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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Ich bin ganz verliebt in den Küstenort Lütteby und seine Bewohner

Der Winter zaubert Träume am Meer von Gabriella Engelmann

Ganz langsam hält der Winter Einzug in dem kleinen Ort Lütteby an der Nordsee und die Weihnachtsvorbereitungen beginnen. Doch es läuft nicht immer alles rund. Lina und Jonas tun sich schwer damit, dass Jonas beruflich sehr viel unterwegs ist und sie kaum gemeinsame Zeit haben. Lina versucht immer noch ihre Eltern Falk und Florence wieder zusammen zu bringen.

Pastorin Sinje hängt in Gedanken immer noch an Gunnar, aber nun erobert Sven langsam ihr Herz. Aber wird seine Tochter Carla sie als seine neue Partnerin akzeptieren? Und bei Amelie macht sich zuerst Freude breit, als sich ihr Ex Jules bei ihr meldet. Aber dann hat sie in einem Antiquitätenladen in Husum eine ganz besondere Begegnung. Als sich dann am Weihnachtstag ein schwerer Sturm ankündigt, befürchtet Lina, dass sich eine Prophezeiung aus dem 18. Jahrhundert, die mit den im Moment nicht vorhandenen Kirchenglocken zu tun hat, wiederholen könnte. Ob es trotzdem ein gemütliches Weihnachtsfest werden wird?

Für mich ist es das erste mal, dass ich mich von Autorin Gabriella Engelmann in den kleinen Küstenort Lütteby an der Nordsee entführen lasse. Ich bin ganz begeistert von dem Ort mit seiner bezaubernden Lage am Meer und vor allem von den Menschen, die alle so zugewandt, freundlich und liebevoll miteinander umgehen und so liebenswert sind. Ich mir sehr gut vorstellen, die ersten drei Bände der Reihe auch noch zu lesen. Vor allem um die Menschen, denen ich hier begegne noch näher kennenzulernen.
Lina, die Leiterin der Tourismusinformation, Pastorin Sinje und Amelie, die zusammen mit Sommelier Pascal ihr kleines Café Chez Amelie leitet, erzählen ihre Geschichten aus ihrer Sicht. Sie haben eine Menge an Herausforderungen zu meistern und es geht nicht nur immer geradeaus. Aber Gabriella Engelmann schafft es, die Herausforderungen, denen sich die Menschen hier stellen und auch die größten Hürden, die sie meistern mit einem Hauch von Wohlfühlmomenten und Schneeflocken, die langsam fallen, zu überdecken und eine wunderbare, heimelige Atmosphäre zu schaffen. Ich habe mich mit den Menschen und in Lütteby sehr wohl gefühlt. Was hier so alles passiert, das solltet ihr unbedingt selbst lesen.
Die Orte, die hier sehr bildhaft und lebendig beschrieben sind, kann ich mir gut vorstellen. Und auch die Probleme von Trennungen unter denen nicht nur Kinder leiden und das Wohnungsproblem, das auch hier im Norden herrscht, hat die Autorin gekonnt in die Geschichte eingearbeitet.
Sehr gut gefallen hat mir auch eine Geschichte aus dem 18. Jahrhundert, die immer wieder eingestreut wird und die kursiv dargestellt ist, wo ich erfahre, wie es zum Verfall der heute so wundervoll restaurierten Kapitänsvilla kam, in der Lina mit ihrem Jonas heute lebt. Und warum Lina hier und da solche Ängste umtreiben.

Eine wunderbare Wohlfühl-Geschichte über Hoffnung und Zuversicht, über Freundschaft, Glück und Liebe, die mir ein paar zauberhafte Lesestunden geschenkt hat.

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Rezensionen von Sheilo:

Tolle Adaption der Artus-Sage

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge von Anne Lück

Harper musste trotz ihres jungen Alters schon zwei große Schicksalsschläge akzeptieren. Zuerst hat ihr Vater plötzlich die Familie im Stich gelassen und dann hatte ihre Schwester einen Unfall. Da sie genauso wie ihre Mutter sehr talentiert im Umgang mit Schmuck ist, hilft Harper in der Goldschmiede der Familie aus.

