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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Island :

Coco Chanels steiniger Weg zur Mode-Ikone

Coco und die Revolution der Mode von Lena Johannson

Coco Chanel ist wahrscheinlich jeder Frau und auch fast jedem Mann in der westlichen Welt ein Begriff. Wie genau sie es geschafft hat, zur Mode-Ikone zu werden und wie steinig der Weg bis dorthin war, ist aber wahrscheinlich den wenigsten ein Begriff.

Geboren wurde sie als Gabrielle Chanel, ihr Spitzname Coco stammt aus der Zeit, als sie sich als mäßig talentierte Sängerin etwas dazu verdiente.

Das Geld war in ihrer Jugend nämlich immer knapp, ihre Mutter starb früh, der Vater ließ sie und ihre Geschwister im Stich. Und auch im jungen Erwachsenenalter musste Gabrielle sich mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser halten, bis sie mit Boy Capel einen wohlhabenden Unterstützer findet, der an sie und ihr Talent glaubt.

Die Covergestaltung passt sehr gut zu diesem Roman und sie weist zudem einen ähnlichen Stil auf wie die anderen Bücher der Reihe um bekannte Frauen der (Zeit)Geschichte, was für Wiedererkennungswert sorgt. Ich fand es sehr interessant, mehr über die Person Coco Chanel und all die Hürden zu erfahren, die sie zu bewältigen hatte. Auch über ihre Art an alles heranzugehen und das Lebensgefühl damals erfährt man einiges. Der Schreibstil war gut lesbar, manche Passagen hätten aber auch etwas kürzer ausfallen können, ohne Wesentliches zu vernachlässigen.

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Rezensionen von froschman:

Italienische Verhältnisse

All das Böse, das wir tun von Sandrone Dazieri

Die Anwältin Francesca Cavalcante hat vor dreißig Jahren vergeblich Contini, genannt „der Perser“, verteidigt, der zu Unrecht des Mordes an drei Mädchen verurteilt wurde. Der unschuldige Contini stirbt im Gefängnis. Die korrupte Polizistin Itala Caruso, die damals Contini verhaftet hat, leidet seitdem daran, da sie sicher ist, dass der falsche verurteilt wurde.

Nach dreißig Jahren verschwindet Amala, die Nichte Cavalcantes, spurlos. Ob die beiden Fälle zusammenhängen, weiß man nicht. Cavalcante macht sich auf die Suche nach Amala und erhält dabei Unterstützung von Gerry, ein ehemaliger israelischer Soldat, der sie ebenfalls sucht. Auch Caruso will ihr Gewissen beruhigen, indem auch sie sich an der Suche beteiligt, allerdings behindern sich die verschiedenen Personen gegenseitig, sind sich allerdings einig, dass es sich jetzt um den Perser handelt.
Dazieri hat einen Thriller mit zu vielen beteiligten Personen geschrieben sowie Zeitsprünge zwischen den beiden Handlungssträngen, die es teilweise schwierig machen, sich richtig zu orientieren. Die beschriebene Korruption, die anscheinend bei den italienischen Staatsorganen üblich ist oder war, hat mich erschüttert. Zahlreiche Wendungen haben mich aber überzeugt, es ist trotz anfänglicher Probleme ein guter Thriller geworden.

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Rezensionen von Daggy:

Mutprobenwettbewerb

Bulettenbande von Valentina Brüning

Bruno ist fast zehn als er mit seiner Stiefschwester und den nicht gemeinsamen Eltern (die genauen Verhältnisse könnt ihr im Buch nachlesen) von Berlin in die Uckermark, also in die Pampa zieht. Gemeinsam mit zwei anderen Familie, die ebenfalls Kinder in den Alter haben, haben sie einen alten Bauernhof renoviert.

