Ermittlungen hat Carla das Gefühl, dass wohl niemand Justus wirklich kannte, auch die eigenen Eltern nicht, und teilt ihrer Tochter die Ermittlungsergebnisse mit. Als diese bei einer Mitschülerin ein ähnliches Tattoo sieht, wie Justus eine tiefe Fleischwunde am Oberschenkel hat, wird Lana zur unerlaubten Ermittlerin. Und dann überschlagen sich die Ereignisse.
Sia Piontek beschreibt die ländliche Region Wendlands hervorragend, die Mutter/ Tochter-Beziehung zwischen Carla und Lana ist realistisch dargestellt. Der flüssige Schreibstil und einige überraschende Wendungen machen neugierig auf eine hoffentlich folgende Fortsetzung.
Rezensionen von Dragon:
Wehe, die Tür schließt sich...
The House Trap von Emma Read
Über die Badwell Woods gibt es Gruselgeschichten und Warnungen, dem Wald unbedingt fern zu bleiben, weil schon etliche Kinder darin spurlos verschwanden. Obwohl Deliah, Claude und Sam die Ermahnungen kennen, dringen sie auf der Suche nach Claudes kleiner Schwester immer tiefer in den geheimnisvollen Wald ein und finden sich bald in einem Spiel um Leben und Tod wieder.
In einem Escape-Spiel der besonderen Art müssen sie Rätsel lösen, um dem mysteriösen Haus tief im Wald zu entkommen. Doch es scheint sich außer ihnen noch etwas in der alten Villa zu befinden…
Ein geheimnisvolles altes Haus auf dem Cover lädt mit seiner offenen Tür zum Näherkommen ein. In ihm (und dem Buch) befindet sich eine Story, die einen wortwörtlich gefangen nimmt und tief ins Innere zieht. Die Geschichte ist an Escape-Spiele angelehnt und vereint Grusel, Spannung und Unterhaltung. Die Autorin versteht es, geschickt mit den Ängsten der Leser zu spielen und lässt tote Tiere, gruselige Puppen, Insekten und Unerklärliches zum Leben erwachen und vor dem inneren Auge der Leser entstehen. Zuerst dachte ich, es handelt sich um ein klassisches Miträtselbuch, bei dem der Leser auch aktiv Rätsel löst und irgendwo eine Auflösung bzw. die nächste Seite dazu findet. Doch das Rätsellösen ist ganz den Hauptcharakteren überlassen und der Leser ist ein Zuschauer, der mal mehr oder weniger ahnt, was gleich passieren wird. Jedenfalls zieht einen die Story sofort in den Bann und das Buch entpuppt sich als echter Pageturner, den man nicht aus der Hand legen kann.
Neben all dem klassischen Grusel gefällt mir aber auch besonders, wie die Charaktere wachsen, sich weiter entwickeln und sich mit sich selbst befassen und hinterfragen. Die Freundschaft zwischen Claude und Deliah spielt eine zentrale Rolle. Dabei mag ich Deliah als Hauptfigur sehr, denn sie ist authentisch, nahbar und klug. Dass man nicht immer alles mit Logik erklären kann, muss sie sich irgendwann eingestehen, als sie in Zweifel gerät, wem sie noch vertrauen kann, denn irgendwie ist alles anders, als es erscheint. Autorin Emma Read zieht den Leser tief ins „Hausinnere“ und man fühlt sich als Teil des Spiels.
Eine klare Empfehlung gibt es von mir für alle Rätsel- und Escapespiel-Liebhaber. Das Buch ist für junge Leser ab etwa 12 Jahren gedacht, da eben auch einige heftige und gruselige Szenen enthalten sind. Erwachsene werden sicher auch ihren Spaß an der Story haben. Ich hatte ihn jedenfalls und das Buch bekommt einen dicken Daumen nach oben von mir!
Rezensionen von tonton:
Süße Gespenstergeschichte
In unserer Schule spukt's: Das Geheimnis der Villa Einsiedel von Susan Niessen
Im Ort Maraude gehen die Kinder zu einer ganz gewöhnlichen Schule, bis eines Tages ein Tornado sie verwüstet. Der Unterricht findet vorübergehend in der Villa Einsiedel statt, ein altes Haus, das schon vor dem Tornado einen bestimmten unheimlichen Ruf hatte. Nachdem die Schüler einziehen, merken sie, dass merkwürdige Sachen passieren: Schilder werden vertauscht, Klaviermusik ertönt aus einem leeren Zimmer und Standuhren verhalten sich komisch.
Vier Kinder aus der dritten Klasse ermitteln, und finden, wie das Cover schon andeutet, ein Gespenst!
Die Handlung ist (für Erwachsene) ziemlich vorhersehbar und nicht besonders spannend oder beängstigend. Es ist keine Gruselgeschichte, die jungen Leser werden keine Albträume haben. Dafür entfaltet sich die Geschichte recht langsam und die Kinder treffen den Gespenst Otto ganz am Ende. Die Geschichte endet leider recht abrupt.
Rezensionen von Bibibabby:
Tolles Buch für die Einschulung
Mutmurmeln für den ersten Schultag von Sarah Welk
Lolle und Linus kommen bald in die Schule und fühlen sich ein bisschen verunsichert. Für den ersten Schultag brauchen sie eine extra Dose Mut. Lolle weiß genau, was zu tun ist: Sie machen Mutproben und speichern den Mut in einer Murmel. Danach kann die Murmel ihnen den Mut zurückgeben, wenn sie ihn brauchen.
Die Idee der Mutmurmeln finde ich hervorragend. Für mein Vorschulkind war dieses Buch perfekt, um sich für die Schule vorzubereiten, auch wenn er sich auf die Schule freut und nicht besonders ängstlich ist.
Der Text ist einfach gehalten und lässt sich gut lesen, beziehungsweise vorlesen. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und haben satte Farben. Die Figuren sehen auch sehr freundlich aus.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Lehrerin und die Klassenkameraden in der Geschichte so freundlich und nett sind. Das finde ich beruhigend für die Kinder, die doch ein bisschen Angst haben: es gibt nichts zu fürchten!










