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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peedee:

Ziemlich brutal

The Killer Profile von Helen Fields

Midnight Jones hat einen gutbezahlten Job bei Necto, wo sie als Datenanalystin psychometrische Persönlichkeitstests auswertet. Dabei stösst sie auf das Profil „K“ – K steht für Killer! Da so etwas noch nie vorgekommen ist, überprüft Midnight alles zigfach, aber die Auswertung scheint einwandfrei.

Als in der Nachbarschaft eine Frau brutal ermordet wird, ist Midnight überzeugt, dass es sich hierbei um den anonymen Kandidaten handelt. Ihre Vorgesetzten wimmeln sie ab und verweisen auf ihre Verschwiegenheit. Als eine weitere Frau ermordet wird, befürchtet Midnight, dass er auch sie töten könnte, da er weiss, dass sie „Midnight J.“ ist, die sein Profil ausgewertet hat…

Erster Eindruck: Das Cover strahlt durch die Farbgebung und den Buchuntertitel schon etwas Unheimliches aus – passt sehr gut.

Kapitel 1 war für mich ein heftiger Einstieg: Eine Frau wird in ihrer Wohnung ermordet und währenddessen der Anrufbeantworter läuft, wo ihre Schwester und die dreijährige Nichte, die am nächsten Tag Geburtstag hat, sie noch an die Feier erinnern und munter aufs Band plappern. Da schauderte es mich schon gewaltig!
Midnight und ihre Zwillingsschwester Dawn – da waren die Eltern aber in der Namensfindung sehr kreativ, oder? Nun ja. Es hat mich sehr berührt, wie sich Midnight um ihre behinderte Schwester kümmert. Die Eltern haben sich einfach mal auf Nimmerwiedersehen abgesetzt – sie wollten schliesslich auch leben und sind deshalb auf Weltreise. Oh, und um die behinderte Tochter soll sich einfach Midnight kümmern? Sie meinen, ihre Schuldigkeit getan zu haben. So etwas regt mich auf! Als Midnight die Entdeckung von Profil „K“ macht, ist sie hin- und hergerissen. Sie weiss, dass sie die Vorschriften befolgen muss und nichts gegen aussen tragen darf, aber andererseits befürchtet sie, dass es noch zu weiteren Morden kommen könnte. Sie trägt Verantwortung für ihre Schwester und braucht diesen Job unbedingt. Ihre Freundin Amber will sie davon abhalten, sich weiter in diese Sache hineinzusteigern; die Polizei sei schliesslich an diesem Fall dran. Doch der Mörder ist näher an Midnight dran, als ihr lieb sein würde…

Die Beschreibung der Mordszenen war – leider – sehr bildhaft und für mich fast zu brutal. Ich konnte diese Stellen jedoch nicht einfach auslassen, denn dann hätte ich das Gefühl, eventuell Essenzielles verpasst zu haben und den Ausgang der Geschichte nicht zu verstehen. Die Spannung war vorhanden und ich fieberte mit, wem man eigentlich noch trauen konnte. Gehört er/sie zu den Guten? Traue besser niemandem? Aber wer kann Dir dann helfen? Am Ende spitzte sich nochmals alles dramatisch zu. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Rezensionen von peedee:

Leider enttäuschend

Tee auf Windsor Castle von Claire Parker

Kate hat es nicht so mit den royalen Herrschaften oder deren Gepflogenheiten. Daher ist sie auch nur mässig interessiert, eine Freundin zu einer Führung auf Windsor Castle zu begleiten. Als sie sich kurzzeitig aus der Gruppe zurückzieht, verläuft sie sich im Schloss und landet in der Küche bei einer alten Dame namens Betty.

Auf ein gemeinsames Teetrinken folgt ein Pub-Besuch und sogar noch eine Übernachtung, bevor sich ihre Wege wieder trennen...

Erster Eindruck: Ein wahrhaft royales Coverbild – gefällt mir sehr gut.

Kate ist ein Underdog – so sagt sie zumindest selbst. Und ein Underdog wie sie hat in der Klassengesellschaft des Vereinigten Königreiches unten zu bleiben. Ein Schlossbesuch ist ihr deshalb zuwider. Aber der Freundin zuliebe sagt sie zu. Da sie ein dringliches Bedürfnis hat, will sie nur mal kurz austreten. Und findet den Weg zur Gruppe nicht mehr. Das ist unglaubwürdig, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man in diesem Schloss einfach mal so „ausscheren“ kann, ohne dass es Mitarbeitende hat, die einen daran hindern würden. Nun gut. Weiter. Der Weg führt zu Betty in die Teeküche, wo sie von der älteren Dame auch gleich einen gepflegten Beuteltee kredenzt erhält. Die beiden unterschiedlichen Frauen kommen ins Gespräch und verstehen sich – trotz aller Unterschiede – sehr gut.

