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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Tödlicher Malkurs auf Brandners Terrasse

Nur Norbert malte blauer von Dany R. Wood

Oma Käthe kann es nicht fassen. Gerade jetzt, wo die Bed & Breakfast Pension, die sie zusammen mit ihrem Nachbarn dem Brandner Karl-Heinz aufgebaut hat, endlich mal ausgebucht ist, lässt der sie im Stich. Ihr Schwiegersohn, Dorfpolizist und selbsternannter Oberkommissar Jupp Backes, ist sowieso der Meinung, dass sie die Pension aufgeben und zu ihrem Lover Hinnerk Rasmussen nach Sylt ziehen sollte.

Dann hätte er nämlich endlich seine Ruhe – vor den lärmenden Gästen der Pension und vor allem vor ihr. Aber nein, sein krimineller Spürsinn wird geweckt, als Oma und ein Gast des Malkurses, der derzeit auf der Terrasse der Pension stattfindet, Karl-Heinz in seinem Gartenhäuschen finden. Erhängt. Dorfarzt Dr. Kunz plädiert auf Selbstmord, obwohl er seinen Patienten für vollkommen gesund hält. Doch Jupp lässt nicht locker, lässt Karl-Heinz obduzieren und sein Freund, Gerichtsmediziner Kurti Altmeier stellt fest, dass er ermordet wurde. Jupps einzige Sorge ist nun, dass ihm die Saarbrigger Kripo den Fall wegnimmt.
Außerdem gibt es Ärger im Hause Backes. Eva hat sich von ihrem Freund Sandro getrennt, ist spontan aus Berlin in Hirschweiler zu Besuch und wird bei einer Freundin übernachten, was Mama Inge gar nicht gefällt. Nach einem kurzen, heftigen Gespräch hängt der Haussegen so was von schief. Wie Jupp den Familienfrieden dann wieder herstellt, ist schon eine Schau.
Auch Ex-Kommissar Hinnerk Rasmussen, der neue Freund von Oma Käthe von Sylt bietet sich an, bei den Ermittlungen behilflich zu sein. Nur das kann Jupp ja auf gar keinen Fall zulassen.

Ich habe Jupp Backes, seiner Frau Inge und Oma Käthe bisher bei allen Fällen über die Schulter geschaut. Und auch dieser hier ist Autor Dany R. Wood ausgesprochen gut gelungen. Wenn ich wählen müsste, ist dies für mich sogar der bisher beste Fall aus seiner Feder. Der Fall selbst ist so gut konstruiert, mit so vielen Personen, von denen eine noch interessanter ist wie die andere. Mit alten Bekannten wie dem Gerichtsmediziner Kurti Altmeier, der Hasenkasten-Doris, dem Presley-Günther und eine meiner Lieblinge: dat Müllersch Marianne. Ich habe sie alle im Laufe der Jahre richtig ins Herz geschlossen und freue mich immer, wenn ich sie wiederlesen kann.
Hier nun geht es um den toten Nachbarn Karl-Heinz Brandner, den ich schon aus seiner luftigen FKK-Zeit kenne und von dem ich mich nun leider verabschieden muss. Bis da der Täter gefunden ist, das dauert. Und vor allen sind die Befragungen, die selbst vor Oma Käthe nicht halt machen, sehr interessant. Da hat jeder der Teilnehmer am Malkurs, sei es der Veranstalter Vincent Mühlbauer, Ex-Oberstudienrätin Anneliese Meisele, Rüdiger Eschenbach und seine Frau Ulrike, die unbedingt die neue Bürgermeisterin von Hirschweiler werden will, Dagmar und Norbert Essers aus Köln, Klaudia Fuchs-Spengler oder Aktmodel Laura-Jane Hoffmann irgendwas zu verbergen. Was da alles ans Tageslicht kommt, das solltet ihr unbedingt selbst lesen.
Die Dialoge sind auch hier vom Allerfeinsten und ich habe mein Grinsen kaum aus dem Gesicht bekommen. Was der Jupp da manchmal raus haut, hat schon einen ganz eigenen Humor. Durch den saarländischen Dialekt, den hier manche sprechen, kommt aus das lokale Flair richtig gut rüber.
Der Spannungsbogen baut sich ganz langsam auf und ich hatte immer wieder andere Verdächtige auf meiner Liste. Aber als es dann zur Auflösung kommt, war ich doch überrascht. Damit hätte ich so nicht gerechnet. Aber da hatte Jupp halt wieder den richtigen Riecher.

