Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Gruber:
Lore, ein Mädchen vom Land
Schwimmen im Glas von Eva Lugbauer
Lore wächst in den 90ern in einem ländlichen Milieu auf. Gleich neben ihrem Elternhaus, das Haus der Großeltern. Die Oma ist Hausfrau, Mutter und Oma und umsorgt die ganze Familie und versucht, es dem Opa immer recht zu machen. Der Vater ist Bürgermeister, die Mutter arbeitet Teilzeit.
Aus Sicht der 10- bis 12-jährigen erzählt sie von ihren Großeltern, von der Schule, von den vielen Dingen, die der Opa nicht zu Ende erzählt.
Gedankenstriche, die in der Luft hängen bleiben, nennt sie das. Ein sehr schönes Bild. Sie erzählt auch von den vielen Dingen, die für sie als Mädchen nichts sind, von den kleinen Hinweisen, dass man als Mädchen vor allem lieb, nett und hübsch sein muss. Die Welt ist patriarchalisch geprägt und trotzdem gibt es in ihr einen Wunsch nach Freiheit, nach einem anderen Leben.
Im Gegensatz zu ihrem dörflichen Leben findet sie bei ihrer Tante in der Stadt einen Gegenentwurf. Die Tante ist Künstlerin, lebt alleine, ist nicht verheiratet. Lore genießt die Besuche bei ihr.
In kleinen Einschüben gibt es immer wieder einen Blick auf das Leben der erwachsenen Lore.
Ich fand das sehr schön gemacht, mochte den Roman in seiner Erzählweise sehr. Sprachlich fand ich den Spagat zwischen kindlicher Erzählerin und literarischer Sprache sehr gut gelungen und schön zu lesen.
„Du wirst dreißig, vierzig, fünfundvierzig und die Sehnsucht nach dem Meer bleibt. Die Sehnsucht nach dem Blau. Die Sehnsucht nach der Freiheit auch. Auch wenn du längst weißt, dass Freiheit eine Illusion ist, unmöglich, ohne in der Einsamkeit zu versinken. Und selbst wenn du dich für die Freiheit der Einsamkeit entscheiden würdest, hättest du deinen Körper, hättest du die Erde, die Wolken und den Himmel, von denen du abhängst. An die du gebunden bis, mit denen du verbunden bist. Auch wenn du längst weißt, das Blau gibt es nicht ohne das Schwarz.“ S. 227
Wahrscheinlich hat mich der Roman auch deshalb berührt und angesprochen, weil ich viele Erfahrungen der Protagonistin teile. Ich bin etwas früher als sie, aber ebenfalls in einer dörflichen Umgebung aufgewachsen, deren Regeln ich oft hinterfragt und nicht verstanden habe. Auch ich habe so etwas wie Freiheit gefunden, indem ich in die Stadt gegangen bin, ein anderes Leben gewählt habe.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, habe ihn geradewegs verschlungen und kann ihn wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Ameland:
Paul kann es nicht lassen
Salute - Die letzte Fahrt von Friedrich Kalpenstein
Bei seinem gemütlichen Morgenspaziergang sieht Paul Zeitler einen Mann, der in voller Montur in den See steigt. Bei näherem Hinsehen, bemerkt auch Paul den leblosen Körper im Wasser. Leider kommt für den Bootsbauer Vincenzo Morelli jede Hilfe zu spät. Commissario Lanza ist wenig begeistert als er bei seinem Eintreffen wieder Paul antrifft.
Obwohl in Bordolino gemordet wird, liebe ich diese Ausflüge an den Gardasee. Friedrich Kalpenstein versteht es das Flair und die südländische Atmosphäre so anschaulich darzustellen, dass ich das leise Plätschern der Wellen am Ufer höre und die Sonne im Gesicht spüre während ich bei Paul eines der köstlichen Gebäckstücke von Leone genieße. Dabei beobachte ich andere Touristen und die unterschiedlichen Frauen, die den sympathischen Barista umflattern wie die Motten das Licht.
Aber in Paul schlägt immer noch das Herz eines Kommissars und so führt er zum Leidwesen von Lanza eigene Nachforschungen durch. Auch wenn sich das Verhältnis zwischen Paul und dem Commissario seit ihrem letzten Fall etwas gebessert hat, so kann von einer Freundschaft noch lange nicht die Rede sein, aber es wird. Ich mag besonders die Dialoge der beiden.
