Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ecinev:
Willkommen im Einhornland
Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman
Ein neuer Tag bricht an in Arkadia. Nur das Einhorn Schimmelhorn ist traurig und mag nicht mit den anderen spielen. Die anderen rufen Laura und ihr Einhorn Sternenschweif zur Hilfe herbei. Schimmelhorn hat gehört, dass Einhörner an ihrem zweiten Geburtstag auf die Erde fliegen um Freunde zu finden So wie Sternenschweif und Laura.
Doch sie weiß nicht wann ihr Geburtstag ist.
Also fliegen Laura mit ihrem Einhorn in den Zauberwald. Doch leider kann niemand helfen wann Schimmelhorn Geburtstag hat. Bis die Drachen auf die geniale Idee kommen, einfach einen Tag auszusuchen.
Mit nur 16 Doppelseiten eine kurze Geschichte. Dafür kann man auf den Wimmelbildern sehr viel entdecken. Die bunten Zeichnungen kann man sich immer wieder anschauen und entdeckt immer noch etwas Neues. Für die Zielgruppe zum Anschauen und Vorlesen ein sehr schön gestaltetes Buch
Rezensionen von peppi:
Best of Lafer
L wie Lafer von Johann Lafer
In "L wie Lafer" ,dem neuen Kochbuch von Johannes Lafer, werden 100 Lieblingsrezepte des Spitzenkochs präsentiert.
Die Aufmachung des Buches ist hochwertig und sieht sehr edel aus. Auf jeden Fall kein Buch, das man in die Küche gleich neben dem Herd stellen sollte. . Mir gefällt, dass kein Porträt des Autors für das Cover gewählt wurde.
Das Buch ist unterteilt in die Kategorien Suppen, kleine Gerichte, Fisch, Fleisch, vegetarische Gerichte und Desserts und Gebäck.
Die einzelnen Rezepte sind detailliert und verständlich beschrieben und mit zahlreichen Bildern versehen. Besonders gut gefällt mir, dass man bei einigen Gerichten die Arbeitsschritte auch auf Bildern verfolgen kann. Eine große Erleichterung beim Nachkochen. Auch die gelegentlich eingefügten Tipps und Ratschläge sind sehr hilfreich.
Ein gutes Kochbuch für Anfänger als auch erfahrene Köche.
Rezensionen von kabo16:
Rasante Fortsetzung
Wintersonnenwende von Pascal Engman; Johannes Selåker
Auf diesen 2. Teil Wintersonnenwende war ich wirklich sehr gespannt, denn der erste Fall Sommersonnenwende war wirklich spitze. Da setzt man als Leser die Latte hoch, aber ich wurde nicht enttäuscht. Ich fand es extrem spannend bis zur letzten Seite, ging eher in Richtung Thriller.
Kommissar Tomas Wolf und die Journalistin Vera Berg ermitteln im Dezember 1994 wieder gemeinsam an einem Fall.
Vera sucht nach einer Prostituierten, die nach einem Mord an ihrem Freier verschwunden ist. Tomas sucht den Mörder. Beide haben ganz unterschiedliche Wege, andere Informanten und natürlich andere Arbeitgeber. Eine gute Titelblattstory muss Vera abliefern. Polizeiarbeit in Stockholm ist nicht einfach.
Private Probleme haben beide, vor allem der Kommissar hat anscheinend Dreck am Stecken.
Es gibt immer wieder Wendungen und gefährliche Situationen in diesem kalten nordischen Winter. Dazu wahre Begebenheiten, wie z. B. der Untergang der Estonia.
Es ist eine harte Sprache, wenn es um Drogen, Geld und Frauen geht.
Die Autoren nehmen kein Blatt vor den Mund.
Absolute Leseempfehlung für den Winter, da wir hier keinen mehr haben, bekommt man trotzdem eine Gänsehaut.
