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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kokoloreslot:

Ein beachtliches Meisterwerk

Blutrotes Karma von Jean-Christophe Grangé

Jean Christophe' Granges "Die marmornen Träume" blieb mir nachhaltig in Erinnerung. Daher war ich gespannt auf "Blutrotes Karma". In seinem neuen Triller geht es um einen Studenten, dessen Freundin brutal ermordet wird und der seinen Halbbruder um Hilfe bittet, weil er als Polizist die entsprechenden Fähigkeiten besitzt.

Außerdem sucht auch eine Freundin des Opfers nach Antworten, wodurch sich ein ungewöhnliches Dreiergespann ergibt, dass sich gut ergänzt. Es gibt weitere Morde und schließlich wechseln die Schauplätze und es kommt Unglaubliches ans Licht.
Es ist schon ziemlich gewaltig, was sich dann auftut. Es ist nicht nur brutal und spannend, sondern auch äußerst interessant und vielschichtig. Zugegeben, ich habe anfangs etwas gebraucht, um mich einzufinden, aber die Ausarbeitung, der Informationsgewalt und die genauen Beschreibungen sind wirklich beachtlich. Wieder hat Jean Christophe' Granges es geschafft, mich nachhaltig zu beeindrucken. Ein fesselnder Thriller, den ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Skurril

Honey von Victor Lodato

Dieses Buch lässt mich ambivalent zurück. Eine aussagekräftige Bewertung fällt mir schwer.
1) Auf den ersten Seiten hab' ich nur schwer in den Lesefluss gefunden.
2) Dann war ich plötzlich im Leseflow. Die Geschichte sprühte vor unsagbar komischen und skurrilen Situationen. Die Sprache - grandios!
3) Der Mittelteil war dann wieder etwas langatmig.

Die Idee, mit Honey eine unkonventionelle ältere Dame zu erschaffen finde ich gut. Auch wenn mir ihre "famiglia" etwas zu lasch vorkommt ;-)
In der zweiten Hälfte des Buches hat der Wortwitz zwar deutlich nachgelassen, dennoch blieb das Lesevergnügen erhalten. Ein Buch, das mich gut unterhalten konnte.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Gut für Einsteiger geeignet

Die Wunder des Kosmos von Phi Weber

Als "Astro-Newbie" war ich sehr neugierig auf dieses Buch und die Möglichkeit, mich näher mit der Astrologie zu beschäftigen. Als ich es dann in den Händen hielt, konnte ich es kaum erwarten, es durchzublättern. Alles wirkt hochwertig und farblich abgestimmt. Diese Harmonie zeigt sich schon beim Cover und setzt sich mit den Abbildungen im Buch weiter fort.

Es hat sich herausgestellt, dass es sich für Einsteiger sehr gut eignet, weil es verständlich auf das Wichtigste eingeht und einer übersichtlich Struktur folgt. Jedes Tierkreiszeichen wird ausführlich vorgestellt und man merkt, wie komplex das Thema eigentlich ist, ohne das man jetzt mit Informationen überfrachtet wird.

Natürlich habe ich zuerst mein eigenen Sternzeichen studiert und konnte schon ein paar Überschneidungen feststellen. Astrologie kann als "verlässliches Navigationssystem" dienen und dabei helfen, das Verständnis für sich selbst weiterzuentwickeln, so heißt es. Es geht also auch um Bewusstseinsentwicklung und man findet hier viele anschauliche Anregungen und ausführliche Informationen. Hier kann bestimmt jeder etwas für sich mitnehmen, wenn man sich für Astrologie interessiert.

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Rezensionen von Ele:

Karlsbader Oblaten

Flucht nach Karlsbad von Ada Caine

Flucht nach Karlsbad (Die Oblatenbäckerin 1), Historischer Roman von Ada Caine, EBook, Tinte & Feder – Verlag
Walburga Leiter sucht ihr Glück in Karlsbad
Burgl, arbeitet im Krämerladen, ihres Bruders. Der will die Schwester des Schusters heiraten. Josefa die Braut will, dass Burgl nach der Hochzeit das Haus verlässt.

