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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

emotionsreich

Entfachte Wut von Sabine Buxbaum

Klappentext / Inhalt:

Nachdem Carrie einem Serienmörder entkommt, wird sie ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen. An einem abgelegenen Ort in Minnesota soll sie sich in Sicherheit wiegen. Niemand darf wissen, wer sie ist. Auch nicht ihr attraktiver Nachbar Ryan. Sie ahnt nicht, dass er ebenfalls unter Schutz steht und ein großes Geheimnis vor ihr verbirgt.

Während sie einander näher kennenlernen, macht der Serientäter weiter Jagd auf Carrie. Um sie zu fassen, ist er zu allem bereit. Wer wird am Ende mit seinem Leben bezahlen?

Cover:

Der Blick einer Frau in die Ferne, sowie der bewölkte Himmel drücken hier bereits die Stimmung und machen so eine spannende Atmosphäre aus. Optisch und farblich passend zum Titel umgesetzt.

Meinung:

Carrie hatte großes Glück und konnte einem Serienmörder entkommen und kommt in ein Zeugenschutzprogramm. Aber der Serienmörder gibt nicht auf, wird er Carrie kriegen?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist bildlich, fesselnd und spannend umgesetzt. Es ist alles sehr gut beschrieben und man findet sich sehr gut hinein. Spannung wird schnell aufgebaut und fortgesetzt. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und Druck die teils recht kurzen Kapitel wird zusätzlich Spannung und Tempo erzeugt.

Die Anfänge der Kapitel sind optisch sehr schön gestaltet und dadurch auch sehr gut erkennbar. Die Gestaltung und Gliederung ist to geworden und es passt alles sehr gut zusammen. Spannung und Nervenkitzel wird erzeugt und bleibt dennoch dabei sehr authentisch. Die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht und auch emotional leidet und erlebt man das Ganze mit. Schnell wird man hier gefesselt und zugleich sehr gut unterhalten.

Fazit:

Spannende und fesselnde Geschichte mit Emotionen und Geheimnissen.

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Rezensionen von rosetheline :

Am Puls der Zeit

Intermezzo von Sally Rooney

"Intermezzo" ist der vierte Roman der irischen Bestseller Autorin Sally Rooney.
Genauso wie in ihren anderen Romanen begleiten wir hier mehrere Menschen und es handelt sich um eine "character study".

Im Fokus stehen die Brüder Peter und Ivan Koubek. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein.

Ivan, Anfang 20, Schachprofi, steht noch nicht fest im Leben. Peter, Anfang 30, als Jurist tätig, steht fest im Leben. Oder doch nicht?

Vor Kurzem ist ihr Vater gestorben und als Leser*in begleitet man die beiden in der Zeit danach. Auch, wenn der Tod des Vaters nicht das Hauptaugenmerk des Buches ausmacht, ist es ein Thema, das sich durch die ganze Geschichte zieht.

Ivan lernt eines Tages bei einem Schachturnier die 15 Jahre ältere Margaret kennen. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Bindung, die jedoch mit Scham vor gesellschaftlicher Kritik verbunden ist.

Peter hingehen hält innigen Kontakt zu seiner verflossenen Liebe, Sylvia, mit der er allerdings schon länger nicht mehr zusammen ist. Doch es gibt irgendwie auch noch Naomi in seinem Leben, die 10 Jahre jünger ist als er. Doch wie co-existieren diese beiden Frauen in seinem Leben?

Intermezzo ist ein Buch voller Fragen um das Geschwistersein, Familie, Verlust, (alternative) Liebesformen und was gesellschaftlich als richtig/falsch angesehen wird, ebenso wie das Heranwachsen als (junger) Erwachsene/r.

Die Geschichte ist in gewisser Weise anders, als Rooneys vorherigen Bücher, andererseits ist es eine logische Weiterentwicklung. Rooney experimentiert bei der Perspektive von Peter, die an die Erzählart "stream of consciousness" erinnert. Diese Abschnitte waren oftmals wirr und dadurch schwer zu lesen.
Außerdem werden vor allem Peters und Ivans Perspektiven gezeigt und es wäre interessant gewesen die Perspektiven der drei Frauen (mehr) mitzuerleben.

