Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Von giftigen Pflanzen und menschlichen Abgründen
Fatale Flora. Von giftigen Pflanzen und gemeinen Menschen von Noemi Harnickell
„Alle Pflanzen hinter diesen Toren haben die Fähigkeit, euch zu töten. Ihr dürft sie nicht berühren, an ihnen riechen oder ihnen zu nahekommen.“
Mit diesen Worten begrüßt John Knox die Besucher des Poison Garden, jenem Garten in dem wohl die giftigsten Pflanzen der Welt wachsen. Gegründet wurde der Garten 2005 von Jane Percy, Herzogin von Northumberland.
Ein Schelm, wer Böses über die Herzogin denkt. Poison Garden ist Teil der Schlossgartenanlage von Alnwick Castle. Um sich von den zahlreichen (Schloss)Gärten in UK abzuheben, setzt Jane Percy auf diese makabre Idee.
Gemeinsam mit Autorin Noemi Harnickell können wir nun in diesem Garten lustwandeln und alles über die Tod bringenden Gewächse lernen. Nicht zur Nachahmung empfohlen!
In vierzehn Kapitel können wir über alles Giftpflanzen, spektakuläre Morde und TäterInnen nachlesen. Aber Achtung! Also, wer nun glaubt, sich eines missliebigen Verwandten, Partners oder Chefs unauffällig entledigen kann, sei gewarnt. Den perfekten Mord gibt es nicht. Manchmal dauert es ein wenig länger, bis die Vergiftung nachgewiesen werden kann.
Noemi Harnickell erzählt spannund und dabei ein wenig launig von den skurrilsten und legendärsten Giftmorden der Geschichte, ihren Protagonisten und bis heute unterschätzten Mörderinnen. Ja, statistisch gesehen, morden Frauen häufiger mit Gift als Männer.
Im Anhang findet sich ein Glossar über die wichtigsten Giftpflanzen und ihre Tod bringenden Inhaltsstoffe. Dabei spannt sie den Bogen von Aconitin bis Tropanalkaloide.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Streifzug durch das tödliche Potenzial in unseren Gärten und die menschliche Abgründe 5 Sterne.
Rezensionen von ReiShimura:
Ist der Aberglaube stärker als die Gefühle?
Something Old, Someone New von Jessie Rosen
Das Cover des Buches mit seinen bunten Streifen ist mir sofort ins Auge gestochen und hat mich neugierig gemacht. Der dazugehörige Klappentext tat dann noch sein Übriges.
Shea Anderson kann es nicht glauben, als ihr Freund ihr einen Heiratsantrag mit einem Vintage Ring macht. Weiß er doch eigentlich genau, dass so etwas für sie überhaupt nicht in Frage kommt.
Denn der Aberglaube ihrer Nonna, dass der Ring das Karma der vorherigen Ehen in sich trägt, ist tief in ihr verwurzelt. Shea begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und versucht herauszufinden, wer denn Ring vor ihr besessen hat und wie Ehen verlaufen sind. Dabei findet sie nicht nur einiges über die ehemaligen Besitzerinnen heraus, sondern auch über sich selbst.
Bis zum Schluss, war ich mir unklar darüber, was ich von Shea halten soll. Ihren tiefverwurzelten Aberglauben kann ich bis zu einem gewissen Grad noch verstehen, denn auch ich hege und pflege denn einen oder anderen. Mir ist bewusst, dass das meiste davon wahrscheinlich Unsinn ist, aber es ist so tief in die Wolle gefärbt, dass ich es einfach nicht abschütteln kann.
Was mich bei Shea besonders irritiert und gestört hat, war ihre zwiegespaltene Beziehung zu ihrer Schwester Annie und ihrem Verlobten John. Einerseits scheint sie für beide tiefgehende Gefühle zu haben und teilt gerne ihr Leben mit beiden. Andererseits ist sie immer wieder extrem selbstsüchtig und kümmert sich nicht um die Gefühle der beiden.