Rezensionen von Ecinev:
Kluftinger geht in die Politik
Lückenbüßer von Volker Klüpfel; Michael Kobr
Der Interims Polizeipräsident hat es nicht leicht, erst wird bei einer Polizeiübung 'Alpenglühn' ein Toter gefunden, ausgerechnet aus den eigenen Reihen dann hat er sich als Lückenfüller bei der Landratswahl seiner Partei eintragen lassen. Doch als er herausfindet, dass ausgerechnet sein Intimfeind Doktor Langhammer auch auf der Liste steht, findet er Gefallen an dem Wahlkampf und der Politik.
Rat erfährt er dabei von einem alten Politiker den er im Rahmen der Ermittlungen aufsucht. Derweil ermittelt er mit seinen Kollegen im Todesfall des Personenschützers dessen Leben sicht nicht als so unbescholten scheint, wie es auf den ersten Augenblick wirkt. Vielmehr ist er aktiv in einer Gemeinschaft der rechten Szene die ihren Sitz in einer heruntergekommenen Kneipe hat. Das Ende war dann doch eine Überraschung. Auch in diesem Teil kommt Kluftinger wieder gewohnt leicht verpeilt und altmodisch daher. Es geht ihm nichts gegen seinen alten Passat mit dem er ein ums andere Mal durchs Allgäu fährt und hat sich nur leidlich mit den neuen Medien angefreundet. Man ist es gewohnt, dass es bei Kluftinger nicht um einen reißerischen spannenden Krimi geht, dennoch habe ich das Buch sehr genossen, es nimmt aktuelle Themen auf und bleibt doch bodenständig im schönen Allgäu. Ich bin gespannt auf weitere Abenteuer mit Kluftinger und seinem neuen Freun Doktor Langhammer.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Ausbaufähiges Worldbuilding
Burning Crown von Marie Niehoff
Schreibstil/Setting: Die Autorin startet direkt ohne große Vorgeschichte ins Geschehen, aber irgendwie fühlte ich mich dadurch ins kalte Wasser geworfen, es fehlte mir an Informationen und Worldbuilding, sodass sich die Welt einfach sehr flach angefühlt hat. Es gab ein paar Plot Twists, jedoch hat mich jetzt keiner davon sonderlich überrascht, generell empfand ich die Geschichte in vielen Aspekten sehr vorhersehbar.
Außerdem gab es einige Stellen, die sich häufig wiederholt haben. Ein Detail, welches mir aber sehr gut gefallen hat, war, dass die Namen der Kapitel zu der Playlist passen, ich höre mir sonst eher selten Buch-Playlist an, aber durch die Kapiteltitel wurde ich neugierig und die Lieder passen wirklich perfekt zur Geschichte.
Charaktere: Cassim möchte Veränderung für sich und die anderen Drachen. Den nur Reiter dürfen die Magie der Drachen benutzen und über deren Einsatz bestimmen. Noch dazu kommt, dass die Reiter die Drachenwandler wie den letzten Dreck behandeln. Das alles treibt Cassim an, den König zu hintergehen und stürzen zu wollen. Cassim hat vieles erlebt, hinter seiner kühlen und zornigen Fassade versteckt sich eine gebrochene Seele. Und dann ist da Yessa, die all diese ungewollten Emotionen aus ihm heraus lockt.
Yessa ist Reiterin und nicht nur das, erst kürzlich wurde sie zum Captain des Banners ernannt. Ihr Auftreten ist streng, doch der erste Schein trügt, denn Yessa und Cassim verbindet mehr, als er für möglich gehalten hätte.
Yessa und Cassim Gefühle zueinander kamen sehr schnell, und es hat bei mir etwas gedauert, bis sich die Gefühle authentisch und echt angefüllt haben. Das einzige, was mich an den Protagonisten gestört hat, war das sehr häufige hin und her wechseln von vertrauen zu misstrauen. Zu Yessa konnte ich eine tiefere Verbindung herstellen, einfach weil man mehr Hintergrundgeschichte zu ihr bekommt, aber ich kann mir vorstellen, dass es im zweiten Band mehr zu Cassims Vergangenheit gibt.
