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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von EvaLiest:

Wunderbar lyrisch und emotional

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken von Sarah Lorenz

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken von Sarah Lorenz ist die Geschichte eines Mädchens, das mit ziemlich beschissenen Chancen ins Leben geschickt wird. Und eine Geschichte über das Trotzdem, die Kraft der Bücher, und Wunder.
Wir begleiten Elisa, die bereits als Kind ins Heim kommt, und die sowohl die Beziehungen zu ihrer dysfunktionalen Familie als auch die Widrigkeiten des Aufwachsens im Jugendhilfesystem verarbeiten muss.

Schicksalsschläge säumen ihren Weg, Klassismus und Misogynie sind allgegenwärtig, und was ihr widerfährt, hätte für mehrere Leben gereicht. Trotzdem behält sie sich ihren Glauben an Wunder und findet ihr ganz eigenes schließlich in ihrem Ehemann. Dabei sind Bücher ihre ständigen Begleiter und besonders die Werke von Mascha Kaléko geben ihr Kraft.
Und so ist dieses Buch geschrieben als Ansprache an die Dichterin: es werden Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Frauen aufgezeigt, Theorien aufgestellt, Fragen in den Raum geworfen. Dadurch hat der Roman nicht nur ein lyrisches Ich, sondern auch ein lyrisches Du, und beide sind doch offensichtlich ganz eng mit realen Personen verknüpft. Nicht ganz unironisch heißt es im Buch sogar: „Aber ich bin so kühn und behaupte: Ihr weist beachtliche Parallelen auf, dein Lyrisches Ich und du.“ (30) Das hat mir das Lesen tatsächlich an manchen Stellen ein bisschen schwer gemacht, denn dieser autofiktionale Roman schreit schon sehr laut nach Autobiografie, was bei mir zuweilen ein beklemmendes Gefühl von Voyeurismus hinterlässt. Und klar: auch ganz viel Mitgefühl und vor allem Mitwut. (Ja, ich weiß, das gibt es nicht – sollte es aber!)
Dennoch hatte das Buch eine unheimliche Sogwirkung, was vor allem an der wunderbar lyrischen Sprache und dem ganz eigenen Schreibstil der Autorin liegt. Ich kenne kaum ein Werk, das so gekonnt das Repertoire deutscher Adjektive ausschöpft. Allein dafür lohnt es sich, das Buch zu lesen.

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Rezensionen von gabiliest:

Zipfelmaus wird Lehrer

Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule von Uwe Becker

Mit dem neuen Buch der Zipfelmaus Reihe “Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule” hat der bekannte Autor Uwe Becker ein herzerwärmendes Kinderbuch vorgelegt, denn diesmal wollen die Tiere zur Schule gehen. Das fröhliche und gelungen illustrierte Hardcover zeigt Zipfelmaus und seine Freunde beim Unterricht.

Aber in welche Schule denn? Es gibt ja gar keine! Und wer wird Lehrer? Das kann nur Zipfelmaus machen, denn er kann lesen. Und es gibt ja die Spelunke, in der sich alle Tiere gerne treffen, die im Garten von Frau Bienenstich wohnen. Warum also nicht dort lernen?

Zuerst sind alle Tiere misstrauisch, aber letztlich wollen sie zumindest lesen lernen, also den Buchstaben A, vielleicht noch das B? Und rechnen- na ja. Doch am ersten Schultag ist die Schule zu und außer einem Spatz kein Tier gekommen. Manche haben verschlafen oder zu viel Arbeit, der blinde Maulwurf wird lieber Schuldirektor und Fledermaus Shakira die Sekretärin- das A kann sie ja schon.

Doch als Zipfelmaus im Garten einen kleinen Hund entdeckt, der sich verlaufen hat, erkennen alle Tiere plötzlich, wie wichtig es wäre, Straßenschilder lesen zu können. Denn nur so findet der Welpe Fango sein zu Hause wieder. Alle bemühen sich, ihm zu helfen und halten fest zusammen. So ist Schule doch gut und wichtig.

