Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
SciFi Abenteuer
Der Tod wartet auf Rialta VI von Peter Krüger
Klappentext / Inhalt:
Zielgruppenbeschreibung:
Die Reihe Sternenlicht ist für SF-Fans ab dem Alter von 10 Jahren und für alle Fans von Weltraumabenteuern.
Die Zielgruppe dieser Hommage an Raumpatrouille Orion sind Leser ab dem 12 Lebensjahr. Für Freund der Science Fiction Abenteuer die ähnlich sind wie die Raumschiff Enterprise Romane und abenteuerlich wie Raumpatrouille Orion.
3170: Während die Jagellowsk II ihren Jungfernflug absolviert, wird Leutnant Gella Hailey auf eine geheime Mission auf den Planeten Rialta VI entsandt. Dort soll die Probe vom Asteroiden GJ 3021 b verschiedenen Tests unterzogen werden, um neue Erkenntnisse für die Raumfahrt zu gewinnen. Doch ein Alarm im Laborkomplex sorgt dafür, dass der scheinbar ruhige Aufenthalt auf dem Planeten zu eioner Gefahr wird. Die SSD-Agentin folgt einer deutlichen Spur von Gewalt. Schon bald findet sie heraus, dass hinter all den Schwierigkeiten ein unberechenbarer Mann steckt., der nicht umsonst "Crazy Ivan" genannt wird.
Cover:
Das Cover ist interessant und abenteuerlich aufgemacht. Es Wirt etwas provokant durch die Gegenüberstellung. Optisch und auch farblich ist es passend umgesetzt.
Meinung:
Ich kannte weder die Reihe, noch die Crew bisher und wurde so schnell ins Geschehen geworfen. Aber auch ohne Vorkenntnisse fand ich mich schnell in diese SciFi Reihe und auch ins Geschehen und de Charaktere hinein. Es geht gleich kämpferisch und spannend los und man wird so schnell ans Geschehen gefesselt. Gella muss einiges einstecken und auch die Missionen sind alles andere als einfach. Schnell wird Spannung und Unterhaltung erzeugt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich leicht und locker lesen. Die Beschreibungen sind bildlich und so das Ganze gut vorstellbar. Die Situationen sind nachvollziehbar und interessant umgesetzt. Durch die recht kurzen Kapitel wird das Tempo hochgehalten und zusätzliche Spannung erzeugt. In die Charaktere und Crew findet man sich schnell hinein und forscht und ermittelt mit diesen mit.
Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und auch die Überschriften passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Geschichte ist spannend und abenteuerlich umgesetzt und ein kurzweiliges und zugleich unterhaltsames Lesevergnügen. Ich bin neugierig was bisher geschah und was noch passiert.
Auch ohne Vorkenntnisse kann man gut in die Reihe einsteigen und die Bände auch unabhängig lesen. Dies ist der 24 Band der Sternenlicht Reihe, wobei wechselnde Autoren immer mal wieder vereinzelt einen Band übernehmen. Manche Autoren tauchen dabei häufiger auf und andere eher selten.
Peter R. Krüger macht seine Sache hierbei gut, er nimmt den Leser mit und bringt die Erlebnisse vorstellbar und greifbar herüber. Auch in die Gedanken und Emotionen der Charaktere findet man sich gut hinein. Und auch wenn das Buch recht überschaubar von der Seitenzahl ist, so ist die Geschichte gut durchdacht und überlegt.
Fazit:
Die Geschichte ist spannend und abenteuerlich umgesetzt und ein kurzweiliges und zugleich unterhaltsames Lesevergnügen.
Rezensionen von Anjulia :
Freundschaft ist keine Frage der Größe
Die Maus hat einen neuen Freund von Marc-Uwe Kling
Die Maus hat einen neuen Freund: Einen ziemlich großen Dino. Die beiden haben viel gemeinsam, zum Beispiel Tango tanzen oder skaten. Doch als der Dino bei der Maus übernachten möchte, gibt es ein Problem: Er ist einfach zu groß. Glücklicherweise hat Mama Maus aber eine Idee.
