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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nanu?!:

Spannend und romantisch zugleich

Agency for Scandal von Laura Wood

Isobel "Izzy" Stanhope ist eine Frau voller Geheimnisse.
Sie muss nicht nur vor Londons besserer Gesellschaft verbergen, dass sie - Dank ihres Vaters - komplett pleite ist.
Auch ihr Doppelleben als Agentin des Finkennests, wo sie sich für die Rechte der Frauen einsetzt, muss unter allen Umständen geheim bleiben.

Eigentlich hat Izzy auch alles unter Kontrolle, nur mit dem Duke of Roxton gerät sie neuerdings ständig aneinander.
Und dann läuft plötzlich alles aus dem Ruder.

Von der Autorin Laura Wood kenne ich bereits "Ein Himmel aus Gold", welches mir auch schon so gut gefallen hatte.
Und auch in diesem neuen Buch, passt alles so gut zusammen.
"Agency of Scandal" ist eine gelungene Mischung aus gemütlichem Krimi und historischem Liebesroman, wobei man den historischen Aspekt nicht zu ernst nehmen sollte.

Izzy mochte ich als Hauptfigur sofort. Sie hat es nicht sehr leicht, denn gerade ist in London Ballsaison und als unverheiratete Frau, muss sie sich auf allerlei Festereien blicken lassen, um den Schein zu wahren. Sie ist sich klar darüber, dass sie als Ehefrau sowieso für niemanden in Frage kommt, denn erstens besitzt sie keine Mitgift, und zweitens wird sie als Mauerblümchen sowieso von allen übersehen.
Aber Izzy macht das Beste daraus, denn von allen übersehen zu werden macht sie zu einer besonders guten Agentin und außerdem ist sie eine Meisterin der Verkleidung. Als Kes legt sie nachts den Gaunern der Stadt das Handwerk.
Man könnte denken, dass der Plot Frau-verkleidet-sich-als-Mann längst verbraucht ist. Aber da hier sowieso nichts nach Plan verläuft, spielt das kaum eine Rolle. Die Autorin macht einfach ein spaßiges Abenteuer aus einem ausgelutschten Thema.

Natürlich ist diese Geschichte auch eine Liebesgeschichte, aber ich finde der spannendere Part überwiegt trotzdem. Einerseits kann man mit Izzy und den Frauen aus dem Finkennest mitfiebern. Zum anderen kriegt der Leser es mit Izzys chaotischer Gefühlswelt zu tun.
Die Dynamik zwischen dem Duke und ihr ist erfrischend. Zudem hat sie auch noch einen leichten Hang zur Selbstironie.
Für mich ein rundum gelungener Jugendroman, der Spaß macht und spannend und romantisch zugleich ist.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Das Warten hat ein Ende

Sommerpfade in Arrowwood von Natascha Birovljev

Das Warten hat ein Ende und endlich darf ich mich wieder auf den Weg nach Arrowwood machen und die Sleeping Lake Ranch besuchen. Alle Geschichten spielen in Arrowwood, können aber unabhängig voneinander gelesen werden.

Auch wenn diesmal die Geschichte von Lainey und Robyn erzählt wird, habe ich mich sehr gefreut, liebgewonnene Bekannte wiederzusehen.

Denn natürlich haben auch Nicky, Granny und Tom ihren Platz in der Geschichte.
Es gibt zwei Handlungsstränge.
Grandpa Bill hat Lainey und ihre jüngere Schwester Robyn zu gleichen Teilen seine Farm vererbt.
Robyn, die als berühmte Konzertpianistin ständig unterwegs ist, hat eigentlich gar kein Interesse an der Farm und Lainey, obwohl sie sie im Sinn ihres Großvaters gerne weiterführen möchte, hat keine Ahnung von der Landwirtschaft. Doch um die Ranch zu ihrem Zuhause zu machen, muss sie nicht nur viel lernen, sondern auch ein eigenes Konzept dafür entwickeln und sich mit ihrer Schwester auseinandersetzen.
Um die Zeit bis zur Übernahme der Farm sinnvoll zu nutzen, begleitet sie ihre Tante Beth nach Arrowwood. Sie hofft, auf der Sleeping Lake Ranch so viel wie Möglich über das Betreiben einer Ranch zu lernen. Auf dem Gnadenhof gibt es jedoch nur einen Job als Pflegerin von Nickys Gandma und nicht nur deren Demenz bringt einiges durcheinander, sondern auch das Auftauchen von Clayton, ihrem Ex-Freund.