Alles in Allem ist es ein Buch, das etwas verdaut werden muss und zum Nachdenken anregt.
Ich denke, dass es ein Buch ist, das man nochmal lesen muss, wenn man seine Gedanken dazu gesammelt hat.
Es ist nicht mein liebster Sally Rooney Roman, aber er ist lesenswert.
Daher 3.75 Sterne.

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Rezensionen von Tara:

Faszinierend, einzigartige Blicke auf den Meeresgrund

Leuchten am Meeresgrund von Brad Fox

„Leuchten am Meeresgrund“ ist ein fesselndes und faszinierendes Buch des in New York lebenden Autor, Journalist und Übersetzer Brad Fox. Es ist kein Roman aber auch kein Sachbuch, sondern eine Kombination aus Wissenschaft, Historischem und dem Leben der Menschen, die daran beteiligt waren. Diese ungewöhnliche Mischung ist weitaus interessanter als ich zunächst vermutet hatte und es lohnt sich, sich darauf einzulassen.

Anhand von Logbüchern berichtet der Autor über die Tiefsee-Expedition von der Meeresbiologin Gloria Hollister, William Beebe und dem Forschungsteam im Jahr 1930. Sie reisen mit der Bathysphäre in die Tiefe und erkunden das Leben in der Tiefsee.
Zahlreiche Illustrationen und Fotos verbildlichen ihre Erlebnisse und machen das Buch zu einem hochwertigem Leseerlebnis.
Neben den sachlichen Einblicken in die wissenschaftliche Arbeit - die damals nicht immer ganz ungefährlich war - gibt es auch Einblicke in das Leben der Teilnehmer und über die Romanze zwischen Gloria und William.

Es ist beeindruckend, wie der Autor die wissenschaftliche Aspekte des Meereslebens mit dem Leben des Forschungsteams kombiniert. Sein Schreibstil ist dabei zum Teil sehr faktenbasiert und dann aber auch wieder sehr atmosphärisch, bildhaft, fesselnd und lebendig.
Die Kapitel sind kurz und tragen treffende Überschriften, die mich neugierig gemacht haben.

Die Tiefsee ist ein faszinierendes Thema und mir hat diese Mischung aus dem Leben und Erlebnissen der Forscher und den faktenbasierten Notizen der Expedition gut gefallen.

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Rezensionen von Ulla:

Wahlkampf in Altusried

Lückenbüßer von Volker Klüpfel; Michael Kobr

Kluftinger ist als Interims-Polizeipräsident in Altusried im Allgäu für den reibungslosen Ablauf der Antiterrorübung „Operation Alpenglühen“ zuständig. Alles läuft wie geplant bis neben den gestellten Verletzten ein echter Toter auftaucht. Der tote Polizist Lothar Schaller war gar nicht eingeteilt, was hatte er dort zu suchen? Doch nicht nur die Aufklärung des Todesfalls beschäftigt Kluftinger, er soll für die Kommunalwahl antreten.

Seine Partei hat noch einen Listenplatz frei, weit hinten, so dass er keine Chancen hat, gewählt zu werden. Aber auch dafür sind Fragebögen auszufüllen, Gespräche zu führen, ein Zeitungsinterview zu geben und als Kluftinger hört, das sein Gegenkandidat Dr. Martin Langhammer ist, möchte er nun doch gewählt werden. Die sozialen Medien, mit denen er sich überhaupt nicht auskennt, sollen ihm dabei helfen.
Der Kriminalfall gerät in den Hintergrund, die politischen Verhältnisse, die Tücken eines Wahlkampfes und die Feindseligkeit der Bevölkerung nehmen den größten Raum in diesem sehr humorvoll und nachdenklich stimmenden Kriminalroman ein. Die Protagonisten sind einem in diesem bereits 13. Fall alle mit ihren Stärken, Fehlern und Schwächen ans Herz gewachsen. Der lockere Schreibstil ist äußerst lesenswert.