Neben den drei Familien gibt es auch einige Tiere, so auch eine Ziegenherde, die der Käseerzeugung dient.
Elli ist ein sehr groß gewachsenes Mädchen, dass sich selbst stolz als forsch bezeichnet. Gustav erzählt gerne und leider bringt er Bruno damit in eine sehr unangenehme Situation.
Denn er berichtet am ersten Schultag von einem blöden Missgeschick, dass Bruno geschehen ist. So entwickelt sich die Geschichte zu einem Mutprobenwettbewerb.
Das Cover zeigt die drei Kinder fröhlich im Regenfass, das in dem Buch eine wichtige Rolle spielt, allerdings sitzt nur Bruno darin und der angezogen.
Auch im Buch sind einige schwarz-weiße Illustrationen, die das Lesen ein wenig auflockern, so hat jedes der neun Kapitel ein Bild über dem Titel. Dadurch wird es für geübte Leser sicher leicht sein die hundert Seiten zu lesen, denn die Geschichte nimmt dann doch eine unerwartete Wendung mit einem sehr schönen Ende.

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Rezensionen von Tara:

Neues aus Brunngries - amüsant und spannend

Prost, auf die Künstler von Friedrich Kalpenstein

"Prost, auf die Künstler" ist der neunte Provinzkrimi mit Hauptkommissar Constantin Tischler des Autors Friedrich Kalpenstein. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, lassen sich also ohne Verständnisprobleme unabhängig voneinander lesen. Dennoch lohnt es sich durchaus die Entwicklung der Protagonisten - des Hauptkommissars Tischlers und von Polizeiobermeister Fink – durchgehend zu verfolgen.

Karl Hinterleitner - der Besitzer eines stillgelegten Bauernhofs - wird tot in seiner Garage neben seinem frisch restaurierten Traktor aufgefunden. Genau dieser Traktor ist es auch, der gleich mehrere Interessenten auf den Plan ruft und das nicht nur für den Traktor. Da alles nach einem Mord aussieht haben Tischler und Fink einen neuen Fall.

Der Schreibstil von Friedrich Kalpenstein lässt sich leicht und locker lesen. Die Dialoge sind lebendig und humorvoll, so dass ich wieder einmal eine Menge gelacht habe. Es macht Spaß die Ermittlungen von Tischler und Fink zu verfolgen, mit ihnen gemeinsam Verdächtigungen anzustellen und herumzurätseln. Nebenbei erfährt man auch wieder einiges aus dem Privatleben der Charaktere. Mir gefällt diese Mischung, da ich inzwischen das Gefühl habe einige der Einwohner aus Brunngries schon richtig gut zu kennen.

Die Kapitel sind kurz und haben aussagekräftige, treffende Überschriften, die mich neugierig gemacht haben.

Ich mag diese Kombination aus Humor und Spannung. Für mich ist das beste Unterhaltung. Zudem gefällt mir die Atmosphäre in Brunngries und der Lokalkolorit der sich durch die Bücher hindurchzieht.

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Rezensionen von Hexenaugen:

Herzerwärmende Geschichte

Kleine Pfoten, großes Glück – Ein Weihnachtsstern über Langeoog von Bente Sommer

Kleine Pfoten, großes Glück - Ein Weihnachtsstern auf Langeoog" ist ein Kinderbuch von Bente Sommer. Es erzählt die herzerwärmende Geschichte von einem Hund und seinen Abenteuern auf der Nordseeinsel Langeoog während der festlichen Zeit des Jahres. Dieses Buch ist ein toller Roman über Freundschaft und Zusammenhalt, der vermittelt, dass es oft auch einen tierischen Freund braucht, um wirklich glücklich zu sein und der schon jetzt auf die festliche Jahreszeit einstimmt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat viel Freude gemacht es zu lesen und ich empfehle es gern.

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Rezensionen von Sheilo:

Eine richtig tolle Fake-Dating Romance

Lessons in Faking von Selina Mae

Athalia hat ihre Eltern bereits in ihrer Jugend verloren, doch durch ihr Erbe ist sie finanziell sehr gut abgesichert. Von ihrer Familie ist ihr nur ihr Zwillingsbruder Henry geblieben, jedoch sind sie sich nicht sehr nahe. Athalia ist für ihn nur interessant, wenn sie Probleme hat und er ihr als großer Bruder helfen möchte.

Durch ihre schlechten Leistungen in der Uni bekommt sie einen Tutor zugeteilt, welcher ausgerechnet Dylan McCarthy ist und damit der Erzfeind ihres Bruders. Als ihr Bruder durch ein Missverständnis denkt, Athalia hätte etwas mit Dylan, nutzt sie diesen Umstand für sich aus, um für ihren Bruder interessant zu bleiben. Doch was, wenn immer mehr echte Gefühle während der vorgetäuschten Beziehung aufkommen?