Im zweiten Handlungsstrang steht Rabbit vor einigen Herausforderungen. Das Verhältnis zu seinem Vater Jeremy ist zerrüttet, doch dann quartiert dieser sich plötzlich, für scheinbar längere Zeit bei ihm ein. Jeremy mischt sich sogleich in alles ein und weiß alles besser. Für Rabbit ist nicht nur das eine schwierige Situation, denn auch bei der Übernahme der Lederwerkstatt von Tom läuft für Rabbit nicht alles nach Plan.

Das Cover passt perfekt zu den zwei anderen Bänden und gefällt mir sehr gut.
Auch der Schreibstil von Natascha Birovjlev ist wie gewohnt leicht und lebendig. Ich fühlte mich schon nach wenigen Seiten wieder heimisch und hatte das Gefühl Arrowwood gar nicht verlassen zu haben.

Lainey ist eine selbstlose junge Frau, die in der Familie immer hinter ihrer berühmten Schwester zurückstecken muss und das auch bereitwillig tut. Ihre Mutter ist völlig darauf fixiert, Robnys Karriere zu fördern und vergisst darüber, dass sie noch eine weitere Tochter hat, die sie vielleicht ab und zu mal braucht.
Ich hätte mir gewünscht, dass Lainey etwas mehr für das, was sie möchte kämpft und vielleicht wenigstens am Ende, auch ihrer Mutter gegenüber Klartext redet.

Rabbit habe ich schon in Band 2 ins Herz geschlossen. Er möchte die Lederwerkstatt von Tom übernehmen und mit Emily glücklich werden. Doch dann taucht sein Vater auf und schafft es, dass Rabbit plötzlich an sich selbst zweifelt. Man spürt förmlich seine innere Zerrissenheit, Ich habe mit ihm gelitten und von Seite zu Seite gehofft, dass entweder Rabbit oder sein Vater den Mund aufmacht und sie ein klärendes Gespräch beginnen.

Beide Charaktere müssen im Laufe der Handlung lernen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich nicht von den Erwartungen anderer beeinflussen zu lassen.

Allerdings wurde mir zu viel um den heißen Brei geredet und die viele Schwindeleien und Geheimnisse empfand ich als etwas übertrieben.
Schön fand ich, dass auch alte Bekannte aus Band 1 und 2 wieder dabei waren, auch wenn sie hier nur eine Nebenrolle spielten. Vor allem die Passagen mit Granny und Tom ließen mir das Herz aufgehen und ich ffeiere ihre späte Liebe.

Natascha Birovljev hat wieder geschafft, nicht nur die Atmosphäre und das Kanadafeeling gekonnt einzufangen, sondern mich mitgenommen auf eine emotionale Reise mit tiefgründigen Charakteren.

Für Band 3 gibt es daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung

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Rezensionen von nil_liest:

Tolle Künstler:innen übersichtlich und kompakt!

42 Künstlerinnen und Künstler, die du unbedingt kennenlernen solltest von Brad Finger; Florian Heine; Angela Wenzel; Bettina Schümann; Alison Baverstock; Doris Kutschbach

Was ein tolles Buch um auf einen Entdeckungsstreifzug zu gehen ohne das man gleich ab Künstler:in Nummer 3 überfordert ist. Hier werden 42 verschiedenste und sehr beeindruckende Künstlerinnen und Künstler vorgestellt, die auf ihre Weise zu dem jeweiligen Zeitpunkt ihres Schaffens die Kunstwelt, die Art wie man sich Kunst aneignet, sie sich zunutze macht oder die Ausdrucksform neu erfunden haben und neue Maßstäbe setzten.