Die Maus hat einen neuen Freund von Marc-Uwe Kling und Illustratorin Astrid Henn ist ein sehr schönes Kinderbuch über eine größentechnisch sehr unterschiedliche Freundschaft.
Das Pappbilderbuch macht einen robusten Eindruck. Der Text ist in ansprechender Reimform gehalten und meist recht kurz. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und passen gut zur Geschichte, auch wenn ich mir mehr Details gewünscht hätte. Die Freund Maus und Dino haben viele gemeinsame Hobbys, was auch recht liebevoll dargestellt ist. Durch ihre unterschiedliche Körpergröße haben sie auch unterschiedliche Fähigkeiten. Beispielsweise ist die kleine Maus gut im Verstecken. Aktivitäten wie Tango tanzen oder wippen sind da schon herausfordernder, aber sehr niedlich gezeichnet. Die Botschaft, dass man, auch wenn etwas nicht wie gedacht klappt, eine Lösung findet, wird gut vermittelt. Insgesamt ein schönes Kinderbuch fürs Kleinkindalter.
Rezensionen von Anjulia :
Ein kleines Frettchen möchte nicht ins Bettchen
Ab ins Bett, Winnifrett! von Britta Sabbag
Das kleine Frettchen Winnifrett möchte einfach noch nicht ins Bett. Ob Verstecken spielen, ein Buch vorgelesen bekommen, noch was essen und drinnen, nochmal aufs Klo müssen, Winnifrett fällt allerlei ein um die Bettzeit hinauszögern. Manchmal ganz wie im wahren Leben mit Kindern.
Ich finde Vorlesen ganz wichtig und freue mich deshalb immer wenn ich ein schönes Kinderbuch entdecke.
Ab ins Bett, Winnifrett! von Britta Sabbag ist ein zauberhaft illustriertes Kinderbuch für Kleinkinder zum Thema ins Bett gehen. Allerdings ist die Autorin in diesem Bereich nicht die erste die bemerkt hat, dass sich Frettchen auf Bettchen reimt. Der Text ist als Vierzeiler in Reimform auf jeden Fall altersgerecht. Es gibt auch Fragen die zur Interaktion anregen. Winnifrett und seine Eltern sind sehr niedlich und liebevoll gezeichnet. Ich finde die Bilder auch farbenfroh, man kann einiges entdecken. Die Szenen, wie sich noch ein bisschen vor dem Schlafengehen gedrückt wird, dürften wohl allen Eltern bekannt vorkommen. Gerade zum Ende fand ich die kleine Geschichte jedoch etwas unstrukturiert. Vielleicht einfach zu viele Aktionen und zu wenig Ruhe?
Trotzdem diese kleinen Kritikpunkte ist "Ab ins Bett, Winnifrett!" ein sehr schönes Kinderbuch, wenn auch keine wirkliche Einschlafhilfe.
Rezensionen von Claudia R.:
emotionsreich
Gilded Wings von Jaymin Eve
Klappentext / Inhalt:
+++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt und wunderschöner Innengestaltung +++
Spicy Dragonshifter-Romantasy in einer Welt voller mythischer Kreaturen, politischer Intrigen und einem Love-Triangle zwischen Mensch und Fae-Göttern.
Ein einziger Anruf kann dein ganzes Leben ändern.
Morgan hat ihr Leben den Büchern gewidmet und arbeitet in einer besonderen Bibliothek – eine, deren Geheimnisse sich in dunkler Nacht verbergen. Denn die Ausleihen und Rückgaben finden ausschließlich nachts statt, in einem Zeitraum, wenn Morgan sich ausdrücklich nicht auf dem Gelände aufhalten darf.
Als sie eines Nachts einen Anruf erhält, dass ein unschätzbar wertvolles Werk verschwunden ist, schlägt sie alle Warnungen und Regeln in den Wind. Schließlich könnte sie gefeuert werden, wenn das Buch nicht wieder auftaucht – und die Stimme des unbekannten Anrufers klang einfach zu verführerisch.
In der Bibliothek enthüllt sie endlich das Geheimnis: ein Portal, das direkt in eine Welt führt, von der sie bisher nur zu träumen wagte – die Welt der Fae.
