Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peppi:
Alpen am Niederrhein
Vielleicht hat das Leben Besseres vor von Anne Gesthuysen
In dem neuen Roman von Anne Gesthuysen " Vielleicht hat das Leben Besseres vor" ist wie im vorangegangenen Buch "Wir sind schließlich wer" die junge Pastorin Anna von Betteray aus Alpen am Niederrhein die Hauptperson. Für ein besseres Verständnis wäre es, in meinen Augen ,vorteilhaft erst "Wir sind schließlich wer" zu lesen, bevor man mit dem neuen Roman beginnt.
Die Pastorin steht einer Mutter bei, deren Kind mehr tot als lebendig gefunden wird. Während man in der Dorfgemeinschaft wild spekuliert, kämpft die Mutter mit Schuldgefühlen. Ihre Tochter Rafaela verunglückte als Baby in ihrer Anwesenheit. Sie erlitt eine Hirnblutung und ist seitdem geistig stark eingeschränkt. Die Mutter Heike Müller erhält jegliche Unterstützung von Anna und ihrer Familie. Alle bangen um das Leben von Rafaela.
Ein unterhaltsames Buch, das von der Autorin sehr feinfühlig erzählt wird.
Leseempfehlung!
Rezensionen von Jenny:
Ich bin begeistert
Burning Crown von Marie Niehoff
Ich liebe die Bücher von Marie Niehoff und habe daher gar nicht daran gezweifelt, dass mich auch ihre neue Drachentrilogie völlig überzeugen wird. Und was soll ich sagen? Meinen Erwartungen wurde vollkommen entsprochen. Marie entführt uns aufs neue in eine fantasievolle Welt, lässt uns in sie eintauchen und mit den Protagonisten leben, leiden und fühlen.
Fangen wir beim Cover und dem Farbschnitt an. Das Cover ist wunderschön gestaltet, mit den beiden Drachen in der Mitte, die sich umkreisen. Der Farbschnitt, ich kann gar nicht anders als ihn fast schon perfekt zu nennen. Oben der rosane Himmel, an der Seite der Drache, der über einen Vulkan fliegt und unten der Boden des Gerölls mit kleinen Lavafäden durchzogen. Ich hoffe wirklich, dass die Bände zusammen mit ihren Farbschnitten ein Bild ergeben werden.
Nun aber zum Buch. Wir befinden uns in einer Welt, in welcher nach einem Machtwechsel vor vielen Jahren die Grundzüge der Welt geändert wurden. Die Gattung der Drachen wird nun völlig unterdrückt und als minderwertig angesehen. Die Drachen gelten als Reittiere und haben keine weiteren Rechte.
Yessa, eine junge Frau, möchte diesen Zustand mithilfe ihrer Halbschwester Livia, einem Drachen, ändern. Allein durch die Tatsache, dass Yessa mit Livia zusammen arbeitet ist sie in der Armee, die die beiden Mädchen aus diesem Grund beigetreten sind, hat Yessa einen ziemlich schweren Stand. Dann verliert sie ihre Schwester bei einem Einsatz und muss einen neuen Drachen als Reittier akzeptieren. Dieser Drache ist Cassim, der seine Geheimnise gut für sich behält, was am Ende des ersten Buches zu Schwierigkeiten zwischen Yessa und Cassim führt. Dennoch ist Cassims größtes Geheimnis noch nicht gelüftet. Durch den Cliffhänger am Ende des Buches ist man dann erst recht auf den zweiten Teil gespannt.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Drachenwandler
Burning Crown Die Dragonbound-Trilogie von Marie Niehoff
"Burning Crown" von Marie Niehoff ist in der Hörbuchfassung von Leonie Landa und Sven Macht gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin und des Sprechers kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Gut gelungen fand ich den Einsatz zweiter Sprecher:innen, um die beidenen Charaktere Yessa und Cassim noc individueller und besser unterscheidbar zu machen.