Ein Beispiel? Georgia O’Keeffe (1887 bis 1986) wird hier auf die Kernbotschaft kondensiert, dass sie Menschen auf Wunder unserer Welt aufmerksam machen wollte mit ihren Werken.
Welche Periode wird beleuchtet? Renaissance bis in die Gegenwart. Natürlich ist das handverlesen und die ein oder andere Person wird vermisst, aber es gibt einen guten Überblick. Gestartet wird mit Hieronymus Bosch (lebte 1450 bis 1516) und endet mit dem noch lebenden unbekannten Banksy (ca 1974 bis heute).
Jedes Portrait umfasst 2 bis 4 Seiten und einen wirklich kurzen kompakten Text sowie Bildbeispiele und ein Foto oder Gemälde der Person sowie die Eckdaten. Passend ist auch am unteren Ende ein Zeitstrahl an dem die Lebenszeit mit historischen Ereignissen beleuchtet werden. Wunderbar für Kinder hier Ereignisse und Veränderungen in Perspektive zu setzen!
Mich hat das Buch sehr angesprochen und eine wirkliche Bereicherung, wenn man Kunstinteressierte Kinder hat oder auch Erwachsene, die sich mit umfangreichen Kunstbänden schwer tun oder simple keine Lust haben auf lange Texte!

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Rezensionen von Kathie:

Niedliches Kinderbuch

Pina Ponyhexe - Eine magische Freundschaft von Marlene Jablonski

Das Cover ist entzückend und die Farben sind wunderschön. Die Geschichte ist wirklich bezaubernd und genau für meine Enkelinnen, insbesondere für meine 8-Jährige, geeignet. Besonders schön ist, dass es viele passende Illustrationen in Schwarz-Weiß gibt. Der Schreibstil ist unheimlich lebendig und sehr fantasievoll.

Wir begleiten die sympathische, etwas schusselige Hexenschülerin Pina bei einem aufregenden Abenteuer, als sie einem frechen Pony begegnet, das sich im magischen Wald verlaufen hat. Gemeinsam müssen sie ihre Unterschiede überwinden, um den kranken Hexenwald zu retten und dabei lernen, wie stark sie als Team wirklich sind.
Es ist ein wunderbares Buch für Kinder, das nicht nur spannende Abenteuer und Magie bietet, sondern auch wichtige Werte wie Freundschaft und Zusammenarbeit vermittelt. Es eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selbstlesen ab der 2. Klasse. Wir können auch das Hörbuch empfehlen, das sehr schön betont und niedlich vorgetragen wird.

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Der Geist zerstört das Herz verschlingt

A Song to Drown Rivers von Ann Liang

Schreibstil: Das war das erste Buch, das ich von Ann Liang gelesen habe, und ich liebe ihren Schreibstil sehr. Er hat etwas Poesie-haftes an sich, gefühlvoll, zart, emotional würde ich ihn beschreiben. Die Geschichte wird aus der Vergangenheitsform von Xishi erzählt.

Charaktere: Xishi ist eine wahre Schönheit, mit ihrem Antlitz könnte sie ganze Königreiche stürzen.

Und um genau das bittet Fanli sie nach ihrer ersten schicksalhaften Begegnung, denn er erkennt mehr hinter ihrem schönen Gesicht. Xishi ist zunächst sehr unsicher, zu besorgt ist sie um ihre Familie, um die sie sich kümmert. Doch auch etwas anderes erweckt diese Chance in ihr, Rache und purer Zorn auf die Wu, die ihr einst ihre Schwester nahmen. Also willigt Xishi ein und wird gemeinsam mit ihrer Freundin Zhengdan von Fanli ausgebildet, um die Wu endgültig zu stützen.

Xishi ist nicht nur wunderschön, sie lernt auch schnell. Ihre Manipulationskünste muss sie im Wu Königreich immer wieder unter Beweis stellen, um den König um ihren Finger zu wickeln. Ich persönlich hätte mir noch etwas Konflikt gewünscht, denn ich hatte manchmal das Gefühl, dass Xishi alles etwas zu einfach gelingt.

