Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Schöne Geschichte
Die Winterschwestern von Jolan C. Bertrand
Zum Inhalt:
Der Wikingerjunge Alfred Messdiener kleine Winterschwester finden um seinen Onkel Ragnar aus den Fängen der großen Winterschwester zu retten. Dazu muss er manches Abenteuer bestehen, aber auch der Zauber der geheimnisvollen Füchsin verlangt ihm einiges ab und er muss unter Beweis stellen, dass er mutig und auch schlau ist.
Meine Meinung:
Mir hat an dem Buch gut gefallen, dass die Geschichte durch Illustrationen gestützt wird, die etwas anders gestaltet sind, als es man sonst in einem Kinderbuch findet. Sie wirken irgendwie etwas kühl gestaltet, was aber im Grunde zu der Geschichte schon sehr passt. Der Schreibstil ist gut lesbar, zumindest für etwas ältere Leser, denn der Hintergrund mit den nordischen Götter wird Kinder eher nichts sagen. Dennoch denke ich, dass es schönes Buch zum gemeinsamen Lesen sein kann. Alfred als Protagonist hat mir gut gefallen, frech und gewitzt gewinnt er schnell das Herz des Lesers.
Fazit:
Schöne Geschichte
Rezensionen von beigeandberries :
Absolute Empfehlung
Burning Crown von Marie Niehoff
Burning Crown hat mich gleich beim Cover gepackt – die kräftigen, feurigen Farben passen einfach perfekt zur düsteren Atmosphäre des Buches und wecken sofort Neugier auf die Geschichte. Hier dreht sich alles um Machtspiele und Intrigen, eingebettet in eine Welt voller Unterdrückung und der Spannungen zwischen Reitern und Drachen.
Besonders spannend finde ich, wie Marie Niehoff das Thema Macht mit den persönlichen Konflikten der Charaktere verwebt. Die Hauptfiguren Cassim und Yessa stehen im Mittelpunkt eines Überlebenskampfes, bei dem Mut und Loyalität immer wieder auf die Probe gestellt werden.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft, wodurch man schnell in die Welt eintaucht. Niehoff gelingt es, die Konflikte der Figuren authentisch und greifbar zu gestalten, was sie besonders nahbar macht. Gerade die Charaktere sind ein Highlight: Sie sind komplex und haben Ecken und Kanten, was sie sehr glaubwürdig wirken lässt. Cassims innere Konflikte und Yessas Entschlossenheit bringen Tiefe in die Geschichte und lassen einen wirklich mitfiebern.
Für mich war Burning Crown ein besonders intensives Leseerlebnis, weil es eine dunkle, fesselnde Welt aufbaut, in der keine Figur nur „gut“ oder „böse“ ist. Marie Niehoff verleiht der Story Tiefgang und bringt schwierige moralische Entscheidungen glaubwürdig auf den Punkt. Die Geschichte bleibt spannend und vielschichtig, mit immer neuen Wendungen.
Fazit: Burning Crown ist für alle Fans düsterer, emotional intensiver Fantasy genau das Richtige. Wer starke Charaktere, komplexe Konflikte und eine packende Handlung sucht, wird dieses Buch definitiv nicht aus der Hand legen wollen.
Rezensionen von manu63:
Sintha entdeckt sich selber
Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm von Julia Dippel
A song to rise a storm ist der erste Band der Die Sonnenfeuer Ballade Trilogie der Autorin Julia Dippel.
Sintha ist halb Mensch und halb Onyde und dürfte eigentlich gar nicht existieren. Eher durch Zufall stolpert sie in einen Mordfall und trifft dabei auf Arezander einem Vakar und Syr der Syrs, also der Herrscher über alle Vakar.
Sintha und Arezander verbindet eine starke Anziehung und sie entfesseln einen Sturm wenn sie aufeinander treffen.
Die Geschichte wird gut erzählt und es gibt viele überraschende Wendungen, die Charaktere werden gut ausgebaut und die Gedankengänge von Sintha sind interessant und aufschlussreich. Arezander wird als dominant dar gestellt und Sintha ist ein guter Gegenpart. Es werden durchaus Klischees bedient, aber das fand ich gerade interessant.
Die unterschiedlichen Charaktere sind reizvoll ausgearbeitet und es gibt immer wieder Überraschungen wie z. Bsp. das Irrlicht Nivi das die Situation immer wieder auflockert.
Der erste Teil endet überraschend und mit einem heftigen Cliffhanger und macht neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte.
Rezensionen von beigeandberries :
Dunkle Intrigen
Serpent Queen 1. In Power She Rises von Christina Hiemer
Serpent Queen hat mich schon beim Cover überzeugt – düster, geheimnisvoll und irgendwie unheimlich anziehend. Das Design mit der Schlange und den kräftigen Farben passt super zur Atmosphäre der Geschichte und zieht einen gleich in die Welt hinein, die Hiemer geschaffen hat.
Die Geschichte selbst dreht sich um Macht, Intrigen und die dunklen Seiten der Menschen, verpackt in eine mittelalterliche, fast schon mystische Welt.
