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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anndlich:

1681: Leipzig.

Die Lungenschwimmprobe von Tore Renberg

1681 steht Anna Voigt in Leipzig vor Gericht, ihr wird vorgeworfen, ihr neugeborenes Baby getötet zu haben. Als Kindsmörderin droht Anna Voigt der Tod und die Obrigkeit will diesen sehen. Doch Anna hat einen Vater, der alle Hebel in Bewegung setzt und der mit Christian Thomasius einen Anwalt findet, der für sie einsteht und Anna hat das Glück, dass ein innovativer Arzt das Baby untersuchte.

Johannes Schreyer möchte mit der Lungenschwimmprobe (heute auch als Schreyer-Schwimmprobe bekannt) wissenschaftlich beweisen, dass das Baby eine Totgeburt war und damit, wie auch Anna aussagt, die Verurteilte keine Kindsmörderin ist. Kann die Lungenschwimmprobe Anna Voigt retten?

Die Lungenschwimmprobe von Tore Renberg ist ein eindrücklicher historischer Roman. Anhand zweier Originalquellen stellt der Autor die Verurteilung Anna Voigts dar und berichtet aus vielen Perspektiven.

Ich hatte zu Beginn des Buchs vermutet, dass die Lungenschwimmprobe und Annas Verurteilung im Fokus des Buchs steht. Diese Erwartungen haben leider auch dafür gesorgt, dass ich am Ende nicht komplett überzeugt bin, denn der medizinische und juristische Aspekt ist zwar vorhanden, aber deutlich nebensächlicher als erwartet. Oftmals bekommen wir Einblicke in das Leben der „Nebencharaktere“, den Anwalt Christian Thomasius und den Arzt Johannes Schreyer. Diese Einblicke sind phasenweise auch interessant, aber oftmals doch eher ausschweifend.

Der Schreibstil passt sich - das berichtet der Autor auch in der Danksagung - der damaligen Zeit an, er wirkt eher berichtend und weniger unterhaltend. Besonders gut gefallen haben mir die Passagen, in denen Renberg offensichtlich seine Vermutungen einbringt und zu uns Lesenden spricht. Der berichtende Schreibstil hat mich nicht gestört, aber ein paar Seiten der Eingewöhnung benötigt. Schade fand ich, dass nicht immer ganz klar wurde, welche Aspekte durch Quellen belegt werden konnten und welche eher der „Unterhaltung“/Rekonstruktion dienten.

Dennoch bin ich beeindruckt, wie viel Arbeit hinter diesem Werk steckt und ebenso von der Darstellung des Falls Anna Voigt und der Lungenschwimmprobe. 1681 war für mich bisher eine nicht greifbare Zeit, die der Autor mit mit Die Lungenschwimmprobe eindrücklich näher gebracht hat.

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Rezensionen von Lisoka:

Traurig aber schön!

Even If I fall von Abigail Johnson

Erst einmal vorweg: Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich würde sie definitiv weiterempfehlen, allerdingst sollte einem bewusst sein, dass es hier nicht um die schönen Seiten des Lebens geht. Das Buch ist voller Emotionen und an der einen oder anderen Stelle musste ich weinen. Es ist kein einfaches Thema.

Das Leben von Brooke und Heath wird tragischerweise miteinander verbunden. Ihre jeweiligen älteren Brüder waren beste Freunde, allerdings spielt die Handlung an einem Zeitpunkt, an dem Brookes älterer Bruder Jason im Gefängnis sitzt, und zwar für nichts geringeres als den Mord an Calvin (Heaths Bruder).

Das Leben von beiden änderte sich von einem auf den anderen Tag radikal und die Auswirkungen sind deutlich spürbar. Wie die Außenwelt Brookes Familie behandelt und wie sich die eigene Dynamik in der Familie geändert hat, wird sehr deutlich beschrieben. Es ist traurig. Doch die Verbindung die Brooke und Heath finden, ist gleichermaßen auch schön. Auch wenn die ganze Situation alles andere als einfach ist.