Fanli ist sehr reserviert und kalkuliert und hat als Berater des Königs schon viel erlebt. Xishi bringt sein Weltbild ins Wanken und Gefühle, die er sich längst verboten hatte, kommen an die Oberfläche. Schon zu Beginn spürt man eine tiefe Verbindung zwischen Xishi und Fanli, die über Worte hinausgeht. Obwohl das Interesse beidseitig recht schnell besteht, würde ich die Beziehung dennoch als Slow Burn bezeichnen.

Ein Charakter, der mich sehr überrascht hat, war Fuchai der König der Wu, er war ganz anders als erwartet, und ich muss ehrlich sagen, dass mich sein Schicksal sehr mitgenommen hat und ich mir irgendwie ein anderes Ende erhofft habe.

Fazit: Für mich wäre das Buch fast ein Highlight geworden, aber am Ende blieben für mich noch ein paar wichtige Plot Fragen offen. Trotzdem habe ich diese Geschichte absolut geliebt. Die Protagonisten haben mich allesamt immer wieder überrascht. Der Schreibstil hat mir so gefallen, dass ich mehr von der Autorin lesen möchte, 4,5 Sterne.

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Rezensionen von clematis:

Desertiert

Und später für immer von Volker Jarck

Frühling 1945, Johann Meinert ist bei der Fliegerstaffel im Zweiten Weltkrieg und desertiert, um mehrere Wochen in einem Heuschober bei der Tante unterzukommen und dann weiter nach Hause zu eilen, zu seiner Frau Emmy und dem Kind, das er noch gar nicht gesehen hat.

Knapp, ja wortkarg, geht es zu in den extrem kurzen Kapiteln.

Auch sind diese nicht chronologisch geordnet, sondern springen flott hin und her zwischen den Szenen im Heuschober und jenen davor, im Kriegseinsatz. Dadurch ist es für den Leser mitunter schwierig, richtig in der Geschichte anzukommen und ins Geschehen einzutauchen. Dennoch kann ich die Wahl dieses nüchternen, abgehackten Schreibstils gut verstehen, sind doch auch die Notizen des der Handlung zugrundeliegenden Tagebuchs stark reduziert und spiegelt das Ganze somit auch den angsterfüllten Tag sowohl im Kriegseinsatz als auch am Heuboden wider. Am Ende von Kapitel 6 bin ich kurz einmal schockiert, aber hier ist das Buch noch nicht zu Ende! Leider bleiben – aus meiner Sicht – die Emotionen zu schwach, die Figuren bräuchten mehr Farbe, so bleibt alles etwas nebulös, auch wenn man Johanns Motivation zum Überleben natürlich erkennen kann.

Ein weiteres Buch über Krieg und Liebe, das mehr Gefühle vertragen hätte, trotz allem aber zum Verständnis der damals handelnden Personen beiträgt.

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Rezensionen von t3833:

Eine humorvolle Geschichte über das Grab hinaus!

Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood

Wenn alle Elemente der Geschichte zusammengefügt werden, ist „Wolke Sieben ganz nah“ eine aufregende paranormale Romanze, die tolle Dialoge und Charakterentwicklungen bietet. Kirsty Greenwood erzählt diese Geschichte aus der Perspektive von Delphi Bookham, einem Mädchen, das im Jenseits wandelt.