Nachdem ich die Vampire-Royals-Reihe der Sutorin bereits sehr gemocht habe, war ich sehr gespannt auf den Auftakt der Dragonbound-Reihe. Geschichten rund um Drachen lese ich besondrs gern, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Bereits der Klappentext hat mich super neugierig gemacht, allein schon mit folgendem Satz: "Eine Drachenreiterin liebt nicht – erst recht nicht ihren Drachen." Da sind Liebswirrungen und Spannung doch eigentlich schon vorprogrammiert.
Sprache und Schreibstil der Autorin haben mich von Anfang an abholen können und ich war schon nach kurzer Zeit mitten in der Handlung drin. Gefallen haben mir die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Protagonist:innen Yessa (Reiterin) und Cassim (Drachen-Wandler). Das hat eine gute Dynamik in die Handlungsfolge und auch die Beziehung zwischen den beiden gebracht. Insbesondere, weil eine Person mehr zu verstekcne hat, als die andere...
Der Storybau und der Spannungsbogen waren meiner Meinung nach gut gelungen. Ich habe mit beiden mitgefiebert, es gab für mein Empfinden keine unnötigen Längen oder Ausschweifungen. Einzig die Charaktergestaltungen sind mir bisher ein wenig zu eindimensional, ich wünsche ich mir für die kommendenn Bücher ein wenig mehr Facettenreichtum.
Insgesamt habe ich das Hörbuch aber kaum ausschalten wollen und bin voll und ganz in die von Marie Niehoff erschaffene Welt eingetaucht. Ich freue mich auf den kommenden Band, der voraussichtlich im April 2025 erscheinen wird.
Rezensionen von Streiflicht:
Arvil fliegt mutig
Arvil, der kleine Falke - Das große Rennen von Thomas Forat
Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick angesprochen! Ein kleiner Falke mit bunten Flügel, wie seine Ara-Mama, der Rennen fliegen will! Einfach toll und die Zeichnung auf dem Cover tut ihr Übriges.
Cool fand ich, dass hier die Tiere einfach zusammen leben, die Ara-Mama mit dem Falken-Papa, deren Jungvogel Arvil mit dem Adoptivbruder Serge, der eine kleine Spitzmaus ist und so weiter.
Das ist natürlich in keinster Weise realistisch, gleichzeitig aber so zauberhaft, dass es mir echt gut gefallen hat. Wenn wir Menschen doch auch mal so gelassen und entspannt zusammenleben würden ...
Als Leser erlebt man hautnah mit, wie Arvil aus dem Ei schlüpft und immer größer wird und schließlich fliegen lernt. Das ist seine große Leidenschaft und er würde zu gerne auch mit seinem Papa, dem Falken, trainieren. Aber der macht sich rar - was erst später aufgeklärt wird. Schon bald sind Arvils Flugkünste besser als die seiner Mama und dann entdeckt er zusammen mit Serge das riesige Flugstadion, in dem Rennen geflogen werden. Natürlich will er sich auch mit den schnellsten Vögeln messen, aber das ist gar nicht so einfach ... zumal da auch noch der fiese Rabe Salaniel mit seiner Gang ist, der unbedingt wieder gewinnen will.
Eine schöne Geschichte um Zusammenhalt, Freundschaft, Mut und Tapferkeit, aber auch um das Vertrauen zu und in andere, das Verstehen der anderen mit ihren Sorgen und Nöten und das Kennen der eigenen Grenzen. Toll finde ich auch die Illustrationen, die ebenfalls aus der Feder des Autoren Thomas Forat stammen und die Geschichte noch schöner machen. Ich freu mich auf die Fortsetzung!
Rezensionen von Annaja:
Das Fremde annehmen
Eine Blüte Luft von Sabine Evangelia Koop
Ein lyrisches Buch mit farbigen Illustrationen zum Thema Brust und Brusterkrankung wurde von der Autorin Sabine Evangelia Koop verfasst, die als Erkrankte ihre Wahrnehmungen wiedergibt. Sie schreibt hier in Reimen über Körperlichkeit, das Empfinden als Frau, das Erwachen, das Annehmen und das Auseinandersetzen.