Der Autor schafft es wunderbar Spannung, Humor und italienisches Dolce vita so zu verknüpfen, dass ich mich trotz der Morde in Bordolino sehr wohlfühle.
Rezensionen von Emily (16):
The Hollow Places / Autor: T. Kingfisher
The Hollow Places von T. Kingfisher
Die Hauptdarstellerin Kara zieht nach ihrer eher unerwarteten Scheidung zu ihrem Onkel und dessen etwas speziellem Museum, mit noch spezielleren Ausstellungsstücken. Alles fängt eigentlich sehr gut an, sie hilft ihrem Onkel im Museum aus, verbringt Zeit mit dem Barista von nebenan und verkauft Tshirts an Besucher.
..als auf einmal diese Ruhe ein Ende hat...jemand hat ein Loch in ihre Wand geschlagen...noch schlimmer...dahinter ist ein Gang in eine andere Welt. Kara und der Barista Simon können nicht anders als in das Loch zu steigen...finden sie wieder zurück? Können sie das Loch schließen? Wer hat dieses Loch überhaupt in die Wand geschlagen? Und am Wichtigsten...was genau ist überhaupt auf der anderen Seite dieses Loches?
Angefangen hat dieses Buch eigentlich sehr ruhig, man sollte sich davon aber nicht täuschen lassen, denn nach nur etwas Zeit wird dieses Buch ziemlich "spooky". Mir hat es gefallen, dass die Hauptcharaktere keine spezialausgebildete Militärtruppe war sondern wirklich einfach nur "normale" Menschen ohne übernatürlichen Fähigkeiten oder steinhartem Mindest. Sie haben auch Angst, sind verwirrt und etwas unbeholfen...trotz allem schaffen sie es durch diese grauenhafte Welt, mit den zum Teil etwas verstörenden Lebewesen und Gestalten.
Mir persönlich hat das Buch eigentlich gut gefallen. Ich fand die Storyline ziemlich spannend und kreativ auch wenn ich zugeben muss , dass ich bis heute nicht ganz verstehe wie das ganze Weltenportalding funktioniert. Das ist vielleicht aber auch nur ein ich-Problem. Während man dieses Buch liest lernt man öfters ziemlich random irgendwelche Fakten, da die Autorin oft etwas abschweift oder ausholt. Mich persönlich hat es nicht wirklich gestört mir ist es nur öfters aufgefallen.
Ich würde dieses Buch weiter empfehlen, für jemanden der Horror und Fantasie mag, den gruselige Begegnungen mit unmenschlichen Gestalten und Welten nicht stören und der auch damit umgehen kann, das manche der aufkommenden Fragen nie beantwortet werden...
Rezensionen von dannylovesreading:
Ein süßes Bilderbuch mit kleiner Mut- und Mitmach-Botschaft
Mach mit, Mausi Maus! von Simone Sommerland
"Mach mit, Mausi Maus!" ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch von der bekannten Kinderlieder-Sängerin Simone Sommerland, in dem Mausi Maus und seine Freunde aus dem Wald ein fröhliches Konzert planen. Die Geschichte vermittelt auf spielerische Weise die Freude am gemeinsamen Singen und Tanzen.
Besonders schön ist die Botschaft, dass man Lampenfieber nicht alleine bewältigen muss – Mausi Maus’ Freunde stehen ihm sofort zur Seite, als er unsicher wird. Wie der kleine Bär so treffend sagt: „Singen und Tanzen macht zusammen mehr Spaß als allein.“
Allerdings fehlte uns insgesamt etwas Spannung. Der einzige aufregende Moment entsteht, als Mausi Maus überlegt, ob er sich nicht doch lieber verstecken und dem Konzert aus der Ferne lauschen soll. Doch schnell fasst er durch die Unterstützung seiner Freunde neuen Mut.
Schön ist, dass Kinder immer wieder zum Tanzen und zur Bewegung ermutigt und aufgefordert werden. So müssen sie nicht nur zuhören, sondern können selbst mitmachen
Ein großes Plus sind die liebevollen und kindgerechten Illustrationen von Tina Nagel. Auf jeder Seite gibt es viele kleine Details zu entdecken, die zum gemeinsamen Betrachten und Erzählen einladen.
