Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Alles auf Anfang
Der Duft von Kuchen und Meer von Anne Barns
Ich liebe diese Art der Romane von Anne Barns. Auch wenn sie sich ähneln, so kann ich trotzdem in die Story eintauchen und es wird kein bisschen langweilig für mich. So war es auch hier. Alles beginnt mit Marens Uroma Hedwig, die der Liebe wegen kurz nach dem 1. Weltkrieg nach Amrum zieht. Und jetzt viele Jahre später soll Maren das Haus geschenkt bekommen.
Wieso wusste sie nichts von ihren Wurzeln auf der Insel?
Die Autorin schreibt gerne über starke Frauen und so ist es auch hier. Wir bekommen kurze Einblicke in bestimmte Lebensabschnitte von Marens Vorfahrinnen, aber hauptsächlich begleiten wir die sympathische Maren, die nicht nur Entscheidungen treffen muss, sondern auch versucht die Vergangenheit der Familie aufzuarbeiten.
Anne Barns kann so anschaulich beschreiben, dass ich mich immer wieder an die Schauplätze versetzt fühlte. Ich sah den weißen Strand und das Glitzern der Sonne auf den Wellen vor meinem inneren Auge, ich fühlte förmlich den Wind in meinen Haaren und schmeckte das Salz auf den Lippen. Als sehr großer Nordseefan trieb all das meine Sehnsucht in ungeahnte Höhen.
Die Kombination von Kuchen und Meer ist unschlagbar und dazu noch eine Prise Romantik sowie ein Familiengeheimnis und schon ist mein Wohlfühlroman perfekt. Die Rezepte am Ende sind dann noch wie die Kirsche auf der Sahne. Ich hätte gerne mehr davon, also von dieser Art Roman von Anne, aber Kuchen nehme ich auch.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Nur ein kleiner Krieg?
1864 von Klaus-Jürgen Bremm
„Mit dem Einmarsch der preußischen und österreichischen Truppen in Dänemark begann am 1. Februar 1864 der deutsch-dänische Krieg, der später der erste »Einigungskrieg« genannt werden sollte.“
Wenn ich diesen Satz lese, muss ich mich als Österreicherin doch kurz einmal fragen, was macht das Kaiserreich Österreich bei einem deutsch-dänischen Konflikt? Die Entfernung Wien - Flensburg beträgt rund 1.
200 km. Doch das wird nicht die einzige Frage sein, die mich als Leserin dieses Sachbuchs beschäftigt. Übt Kapitän Wilhelm von Tegethoff 1864 vor Helgoland für seinen Sieg in der Schlacht von Lissa 1866?
Warum zählt der Sieg der dänischen Fußballmannschaft über die deutsche Elf im Jahr 1992 für einige Dänen als späte Rache für die Niederlage von 1864? Warum entzündet sich 50 Jahre nach dem Wiener Kongress ein bewaffneter Konflikt an der Grenze Dänemark und dem Deutschen Reich? Ja, Dänemark hat während der Napoleonischen Kriege auf das falsche (französische) Pferd gesetzt. Das Königreich hat anders, als zahlreiche andere Reiche, Napoleon bis zu seinem Sturz, die Treue gehalten. Also ein treuer Verbündeter, der „in guten wie in schlechten Zeiten“ zu seinem Partner steht, unabhängig der daraus folgenden Konsequenzen? Die ehemalige Großmacht am Rande Europas musste ja im Jänner 1814 durch die Vereinbarungen am Wiener Kongress ganz Norwegen an Schweden abtreten.
Fragen über Fragen, die sich in meinem Kopf manifestieren. Können sie nach der Lektüre schlüssig beantwortet werden?
Wie wir es von Klaus-Jürgen Bremm gewöhnt sind, widmet er sich der Aufgabe der Ursachenforschung wieso und warum es 1864 zu diesem, später als „Einigungskrieg“ bezeichneten Krieg und seine Auswirkungen auf Dänemark und das Deutsche Reich kommt, mit Verve und viel Detailwissen. Penibel listet er den Verlust an Soldaten aller Beteiligten sowie den Verbrauch von Granaten auf.
In den folgenden Abschnitten, die in weitere Kapitel unterteilt sind, zeichnet der Historiker und Autor die Ereignisse nach:
Der Prolog - Der große „Oprur“ von 1848/51
Vom Londoner Protokoll bis zur Novemberverfassung
Vereint gegen Dänemark
Epilog - Der Wiener Vertrag und seine Folgen
Fazit - Bismarcks stolzeste Kampagne
Ergänzt wird dieses Sachbuch durch einen ausführlichen Anhang mit Zeittafel, Anhang und Bibliografie.