Und einer ihrer Götter, Drager, sieht in Morgan die einzige Chance, das gestohlene Buch zurückzubekommen und einen Verrat aufzudecken. Kurzerhand nimmt er sie mit in sein magisches Reich und bald schon ist Morgan sich gar nicht mehr so sicher, ob sie überhaupt in ihre eigene Welt zurückkehren will. Denn nicht nur Lord Drager ist höllisch sexy, auch zu seinem Drachenbruder Zahak spürt sie eine Verbindung, die sie sich nicht erklären kann ...
Cover:
Faszinierend und fantastisch ist dieses Cover umgesetzt. Die Symbolik eines Drachen und allerhand Verzierungen sind hier vorhanden und geben dem Ganzen eine sehr schöne Optik. Auch farblich ist es sehr schön und harmonisch umgesetzt.
Meinung:
Werdet entführt in eine magische Welt! Intrigen, Machenschaften, aber auch Liebe und Mystik beherrschen die Geschichte. Schnell befindet man sich im Geschehen und wird von diesem mitgenommen.
Inhaltlich möchte ich hier nichts verraten und halte mich daher mit Angaben und Details dazu zurück.
Morgan ist einfach klasse und schnell findet man sich in ihre Gedanken und Gefühle hinein. Die Emotionen wirken authentisch und spürbar. Es wird aus der Sicht von Morgan in der Ich-Perspektive erzählt und so ist man ihr und den anderen Charakteren sehr nah.
Die einzelnen Kapitel sind teils recht kurz und erzeugen so eine gute Spannung und halten zudem auch das Tempo hoch. Ein guter Lesefluss ist ebenfalls gegeben. Die Kapitelanfänge sind wundervoll erkennbar durch die eingepflegte Drachensymbolik in die entsprechende Seite. Gestaltung und Gliederung haben mir hier sehr gut gefallen. Auch die Karte am Anfang ist wundervoll umgesetzt und gibt einen guten Überblick. Die Geschichte in sich ist spannend, hat den gewissen Charme und Spice. Man wird von den Charakteren abgeholt und emotional erreicht.
Die Geschichte ist toll umgesetzt und ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt.
Fazit:
Spannende und magische Mischung, mit der richtigen Prise an Emotionen, Spice und Intrigen.
Rezensionen von Claudia R.:
vampirisch
Vampire! Vampire! von Markus Heitz
Klappentext / Inhalt:
Vampire mit Zähltick wie Graf Zahl? Wer oft flucht, wird zum Vampir? Und Vampire leben ewig und glitzern in der Sonne?
Fragen über Fragen – hier ist DAS Buch mit seitenweise Antworten!
Was hilft beispielsweise alles gegen die Blutsauger, wer wird zu einem Vampir, und was ist mit Knoblauch? Und warum man das Pfählen wirklich nur Profis überlassen sollte.
Natürlich wird ein Blick auf das schicksalhafte Jahr 1731 geworfen, in dem Westeuropa zum ersten Mal historisch offiziell von Vampiren erfuhr. Denn damals hielten manche diese Kreaturen der Nacht (obwohl manche auch tagsüber aktiv sind) für real. Der Beginn einer unendlichen Faszination. Mal Kitsch, mal Monstrum.
Mit viel Witz, historischen Beispielen und dem Blick auf den Mythos Blutsauger führt Bestsellerautor Markus Heitz durch die Geschichte und den Volksglauben, der so manche Überraschung in Sachen Vampirwissen auf Lager hat. Man weiß nie, wann man es braucht?
Und nein: Sie glitzern nicht. Wirklich nicht.
Bestsellerautor Markus Heitz präsentiert ein Buch für alle, die Vampire lieben und mehr über ihre (wahre) Geschichte wissen möchten.
Cover:
Das Cover wirkt edel und ist toll verziert, auch eine gewisse tragende Atmosphäre verleiht es dem Ganzen. Optisch und farblich ist es sehr schön und passend umgesetzt. Der Knoblauch findet auch hier seinen Platz und die Verzierungen verleihen dem Ganzen einen besonderen Charme.