„Manche Dinge erkennt man besser aus der Entfernung.“ (Betty)

Was will mir die Geschichte – bzw. die Autorin – eigentlich sagen? In der Original-Inhaltsbeschreibung steht „Vom Zauber des Zufalls – und den wahren Genüssen im Leben“. Das klingt in der Tat wunderbar, aber für mich war die Geschichte leider einfach nur unrealistisch und zu weit hergeholt. Auch nachdem ich mich von der Realität verabschiedet hatte, wurde die Erzählung für mich nicht besser und ich war dankbar, als die 160 Seiten zu Ende waren. Meinerseits leider keine Leseempfehlung; schade.

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Rezensionen von LeserinLu :

Macht Mut!

Zuversicht jetzt von Sara Fromm

Sara Fromms Buch „Zuversicht jetzt“ bietet genau das, was der Titel verspricht: eine motivierende und praxisnahe Anleitung, wie wir angesichts der zahlreichen globalen Krisen aktiv werden können. Die Autorin schafft es, Hoffnung zu wecken, ohne dabei die Realität zu beschönigen. Statt eine weitere Problemanalyse vorzulegen, richtet sie den Blick gezielt auf Handlungsmöglichkeiten – ein Ansatz, der in Zeiten von Klimaangst und politischer Frustration erfrischend und dringend nötig ist.

Besonders gelungen fand ich die Kapitel, in denen Fromm anhand historischer und aktueller Beispiele sozialer Bewegungen zeigt, wie kollektiver Protest Veränderungen bewirken kann. Auch die Theorie über das Funktionieren und Wirken sozialer Bewegungen fand ich sehr spannend, da ich mich damit noch nie befasst habe: Warum braucht es einerseits die Reformer:innen, aber auch die Rebell:innen? Das habe ich jetzt sehr viel besser verstanden.

Für mich persönlich, als jemanden, der bereits politisch aktiv ist, waren einige der Inhalte allerdings weniger neu, deshalb haben sich einige Kapitel für mich etwas gezogen. Dennoch hat das Buch einen Mehrwert, da es nicht nur Aktivist*innen, sondern auch Menschen anspricht, die erst am Anfang ihres Engagements stehen. Es schafft den Spagat zwischen grundlegender Einführung und praxisnahen Tipps für Erfahrene, indem es gleichzeitig Strategien für Resilienz und das Vermeiden von Burnout vermittelt. Gerade diese Aspekte fand ich besonders wertvoll, da ich selbst kenne, dass man sich schnell verausgabt - und die Erkenntnis, dass es kollektive Lösungen braucht (statt nur individuell Grenzen zu setzen), ist zwar naheliegend, ich hatte mir das aber nie so vor Augen gehalten.

Fromms Stil ist klar, motivierend und immer auf Augenhöhe mit den Leser*innen. Ihre eigene Erfahrung als Aktivistin und Trainerin fließt spürbar in ihre Vorschläge ein, wodurch sie praktische Handlungsschritte mit eigenen Anekdoten nachvollziehbar und greifbar macht. Deshalb kenne ich jetzt auch wesentlich mehr Gruppen und NGOs als vor dem Lesen. Das Buch ist schon mein zweites aus dem Löwenzahnverlag, den ich definitiv weiter im Auge behalten werde, weil hier ein ganz tolles Verlagskonzept verfolgt wird. Für alle, die sich angesichts der Weltlage oft ohnmächtig fühlen, ist dieses Buch eine echte Empfehlung – nicht zuletzt, weil es zeigt, wie wir gemeinsam stärker sein können.

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Rezensionen von t3833:

Starke Hauptprotagonistin mit super Charakterentwicklung!

Kingdom of Lies von Stacia Stark

Der Romantasy-Roman „Kingdom of Lies“ von Stacia Stark, vereint magische Kräfte, Fae und Spannung in einem. In einer Welt in der Menschen als Kleinkinder ihre magischen Kräfte an die Götter abgeben müssen und mit dem Tod bestraft werden, wenn sie dies nicht tun, gibt Prisca alles dafür nicht aufzufliegen.