Ein interessanter Fall, spannende Ermittlungen, jede Menge Verdächtige, ein grandioser Humor und zum Schluss eine unerwartete Wendung – genau das ist es, was mich an dieser Reihe um den Hirschweiler Polizisten Jupp Backes und seiner Familie so fasziniert. Ich freue mich heute schon, wenn es wieder heißt: Familie Backes ermittelt.

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Rezensionen von nil_liest:

Eine spannende globale Lebensgeschichte

Meine chinesische Großmutter von Lars Saabye Christensen

Ich war und bleibe ein Fan von historischem Stoff der sich über die Kontinente zieht. Und dies ist hier der Fall und dann noch eine echte Lebensgeschichte. Toll! Lars Saabye Christensens schmaler Band Meine chinesische Großmutter ist ein literarisches Kleinod, das auf einer wahren Begebenheit basiert: der Geschichte von Christensens eigener Großmutter.

In der Ich-Perspektive erzählt, gelingt es dem Autor, einen sehr persönlichen Ton zu finden, der die Leserschaft unmittelbar in die Welt seiner Vorfahrin eintauchen lässt.
Die Großmutter des Autors war eine außergewöhnliche Frau, deren Biografie die Grenzen von Kulturen und Kontinenten sprengte. Sie war das was man wohl ihrer Zeit voraus nannte. Sehr modern und furchtloser als andere.
In einer Zeit, in der Migration und Identität kontroverse Themen sind, wirkt diese Erzählung fast zeitlos. Durch den subjektiven Blick des Erzählers entstehen Nähe und Empathie, die den Leser in die Tiefen von Familie, Verlust und Zugehörigkeit ziehen.
Die Sprache ist poetisch und präzise. Christensen meidet ausufernde Beschreibungen und vertraut darauf, dass kleine Details – ein Geruch, eine Geste, ein Brief – die Geschichte tragen. Dabei wird deutlich, dass der Autor nicht nur ein talentierter Erzähler, sondern auch ein sensibler Beobachter menschlicher Beziehungen ist. Sehr gelungen.
Der schmale Umfang täuscht über die inhaltliche Dichte hinweg. Jedes Kapitel ist wie ein feiner Pinselstrich auf einer großen Leinwand, der sich erst im Zusammenspiel mit den anderen zu einem vollständigen Bild zusammenfügt. Besonders hervorzuheben ist die literarische Umsetzung der historischen Grundlage: Christensen verwebt Erinnerungen, historische Fakten und Fantasie zu einem Werk, das genauso intim wie universell wirkt.
Für Liebhaber schlichter, aber eindringlicher Literatur ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es regt zum Nachdenken über Familie, Herkunft und das Leben selbst an – und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

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Rezensionen von Arambol:

Beeindruckend, faszinierend

Tiefsee-Monster von Matt Ralphs


"Wir Menschen haben die Aufgabe, uns um unseren Planeten zu kümmern - schließlich ist er das einzige Zuhause, das wir alle haben."

Eine aufwendig und liebevoll gestaltete Lehrstunde über die tiefsten Tiefen unserer Weltmeere. Eine abenteuerliche und erstaunliche Expedition in eine andere, uns eigentlich unbekannte Welt.

Ein schönes Buch, das mich durch seine neonfarbenfrohen und zugleich sehr ausdrucksstarken Illustrationen überzeugt hat. In kräftigen Farbtönen werden die Tiere jeweils mittig auf Doppelseiten präsentiert. Eingerahmt werden diese von kurzen, prägnanten und informativen Texten. Sowohl komplexe Sachverhalte als auch schwierige Begrifflichkeiten werden möglichst einfach und verständlich erklärt.

Leider ist auf einigen (wenigen) Seiten die dunkle Schrift auf dunklem Hintergrund nur schwer zu entziffern. Hier wäre ein deutlicherer Kontrast wünschenswert gewesen.

Hilfreich: das Glossar am Ende mit Erklärungen der verwendeten Fachbegriffe und ein Übersichtsregister.

Das Buch "Tiefsee-Monster" von Matt Ralphs und Kaley McKean bietet eine überaus unterhaltsame Lektüre mit vielen faszinierenden Hauptdarstellern und zahlreichen spannenden Fakten für alle Naturfreunde ab etwa acht Jahren.