Eine Erbschaft ändert jedoch alles. Josefa und ihr Ehemann kommen auf die Idee, dass Burgl den Bruder von Josefa heiraten könnte, doch Matthias ist faul, schlampig und ein Trinker, außerdem ein Weiberheld. Burgl sollte Matthias ehelichen, damit Bruder und Schwägerin in den Genuss, des Erbes kommen. Die Heiratskandidaten geben sich plötzlich die Tür in die Hand. Doch die Protagonistin entschließt sich, nach Karlsbad zu ihrer Verwandten Tante Zöpfel zu fliehen. Dort findet sie eine Zukunft.
Das Buch ist in 10 Kapitel in idealer Leselänge eingeteilt, die Abschnitte sind mit einer zum Inhalt passenden Überschrift versehen. Ein ausführliches Personenverzeichnis am Buchanfang, gewährt eine Übersicht über die Charaktere. Einige Personen sind jedoch aufgeführt die in der Geschichte nur angedeutet werden oder nur eine kleine Szene haben. Lesefluss hat sich unmittelbar eingestellt, weil die Autorin nicht lange fackelt, sondern gleich mit den Ungerechtigkeiten gegen Burgl beginnt. Oft hätte ich mir gewünscht, dass sich Walburga, dem Bruder und vor allem der Schwägerin gegenüber etwas mehr auflehnt. Der Karlsbader Teil war interessanter erzählt. Die Autorin schreibt flüssig und bildhaft. Das Setting in Karlsbad war gut beschrieben. Die auktoriale Erzählweise gestattet einen umfassenden Überblick über das Geschehen. Schlagfertige Dialoge beleben den Roman.
Ich fand das Buch etwas einfach gestrickt und geschrieben, von der Sprache und vom Ablauf. Genügend Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten waren vorhanden und haben mich mitfiebern lassen. Ich hätte mir die Geschichte vor allem den Karlsbader Teil, ausführlicher und mit mehr Feinheiten, das Szenario mit mehr Emotionalität gewünscht. Der Grundgedanke an sich war gut und hätte den Stoff dafür sicher hergegeben. Die Figuren sind entweder herzensgut oder verschlagen, böse und niederträchtig. Nur bei der Protagonistin hat sich eine leichte Entwicklung abgezeichnet. Matthias, Stefan und vor allem Thea oder Josefa haben mich ob ihrer Gemeinheiten, angewidert. . Am unterhaltsamsten fand ich den Auftritt der sechsköpfigen Familie, das hat mich zum Schmunzeln gebracht. Was in der Heimat weiter geschah ist offen geblieben. Gerne hätte ich auch den Vorfall mit dem Kerzenhalter geklärt gewusst. Auch Erwin hat kampflos den Schauplatz verlassen. Meine Lieblingsfigur, weil sie eine abwechslungsreiche Persönlichkeit ist, Tante Zöpfel.
Ich hoffe, dass dies alles im Folgeband geklärt wird. Darauf bin ich schon gespannt, weil ich nun doch wissen will was weiter geschieht. Wer einfache historische Liebesromane mag ist hier gut beraten. Von mir 3 Sterne.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Und alle so still von Mareike Fallwickl

Fallwickl erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Elin, Nuri und Ruth. Drei Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Sie geht der (fiktiven) Frage nach was passieren würde, wenn Frauen ihren alltäglichen, unbezahlten Aufgaben nicht mehr nachkommen würden. Chaos? Ja! :-)
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Die zerbrechliche Zeit von Donatella Di Pietrantonio

Vor rund drei Wochen gelesen weiß ich nicht mehr viel über dieses Buch. Nicht gut, wenn es nach so kurzer Zeit schon nicht mehr richtig präsent ist.
Die Geschichte - tja, nicht uninteressant, aber auch nicht wirklich packend. Amanda bricht ihr Studium ab und kehrt nach Hause zurück. Sie ist antriebslos und verschlossen.