"Lessons in Faking" ist ein absolut fesselnder Liebesroman von Selina Mae. Das interessante dabei ist, dass die deutsche Autorin das Buch zwar auf Englisch geschrieben hat, das Buch aber direkt ins Deutsche übersetzt wurde.
Der flüssige und sehr witzige Schreibstil der Autorin passt für mich perfekt zur Geschichte, ich habe vor allem die E-Mails zwischen den beiden Protagonisten sehr geliebt. Selina Mae ist es in dem Buch sehr gut gelungen, die Gefühle zwischen den Protagonisten zu transportieren und ich habe mich direkt in meine Jugend zurückversetzt gefühlt.

Athalia kämpft sich seit dem Tod ihrer Eltern alleine durchs Leben, aber sie vermisst die einst innige Beziehung zu ihrem Zwillingsbruder sehr. In ihrer Mitbewohnerin und Freundin Wren hat sie eine Art Familienersatz gefunden, da diese sie auch zu Feiertagen mit nach Hause nimmt. Athalia ist für mich ein sehr authentischer Charakter, da man merkt, dass sie trotz ihrer finanziellen Sorgenlosigkeit andere Probleme hat und vor allem mit sich selbst kämpft.

Dylan mag ich selbst als Protagonist sehr, seine lustigen Sprüche haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Er versucht seine Gefühle hinter einer harten Schale zu verbergen, was ihm nicht immer gelingt. Er erfüllt in meinen Augen auch nicht die typischen Sportler-Klischees und ist deswegen für mich nur noch sympathischer.

Alles in allem ist "Lessons in Faking" ein richtiges Wohlfühlbuch für mich, trotz des emotionalen Aufs und Abs, dass es für mich nur spannender gemacht hat beim Lesen. Das Ende der Geschichte liebe ich wirklich sehr und ich bin schon gespannt auf den nächsten Band der Reihe, der sich um Henry drehen wird.

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Rezensionen von Claudia R.:

besonders ....

Die Konferenz der Vögel von Maximilian Hauptmann

Klappentext / Inhalt:

Inspiriert von einem persischen Märchen aus dem 12. Jahrhundert

Bei der jährlichen Konferenz der Vögel beschließen zehn von ihnen, angeführt vom Wiedehopf, sich auf die Suche nach ihrem König zu machen. Er soll ihnen alle Fragen beantworten und alle Ängste nehmen. Um zu ihm zu gelangen, müssen sie Ungeheuer überwinden, Meere überqueren und Steppen durchwandern.

Jede Aufgabe bringt sie näher ans Ziel und näher zu sich selbst. Inspiriert von einem alten Sufi-Märchen erzählt dieses Buch von der Spiritualität, die in uns allen wohnt. Und zeigt, wie wir zu ihr gelangen können.

Für Leserinnen und Leser des „Kleinen Prinzen“ und „Vielleicht“

Das Buch handelt von der Überwindung eigener Ängste, dem Erkennen der eigenen Fähigkeiten und einem Glück, das in uns allen wohnt. Mit seinen schönen Botschaften und herzerwärmenden Illustrationen ist es das perfekte Geschenk für jeden Anlass. Eine philosophische Geschichte, die spirituell ist, ohne religiös zu sein. Ein Buch, das von Leserinnen und Lesern immer wieder gerne zur Hand genommen und durchgeblättert wird.

Das erwartet Sie:

Hardcover mit Goldprägung
Wunderschöne Illustrationen auf jeder Seite
Eine spirituelle Reise für jedes Alter
Cover:

Das Cover ist sehr beeindruckend mit der Vielfalt sehr unterschiedlicher und auch besonderer Vögel umgesetzt und sehr schön angeordnet. Optisch und auch farblich ist es to erfasst und vermittelt einen wunderschönen Eindruck. Der Titel ist in goldener Schrift mit Glanzfolie verfasst und hinterlässt so einen wunderschönen Eindruck.

Meinung:

Eine wunderschöne poetische und tiefgründige Geschichte, die wichtige Botschaften integriert. Zehn Vögel machen sie auf die Suche und das Abenteuer nach Antworten und begeben sich auf eine Interessante und spannende Reise.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.