Sie formuliert die Gedichte verständlich, gefühlvoll und selbstbejahend. Das Vertrauen zu sich selbst und die Kraft, die sie findet, spiegeln das von ihr Erlebte wider. Ein wundervoller Bild- und Poesieband für Erkrankte, Hoffende, Kämpfende und Gesunde.
Rezensionen von LEXI:
Ein Hoffnungsschimmer in schlimmen Zeiten
Der Plan der Gefährten von Ellin Carsta
Ein Hoffnungsschimmer in schlimmen Zeiten
„Hab Vertrauen und halte durch. Auch diese Zeit wird vorübergehen. Alles geht eines Tages vorbei, das Gute wie das Schlechte. Lass nicht zu, dass Letzteres dein Leben bestimmt, weil du an das Gute nicht mehr glaubst.“
Seine strategische Überlegenheit hatte stets einen hohen Stellenwert im Leben von Paul-Friedrich von Falkenbach und erforderte kluges, durchdachtes Taktieren.
Die Kontrolle zu behalten gleicht jedoch unter der Fuchtel des Nationalsozialistischen Regimes einem gefährlichen Balanceakt, Paul-Friedrich scheinen die Zügel immer mehr aus der Hand zu gleiten. Durch einen Streit mit dem skrupellosen Nationalsozialisten Christian Weber hat er sich noch dazu einen mächtigen Mann zum Feind gemacht und steht scheinbar auch nicht mehr unter der Gunst des Führers. Darüber hinaus hat „Hitlers Bluthund“ Alfred Breuer es sich zum erklärten Ziel gemacht, gegen Paul-Friedrich vorzugehen. Zwischen Paul-Friedrich und Wilhelm gibt es Differenzen bei ihren geheimen Aktivitäten gegen das Regime und es kommt zu einem ernsthaften Zerwürfnis. Die Schlinge um Paul-Friedrichs Hals scheint sich immer enger zuzuziehen, doch aufzugeben ist für den findigen Strategen keine Option. Wieder einmal ist ruhiges und überlegtes Handeln gefragt, um die Familien zu beschützen.
„Der Plan der Gefährten“ ist im Dezember des Jahres 1941 angesiedelt und inhaltlich aufgrund der eingebundenen historischen Fakten gleichermaßen düster wie spannend. Nach der forcierten Auswanderung der jüdischen Bevölkerung aus Deutschland als vorrangiges Ziel nationalsozialistischer Politik wird im vorliegenden Band der Beschluss der NS-Führung thematisiert, sämtliche im deutschen Machtbereich lebenden Juden zu ermorden. Ein unsagbar grauenhafter Völkermord wird von der Autorin wieder ins Gedächtnis gerufen und stellt besonders in der heutigen Zeit ein wichtiges Mahnmal gegen das Vergessen dar. Und obgleich es sich bei den Protagonisten dieses Romans um fiktive Figuren handelt, sorgen das gefährliche Denunziantentum und die Angst der Familien von Falkenbach und Lehmann vor der wegen ihrer Brutalität gefürchteten Gestapo ebenfalls für eine gewisse Spannung im Buch.
Innerhalb der Familien gab es sowohl unschöne Szenen, als auch positive Entwicklungen. Während die Ehe von Ferdinand und Elisabeth unter keinem guten Stern steht, haben berührende Interaktionen zwischen Paul-Friedrich und Clara die familiäre Bindung verstärkt. Bei Dorotheas Beziehung zu ihrem Mann sowie ihrem Status innerhalb der Familie gibt es ebenfalls eine gravierende Verbesserung zu verzeichnen. Wilhelmine arbeitet immer noch als Reitlehrerin und scheint gereifter und besonnener, während Leopold und Irma trotz ihrer Abwesenheit jeweils einen kleinen Gastauftritt im Buch haben. Und obgleich Gustav mit seiner Clara und den gemeinsamen Töchtern sehr glücklich sein könnte, zerbricht er beinahe an den furchtbaren Dingen, die er Tag für Tag in der Klinik in Eglfing-Haar erlebt. Elisabeth hingegen avancierte durch ihr Verhalten der Familie gegenüber, aber auch aufgrund ihrer offenkundigen Sympathie für die NSDAP und die grenzenlose Bewunderung für den Führer zur Antagonistin.