Diese bezaubernde Geschichte für Kinder von sechs bis neun Jahren wird aus mehreren Gründen begeistern. Über viele Anspielungen auf das Schulleben werden die Vorlesenden schmunzeln, die Kinder lesen eine fröhliche Geschichte mit beliebten Tieren, die alle schon am Beginn des Buches vorgestellt werden. Zipfelmaus ist ein bemühter Lehrer, der sich anfangs mit seinen unwilligen Schülern, den Siebenschläfern Flip und Flop, der Spitzmaus und dem Hasen Ali herumschlagen muss. Besonders nett ist auch der kleine Hund Fango, dem ständig die Zunge aus dem Maul hängt und der letztlich nur weiß, dass er in einer Straße mit einem Baum wohnt. Die farbenfrohen Illustrationen auf jeder Doppelseite des Buches sind phantasievoll und lustig, die große Schrift und die kurzen Kapitel machen den Text übersichtlich und gut lesbar. Daher ist “Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule” ein Buch, das in keinem Kinderzimmer fehlen sollte, denn die Tiere und ihre Geschichte muss man einfach gern haben. Von mir daher eine absolute Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Großartiger Roman mit Tiefgang

Halbinsel von Kristine Bilkau

Im Mittelpunkt von Kristine Bilkaus neuem Roman "Halbinsel" steht die Ich-Erzählerin Annett. Die 49-jährige Bibliothekarin lebt in Nordfriesland am Wattenmeer und hat ihre Tochter Linn nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes vor 20 Jahren allein großgezogen. Linn ist mittlerweile 25 Jahre alt, sie hat ihre Heimat zum Studieren verlassen und arbeitet seit einigen Monaten in Berlin für eine Umweltberatung.

Bei einem Vortrag vor größerem Publikum erleidet sie einen Kreislaufkollaps. Besorgt eilt Annett zu ihrer Tochter und holt sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zur Erholung zu sich nach Hause. Wieder zurück in Berlin, entschließt sich Linn, ihren Job noch vor Ablauf der Probezeit zu kündigen, ihre Wohnung aufzulösen und in ihr Elternhaus zurückzukehren ...

Die Autorin schildert mit ganz wunderbaren Worten und viel Empathie das Zusammenleben von Mutter und Tochter, das nicht frei ist von Konflikten, Erwartungen und Enttäuschungen. Linn nimmt sich Zeit, ihre berufliche Zukunft neu zu gestalten, während der ungeduldigen Annett die Untätigkeit und Verschlossenheit ihrer Tochter Frust und Sorgen bereiten.

Die Charaktere sind mit viel Zuneigung beschrieben, Kristine Bilkau lässt uns besonders tief in Annetts Gedanken- und Gefühlswelt blicken. Ich konnte mich sehr gut in Annett hineinversetzen, ihre Unsicherheit, Sorgen und Ungeduld nachvollziehen. Sie macht sich viele Gedanken über ihre Tochter und leidet darunter, dass diese sich zurückzieht und ihren Fragen ausweicht. Auch Linn konnte ich gut verstehen, sie möchte sich ohne mütterlichen Rat und Einfluss vollkommen neu orientieren und gibt nur wenig preis von dem, was sie beschäftigt.

Das Buch, dessen Handlung einen Zeitraum von etwa 5 Monaten umfasst, hat mir sehr gut gefallen, der ruhige und schöne Erzählstil hat mich begeistert. Ich mochte auch die Passagen, in denen Annett sich an die Zeit erinnert, als sie und Johan ein Paar wurden, heirateten und später mit der kleinen Linn in das Haus von Annetts Großtante einzogen. Sie vermisst ihren Mann immer noch schmerzlich, ihre Zwiesprache mit dem Verstorbenen fand ich sehr berührend.