Genauso komplex wie Sheas Charakter ist auch die Vorgeschichte des Ringes. An manchen Stellen ist mir dies fast ein wenig zu viel geworden, wenn auch jede einzelne Station des Ringes seinen ganz besonderen Charme versprüht hat. Gerade der erste Teil in Italien hat mir besonders gut gefallen, da man hier auch das italienische Lebensgefühl besonders gut gespürt hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich Italien uns insbesondere Rom gut kenne und mich aufgrund dessen besser in die Geschichte hineinversetzen konnte.
Wie so oft in Büchern und Filmen wird der Grund des Roadtrips im Laufe der Zeit immer mehr zur Nebensache und die Suche nach dem Selbst tritt in den Vordergrund. Dieses Buch ist dabei keine wirkliche Ausnahme, wenn auch hier die Selbstfindung lange Zeit eher unterschwellig passiert.
Der Schreibstil von Autorin Jesse Rosen hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibungen waren anschaulich, ohne langatmig zu wirken und ihre Personen sehr lebhaft und glaubwürdig. Ich habe schnell in die Geschichte reingefunden und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Roman war zwar ein wenig anders als ich es erwartet habe, aber es war alles in allem, ein sehr angenehmes Lesevergnügen. Ein wenig erinnert es mich an die eher tiefsinnigen Liebeskomödien der 90iger Jahre. Ohne Spice und Smut, dafür mit echten tiefgehenden Gefühlen, die nicht immer nur positiv sind.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Penibel recherchiert und gekonnt erzählt
Berchtesgaden von Carolin Otto
Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung Europas vom NS-Regime erscheinen nun zahlreiche Sachbücher und Romane aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.
Dieser historische Roman hier beschäftigt sich mit der Ankunft der amerikanischen und französischen Truppen im Mai 1945 in Berchtesgaden, dem Lieblingswohnsitz von Hitler.
Die ersten Tage der Befreiung sind Tage des Chaos, in dem die alliierten Truppen selbst plündern. Vor allem NS-Devotionalien sind ein begehrtes Souvenier. Auf Hitlers Berghof wird sogar die Klomuschel geraubt. Doch nicht nur die Soldaten bemächtigen sich der Güter aus sichtlich verlassenen Häusern, die vor kurzem noch von NS-Bonzen bewohnt wurden. Auch die einheimische Bevölkerung raubt, was nicht niet- und nagelfest ist, ohne sich darum groß zu kümmern, ob sie sich nicht Raubguts bemächtigen, das jüdischen Familien gestohlen wurde.
Inmitten dieses Chaos sucht die 19-jährige Sophie einen Job bei der amerikanischen Militärverwaltung. Sie hat sich Englisch mit Hilfe von Schallplatten, die ein jüdischer Feriengast im Haus der Eltern zurückgelassen hat, und einem Wörterbuch selbst beigebracht.
Obwohl sie gerüchteweise von den Gräueltaten des Regimes gehört hat, ist es für Sophie ein schwerer Schock, die Fotos aus den befreiten KZs zu sehen. Das und die Menschen, die sie im Military Government trifft, werden den Blick auch auf ihre eigene Familie ändern. Ihr Bruder Max ist Angehöriger der Waffen-SS und versteckt sich in der Nähe. Eindrucksvoll ist der Gewissenskonflikt in den Sophie zwischen Familie und die Wahrheit über die deutschen Verbrechen gerät dargestellt.
Meine Meinung:
Carolin Otto ist mit diesem historischen Roman ein sehr gutes Bild deutscher Orte im Mai 1945 gelungen. Sie erzählt eine Geschichte, die sich fast in jedem Ort, in jeder Stadt Deutschlands und Österreichs so oder so ähnlich abgespielt hat: Niemand war in der Partei, keiner hat etwas von den Gräueln gewusst - nichts als Ausflüchte und (Selbst)Betrug. Die Amerikaner stehen vor der kaum lösbaren Aufgabe, Menschen für eine zivile Verwaltung zu finden, die keine Nazis waren und sind. Nur wenige der Regimegegner haben in einem der diversen KZ überlebt. Sie werden, wie der einst zum Tode verurteilte Rudolf Kriss, als Bürgermeister eingesetzt.
