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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ele:

Oma erzählt

Hortensientage von Manuela Inusa


Hortensientage, Roman von Manuela Inusa, 333 Seiten erschienen bei dtv
Am Ende ist die Liebe das Wichtigste.
Ela besucht ihre Oma Lisa jeden Mittwoch im Seniorenheim, beide freuen sich sehr weil sie sich sehr gerne haben, Ela denkt voller Dankbarkeit an die schöne Zeit die ihre Oma und Opa Werner ihr als Kind bereitet haben.

Ela ist Schriftstellerin und arbeitet an ihrem ersten großen Roman, die Inspiration dazu holt sie sich aus den Geschichten die Oma Lisa zu erzählen weiß. Bei der Durchsicht alter Bilder entdeckt sie Bilder die Opa Werner aus einem Kriegsgefangenenlager in England an seine Lisa geschickt hat. Warum hat Oma über dieses dunkle Kapitel in der Vergangenheit nie etwas erzählt? Und langsam erfährt Ela die ganze Geschichte.
Hortensientage wird in zwei Zeitebenen erzählt, die Kapitel sind mit Jahreszahlen und einer Überschrift versehen. Diverse ergreifende Briefe sind kursiv gedruckt und beleben somit das Schriftbild. Die Kapitel aus der Vergangenheit, in chronologischer Reihenfolge werden aus der Sicht Lisas erzählt, Ela berichtet in der Ich-Form die Geschehnisse in der Gegenwart.
Dieses Buch ist sehr ruhig, zum Entspannen geeignet ein angenehmer Familienroman ohne besondere Höhen und Tiefen. Gerade aus der Kriegszeit oder aus der Zeit von Werner in England habe ich mehr erwartet, Kriegserlebnisse, schlimme Vorfälle in der Gefangenschaft. Doch außer ein paar Bombennächten oder den unspektakulären Bekenntnissen von Werner, ist nichts wirklich Emotionales passiert. Andere besondere Meilensteine in der Geschichte, der Mord an Kennedy oder die Mondlandung lassen den Leser eintauchen ins Buch, machen den Roman authentisch, es war einfach dem Plot zu folgen, auch wenn das Buch zwischendurch kurze Zeit ungelesen liegenblieb.
Es handelt sich hier um die Familiengeschichte der Autorin, es gibt sehr viele Parallelen zu meinem Leben, wie die Autorin zu ihrem Kosenamen kam ist 1:1 auch meine Story, da musste ich direkt schmunzeln, auch ich habe meinen Papa jahrelang dreimal die Woche im Seniorenheim besucht und auch hier sind entsprechende Szenen zu finden. Das hat mir gut gefallen, da habe ich oft, auch mit Wehmut, daran Gefallen gefunden.
Jede einzelne der Personen ist gut charakterisiert, sie handeln nachvollziehbar und authentisch, Oma Lisa und ihre Freundinnen habe ich ins Herz geschlossen.
Eine nette Unterhaltung, eine glaubhafte Geschichte, mit wenig Spannung und ohne besondere Zwischenfälle, fürs entspannte Lesen zwischendurch zu empfehlen. Von mir 3 Sterne.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Gute Sommerlektüre

Ein Ort für immer von Graham Norton

Carol lebt mit einem um viele Jahre älteren Mann zusammen, der, als er dement wird, von seinen Kindern ins Pflegeheim abgeschoben wird. Von heute auf morgen steht sie nicht nur ohne Familie, sondern auch ohne Dach über dem Kopf da.
Mir fällt es schwer, dieses Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen.

Aber egal ob man es als Roman oder Krimi bezeichnet, bleibt es eine humorvolle, spannende Unterhaltungslektüre.
Ich habe jede Seite genossen!
Leseempfehlung!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Berührend

Der Bademeister ohne Himmel von Pellini Petra

Eine 15jährige die sich um ihren an Demenz erkrankten Nachbarn kümmert - Danke! Kein Interesse!
Ich interessiere mich weder für Teenager mit deren Problemen noch für diese Krankheit. Aber dieses Buch hat mich regelrecht verfolgt. Überall sprang mir dieses Buchcover entgegen. Und so beschloss ich, es doch zu lesen.