Das Buch punktet wie gewohnt mit einem äußerst gefälligen Cover, welches Gut Falkenbach in der bevorstehenden Weihnachtszeit zeigt. Zum besseren Verständnis möchte ich jedem interessierten Leser ans Herz legen, die Reihenfolge bei der Lektüre der einzelnen Bände einzuhalten.
Fazit: „Der Plan der Gefährten“ bescherte mir interessante und spannende Lesestunden. Ellin Carsta ist für mich ein Garant für sehr gut ausgearbeitete Charaktere und einen abwechslungsreichen und spannenden Plot, als Fan dieser Reihe musste ich auch diesmal auf einen Cliffhanger am Ende des Buches nicht verzichten. Die Falkenbach-Reihe übt eine ungebrochene Faszination auf mich aus und ich sehe dem Erscheinungsdatum des elften Bands erwartungsvoll entgegen. Begeisterte fünf Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Rezensionen von April1985 :
Grausame Götterspiele
The Games Gods Play – Schattenverführt von Abigail Owen
>>Wir sind keine Schmetterlinge für dich<< flüstere ich. >>Wir sind die Ewigkeit.<<
(Zitat aus 'The Games Gods play')
The 'Games Gods Play - Schattenverführt' von Abigail Owen, ins Deutsche übersetzt von Julia Schwenk, war für mich ein richtiges Überraschungshighlight.
700 Seiten Sogwirkung, Spannung, Nervenkitzel und nostalgische Gefühle. Ja, ein bisschen hat es mich von den Vibes tatsächlich an 'Percy Jackson' und 'The Hunger Games' erinnert. Mir hat's gefallen und ich war gefesselt!
In San Francisco lernen wir die junge Lyra kennen, welche als Baby von Zeus mit einem Fluch belegt; wurde. Niemals soll sie jemand lieben können. Selbst ihre Eltern haben Lyra als Kleinkind weggegeben, weshalb sie in der Diebesgilde aufgewachsen ist. Als sie Zeus aufsuchen will, um ihn zu fordern den Fluch von ihr zu nehmen, läuft sie Hades in die Arme, und das ausgerechnet zu Beginn der Feierlichkeiten, die die nächsten Götterspiele eröffnen.
Alle 100 Jahre findet der Wettbewerb der Götter statt. Jeder Gott wählt unter den Menschen einen Champion bzw. eine Championesse, die für ihn im Kampf um den Thron antritt. Wer die meisten der 12 Heldenprüfungen des Crucibles besteht bzw am Ende überlebt geht als Sieger hervor. Und ausgerechnet Lyra wird von Hades als Championesse erwählt.
Spätestens mit Beginn des Crucible gab es für mich kein Halten mehr. Die Prüfungen der Götter sind brutal und grausam und wahnsinnig spannend mitzuverfolgen. Im Verlauf des Crucible lernen wir auch Lyra und Hades immer besser kennen. Ich mochte Lyra und ihre Schlagfertigkeit total gerne. Und auch ihre Hilfsbereitschaft trotz ihrer gefährlichen Situation. Und auch Hades hat sich leise in mein Herz geschlichen. Er ist unnahbar und rätselhaft. Nach und nach erfährt man mehr von ihm und kann ihn dann auch besser verstehen.
Meine Lieblinge waren aber tatsächlich zwei Nebencharaktere. Charon, der Fährmann der Unterwelt und Hades bester Freund und Höllenhund Cerberus. Ich habe die beiden gefeiert und absolut geliebt.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe mir Lyra mitgefiebert, Hades mehrfach verflucht - es war tatsächlich ein Auf und Ab mit den beiden. Und ich habe mit Spannung das Crucible verfolgt. Die Kapitel sind kurz und man den Drang immer weiter lesen zu müssen. Man fliegt quasi durch die Seiten. Am Ende wird man von einem richtig gemeinen Cliffhanger erwartet. Band 2 ist ein Must Read für mich.