Nachdem sie flieht trifft sie Lorian und seine Kameraden. Einer dieser Kameraden rettet ihr das Leben, doch Lorian entscheidet sich kurzerhand Prisca ihrem Schicksal zu überlassen und die Gruppe lässt sie alleine. Später treffen sie wieder aufeinander, schließen einen Pakt, sich gegenseitig zu helfen.
Zunächst einmal finde ich das Buchcover und den Farbschnitt sehr gut gelungen. Es wurde aus Priscas‘ und Lorians‘ Perspektiven erzählt, was ich persönlich in Fantasy-Romanen liebe. Da die Geschichte sofort sehr actionreich und spannend beginnt, hatte ich überhaupt keine Probleme mit dem World-Building. Ich kann dieses Leseerlebnis nur als eine Achterbahn der Gefühle, Spannung und Überraschungen beschreiben. Der Schreibstil der Autorin würde ich als flüssig, leicht-lesbar, mit hohem Suchtpotenzial beschreiben. Das Beste an diesem Buch ist die Charakterentwicklung, welche Prisca durchmacht. Alles in allem ist „Kingdom of Lies“ von Stacia Stark meiner Meinung nach ein wirklich gut gelungen Fantasy-Roman, mit Spannung und tollen Plot-Twists.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Die Geschichte des erfolgreichsten Basketballspielers aller Zeiten

Michael Jordan. Die Biografie von Roland Lazenby

Mit diesem Buch bekomme ich einen grandiosen Einblick in das Leben des besten Basketballspielers aller Zeiten – Michael Jordan.
Schon weit vor seiner Geburt lerne ich seine Großeltern und die Geschichte seiner Eltern kennen. Dann, ab dem 17. Februar 1963 steht er im Mittelpunkt des Geschehen. Einiges, was in der Familie passiert ist, hat mich total schockiert.

Bei anderem habe ich seine Eltern und auch seine Geschwister bewundert, wie sie sich alle seiner sportlichen Karriere untergeordnet und ihn unterstützt haben.
Aufgeteilt in 11 Kapitel mit 38 Unterthemen begleite ich das Leben dieses Mannes bis ins Jahr 2014. Einiges wusste ich bereits über diesen Ausnahmesportler. Aber dieses Buch gibt einen viel tieferen Einblick in sein Leben und vor allem seinen Sport und seine vielen Erfolge. Aber auch die Widrigkeiten im Leben dieses „Nordamerikanischen Sportlers des Jahrhunderts“ werden nicht ausgespart.
Mit seinen 780 Seiten ist es ein Buch, das man nicht mal schnell weg liest. Es gab auch immer wieder Passagen, die mich nicht so interessiert haben. Die aber wichtig sind, um das Bild dieses Mannes noch runder und greifbarer zu machen.
In der Mitte des Buches bekomme ich 10 Schwarz-Weiß- und 17 Farbfotos mit Szenen aus seiner Karriere. Davon hätten es für mich noch einige mehr sein können.
Bestsellerautor Roland Lazenby legt mit diesem Buch eine umfassende Biografie mit sportlichen und familiären Höhen und Tiefen eines Mannes vor, der zu den größten Sportlern aller Zeiten zu zählen ist. Der den Basketballsport richtig populär gemacht hat.
Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle. Nicht nur an Fans dieses großartigen Sports.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Alles zum Thema weibliche Gesundheit

Das große Gynbuch von Prof. Dr. Mandy Mangler

Ein Sachbuch, dass wirklich alles abdeckt, was Frau wissen will/soll/muss! Beginnend von der ersten Menstruation, Menstruationsbeschwerden, Sexualität, Schwangerschaft, Wechseljahre, Frauenkrankheiten. Irrsinnige detailliert und aufschlussreich. Dieses Sachbuch verspricht ein Kompendium zu all diesen Themen, das keine Fragen mehr offenlässt.

Daher finde ich den Preis gerechtfertigt, da man ein Standardwerk dafür bekommt, bei dem man in jedem Lebensabschnitt nachschlagen kann.
Es gibt ja bereits so einige Bücher zu diesem Thema, aber bei diesem Sachbuch hat mich das Cover und das Inhaltsverzeichnis gleich angesprochen. Ein dicker Schmöker zum Nachschlagen. Egal in welcher Phase sich Frau gerade befindet, das Buch hat wirklich jedes Thema enthalten. Den Schreibstil fand ich leicht lesbar und sehr informativ. Man lernt enorm viel, hat einige „Aha-Momente“.
Interessant fand ich auch den Werdegang der Autorin. Prof. Dr. Mangler, sie ist eine echte Spezialistin in diesem Bereich.
Fazit: Ein Sachbuch für alle jene, die schon immer einmal ein Buch haben wollten, wo man auf einen Blick alle Infos und Tipps zu einem bestimmten Thema bekommt. Dieses Buch eignet sich meiner Meinung nach auch gut als Aufklärungsbuch und begleitet eine Frau durch alle noch kommenden Phasen. Ein Buch, dass in jeden Haushalt gehört.