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Rezensionen von Claudia R.:

Veränderung

Skye von Jani Friese

Klappentext / Inhalt:

Eine turbulente und wildromantische Wanderung durch die atemberaubende Landschaft der Highlands, auf der Suche nach dem wahren Glück.
Mit High Heels in die schottischen Highlands - das kann nur schiefgehen!
Shona ist da jedoch ganz anderer Meinung. Sie braucht dringend Abstand von Skye, nachdem ein Familiengeheimnis ans Tageslicht gekommen ist.

Ihr ganzes Leben steht Kopf. Ein Grund mehr, die Insel so schnell wie möglich zu verlassen. Doch zwischen nebligen Hügeln und Tälern kommt sie auf ihrer Wanderung vom Weg ab. Sie stolpert in eine Situation, in der sie die Hilfe eines schroffen, wenn auch charmanten Highlanders annehmen muss, der völlig abgeschieden in einer Hütte im Nirgendwo lebt. Inmitten der einzigartigen Landschaft erkennt Shona schließlich, dass Mylos raue Fassade nur dazu dient, die Geister seiner Vergangenheit abzuwehren.
Sie muss einsehen, dass man gegen alles kämpfen kann, außer gegen seine Gefühle. Mutig trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung, doch die Zeit drängt. Wird sie es schaffen, rechtzeitig in das grüne Tal zurückzukehren?
Verliere dein Herz in den Highlands. Freue dich auf eine spannende, knisternde, mitreißende Geschichte über Mut, Verlust, Vergebung und die Kraft der Liebe, alles zu überwinden, um neu anzufangen.
Band 2 der Schottland-Insel-Roman Reihe, der jedoch unabhängig vom 1.Band gelesen werden kann. Empfehlenswert wäre es jedoch, mit Band1 zu beginnen.

Cover:

Eine wunderschönes Cover, welches das Flair und die Atmosphäre der schottischen Highlands sehr gut erfasst und herüber bringt. Optisch und auch farblich toll umgesetzt.

Meinung:

Eine mitreißende und bewegende Geschichte über Veränderung, Verarbeitung und Liebe. Shona macht eine ziemliche Wandlung und Entwicklung durch und dabei kann man sich sehr gut in sie und ihre Gedanken hineinversetzen. Ich fand es to einige Charaktere hier wieder zu treffen. Denn es handelt sich hier um den zweiten Band der Schottland Roman Reihe von Jani Friese und da ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, war mir alles noch recht gut präsent. Aber auch ohne Vorkenntnisse Ann man das Buch durchaus lesen, da die Geschichten durchaus in sic geschlossen sind und so auch unabhängig lesbar.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit Details dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Charaktere findet man sich sehr gut hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Kapitelanfänge sind sehr schön verziert und dadurch gut erkennbar. Die Beschreibungen sind bildlich und alles sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere und auch dessen Handlungen und Emotionen kommen gut herüber und wirken authentisch. Man kann sich gut in alles hinein denken.

Eine spannende und emotionsreiche Geschichte. Ich wurde sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter. Auch die Atmosphäre und das Drumherum ist sehr gut gelungen und das schottische Flair kommt spürbar herüber.

Fazit:

Eine mitreißende und bewegende Geschichte über Veränderung, Verarbeitung und Liebe.

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Rezensionen von Ulla:

Geheimnis der Halbbrüder

Blutrotes Karma von Jean-Christophe Grangé

Während die Studentenunruhen in Paris im Jahr 1968 auf den Höhepunkt zusteuern will der junge Student Herve Suzanne, in die er sich verliebt hat, in ihrer Wohnung aufsuchen. Er findet sie in einer Yogaposition aufgeschlitzt und ausgeblutet von der Decke hängend. Er sucht Hilfe bei seinem älteren Halbbruder Jean-Louis, mit dem ihm wenig verbindet.