Eine wichtige Rolle spielen auch rechtzeitig emigrierte Juden, die nach einer Ausbildung in der US-Army als Soldaten mit den alliierten Truppen nach Deutschland zurückkehren. Einer davon ist Frank Rosenzweig, der als sogenannter „Ritchie-Boy“, Sophies Vorgesetzter ist und mit großer Sorge auf Nachricht von seinen jüdischen Verwandten hofft.
Eine interessante Figur ist auch die Kriegsfotografin Meg, die unschwer als Lee Miller zu identifizieren ist, die auch in der Realität die alliierten Truppen bei ihrem Vormarsch begleitet hat.
Als sich Sophie und der schwarze GI Sam ineinander verlieben, lernt sie das ungerechte System der Segregation der Amerikaner kennen, das schwarzen US-Amerikanern die so hoch gehaltenen Bürgerrechte teilweise verweigern. So erhält ein schwarzer GI für besondere Verdienste nur eine winzige Belobigung, während sein weißer Kamerad für dieselbe Leistung einen Orden erhält. Auch der Verstoß gegen das Fraternisierungverbot wird unterschiedlich gehandhabt: während sich weiße GIs meistens von ihren deutschen Freundinnen verabschieden dürfen, werden schwarze in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die USA zurückgeschickt.
Sophies Bruder Max steht stellvertretend für die zahlreichen Nazis, die weiter an ihrem Gedankengut festhalten.
Der Roman ist penibel recherchiert. Zahlreiche Charaktere haben historische Vorbilder, wie die Autorin im Nachwort erklärt.
Fazit:
Diesem penibel recherchierten und mitreißend erzählten Roman-Debüt der erfolgreichen Drehbuchautorin Carolin Otto zum 80-jährigen Jubiläum des Kriegsendes, gebe ich gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Sheilo:
Eine Entscheidung des Herzens
Bevelstoke – Die Geheimnisse eines Gentlemans von Julia Quinn
Sebastian Grey ist einer der charmantesten Junggesellen Londons und hat schon so manche Frau beglückt, was ihm natürlich einen entsprechenden Ruf in der Gesellschaft eingebracht hat. Dabei wird er nur akzeptiert, da er der mutmaßliche Erbe seines Onkels, des Earl of Newbury, ist, welcher alles dafür tut, dass es statt Sebastian einen anderen Erben gibt.
Dafür sucht der alte Earl eine Frau. Doch gerade die Frau, die er erwählt hat, verbringt ihre Zeit mit Sebastian und die Gefühle von Miss Annabel Winslows sind gegensätzlich zu dem, was sie tun muss, um ihre Familie zu unterstützen.
Wer die bisherigen Regency-Romane von Julia Quinn geliebt hat, für den ist "Bevelstoke - Die Geheimnisse eines Gentlemans" ein absolutes Muss. Der bekannte, leichte und amüsante Schreibstil der Autorin hat mich sofort gefesselt und ich liebe die amüsanten Szenen im Buch sehr. Natürlich darf auch in diesem Regency-Roman der ein oder andere Skandal nicht fehlen und es kommen so einige überraschende Geheimnisse ans Licht. In meinen Augen lässt sich dieser Band jedoch unabhängig von den beiden Vorbänden der Reihe lesen.