Wie die ganzen Charaktere vorgestellt wurden, fand ich super. Für mein Empfinden waren sie authentisch und besonders gut fand ich, dass es sich nicht nur auf die Hauptfiguren begrenzt hat, denn auch die Nebenfiguren kamen zur Geltung! Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Auch die Umsetzung insgesamt war gut. Besonders interessant fand ich, dass die Idee was ganz Eigenes war, zumindest kenne ich bisher kein Buch, das das gleiche Thema behandelt.

Ich empfehle es weiter! Das Buch war spannend, traurig, berührend, emotional, schockierend und absolut fesselnd – ich wollte es gar nicht aus der Hand legen.

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Rezensionen von Amena25:

Klufti geht in die Politik

Lückenbüßer von Volker Klüpfel; Michael Kobr



Eine Anti-Terror-Übung, bei der Kluftinger als Interims-Polizeipräsident die Leitung innehat, geht völlig schief. Nicht nur, dass alles ziemlich chaotisch abläuft und jeder Kollege offenbar macht, was er will, kommt auch noch ein Polizist ums Leben. Nach näherer Recherche stellt sich heraus, dass der Kollege keinem Unfall zum Opfer fiel.

Zudem trieb sich dieser im Dunstkreis rechter Gesinnungsgruppen herum. Doch nicht nur hier muss Kluftinger sich mit Politik herumschlagen. Auch er selbst entdeckt plötzlich seinen politischen Ehrgeiz. Eigentlich sollte er sich nur als Listenfüller für den Gemeinderat aufstellen lassen. Doch als er erfährt, dass ausgerechnet Dr. Langhammer auch für den Gemeinderat kandidiert, ist Kluftingers Konkurrenzdenken erwacht. Dabei greift er zu allen möglichen und unmöglichen Mitteln, um besser als sein ,,Erzfeind“ abzuschneiden. Dass ihm immer mal wieder die politische Richtung etwas abhandenkommt und er zurückrudern muss, macht’s umso unterhaltsamer.
Kluftinger in Bestform!

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Rezensionen von Lisoka:

Absolut packend!

Everything We Never Said - Liebe lässt uns böse Dinge tun von Sloan Harlow

Ich bin begeistert! Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr spannend, sodass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Daher bereits jetzt: Ich empfehle "Everything We Never Said" von Sloan Harlow definitiv weiter!

Zuerst hat mich das Cover eher nicht überzeugt, weil es mir zu dunkel war (ich habe es nur auf dem Display meines Laptops gesehen, nicht im Laden etc.

). Als ich das Buch dann jedoch in meiner Hand hatte, war ich hin und weg! Es ist sehr hübsch, gut herausgearbeitet, wirkt hochwertig und passt hervorragend zum Farbschnitt.

Das Thema des Buches ist sehr gut umgesetzt und auch der Schreibstil der Autorin ist super. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Ganz besonders die beiden Hauptprotagonisten Ella und Sawyer. Es gibt sowohl Kapitel aus Ellas als auch aus Sawyers Sicht, wobei die von Ella überwiegen.

Die Dynamik der beiden ist einzigartig und von der Autorin sehr interessant dargestellt. Beide müssen einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Da Hayley (Ellas beste Freundin und Sawyers feste Freundin) plötzlich bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Mir hat beim Einstieg die zeitliche Distanz zum Unfall gefallen. Denn die Geschichte beginnt damit, dass Ella wieder zur Schule geht bzw. generell ins neue Schuljahr startet, sodass der Unfall ein paar Monate her ist. Ella und Sawyer kommen sich näher, doch plötzlich fängt Ella an Hayleys alte Tagebucheinträge zu lesen...

Grundsätzlich würde sich sagen, dass die Charaktere authentisch sind, wobei ich glaube jeder hätte an Ellas Stelle ab einem gewissen Punkt das Tagebuch direkt ohne Pause zu Ende gelesen. Aber gut, es ist immernoch ein Buch, da ist es normal, dass ein Spannungsbogen aufgebaut werden soll.