Fazit: Ich war sehr gehypt auf das Buch, weshalb das Worldbuilding und die Vorhersehbarkeit etwas ernüchternd waren. Nicht desto trotz konnten mich die Protagonisten unterhalten, ich bin gespannt, ob Teil zwei einige meiner offenen Fragen beantworten wird. Ich schwanke zwischen 3-3,5 Sterne.
Rezensionen von Nele33:
gut, aber einige Längen
Blutbuße von Viveca Sten
„Blutbuße“ ist der dritte Band der Åre-Krimis von Viveca Sten um Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Charlotte Wretlind eine knallharte Immobiliengeschäftsfrau hat nur noch einen Wunsch, den Lebenstraum ihres Vaters zu erfüllen: Das verlassende Berghotel, in dem sie in ihrer Kindheit jahrelang Weihnachten feierten, wieder zum Leben zu erwecken.
Einen Abend vor der dazu geplanten Pressekonferenz wird Charlotte allerdings grausam ermordet.
Hanna und Daniel werden mit den Ermittlungen betraut und müssen tief in der Umgebung und Vergangenheit von Charlotte wühlen. Bald gibt es eine zweite Leiche und als eine Entführung dazu kommt, überschlagen sich die Ereignisse.
Nachdem ich von den ersten beiden Bänden begeistert war, schwächelt dieser in meine Augen ein wenig. Das Privat- und Gefühlsleben der beiden bekommt für mich zu viel Raum, was auf Kosten der Spannung geht.
Die Atmosphäre ist jedoch wieder typisch nordisch und die Kapitel erfrischend kurz. Der Wechsel zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1973 wird gekonnt zu Ende gebracht.
Ein Krimi mit einigen Längen, dennoch zu empfehlen.
Rezensionen von Ecinev:
etwas seltsam
Ein anderes Leben von Caroline Peters
Am Grab von Peter, genannt Bow treffen die Geschwister und ihre diversen Väter wieder aufeinander. Die inzwischen gestorbene Mutter, Hanna hatte die Väter ihrer Kinder nach und nach geheiratet. Daraus entstand ein ziemliche Familien Durcheinander. In Rückblicken erinnert die Ich-Erzählerin von dem bunten Familienleben.
Wie war das Leben der Mutter Hanna die nicht viel von Konventionen hielt und so nach und nach ihre drei besten Studienfreunde heiratete. Nur mit dem letzten Ehemann hielt sie es länger aud und erzog ihre vier Kinder. Im Geist entstehen so Dialoge und Handlungen die so nie stattgefunden haben.
Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, teilweise lebendige und witzige Schilderungen dann wieder ernste Schilderungen die sich immer um das schwierige Mutter-Tochter Verhältnis drehen. Für ein Debut Roman ein eindrucksvolles Werk, dass mir zwar recht gut gefallen hat, mich andererseits auch etwas ratlos zurückläßt.
Rezensionen von Ecinev:
Verstörend
Yoko von Bernhard Aichner
Eigentlich wollte sich Yoko nach der Auslieferung ihrer Glückskekse in einem chinesischen Restaurant nur um einen angeketteten verwarlosten Hund kümmern doch als sie wieder herauskommt und sieht wie Männer den Hund totprügeln bricht ihre Welt in Stücke. Nichts ist mehr so wie es einmal war und sie schwört Rache.
In Rückblicken erzählt Yoko ihre Geschichte, als Tochter eines alleinerziehenden Vaters lernt sie früh das Fleischerhandwerk und übernimmt die Metzgerei ihres Vaters, später pflegt sie ihn bis zu seinem Tod. Als sie das Geschäft schließen muss, kauft sie im Internet eine Glückskeksfabrik und fabriziert nun in den Geschäftsräumen Glückskekse in die sie liebevolle Texte steckt.