Annabel ist eine wundervolle junge Dame, der ihre Familie sehr am Herzen liegt. Deswegen hat sie es schon fast aufgegeben, auf eine Liebeshochzeit zu hoffen, denn sie sucht einen Mann, der auch bereit ist, für ihre Familie zu sorgen. Wie es zur damaligen Zeit leider nicht unüblich war, wird sie als eine Art Besitz des vermutlich zukünftigen Ehemanns angesehen und man kann sich vorstellen, dass eine solche Zukunft nicht von Glück geprägt ist. Ich finde es sehr erstaunlich, dass sie trotz allem ihre Lebensfreude nicht verliert.
Sebastian ist ein Mann, der der Gesellschaft das zeigt, was sie von ihm erwartet. Er spielt seine Rolle perfekt, doch seine Familie weiß, dass sie sich immer auf ihn verlassen kann. Sebastian ist nicht auf der Suche nach einer Frau, als er in einer wirklich lustigen Szene das erste Mal auf Annabel trifft. Er findet sie sofort interessant, doch weiß er in diesem Moment nicht, dass sein Onkel Anspruch auf sie erhebt.
Alles in allem findet man mit diesem dritten Band der Bevelstoke-Reihe einen wunderbaren Regency-Roman voller amüsanter Momente und natürlich ein großes Gefühlschaos, welches es zu lösen gilt. Ich mag die Geschichte von Sebastian und Annabel sehr und kann sie daher weiterempfehlen.
Rezensionen von PucKker:
Voller Spannung und Drama
The Favourites von Layne Fargo
Wow! Dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich mehrere Nächte meinen Schlaf geopfert habe. Aufzuhören war einfach unmöglich, und selbst tagsüber musste ich ständig an die Handlung denken. The Favourites wird mir garantiert noch lange im Gedächtnis bleiben. Süchtig machend und absolut beeindruckend – Bravo an Layne Fargo!
Schon nach den ersten Seiten hatte mich die Geschichte gepackt, denn hier ist einfach alles dabei: Drama, Frust, komplizierte Beziehungen und Charaktere, die sich echt und authentisch anfühlen.
Die Kapitel enden so oft mit einem Cliffhanger, dass man nicht anders kann, als weiterzulesen.
Besonders faszinierend fand ich die toxischen, unausstehlichen und gleichzeitig so nachvollziehbaren Charaktere. Es ist eine richtige Hassliebe – man will ihnen abwechselnd den Hals umdrehen und sie gleichzeitig in den Arm nehmen. Die Beziehung zwischen Heath und Kat hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Sie ist so aufbrausend, chaotisch und leidenschaftlich, dass man gar nicht anders kann, als sie zusammen sehen zu wollen.
The Favourites ist ein emotionaler Wirbelsturm, der mich völlig mitgerissen hat. Die Achterbahnfahrt zwischen Liebe, Ehrgeiz und Abgründen macht dieses Buch zu einem absoluten Highlight. Ich kann es jedem nur ans Herz legen!
Rezensionen von Sheilo:
Voller Emotionen
Something Old, Someone New von Jessie Rosen
Shea liebt ihren Freund sehr, doch seit dem Hochzeitsantrag hat sie Zweifel. John hat ihr einen gebrauchten Verlobungsring gekauft, der perfekt zu ihr passt. aber in Sheas Kopf hängt der alte Aberglaube ihrer Großmutter fest, dass der Ring Unglück bringen könnte. Sie will deshalb die Vorbesitzerinnen finden und herausfinden, ob sie glücklich in ihren Beziehungen waren.
Eine Reise um die Welt beginnt, aber was denkt ihr Verlobter John darüber?
"Something Old, Someone New" ist ein emotionaler Liebesroman von Jessie Rosen, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und teils nachdenklich, wobei sich der Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg zieht und ich sehr mit der Protagonistin Shea mitgefiebert habe. Die Geschichte rund um den Ring fand ich zu Beginn noch sehr spannend, muss aber leider sagen, dass diese sich für mich als Lesende einfach zu sehr in die Länge gezogen hat und ich den ein oder anderen Nebenschauplatz bei der Suche persönlich nicht benötigt hätte.