Meinung:
Eine gelungene Mischung aus Sachbuch und unterhaltsamen Lachgeschichten, mit vampirischem Flair und guter Recherche. In diesem Buch werden die Erzählungen und Sichtungen von Vampiren vereint und es weist auf die Thematik der Vampire hin. Es wird auf die Entstehung und Verbreitung von Vampiren eingegangen, so Sagen und Geschichten herrschen. Diese werden gut und anschaulich erzählt und man findet sich in die verschiedenen Beschreibungen und auch Verbreitungen hinein.
Inhaltlich machte ich hier nicht zu viel vorgreifen und halte mich daher mit genaueren Details zurück. Wer gern mehr dazu erfahren möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick hinein werfen. Für Vampir Fans oder Menschen, die sich gern mit dieser Thematik beschäftigen, auf jeden Fall interessant und wissenswert.
Und man erfährt auch hier einiges überraschendes. Anderes war sicherlich bereits bekannt, aber der Umfang und die Recherche ist hier auf jeden Fall sehr beträchtlich und man merkt, dass hier sehr viel davon mit einfließt.
Die Mischung aus sachlichen Daten und unterhaltsamer Geschichte ist dabei sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Es ist in fünf große Kapitel gegliedert und diese wiederum in mehrere kleinere Abschnitte und Absätze. Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut ersichtlich und sehr schön gestaltet. Die Struktur hat mir gut gefallen.
Leider kam ich mit Anhang und so manchen Verweisen nicht richtig klar, da wir für mich die Verständlichkeit nicht so gegeben. Aber für das Allgemeine Verständnis war dies nicht entscheidend. Im großen und ganzen findet man sich gut und schnell hinein und bei Bedarf kann man notfalls ja auch selbst nachrecherchieren.
Die Mischung aus interessanten Informationen und unterhaltsamer Storyline hat mir sehr gut gefallen. Auch so manch Vorurteile, Sagen und Fragen, werden hier beantwortet und auf den Grund gegangen.
Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Sachbuch und unterhaltsamen Lachgeschichten, mit vampirischem Flair und guter Recherche.
Rezensionen von peedee:
Ziemlich viel Drama
Die Garnett Girls von Georgina Moore
Margo und Richard – eine Liebe für immer? Nein, denn Richard verliess die Familie auf der Isle of Wight, als die jüngste Tochter noch ganz klein war. Margo hat dies nur schwer verkraftet, ist zusammengebrochen – die Töchter hat sie sich selbst überlassen. Ab diesem Zeitpunkt war es verboten, Richard zu erwähnen.
Sie weigerte sich, über ihn zu sprechen. Doch das Schweigen belastet die mittlerweile erwachsenen Töchter immer noch: Rachel möchte mit ihrer Familie zurück nach London; Imogen fühlt sich unter Druck, William heiraten zu müssen; Sasha leidet in ihrer Ehe und hat zudem ein Geheimnis, das die Garnett Girls erschüttern wird…
Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover des Schutzumschlages aufgrund der Farbgestaltung (aber ich mag keine Schutzumschläge) – gefällt mir.
Margo und ihre drei Töchter, das sind die Garnett Girls. Als sich Richard von der Familie abgesetzt hatte, hat Margo entschieden, dass sie wieder ihren Mädchennamen annehmen würde und sie sodann die Garnett Girls seien. Die vier Frauen sind sehr unterschiedlich:
Margo, eine charismatische Frau, die gerne Partys gibt und ihr Zuhause auf der Isle of Wight liebt. Aber noch mehr liebt sie es, ihre Töchter um sich zu haben. Sie wünscht sich, dass alle drei ihr Glück finden. Nach Richard gab es bei ihr wohl Männerbekanntschaften, aber keine, die dauerhaft und auch öffentlich in der Familie stattfand.
Rachel ist die älteste Tochter. Gabriel und sie sind auf die Isle of Wight gezogen, obwohl sie aufgrund ihres Jobs viel lieber in London geblieben wäre. Aber ihr Mann und die Kinder lieben es am Meer. Und Gabriel hält ihr den Rücken frei, indem er sich in erster Linie um die Familie kümmert.