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Rezensionen von Island :

Spannender Schweden-Krimi

Blutbuße von Viveca Sten


Im Bergdorf Åre im Norden Schwedens wird mitten in der Skisaison die Stockholmer Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind in ihrem Hotelzimmer erstochen aufgefunden. Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog übernehmen den Fall. Es gibt anscheinend einen Zusammenhang zu einem verlassenen, ehemals sehr mondänen Hochgebirgshotel, das Charlotte Wretlind komplett neu aufbauen und wieder eröffnen wollte.

Bald gibt es aber noch eine weitere Tote.

Schon das Cover bringt einen in Stimmung für das winterliche Schweden. Hanna und Daniel als Ermittelnde kenne ich schon aus dem letzten Band und habe mich auf das Wiedersehen mit ihnen gefreut. Beide sind mir sehr sympathisch und ich mag es, wie auch immer wieder Privates in die Handlung einfließt, ohne, dass der eigentliche Fall zu sehr in den Hintergrund tritt. Die Auflösung der Mordfälle gestaltete sich recht lange spannend, indem zunächst falsche Fährten gelegt wurden. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch Lokalkolorit war vorhanden und die Atmosphäre und die erschwerten Arbeitsbedingungen in dem recht abgelegenen Wintersportort wurde gut eingefangen. Gerne würde ich auch den nächsten Teil der Reihe lesen.

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Rezensionen von yellowdog:

meisterhaft

Liebe von Toni Morrison

Die bewundernswerte amerikanische Schriftstellerin Toni Morrison war nicht umsonst eine Literaturnobelpreisträgerin, denn die Handlungen ihrer Bücher sind hochkomplex gestaltet. Das gilt auch für Liebe.
Es dauert eine Weile, bis man die Zusammenhänge in den Schilderungen herausfindet. Das ist auch ein Reiz des Buches.

Vielleicht ist es aber auch der Grund, warum Liebe eines der weniger bekannten Bücher von Toni Morrison ist.

Außerdem sind die Figuren sehr interessant. Es sind vorwiegend Frauen: Heed, Christine, May, Junior. Dann ist da noch eine Frau, die sich nur L nennt.
Die vielleicht eigentliche Hauptfigur ist Bill Cosey und schon zu Beginn des Buches verstorben.
Zentral wird dann aber die Beziehung zwischen Heed und Christine. Einst Freundinnen, später Feinde, leben sie lange zusammen in einem Haus.

Toni Morrison zeigt die Figuren in aller Tiefe und auch ihre schwierigen Beziehungen.

Fazit: Eine komplizierte, aber meisterhafte Romankomposition und Figuren, die man so schnell nicht vergisst.

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Rezensionen von jam:

Ein spannender Fall mit interessanten Protagonisten und viel italienischem Flair!

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 5: Der Tote im Pool von Christian Homma; Elisabeth Frank

"Peppo hat etwas gefunden!", rief Tameo. "Vielleicht ein Schatz. Er hat richtig tief gegraben." Er deutete aufgeregt hinunter in die Grube.
Kapitel 1
Endlich hat Anna Zeit, sich um den desolaten Pool im Garten ihrer verstorbenen Großeltern zu kümmern. Doch schon beim Abheben der Bretter, die diesen bedecken, ahnt sie, dass das ein größeres Unterfangen wird.