Shea wurde in ihrer Kindheit und Jugend sehr durch die unglückliche Ehe ihrer Eltern geprägt und hat ihre eigenen Gefühle und Gedanken dazu nie verarbeitet. Sie lässt sich durch Außenstehende sehr leicht verunsichern und gerät ins Zweifeln. John ist der Verlobte von Shea und ich habe über die Geschichte hinweg sehr viel Mitleid mit ihm empfunden. Er selbst hat unter seiner letzten Beziehung sehr gelitten und sieht Shea als Rettungsanker für sich selbst.
Im Buch dreht es sich zwar primär um den Aberglaube von Shea, aber eigentlich werden die vielen unausgesprochen, gegenseitigen Unsicherheiten in der Beziehung zwischen Shea und John thematisiert und man merkt deutlich, dass es ein Kommunikationsproblem zwischen ihnen gibt. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, welches sehr mein Herz berührt hat. Dazu kommen weitere familiäre Probleme von Shea sowie Entscheidungen im Job, sodass in meinen Augen sehr viele Themen auf einmal auf sie eingewirkt haben und es ihr zu viel geworden ist.
Die Geschichte ist für mich sehr emotional und mir fiel es wirklich einfach, mich selbst in die Charakter hineinzuversetzen. Die Grundidee der Geschichte hat mir wirklich gefallen, auch wenn die Suche gerne etwas kürzer hätte ausfallen können. Insgesamt ist "Something Old, Someone New" ein schöner Liebesroman, der mich selbst dazu gebracht hat, über meine eigenen Ziele im Leben nachzudenken.
Rezensionen von Natalie:
Wer ist das wahre Monster?
Kummersee von Iver Niklas Schwarz
Dreißig Jahre ist es mittlerweile her, dass Lenas Bruder beim Schwimmen im Kummersee ums Leben kam. Alle taten es als Unfall ab, Lena weiß aber, dass der mysteriöse Tod genau das nicht war. Nun kehrt sie als Schutzpolizistin gemeinsam mit ihrem Partner Malik in ihr Heimatdorf zurück. Sie sollen ein Vermessungsteam, welches den See als potentielle Endlagerungsstätte prüft, schützen.
Doch als plötzlich grausame Morde geschehen, Menschen verschwinden, scheint das Grauen aus Lenas Vergangenheit wieder da zu sein… und sie muss sich den Schauergeschichten und ihrer eigenen Vergangenheit stellen…ohne zu wissen, was wirklich unter der Seeoberfläche lauert.
Der Thriller überzeugt mit Spannung pur ab der ersten Seite. Die eisige Atmosphäre, welche Lena in dem abgelegenen Dorf erwartet, ist beim Lesen so gut spürbar und das Grauen, das Ungewisse aber auch das gruselig Böse, was den Kummersee umgibt, bereitet einfach superspannende Lesestunden. Als Leser weiß man nicht, wem der Protagonisten man glauben kann, wer auf welcher Seite steht. Als Lena sich ihrer größten Angst stellt, vergisst man selber fast zu Atmen - man fiebert mit ihr mit. Zur Auflösung wird es nochmal grausam, was aber den Thriller und die Geschichte darin gelungen abrundet. Historisches verwebt mit Grusel macht den Thriller absolut lesenswert. Leseempfehlung von mir dafür.
Rezensionen von Lesestern:
Hier und Jetzt in Gottes Gegenwart - 365 Ermutigungen
In deiner Nähe will ich sein von Iver Niklas Schwarz
Hier und Jetzt in Gottes Gegenwart- 365 Ermutigungen.
" In deiner Nähe will ich sein" ist ein neues Andachtsbuch, das zu meinem täglichen Begleiter geworden ist und meinen Blick schon am frühen Morgen himmelwärts lenkt.
Es ist im August 2024 bei Gerth-Medien erschienen.