Fazit
Abigail Owen begeistert mit einem tollen Worldbuilding, griechischer Mythologie und einem gnadenlosen, tötlichen Wettkampf. Spannung pur!
Rezensionen von Claudia R.:
schwieriger Schreibstil
Die Bücherhexen von Pascal Ruter
Klappentext / Inhalt:
Vorsicht angeleckte Bücher!
Drei lesebegeisterte Helden gegen eine Bande fluchender Hexen
Ernest ist ein richtiger Bücherwurm und verbringt seine Zeit am liebsten mit seinen Freunden in der Bibliothek. Als er eines Abends dort einschläft, wird er versehentlich eingeschlossen.
Für ihn eigentlich etwas Wunderschönes, doch dann tauchen um Mitternacht plötzliche jede Menge Hexen auf. Ernest bemerkt, dass sie fluchen, was das Zeug hält und die Bücher ablecken! Doch warum? Schnell wird ihm klar: Die Hexen wollen alle Bücher und Leser:innen vernichten. Wer eines der angeleckten Bücher aufschlägt, wird mit einem schrecklichen Fluch belegt. Das darf Ernest auf keinen Fall zulassen.
Er muss handeln, und zwar schnell ...
Cover:
Den Schatten einer gruseligen Gestalt mit spitzen Hut und Hakennase kann man hier deutlich erkennen. Hinter einer Bücherecke hat sich ein Junge mit einer Katze und einer Maus versteckt. Die Szenerie wirkt spannend und gruselig. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und zeigt gleich, dass es sich hier um eine Gruselgeschichte handelt.
Meinung:
Die Idee und der Grundgedanke sind wirklich toll. Drei lesebegeisterte Jungs, die sich den Bücherhexen entgegenstellen und verhindern wollen, dass diese die Bücher und junge Leser vernichten. Ob in dieses gelingt, erfahrt ihr im Buch.
Doch da liegt leider das Problem, denn der Schreibstil ist nicht ganz leicht. Verschachtelte Sätze und gewöhnungsbedürftiges Wortbildung macht das Lesen nicht gerade einfach. Für die Altersstufe leider kein lockerer Lesespaß. Man muss sich doch sehr konzentrieren und auch nicht alles ist so einfach verständlich und stimmig. Dies ist sehr schade, denn die Grundidee ist wirklich gut und auch die Charaktere sind toll durchdacht und gut umgesetzt. Die Gestaltung und Gliederung finde ich auch sehr ansprechend. Die Länge der einzelnen Kapitel ist gut gewählt und die Anfänge sind toll verziert, so dass sie gut erkennbar sind. Auch die Überschriften sind passend umgesetzt, ohne zu viel zu verraten.
Nicht so klasse fand ich die ständige Ansprache an die Leser und Leserinnen und es wirkte vieles leider sehr aufgesetzt, was es dadurch sehr schwierig machte teuer hinein zu kommen. Vielleicht wäre hier weniger mehr gewesen. Aber dies ist meine Meinung, andere kommen damit vielleicht besser zurecht. Das Ende fand ich sehr überraschend und toll umgesetzt. Alles in allem jedoch leider recht schwierig aufgrund der Schreib- und Erzählweise.
Auch etwas irritierend war die nicht ganz saubere Trennung der Seite. Wobei man nicht wusste, ob dies so gewollt war, mit den vielleicht "angeleckten" Seiten, oder ob dies ein Produktionsfehler ist, was ich dann doch eher vermute.
Fazit:
Tolle Grundidee, Umsetzung ausbaufähig und Schreibstil leider recht schwierig.
Rezensionen von Lena:
Magisch, spannend und stark
Kingdom of Lies von Stacia Stark
Prisca, eine junge schöne Frau lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einem Dorf auf dem Land. Um ihr Land vor den verhassten und gefürchteten Fae zu schützen müssen alle Menschen bei der Geburt einen Teil von sich opfern - ihre Magie. Prisca wünscht sich für ihre Zukunft jedoch nichts weiter als ein „einfaches“ Leben mit einer Familie.