Ein schönes Buch für kleine Musikliebhaber:innen, das Gemeinschaftssinn und Mut stärkt – wir hätten uns jedoch ein wenig mehr Abenteuer gewünscht.
Rezensionen von EvaLiest:
Interaktives Kinderbuch in tollen Farben
Mein Schiebe-Mitmachbuch - Lieblingstiere von Bernd Penners
Das Lieblingstiere Schiebebuch von Bernd Penner, illustriert von Federica Iossa, ist ein Kinderbuch für die Allerkleinsten aus dem Ravensburgerverlag.
Die Schiebeelemente animieren zum Mitmachen und helfen dabei, bereits Einjährige an Bücher heranzuführen. Besonders gut haben mir die knalligen Farben gefallen, denn auch das ist meiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt um die Lesefreude zu fördern.
Im Buch begegnen wir vielen Tieren, die die Kinder oft bereits kennen oder die zumindest aus ihrem Lebensbereich stammen könnten (sprich: in Deutschland natürlich vorkommen). Dass ein 18 Monate altes Kind (das ist die Zielgruppe) bereits Gämsen oder Murmeltiere gesehen hat, ist jetzt vielleicht eher weniger wahrscheinlich, aber Hunde, Katzen, Vögel oder auch verschiedene Tiere, die am See leben, sind dann den meisten doch bekannt.
Rezensionen von EvaLiest:
Liebe Geschichte mit schönen Bildern
Meck und Schneck. Meck ist weg! von Michael Engler
Meck und Schneck: Meck ist weg! von Michael Engler, illustriert von Matthias Derenbach ist ein süßes Buch für die Kleinsten.
Meck und Schneck sind beste Freunde und spielen gemeinsam. Leider ist Meck plötzlich verschwunden, und so macht sich Schneck auf die Suche. Dabei durchläuft er verschiedene Emotionen, die den Kindern auf passende Weise nahegebracht werden.
So werden beispielsweise die körperlichen Begleiterscheinungen (pochendes Herz, enger Hals...) erklärt, die in solchen Situationen vorkommen können, und dadurch für die Kinder normalisiert. Wenn sie solche Empfindungen haben, müssen sie sich keine Sorgen machen, denn sie können sie zuordnen (natürlich ist das hier nur der Einstieg in die Welt der Gefühle, aber das ist zumindest das Ziel).
Besonders süß finde ich, dass man Meck bei genauem Hinsehen eben doch entdecken kann und so die Kinder animiert werden können, genau hinzusehen und auf Details zu achten.
Insgesamt ein liebes Kinderbuch mit wichtigem Inhalt und tollen Illustrationen.
Rezensionen von Schlafmurmel:
eine wunderschöne Geschichte
Der Duft von Kuchen und Meer von Anne Barns
Hach, war für eine wunderschöne Geschichte! Schon das Cover mit den verführerischen Gebäckteilchen hat mich direkt angesprochen – man bekommt sofort Appetit. Dazu der vielversprechende Titel, der mich ahnen ließ, dass dieses Buch eine warme, herzerwärmende Lektüre sein würde. Und genau das war es auch!
Anne Barns hat einen angenehm fließenden Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte eintauchen ließ.
Im Mittelpunkt steht Maren, eine Konditorin aus Kassel, die nach dem Tod ihres Mannes Florian gemeinsam mit ihrer Tochter Leni und ihrer liebevollen Uroma Undine lebt. Doch dann überrascht Undine sie mit einer besonderen Nachricht: Sie besitzt ein Haus auf Amrum und möchte es Maren überschreiben. Der Haken daran? Undines Familie auf Amrum möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben – ein Geheimnis aus der Vergangenheit steht zwischen ihnen.
Neugierig und mit gemischten Gefühlen macht sich Maren auf den Weg an die Nordseeinsel, um die Wahrheit herauszufinden. Dort lernt sie nicht nur den unbekannten Teil ihrer Familie kennen, sondern kommt auch nach und nach den alten Missverständnissen auf die Spur. Die Geschichte entfaltet sich auf wundervolle Weise, voller Gefühl, Wärme und der Magie von Familie und Neubeginn.