Es braucht lange bis ihre Mutter begreift, was wirklich passiert ist.
Für mich plätschert diese Geschichte ohne Höhen und Tiefen dahin.
Ich mag diese Autorin sehr. Ich mag ihre Art zu schreiben. Aber mit diesem Buch konnte sie mich nicht wirklich abholen.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Hat mir leider weniger gefallen

The Freedom Clause von Hannah Sloane

Daphne und Dominic treffen nach drei Ehejahren eine folgenreiche Vereinbarung. Es geht um viele Themen, die Paare beschäftigen, und um Selbstbestimmung und gewohnte Strukturen. Es ist zudem ein Tabubruch, eine Provokation, wie schon das Cover vermuten lässt, und ein Beziehungsdrama mit Denkanstoß.

Geschrieben ist der Roman leicht und unterhaltsam. Manchmal musste ich auch grinsen. Ein bisschen mehr hätte ich mir von den zwei Sichtweisen gewünscht, die das Potential gehabt hätten, auf beiden Seiten mehr zu zeigen. Dominic blieb mir zu oberflächlich, die Darstellung damit unausgewogen. Während mir die Buchidee gut gefallen hat, genauso wie die Blogeinträge von Daphne (generell ihre Perspektive), war ich von dem vorhersehbaren Handlungsverlauf zunehmend gelangweilt. Frische Ideen und weniger Klischees hätten der Story gutgetan. So richtig empfehlen, kann ich das Buch daher nicht.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Auferstehung

Mein drittes Leben von Daniela Krien

Mit dem Tod der Tochter hat das Leben für Linda jeglichen Sinn verloren. Sie zieht sich zurück, lässt niemanden an sich heran.
Daniela Krien beschreibt eindrücklich die Phasen der Trauer.
Tiefgründig, absolut authentisch.
Ein großartiges Buch!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Mutter versus Tochter. Ein ewiges Debakel.

Die Tochter von Kim Hye-jin

Die Mutter versteht ihre Tochter nicht und umgekehrt. Geht's nicht uns allen so?
Die Mutter geht auf in ihrer Arbeit als Pflegerin im Altenheim. Sie lebt gänzlich in einer anderen Welt als ihre Tochter, die von Ehe, Kindern und einem geregelten Leben wenig hält. Ist Annäherung möglich? Will die Mutter ihre Tochter überhaupt verstehen oder ist sie zu tief in den alten Traditionen verankert?
Ein leises, feines Buch das viel Raum für Reflektion lässt.

Wer die nüchterne, emotionslose koreanische Schreibweise mag, dem wird dieses Buch gefallen.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Fantastische Mischung

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

„Tage einer Hexe" ist der Start eines Fantasy-Zweiteilers, in dem es um Hexen, Monster und Magie geht. Optisch bereits ein Blickfang mit farblich aufeinander abgestimmten Umschlag und einem Farbschnitt. Inhalt wird auch was geboten, nämlich Spannung, eine düstere Welt, Grusel und interessante Figuren mit Humor.

Es ist eine bedrohliche Zeit, denn nur Neujahr und die folgenden zwölf „Schmutzigen Tage“ besteht erhöhte Gefahr durch die Monster. Der Roman umfasst diese zwölf Tage, in denen die Hexe Kosara, durch einen fatalen Fehler, ihre magischen Fähigkeiten (ihren Schatten) verliert und zu sterben beginnt. Damit fängt ein Wettlauf gegen die Zeit an. Das erhöht die Spannung. Ihre Hintergründe werden nach und nach aufgedeckt und sie ist eine Figur mit Ecken und Kanten, deren Zwiespälte und Zweifel authentisch dargestellt werden.
Weitere Pluspunkte bekommt der gut lesbarer Schreibstil, versetzt mit viel Humor, und die düstere Welt, bevölkert von zwielichtigen Gestalten. Die beiden Städte, um die es geht, werden durch eine Mauer getrennt. Die eine trostlos, arm und voller Monster, die andere wohlhabend und sicher. Ein paar Ungereimtheiten gab es, aber die haben mir nicht die Illusion geraubt. Denn die bunte Mischung aus Hexen-Humor, Mordermittlungen, ein bisschen Romance und Grusel war durchgehend interessant und spannend.

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