Aber das ist ihr nicht vergönnt. In einer Welt in der jedes „anders sein“ von dem König des Landes bestraft wird und mit dem Tod geahndet wird, hütet Prisca ein Geheimnis und muss letztendlich aus ihrem Dorf fliehen. Auf ihrer Flucht begegnet sie einer Truppe Söllner, angeführt von dem charismatischen Lorian, und schließt sich diesen an.
Ich habe jede Seite des Buches wirklich genossen. Prisca ist eine äußerst starke Persönlichkeit, hat mich aber auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Auch Lorian, der zweite Hauptprotagonist war mir auf Anhieb sympathisch und ich fand es toll, dass die Geschichte aus beiden Perspektiven geschildert wird. Der Reihenauftakt ist der Autorin richtig gut gelungen und hat mich begeistert. Das Worldbuilding ist sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mir die ganze Szenerie bildlich vorstellen, bin regelrecht in der Geschichte versunken. Ich kann es eigentlich kaum erwarten den zweiten Band lesen zu können. Das Buch kann ich uneingeschränkt für alle Fantasy/Romantasy Fans empfehlen! Macht wirklich Spaß.
Rezensionen von Claudia R.:
gelungene Fortsetzung
Die Wahtari-Saga. Steinschmelze von Sophie Alvarsson
Klappentext / Inhalt:
"Lara? Sie soll ja ein hübsches kleines Ding sein. Glück für den Prinzen der Stammnation, der sie heiraten darf", provozierte Kenos Lehrer seinen Schützling aus den Augenwinkeln. Die darauf einsetzende Energiewelle aus Frust, Wut und Verzweiflung, die den Boden durchzuckte und die Wüste unter ihnen auf einer Länge von fünfzig Metern aufbrach, hatte er nicht kommen sehen.
Denn durch seine Liebe zu Lara hatte Keno endlich einen Zugang zur Gabe des Erdstaates, dem Formen, gefunden.
Doch werden seine Fähigkeiten reichen, den Vormarsch Wahtari Brataks zu stoppen und den Untergang des Erdstaates zu verhindern?
Oder spielt nicht am Ende sein Bruder Fynn, der anscheinend gegen alle fünf Gaben des großen Königreiches immun ist, die entscheidende Rolle?
"Steinschmelze" ist der zweite Band der Buchreihe um den jungen Wahtari Keno, der den Frieden unter den vier Königreichen seiner Welt sichern und den amtierenden Wahtari ablösen soll. Doch dieser möchte seine Macht nicht hergeben.
Cover:
Zwei Hände, die sich greifen wollen und für Vereinigung und Verbindung stehen. Drumherum wundervolle Verzierungen, die das ganze toll einrahmen. Die gelbgoldenen Farben wirken sehr warm und angenehm. Optisch und farblich ist es toll gestaltet. Zudem passt es gut zum Cover des ersten Bandes. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier deutlich vorhanden.
Meinung:
Die Wahtari-Saga geht weiter. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe und da ich den ersten kurz zuvor gelesen hatte, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt. Um alles zu verstehen und auch um die Charaktere greifen zu können ist es schon sehr empfehlenswert den ersten Band zuvor gelesen zu haben. Keno weiter zu begleiten hat sehr viel Freude gemacht und auch dieser zweite Band ist extrem spannend und interessant umgesetzt.
Inhaltlich möchte ich auch hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Hintergründe hinein, da alles sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben wird.
Die Kapitel haben eine gute und angenehm Länge. Die Anfänge sind wunderschön gestaltet und die kleinen Verzierungen mit dem Blatt zu Beginn finde ich sehr schön und passend. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert ohne Überschriften.
Spannung und ein guter Lesefluss wird schnell erzeugt. Man kommt gut und schnell voran und zugleich wird man wunderbar unterhalten. Mir hat diese Wahtari-Saga sehr zugesagt und schöne Lesemomente beschert. Ich kam in die Geschichte sehr gut hinein, konnte dieser gut folgen und wurde von dieser mitgenommen.
Fazit:
Eine wundervolle und gelungene Fortsetzung. Eine Saga, die begeistert und mitnimmt.