Er selbst wuchs gut behütet bei seiner Oma auf während Jean-Louis erst im Internat lebte und anschließend in der Fremdenlegion in Algerien Schreckliches erlebte. Inzwischen ist er Polizist, traumatisiert und drogenabhängig. Bei der Suche nach dem Mörder der jungen Frau finden sie die kurz danach getötete Cecile, Suzannes Freundin. Ist jetzt auch Nicole, die dritte Freundin in Gefahr. Zu dritt begeben sie sich auf Spurensuche bei der immer mehr in Richtung Indien weist und Herve das eigentliche Ziel der Morde ist.
Sehr ausführlich werden die politischen und gesellschaftlichen Themen der Studentenrevolte beschrieben, wie auch das Leben in Indien, deren Religionen und Sekten, deren Wertvorstellungen und der Alltag dieser Menschen. Diese ruhigen Abschnitte wechseln sich mit der Jagd nach dem Mörder und sehr brutalen Handlungen ab, sowie der Auflösung um das Geheimnis der Halbbrüder, die für Spannung sorgen. Insgesamt eine gelungene Mischung aus Brutalität, Spannung, Geschichte, Religion, Mystik, Gesellschaftskritik, Landeskunde und Familiengeschichte.

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Rezensionen von Ulla:

romanhaftes Sachbuch

Das Wesen des Lebens von Iida Turpeinen

Die Stellersche Seekuh, deren Geschichte sich durch die gesamte Handlung zieht, wurde erstmals 1741 vom deutschen Naturforscher Georg Wilhelm Steller entdeckt, als er mit Vitus Bering auf Entdeckungsfahrten ging. Das entbehrungsreiche Leben der Seeleute auf See und der Überlebenskampf der Schiffbrüchigen wird eindrucksvoll geschildert und wie die zutraulichen Tiere, die erstmals auf Menschen trafen dort abgeschlachtet wurden.

Teils war es zum Überleben der Seeleute notwendig, teils geschah es aus reiner Lust am Töten.
Zu späteren Zeiten, als Russland Alaska besiedelte, wurde die Seekuh erneut gesichtet und diesmal machten sich Forscher über dieses große, zutrauliche Tier her. Um sie zu studieren wurden sie getötet.
Heute gilt sie als ausgestorben.
Über Generationen hinweg wird erzählt, was mit den Zeichnungen und Skeletten dieses mächtigen Meeresbewohners geschah. Dabei werden die Menschen, die einen Bezug dazu hatten, mit ihrer Lebensgeschichte in die Handlung eingebunden.
Ein hochinteressantes wissenschaftliches Sachbuch in Romanform. Eine Pflichtlektüre für den Artenschutz.

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Rezensionen von Ulla:

überraschendes Erbe

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

In England führt die pensionierte Mathematiklehrerin Grace ein unaufgeregtes, vorbestimmtes Leben. Bereits als Kind ist ihr Sohn Daniel bei einem Unfall ums Leben gekommen, für den sie sich die Schuld gibt, und nun lebt auch ihr Mann Karl nicht mehr. Mit ihren 72 Jahren hat sie nichts mehr vom Leben zu erwarten bis ein Haus auf Ibiza erbt.

Mit der Verstorbenen, der ehemaligen Musiklehrerin Christina, hatte sie seit langer Zeit keinerlei Kontakt. Aus Neugier und um aus dem Alltagstrott auszubrechen, fliegt sie auf die Insel und findet ein heruntergekommenes Haus vor. Der Tod Christinas ist mysteriös, sie möchte für Aufklärung sorgen und auch der Grund warum ausgerechnet sie als Erbin eingesetzt wurde muss einen Grund haben.
Der Schreibstil Matt Haigs gefällt mir sehr gut, sehr einfühlsam nimmt er uns auf die Sorgen und Alltagsbeschwerden Grace mit, angenehm langsam schreitet die Handlung voran. Die Entwicklung von Grace wird uns in Form eines Briefes an ihren ehemaligen Schüler Maurice, inzwischen Mathestudent mit vielen Problemen, nahegebracht. Ein geschickter Schachzug. Die Handlung hingegen gleitet mittendrin ins übernatürliche, mystische hin und ist für mich nicht mehr logisch nachvollziehbar, das Ende völlig an den Haaren herbeigezogen. Schade.