Zum Glück! Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Dieses Mädchen, das die Pflegerin Ewa stundenweise entlastet. Die Schwierigkeiten hat, sich in der Schule zurechtzufinden.
Berührend, nachdenklich machend - aber ohne jemals bedrückend zu sein. Ein wunderbares, leichtes Buch um ein schwieriges, schweres Thema.
Lesen sie es! Unbedingt!

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Rezensionen von April1985 :

Mit Herz, Charme und Viv

Bücher und Barbaren von Travis Baldree

Nachdem ich 'Magie und Milchschaum' sehr geliebt habe, musste ich gleich mit 'Bücher und Barbaren' weitermachen. Und ich habe auch die Fortsetzung, welche eigentlich ein Prequel ist, genauso genoßen.

Im Grunde ist es egal in welcher Reihenfolge man die Bücher liest, da sich eigenständige Geschichten gegenüberstehen.

Der Unterschied: statt Kaffee und süße Köstlichkeiten gibt's diesmal Bücher und das eine und andere leckere Häppchen.

Als sich Ork-Kriegerin Viv im Kampf schwer verletzt, beschließt sie eine Auszeit von ihrer Truppe, den Rackham Ravens, zu nehmen. Im der kleinen, beschaulichen Küstenstadt Murk will Viv genesen. Im Buchladen von Rättin Fern findet Viv Anschluss, neue Freunde, Leidenschaften und einiges an Arbeit. Während Viv damit beschäftigt ist, den heimeligen Buchladen zu renovieren, treibt ein Feind sein Unwesen.

Auch in seinem zweiten Band der 'Viv-Chroniken' ist es Travis Baldree super gelungen eine cosy Atmosphäre einzufangen. Das idyllische Städtchen Murk verzaubert mit seinen schrullig liebevollen Bewohnern und mittelalterlichem Charme. Besonders Fern mit ihrem Hühnerhund Potrost habe ich, abgesehen von Viv, schnell ins Herz geschlossen. Genauso wie Bäckerin Maylee, die Vivs und mein Herz mit Köstlichkeiten erobert hat.

Der Großteil der Geschichte ist herrlich unaufgeregt, humorvoll und cosy. Für Spannung neben den Renovierungsarbeiten in der Bücherei sorgt eine neue, oder besser gesagt alte Bedrohung, befinden wir uns ja in der Vergangenheit.

Kann ich das Buch empfehlen? Definitiv! Brauche ich mehr von Viv & Co? Aber sowas von! Travis Baldree werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

Fazit:
Eine Fortsetzung, die die Vorgeschichte zu 'Magie und Milcbschaum' darstellt und auf gut als Standalone gelesen werden kann. Aber wer will das schon. Einmal Viv, immer Viv! Ich bin Travis Baldrees Charme jedenfalls verfallen. Große Empfehlung!

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Rezensionen von Petra:

Ein spannender Drink

Dunkle Künste und ein Daiquiri von Annette Marie

Tori hat endlich eine eigene Wohnung mit Untermieter das ist der witzige Teil. Ein Mädchen ist verschwunden von einem Geist, das ist der spannende Teil. Aber viel gefährlicher ist die Magierin die sich hinter der Maske einer freundlichen älteren Nachbarin versteckt und da ist die Magie und nicht gerade wenig.

Die Mischung war schon wie es für eine gute Barkeeperin sehr experimentell, aber gelungen obwohl mir der Drink aus dem ersten Teil besser geschmeckt bzw. schöner zu lesen war. Trotzdem werde ich auch den dritten Teil lesen denn ich möchte wissen wie sich das Leben als Menschin zwischen Magiern sich entwickelt. Denn Tori lernt schnell und mit den passenden Artefakten kann sie ihren drei Kumpels gut unter die Arme greifen.
Der Überraschungseffekt ist auch hier wieder gelungen. Die verschiedenen Elemente sind selten vorhersehbar. Da geht es mir weniger um die magischen Szenen als die Reaktionen und Taten der einzelnen Personen Einige sind erstmal grundsätzlich böse bis das Gegenteil bewiesen wird. Und es sind meine Lieblingswesen in dem Buch ein Element was ich über alles liebe. Verrückt aber es gehört für mich in einem guten Fantasy Roman einfach dazu.. Daher musste ich es erwähnen

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Rezensionen von Tara:

Träume, Sehnsucht und Hoffnung

Bei der Laterne woll'n wir stehen von Gunna Wendt

„Bei der Laterne woll'n wir stehen“ ist ein fiktiver historischer Roman der in München lebenden Autorin Gunna Wendt.
Die Handlung beginnt 1914. Liliane und Cord reisen frisch verliebt nach Paris. Während Lili von einer erneuten Reise träumt, teilt Cord ihr mit, dass er gegen die Franzosen in den Krieg ziehen wird.