Ich empfehle das Buch weiter!

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Rezensionen von qq:

nicht wie erwartet

Dirty Diana: Das Erwachen von Jen Besser; Shana Feste

nicht wie erwartet

Also das Buch, die eigentliche Idee, das eigentliche Versprechen auf dem Klappentext, hätte enormes Potential gehabt, tiefer in die Welt der weiblichen Sexualität einzusteigen und die Wünsche und Begehren von Frauen zu behandeln.
Basierend auf einem Podcast.

Aber die Umsetzung ist dann leider nicht wie erwartet.

Es ist eine Erzählung über eine gescheiterte Ehe, wie es sie schon zu Haufe gibt. Weibliche Sexualität wird auch nur belanglos in üblichen Szenen dargestellt - nichts neues, nicht das was versprochen wurde. Schade eigentlich.

Das Buch ist eine nette Erzählung, am Ende dann noch, wie sollte es anders sein, ein Cliffhänger für den nächsten Band - soetwas mag ich persönlich ja überhaupt nicht...

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, insbesondere weil es etwas anderes versprochen hat in meinen Augen. Die Erzählung an sich, ist aber auch nicht schlecht.

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Rezensionen von MarcoL:

Berührender Coming-of-Age. Ein römischer Somali als Spielball zwischen zwei Kulturen

Der Kommandant des Flusses von Ubah Cristina Ali Farah

Diese Coming-of-Age-Geschichte rund um den römischen Somali Yabar beginnt damit, dass er im Krankenhaus aufgenommen wird. Den Grund für seine schwerwiegende Augenverletzung verschweigt er. Erst im Laufe der Erzählung rund um sein Leben erfahren wir mehr über die Umstände.
Als er aus der Bewusstlosigkeit erwacht wird er nach seinen Eltern gefragt.

Er gibt seine „Tante“ Rosa an, die sehr oft für ihn da war und mehr und mehr in seinem jungen Leben eine Bezugsperson wurde als seine eigene Mutter es war. Außerdem urlaubt die im Norden des Landes, und er möchte sie nicht beunruhigen, denn er glaubt, dass er wieder mal Mist gebaut hat. Sein Vater ist schon längst fort. Zuerst kamen sie noch 1990 zusammen von Somalia geflüchtet nach Rom. Er blieb mit seiner Mutter, seinen Vater hielt es nicht. Er wollte zurück in den Bürgerkrieg. Clan-Verpflichtungen.
Yabar tut sich in Rom schwer. Seine Hautfarbe ist schwarz, seine Wurzeln glaubt er nicht zu kennen. Es wird versucht, die Wahrheit von ihm fernzuhalten. Aus Rücksicht, ihm eine besseres Leben zu ermöglichen. Doch auf Dauer bleibt sie nicht verborgen, und Yabar kann sich in der Welt mit anderen Augen sehen.
All daran hat er zu knabbern. Seine schulischen Leistungen sind schlecht, obwohl Sissi, die hellhäutige Tochter von Rosa, versucht mit ihm zu lernen.
Als ihm droht, ein zweites Mal sitzen zu bleiben, schickt ihn seine Mutter kurzerhand nach London zu seiner somalischen Verwandtschaft, auch wenn er kaum Somali spricht.
Erst dort lernt er das wahre Wesen der Somalis kennen. Er tut sich mit der Sprache leichter als gedacht, und lernt Gründe für den andauernden Bürgerkrieg kennen.
Ihm wird das zerstörerische System der Clans erklärt, und allmählich dämmert ihm das wahre, brutale Geheimnis um seinen Vater.