Eines Tages taucht dort Arthur auf, der ihr Leben von Heute auf Morgen komplett verändert. Auf der Suche nach einem besonderen Schmuckstück erfährt Harper von einer geheimen Gesellschaft, zu der auch ihr Vater gehört hat und sie sieht seit dem Kontakt mit Arthurs Ring Visionen. Sie beschließt mehr herausfinden zu wollen und begleitet Arthur nach London.

"Jewel & Blade: Die Wächter von Knightsbridge" ist ein wirklich fantastischer Romantasy-Reihenauftakt von Anne Lück. Das Buch hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen und ich bin fasziniert, wie gut es der Autorin gelungen ist, die Artus-Sage in diesem Buch zu adaptieren. Die Geschichte ist spannend bis zum Ende, welches mich wirklich sehr überrascht hat und ich aufgrund meiner Fragen am liebsten gleich den zweiten Band lesen würde. Außerdem gibt es einige gelungene Plot-Twists in der Handlung, die die Spannung noch einmal ordentlich erhöht haben.
In der Geschichte lernen wir einige interessante Charakter kennen, wobei ich mir schon jetzt wünschen würde, den ein oder anderen im zweiten Band näher kennenzulernen.
Harper, aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist, ist sehr mutig und aufgeschlossen. Sie hofft, durch ihre Reise nach London mehr über ihren Vater herausfinden zu können. Doch wem kann sie wirklich vertrauen? Manchmal wirkt sie auch noch ein wenig naiv auf mich und ich bin gespannt, wie sie sich im zweiten Band noch entwickeln wird.
Harper lernt einige Mitglieder der Wächterfamilien kennen, wobei sich Lark besonders in ihr Herz stiehlt. Er stammt im Gegensatz zu den meisten anderen Wächtererben nicht aus einer reichen Familie und hält einen gewissen Abstand zu den anderen Mitgliedern. Er unterstützt Harper so gut er kann und doch durchschaue ich ihn als Charakter im Buch noch nicht komplett.

Ich habe "Jewel & Blade" innerhalb kürzester Zeit verschlungen und liebe die Geschichte sehr, da mir vor allen die Adaption der Artus-Sage wirklich sehr gefällt. Nach diesem Ende des Buches muss ich einfach wissen, wie es weitergeht. Ich bin wirklich begeistert und kann "Jewel & Blade" für alle Romantasyfans sehr empfehlen.

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Rezensionen von Bibibabby:

Zwischen Kunststück und Meisterwerk

Earhart von Torben Kuhlmann

Das Buch "Earhart" von Torben Kuhlmann ist einfach atemberaubend. Sein Zeichenstil ist unverwechselbar: stimmungsvoll, realitätsnah und detailreich. Kuhlmann stellt eine wunderschöne Miniaturwelt dar, die sowohl Erwachsene als auch Kinder begeistern kann. 

In dieser Geschichte begibt sich eine Wühlmaus auf eine Reise um die Welt, und zwar im Alleinflug.

Die Reise selbst ist in der Handlung eher zweitrangig. Viel wichtiger ist der Drang über seine eigenen Grenzen hinaus zu wachsen, der Traum die weite Welt zu sehen sowie das Bauen der Flugmaschine. 

Auf 128 Seiten wird die Geschichte erzählt. Tatsächlich gibt es relativ wenig Text, dafür aber unglaublich viele Bilder. Sie sind nicht nur dekorativ, sondern dienen oft dazu, die Geschichte weiter zu erzählen. Dies hilft insbesondere bei Kapitelübergängen, wo der Text manchmal in der Geschichte springt. Dieser elliptische Erzählstil hat mir eigentlich gefallen, weil er die Bilder hervorhebt. Dadurch bilden Bilder und Text ein vollständiges, stimmungsvolles und berührendes Leseerlebnis.