Eine wunderschöne Geschichte für kleine und große Vogelfans, Naturliebhaber und poetische Interessierte. Der Schreibstil ist bildlich und beschreibend und man kann den Ereignissen und Situationen gut folgen und auch in die Charaktere findet man sich gut hinein. Die Beschreibungen sind nachvollziehbar und bildlich und auch die Geschichte ist toll umgesetzt.

Wunderschön sind die farbigen Illustrationen dazu. Diese setzen das Ganze sehr schön um und geben das Gelesene sehr gut wieder. Die Tiere werden dabei sehr schön erfasst und auch die Zeichnungen sind sehr naturnah, aber auch liebevoll umgesetzt, mit viel Liebe zum Detail. Die Illustrationen sprechen sehr an und setzen das Ganze sehr schön um und runden es perfekt ab.

Märchenhaft erzählt und wunderschön umgesetzt, macht es dies zu etwas besonderem. Das Buch ist inspirierend, faszinierend und kreativ gestaltet und umgesetzt. Alles in allem toll erfasst und wunderschön umgesetzt. Ich mag die Geschichte sehr und auch die versteckten Botschaften darin. Die Illustrationen runden das Gesamte perfekt ab und auch diese poetische und tiefgründige Nuance macht das Ganze sehr besonders.

Fazit:

Eine wundervolle, poetische und auch tiefgründige Geschichte für groß und klein gleichermaßen gut geeignet.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Narzissmus und toxische Beziehungen interessant aufgearbeitet

Narzisst in the City - Ein Tatsachenroman über Narzissmus und toxische Beziehungen, basierend auf wahren Begebenheiten mit praktischen Lösungsansätzen, um loslassen und heilen zu können. von Lilly Fröhlich; Michaela Leipnitz

In diesem sehr gut recherchierten Tatsachenroman lerne ich vier sehr unterschiedliche unverheiratete Paare kennen: Henry Golden und Sarah Lengenfield, Ella Clevemans und Scarlett Pelliz, Ryan Miller und Emily Waterson und Josh McAllister und Mia Stone. Wobei, so unterschiedlich sind sie gar nicht. Einer der beiden Partner lebt seine narzisstische Ader voll aus.

Der andere lässt sich emotional missbrauchen, schafft es aber vorerst nicht sich zu lösen und den anderen zum Teufel zu jagen. Bis sich der erfahrene Coach Lucius, ein Freund der Betroffenen, sich seiner Freunde annimmt und mit ihnen gemeinsam Wege aus dieser Abhängigkeit erarbeitet um wieder zu sich selbst zu finden. Sein Credo: Es ist nie zu spät aus einer toxischen Beziehung auszubrechen und seinem Traum zu folgen.

Mit Ausdrücken wie Grooming, Breadcrumbing, Silent Treatment oder Traumabonding, die hier immer wieder verwendet werden, hatte ich bisher gar keinen Kontakt. Wenn ich aber im Nachhinein das Gelesene noch einmal an mir vorbei ziehen lasse, kenne ich doch einige Paare, die genau nach diesem Prinzip eine „ganz normale Ehe“ führen.
Ich fand es sehr interessant zu lesen, was es bedeutet mit einem solch narzisstisch veranlagten Menschen zusammen zu leben oder eine Beziehung zu führen. Augenhöhe ist hier jedenfalls keine zu finden. Ich bin erschrocken, wie abhängig Menschen sich machen, dadurch ihr Selbstbewusstsein verlieren und ihr Selbstwertgefühl dabei auf der Strecke bleibt. Genau so schockiert es mich, wenn ich lese, wie perfide die Narzissten dabei vorgehen. Ich bin so froh, dass ich in meinem Leben mein Herz nie an einen solchen Menschen verloren bzw. nie auf die Manipulationsmaschen eines solchen Narzissten angesprochen habe.
Ganz besonders schockiert war ich, als ich das Interview mit einem Zuhälter gelesen habe. Einfach nur schlimm. Da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob das nun Veranlagung oder eine Krankheit ist.
Wenn ich gefragt worden wäre, was ich glaube, wer eher narzisstisch veranlagt ist, Männer oder Frauen. Ich wäre der festen Überzeugung gewesen, dass es die Männer sind, die die Frauen in ihr Korsett zwingen wollen. Dass da die Frauen in der Überzahl sind, hätte ich nicht gedacht.
Die Autorinnen Michaela Leipnitz und Lilly Fröhlich haben mich mit ihrer aufklärenden Lektüre aufgerüttelt und zum Nachdenken, manchmal auch zum Lachen, gebracht. Und ich weiß auch schon, wer dieses Buch als nächstes zu lesen bekommt. Vielleicht gibt es ja dem ein oder anderen Denkanstöße um sich Hilfe zu holen und sich aus dieser nicht normalen Abhängigkeit zu lösen.