Imogen erwartet einen Antrag ihres Freundes William. Sie will heiraten. Will sie das wirklich? Nein, sie ist sich gar nicht sicher, aber es wird wohl von ihr erwartet.
Sasha ist in ihrer Ehe mit Phil nicht mehr glücklich. Gegen aussen versucht sie, alles schönzureden, aber die Menschen, die sie lieben, merken es trotzdem. Nicht nur diese Beziehung belastet sie, sondern auch ein Geheimnis…
Ich habe mich mit der Bewertung schwer getan: 4 oder 3 Sterne? Lange Zeit war ich auf 4-Sterne-Kurs, aber dann – auf den letzten siebzig Seiten, wo es einen Sprung um ein Jahr vorwärts in der Geschichte gab – hatte ich das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Ich fand das Auslassen des für die Geschichte so wichtigen Jahres nicht passend. Insgesamt war es mir zu viel Drama auf allen Ebenen. Aber am meisten fehlte mir das Nachvollziehen der im Klappentext erwähnten feurig-verbotenen Liebe zwischen Margo und Richard. Diese Liebe schimmerte immer nur ganz knapp zwischen den Zeilen hervor, doch die meiste Zeit wurde sie totgeschwiegen. Mir ist bewusst, dass eine Trennung der Eltern auch Auswirkungen auf die Kinder hat, aber dass sie alle traumatisiert waren und nicht darüber sprachen, hat mich doch überrascht. Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von robertp:
Giganten im Exil
Heimweh im Paradies von Martin Mittelmeier
Vorab möchte ich erwähnen weshalb ich dieses Buch ausgewählt habe.
Nach der Lektüre von Tilo Eckharts „Gefährliche Betrachtungen“ wollte ich noch etwas mehr über Literaturgiganten Thomas Mann erfahren. Dieses Buch schließt zeitlich an das Buch an, ist aber kein Roman, sondern einer detaillierte Beschreibung der Aktivitäten des Künstlers ab 1938 im Exil in Amerika.
Von hier führte Mann einen Kampf gegen den Faschismus, eigentlich gegen Hitler persönlich.
Die Zahl der deutschen Exilanten in Kalifornien im Jahr 1938 ist scheinbar unendlich. Massenhaft haben Literaten, Schauspieler und Theatermacher den europäischen Kontinent verlassen, um sich vor dem drohenden Unglück des Nationalsozialismus in Sicherheit zu bringen.
Thomas Mann hat schon früh begonnen vor dem Faschismus zu warnen. Als Nobelpreisträger wird seine Stimme noch gewichtiger und er nutzt seine Berühmtheit für Lesereisen durch Amerika um den „zukünftigen Sieg der Demokratie“ zu predigen. Er ist privilegiert, reich (durch seine Romanverkäufe und den Nobelpreis) und populär. An der kalifornischen Küste errichtet er sich ein Heim, in dem er sich zurückziehen und in gewohnter („Wo ich bin ist Deutschland“) Umgebung am Schreibtisch (aus der Schweiz mitmigriert) unter Palmen mehrere Romane (Doktor Faustus, Joseph, Lotte in Weimar, ..) und viele Essays (u.a. Vom zukünftigen Sieg der Demokratie, Goethe und die Demokratie) zu schreiben. Als Appell an die im Krieg befindliche Bevölkerung verfasste er mehrere Reden, die gesendet und auch auf Schallplatte aufgenommen wurden. Trotz seinem Kampf gegen den Nationalsozialismus werden auch ihm letztlich kommunistischer Umtriebe vorgeworfen. Er lässt sich aber nicht auf eine Verurteilung ein sondern kann, auf Grund seiner Popularität, unbeschadet wieder nach Europa zurückkehren.
Nach dieser Lektüre denke ich, dass Thomas Mann kein einfacher Zeitgenosse war. Er suchte sich seine Quellen ohne Rücksicht auf die Ursprünge und kam so mit vielen Exilanten ins Gespräch und in Streit (u.a. Schönberg).