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Rezensionen von LeserinLu :

Cozy Crime für jedes Alter

Ein Mörder auf der Gästeliste - Ein Weihnachtskrimi: Cosy Crime in einem eingeschneiten Herrenhaus von Alexandra Fischer-Hunold

„Ein Mörder auf der Gästeliste“ ist ein charmanter Cozy Crime Roman, der in den Wintermonaten für beste Unterhaltung sorgt. Alexandra Fischer-Hunold schafft mit ihrem Setting im verschneiten Lake District an Heiligabend die perfekte Kulisse für einen gemütlichen Krimiabend. Ein eingeschneites und deshalb von der Außenwelt abgeschnittenes Hotel mit überschaubarer Gästezahl und ein mysteriöser Mord erinnern direkt an die Klassiker von Agatha Christie und erzeugen eine wohlige Mischung aus Spannung und Weihnachtsstimmung.

Die jugendlichen Ermittlerinnen Lily und Zelda stehen im Zentrum der Handlung. Als im Hotel ein Mord geschieht und Zeldas Familie verdächtigt wird, starten die beiden ihre eigene inoffizielle Untersuchung. Die vielfältigen Charaktere – vom geldgierigen Cousin bis zur gestressten Lehrerin – tragen ihren eigenen Reiz bei und unterstreichen die klassische Krimi-Welt, die der Geschichte Charme verleiht. Der Schreibstil ist flüssig und bringt Lilys jugendliche Perspektive authentisch herüber. Die Handlung bleibt bis zum Ende unvorhersehbar, wobei es spannend bleibt, aber auch nicht zu spannend, sodass man sowohl rätseln als auch die weihnachtliche Szenerie genießen kann. Für mich persönlich war es die ideale Lektüre für einen regnerischen Nachmittag - so gemütlich, dass ich zwischendurch sogar Scones für einen britischen Afternoon Tea backte.

„Ein Mörder auf der Gästeliste“ ist damit perfekt für junge Leser*innen ab 12 Jahren, die Detektivgeschichten mögen, aber auch für Erwachsene, die ein modernes, leichtes Cozy Crime im Agatha-Christie-Stil suchen. Die Freundschaft zwischen Lily und Zelda, die winterliche Kulisse und der spannende Kriminalfall machen diesen Weihnachtskrimi zu einer rundum gelungenen Wohlfühllektüre. Ich drücke jetzt schon die Daumen, dass es einen Nachfolgeband gibt und das nicht das letzte Weihnachten für Zelda und Lily war.

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Rezensionen von tonton:

So viel Spaß zum Vorlesen!

Pino - Ein Abenteuer auf vier Pfoten von Annika Scheffel

"Pino" ist ein kurzweiliges Buch mit ganz viel Tiefe. In der Geschichte geht es um Pino, einen kleinen Jungen, der Zeit mit seinem großen Bruder verbringen möchte. Leider hat letzterer keine Lust, mit ihm zu spielen und will einfach seine Ruhe haben und "chillen". Bis Pino plötzlich als Hund aufwacht und alleine in die Stadt rennt.

Wird er sich jemals in einen jungen zurückverwandeln können? 

Die Geschichte ist kurzweilig erzählt und eignet sich gut zum Vorlesen. Ich mag besonders, wie der Schreibstil Pinos Gedanken als Hund so gut widerspiegelt. Die Sätze sind kurz, manchmal nur ein Wort. Hund-Pino sieht alles, riecht alles, alles ist ein bisschen zu viel. Der Text ist also ein bisschen chaotisch, aber hat uns beim Lesen viel Spaß gemacht. Kinder können sich nämlich gut in die Figur hineinversetzen und erleben die Welt durch Pinos Augen.

Die Beziehung zwischen Pino und seinem Bruder ist berührend erzählt und ich finde das Buch sehr passend für kleine Geschwister. Ich mag auch, dass Pino sein eigenes Abenteuer erlebt und vielleicht dabei lernt, dass er auch alleine Spaß haben kann.

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Rezensionen von Lesemama:

Ein Internat für Mensch und Tier

Forever 1: Forever. Mein Wildpferd und ich von Usch Luhn

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Anni lebt mit ihrer Familie auf dem Land, ihre Eltern haben einen Orchideenhof. Dort lernt sie Lorenz kennen, der bei seinem Onkel dem Pferdeflüsterer Pieter lebt und Ponyherz, ihr Wildpferd, für den ihr Herz schlägt.
Dann kommt der Sommer in dem Anni mit ihren Freunden in ein neues Internat kommt und in dem Ponyherz sie verlässt um eine eigene Herde zu gründen.