Besonders begeistert hat mich die bildhafte Sprache – ich hatte das Gefühl, selbst auf Amrum zu sein, die salzige Meeresluft zu riechen und das leckere Gebäck zu kosten. Apropos Gebäck: Im Anhang finden sich die Rezepte der erwähnten Leckereien, und allein beim Lesen lief mir das Wasser im Mund zusammen!
Ein wunderschöner Roman, der Herz und Seele berührt. Perfekt für gemütliche Lesestunden mit einer Tasse Tee und etwas Süßem dazu. Absolut empfehlenswert!
Rezensionen von clematis:
Am Abstellgleis
Freunderlwirtschaft von Petra Hartlieb
Alma Oberkofler ist nicht mehr die Jüngste, als sie Hauptkommissarin in Wien wird, auch nicht „ganz einfach“, wie es in Kollegenkreisen nach ihrer Versetzung in die Hauptstadt heißt. Und gleich ihr erster Fall führt sie in die Wirren der Politik, denn in einer eleganten Wohnung im 8. Bezirk liegt ein Minister mit blutigen Kopf, aufgeschlagen auf der dicken Glastischplatte, allein verunfallt, im Streit geschubst oder gar vorsätzlich ermordet, ist unklar.
Als Oberkofler nähere Ermittlungen aufnimmt und gar einen Zusammenhang mit einem weiteren Unfall herstellt, wird sie für zwei Wochen einer anderen Abteilung zugewiesen, auf Deutsch aufs Abstellgleis verschoben.
Mit Geschehnissen weit vor dieser Zeit beginnt der Kriminalroman, der rein fiktiv ist, dem Leser aber doch viele Parallelen zur Realität vor Augen führt, speziell dann, wenn dieser selbst Österreicher ist. Wortgewandt schildert Hartlieb die Geschehnisse der Kriminalhandlung, ebenso detailreich kommen private Einzelheiten von Alma und Jessica -Verlobte des Opfers und gleichzeitig Mordverdächtige - aufs Tapet, denn aus dem Blickwinkel dieser beiden weiblichen Figuren erfahren wir, was in den unterschiedlichsten Jahren passiert ist. Damit kein Durcheinander herauskommt, sind Episoden in zeitlicher Abweichung zur Chronologie stets gut gekennzeichnet. Überwiegend befinden wir uns aber ohnehin im Jetzt, wo ein brisanter Todesfall mit der gebotenen Ruhe und Diskretion behandelt wird. Ruhe ist ebenfalls ein Charakteristikum des hartliebschen Schreibstils, die ironischen Seitenhiebe in Richtung nicht existierender Dörfer und bestens ausgedachter Polit-Figuren überwiegen jedenfalls kriminalistische Spannung, was dem Ganzen aber keinerlei Abbruch tut, denn dieser Roman mit nebenher laufender Ermittlungstätigkeit bietet großartige Unterhaltung.
Ein bestens ausgewogener Mix aus Polizeiarbeit, Politischem und Persönlichem lässt dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen werden, das nicht nur vom Burgenland über Wien bis nach Tirol führt, sondern auch in die bunte und schillernde Welt Costa Ricas – alle Orte eine (Lese)Reise wert! Falls Alma Oberkofler eine Weiche zurückfindet vom aktuellen Abstellgleis, dann steige ich gerne wieder mit ein in ihre Ermittlungen.
Rezensionen von MarcoL:
Sieben wunderbare Geschichte über Menschen, die ihr eigenes Glück suchen
Fliehkraft von Britta Röder
Wir drehen uns im Trubel des Alltags so schnell um die eigene Achse, dass wir nicht mehr das Zentrum unseres Seins erkennen können. Manchmal hilft dabei die enorme entstandene Fliehkraft und schleudert uns quasi aus der Bahn, wirft uns aus unserem Hamsterrad. Der Aufprall mag manchmal heftig sein, aber auch manchmal sehr gewollt und herbeigeführt.
In sieben unterhaltsamen Erzählungen berichtet die Autorin von Menschen, die an einem Scheidepunkt in ihrem Leben angekommen sind. Für sie stellt sich die Frage: was ist das Leben? Was ist Glück? Darf ich glücklich sein?