Ein Schock für Lili. Sie beschließt Sängerin zu werden und obwohl sie nicht auf Cord warten will, kann sie ihn nicht vergessen.
Trotz der schwierigen Zeiten verfolgt Lili ihren Traum zielstrebig und ich habe wieder einmal ein Stückzeitgeschichte anhand eines Einzelschicksals erlebt.

Der Schreibstil von Gunna Wendt liest sich angenehm. Sie hat den Zeitgeist, die angespannte Atmosphäre des Krieges gut eingefangen und beschreibt auch die Schauplätze bildhaft. Lilis Sehnsucht und Hoffnung sind spürbar, allerdings ist es mehr ihre Lebens- als eine Liebesgeschichte.
Das titelgebende von Lale Andersen gesungene „Bei der Laterne woll'n wir stehen, wie einst Lili Marleen“, auf dem die Autorin ihren Roman aufgebaut hat, spielt nur ganz am Rande eine Rolle.
Dennoch ist es ein interessanter historischer Roman, der ein Stück Zeitgeschichte gelungen beschreibt.

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Rezensionen von Lilli33:

Leider mit Längen

Tode, die wir sterben von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Leider mit Längen

Inhalt:
Nach dem Unfalltod seiner Frau kehrt Jon Nordh nach einer Auszeit wieder in den Job bei der Polizei in Malmö zurück. Für seinen neuen Fall wird ihm eine junge Polizistin, strafversetzt aus Stockholm, zur Seite gestellt, Svea Karhuu. Die beiden ungleichen Ermittler sollen den Mord an dem dreizehnjährigen Rashid aufklären, der bei einem Drive-in-Shooting ums Leben kam.

War Rashid wirklich das Ziel oder nur ein zufälliges Opfer?

Meine Meinung:
Ich habe einige Bände aus der Reihe "Nyström und Forss“ dieses Autoren-Duos gelesen. Insofern waren mir die beiden nicht neu. Allerdings hat mir der Auftaktband der neuen Reihe leider nicht ganz so gut gefallen wie die vorherigen.

Der Anfang einer neuen Reihe zieht sich erfahrungsgemäß oft in die Länge, weil die Protagonist*innen und die äußeren Umstände ausführlich eingeführt werden. Das ist auch bei diesem Buch so. Hinzu kommt hier aber noch, dass immer wieder unnütze Details seitenweise ausgeführt werden.

Kurzes Beispiel: Karhuu verfolgt einen gewalttätigen Verdächtigen, der in ein Haus geht und mit einem langen Futteral über der Schulter wieder herauskommt. Das Gewicht schätzt sie auf zwanzig Kilo. Sie grübelt, was da wohl drin sein könnte: Skier? Angelruten? - Hä, wie kommt sie denn darauf??? Irgendwann macht es dann bei der intelligenten Frau klick und sie reimt sich zusammen, dass es ein Gewehr sein muss. Hier kam ich mir richtig veräppelt vor.

Der Fall ist äußerst komplex und ich musste mich beim Lesen schon ziemlich konzentrieren, um die ganzen losen Fäden im Auge zu behalten. Aber das empfand ich eher als positiv. Was mich störte, war, dass sowohl Jon als auch Svea viele offene Baustellen in ihrem Vorleben bzw. Privatleben haben, die in diesem Kriminalroman für meinen Geschmack zu viel Raum einnahmen. Daher schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen, runde aber wohlwollend auf.

Die Reihe:
1. Tode, die wir sterben
2. Schwüre, die wir brechen (ET voraussichtlich im August 2025)

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Rezensionen von Bibibabby:

Lustige, freche, spannende Kindergeschichte

Die wilden Robbins (Band 1) von Nina Rosa Weger

Das farbenfrohe Cover zeigt die wilden Robins: Rieke, Minna, Strick-Liesl, Bretti und Hund Murkel. Die Figuren werden am Anfang des Buches vorgestellt, was sehr praktisch ist, da alle Figuren auf einmal in der Geschichte erscheinen. Der Stadtplan am Anfang ist ebenfalls sehr praktisch.