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Rezensionen von Sheilo:

Eine Insel voller Geheimnisse und Magie

Sweet Nightmare von Tracy Wolff

Clementine hat es nicht leicht, da sie die Tochter der Direktorin einer Schule für Paranormale ist und somit immer als gutes Vorbild fungieren soll. Am liebsten würde sie die Insel verlassen, auf der sich die Schule befindet, denn sie lebt seit ihrer Geburt dort, im Gegensatz zu ihren Mitschülern, die meist aufgrund von Vorfällen auf die Insel verbannt wurden.

Als ihre sympathische Lehrerin eine Gruppenarbeit samt Partnerfestlegung verkündet, rutscht Clementine das Herz in die Hose. Sie soll ausgerechnet mit Jude zusammenarbeiten, der ihr vor 3 Jahren das Herz gebrochen hat. Aber auch das soll zur Nebensache werden, als plötzlich ein merkwürdiger, starker Sturm aufzieht und einfach alles durcheinander wirbelt.


"Sweet Nightmare" ist der erste Band der "Calder Academy Chroniken", einer Trilogie von Tracy Wolff mit dem für die Autorin bekannten angenehmen Schreibstil. Das Buch nimmt uns mit in eine Welt voller Fantasyelemente und Teenagern mit besonderen Gaben. Die erste Hälfte des Buches zog sich für mich leider zu sehr, da es wenig Fortschritt in der Handlung gab. Im zweiten Teil der Geschichte hat mich der Reihenauftakt dann sehr gefesselt, da es reichlich Action gab und ich gespannt darauf war, ob sich meine Fragen im Kopf noch beantworten werden. Bis zum Ende stieg die Spannung schließlich immer mehr, wobei das Ende für mich sehr überraschend war und ich natürlich am liebsten wissen würde, wie es weitergeht.

Clementine leidet sehr unter ihrem Dasein auf der Insel und trauert um den Verlust ihrer Freundin, auch wenn sie wundervolle neue Freunde gefunden hat. Sie weiß zunächst nichts über ihre eigene Magie und ist deshalb bei Entdeckung dieser zunächst überfordert. An sich ist Clementine in meinen Augen eine sehr authentische und starke Protagonistin, die stets andere als Priorität sieht, bevor sie an sich selbst denkt.

Jude blieb für mich im ersten Teil des Buches sehr mysteriös und erst später lernen wir ihn so richtig kennen. Ihm ist Clementine trotz des Bruches zwischen ihnen sehr wichtig, auch wenn er es nicht zeigt. Jude habe ich wirklich gerne, da er das Herz am rechten Fleck trägt. Ich liebe es sehr, wie er immer wieder neue Spitznamen für Clementine findet, die alle eine witzige Gemeinsamkeit besitzen.

Die Geschichte ist eine schöne Romantasy, die eine Mischung aus Second Chance und Enemies-to-Lovers darstellt. Der Buchempfehlung vom Verlag ab 14 Jahren kann ich zustimmen, da das Buch komplett auf explizite Szenen und dergleichen verzichtet. Trotzdem gelingt es der Autorin sehr gut, dass Gefühlschaos von Jude und Clementine an den Leser zu vermitteln.

Insgesamt ist "Sweet Nightmare" ein gelungenes Fantasybuch, voller Geheimnisse und Magie. Die unerwarteten Plot-Twists haben mir sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird. Ich kann "Sweet Nightmare" daher für alle Romantasyfans empfehlen.

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Rezensionen von Anno:

Aus dem Leben

Alles büddn wild von Annemarie Paulsen

Wie Annemarie im Nachwort erwähnt, richtet sich dieses Buch nicht nur an Landeier und Bauern, sondern auch an Städter, die mal erfahren möchten, wie ein Landleben so funktioniert und wie es sich vom städtischen unterscheidet.
Dabei muss man wenig Angst haben, dass man erschlagen wird von Fachwörtern und präzise dokumentierten Handgriffen.