Und dann findet Hund Peppo einen menschlichen Knochen! Rasch sind auch die restlichen gefunden und es steht fest: Da ist ein Toter im Pool!
Commissario Vico Martinelli suspendiert sie umgehend, denn Annas Familie gehört zu den Hauptverdächtigen, und startet mit den Ermittlungen. Doch Anna beginnt selber mit der Spurensuche - hinter dem Rücken der Polizei.
Als wäre das nicht genug, verkauft ihre Mutter hinter Annas Rücken das Haus der Großeltern, in das Anna vor einiger Zeit spontan gezogen ist. Ist das das Aus für ihre Zeit in Bella Italia?
Dies ist der fünfte Band der Bella-Italia-Reihe des Autorenduos Christian Homma und Elisabeth Frank und für mich der zweite, bei dem ich mitermitteln darf. Das Buch kann unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.
Anna ist eine Protagonistin, wie ich sie mag! Vor einiger Zeit hat sie dem nass-kalten Hamburg den Rücken gekehrt und ist in die Toskana, in das Haus ihrer Großeltern geflüchtet. Das stand leer, seit diese gestorben sind. In ihrer Kindheit hat sie viel Zeit dort verbracht, bis ihre Mutter ihren Eltern und Italien den Rücken gekehrt hat.
Nun genießt Anna es, ihre italienischen Wurzeln zu erkunden und nebenbei stolpert sie von einem Mordfall in den nächsten. Mittlerweile darf sie als Journalistin die Polizei unterstützen und ist Commissario Martinelli mit ihrer Hartnäckigkeit und Spürnase ein Dorn im Auge. Als dann die Leiche in ihrem Pool gefunden wird, muss er sie aus ermittlungstechnischen Gründen außen vor lassen.
Anna stöbert in alten Fotoalben und in ihrer Erinnerung. Ihr cholerischer Großvater war im Ort nicht sehr beliebt, ganz im Gegensatz zu ihrer gutherzigen Großmutter. Könnte er doch etwas mit dem lange zurückliegenden Mord zu tun haben? Anna kann und will das nicht glauben.
Ich war von der ersten Seite weg gefangen von der Geschichte und dem italienischen Lebensgefühl! Die Spannungen zwischen Vico Martinelli und Anna sorgen nochmal für besondere Unterhaltung - ebenso wie ihr gutes Verhältnis zu den anderen Kollegen. Gerade ihre Gegensätze machen sie zu einem perfekten Gespann und interessanten Protagonisten.
Und dann taucht Annas Mutter plötzlich in Italien auf. Endlich dürfen auch wir Leser sie kennenlernen und Anna entdeckt neue Seiten an ihr. So wird auch die Rahmenhandlung sanft vorangetrieben.
Letzten Endes bündeln Anna und Martinelli doch ihre Kräfte und können den Mörder überführen, stimmig und doch überraschend. Denn auch Martinelli hat, seit er mit Anna konfrontiert ist, dazugelernt.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Kurztrip in die Toskana dieser tollen Reihe!
Fazit: Ein spannender Fall mit interessanten Protagonisten und viel italienischem Flair!

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Rezensionen von Ele:

Eine fesselnde Trilogie

Wintertöchter Trilogie von Mignon Kleinbek



Die Wintertöchter-Trilogie von Mignon Kleinbeck, 3Ebooks, Pinguletta-Verlag

Unglaublich ergreifende Familiensaga

An einem bitterkalten Tag im Winter 1940, irgendwo in der kargen Bergwelt Österreichs wird Anna Hochleitner geboren, Während der Vater ins Tal unterwegs ist um die heilkundige Schwester der Gebärenden zu holen, verunglückt er tödlich.

Erschüttert versorgt die Schwester den Toten, während die Mutter alleine auf sich gestellt, in der Berghütte, Anna zur Welt bringt, schon die ersten Kapitel dieser Sage haben mich erschüttert. Ich konnte gar nicht mehr zu lesen aufhören. Dieser Schmerz der Geburt, und um den über alles geliebten Mann haben mir schier das Herz zerrissen.
Es dauert nicht lange und die Tante sowie die Mutter bemerken, dass auch Anna "Die Gabe" hat, Sie kann durch schmecken, die Hintergründe und Geschichte hinter den Dingen erkennen. Die Entwicklung Annas ist nachvollziehbar und ergreifend dargestellt, Mutter und Tante, die die Gabe auch besitzt, wollen Anna davor schützen, denn die Gabe ist eher ein Leid denn ein Segen. Auch schafft sie es damit, durch die Zeiten zu reisen und Ahnen zu begegnen.
Als die Mutter erneut heiratet, wird es schwer für Anna, ihr Stiefvater Roman ist ein durch und durch abgrundböser Mensch. Er bringt soviel Leid über Anna, dass es dem Leser schier das Herz zerreißt.
Ihr Leben und ihre leidvolle Geschichte ist in den ersten beiden Bänden dargestellt.
Der dritte Band beginnt 2004 in Heidelberg. beide Töchter Annas haben "Die Gabe geerbt" auch sie können durch den Geschmack von Dingen durch die Zeiten gehen und verborgene Dinge sehen. Zum Glück sind andere Zeiten und die Gabe kann zum Guten verkehrt werden. Es ändert das Leben der Töchter grundlegend. Und der Kreis schließt sich.

Es sit kaum zu fassen, wie mich vor allem das erste der Bücher mitgenommen hat, des Öfteren sind mir die Tränen unbemerkt über die Wangen gelaufen. Soviel Leid und Schmerz für Anna, es war kaum zu ertragen. Alles ist so nachvollziehbar geschildert, Anna nimmt den Leser mit in die andere Welt hinter den Dingen. Die Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten von Roman haben mich entsetzt. Die Saga ist wie ein Film in meinem Kopf abgelaufen, denn das Setting ist hervorragend geschildert. Die Figuren sind umfassend und genau charakterisiert. Stets ist es dem Leser bewusst was in den Köpfen der Handelnden vorgeht.
Selten hat mich ein Buch so ergriffen, ist kann es nur jedem ans Herz legen, der mysteriöse Familiensagas schätzt. Es kam sogar vor, dass ich mich bei der Lektüre gegruselt habe, eine Gänsehaut ist mir immer mal wieder den Rücken hinuntergelaufen.
Insgesamt finde ich es schade, dass man nur 5 Sterne vergeben kann, diese Trilogie hat noch viel mehr verdient.