Ich finde die Beiden leisten mit diesem Buch eine tolle Aufklärungsarbeit. Vielleicht hilft es dabei, sich über die eigene Situation klar zu werden und Hilfe zu suchen und anzunehmen.

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Rezensionen von Palme123:

Spannender Thriller – "Midnight Jones und das mysteriöse Profil K"

The Killer Profile von Helen Fields

Für mich war dieses Buch der erste Thriller von Helen Fields und bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin. Das Buchcover verrät thematisch nicht viel – es ist eher geheimnisvoll gehalten, was die Blurred-Aufnahme auf dem Titzel zeigt, aber genau dadurch sticht es zwischen den vielen anderen Büchern herraus und macht neugierig.

Der Thriller handelt von Midnight Jones, die in einem Biotech-Unternehmen in London arbeit und hier Testergebnisse analysiert, um Bewerber mit passenden Stellen zu verbinden. Doch als ein Bewerber als Profil K (= Killer) einordnet wird, erkennt sie die Gefahr dieser Einstufung. Ein brutaler Mord in der Nähe verstärkt ihre Befürchtungen. Wird Midnight herausfinden, wem sie trauen kann und wer hinter dem Prodif K steckt?
Der Thriller thematisiert Unternehmensgier, Manipulation und einen gefährlichen und heimtückischen Killer, mit sehr anschaulichen Tatortbeschreibungen. Ich hatte bei so mancher Beschreibung eine Gänsehaut und konnte das Buch aber dennoch nicht aus der Hand legen. Von meiner Seite eine klare Empfehlung, wenn man man wieder Lust auf spannende Lesestunden hat.

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Rezensionen von Harakiri:

Atemlos

Die Totgeglaubte (Haven 4) von Michael Robotham

Evie erinnert sich
Ich lese Robotham von seinem ersten Buch „Adrenalin“ mit Begeisterung und frage mich jedes Mal, wie er es schafft, sich selbst immer wieder zu toppen und wie er auf seine Ideen kommt. Auch im vorliegenden Band – mittlerweile sein 20. Buch – hat er sich wieder selbst übertroffen.

Das Buch ist erschütternd, aktuell und mehr als spannend. Jede Seite, jede Zeile, jedes Wort, ja jeder Buchstabe sind fesselnd. Die Kapitel wechseln zwischen Evie und Cyrus und vor allem Evies Part hat mich tief bewegt. Denn Evie erinnert sich. Ein Erlebnis triggert sie so, dass ihre Erinnerungen an ihre Flucht nach England an die Oberfläche gespült werden. In Einschüben dürfen wir als Leser daran teilhaben. Von der Kleinkindzeit bis zum Finale. In den 3 Vorgängerbänden lasen wir von Evis Gegenwart, jetzt spricht die Vergangenheit. Und dass es die in sich hat, ist klar.
Auch Cyrus hat zu kämpfen: ist er doch fest davon überzeugt, dass das Schiffunglück kein Zufall, sondern Vorsatz war. Er beginnt, die Polizei bei ihren Ermittlungen zu unterstützen und gerät selbst in tödliche Gefahr.
Der Thriller kann unabhängig von den ersten Bänden gelesen werden. Man versteht die Zusammenhänge aber besser, wenn man diese Bände kennt.
Fazit: Was für ein Hammer-Buch. Ich konnte es echt nicht zur Seite legen und habe alles darüber vergessen. Essen? Unwichtig. Schlafen? Nee, jetzt noch nicht. Hausarbeit? Kann warten.

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