S.190: „ […] dass die Clans nur ein Instrument der Macht sind, wie übrigens alle Spaltungen. Sie entsprechen keiner politischen Überzeugung. Die Geburt entscheidet über die Zugehörigkeit zu einem Clan, nicht der eigene Wille.“

Er beginnt das große Rad des Lebens zu verstehen – und will es dennoch nicht begreifen. Wut und Trauer sind nur zwei der Gefühle, die ihn überkommen … Erwachsenwerden war noch nie einfach.
Die Autorin verpackt in diesen aufrüttelnden Roman ein Stück Somalische Zeitgeschichte. Sie bringt viel Verständnis für ihre handelnden Personen mit. Hauptaugenmerk ist natürlich die Entwicklung von Yabar, den sie hier als Botschafter einsetzt, um uns ein wenig die Hintergründe für das Leid in Somalia näherzubringen. Ich behaupte zu sagen, dass ihr dies recht gut gelungen ist, obwohl hier gewiss noch Luft nach oben wäre. Dennoch vermittelt es den unbedarften LeserInnen ein erstes Gefühl der politischen Lage.
Und wie es in einem Teenager aussehen kann, der nicht weiß, wo er hin gehört und ein Spielball zwischen zwei Kulturen ist, hat sie uns sehr überzeugend dargestellt. Auch ist es eine Abrechnung mit dem Italienischen Kolonialismus in Afrika.
Der Titel des Romans geht zurück auf eine Somalische Sage.
Sehr gerne gebe ich für diesen Roman eine Leseempfehlung – er erweitert unseren Horizont auf eindrückliche und unterhaltsame Weise.

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Rezensionen von Lealein1906:

Drei Schwestern, drei Schicksale

Die Mitford Schwestern von Marie Benedict

„Die Mitford-Schwestern“ hat mir sehr gut gefallen. Man lernt drei sehr interessante Frauen kennen: Nancy, Diana und Unity. Während man sich mit Nancy schnell identifizieren kann, fällt es bei den anderen beiden schwerer, denn sie sind glühende Faschisten und Nazi-Anhänger, Unity ist sogar eng mit Hitler verbunden.

Das muss man erst einmal verdauen. Aber trotzdem ist es interessant, darüber zu lesen. Insgesamt gebe ich dafür 4 Sterne.
Es fällt ein bisschen schwer in das Buch reinzukommen, da es sich um eine Familie mit sieben Kindern handelt (da hätte ein kleiner Stammbaum am Anfang geholfen), die auch noch ziemlich komische Spitznamen haben, die gefühlt aber alle gleich auf den ersten Seiten erklärt werden müssen. Außerdem muss man erst das System des Buches verstehen. Die drei Schwestern Nancy (Ich-Perspektive), Diana und Unity erzählen immer abwechselnd in dieser Reihenfolge, dann folgt ein Zeitsprung. Wenn man das System raushat, fällt auch das Lesen leicht. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, sodass man schnell vorankommt.
Ich kann verstehen, dass manche Leser bemängeln, dass im ganzen Buch nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Aber das Leben von drei Menschen in einem Buch über einen so lange Zeitraum hinweg darzustellen, ist nicht einfach und wird sonst schnell zu lange. Die Geschichten der Schwestern einzeln darzustellen würde für mich nur bei Nancy funktionieren, ich glaube ein ganzes Buch darüber wie Unity dem Führer schöne Augen macht, wäre zu viel und es würde ein ausgleichendes Element fehlen. Deswegen finde ich das Buch genauso richtig, wie es geschrieben wurde, denn es gibt trotzdem wahnsinnig viele Eindrücke und man kann sich in alle Frauen gut reinversetzen.
Ich fand es sehr interessant, die Mitford-Schwestern kennenzulernen und freue mich auf den nächsten Band von Marie Benedict in der Reihe „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“.

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Rezensionen von qq:

Pferdegeschichte mit Rätseln

Lia und Lea im Ponyglück - Silberpferde in Not von Carola von Kessel; Lia Beckmann; Lea Schirdewahn

Pferdegeschichte mit Rätseln

Ein sehr schönes Cover, passend zu Pferdegeschichten. Das lässt die Herzen der kleinen Pferdefans sicherlich höher schlagen.
Lia und Lea, zwei Freundinnen, nehmen zwei schwache Pferde auf und pflegen diese, bis sie wieder fit sind.
Die Geschichte ist gut erzählt, sehr auflockernd sind die Sprechblasen die es immer wieder gibt.