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Rezensionen von nil_liest:

Hat mächtig Spaß gemacht zu lesen!

Wir finden Mörder von Richard Osman

Als ich Wir finden Mörder gelesen habe, war ich sofort von der charmanten und humorvollen Art der Erzählung gefesselt. Der Roman handelt von vier ungewöhnlichen Senioren, die sich im "Thursday Murder Club" zusammentun, um ungelöste Verbrechen aufzuklären. Als in ihrer Nachbarschaft ein Mord geschieht, werden sie unerwartet selbst zu Ermittlern.

Besonders hat mir gefallen, wie Richard Osman die Figuren zum Leben erweckt. Jede der Senioren hat ihre eigenen Eigenheiten, und ihre Dynamik ist sowohl witzig als auch herzerwärmend. Die Mischung aus cleverem Plot, trockenem britischen Humor und warmherziger Charakterzeichnung macht das Buch zu einem echten Vergnügen.
Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen, und die überraschenden Wendungen halten einen bei der Stange. Ich kann diesen Krimi jedem empfehlen, der originelle Geschichten mit liebenswerten Figuren mag. Ein unterhaltsames Leseerlebnis von Anfang bis Ende!

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Rezensionen von Sonne89:

Weiterlesen lohnt sich

Self Care - sei gut zu dir von Sabine Hubbertz-Josat; Katharina Wick

Das Buch hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Erwartet hatte ich viele Tipps, wie Selbstfürsorge in den Alltag integriert werden kann, wie Selbstfürsorge aussehen kann etc. Das Buch geht aber tiefer. Im Grunde hilft es dabei das eigene Ich heraus zu kehren und sich selbst besser kennen zu lernen um im Umkehrschluss dadurch die eigenen Bedürfnisse erkennen und befriedigen zu können.

Der Ratgeber startet mit Erklärungen zu den einzelnen Bedürfnissen, wie soziale Kontakte, Ernährung, Bewegung, Stressmanagement. Diese Kapitel waren mir persönlich etwas zu ausführlich. Ich konnte dem nichts neues entnehmen. Nach dem ersten Drittel geht es dann mehr zur Sache. Schritt für Schritt setzt man sich selbst mehr mit sich selbst auseinander und im Laufe gibt es auch viele Tipps, z.B. zum Thema Motivation, Loslassen, Delegieren, Selbstfürsorge im Familienalltag usw.
Gut gefallen hat mir die Gliederung des Textes. Es sind kurze Kapitel, viele übersichtliche Grafiken dabei und in farblich markierten Blöcken werden auch wichtige Fakten herausgestellt.
Fazit: Ein sehr vielseitiger Ratgeber, der nicht nur aufklärt und beschreibt, sondern auch zur Umsetzung motiviert und mir auch viele neue Erkenntnisse gebracht hat.

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Rezensionen von Normanfips:

Eine Hommage an David Bowie

Low von Reinhard Kleist

Reinhard Kleist widmet sich David Bowies Zeit in (West-)Berlin. Nach seinem Aufenthalt in Los Angeles, bei dem er sich selbst immer mehr verlor, will Bowie in einer Stadt, die von Mauern umgeben ist, wieder zu sich kommen und findet dort wieder seine Freiheit. Nach Drogenexzessen, paranoidem Verhalten und Angst psychisch zu erkranken, schafft es Berlin ihn wieder zu erden.

Das Cover ist schon ein absoluter Hingucker. Die Zeichnungen sind ausdrucksstark, was vor allem auch an den kräftigen Farben liegt. Gerade die Stadt wird lebendig und authentisch dargestellt. Allerdings muss man schon ein großer Bowie Fan sein, um sich zurechtzufinden. Ich denke, dass ein eingefleischter Fan und Kenner das Buch richtig genießen kann. Wer sich mit Bowies Leben nicht im Detail auskennt, wird sich eher schwer tun. Trotzdem gibt es einen interessanten Einblick in das Leben eines außerordentlichen Künstlers und in das Berlin der 70er Jahre.

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