Meine eingangs aufgeworfenen Fragen werden im Großen und Ganzen beantwortet. Wenige Jahre später werden sich das Deutsche Reich unter Preußens Führung und die Habsburgermonarchie feindlich gegenüberstehen. Der Ausgang ist bekannt - das Match um die Vorherrschaft in (Mittel)Europa hat das Deutsche Reich, gewonnen.
Der deutsch-dänische Krieg ist aus dem Gedächtnis der meisten Menschen außerhalb Dänemarks und Schleswig-Holsteins verschwunden. Er war ja nur ein „kleiner“ Krieg am Rande Europas.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem an Details und Fakten reichen Sachbuch 5 Sterne und warte gespannt auf das nächste Buch von Klaus-Jürgen Bremm mit dem Titel „Amerikas unwahrscheinlicher Sieg: Der Unabhängigkeitskrieg 1775 bis 1783“ (ET 11.03.2025).
Rezensionen von Petra:
Ein etwas anderes Geschichtsbuch
Eleanor von Genevieve Cogman
Der zweite band um die Liga des Scarlet Pimpernel und die französische Revolution.Eigentlich ist die Figur des Scarlet Pimpernel eine Erfindung von Baroness Emma Orczy im jahr 1905. Das Thema ist das gleiche ein englischer Adeliger rettet französiche Adelige vor der Gouiliotine. Hier wird die Story ausgeweitet.
Es ist eine ganze Gruppe die dieses Risiko eingeht unterstützt von Eleanor einem Dienstmädchen. Außerdem retten sie auch Vampire die in dieser Reihe zwar auch Blut trinken sich aber ansonsten sehr zivilisiert benehmen, zu mindestens vordergründig. Denn auh sie gieren Macht und Einfluss nicht nur Robespierre und sein Wohlfahrtsausschuss.
Elenanor ist eine besondere junge Frau, aus dem einfachen Dienstmädchen ist eine selbstbewusste, mutige junge Frau mit einer eigenen Meinung geworden.Durch den intensiven Kontakt mit der uralten Magierin Anima lernt sie sich zu behaupten.
In dieser Serie sind die Vampire nicht grundsätzlich die Bösen sondern einfach nur eine weitere Gruppe von Personen die sich mit den Menschen seit Jahrhunderten die Welt teilen. Wogegen die Magier anscheinend fast verschwunden sind.
Die Frage nach dem Warum wird auch in diesem zweiten Band nicht beantwortet da müssen wir auf den finalen Teil warten.
Das Zusammenspiel zwischen historischen Tatsachen und den spannenden Abenteuern ist gelungen.
Die Atmosphäre die zu der damaligen Zeit geherrscht haben muss, wird sehr detailliet fast plastisch dargestellt. An manchen Stellen ging die Szenerie etwas überhastet in einander über, da hätte ich mir asuführlichere Beschreibungen gewünscht bzw. das Fragen ausführlicher beantwortet wurden und nicht nur in dem Stil "das ist eben so". Gut möglich das dann ein vierter Band entstehen müsste.
Das Buch endet genau wie der erste Teil, den man vorher gelesen haben sollte, mit einem Cliffhanger.
Verständlcih allerdings, denn sonst wärees keine Überleitung in den driten Band möglich gewesen.
Es sind noch einige Aufgaben zu erledigen und ich freue mich auf die Lösung im nächsten Jahr.
Rezensionen von KimVi:
Spannende Cold-Case-Ermittlungen
Enna Andersen und die dunklen Tage von Anna Johannsen
Dieses Mal haben sich Hauptkommissarin Enna Andersen und ihr Team dazu entschlossen, einen Cold Case aufzurollen, der sie nach Spiekeroog führt. Dort verschwand vor etwa 5 Jahren eine Frau von einem Campingplatz und wurde kurz darauf am Strand tot aufgefunden. Bei der Todesursache handelt es sich um ein Schlangengift, das nur schwer nachweisbar ist.
Was ist mit der Frau geschehen? Können Enna und ihr Team nach all den Jahren Licht ins Dunkle bringen?
"Enna Andersen und die dunklen Tage" ist bereits der siebte Band einer Reihe, in der Hauptkommissarin Enna Andersen, mit ihrem Team alte, bisher ungelöste Fälle aufrollt und versucht, endlich Klarheit zu gewinnen. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man dem aktuellen Geschehen aber auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Serie gelesen hat.
Falls man die Reihe jedoch kennt, darf man sich nicht nur über ein Wiedersehen mit den sympathischen Hauptcharakteren freuen, sondern kann außerdem beobachten, dass ein neuer Kollege zum Team stößt. Die Protagonisten werden wieder so authentisch beschrieben, dass man sie mühelos vor Augen hat. Besonders angenehm fallen bei diesem Team der Zusammenhalt und das harmonische Miteinander auf.