Hiemer hat das Thema wirklich packend umgesetzt. Man merkt schnell, dass hier niemand wirklich „gut“ oder „böse“ ist, was alles spannender und vielschichtiger macht. Es gibt ständig neue Wendungen, die die Handlung frisch und überraschend halten, sodass man kaum aufhören kann zu lesen.
Vom Schreibstil her ist das Buch wirklich angenehm – flüssig, aber auch sehr bildhaft. Hiemer schafft es, die düstere Atmosphäre der Welt greifbar zu machen, ohne zu viel zu erklären. Man taucht einfach direkt ein und fühlt sich wie ein Teil dieser geheimnisvollen, oft bedrohlichen Umgebung. Die Figuren sind komplex und haben Ecken und Kanten, was sie sehr authentisch wirken lässt. Besonders die Hauptfigur hat mich fasziniert: Sie ist nicht perfekt, hat Schattenseiten und moralische Grauzonen, was sie spannend und unvorhersehbar macht.
Für mich war Serpent Queen deshalb interessant, weil es mal keine typische „Heldengeschichte“ ist. Hiemer traut sich, düstere und zwiespältige Charaktere in den Vordergrund zu stellen, die auch mal egoistisch oder skrupellos handeln – das macht die Handlung umso fesselnder.
Rezensionen von manu63:
Werden Wünsche wahr?
Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder von Petra Schier
Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder ist ein weiterer Band der Weihnachtshund Reihe der Autorin Petra Schier.
Dieses Mal geht es gleich um zwei Paare zum einen Maria und Arndt, sowie Martin und Lena. Jeder der vier hat seine eigenen Probleme und dann kommt noch die Liebe dazwischen.
Die Autorin erzählt mit viel Herzenswärme wie sich die Protagonisten aufeinander zu bewegen und welche Fallstricke sich vor ihnen auftun.
Nicht fehlen darf der in der Reihe obligatorische Hund mit dessen Hilfe Santa Claus, seine Frau und seine Elfen den Paaren den Weg ebnen wollen.
Es gibt in jedem Band eine kleine Rahmengeschichte in der sich Santa Claus und seine Mitarbeiter um die Wünsche der Charaktere kümmern. Ich finde das immer ganz nett und unterhaltsam. Wer so was nicht mag, sollte vielleicht lieber eine andere Liebesgeschichte wählen. Auch die Einmischungen der Hunde finde ich gut geschrieben, ist aber auch nichts für jeden Lesenden.
Die Geschichte selber wird interessant und lebendig erzählt, es gibt immer wieder Perspektivwechsel, so das man die Entscheidungen die getroffen werden gut nach vollziehen kann. Explizite Szenen sind vorhanden, dominieren das Geschehen aber nicht, sondern sind eher eine kleine Prise die eingestreut wird.
Die Bände der Reihe kann man eigenständig lesen, da es immer wieder um andere Paare geht. Die Charaktere aus den Vorbänden tauchen immer wieder auf und für den größtmöglichen Lesegenuss würde ich die Bände der Reihe nach lesen.
Rezensionen von Nele33:
Schade
Grönemeyer von Michael Lentz
Als Fan von Herbert Grönemeyer der ersten Stunde war die Vorfreude auf das am 25.09.2024 erschiene Buch des Autors Michael Lentz natürlich sehr groß.
Der Autor hat schon etliche Buchpreise bekommen und dementsprechend war meine Erwartung an die Lektüre groß. Leider wurde sie doch recht schnell getrübt, kommen mir die einzelnen Kapitel doch wie Abhandlungen oder Bedienungsanleitungen vor.
Der Schreibstil ist emotionslos und trocken.
Wer die Karriere von Herbert Grönemeyer seit Anbeginn verfolgt hat, wird von dem Buch enttäuscht sein: seitenlange Ausführungen über und um seine Intention der Musik und Schreibweise.
Sicher ein interessantes Buch für Menschen, die sich mit dem Prozess des Singens, Schaffens und künstlerischem befassen möchten, aber für Fans, die eine Biografie erwarten, bedauerlicherweise nur enttäuschend.
Das Cover ist für mich das Schönste am Buch.
Rezensionen von Sandra Thaler Art:
Ein wunderbares Kinder- und Kunstbuch
Noras Farbenträume von Marion Pucher
Was ist Kunst? Diese Frage erörtert Marion Pucher auf einer spannenden und erfrischenden Reise, die sowohl für Kinder als auch für Kunstinteressierte anregend ist. Die wunderschönen Bilder und Illustrationen laden ein, in die Welt von Dürer, Hundertwasser & Co. einzutauchen und motivieren spielerisch, den eigenen Ideen Ausdruck zu verleihen.
Die Autorin und Künstlerin zeigt auf, wie Kunst dazu beitragen kann, Menschen zu inspirieren, ihre Gefühle positiv zu verändern und ihre Fantasie zu beflügeln. Gleichzeitig stellt das Buch bedeutende Kunstwerke vor, die von Marion Pucher auf ganz besondere Weise gestaltet sind. Ich freue mich darauf, eine der nächsten Kunstausstellungen der Wiener Künstlerin zu besuchen, und bin schon gespannt auf weitere Werke und Bücher von ihr.