Ich habe die Geschichte, die neben der Mutter-Tochter-Beziehung, Loslassen, Trauer und Verlust auch das wichtige Thema Klimaschutz beinhaltet, sehr gern gelesen, sie hat mich gefesselt und berührt. Ich mochte die beiden Frauen, denen es nicht leichtfällt, Verständnis füreinander aufzubringen und die sich nur sehr behutsam wieder einander annähern. 

Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen und lebensklugen Roman!

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Rezensionen von Linelovesreading :

Zwiegespalten

The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson

Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück.
Ich wollte es unbedingt mögen und es klang auch super. Die Leseprobe hatte mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich leider nicht so wirklich abholen.
Der Schreibstil war sehr einfach und ließ sich leicht lesen. Dennoch bin ich irgendwie nicht so richtig in die Geschichte reingekommen und hatte an einigen Stelle richtig Mühe, dabeizubleiben.

Die Charaktere waren ebenfalls nicht so ganz überzeugend. Vor allem Vaasa fand ich ziemlich anstrengend und unsympathisch. Ihre Entwicklung hat mich nicht wirklich mitreißen können. Außerdem fand ich viele der Namen sehr kompliziert und habe die Thematik mit den Vormännern immer wieder durcheinandergebracht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Handlung an sich. Es hat mich vor allem positiv überrascht, dass es keine reine Liebesgeschichte war, sondern sehr viel Fantasy und Intrigen und Machtkämpfe. Das war eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die sonst so aktuell auf dem Markt sind.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so richtig abholen.

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Rezensionen von Sina:

Ein Camp, zwei Tragödien

Der Gott des Waldes von Liz Moore

Camp Emerson im Naturreservat, in den Adirondock Mountains, Sommer 1975.
Die dreizehnjährige Barbara Van Laar, Tochter der wohlhabenden Familie Van Laar und gleichzeitig Besitzer des Naturreservats, ist eines morgens nicht mehr auffindbar. Das Verschwinden der rebellischen und unangepassten Barbara lässt alte Erinnerungen wieder aufleben, denn genau wie sie, ist ihr Bruder Bear vor 14 Jahren ebenfalls verschwunden.

Bears Fall gilt zwar als abgeschlossen, seine Leiche wurde jedoch nie gefunden.
Schnell werden diverse Theorien aufgestellt und nicht nur die Familie selbst, sondern auch ein aus dem Gefängnis ausgebrochener Serienmörder und die junge Betreuerin der Kinder geraten in den Fokus der Ermittlungen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive mehrerer Figuren erzählt und springt oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Die verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Zeitebenen sorgen für Spannung und entwickeln einen subtilen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Trotz der komplexen und vielschichtigen Handlung fällt es leicht den Überblick zu behalten.

Auf den knapp 600 Seiten erfahren die Leser*innen viel über die Figuren, sowie deren Beziehungen und Dynamiken zueinander.
Die einflussreiche Familie Van Laar wird dabei über drei Generationen hinweg beleuchtet und deren Relevanz für die Gemeinschaft eingeordnet.

Alles in allem handelt es sich bei dem Buch um einen sehr fein ausgearbeiteten Roman mit Thriller-Elementen, der mich durch sein atmosphärisches Setting sowie einer glaubwürdigen Handlung und authentischer Figuren überzeugen konnte. | 4,5 Sterne

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Rezensionen von LeserinLu :

Eis und Familie

Bella Famiglia von Nico Mahler

Mit Bella Famiglia reist man als Leser:in ins München der 1960er Jahre, wo die Geschichte der jungen Kindergärtnerin Sofia spielt. Sie taucht in einem Eiscafé gemeinsam mit dem Eisverkäufer Lorenzo in die Welt des Eismachens und in die Geschichte seiner italienischen Familie ein. Während sie den schweigsamen Lorenzo kennenlernt, entfaltet sich die Vergangenheit der Familie Battaglia – von einem kleinen Dorf in den Dolomiten bis zu ihrem Neuanfang in Deutschland.

Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus historischen Rückblicken und der Handlung in den 1960ern. Die Schilderungen der alten Handwerkskunst des Eismachens machen auf jeden Fall Lust, die Eismaschine wieder hervorzuholen. Gleichzeitig fand ich es spannend, mehr über die italienischen Einwanderer zu erfahren, die mit harter Arbeit ihr Glück in Deutschland suchten. Die wechselnden Zeitebenen fügen sich stimmig zusammen. Die flüssige Erzählweise und die liebevoll gezeichneten Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Besonders die melancholische Grundstimmung und die Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit fand ich sehr gelungen.

Insgesamt ein bewegender, atmosphärischer Roman über Familie, Tradition und die Kunst des Eismachens. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen – eine klare Empfehlung für alle, die Familiengeschichten mit historischem Hintergrund lieben!

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Rezensionen von Monika:

Mit Herzblut, beeindruckender Spannung und leidenschaftlicher Sehnsucht geschrieben.

Kaltblut von Wolfgang Maria Bauer

Wolfgang Maria Bauer, hat hier ein Buch geschrieben,das volle Faszination in mir auslöste. Hier ist die ganze Seele des Autors dabei. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite. Voller Zärtlichkeit und doch auch teilweise traurig. Hier ist einfach alles enthalten was man in einem herausragendem Buch erwartet.

Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und wäre am liebsten in dieses Dorf gezogen. Ich kann nur sagen das beste Buch das ich je gelesen habe.

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Rezensionen von PMelittaM:

Lesenswert

Was wäre, wenn wir mutig sind? von Luisa Neubauer

Luisa Neubauer ist eine Kämpferin für das Klima, ich selbst folge ihr schön länger in den sozialen Medien, und höre mir immer gerne ihre Reden an, in meinen Augen sind sie klug, pointiert und auch fesselnd. Es wurde Zeit, auch einmal eines ihrer Bücher zu lesen.

Auch hier kann man die oben genannten Eigenschaften schnell feststellen.

Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie etwas einfacher schreibt. Ihr Schreibstil ist sehr elaboriert, passt natürlich zu ihrer Person, aber, um jede:n mögliche:n Leser:in anzusprechen, wäre weniger mehr. Natürlich muss ein solches Sachbuch gewisse Kriterien erfüllen, aber es könnte eben auch auf etwas allgemeinverständlichere Weise geschehen.

Das Buch beschäftigt sich mit Fossilität, Luisa Neubauer zeigt auf, wie es historisch zum Siegeszug der fossilen Energien kam, wie sie sich in unser Denken, unsere Sozialisation prägten, und wie schwer es ist, die Menschen umdenken zu lassen, zumal die fossilen Industrien große Macht haben. Die Autorin zeigt aber auch auf, dass es möglich sein kann, sich darüber hinwegzusetzen, es braucht eben auch den Mut, der schon im Titel anklingt. Sie führt auch Beispiele an, wo es schon geklappt hat. Bemerkenswert ist der Ort Duluth am Lake Superior.

Mich hat fasziniert, wie schnell mich Luisa Neubauers Ausführungen gefesselt haben, so viele zitatwürdige Sätze habe ich mir notiert, wie zum Beispiel diesen: „Es gibt kaum eine Menschengruppe, die so viel Einfluss auf die Weltgeschichte hat wie die Gleichgültigen“ (Pos. 437) oder „Gerade aus Respekt vor Erfindungen aus alten Zeiten schleift man sie nicht endlos in die Gegenwart, sondern verabschiedet sie würdevoll“ (Pos. 1429). Sie selbst zitiert natürlich auch, eine ausführliche Liste der Quellen findet man im Anhang des Buches.