Auch sind im Buch immer wieder kleine Rätseln enthalten.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Zielgruppe mit 8 Jahren nicht etwas zu jung ist - gefühlt würde ich eher denken, dass 9-10 Jahre besser passt.

Auch die Variante mit den verschiedenen Sichtweise der Geschichte, die man selber wählen kann am Ende der Kapiteln, finde ich, macht das Buch interessanter und lockert es auf, das kommt sicher gut an bei den Kindern.

Die Geschichte selber könnte spannender sein - also hier fehlt mir so das kleine Highlight und etwas mehr Spannung. Aber dennoch, eine nette Geschichte mit vielen kleinen Extras, die das Buch interessant machen.

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Rezensionen von Buch_puttel:

schwierige Mütter-Töchter Beziehungen

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen von Anna Brüggemann

In diesem Roman geht es um eine kleine Familie, bestehend aus Mutter Regina und Vater, Tochter Antonia und Tochter Wanda und Enkelin Celina. Mutter Regina, selbst eine sehr unangenehme Person (vermutlich narzistisch) macht deutliche Unterschiedene zwischen ihren Kindern. Eine Tochter scheint sie besonders zu mögen, die andere jedoch eher weniger.

Beide spüren die Gefühle und Empfindungen der Mutter deutlich.
Cover, Titel und Inhalte des Buches ergeben für mich nicht wirklich ein gutes Zusammenspiel und die Wahl des Titels finde ich eher fragwürdig.
Ich mochte den Roman insgesamt sehr. Der Beginn der Familiengeschichte, bis hin zum dramatischen Ende, wurde sinnvoll aufgebaut und ausgeschmückt. Verschiedenste Gefühle, welche die Autorin vermitteln wollte, kamen genau da an, wo sie hin sollten. Ich mochte die starken Frauen in diesem Buch, die sowohl Mut als auch "Schwächen" zeigen konnten. Ich konnte einige Szenen und Emotionen besonders nachempfinden und habe für mich sehr viel aus diesem Buch ziehen können. Der Roman wird noch lange nachwirken, denke ich. Absolute Empfehlung!

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Wenn der Sandmann dich ruft

Grace (Academy of Dream Analysis 2) von Ruby Braun

Schreibstil: Wie in Band eins hat mir Ruby Brauns Schreibstil sehr gefallen. Was mir besonders gefallen und geholfen hat, war, dass sie die Ereignisse aus dem ersten Band nochmal angesprochen hat, sodass ich total gut wieder in die Geschichte gefunden habe. Vergleichsweise zum ersten Band gab es mehr Spannung und Action.

 

Charaktere: Die Charakterentwicklung von Nemesis und Mercy war immens. Mercy der immer tiefer in den Strudel der Trauer gerät, muss endlich loslassen, wenn er Nemesis nicht verlieren möchte. Und Nemesis wird mit ihrer Familie und ihrem Bruder konfrontiert. Nemesis ist ein unglaublich starker Protagonist, trotz ihrer traumatischen Kindheit besitzt sie dennoch die Kraft, um für Mercy da zu sein. Diese Stärke färbt auch auf Mercy ab, und beide stellen sich den Dämonen ihrer Vergangenheit.

Auch der Aufbau und die Auflösung bezüglich des Antagonisten waren sehr spannend und beinhalteten einige unerwartete Plot Twists. 

Fazit: Eine Dilogie, die mir unglaublich gut gefallen hat. Die Beziehung zwischen Mercy und Nemesis war absolut authentisch. Besonders die Trauer und Trauma Bewältigung waren sehr realistisch. Ich bin überzeugt von Ruby Brauns Büchern und fieber schon ganz gespannt auf ihr Nächstes hin. 

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