Der Fall hat es dieses Mal in sich. Denn es ist für das Team gar nicht so einfach, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die akribische Spurensuche und die unterschiedlichen Ansätze, werden nachvollziehbar vermittelt, wodurch man dazu angeregt wird, eigene Überlegungen anzustellen. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über die Ermittlungen und beobachtet, wie die Teammitglieder winzige Puzzleteilchen zusammentragen. Da diese sich nicht sofort an die richtige Stelle legen lassen, bleiben die Ermittlungen durchgehend spannend. Man gerät früh in den Sog der Ereignisse und fiebert mit.
Spannende Cold-Case-Ermittlungen, die durch ein sympathisches Team und überraschende Wendungen überzeugen.
Rezensionen von Heike:
Packend, düster und anspruchsvoll
Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall
Wieder ein Buch, das mich total überrascht und dessen Cover mich in die Irre geführt hat. Denn dieses Kinderbuch ist keine knuffige Geschichte in einer heimeligen Fantasywelt. Stattdessen bekommt man ernste Themen in einer wirklich düsteren Parallelwelt serviert, gespickt mit echt harten Szenen und temporeichem Nervenkitzel.
Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt, aber die Altersangabe ist meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen.
Denn die kleine Maggie Blue lebt in keinen einfachen Lebensumständen: Ihr Vater hat sich mit einer anderen Frau davon gemacht und ihre Mutter muss Maggie zu ihrer Tante Esme geben, da die Mutter wegen Depressionen in einer Klinik behandelt werden muss. Maggie leidet darunter, dass ihre Mutter sich nicht für sie zu interessieren scheint. In der Schule wird Maggie zudem gemobbt und ihre Hoffnung, sich mit ihrer Mitschülerin Ida anzufreunden, wird enttäuscht.
Doch als Ida plötzlich von der neuen Vertrauenslehrerin Miss Cane entführt und durch ein Portal gezerrt wird, fasst Maggie trotzdem den Entschluss, Ida zu retten. Gemeinsam mit dem sprechenden, einäugigen Kater Hoagy und einem magischen Schutzring folgt Maggie Ida durch das Portal. Sie findet sich in einer finsteren Welt wieder, in der der grausame Herrscher Eldrow das Sagen hat. Ihm werden von seinen Dienern wie Miss Cane regelmäßig Menschen gebracht, die er auf brutale Art einsperrt, um ihnen das Lebensglück abzuzapfen. Von ihnen bleibt nur eine seelenlose Hülle zurück, während der Körper weiter funktioniert. Maggie erkennt die Parallele zur Depression ihrer Mutter und lernt so, sie besser zu verstehen.
Die bedrückende Atmosphäre kommt im Buch sehr gut rüber. Maggie sieht sich immer wieder mit anspruchsvollen Themen wie Einsamkeit, Wertlosigkeit, Wut und Selbstmitleid konfrontiert. Im emotionalen ersten Teil der Geschichte wird die Spannung langsam aufgebaut, während mich im zweiten Teil die rasante Handlung gefesselt hat. Maggie ist eine sympathische, mutige und glaubwürdige Heldin, aber auch die Nebencharaktere sind der Autorin gut gelungen. Es sind faszinierende Figuren mit eigener Vergangenheit und unterschiedlichen Motiven. Kater Hoagy ist z.B. anfangs ein eigensinniger und arroganter Charakter, der sich aber positiv weiterentwickelt, so dass man ihn und seine witzigen Sprüche nicht mehr missen möchte.
Das Abenteuer ist packend und toll geschrieben. Ob die schwierigen Themen, die düstere Atmosphäre und teils verstörenden Szenen etwas für zehnjährige Kinder sind, ist eine Frage, die vermutlich jeder selbst für sich beantworten muss. Für mein Gefühl ist es als Jugendbuch für ältere Kinder ab 13 oder 14 besser geeignet.
Mir als Erwachsene hat der erste Band der Fantasyreihe um Maggie Blue jedenfalls richtig Spaß gemacht und ich freue mich sehr auf weitere Teile.
Rezensionen von Natalie:
Gelungenes Debüt
Hier draußen von Martina Behm
Lara und Ingo sind mit den beiden Kindern aufs Land gezogen, haben in Fehrdorf einen Bauernhof gekauft. Doch das Landleben hat seine Tücken, auch das Pendeln nach Hamburg zur Arbeit macht Ingo nicht wirklich glücklich. Als er abends nach einem langen Arbeitstag eine weiße Hirschkuh anfährt, gerät das fragile Gleichgewicht endgültig aus dem Takt.