2025 ist für mich das Jahr, in dem ich einige sehr lesenswerte und wichtige Sachbücher gelesen habe. Dieses gehört unbestreitbar dazu. Wem unsere Erde nur ein kleines bisschen wichtig ist, sollte es lesen.

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Rezensionen von Tara:

Aus dem Leben einer Ikone

Peggy von Rebecca Godfrey; Leslie Jamison

„Peggy“ ist eine Romanbiografie über die amerikanische Kunstsammlerin Peggy Guggenheim.
Das Buch besteht aus drei Teilen „Alte Meister“, „Surrealismus“ und „Modernismus“.
Die ersten beiden wurden hauptsächlich von der kanadischen Autorin und Journalistin Rebecca Godfrey verfasst. Da sie vor der Vollendung ihres Werks verstarb, hat ihre Freundin die US-amerikanische Autorin Leslie Jamison den letzten Abschnitt auf der Grundlage der Notizen von Rebecca Godfrey fertiggestellt.

Die Handlung erstreckt sich von 1912 bis 1938.
Zu Beginn ist Peggy 14 und lebt mit ihrer Familie, in der weder Liebe noch Geld ein Thema sind, in einem Hotel. Sie interessiert sich schon damals für Kunst und muss nach dem Tod ihres Vaters früh erwachsen werden.

Die Ereignisse werden chronologisch aus der Ich-Perspektive von Peggy berichtet. Dadurch bekommt man schnell einen guten Einblick in ihre Welt und wie sie das Leben wahrnimmt.
Aus New York geht es für sie nach Paris. Sie lernt viele bekannte Persönlichkeiten kennen. So bin ich mit dem Buch nicht nur in das Beginn des 20. Jahrhunderts abgetaucht, sondern auch in die damalige Kunstszene. Die Atmosphäre wird gut eingefangen. Peggy ist mit ihrer eigenwilliges Persönlichkeit schon etwas ganz Besonderes.

Sowohl der Epilog, der 20 Jahre nach der eigentlichen Handlung liegt, als auch die Nachbemerkung, in der Leslie Jamison nochmals auf die Fertigstellung des Werkes eingeht , sowie die Danksagung von Herb Wislon - ihrem Ehemann - runden das Buch gelungen ab.

Ich kann das Buch Lesern, die sich für historische Romane ebenso empfehlen wie denen, die gerne Romanbiografien über starke Frauen oder interessante Persönlichkeiten lesen oder sich für Kunst interessieren.

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Rezensionen von Leser:

Hat was von einem Spionagefilm.

Emma von Jean Reno

Wird dieser Debütroman des Schauspielers Jean Reno seinen Vorschusslorbeeren gerecht?

Von mir gibt es da ein klares ja. Es ist zwar kein Thriller, wie ich ihn erwartet habe, aber eine aufregende und unterhaltsame Geschichte allemal.
Während der erste Teil noch wie ein Liebesroman anmutet, kommt im zweiten Teil die spannende Seite zutage.

Emma lebt und arbeitet in der Bretagne, in einem Thalasso-Zentrum als Physiotherapeutin Als ein besonderer Gast auf sie aufmerksam wird, schick ihr Chef sie in den Oman, damit sie dort die zukünftigen Masseure vor Ort schult und ihr Wissen weitergibt.

Aber hinter dem steckt viel mehr, als nur die Anziehungskraft auf den Sohn eines mächtigen Mannes. Sie hat bereits die Aufmerksamkeit anderer auf sich gelenkt und muss sich entschieden, wem ihre Loyalität gehört.

Ich schätze Jean Reno sehr als Schauspieler und habe auch einige Lieblingsfilme von ihm. Als Autor hat er ebenso mein Interesse geweckt und mich neugierig gemacht. Mir gefällt, wie er die Dinge beschreibt, in die tiefe geht und seine Protagonisten ins Rennen schickt. Ein bisschen liest es sich wie das Manuskript zu einem neuen Film.

Mir hat es gefallen und ich würde gerne mehr von ihm lesen.

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