Dieses Werk ist eine echte Achterbahnfahrt der Romantik, Selbstliebe und zweiter Chancen, die es für mich zu einem richtigen Wohlfühlbuch macht. Meiner Meinung nach ist eine der stärksten Eigenschaften des Buches der Humor. Ich schätze wie die Autorin witzige und unterhaltsame Dialoge eingebaut hat, sodass die ernsten Themen zwischendurch etwas aufgelockert wurden. Wie viele andere Leser*innen fand ich das Konzept einer Liebesgeschichte, die nach dem Tod spielt, sehr faszinierend. Außerdem gefällt mir, dass die weibliche Hauptfigur auch ihre eigenen Fehler hatte und wir ihre Entwicklung über die Spanne des Buches beobachten konnten. Natürlich hat das Buch auch ein paar Nachteile. Insbesondere die romantischen Szenen fand ich oft etwas vorhersehbar und generisch. Und obwohl ich witzigen Dialoge genoss, hatte ich oft das Gefühl, dass der Comedy-Aspekt in manchen ernsthafteren Szenen gestört hat. Alles in allem kann ich, „Wolke Sieben ganz nah“ aber jedem empfehlen der von den ganzen Standard-Liebesgeschichten gelangweilt ist und mal Lust auf eine paranormale Romanze hat.
Ähnliche weitere Buch-Empfehlung: „Dead Romantics“ von Ashley Poston! ;)

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Rezensionen von Bibibabby:

Internat-Geschichte, die mich nicht wirklich packen konnte

Die außergewöhnlichen Abenteuer der Alice Tonks von Emily Kenny

"Die außergewöhnlichen Abenteuer der Alice Tonks" fängt wie eine gewöhnliche Internat-Geschichte an. Die Protagonistin, Alice Tonks, ist elf Jahre alt, eine Waise (obwohl ihre Eltern "nur" verschwunden sind) und wird zu einem Internat geschickt. Dort entdeckt sie plötzlich eine neue Fähigkeit: sie kann mit Tieren sprechen.

Mit ihren neuen Freunden Otti und Tim erlebt sie ein kleines Abenteuer. 

Was dieses Buch von anderen des Genres abhebt ist, dass die Protagonistin autistisch ist. Leider bin ich ziemlich enttäuscht, wie dieser Aspekt im Buch behandelt wird. Alice wirkt wie ein gewöhnliches Mädchen. Sie knüpft Freundschaften, macht sich Sorgen, dass andere Leute sie nicht mögen, lügt und verbirgt ihre Gefühle. 

Ich hätte gerne einen besseren Einblick gehabt in die Gefühle oder Wahrnehmung einer autistischen Person. Stattdessen wird nur erwähnt, dass sie autistisch sei und dass einige Schüler sie schräg finden, ohne jegliches Verhalten zu beschreiben, welches das Urteil (oder Diagnose) begründen könnte. Am Seite 200 wird zum Beispiel erwähnt, dass Alice das Lügen hasst, jedoch hat sie bis dahin ohne Problem gelogen. Durch diese Unstimmigkeiten wirkt Alice dann nur jämmerlich und es entsteht der Eindruck, dass sie ihren Autismus als Ausrede für ihre eigenen Schwächen nutzt.

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Rezensionen von Sarah:

Das Waldhaus von Liz Webb

Mit 37 Jahren kehrt Hannah zurück in ihre Heimatstadt um ihren schwer dementen Vater zu unterstützen. Womit sie jedoch nicht gerechnet hätte, ist, dass ihr Vater sie immer mehr mit ihrer verstorbenen Mutter verwechselt und sich am laufenden Band bei ihr für etwas entschuldigt. Da Hannahs Mutter unter sehr mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist, beginnt sie nun immer mehr in die Rolle ihrer Mutter zu schlüpfen, um vielleicht eine Wahrheit ans Licht zu bringen, die viele Jahre im verborgenen lag.

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Sowohl das Cover als auch den Klappentext des Buches fand ich wirklich gut. Die Geschichte an sich war dann aber eine Enttäuschung. Den Schreibstil fand ich furchtbar, die Story war schlecht ausgearbeitet und die Charaktere durchwegs unsympathisch. Dem Buch hat es wirklich an allem gefehlt, es konnte gefühlt keine Sekunde Spannung aufbauen und nicht mal das Ende konnte da noch etwas herausreißen. Das Buch bekommt nur noch aus Mitleid gut gemeinte 3 Sterne.

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Rezensionen von Stefan0:

Die Gabel, die Hexe und der Wurm - Eragon von Christopher Paolini