Nach den dramatischen Ereignissen vom Anfang verfolgt sie kompromisslos die Hintermänner der China Maffia und ruft damit ihrerseits Vergeltung auf den Plan. Nachdem ihre beste Freundin zum Opfer geworden ist, setzt sie ihren Plan noch erbarmungsloser fort.
Zugegeben, der Schreibstil von Bernhard Aichner ist nicht leicht zu lesen, doch gerade dieser eher beschreibende Stil ohne wörtliche Rede machen die grausamenen Schilderungen erträglicher. Auf alle Fälle kein Buch für schwache Nerven.
Rezensionen von Novalie:
Neuer Kontext
Breakup, Makeup - Liebe zwischen Cosplay und Competition von Stacey Anthony
Eli ist Make-up Artist in der Cosplay Szene und ziemlich knapp bei Kasse. Der Wettbewerb „Makeup Wars“ und der Hauptpreis, ein Stipendium, könnten alles für Eli verändern. Doch die Konkurrenz ist hart und besteht blöderweise auch aus Elis Ex-Freund, Zach.
Den Kontext fand ich richtig interessant.
Ich bin selbst nicht in der Szene unterwegs, darum war es ein spannender Einblick in eine andere Welt. Manche Charaktere, die „gecosplayd“ wurden, musste ich erst googeln. Da hätte ich Skizzen von den Looks sehr hilfreich gefunden. Aber das Buch ist auch so sehr liebevoll gestaltet.
Ich habe leider eine Weile gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Ich finde es immer cool, wenn Neopronomen verwendet werden, aber hier hat es etwas gedauert, bis ich mich an den Stil gewöhnt habe. Gerade am Anfang wirkt auch das Verhalten der Protas sehr kindisch. Sie sprechen nicht miteinander, reflektieren nichts und sind beide in ihrer eigenen Sichtweise gefangen.
Mit der Zeit wurde ich jedoch mit ihnen warm. Gerade Zach hat sich doch noch sehr in mein Herz geschlichen. Aber etwas mehr Kommunikation und Reflexion hätte den beiden wirklich gutgetan.
Was ist kritisch sehe, ist der Drogen- und Alkoholkonsum der Protas, der für ein Buch ab 12 Jahren etwas zu leichtfertig war.
Ansonsten war es ein leichtes, unterhaltsames Buch, das mal einen neuen Kontext geboten hat.
Rezensionen von Ecinev:
erfrischend anders
Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi von Maarten Vermeer
Was hat ein verschwundenes Mädchen dass nach der Bombadierung eines Damms 1944 spurlos verschwunden ist, eine vor 10 Jahren verschwundene surinamische Jugendliche und ein tot aufgefundener junger Mann gemeinsam? In diesem erfrischend anderem Kriminalroman aus Holland gelingt es Maarten Vermeer alle Ereignisse aufzuklären.
Hoofdinspecteur Liv de Vries aus Amsterdem wird nach einem missglückten Zugriff von ihrem Chef aus der Schusslinie gebracht und ins malerische Veere geschickt wo ein Koch vermisst wird. Es stellt sich heraus, dass Rob van Loon, alias David Lejnders im Zeugenschutzprogramm war und unter neuer Identität in Rotterdam lebte. Livs Chef hat ein persöntliches Interesse das Verschwinden des Mannes aufzuklären. Mit einer neuen Kollegin macht Liv sich auf den Weg und stößt bei den Ermittlungen auf das nicht aufgeklärte Verschwinden von Esmee Vriesde, ein Einwanderermädchen aus Surinam das vor 10 Jahren spurlos verschwunden ist und David Lejnders als Mörder verdächtig ist. Der Schreibstil ist lebendig, die Personen wachsen einem gleich ans Herz und wie der Wind an der holländischen Küste bringt dieses Buch eine erfrischende Abwechslung. Ich bin gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird da das Buch mit einem Cliffhänger endet. Auf alle Fälle, gerne mehr von Maarten Vermeer.