Meine Meinung:

Das Cover macht sofort klar, ein Pferdebuch. Aber es ist ein besonderes Pferdebuch, denn Anni und ihr Wildpferd Ponyherz sowie Annis Freunde Pia und Lorenz erleben den Sommer ihres Lebens. Die Autorin, Usch Luhn, schreibt ganz wunderbare Kinderbücher. Sie sind voller Abenteuer, aber sie machen auch auf die Unwelt aufmerksam, sie sind schön zu lesen und machen einfach Spaß.
Dieses hier beginnt mit Zeichnungen über Annis Leben, dann kommt der erste Tagebucheintrag von Anni über ihr geliebtes Wildpferd. Kurze Kapitel, ein einfacher, gut zu lesender Schreibstil und immer wieder ganz wunderbare Zeichnungen. Es macht einfach Spaß ob zum Selberlesen oder auch zum Vorlesen. Ein Abenteuer, die Pferde und die wunderbaren Kinder, die alle etwas besonderes sind. Vielseitig und wunderbar. Ich habe es gerne gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von April1985 :

Endlich erfahren wir was mit Josie passiert ist

Four Secrets to Share von Kristina Moninger

Mit 'Four Secrets to Share' bringt Kristina Moninger ihre Breaking Waves-Reihe rund um die 5 Freundinnen Avery, Isabella, Odina, Lee und die vermisste Josie zu einem mehr als würdigen Abschluss. Ich mochte die gesamte Reihe total gerne; vorallem wegen dem Suspense-Anteil und Josies Fall, der sich wie ein roter Faden durch alle 4 Bände zieht und nach und nach gelöst wird.

Noch einmal Harbour Bridge...
Ich werde die Insel und die Menschen, die Strände und Surfspots definitiv vermissen. Auf Harbour Bridge hat alles seinen Anfang genommen. Ohne den Sommersurfkurs hätten Avery, Isabella, Odina, Lee und Josie sich wohl nicht kennen gelernt und keine Freundschaften entwickelt.

Lees Geschichte...
Dieses Mal steht Profisurferin Lee im Fokus des Geschehens. Und ich muss gestehen, dass es gedauert hat, bis es zwischen mir und Lee gefunkt hat. Für Lee stand das Surfen und ihre Karriere schon immer an erster Stelle. Lee hat schon immer gemacht was sie will, ohne Rücksicht auf Verluste. Sie ist eine Einzelgängerin, hat eine raue und ungeschliffene Art und ein großes Geheimnis, welches
sich seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Als ihr Leben und ihre Karriere auf Hawaii in Trümmern liegt, erhält Lee eine Nachricht aus ihrer alten Heimat. Sue beschließt zurück zu kehren nach Harbour Bridge. Ganz nach Lee-Manier quartiert sie sich im Ferienhaus ihrer Jugendliebe Parker ein. Doch das Ferienhaus ist nicht so verlassen, wie Lee vermutet hat. Parker ist da und für ihn steht fest: es wird immer nur Lee für ihn geben. Mit Lee und Parker treffen zwei komplett gegensätzliche Charaktere aufeinander. Während wir in der Gegenwart miterleben, wie sich die beiden wieder annähern, erfahren wir durch Sprünge in die Vergangenheit wie sie sich einst kennen und lieben gelernt haben.

Josies Rätsel...
Und es wird auch endlich aufgedeckt, was mit Josie damals passiert ist. Genau auf diesen Moment, an dem alles aufgelöst wird, habe ich so sehr hingefiebert. Ich hatte ja schon so meine Vermutung und die Richtung hat auch gepasst. Dennoch war ich letzten Endes richtig geflasht von den Geschehnissen. Mit zunehmender Seitenzahl hat mich die Story immer mehr mitgerissen und gefesselt. Das letzte Drittel habe ich in einem Rutsch weggelesen, weil es einfach immer spannender wurde.

Fazit:
Ein großartiger Abschluss von Kristina Moningers Romantic Suspense-Reihe. Ich bin total zufrieden mit der Auflösung und ich werde die cosy Insel Harbour Bridge, sowie die 5 Freundinnen definitiv vermissen.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Füchsin

Es sind nur wir von Martin Peichl

Neben der Rahmenhandlung um Mascha und dem Icherzähler gibt es dazwischen immer wieder Überlegungen und Reflexionen über diverse Details. Das sind oft ungewöhnliche Abschnitte, die einen als Leser stutzen und überlegen lassen.