Ja, man erhält einen wirklich interessanten Einblick in einen landwirtschaftlichen Betrieb und erfährt was Fischgrät-Melkstände sind und dass dieses ganze Leben mehr und mehr im Wandel ist. Manches davon ist gut, vieles aber eben auch nicht. Und mit der Landidylle, wie es manchem vorschwebt, hat es schon lang nichts mehr zu tun. Dieses Buch enthält aber noch so viel mehr! Annemarie erzählt von Traditionen, die hinterfragt gehören, von Gemeinschaft und Zusammenhalt, von früher und heute und Anekdoten aus ihrem eigenen Leben.
Was ich dabei bemerkenswert fand, ist, dass ich die Annemarie wie ich sie aus den sozialen Medien bereits kannte, in jedem Satz wiedererkannte. Ihr Witz und ihr Temperament sind unverkennbar und ich erwischte mich anfangs tatsächlich dabei, dass ich genauso schnell las, wie sie immer schnackt! Langweilig wurde es mir mit diesem Buch nie! Die Themen sind wirklich abwechslungsreich, werden witzig präsentiert und haben einem herrlich persönlichen Bezug auf Annemarie, dieser sympathische Frau hinter @biohof_Paulsen.

Vermisst dabei hab ich nur eines: eine Abbildung ihrer tollen Hühnerblume. Aber daum ging es im Buch ja auch gar nicht.

Ach, und Annemarie, herzlichen Glückwunsch auch von mir- zum gelungenen Buch UND zur Schwangerschaft. Du wuppst einfach alles mit links!

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Rezensionen von Jule:

Ganz okay

Stalker – Er will dein Leben. von Strobel Arno

"Stalker" von Arno Strobel ist ein Thriller, der den Leser auf so manche falsche Fährte zu verlocken sucht. Wir begegnen dem aufstrebenden Schauspieler Eric Sanders, der ein eigentlich recht normales Leben mit seiner Frau und seinem Sohn führt, bis auf einmal alles auf den Kopf gestellt wird.

Es muss gesagt sein, dass ich über die gesamte Geschichte nicht wirklich mit Eric warm wurde und mir insbesondere die Nebenprotagonisten besser gefallen haben, da sie etwas tiefgehender waren und für die ein oder andere Entdeckung sorgten. Dennoch blieb auch zu ihnen immer eine gewisse Distanz bestehen - so blickt man nie aus nächster Nähe auf das Geschehen.

Der Schreibstil dagegen ist wieder super angenehm durch die einfache und leichte Wortwahl. Verständlichkeitsprobleme gibt es keine und auch sonst fliegt man nur so durch die Seiten - auch wenn die Spannung fehlt.
Für mich fand die Geschichte, zu keinem Zeitpunkt, einen wirklichen Spannungshöhepunkt. Es war immer gleichbleibend und auch das Ende war keine Überraschung mehr. Mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Die anderen Perspektiven. Der Ansatz der gewählt wurde ist keinesfalls uninteressant, sondern eher interessant und spannend. Nur denke ich, dass man mehr aus dem Ganzen hätte herausholen können, die Geschichte vielfältiger machen.

So ist "Stalker" schlussendlich nur ganz okay gewesen und hat mich nicht wirklich mitgerissen, denn wenn man aufmerksam liest, hat man eine gute Chance, schon früh auf den Täter zu kommen.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Freiheit

Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O'Mahony

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir immer noch nicht so recht sicher, was mich bei der Lektüre von Jacqueline O’Mahonys "Sing, wilder Vogel, sing" erwartet. Im Endeffekt habe ich dieses Buch als sehr packenden, mitreißenden Roman mit einer interessanten und eigensinnigen Protagonistin erlebt.

Hintergrund der Handlung bildet die Doolough-Tragödie, die mir tatsächlich kein Begriff war und welche ich zunächst nebenher recherchieren musste. Die Einbettung in einen realen geschichtlichen Kontext hat mir gut gefallen und hat der Handlung noch etwas mehr Tiefe gegeben. Dabei ist die Handlung in verschiedene Teile eingeteilt, die mit leichten Zeitsprüngen Protagonistin Honora durch Etappen ihres Lebens begleiten. Dabei erlebt sie viele einschneidende und belastende, sicherlich auch traumatisierende Dinge, die sich teils immer wieder in ihr Bewusstsein schieben, von Honora aber stark in den Hintergrund ihrer Gedankenwelt geschoben werden. Immer voran steht ihr unbändiger Wille nach Freiheit, dem sie mit jeder Faser ihres Seins nachhängt.
Den Schreibstil in Übersetzung durch pociao und Roberto de Hollanda habe ich als sehr angenehm und flüssig zu lesen erlebt.
Letztendlich wollte ich dieses Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Wochenendes ausgelesen.

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