Andachtsbücher sind für mich eine wertvolle Unterstützung, um bewusst in Gottes Gegenwart in den Tag zu starten.
Jedes Jahr beginne ich deshalb mit einem ausgewählten Buch, das meine morgendliche " Stille Zeit" einleitet...
" In seiner Nähe sein" hat mich vom Titel sehr angesprochen und auch das Cover mit den goldenen Fäden und Elementen, die ich als Metapher für Gottes Wirken sehe, hat meine Aufmerksamkeit erreicht.
Nun lese ich täglich darin, lasse das Gelesene auf mich wirken und werde mit kraftvoller Ermutigung beschenkt.
Die Texte selbst sind dreigeteilt:
Empfangen werde ich mit Gottes Wort, einem Vers aus der Bibel. Diese Priorität als Beginn empfinde ich als sehr wertvoll.
Dann gibt es Ausführungen und Gedanken dazu. Und der Abschluss bildet ein Gebet, das als Anregung für das eigene Beten und in Beziehung treten mit Gott dient.
"365 Tage mit Jesus" hat eine Vielfalt an Themen, die unseren Alltag berühren und uns sensibilisieren für Gottes tägliche Begleitung. Dabei werden wir ermutigt mit ihm in Kommunikation zu treten, zu hören, was er uns sagt und und alles, was wir erleben, mit ihm zu teilen.
Mein Fazit:
Ein Andachtsbuch, das den Fokus auf persönliche Beziehung und Begegnung lenkt und uns kraftvoll durch jeden Tag leitet.
Rezensionen von Anabellb:
Geniales Kinderbuch
tiptoi® Meine Lern-Spiel-Welt - Logisches Denken von Annette Neubauer
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit meinen 60 Jahren zum ersten Mal ein solches Kinderbuch " Meine Lern-Spiel-Welt - Logisches Denken" von tiptoi in der Hand halte. Bisher kenne ich nur "normale Kinderbücher" oder Pixi, aber dieses hier hat mich total begeistert.
Es ist zunächst wunderschön farblich gestaltet, hat dicke,stabile Seiten und lässt durch die Ringbuchform ein bequemes Öffnen und Umschlagen der Seiten zu. Dazu gibt es liebevolle, kurze Geschichten rund um den Tiger Theo, der fasziniert vom Fliegen ist und dies eigentlich auch gerne machen würde. Dabei geht seine Reise durch Wald, Wiesen, durch Höhlen und über das Meer bis in die Berge.
In Verbindung mit dem tiptoi-Stift wird zusätzlich das logische Denken der Kinder, ebenso wie ihr Kombinationsvermögen angeregt. Ein absoluter Spaß sowohl für Omi und Enkelkind und eine geniale Erfindung! Ich bin gespannt auf mehr davon und vergebe gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Anabellb:
Macht neugierig auf mehr
Die Brandung - Leichenfischer von Karen Kliewe
Leichenfischer ist bereits der zweite Fall für das deutsch-dänische Ermittlerduo Fria Svenson (Archäologin) und Hauptkommissar Ohlsen (Kripo Flensburg) unter dem Titel Die Brandung von Karen Kliewe.
Die Autorin kannte ich bisher nicht, aber dieser Ostsee-Krimi hat mich so begeistert, dass ich sowohl den ersten Teil nachlesen werde und mich schon auf den 3.
Band freue, der im August erscheinen soll.
Das Cover mit der düsteren Strandatmosphäre hatte mich auf Anhieb neugierig gemacht und der Klappentext versprach Spannung.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und eindringlich. Durch die Sprünge in den Handlungen musste ich immer gut aufpassen, war aber auch vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Ich mag die Protagonisten, die spontane Art von Fria und ihre Polizistenfamilie, ebenso wie den brummeligen Ohlsen; ein wirklich interessantes Gespann.
Die Geschichte ist spannend bis zum Ende und macht Lust auf mehr von diesem Ermittlerteam!