Der Protagonist ist verstört. Oft erinnert er sich an seinen Freund Paul, der sich umbrachte, hat Sorgen um seine Mutter oder denkt an seine Exfreundin Sophia.

Doch die Beziehung zu Mascha ist ihm wichtig.
Er hat Mascha in einem Birdwatching-Verein kennen gelernt. Sie lebt zurückgezogen in einem Bunker. Leitmotivhaft begleitet eine Füchsin Mascha.

Der Text deutet die Auswirkungen eines problematischen Gesellschaftszustand an.

Es sind nur wir ist ein sorgfältig gemachter, verhaltener, manchmal auch stimmungsvoller Roman!

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Rezensionen von clematis:

Glücklich

Der Steg von Petra Johann

Priska ist glücklich, ihr gefällt ihr Job, sie lebt in einem neu renovierten Haus direkt am Großen Plöner See und - vor allem - ist sie auch nach der Hochzeit noch ganz verrückt nach ihrem Mann Florian. Über das Wochenende erwartet sie ihren Halbbruder Moritz und dessen neue Freundin Anna zu Besuch, aber was soll sie mit der Leiche unter ihrem Bootssteg tun?

Knappe Kapitel aus der Sicht der Hauptfiguren Priska und Anna sorgen für Spannung und Nervenkitzel.

Beide erzählen im Präsens in der Ich-Form, übersichtlich bleibt das Ganze dennoch durch sorgfältige Kapitelüberschriften. Wer die Leiche ist, scheint bald klar, allerdings fehlen bis zu den letzten Seiten Informationen über die Ursachen und den exakten Ablauf dessen, was geschehen sein könnte. Geheimnisse, merkwürdige Verhaltensweisen, Misstrauen dominieren die Handlung, an der meist nur ein kleiner Personenkreis teilhat. Dennoch tappen alle, außer Priska, im Dunklen, auch der Leser hat keinerlei Wissensvorsprung und darf seiner Fantasie freien Lauf lassen. Da geraten einige Personen ins Visier, unterschiedlichste Theorien kann man sich zurechtrücken, die Wahrheit kommt aber nur langsam ans Licht. Ein ganz anderes Ende vor Augen, werde ich auch zum Schluss noch überrascht, obwohl die erwartete Überraschung ausbleibt. Sehr gelungen!

Petra Johann schafft es immer wieder, ihre Leser in Atem zu halten, sie mit fesselndem Schreibstil an ihre Bücher zu binden und spannende Szenarien zu kreieren. Auch diesmal habe ich ohne nennenswerte Unterbrechungen Kapitel für Kapitel aufgesaugt und die aufreibende Zeit mit Priska sehr genossen. Wiederum verdiente fünf Sterne für Petra Johann und „Der Steg“.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Eine vielschichtige Story

Das Comeback von Ella Berman

Das Buch beginnt ein wenig verwirrend. Teeniestar Grace Turner taucht ein Jahr nachdem sie verschwunden ist einfach wieder auf. Zunächst gibt es keine weiteren Erklärungen und ich musste mich erst einmal innerhalb der schwierigen Familienverhältnissen zurechtfinden.
In Grace Familie gibt es keine Nähe und keine Herzlichkeit, sondern Distanz und Kälte.

Jeder ist irgendwie mit sich beschäftigt und die Spannungen zwischen ihr und ihrer Mutter sind groß.
Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart und Rückblicken in Grace Kindheit bzw. Jugend. Dadurch ergibt sich langsam ein etwas runderes Bild.
Es gibt interessante Einblicke in die Welt eines Kinderstars und in die der High-Society.
Durch die zerrütteten Familienverhältnisse, Alkohol, Drogen und fehlenden Halt wird hier eine düstere Stimmung gezeichnet, die sich durch die Handlung durchzieht.

Auch wenn sich das Buch leicht lesen lässt, thematisch ist es dies nicht.
Es ist eine tiefgründige und vielschichtige Story, die erschreckend aktuell ist.

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