Denn wer eine weiße Hirschkuh tötet, hat, laut einigen Dorfbewohnern, nur noch ein Jahr zu leben…
Der Roman hat seine ganz eigene Art und Weise ein Jahr in dem kleinen Dorf zu betrachten und von den Bewohnern zu erzählen. Die Autorin schafft es unaufgeregt, aber an den richtigen Stellen mit einer Prise trockenem Humor vom Landleben zu erzählen. Von den zugezogenen Städtern Lara und Ingo, aber auch von den langjährigen Dorfbewohnern. Mit viel Liebe zum Detail lernen wir die Charaktere und deren Leben kennen, es wird nichts beschönigt - gerade auch der viel zitierte Traum der Städter vom Dorfleben wird am Beispiel von Lara und Ingo schon auseinander genommen. Aber auch die schönen Seiten kommen nicht zu kurz, sodass ein Leben am Land schlussendlich nichts an Reiz verliert. Es muss nur jeder seinen eigenen Weg dafür finden. Mir hat dieser ruhige Roman von Martina Behm gut gefallen, auch wenn ich etwas brauchte, um komplett in die Geschichte von Fehrdorf einzutauchen. Leseempfehlung.
Rezensionen von C. P.:
Auf der Suche nach einem mächtigen Verbündeten
Schule der Meisterdiebe 3: Die geheimnisvolle Insel von J. J. Arcanjo
Im dritten Band kommt Gabriel ins dritte Schuljahr der Crookhaven Schule der Meisterdiebe. Mittlerweile steht der Gruppe ein mächtiger Feind gegenüber: Gabriels Eltern, Anführer der Namenlosen, fordern eine hohe Summe von den Kindern. Zwar sind die Kinder um keine Tricks verlegen, doch benötigen sie dringend Unterstützung im Kampf gegen ihren Erzfeind.
Diese erhoffen sie sich von Maravel, dem Erbauer des Labyrinths. Doch wie findet man eine Person, die nicht gefunden werden will?
Auch diesmal müssen die Kinder wieder gefährliche Aufgaben lösen und Rätsel knacken, um sowohl in der Schule als auch gegen ihren Feind voran zu kommen. Leider muss auch im dritten Schuljahr wieder mit Gefahr von allen Seiten gerechnet werden. Der Humor tritt in dieser Folge zugunsten der Spannung etwas in den Hintergrund, was dem Ganzen ganz gut tut.
Was mir neben den Abenteuern so gut gefallen hat war der Zusammenhalt der Kinder, welche als Team zum Ende hin immer stärker zusammenwachsen. Wenn auch erst nach einigen zwischenmenschlichen Hürden, die nicht ohne sind. Hier kann vor allem Gabriel seine Stärke gekonnt einsetzen, um das Team zusammenzuhalten. So kann jedes Mitglied der Clique seine Stärke ausspielen, die Kinder lernen sich zu akzeptieren und zu ergänzen. Aber auch die familiären Hintergründe einiger Kinder, welche diesmal Thema sind, bieten einiges an Spannung.
Ein deutlich gefährlicheres Schuljahr mit einigen zwischenmenschlichen Reibereien und einem mächtigen Gegner.
Rezensionen von C. P.:
Cosy Fantasy mit blättrigem Sidekick
Spellshop von Sarah Beth Durst
Spellshop ist eines dieser Bücher, welches mich positiv überrascht hat und sich unerwartet zu einem Lese-Highlight entwickelte. Vor allem, da zu Beginn nicht ersichtlich war, welchen Weg die Erzählung nehmen könnte. Hier lernt man zunächst die introvertierte Bibliothekarin Kiela kennen, die in weiser Vorraussicht eines Angriffs die ihrer Meinung nach wichtigsten Bibliotheksbücher nach und nach heimlich in Kisten verstaut hat, um ggf.
schnell mit einem Boot und den Büchern fliehen zu können. Der Angriff naht tatsächlich schneller, als die Kisten gepackt sind und schon befindet sich Kiela mit einem Schwung magischer Bücher auf der Flucht. An ihrer Seite das sprechende Spinnenkraut Caz, der deutlich blättriger als mutig ist.