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Rezensionen von Tara:

Das Buch haben wir gebraucht!

Was dich die Schule nicht lehrt von Herr Anwalt; Clara Louisa Veelken

„Was dich die Schule nicht lehrt“ ist ein Wegweiser der Autoren Tim Hendrik Walter und Clara Louisa Veelken über die Alltagsthemen, mit denen wir jeden Tag konfrontiert werden und über die in der Schule nichts gelehrt wird.

Meine drei Kinder haben in den letzten beiden Jahren ihr Abitur gemacht und zuvor sicherlich eine Menge gelernt.

Was alles nicht auf dem Schulplan stand und vor allem welche Fragen der Alltag bereit hält, habe ich seitdem mehrfach feststellen müssen. Von daher war ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch.

Es beinhaltet 22 Themengebiete und schon das Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass es Themen sind, denen wir jeden Tag begegnen, die aber keineswegs Thema in der Schule sind. Es geht um ganz Allgemeines wie Reisen, Arbeit, Gesundheit, Wohnen, Kinder, Steuern, Versicherung und vieles mehr. Das alles wird hier in leicht verständlichen Sätzen unterhaltsam und humorvoll erklärt, so dass das Lesen Spaß macht.

Meiner Meinung nach sollte dieser Ratgeber jeder Schüler spätestens zum Schulabschluss erhalten, um sich schnell und einfach Antworten auf die wichtigsten Fragen - die das Leben nach der Schule für jeden bereit hält - zu holen.

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Rezensionen von Danislesestube:

Humorvolles Büchlein

Wie erziehe ich nervige Verwandte?. Life is a Story - story.one von Jennifer Böhm

Man kennt sie, man liebt sie nicht immer so, wie es diese erwarten. Verwandte. Es gibt sie in allen Formen und Konstellationen. Von angenehm bis zum Davonlaufen ist alles dabei.

Nicht selten überlegt man vor oder während des Besuchs, wie man diese effektiv wieder den Heimweg antreten lässt. Immerhin ist man im Arbeitsalltag bereits von ausreichend tollen und super sympathischen Menschen umgeben, die natürlich nie lästig sein wollen.

(Ist klar)

Diesen oder einen ähnlichen Gedankengang hatte wohl auch Jennifer Böhm. Eine sympathische Autorin, welche ich auf der Buchmesse in Niederösterreich getroffen habe. Auch sie scheint von Verwandten umgeben zu sein, die ihr das Leben nicht selten „etwas“ erschweren. Demzufolge ließ sie es sich nicht nehmen, diesen wundervollen und natürlich vollkommen ernst gemeinten Ratgeber für all die gequälten Seelen da draußen zu schreiben.

Inhaltlich beschäftigt sich die Autorin mit den bekanntesten Szenarien. Vom Babysitter spielen bis zum gemeinsamen Urlaub mit der ganzen Familie ist alles dabei. Die Tipps und Tricks wurden nur mit einem Hauch Sarkasmus versehen, damit man unbedingt auf die Idee kommen sollte, das Gelesene bei der nächsten Gelegenheit in die Tat umzusetzen. Wäre doch schade, wenn man mit diesem Büchlein nichts anzufangen weiß. Oder? ????

Selten habe ich bei einem Buch so oft und lang anhaltend lachen müssen. Das ist genau mein Humor. Sarkasmus nimmt hier den größten Platz ein. Dennoch gibt es auch Stellen, die vor schwarzem Humor nur so triefen. Manche könnten diese Passagen als gemein abstempeln. Ich wiederum bin fast vom Stuhl gefallen vor Lachen.

Passend zu den garantiert ernst gemeinten Ratschlägen gibt es passende Bilder und Überschriften. Das Cover selbst passt perfekt zum Inhalt und zeigt gleichzeitig, dass manche Tipps nur bedingt zum Nachmachen geeignet sind. Wobei. Wo ein Wille, da auch ein Weg. ????

Wenn ihr Fans von Sarkasmus, schwarzem Humor seid und/oder einfach etwas Kurzweiliges zum Lachen braucht, ist das euer Buch.

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