Dem Autor Martin Mittermeier gelingt es die amerikanischen Jahre von T. Mann detailliert nachzuverfolgen. Sein Wissen und seine Bibliographie sind riesig. Tatsächlich fühlt sich das Buch wie eine Magisterarbeit an, die in etwas weniger Fachchinesisch niedergeschrieben wurde.
Pfiffig finde ich, dass die Quellenangaben aus dem Buch ausgelagert wurden. Per QR Code kann man zu den einzelnen Kapiteln nachschlagen, woher einzelne Ideen stammen.
Für alle die sich wirklich mit dem Phänomen Thomas Mann auseinander setzen wollen. Die Liste der Personen und Aktivitäten bis zur Rückkehr nach Europa (1952 Schweiz) ist ellenlang und man lernt einiges über die Arbeitsweise des Giganten der deutschen Literatur.
Rezensionen von Claudia R.:
klar sehen...
Eine Brille für Fatouma von Wiltrud Wagner
Klappentext / Inhalt:
Fatouma kann gut malen, aber sie lernt nicht, wie man richtig schreibt und liest, denn sie erkennt die Buchstaben an der Tafel nicht. Alles, was weiter weg ist, sieht sie unscharf. Bis eines Tages Optiker in ihre Schule kommen. Die können allen Schulkindern, die schlecht sehen, noch am gleichen Tag die passende Brille geben! Außerdem sieht die Brille auch schön aus.
Für Fatouma ist das wie ein Wunder.
Für Kinder ab 5 Jahren.
Cover:
Das Cover zeigt ein Mädchen mit einer Brille. Die Brille ist dabei gut sichtbar und rundet das Gesicht ab. Die Präsenz und Thematik ist gut ersichtlich.
Meinung:
Fatouma kann in der Ferne nicht gut sehen. Sie malt gern, aber lesen und schreiben fällt schwer, da sie die Buchstaben an der Tafel in der Ferne nicht erkennen kann. In diesem Buch wird gezeigt, wie wichtig eine Brille ist, aber dass dies nicht überall selbstverständlich ist, denn nicht überall können sich die Menschen dies leisten und doch kann man auch da durch Sponsoring und Spenden helfen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich daher mit inhaltlichen Angaben zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Auch wie eine Brille angepasst wird und was man beachten muss, wird hier sehr gut erklärt. Und auch die Emotionen und Freude von Fatouma kommen hier sehr gut herüber. Man findet sich schnell in Situation und Charaktere hinein. Besonders in Fatouma kann man sich gut hinein versetzen. Es wird aus ihrer Sicht in der Ich-Perpektive erzählt.
Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr gut und auch verständlich ab. Die Bilder geben das Gelesene gut wieder.
Die Geschichte ist interessant und informativ umgesetzt und es steckt hier viel Tiefe und auch eine besondere Thematik drin, die gut umgesetzt wurde. Eine tolle Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist klar sehen zu können und das man mit wenig viel erreichen kann. Es wird auf das Projekt 1-Dollar-Brille aufmerksam gemacht und dabei die Wirkung und das Engagement gezeigt und verständlich gemacht. Eine wirklich tolle Sache und es ist super, dass es solche Projekte gibt. Dies beweist auch dieses Kinderbuch.
Fazit:
Wie wichtig es ist, klar zu sehen, zeigt dieses Geschichte.
Rezensionen von Romy:
Ein tröstlicher Ratgeber für verschiedene Lebenslagen
Unbedingt lesen, wenn ... von Julie Smith
Das Buch ist aufgebaut wie eine Sammlung von Briefen, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben öffnen soll, in dem man sich beispielsweise überfordert fühlt oder in einem Gedankenkarussell feststeckt.
Den Aufbau des Buches finde ich sehr gut. Unterteilt ist der Ratgeber in drei Teile, die zu verschiedenen thematisch zueinanderpassenden Lebensfragen Rat bieten.