Zuflucht finden die beiden auf einer fernen Insel in dem kleinen, verlassenen Haus, welches auf dem Cover zu sehen ist. Natürlich nach dem gründlichen Saubermachen. Allein bei dem Bild kommt schon Stimmung auf. Zunächst hat sie noch Angst, jemand könnte die vielen illegalen Bücher entdecken, zumal sie hier und da einige der Zaubersprüche für ihre Zwecke anwendet. Was die Reichen und Mächtigen irgendwann mal zu ihrem höchsteigenen Privileg bestimmt haben. Doch so nach und nach wächst die Inselgemeinschaft zusammen, allen voran der sympathische Seepferdchenzüchter Larran, ihr nächster Nachbar. Bis eine weitere Fremde den Inselfrieden zu zerstören droht.
Das Buch bietet so viele schöne Ideen und hier und da echt liebenswerten Humor, nicht zuletzt dank Sidekick Caz oder einem weiteren Sidekick, welcher später hinzukommt. Es schwankt ein wenig zwischen Fantasy und Wohlfühlroman, der Spannungsbogen entspannt sich zwischendurch immermal wieder zugunsten einiger Wohlfühlszenen. Hektik sucht mal im Buch ebenfalls vergebens. Ein fantastisches Abenteuer voller Freundschaft, Magie und einer Prise Humor.
Rezensionen von t3833:
Einfühlsam und motivierend!
Unbedingt lesen, wenn ... von Julie Smith
Das Buch "Unbedingt lesen, wenn ..." von Dr. Julie Smith hat mich sehr beeindruckt und deutlich motiviert. Ich denke, dass es insbesondere als wertvoller Begleiter in herausfordernden Lebenssituationen genutzt werden kann. Das Cover ist schlicht und dennoch ansprechend gestaltet, was mich persönlich zum Lesen angeregt hat.
Dr. Julie Smith adressiert in ihrem Buch eine Vielzahl von alltäglichen Herausforderungen, von Selbstzweifeln über soziale Unsicherheiten bis hin zu überwältigenden Gefühlen wie Angst und Trauer. Besonders gefallen haben mir die spezifischen Situationen, welche aufgeführt wurden. Der Schreibstil ist einfühlsam, klar und leicht verständlich. Außerdem hat die Autorin es geschafft komplexe psychologische Konzepte in einer Weise zu vermitteln, die für Laien zugänglich ist, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.
Dieses Buch hat mich besonders durch seine praktische Anwendbarkeit überzeugt. Die Übungen und Reflexionsfragen sind leicht umzusetzen und bieten sofortige Unterstützung in belastenden Situationen. Ich kann dieses Buch jedem der an sich arbeiten will empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von C. P.:
Voll verschossen
Valentina Amor. Love is in the air (oder woanders) von Sarah M. Kempen
Valentina, Tochter des Liebesgottes Amor und Enkelin der großen Aphrodite, darf endlich zeigen, was sie drauf hat und an ihrer Schule Jugendliche mit ihren Liebespfeilen ineinander verlieben. Zwar soll Vorzeige-Liebesgott-Azubi Star ihr als Aufpasser und Partner zur Seite stehen, doch das sind nur lästige Nebensächlichkeiten.
Bis Valentina sich bei einem Auftrag verschießt, sich mit ihrem eigenen Pfeil trifft und fortan selbst buchstäblich verschossen ist. Und in wen? In diesen Angeber Star, ausgerechnet. Der schönsten Nebensächlichkeit der Welt in Person. Wie oberpeinlich! Da hilft nur eines: Der Pfeil muss weg! Bevor Star etwas merkt. Schlimm genug, dass Valentina nun in Anwesenheit dieses Schönlings jedesmal völlig nervös wird. Wie soll sie sich da bitte noch auf ihre Aufgaben konzentrieren?
Auch der zweite Band steht dem ersten in Sachen Humor in nichts nach. Mittlerweile nicht mehr ganz so unbedarft in Bezug auf Jugendliche, dafür weiterhin gewohnt chaotisch, muss Valentina diesmal mit dem Gefühlschaos kämpfen, welches sie sonst anderen beschert. Zudem hat das Liebesgott-Duo Valentina&Star wiederholt mit Meinungsverschiedenheiten zu kämpfen, wenn es um Strategien und Partnerwahl geht. Und natürlich läuft nichts nach Plan in der Menschen-Liebeswelt. Alles nicht so einfach.
Es hat so viel Spaß gemacht, auch diesmal wieder Valentinas liebenswerter Spur des Chaos zu folgen. Ihre Kabbeleien mit Star (ob nun ohne oder mit Liebespfeil), ihr eigenes Gefühlschaos oder die Reaktion der Erwachsenen auf ihr Missgeschick, das Buch bietet wieder einiges an Humor und Überraschungen. Nicht zu vergessen ihr geflügelter Sidekick Bussi.
Eine liebenswert-humorvolle Idee der Liebesgötter-Welt mit Liebespfeil-Garantie.