Und ja, jeder darf glücklich sein, den Mühlstein um seinen Hals abwerfen und am letzten Strohhalm aus dem Sumpf klettern.
Es sind liebevoll gezeichnete Figuren, die uns Britta Röder hier präsentiert. Menschen wie du und ich, die mitten im Leben sind, denen Veränderungen gut tun.
Da ist Ingrid, die minutiös ihr Abendessen zu ihrem Hochzeitstag plant, obwohl die Ehe längst nur mehr auf dem Papier stattfindet. Und der Abend dann ein klein wenig, aber nicht minder befreiend läuft.
Eine Urlaubsfahrt nach Südfrankreich, die schon als Katastrophe beginnt und so manche Nerven strapaziert. Und dennoch entwickelte sich in der Fremde etwas Wunderbares, trotz der sprachlichen Barrieren.
S.44: „Ich hatte die Magie der Sprache entdeckt.“
S.45: „Ich begriff: Worte sind dazu da, die Wahrheit, die hinter den Dingen liegt, zu entschlüsseln und indem man sich der Bedeutung der Worte nähert, nähert man sich auch ein wenig der Wahrheit der Welt.“
Eine andere Urlaubsgeschichte betrifft Gert. Er benötigte dringend eine Auszeit, und buchte sich ein recht ordentliches Hotel am Meer. Zu seinem allergrößten Schrecken taucht gerade dort sein Chef auf, vor dem er eigentlich flüchtete. Was sich da wohl entwickeln mag?
Sehr gekonnt spielt hier die Autorin mit Zwischenmenschlichem, hinterfragt, leuchtet hinter die Szenen, die in unserem Alltag oftmals so offensichtlich erscheinen und dann sich als ganz etwas anderes entpuppen.
S.100: „Das erste Mal seit Beginn seiner Reise, ja, vielleicht sogar das erste Mal in seinem Leben, hatte er das Gefühl, dass es ihm vorbehaltlos zustand, glücklich zu sein, und dass es nur eine einzige Person auf der Welt gab, die er für sein Glück verantwortlich machen durfte: sich selbst.“
In diesem Satz steckt so viel drinnen – und ist für mich die geballte Quintessenz aus diesem Buch. Auch wenn es uns der Alltag tagtäglich vermiesen möchte: wir alle haben das Recht, wie oben schon erwähnt, glücklich zu sein. Und dieses Glück findet sich an so vielen Stellen, an denen wir es am allerwenigsten vermuten, selten winkt es mit knallrotem Schild und schreit „hier bin ich“. Aber die Suche führt uns immer wieder an einen Punkt zurück, und der liegt in uns selber.
Auch Tante Trude – eine weitere Erzählung – ist ein Musterbeispiel daran, wie wir Menschen be- und verurteilen, aus Gründen, die wir nicht oder nur kaum kennen. Warum sind Menschen so wie sie nun mal sind oder uns erscheine? Wo ist deren Glück im Leben geblieben, das wir ihnen in unserer Missachtung nicht zugestehen wollen?
Es sind sieben wunderbare Geschichten, in denen so viele Botschaften stecken. Sie sind bewegend, anrührend, alle mit einer tiefen Wahrheit und einfach nur herrlich locker wunderbar einfühlsam erzählt.
Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.
Rezensionen von Sheilo:
Ein zuckersüßes Mitmachbuch
In einem Häuschen krumm und klein von Frau Mintipaz
"In einem Häuschen krumm und klein" ist ein tolles Mitmachbuch für Kinder ab zwei Jahren. Dem Alter entsprechend sind die Texte auf den Seiten kurz gehalten und in Reimform formuliert, sodass sie sich sehr gut vorlesen lassen. Zudem befindet sich auf jeder Seite eine kleine Aufgabe, wie die Kinder die Mäuschen unterstützen können, bspw.
indem sie das Segelschiff anpusten oder aber die fehlende Socke suchen.
Die Gestaltung des Buches ist perfekt für die Kleinen, das Format ist sehr handlich und die Illustrationen sind zuckersüß gestaltet. So können die Kinder liebevolle Details entdecken und die Farben sind kindgerecht bunt gewählt.
Für uns ist dieses Mitmachbuch eine wundervolle Geschenkidee für kleine Kinder und wir können es sehr empfehlen.