Teil 1: „Unbedingt lesen, wenn dir das Zusammensein mit anderen Menschen schwerfällt“, Teil 2: „Wenn du dich selbst schwer erträgst“, Teil 3: „Wenn es dir schwerfällt, deine Gefühle auszuhalten“. Ein jeder Abschnitt ist nochmal in einzelne Kapitel unterteilt, in denen Dr. Julie Smith einen Brief an den Leser richtet und im Anschluss ein Toolkit an die Hand gibt, mit dem man zukünftig besser auf die jeweilige Herausforderung reagieren kann. Am Ende des Kapitels folgt eine kurze Zusammenfassung.
Selbstverständlich sind die Lebensfragen, die uns beschäftigen sehr unterschiedlich und ein Kapitel ist für einen persönlich sehr relevant, während andere eher weniger auf einen zutreffen. Ich persönlich habe mich eher im zweiten und dritten Abschnitt wiedergefunden und konnte einige Weisheiten aus dem Buch mitnehmen. Ich habe mir einige Stellen markiert, um zu einem späteren Zeitpunkt dazu zurückzukommen.
Insgesamt hatte ich allerdings recht hohe Erwartungen an das Buch. Ich muss allerdings sagen, dass ich nicht so viele „Aha-Momente“ hatte, wie ich es mir gewünscht hätte. Mit Dr. Julie Smiths Art sich Auszudrücken bin ich zum Teil leider nicht ganz so gut zurechtgekommen. Auch das ist natürlich sehr individuell und es gibt Menschen, bei denen die Worte direkt zu einem sprechen, aber bei diesem Ratgeber hatte ich oft das Gefühl, dass Dinge stark umschrieben bzw. nicht richtig auf den Punkt gebracht wurden. Man könnte viele Empfehlungen für meinen Geschmack etwas klarer und prägnanter ausdrücken. Die Ratschläge waren daher manchmal etwas schwer greifbar für mich. Dies ist aber nur meine persönliche Ansicht und ich kann mir gut vorstellen, dass andere Leser:innen das ganz anders wahrgenommen haben.
Fazit: Ein tröstlicher Ratgeber, der es aber leider nicht ganz geschafft hat, mich zu überzeugen.
Rezensionen von dannylovesreading:
Konnte mich leider nicht komplett überzeugen
Don't Let Her Stay von Nicola Sanders
Der Thriller „Don’t let her stay” von Nicola Sanders, erschienen bei HarperCollins im Februar 2025, handelt von der jungen Joanne, die mit ihrer Mann Richard und ihrer kleinen Tochter Evie glücklich in einem Haus auf dem Land außerhalb Londons lebt. Das Familienglück scheint perfekt, bis Chloe, Richards 20jährige Tochter aus erster Ehe, auftaucht.
Joanne wünscht sich sehr eine harmonische und freundschaftliche Beziehung mit Chloe. Doch Chloe macht Joanne das Leben schwer und lässt sie immer wieder auflaufen.
Mich haben weder die Charaktere, die ich zum Teil unsympathisch fand, noch der Plot überzeugt. Die Protagonistin Joanne habe ich als äußerst naiv wahrgenommen und ich hätte ihr zwischendurch am liebsten gesagt, dass sie sich zusammenreißen und Tacheles reden soll. Richard und Chloe haben mir nicht besser gefallen. Die Art wie Richard seine Frau behandelt, hat mich ganz kribbelig gemacht. Joanne hingegen hebt ihren Mann regelrecht auf ein Podest. Von Augenhöhe ist bei den beiden nichts zu spüren.
Leider waren auch der Showdown und das Ende nicht besonders überraschend oder neu. Nichts, was man in einem (Psycho-)Thriller so nicht erwartet hätte. Ein Pluspunkt ist jedoch der flüssige Schreibstil, der die Geschichte kurzweilig und stellenweise spannend macht."
Alles in allem ein solider Thriller mit flüssigem Schreibstil, dem es jedoch an Überraschungen und überzeugenden Charakteren mangelt. Leider konnte mich die Geschichte nicht fesseln, da die Figuren unsympathisch blieben und der Plot wenig Neues bot. Wer gerne klassische Spannungsromane liest, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen.