Rezensionen von Vobabooks:
Wohlfühlroman über die 2. Blumentochter Soley in Island
Die Wildblütentochter von Tessa Collins
Im 2. Band der Blumentöchterreihe von Tessa Collins geht es um die 27-jährige Sängerin Soley (isländisch für Butterblume). Auf Tournee trennt sie sich von ihrem Freund, der sie betrogen hat, und reist zur Erholung zu ihrer Familie nach Blooming Hall in Cornwall. Ihre Familie hat derweil ein Gemälde entdeckt, auf dem eine Frau abgebildet ist, die Soley zum Verwechseln ähnlich sieht.
Soley fragt sich, wer diese Frau ist, und denkt an ihre isländischen Wurzeln. Ihr Vater stammt aus Island, spricht jedoch selten über seine Familie dort. Als Soley eine Einladung für einen Auftritt auf einem Festival in Reykjavik erhält, nutzt sie die Gelegenheit, um ihre isländischen Wurzeln zu erkunden. Wir begleiten Soley auf eine Reise zu ihrer isländischen Familie inmitten von beeindruckenden Landschaften und der Rauheit und Ruhe der Natur.
Mir hat das Buch sehr gefallen, ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen und kann sie als Wohlfühlgeschichte für die Blumentöchterreihe sehr empfehlen.
Rezensionen von peppi:
Alpen am Niederrhein
Vielleicht hat das Leben Besseres vor von Anne Gesthuysen
In dem neuen Roman von Anne Gesthuysen " Vielleicht hat das Leben Besseres vor" ist wie im vorangegangenen Buch "Wir sind schließlich wer" die junge Pastorin Anna von Betteray aus Alpen am Niederrhein die Hauptperson. Für ein besseres Verständnis wäre es, in meinen Augen ,vorteilhaft erst "Wir sind schließlich wer" zu lesen, bevor man mit dem neuen Roman beginnt.
Die Pastorin steht einer Mutter bei, deren Kind mehr tot als lebendig gefunden wird. Während man in der Dorfgemeinschaft wild spekuliert, kämpft die Mutter mit Schuldgefühlen. Ihre Tochter Rafaela verunglückte als Baby in ihrer Anwesenheit. Sie erlitt eine Hirnblutung und ist seitdem geistig stark eingeschränkt. Die Mutter Heike Müller erhält jegliche Unterstützung von Anna und ihrer Familie. Alle bangen um das Leben von Rafaela.
Ein unterhaltsames Buch, das von der Autorin sehr feinfühlig erzählt wird.
Leseempfehlung!
Rezensionen von Jenny:
Ich bin begeistert
Burning Crown von Marie Niehoff
Ich liebe die Bücher von Marie Niehoff und habe daher gar nicht daran gezweifelt, dass mich auch ihre neue Drachentrilogie völlig überzeugen wird. Und was soll ich sagen? Meinen Erwartungen wurde vollkommen entsprochen. Marie entführt uns aufs neue in eine fantasievolle Welt, lässt uns in sie eintauchen und mit den Protagonisten leben, leiden und fühlen.
Fangen wir beim Cover und dem Farbschnitt an. Das Cover ist wunderschön gestaltet, mit den beiden Drachen in der Mitte, die sich umkreisen. Der Farbschnitt, ich kann gar nicht anders als ihn fast schon perfekt zu nennen. Oben der rosane Himmel, an der Seite der Drache, der über einen Vulkan fliegt und unten der Boden des Gerölls mit kleinen Lavafäden durchzogen. Ich hoffe wirklich, dass die Bände zusammen mit ihren Farbschnitten ein Bild ergeben werden.
Nun aber zum Buch. Wir befinden uns in einer Welt, in welcher nach einem Machtwechsel vor vielen Jahren die Grundzüge der Welt geändert wurden. Die Gattung der Drachen wird nun völlig unterdrückt und als minderwertig angesehen. Die Drachen gelten als Reittiere und haben keine weiteren Rechte.
Yessa, eine junge Frau, möchte diesen Zustand mithilfe ihrer Halbschwester Livia, einem Drachen, ändern. Allein durch die Tatsache, dass Yessa mit Livia zusammen arbeitet ist sie in der Armee, die die beiden Mädchen aus diesem Grund beigetreten sind, hat Yessa einen ziemlich schweren Stand. Dann verliert sie ihre Schwester bei einem Einsatz und muss einen neuen Drachen als Reittier akzeptieren. Dieser Drache ist Cassim, der seine Geheimnise gut für sich behält, was am Ende des ersten Buches zu Schwierigkeiten zwischen Yessa und Cassim führt. Dennoch ist Cassims größtes Geheimnis noch nicht gelüftet. Durch den Cliffhänger am Ende des Buches ist man dann erst recht auf den zweiten Teil gespannt.