Die Geschichte ist unterhaltsam und lustig geschrieben.

Es gibt im Buch schöne Illustrationen, die den Text auflockern. 

Die Handlung ist in der Kategorie "Kinder gegen Erwachsene", welche oft bei Büchern für die Altersgruppe auftaucht. In dieser Geschichte müssen zwei feindlichen Kinderbanden zusammen arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Auch wichtig im Buch ist das Bedürfnis der Kinder, einen eigenen Ort zu haben, fern von Erwachsenen, wo sie einfach "wild" sein dürfen. In diesem Sinne beschreibt die Geschichte einen quasi (für Kinder) idyllischen Ort, wo sowas tatsächlich möglich ist.

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Rezensionen von Jule:

Ein schwedischer Sommer

Mittsommercamp zum Verlieben von Michaela Metzner

Im „Mittsommercamp zum Verlieben“ von Michaela Metzner ist der Titel Programm. Zumindest was die Protagonisten im Buch angeht. Wir begleiten Bea nach Schweden, treffen dort auf den grummeligen Camp-Leiter Ed und erleben mit den Jugendlichen im Camp einen interessanten Sommer. Die Geschichte begeistert vor allem durch das Setting, das Lust auf einen Urlaub an abgelegeneren Orten in Schweden macht.

Zwar wird sich vieler Klischees bedient, die hier aber gut in die Geschichte passen.

Auch der Schreibstil überzeugt durch seine Einfachheit, sodass man gut durch die Seiten kommt. Allerdings fehlten mir an manchen Stellen die Emotionen und Gefühle, was aber auch daran liegen kann, dass die Handlung generell sehr sprunghaft ist. Es gibt viele kurze Szenen und dann geht es weiter. Mal ist man hier, mal da. Tiefe? Habe ich vergeblich gesucht - dabei hat es sich an so vielen Stellen angeboten die Szenen ausführlicher zu gestalten. Besonders an diesem Punkt wurde viel Potential liegen gelassen und so hat mir immer etwas gefehlt.

Mit Bea wurde eine Hauptprotagonistin gewählt, die eine interessante Geschichte zu bieten hat, aber oftmals sehr unsicher auftritt und sich oft von der Meinung anderer beeinflussen lässt. Dennoch erlebt man, wie sie sich weiterentwickelt, auch wenn ihr Handlungen immer wieder etwas naiv sind. Ed dagegen ist ein klassischer Fall von „harte Schale weicher Kern“, den man durch die Kapitel aus seiner Sicht langsam lieben lernt. Doch die wahren Stars in diesem Buch sind die Nebenprotagonisten, die die Geschichte wirklich bereichern und interessant machen. Immer wieder überzeugen sie mit ihrer Art und sorgen für Freude am Lesen.

Schlussendlich bleibt es dabei, dass mir die Geschichte viel zu sprunghaft war und man kaum in einer Szene, einem Moment, ankommen konnte, weil im Nächsten Abschnitt schon eine Woche vergangen war. Insgesamt ist es aber eine nette Geschichte, die man lesen kann, wenn man wirklich eine leichte Lektüre haben möchte.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Ein Reich vor der Hölle

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz von Beril Kehribar

Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt sehr gut zur Story. Der rote Farbschnitt mit den Rosen ist nicht ganz so meins. Hier sind mir die Rosen zu dominant und ich bin auch kein Fan der Farbe Rot, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Es ist das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und mir hat der flüssige Schreibstil sehr gut gefallen.

Die Geschichte in einem Reich vor der Hölle spielen zu lassen, finde ich sehr interessant, weshalb ich auch extrem gespannt war auf den ersten Band der Trilogie.

Was mir gut gefällt ist, dass die Protagonistin Zoé nicht die perfekte Person ist, sondern unter anderem eine Diebin und Lügnerin, die durch frühere Erlebnisse zu dem geworden ist.

Zwischendurch gab es leider ein paar Längen, durch die ich mich etwas kämpfen musste und der Schluss kam dann sehr aprupt und endet mit einem Cliffhanger, den das Buch nicht bräuchte.

Alles in allem ist es ein guter Start in die Trilogie mit einem interessanten Worldbuilding und einer tollen Protagonistin. Auf die Seiten, die sich in die Länge gezogen haben, hätte ich zwar verzichten können, aber die Grundidee und ihre bisherige Umsetzung hat es fast wieder wet gemacht.

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